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Übersicht:

Vaihinger, Johann Georg

Vesper, Will

Volborth, Johann Karl

van Eß

Vezin, August

Volk, Johann Christoph Wilhelm

Vanheiden, Karl-Heinz

Viebahn, Christa von

Völkische Bibelübersetzungen

Vanoni, Gottfried

Vieweger, Dieter

Vollbeding Johann Christoph

Vatikan-Bibel

Vischer, Wilhelm

Volleritsch, Andreas

Vaupel, Johann Christian

Vloedbeld, Gerard B.

Volx-Bibel

Veerhoff, Pastor

Vocke, Harald

Volz, Paul

Veijola, Timo

Voelker, Karl

Voorhoeve, Hermanus Cornelis

Veit, Ernst

Vogel, Herma

Vorauer Volksbibel

Ventura, Piero

Vogel, Heinrich

Vorlutherische deutsche Bibeln

Venusi, Joseph Bernhard Benedict

Vögeli, Johann Ludwig

Voß, Ernst

Verband der Deutschen Juden

Vogels, Heinrich Joseph

Vrede, Wilhelm

Verband d. evangl. Bibelges. in Deutschland

Vogler, Werner

Vries, Anne de

Versuch einer mit Schrift und Vernunft ...

Vögtle, Anton

Vriezen, Theodorus Christiaan

 

 

Vaihinger, Johann Georg

Hiob, Psalmen, Prediger, Hohelied

 

* 1802
† 1879

 

Biographie:

 

1825: Ordination als Missionar in Stuttgart

1826-1829: Lehrer am Missionshaus in Basel

1833: Stadtpfarrer in Grötzingen

1842: Pfarrer in Nehren

1862-1866: Pfarrer in Kochersteinsfeld

 

 

 

Das Buch Hiob der Urschrift gemäß metrisch übersetzt und erläutert
Stuttgart und Tübingen: Cotta - 1842
VIII, 192 S.

 

Die poetischen Schriften des Alten Testaments / Die Psalmen der Urschrift gemäss metrisch übersetzt und erklärt von J. G. Vaihinger
Bd. 2, Die Psalmen
Abth. 1. Erstes und zweites Buch
Stuttgart und Tübingen, J.G. Cotta'scher Verlag - 1845.
XVIII, 364 S., [1] Bl.
 

Abth. 2. Drittes, viertes und fünftes Buch
Stuttgart und Tübingen, J.G. Cotta'scher Verlag - 1845.
[2] Bl., 368 S., [1] Bl. 

 

Die dichterischen Schriften des Alten Bundes dem Rhythmus der Urschrift gemäß metrisch übersetzt und erklärt / J. G. Vaihinger [Übers.]
Bd. 2: Die Psalmen
Stuttgart: Belser - 1856

XVIII, 364 S.  [1] Bl., [2] Bl., 368 S., [1] Bl.

 

Download

 

 

Die dichterischen Schriften des Alten Bundes dem Rhythmus der Urschrift gemäß metrisch übersetzt und erklärt / J. G. Vaihinger [Übers.]
Bd. 3: Die Sprüche und Klagelieder
Stuttgart: Belser - 1857

X, 403 S. [1 Bl.

 

Der Prediger und das Hohelied der Urschrift gemäß rhythmisch übersetzt und erklärt von J.G. Vaihinger, in: Die dichterischen Schriften des Alten Bundes dem Rhythmus der Urschrift gemäß metrisch übersetzt und erklärt von J. G. Vaihinger,
Band 4,
Stuttgart: Chr. Belser'sche Buchhandlung - 1858.
XVI, 327 Seiten,

Vorwort

 

Gottesname

Psalmen:
J
ehovah, Jahve, z.B. Ps 68,5

 

Vorwort, Seite VII:
obwohl ich überzeugt bin, daß das Wort Jehovah, welches in den Psalmen so oft vorkommt, seine Vokalisation zunächst von den beiden Gottesnamen Adonai (Herr) und Eloah (Gott) erhalten hat, da die Juden die Aussprache dieses heiligsten Namens vermeiden; so hat mich doch die bei Eigennamen vorkommenden Abkürzungen desselben in Jeho und Jahu, erstere am Anfang, letere am Ende der Eigennamen, bilig abgehalten, der neuerlich nach dem Samaritanischen geltend gemachten Aussprache Jahve ohne Unterschied beizutreten. Vielmehr glaube ich, daß nach Analogie der beiden anderen, gleichmäßig vokalisirten Gottesnamen und den genanten Abkürzungen auch die Aussprache Jehovah geherrscht ha, wenn gleich die andere, als selbstständiges Wort so oft vorkommende Verkürzung in Jah zu beweisen scheint, daß unter den Hebräern die Aussprache Jahve im Gange gewesen sei. Deshalb habe ich einen Mittelweg eingeschlagen und den vollständigen Namen stets durch Jehovah, den in Jah abgekürzten aber und für unsere Aussprache zumal, schwachtönigen durch Jahve wiedergegeben, womit sich auch Kenner bei der Betrachtung, daß in diesem Punkte die Forschung schwerlich zu ganz zuverlässigen Ergebnissen gelangen dürfte, um so mehr werden befreunden können, als die Einbuße dieses klingenden Wortes in euphonischer Beziehung wahrhaft zu bedauern wäre.

 

 

van Eß

 

 

 

siehe unter Eß, Carl van und Eß. Leander van

 

Vanheiden, Karl-Heinz

NT

* 28.02.1948 Jena

 

Biographie:


 

Karl-Heinz Vanheiden, 1948 in Jena geboren. 1968-1971 Physikstudium an der Universität Halle/Saale. Noch während des Studiums Berufung in die vollzeitliche christliche Jugendarbeit in der DDR. Seit 1975 Lehrer an der Bibelschule in Burgstädt/Sachsen. 1985-1990 Mitglied im Leitungskreis der Arbeitsgemeinschaft "Glauben und Wissen" in der DDR. Seit 1989 Bibellehrer im Reisedienst der Brüder-Gemeinden (siehe auch christ-online.de), Mitglied im Ständigen Ausschuss des Bibelbundes, seit 1994 Verlagsleiter des Bibelbund-Verlags, seit 1998 Schriftleiter der Zeitschrift "Bibel und Gemeinde". Autor mehrerer Bücher und einer Übersetzung des Neuen Testaments.

 

siehe unter Neue Evangelistische Übersetzung
und: CV-Kommentar-Reihe Neues Testament, Band 14: Jakobus der Gerechte - Geschichte der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem

 

Vanoni, Gottfried

 

* 30.03.1948 Chur, Schweiz
† 25.04.2006 Freinademetzheim in St. Gabriel,

 

Biographie:

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament (HthkAT)

 

Vatikan-Bibel

 

Die Vatikan Bibel

Altes und Neues Testament bebildert mit Meisterwerken aus dem Vatikan. Einheitsübersetzung

 

Format ca. 25 x 30 cm; 1024 Seiten; 256 farbige Abbildungen; mit dem Text der ökumenisch verantworteten Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift; Einführung in jedes biblische Buch; Zwischenüberschriften; Anhang mit Anmerkungen, Zeittafel und Sacherklärungen; mit umfangreichen Bilderläuterungen; Geleitworte; Essays über die Werkauswahl; Anhang mit Werk- und Künstlerregister.

 

Die goldene Pracht.Edition

Handgearbeiteter Ganzledereinband mit Echtgoldprägung, hartvergoldeten, farbig ausgelegten Eckbeschlägen und Schließen, dreiseitiger punzierter Goldschnitt; alle im Original mit Gold gestalteten Motive werden in Goldfolie wiedergegeben; 16-seitige vergoldete Familienchronik, 2 ledergefasste Lesebänder; in velourbezogener Schmuckkassette, als Präsentationspult verwendbar.

 

 

 

siehe

 

 

Vaupel, Johann Christian

AT

 

* 1753 Rinteln
† 22.05.1819 Wabern

 

 

Die zwölf kleinen Propheten erklärt von Johann Christian Vaupel

Dresden Leipzig - 1793

 

Die Propheten : Alten Testamentes vierter Theil / erklärt und gröstentheils neu übers. von Johann Christian Vaupel
Dresden : Churfürstl. Sächsische Hofbuchdr., 1795
XVI, 760 S.

 

 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Veerhoff,

NT

 

*

 

Pastor em.

 

Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi, nach d. deutschen Übs. D. Martin Luthers ; Neu revid. v. Veerhoff, Pastor em.
Goldberg i.Schl.: Selbstv. d. Vjs; (Buchdr. d. Schreiberhau-Diesdorfer Rettungsanstalten, Diesdorf), 1896
 (VI S., 1 Bl., 300 S.) 1 Bd 8°.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Veijola, Timo

AT, Jeremia

* 25.04.1947 Oulu, Finnland

† 01.08.2005 Hyvinkää, Finnland

 

Biographie:

 

verheiratet, 3 Kinder, Veröffentlichungen vieler Publikationen

25.06.1970: zum Pfarrer geweiht

1985-2005: Prof. für Altes Testament an der UNI Helsinki

 

 

siehe Göttinger Bibelwerk - ATD

 

 

Veit, Ernst

Auswahlbibel

 

*

 

Gottbüchlein
Erster Unterricht im christlichen Glauben
Verfaßt von Ernst Veit
Mit Bildern von Bruno Goldschmitt
Herausgegeben vom Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Verlag der Versorgungskasse für Geistliche der Evg.-Luth. Kirche in Bayern - 10 Aufl. o.J.
144 Seiten

Goldschitt, Bruno:  Erschaffung des Menschen Goldschitt, Bruno:  Die Arche Noah  Goldschitt, Bruno:  Moses Berufung

Vorwort

 -

Gottesname

 Herr

 

 

Ventura, Piero

Auswahlbibel

 

*

 

Die Bibel
Die schönsten Bildergeschichten aus dem Alten und Neuen Testament
Text der deutschen Ausgabe: Georg Popp
München: Südwest Verlag
137 Seiten

Vorwort

 

Gottesname

Gott, Herr

 

 

Venusi, Joseph Bernhard Benedict

AT, Mose

 

* 02.02.1751 Osseg in Böhmen

† 13.01.1823 Osseg in Böhmen

 

Biographie:

 

 

 

Pentateuch oder die fünf Bücher Mosis übersetzt von Jos. Bern. Benedict Venusi, Abten zu Osseg. [Vorr.: E. F. K. Rosenmüller]
Prag: in Commission bey Joseph Krauß - 1820

VI, 478 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Verband der Deutschen Juden

Auswahlbibel

 

 siehe: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909, S. 34.

Aus dem Buch der Bücher Feld=Bibel
Berlin: Goedecke und Gallinek - [1914]
447 S. 
9,5x14 cm
 

"Lamm´s Jüdische Feldbücherei Nr.6
Feldbibel für den Völkerkrieg 1914-15
Berlin: Louis Lamm

Vorwort

 

Gottesname

Gott, Gott der Ewige

Lit.: Bechtoldt, Hans-Joachim: Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.558-580;

 

Verband der evangelischen Bibelgesellschaften in Deutschland

 

gegründet am 01.10.1948 in Detmold

 

siehe auch unter http://www.dbg.de/channel.php?channel=20

 

Versuch einer mit Schrift und Vernunft ...

NT

 

Übersetzer: Maier

 

 ... Maiersche (oder: Versuch einer mit Schrift und Vernunft übereinstimmenden Uebersetzung des Neuen Testaments, Hannover [1]753)

siehe: D. Johann Peter Millers ordentl. Professors der Theologie in Göttingen

"Systematische Anleitung zur Kenntnis auserlesener Bücher in der Theologie und in den damit verbundenen Wissenschaften, für Liebhaber der Literatur eingerichtet"

Leipzig in der Weygandschen Buchhandlung. 1773. Seite 181, Buchstaben k 

 

 

Versuch einer mit Schrift und Vernunft übereinstimmenden und erläuternden Uebersetzung der heiligen Bücher des Neuen Testaments, nebst vielen nötigen und nützlichen Anmerkungen.
Hannover: verlegts Joh. Chr. Richter - 1753

XXXII, 640 S.

 

Des Versuches einer, zum Theil Paraphrastischen Uebersetzung der heilige Bücher Neues Testaments
Erster Theil, enthaltend die vier Evangelisten Matthäus, Marcus, Lucas und Johannes, nebst der Apostel Geschichte

Zweiter Theil, enthaltend die Episteln Pauli, Petri, Johannis, Jacobi und Judä, nebst beigefügter Offenbarung Johannis.

 

Größe: 11,5x18 cm

 

Seiten:

 

2 S. Leerseiten

1 S. Titelseite

32 S. Vorrede (Seite I - XXXII)

640 S. Erster Theil Vier Evangelien und Apostel Geschichte

 

520 S. Zweiter Theil Episteln und Offenbarung Johannes

14 S. Nöthige Anzeige (Berichtigungen) Ohne Seitenzählung

2 S. Leerseiten

 

Vorwort

 ... die Vernünftigkeit der Offenbarung werde durch Wunder erwiesen und sei durch eine Übersetzung herauszustellen, die solche Dunkelheiten, die auf der Kürze der Ausdrucksweise beruhten, durch Paraphrasen erklärt, ...

Gottesname

 

Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 2.Bd,S.709: E 1461

 

Vesper, Will

Auswahlbibel

* 11.10.1882 in Barmen

† 14.03.1962 auf Gut Triangel bei Gifhorn

 

Biographie:

 

 

Die Jugendbibel nach der Heiligen Schrift neu erzählt für die deutsche Jugend u. das deutsche Volk
Oldenburg i.O.: Gerhard Stalling - 1.-10.Aufl. 1927
VII, 352 S.
Mit 12 farbigen Vollbildern im Offsetdruck, 46 schwarzweißen Streubildern, einem Titelbild und einer Einbandzeichnung von Paula Jordan. Druck des Textes und der Bilder der Gerhard Stalling A.G., Oldenburg i.O. Die Einbände fertigte die Firma Rost, Senf & Co. in Leipzig an.

   

Vorwort

 

Gottesname

 Herr

 

 

Vezin, August

Auswahlbibel NT

Anfang der 50er Jahre

* 19.01.1879 Münster

† 24.06.1963 Ahlen Westfalen

[] auf dem Poppelsdorfer Friedhof in Bonn

 

Biographie:

 

Abitur am Josefinum in Hildesheim. Studium der Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Münster, Graz, Wien, Heidelberg und Leipzig. Seit 1906 Studienrat am Reformrealgymnasium in Hechingen / Hohenzollern, das damals eine preußische Enklave war. 1907 Promotion in Tübingen. Von 1914 bis 1918 Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg. Er kam 1927 nach Bonn, unterrichtete zunächst in Siegburg und dann bis zu seiner Pensionierung 1945 am Beethoven-Gymnasium in Bonn. 1956 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Er starb 1963 in Ahlen / Westfalen und wurde anschließend auf dem Poppelsdorfer Friedhof in Bonn beerdigt, wo eine Gedenktafel auf ihn hinweist.

 

 

 

Das Evangelium Jesu Christi
Zusammenschau und Erläuterung
Mit einer Karte von Palästina und einem Plan von Jerusalem
Verlag Herder Freiburg
4. verb. Aufl.1958      XI, 533 Seiten

Vorwort

Die Freudenbotschaft unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus hat in den kanonischen Evangelien ihre treueste Bezeugung gefunden. Ein jeder der vier Evangelisten hat das ihm unmittelbar oder mittelbar überkommene heilige Gut mit sorgsamster Achtung gegen seinen Gehalt der Welt zu dauerndem Besitz vermittelt.

Aber ein jeder der vier gab es in seiner Weise: als heute noch in ihren Schriften deutlich sichtbare Persönlichkeiten konnten sie es den ändern nur geben, wie es von ihnen persönlich erfaßt, in ändern es nur zur Wirkung bringen, wie es in ihnen persönlich wirksam geworden war. Das eine Licht brach sich in vier Farben: nach Herman Schells schöner Kennzeichnung erscheint das Evangelium in Auswahl und Abtönung bei St. Markus gestimmt auf die innerliche Religiosität, bei St. Matthäus auf die geistige Tatkraft, bei St. Lukas auf die erbarmende Liebe und bei St. Johannes auf die lebenspendende Wahrheit als seinen beherrschenden Wert.

Ein jedes der vier Evangelien ist uns ein unschätzbarer Quell treuester Vermittlung der Freudenbotschaft unseres Herrn. Doch erst in ihrer Gesamtheit, im „vierfältigen Evangelium" als Einheit empfunden, bieten sie uns die ganze Fülle der Gottesoffenbarung.

So ist es denn nicht verwunderlich, daß man seit den Tagen des Syrers Tarian und des sächsischen Helianddichters immer wieder die Einheit der „Getrennten" in Evangelienharmonien auch äußerlich herzustellen bemüht war. Die folgenden Blätter fügen zu den alten Versuchen einen neuen: den Versuch, das Gesamtbild in seinen natürlichen Rahmen zu fassen, die Gesamtüberlieferung nach ihrem geschichtlichen Verlaufe aneinanderzureihen — so gut es möglich ist.

Denn die Evangelisten haben das Evangelium nicht mit den Augen des kritischen Historikers, sondern mit dem Herzen des religiösen Menschen aufgenommen, und so gaben sie es nicht als kritische Biographie, sondern als religiöse Predigt, als Apologie, die dartun und bezeugen will, was Jesus in Wort und Tat, Leiden und Tod, Auferstehung und Geistessendung der Menschheit gebracht, gelehrt und verbürgt hat. Ihrer Absicht entsprechend gesellen und verbinden sie die evangelischen Begebnisse unbekümmert um deren ursprüngliche Folge, bringen sie an historisch-chronologischen Datierungen nur, was ihrem Zwecke dienlich ist: wenig, und das wenige oft in mehrdeutiger Fassung.

So bieten sich uns — da die außerkanonische (apokryphe und profane) Überlieferung die kanonische nicht nennenswert ergänzt — zu jenem Bilde nur die dürftigsten Umrißlinien: wir können die Folge der Ereignisse im Leben Jesu nicht wiedergeben, wie sie wirklich, sondern nur wie sie möglicherweise war.

Indes, wenn man die chronologisch sicheren Punkte und Linien festlegt und in ihr Schema den undatierbaren Stoff in der Weise einfügt, daß er eine Steigerung in Spiel und Gegenspiel: eine immer deutlichere Offenbarung der Messianität und Göttlichkeit des Helden und ein immer stärkeres Widerstreben und heftigeres Ankämpfen der Gegner wider ihn bis zur Entscheidung am Karfreitag und am Ostertag, erkennen läßt, wenn man ferner die von diesem Gedankengang unabhängigen Stücke mit verwandten in der Art verknüpft, daß eines das andere klärt, und endlich dem Ganzen die Ort- und Zeitfarbe wahrt, dann mag es immerhin möglich sein, die bloße historische Möglichkeit zu ästhetischer Wahrscheinlichkeit zu erheben. Diese Evangelienharmonie will die Freudenbotschaft unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus im Gewande eines historisch nicht unmöglichen, doch ästhetisch wahrscheinlich gestalteten Lebensbildes ihres Künders geben, will in freier Anordnung1, aber lückenloser Wiedergabe der Gesamtüberlieferung ihr vierfach gebrochenes Licht in einer Welle sammeln und aus ihr das wirkliche Bild der Persönlichkeit des menschgewordenen Gottessohnes aufleuchten lassen, wie es in den heiligen Evangelien aller Zeit unveränderlich gesichert ist.

 

1 Ein historisch- oder literarisch-kritisches Urteil soll durch die Gruppierung des Stoffes oder die Parallelenverweisung nirgends gegeben werden, wo es in den Erläuterungen nicht ausdrücklich angemerkt ist. Selbstverständlich ist audi die Wiedergabe erläuternder Zwischenbemerkungen und angeführter Prophetenbelege unter dem Text — die von den Evangelisten wohl selbst als „Anmerkungen" gegeben worden wären, wenn das antike Buch die Anmerkung gekannt hätte — nichts als eine technische Maßnahme zu übersichtlicher Textgestaltung. Zum gleichen Behufe sind anderseits kleine, durch eckige Klammern ([]) gekennzeichnete Übersetzungszusätze in den Haupttext gesetzt, wo es notwendig und möglich erschien, in der Verknappung des Urtextes begründete Schwierigkeiten der Sinnerfassung durch ein zusätzliches Won zu beheben. — Stellenangaben zwischen Sternchen (*...*) bezeichnen eingefügte Verssplitter; die Seitenzahlen am Rande der Kapitel des Textes verweisen auf die Erläuterungen, die Seitenzahlen am Rande  der Erläuterungen auf den zugehörigen Text.

Gottesname

S.351:

In der Literatur äußerte sich dieser Antisemitismus hier in gelegentlichen Bemerkungen290 und dort in besonderen Flugblättern und Streitschriften291 mit berechtigten, auch von Judenfreunden nicht geleugneten Beschwerden292, mit übertreibenden Anschuldigungen und mit Märchen mancher Art293. Und in erregten Zeiten artete er auch in Tätlichkeiten und Verfolgungen aus294.

 

283 So weiß der ägyptische Priester Manetho (um 260 v. Chr.) beispielsweise, daß die Juden als Aussätzige und Krätzige von Amenophis und Ramses aus Ägypten vertrieben worden seien; Mnaseas von Paträ (2. vorchristl. Jahrh.), Poseidonios von Apamea (l. vorchristl. Jahrh.) und nach ihnen manche andere lassen im Tempel zu Jerusalem einen goldenen Eselskopf oder Esel angebetet werden (veranlaßt entweder

durch die Aussprache des Gottesnamens Jahwe als jejä, die an das Eselsgeschrei erinnerte, oder als jaho, was ägyptisch Esel bedeutete); auch der Ritualmord tauchte bereits auf: bei Klearch von Soli (um 300 v. Chr.) und deutlicher noch bei einem sonst unbekannten Historiker Demokritos (im l. vor christl. Jahrh. — erhalten in einer Notiz des Suidas) und bei Apion. Vgl. 0. Holtzmann 243 ff. und Berachoth, Einl. VI ff.; Schürer III l ff.; Preisker 245 ff. 290 ff.; Foerster II 335 ff.

 

 

Viebahn, Christa von

NT

Viebahn, Christa von

* 25.11.1873 Wiesbaden

† 03.01.1955 Aidlingen (Württemberg)

 

Biographie:

 

 

Mutter des Diakonissenmutterhauses in Aidlingen

Das Neue Testament

Erster Teil
Die vier Evangelien, die Apostelgeschichte und die Offenbarung in freier deutscher Übertragung zum besseren Verständnis
Verlag Diakonissenmutterhaus Aidlingen Kreis Böblingen (Württemberg)
o.J.   365 Seiten  

Zweiter Teil:
DIE BRIEFE DER APOSTEL in freier deutscher Übertragung zum besseren Verständnis Diakonissenmutterhaus Aidlingen

1. Aufl.1946
2. Aufl.1949
3. Aufl.1959
4. Aufl. o.J.   442 Seiten
 

Vorwort

 

Gottesname

 Herr

Lit.:
Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20.Jahrhundert
in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.65;

Bibel Info, 57.Jahrg.Nr.4, S.6-7: Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten;
Ringwald, Alfred: Menschen vor Gott, Bd. 1, S.18-19;

 

Vieweger, Dieter

 

* 08.05.1958 Karl-Marx-Stadt

 

Biographie:

 

 

 

 

 

siehe Septuaginta Deutsch

 

Vischer, Wilhelm

Ps

 

* 30.04.1895 Davos,

† 27.11.1988 Montpellier

 

Biographie:

 

 

Psalmen ausgelegt für die Gemeinde
Basel: Verlag von Friedrich Reinhardt
1944     201 Seiten

Inhalt: Psalm 1, 2, 3, 5, 8, 9, 10, 22, 24, 32, 51, 73, 91, 100, 103, 104, 110 und 150

Vorwort

Vorwort
Der Leser wird sofort merken, daß diese Predigten nicht mit der Absicht gehalten wurden, sie drucken zu lassen. Sind sie überhaupt lesbar? Lesen und hören ist zweierlei. Darum soll man anders schPsreiben, als man spricht. Hätten also diese Predigten nicht für den Druck umgestaltet werden sollen? Ich schwankte lange. Die sonntägliche Verkündigung war bestimmt durch das, was dort und damals Gottes Wort der St. Jakobs-Gemeinde zu sagen hatte. Für eine allgemein brauchbare schriftliche Auslegung der Psalmen hätte nicht nur die Form verändert, sondern auch am Inhalt einiges gestrichen und manches ergänzt werden müssen. Das entsprach aber nicht dem Wunsch derer, die überzeugt waren, daß die Predigten so, wie sie gehalten wurden, über den Kreis der Hörer hinaus einen Dienst tun könnten. Darum wagte ich es schließlich doch, die vorliegenden Nachschriften, ohne viel daran zu ändern, in Druck zu geben. Bei der Auswahl berücksichtigte ich, mit einer Ausnahme, nur die Predigten des Kirchenjahres 1942/43. Dadurch ist die kleine Sammlung etwas eintönig geworden. Der Psalter ist unerschöpflich reich. Wir können und sollen nicht zu jeder Zeit alle Töne hören. Es ist mehr als genug, wenn der Vater der Liebe je und je einen Ton seines Psalters unserem Ohre vernehmlich macht und in unserem Herzen widerklingen läßt.
Die Psalmen sollten nicht nur gelesen und nachgesprochen, sie sollten gesungen werden. Im Zeitalter der Reformation wurden darum alle 150 für die französischen Protestanten (Hugenotten) auf schöne Melodien umgedichtet. Von einigen dieser Hugenottenpsalmen haben wir eine deutsche Fassung unserer Auslegung beigefügt. Leider ohne Melodie. Soweit die entsprechenden Melodien nicht im Gesangbuch der evangelisch-reformierten Kirchen der deutschen Schweiz sind, kann man sie in der deutschen Ausgabe des Psalters finden, die von der reformierten Bücherstube Zürich 1931 übernommen worden ist. Demnächst soll eine größere Anzahl von Hugenottenpsalmen in deutscher Sprache mit den alten Melodien und mehrstimmigen Sätzen im Zwingli-Verlag herauskommen.
Fräulein Clara Barth danke ich herzlich dafür, daß sie als treue und verstehende Hörerin die Predigten nachgeschrieben und damit die Herausgabe ermöglicht hat.
St. Jakob, im August 1944.

Gottesname

HERR

 

 

Vloedbeld, Gerard B.

Mundart, Evangelien

* 09.03.1884 Bauernschaft Krommendijk am Rande von Almelo

† 17.11.1961 Almelo

 

Biographie:

 

 

Evangelien in die Twentsche spraok übersetzt

 

de Eawengellies van Mattheus, Marcus, Lukas en Johannes aoverzet in de Twentsche spraok deur G. B. Vloedbeld. 1984

Twents-Gelderse Uitgeverij Witkam b.v.

1. und einzige Auflage.

 

Größe: 11x18cm

Seiten:

1 Leerblatt

1 Bl. de Eawengellis

1 Bl. Titelseite Vorderseite, Impressum Rückseite

1 Bl. Veurof (Vorwort 2 S.)

272 Seiten Evangelientext

 

Vorwort

 

Gottesname

 
 

 

Vocke, Harald

Ps

 

*  24.02.1927 Berlin

†  12.02.2007

 

Biographie:

 

 

 

Das Evangelium des Johannes
Aus dem Griechischen übersetzt
Frankfurt am Main und Leipzig: Insel Verlag - 1. Auflage 1995
Insel- Bücherei Nr. 1139

89 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Voelker, Karl

 

* 01.12.1886 Lemberg

† 27.09.1937 Wien

 

Biographie:

 

 

 

siehe Hermann Leberecht Strack

 

Vogel, Herma

Auswahlbibel

* 05.08.1935

 

Biographie:

 

 

Eine Arche voller Geschichten
Die Bibel für Kinder

Herma Vogel & Gitte Spee

Wien: Annette Betz Verlag,  2001

142 Seiten

ISBN-10 3219109438

Klappentext

Aus dem Holländischen übersetzt von Verena Kiefer. Die wichtigsten Auszüge aus dem Alten und Neuen Testament in unkonventioneller visueller Gestaltung: Farbenfrohe Illustrationen und eine leicht verständliche Sprache ermöglichen das erste Kennenlernen der Heiligen Schrift. 

Gottesname

 

Literatur:

Landgraf, Michael: Kinderbibel, S.60

Meier, Christoph: Kinderbuch Bibel? S.18, 19 - PDF

 

Vogel, Heinrich

Ps

*  09.04.1902 Pröttlin, Kreis Prignitz

†  26.12.1989 Berlin

 

Biographie:

 

 

Psalmen
nachgedichtet
München: Chr. Kaiser Verlag 1937

83 S.

 

Psalmen
nachgedichtet - Neue Folge - 2. Aufl. 1938

39 S.

 

Psalmen
nachgedichtet
München: Chr. Kaiser Verlag - 2. Aufl. 1938

83 S.

 

Rühmung
Psalmen und Kirchenlieder
Berlin: Verlag Haus und Schule  1. Auflage: 1.-3. Tsd. 1948.

172 S.

 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Vögeli, Johann Ludwig

Evangelien, Apostelgeschichte

  

*

† 1793 Veltheim bei Winterthur

 

Biographie:

 

Pfarrvikar zu Salmsach am Bodensee im Kanton Thurgau.

ab 1780 Pfarrer in Diepoldsau. Dort wurde er 1784 auf Grund leichtfertigen Lebenswandels abgesetzt.

 

In der 2.Ausgabe des NT von Stolz 1795 wird Johann Ludwig Vögeli als Verfasser des Buches:

Geschichte Jesu ... angeführt

Geschichte Jesu unsers Herrn und Seiner Gesandten
Fünf Bücher - Aus dem Griechischen
Zürich: Bey Joh. Caspar Füßli, Sohn - 1780

 

Seiten:

3 S. Leerseiten

1 S. Titelseite

1 S. Leerseite

2 S. Vorwort

108 S. I Matthäus Geschichte Jesu des göttlichen Königs (S. 1 - 108)

  70 S. II Markus Geschichte Jesu des göttlichen Königs (S. 109-178)

118 S. III Lukas Geschichte Jesu des göttlichen Königs (S. 179 - 296)

  90 S. IV Johannes Geschichte Jesu des göttlichen Königs (S. 297 - 386)

122 S. V (Apostelgeschichte) Geschichte der Gesandten Jesus Messias (von Lukas) (S.387 - 508)

4 S. Verbesserungen (ohne Seitenzählung)

3 S. Leerseiten

Größe: 9,5x16cm

Vorwort

Nur zwey Worte - lieber christlicher Leser! Statt dich mit Betrachtung der Sprache, und überhaupt des Aeusserlichen an dieser Uebersetzung lange aufzuhalten; oder wol gar hie oder da schwache Bedenklichkeiten in dir aufsteigen zu lassen - Gieb desto mehr, und ja recht viel Achtung auf die Sachen - auf den grossen wichtigen Inhalt selbst, so wohl im Ganzen, als im Einzelnen! Lies oft und allezeit in diesem Buche - mit Einfalt - mit Wahrheitsbegierde - mit Ernst und Nachdenken. Dadurch wirst du an diese Uebersetzung dich eben so leicht gewöhnen können, als an irgend eine ältere - und vielleicht wird die dir auch durch fleissigen Gebrauch wenigstens so lieb. . ja vielleicht, daß dir einfällt, es liesse sich von diesem Evangelienbuche - diesem Hauptstück und Kern der ganzen Bibel - hie und da auf irgend eine christlich=wolthätige Weise Gebrauch machen. . Aber - was weit das Wichtigste ist - du wirst selbst an dir erfahren, welch eine Kraft Gottes zum Heil, jedem der Glaubt, das Evangelium Jesu Christi ist!
Solltest du hier die apostolischen Briefe, und das Buch der Offenbarung zu sehr vermissen - so will man dir itzt nur so viel sagen; es wird dir ja durch Herausgabe dieses Werkes nichts genommen - wol eher gegeben! Die Geschichte deines Herrn und seines Geistes - in ihrem ganzen Inhalt und Umfang - ist doch immer das Wesen und die Grundlage deines Glaubens; heiliges unentwegliches Denkmal der göttlichen Wahrheit - und das sicherste Verwahrunsmittel gegen alle kühnen Ränke, und immer künstlichern Unternehmungen ihrer Gegner! .. Fürs Uebrige wird hoffentlich auch gesorgt. 

Gottesname

 

 

 

Vogels, Heinrich Joseph

 

* 12.01.1880 Langenfeld / Rheinland

† 22.12.1972 Bonn

[] begraben in Oberwolfert bei Hellental / Eifel

 

Biographie:

 

 
Professor, Bonn

 

Siehe Franz Sigge und Griechische Bibelübersetzungen

 

Vogler, Werner

 

 

* 27.03.1934 Glashütte

† 22.06.2000 Leipzig

 

Biographie:

 

Werner Vogler, Jahrgang 1934, unterrichtete als Lehrer, studierte Theologie und war Dozent für Neues Testament am Theologischen Seminar Leipzig. Seit 1992 lehrt Werner Vogler an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig.

 

siehe Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK)

 

Vögtle, Anton

Vögtle, Anton

* 17.12.1910 Vilsingen (Hohenzollern)

† 17.03.1996 Freiburg/Brsg.

 

Biographie:

 

 

 

 

 

 

Ordlicher Professor für neutestamentliche Exegese an der Universität Freiburg,
Vorsitzender des Katholischen Bibelwerks Stuttgart

 

Mitherausgeber von: Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament (HthkNT)

 

siehe Jerusalemer Bibel

Lit.: Bibelreport, 1982, Nr.3, S.7;

 

Volborth, Johann Karl

AT: Propheten

 

* 24.11.1748 Nordhausen

† 29.08.1796 Gifhorn

 

Biographie:

Johann Karl Volborth (1748-1796), Professor in Göttingen und später Superintendent in Gifhorn, war ein Vertreter der lutherischen Orthodoxie im Zeitalter der "Aufklärung". In der Vorrede erinnert er an seine Lehrer Michaelis und Heyne. "In Absicht der Hebraismen bin ich meiner Empfindung gefolgt. Ein hebräisches Buch von so hohem Alter darf nicht so klingen, wie eine jetzt verfertigte deutsche Schrift."

 

 

 

Die zwölf kleinen Propheten aufs neue aus dem Hebräischen übersetzt und mit kurzen Anmerkungen für unstudirte Leser begleitet von Johann Carl Volborth.
Göttingen, Victorinus Boßiegel, 1783.

6 Bl., 174 S.

 

Ezechiel aufs neue aus dem Hebräischen übersetzt und mit kurzen Anmerkungen. begleitet von Joh. Carl Volborth
Göttingen: Brose - 1787
[4] Bl., S. 4 - 226

 

Jeremias aufs neue aus dem Hebräischen übersetzt und mit kurzen Anmerkungen für unstudirte Leser oder solche, die keine Theologen sind / begleitet von Johann Carl Volborth

Celle: Schulze -1795

224 S.

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Doering, Heinrich: Die gelehrten Theologen in Deutschland im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Band 4, S.600-603

 

Volck, Johann Christoph Wilhelm

Kommentar

* 18.11.1835 Nürberg

† 16.03.1904 Rostock

 

Biographie:

 

 

siehe Hermann Strack - Otto Zickler

 

Völkische Bibelübersetzungen

 

siehe unter:

 

Barnikol, Ernst

Bliedner, Ernst (Carolus)

Chamberlain, Houston Stewart

Dinter, Artur Dinter

Engelke, Fritz

Das ewige Wort

Felger, Friedrich

Institut zur Erforschung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben

Klagges, Dietrich

Kutschera, Edmund

Liebenfels, Jörg Lanz von

Müller, Johannes

Müller, Ludwig

Refer, Karl

Schneider, Georg

Schöttler, Hans

Thiel, Rudolf

Weidemann, Heinz

Winkel, M. Erich

Wolzogen, Hans von

 

 

Lit.: Martin Leutzsch: Völkische Übersetzungen der Bibel, in: Inszenierungen Jüdischer und christlicher Bibeltransformationen der Heiligen Schrift vom Mittelalter bis in die Moderne, S.129-157

 

Vollbeding, Johann Christoph

Psalmen

 

* 1757

 

Biographie:

 

Diakon und Rektor in Werder und Diakon zu Luckenwalde

 

 

Versuch einer metrischen Psalmenübersetzung von Joh[ann] Christoph Vollbeding. - Zerbst: Kramer - 1806
96 S.
[Psalm 1-30]

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Volleritsch, Andreas

NT

* 23.2.1972 Klagenfurt (Österreich)

 

Biographie:
 

 

 

siehe Oliver Wurm

 

Volx-Bibel

NT

Martin Dreyer

* 27.02.1965 Hamburg

 

Biographie:

 

Die Volxbibel, Johannes-Evangelium
Die Geschichte über Jesus, so wie Johannes sie aufgeschrieben hat. Frei übers. v. Martin Dreyer

2006 volxbibel-verlag

59 S. 20 cm
ISBN 3-9810656-4-6
Die Volx-Bibel
Neues Testament frei übersetzt von Martin Dreyer.
volxbibel-verlag
2.Aufl. 2006;
573 S.

ISBN 3-9810656-0-3

 

Die Volx Bibel - Neues Testament 2.0 

Dormagen: 2007 4. Auflage
565 S.

ISBN 978-3-9810656-0-2

 

Die Volx Bibel - Neues Testament 3.0 

Pattloch Verlag: 2008
576 S.

ISBN 978-3-629-01103-9

 

Online

Vorwort

Seite 570:
Die Volxbibel hat ihren Schwerpunkt darauf gelegt, so leicht verständlich wie möglich zu sein. Ihre Stärke liegt eindeutig in der lockeren Lesbarkeit: Man kann sich ohne Probleme ein ganzes Evangelium vor dem Schlafengehen reintun. Dafür musste sie Kompromisse eingehen, was die Genauigkeit angeht. Wenn du die Volxbibel gelesen hast, bekommst du vielleicht Lust, auch mal eine genauere Bibel zu lesen.

Gottesname

 

siehe auch unter Lukas 23,43

Die Volx-Bibel

Altes Testament Band 1 frei übersetzt von Martin Dreyer.
Die Alten Verträge zwischen Gott und den Menschen
München: Pattloch  - 2009
900 S.
     12,5 x 19,5 cm 

ISBN 3-629-01101-2

 

Inhalt: 1.Mose bis Esther

 

Die Volx-Bibel
Altes Testament Band 2 frei übersetzt von Martin Dreyer.
Die Alten Verträge zwischen Gott und den Menschen
München: Pattloch  - 2010
744 S.
     12,5 x 19,5 cm 

ISBN 978-3-940-04107-4

 

Vorwort

Hauptdarsteller ist Gott, oder wie ihn die Juden damals genannt haben JHWE, was so viel bedeutet wie "Der Gott, der da ist und immer schon da war". Dieser Gott war für sie so besonders, so abgefahren, einzigartig, heilig, dass man sich noch nicht mal getraut hat, seinen Namen ganz auszuschreiben.

Gottesname

Gott, Im Vorwort: JHWE

Lit.:
Martin Dreyer:Die Volxbibel das Anwenderhandbuch - Was dahinter steckt - und was du mit ihr machen kannst.

 

Volz, Paul

AT: Daniel

 

* 14.10.1871 Lichtenstern (Württ.)

† 30.05.1941 Tübingen

 

Biographie:

 

Er war ein Vertreter der religionsgeschichtlichen Schule

1914-1941: Prof. Dr. für Altes Testament in Tübingen

 

 

siehe auch

Schriften des Alten Testaments von Hugo Greßmann
und Kommentar zum Alten Testament (Hrsg. Ernst Sellin)

 

 

Synoptischer Text des Propheten Daniel in sechs deutschen Übersetzungen des 14. bis 16. Jahrhunderts

Herausgeber: Hans Volz.

Tübingen: Max Niemeyer Verlag - 1963

XXIV Einleitung, 170 Seiten Text, 45seitiger Anhang lose in Schnalle am Ende beigefügt

15,5 x 23cm, Paperback

 

Wiedergegeben werden folgende Übersetzungen:

 

C  = Claus Crances Prophetenübersetzung (ca. 1350)

M = Johann Mentelins Straßburger Bibeldruck (1466)

W = Ludwig Hätzers und Hans Dencks Wormser Prophetenübersetzung (1527)

L  = Martin Luthers Danielübersetzung (1530)

E  = Johann Ecks Bibelübersetzung (1537)

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.

EKL, Iv, Sp.879

 

Voorhoeve, Hermanus Cornelis

AT

* 09.02.1837 Rotterdam

† 21.08.1901 Dillenburg

 

 

Übersetzer der Elberfelder Bibel - AT

 

Biographie:

 

 

 

Siehe Elberfelder Bibel

 

Lit. EKL, Iv, Sp.880

 

Vorauer Volksbibel

Exodus

 

aus dem Jahre 1476

Vorauer Volksbibel
Einführung Ferdinand Hutz
Faksimile-Wiedergabe aller 51 Seiten des Buches Exodus aus dem Codex 273 der Stiftsbibliothek Vorau
Graz/Austria: Akademische Druck- u. Verlagsanstalt - 1.Auflage 1986
27, 51 S.
ISBN 3-201-01337-4


Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:  

 

Vorlutherische deutsche Bibeln

 

Bibel aus der Zeit von 1466 bis 1522

 

Frühneuhochdeutsche Bibeldrucke:

 

  1. 1. Mentelin, Johannes - 1466

  2. 2. Eggestein, Heinrich 1470

  3. (3.) 4. Zainer, Günther - um 1475

  4. (4.) 3. Pflanzmann, Jodocus - 1475

  5. 5. Sensenschmidt, Johann  1476-78

  6. 6. Zainer, Günther - 1477

  7. 7. Sorg, Anton - Augsburg -1477

  8. 8. Sorg, Anton - 1480

  9. 9. Koberger, Anton - 1483

  10. 10. Grüninger, Johann - 1485

  11. 11. Schönsperger, Johanner d. Ältere - 1487

  12. 12. Schönsperger, Johanner d. Ältere - 1490

  13. 13. Otmar, Johannes - 1507

  14. 14. Otmar, Silvanus  - 1518

 

Niederdeutsche Bibeldrucke

 

  1. 1. Kölner Bibel 1478 (niedersächsischer Dialekt

  2. 2. Kölner Bibel 1478 (niederrheinischer Dialekt)

  3. 3. Lübecker Bibel 1494

  4. 4. Halberstädter Bibel 1522

 

Zählung nach Eichenberger/Wendland

 

 

 

 

 

Voß, Ernst Christian Theodor Sophus Wilhelm

Mundart NT

* 23.02.1886 Doberan

† 19.03.1936 Rostock

 

Biographie:

23.02.1886: geb. in Doberan

1904-1907:  Studium der Theologie in Erlangen und Rostock

        1910:  Rektor der Stadtschule in Rehna

12.04.1912: Heirat mit Hildegard Bruns (sie lebte vom 31.07.1892 - 02.04.1974)

1923-1936:  Schriftleitung des Mecklenburgischen Christlichen Hauskalenders

1925-1929:  Übersetzung des NT in die plattdeutsche Sprache

                 1926: Dat Evangelium von Lukas

                 1927: Den' Apostel Paulus sin teihn lütten Breiw

                 1928: Evangelienbauk

                 1929: 1. Auflage des kompl. NT's mit dem Titel:

                          Dat Ni Testament för plattdütsch Lüd in ehr Muddersprak äwerdragen

                          Britische und Ausländischen Bibelgesellschaft

02.07.1930: Verleihung von Würde, Titel und Rechten eines Lizentiaten ehrenhalber durch die

                  theologische Fakultät der Universität Rostock

01.07.1932:  Auszeichnung mit dem John-Brinckmann-Preis für die Verdienste um die

                  plattdeutsche Sprache und die niederdeutsche Volkskunde

1933-1934:  Pastor in Jesar bei Hagenow mit Anschluß an die "Deutschen Christen"

15.06.1934:  Berufung in das Amt eines Landessuperindenten nach Ludwigslust                                

        1935:  Konflikte im Kirchenkampf, Abkehr von den "Deutschen Christen"

                  "Dat ni Testament" erscheint in der 2. Auflage

Aug. 1935:   Pastor Voß erkrant und bleibt bis zu seinem Tode krank

19.03.1936: wenige Wochen nach seinem 50. Geburtstag stirbt Pastor Voß in Rostock

 

Mundart: Mecklenburgisch

 

 

Ausgabe 1935

 

Ausgabe 1960

 

Dat Evangelium von Lukas för plattdütsch Lüd in ehr Muddersprak öwerdragen / von Ernst Voß
Schwerin: Volksmission för Mecklenburg - 1926
54 S.

Den' Apostel Paulus sin teihn lütten Breiw / för plattdütsch Lüd in ehr Muddersprak äwerdragen von Ernst Voss
Berlin : Brit. u. Ausländ. Bibelgesellschaft - 1927
88 S.

Evangelienbauk : dat is dat Evangelium von Matthäus, Markus, Lukas un Johannes ; för plattdütsch' Lüd in ehr Muddersprak äwerdragen / Brit. und Ausländ. Bibelges. [Übers. Ernst Voß]
Berlin : Brit. und Ausländ. Bibelgesellschaft - 1928
200 S.

Dat Ni Testament för plattdütsch Lüd in ehr Muddersprak oewerdragen Mecklenburgisch
Britische und Ausländische Bibelgesellschaft Wien
1960     587 Seiten

1. Aufl. 1929,
2. Aufl. 1935
 

Dat Ni Testament för plattdütsch Lüd in ehr Muddersprak oewerdragen / Ernst Voß. - Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 1993. - Text der 3. durchges. Aufl. der Ausg. Wien 1960.
479 S.  21 cm
ISBN 3-438-02602-3

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:
Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.67;

Die niederdeutsche BibeL Von Pastor Ernst Voss, Basedow in Mecklenburg:

Die Geschichte der plattdeutschen Bibel geht bis ins 9. Jahrhundert zurück, auf den Heliand und die Genesis, wenn man diese beiden alten Zeugen plattdeutscher Literatur mitrechnen darf, denn sie sind ja Dichtung und nicht eigentlich Uebersetzung. Das ganze Mittelalter kennt außer Wulfila erst seit dem 14. Jahrhundert eigentliche Bibelübersetzungen in die deutsche Volkssprache, und 1478 erschien die erste plattdeutsche Uebersetzung, der bis 1522 noch drei weitere folgten. Jedoch fußten sie, wie ihre 14 hochdeutschen Schwestern, nicht auf dem Urtext, sondern auf der Vulgata. Sie waren auch wenig verbreitet. Anders wurde es erst, als Luthers deutsche Bibel erschien und man begierig nach ihr griff. Luther brachte das Evangelium in der Volkssprache. Was war da natürlicher, als daß man auch dem Niederdeutschen das Evangelium in seiner Sprache bringen wollte? So ließ Bugenhagen 1533/34 die Luther-Bibel von pommerschen Studenten ins Plattdeutsche übertragen. Und wie bei dieser Übersetzung, so hat denn auch späterhin nicht der Urtext, sondern der Luther-Text die Grundlage der plattdeutschen Uebersetzungen gegeben. Eine Uebersetzung aus zweiter Hand muß ihre Schattenseiten haben. A.Berendsohn-Hamburg zählt noch 25 niederdeutsche Bibeldrucke auf bis 1622. Von der Zeit an tritt das Plattdeutsche in der Literatur zurück. Alle Bemühungen zur Wiederbelebung erschienen vergeblich, große Niederdeutsche Dichter waren nicht da. Auf dem Rathause und im Gottesdienst wurde das Niederdeutsche verdrängt. Seine Zeit schien gewesen.
Doch die Lebenskraft der Sprache war größer. Das bewiesen Klaus Groth mit seinem Quickborn (1851) und Fritz Reuter (1852). Und von da an trieb der alte Stamm wieder neue Blätter und Zweige. Die neuniederdeutsche Literatur war erwacht und stellte sich ebenbürtig neben ihre hochdeutsche Schwester. Groths Wunsch nach der plattdeutschen Bibel schien in Erfüllung zu gehen, als Paulsen in Kropp die Bugenhagen-Bibel i.J. 1885 neu herausgab in Holsteiner Platt. Er hatte sie der Brit. Bib.-Ges. angeboten, die sich aber nicht zur Uebernahme entschließen konnte. Böckhoff übersetzte das N. T. in friesisches Platt. Die erwachende plattdeutsche Literatur hatte die heimische Sprache aus ihrer Aschenbrödelstellung herausgehoben. Man widmete sich nun bewußt seiner Muttersprache, wohl erkennend, daß die Sprache eines der wichtigsten Teile des Volkstums ist, daß aber ein entwurzeltes Volk sich selbst verliert und dem Tode verfallen ist. Der Krieg mit seinen Folgen hob das Heimatbewußtsein. Die plattdeutsche Bewegung blühte auf. Plattdeutsche Bühnenvereine entstanden, und man freute sich der Kraft und Anschaulichkeit, der Wärme und Herzlichkeit seiner Muttersprache. Für die Schulen gab man als Ergänzung auch plattdeutsche Liederbücher und nahm in die Lesebücher plattdeutsche Lesestücke auf. So lernte man wieder plattdeutsch lesen. Daß diese Kunst unserm Volke ganz verlorengegangen sein soll, ist am Schreibtisch erfunden. Man braucht nur an den plattdeutsch geschriebenen, weitverbreiteten Voß- und Has-Kalender zu denken.
Jedoch durch eben diesen Kalender sowie durch Reuters Läuschen un Rimels war unser Volk gewöhnt zu glauben, das Plattdeutsche eigne sich nur für Komik, und nicht dachte man daran, daß doch zu Hause und in der Seelsorge die ernstesten Fragen auf Plattdeutsch verhandelt wurden. Eine religiöse plattdeutsche Literatur freilich war nicht da. Hansens Psalmbook und dessen Nachfolger drangen nicht
ins Volk. Aber die plattdeutschen Vereine forderten plattdeutsche Predigt. Hatte der Katholizismus als Kultussprache eigentlich nur das Lateinische anerkannt, so schien sich dasselbe nun bei uns zu wiederholen dergestalt, daß nur das Hochdeutsche als Kultussprache gelten zu dürfen schien. So war die plattdeutsche Predigt ganz verschwunden. Louis Harms zwar hatte auf Missionsfesten plattdeutsch geredet, und er hatte Schule gemacht. Aber das Kirchengebäude selbst blieb "der Landessprache verschlossen. Wo aber das Volk Gottes Wort nicht in seiner Sprache hört, wie soll es dann in seiner Sprache beten lernen? Wie kann dann der Glaube das innerste Herz erfassen, wo er immer erst übersetzt, werden muß? Wer kann dem Geiste wehren? So trat ganz von selbst, hier und da, ein plattdeutscher Prediger nach dem ändern auf. So gab auch das Kirchenregiment in Schwerin die plattdeutsche Predigt, allerdings mit gewissen Einschränkungen, frei.
Auch ich merkte als Landpfarrer wohl, wie wenig in der hochdeutschen Bibel gelesen und wie wenig sie verstanden wurde. So fing ich an, dann und wann plattdeutsch zu predigen. Und so kam ich zur plattdeutschen Bibelübersetzung. Es war im September 1925 am Grabe Bismarcks, wo mir die ganze äußere und innere Not unseres Volkes das Herz verbrennen wollte. Da habe ich mich draußen hingesetzt und habe angefangen, in mein Taschenbuch das Ev. Lukas in die Sprache meiner Heimat zu übersetzen. Zu Weihnacht lag das Heft gedruckt vor. Es war Erstlingsarbeit, aber es mußte ein Anfang da sein. Aber wir Deutsche sind ein armes Volk. Woher das Geld zum Druck des ganzen N.T. nehmen? Ich ließ im MeckIbg. Christi. Hauskalender 1927 die Uebersetzung des Philipperbriefes drucken und trat dann an die Brit. Bib.-Ges. mit der Bitte heran, den Verlag des Ganzen oder eines Teiles zu übernehmen. Man nahm meinen Vorschlag an, zunächst einmal die zehn kleinen Paulusbriefe erscheinen zu lassen und behielt sich vor, das Weitere von dem Absatz' dieses Teiles abhängig zu machen. So schickte die Gesellschaft einen Bibelboten in Meckibg. herum. Waren schon früher vom Lukas gegen 2300 Stück verkauft und von den Paulusbriefen 1000 Stück, so konnte nun der Bibelbote in 92 Tagen noch weitere 1200 Stück verkaufen. Das war ein gutes Ergebnis, und der Druck des ganzen N. T. wurde nun beschlossen. Es erschien im Herbste 1928 zunächst „Dat Evangelienbauk", das sind die vier Evangelien auf Plattdeutsch (Preis 0.80; in Lwd. geb. Mk. 1.80) und zum Frühjahr 1929 ist nunmehr das ganze Neue Testament auf Plattdeutsch erschienen (in schwarz Leinwd. Mk.2.80; in braun Leinwd. Mk. 3.-). Damit wäre der erste Schritt zur ganzen plattdeutschen Bibel getan, auf deren Fertigstellung zu hoffen ist.
Bei dieser Uebersetzung bin ich vom griechischen Urtext ausgegangen, nicht von Luther oder einer anderen Uebersetzung. Die mir erreichbaren wissenschaftlichen Hilfsmittel habe ich herangezogen. So stand ich vor einer ganz neuen Arbeit, ältere plattdeutsche Uebersetzungen ließen sich kaum zu Rate ziehen. Es mußte aus dem griechischen Sprachgeist in den des Plattdeutschen übertragen werden. Die langen Sätze und Perioden waren zu zerschlagen, die zahlreichen Genitivverbindungen aufzulösen, manche feststehenden Begriffe mundgerecht zu machen und die Abstrakta zu umschreiben. Schwer war es oft, wortgetreue Uebersetzung mit Verständlichkeit und Volkstümlichkeit zu verbinden. Besonders bei den Briefen wäre ja oft ein Kommentar nötig, der nun in der Uebersetzung selbst liegen mußte, da die Satzungen der Bibelgesellschaft Fußnoten verbieten. Daß die Sprache das Reutersche Platt ist, wird der Verbreitung und Lesbarkeit dienlich sein, denn überall in ganz Deutschland wird Reuter gelesen.
Ein Hauptproblem der Uebersetzung liegt darin, wie man sich zu den Lutherworten stellen soll, die für uns einen besonderen Klang haben und mit denen sich bei uns besondere Gemütswerte verbinden, die jedoch den Sinn des Urtextes nicht genau wiedergeben, an sich nicht und im Zusammenhang mit dem Kontext erst recht nicht. Da ist es für den Kritiker leicht, Luthertext und plattdeutschen Text einander gegenüberzustellen und abfällig über letzteren zu urteilen, der sich doch um den Ursinn bemüht. Ich denke z. B. an 1. Kor. 13, 1, das wir stets losgelöst von Kap. 12 lesen, lieben und verstehen. Auch Luk. 2,14 ist zu nennen. Ich bin immer mehr dahin gelangt, mich Luthers Uebersetzung solcher Stellen zu nähern, denn es handelt sich ja um ein Volksbuch. Denn wo Philologe und Volksmann verschiedener Meinung waren, da mußte ersterer zurückstehen. In der Rechtschreibung entschied ich mich nicht für die Lübecker Richtlinien, sondern für Reuter, allerdings mit einigen Milderungen. Die Rechtschreibung Reuters ist bekannt, und auf die Lesbarkeit kam es ja an.
Unser Mecklenburger Volk ist kein bibellesendes Volk. Das hat manche Gründe. Vielleicht ist einer derselben die nicht leichte Lesbarkeit der Lutherbibel. Soll nun diese verdrängt werden? Auch wenn man es wollte, es würde nicht gelingen, wäre auch nicht gut, um „der Magie des 'Wortes Gottes" willen. Aber erklären soll die plattdeutsche Uebersetzung die Lutherbibel. Sie hat ihr Recht und ihre Notwendigkeit so gut wie die anderen modernen Uebersetzungen. Und sie soll wieder Freude an der Bibel wecken. Die Bibel in der Muttersprache könnte manchen die Bibel erst wieder entdecken lassen. Sie ist geschrieben für unser Volk und um unseres Volkes willen. Möchte unser Volk sie nehmen und lesen, und möchte sie helfen, daß Gottes Reich in die plattdeutschen Herzen komme. Das walte Gott.

 

Vrede, Wilhelm

Judas, Petrus, Johannesbriefe

* 11.03.1878 Bochum

† 10.10.1943 Münster

 

Biographie:
 

Wilhem Vrede war Dr. theol. kath. und Prof. an der UNI Münster.

Er kam bei einem Luftangriff in Münster ums Leben.


                10.08.1899: Subdiakonatsweihe

                31.03.1900: Diakonatsweihe

                10.08.1900: Priesterweihe

17.08.1900-31.03.1904: Kaplan an St. Matthias in Berlin

01.04.1904-21.01.1906: Religionslehrer am Lyceum in Münster

22.01.1906-03.11.1910: Pastor an der Ignatiuskirche in Münster

04.11.1910-14.02.1922: Privatdozent an der UNI Münster in neutestamentlicher Exegese

15.02.1922-30.04.1938: außerordentlicher Professor an der UNI Münster

      ab dem 01.05.1938: im Ruhestand

 

siehe Bonner-Bibel

 

de Vries, Anne

Auswahlbibel

de Vries, Anne

* 22.05.1904 Assen / NL

† 29.11.1964 Zeist / NL

 

war ein niederländischer Schriftsteller

 

Biographie:

 

 

(Kleuter vertelboek voor de bijbelse geschiedenis <dt.>)
Aus dem Niederländ. übers.. -

 

Ausgabe 1958

1958

Ausgabe 1970

1970

 

1975

 

1989

 

Ausgabe 2003

2003

Die Kinderbibel erzählt für unsere Kleinen von Anne de Vries. [Von Christian Verstalt ins Dt. übertr.]- 40. - 55. Tsd.
Konstanz : Bahn, 1958. -
257 S. : zahlr. Ill.
 

 

Die Kinderbibel Die Worte der Heiligen Schrift von Anne de Vries für die Kinder erzählt. Mit altvertrauten und zahlr. neuen Bildern von F. Schäfer. [Von Gerhard Schneider ins Dt. übertr.]. - Durchges. Neuausg., 1 Million 475. - 522. Tsd. der dt.-sprachigen Ausg.
Konstanz : Bahn, 1989. - 252 S. : zahlr. Ill.
 

ISBN 3-7621-5060-5

 

Die Bibel unserer Kinder, ein Erzählbuch für Eltern und Erzieher;
Diese Lizenzausgabe erscheint im Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart;
8.Aufl. (190.-224 Tsd.) 1970;
255 S. 

 

Die Bibel unserer Kinder Die Worte der Heiligen Schrift von Anne de Vries für die Kinder erzählt;
Diese Lizenzausgabe erscheint im Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart;
11.Aufl. (291.-320 Tsd.) 1975;
255 S. 

Originaltitel: Kleuter Vertelboek voor de Bijbelse Geschiedenis

 

 

Das große Erzählbuch der biblischen Geschichte

1. Auflage der neubearbeiteten Ausgabe 2003

© 2003 by CLV Christliche Literatur-Verbreitung - Postfach 110135 – 33661 Bielefeld www.clv.de

Die holländische Originalausgabe erschien im Verlag J.H.Kok, Kampen

Originaltitel: Groot Vertelboek voor de Bijbelse Geschiedenis

© deutscher Text: Friedrich Bahn Verlag,

Zweigniederlassung der Verlagsgesellschaft des Erziehungsvereins mbH,

Neukirchen-Vluyn Mit freundlicher Genehmigung des Aussaat Verlags,

Verlagsgesellschaft des Erziehungsvereins mbH, Neukirchen-Vluyn

Übersetzung: Bruno Loets

Sprachliche Überarbeitung 2003: Barbara Reuter

Illustrationen: F. Schäfer

Satz: CLV

Umschlag: Andreas Fett, Meinerzhagen

Druck und Bindung: Bercker, Kevelaer

3-89397-648-5 (CLV)

3-7615-5331-5 (Aussaat Verlag)

 

Als Download - PDF
 

Vorwort

 

Gottesname

Herr, Jahwe

Lit.:
Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr. 117
Landgraf, Michael: Kinderbibel, S.30

Meier, Christoph: Kinderbuch Bibel? S.42, 43 - PDF

 

Vriezen, Theodorus Christiaan

AT

 

* 29.07.1899 De Heurne, gemeente Dinxperlo in de Achterhoek / NL
†          1981 

 

Biographie:

 

1928-1928: Pastor in der Gemeinde Tubbergen / NL

 

 

 

 siehe Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT)