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Übersicht:

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Sorg, Anton

Sachs, Michael

Schnedermann, Georg

Späth

Sächsische Hauptbibelgesellschaft

Schneider, Dieter

Spangenberg, Peter

Sailer, Johann Michael

Schneider, Georg

Spanuth, Heinrich

Salomon, Gotthold

Schneider, Gerhard

Spener, Philipp Jakob

Sals, Ulrike

Schneider, Heinrich

Sperber, Eduard

Salzberger, Georg

Schneider, Johannes

Spiller, Falko

Salzburger NT

Schnelle, Udo

Spörri Gottlob

Salzmann, Christoph

Schniewind, Julius

Spörri, Samuel

Sandrart, Johann Jakob

Schobser, Hans

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Sartorius, Otto

Schöffer, Johannes

St. Galler Bibelgesellschaft

Sassenhausen, Paul Gerhard

Scholz, Johann Martin Augustin

Staab, Karl

Satake, Akira

Scholz, Jörg

Stäbler, Gottlob - Schmid, G.

Saubert-Bibel

Scholz, Susanne

Stadelmann, Helge

Saubert, Johannes d. Ä.

Schönfeld, Franz Thomas von 

Stader Bibel- u.Missionsges.

Sauermann, Otto

Schönsperger, Johannes d. Ä.

Stadler, Alisa

Saur, Christoph

Schöttler, Hans

Staffelbach, Georg

Schabes, Leo

Schottroff, Luise

Stage, Carl Gustav Curt

Schade, Karl-Emil

Schötz, Dionys

Stählin, Gustav

Schäfer, Aloys

Schrage, Wolfgang

Stahn, Julius und Richard

Schäfer, C. Otto

Schrahé, Erk-Uwe

Stallan, Fred

Schäfer, Jakob

Schreiber, Hermann

Standhartinger, Angela

Schäfer, Karl Theodor

Schreiner, Josef

Stange, Erich

Schäfer, Rudolf

Schreiner, Stefan

Stärk, Willy

Schäfer-Lichtenberger, Christa

Schroeder, Friedrich Wilhelm Julius

Starke, Christoph und Joh. G.

Schaffhauser Bibelgesellschaft

Schröder, Rudolf Alexander

Staudinger, Ferdinand

Schaffner, Wilhelm

Schuler, Bernhard

Stegemann, Ekkehard W.

Schaller, Berndt

Schuler, Carl

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Schulranzenbibel

Steiner, Robert

Scharbert, Josef

SCHUL-SYNOPSE

Steinhausen, Wilhelm

Schärer, Johann Rudolf

Schultz, Friedrich Wilhelm

Steinhöfel, Dietlind

Schatten, Thomas

Schulz, Alfons

Steinhoff, Volker

Schaumburg-Lippische Bibelgesellschaft

Schulz, Johann Christoph F.

Steinkühler, Martina

Schedl, Claus

Schulz, Otto

Steinmann, Alphons

Schefer, Ludwig Christof

Schulz, Siegfried

Steins, Georg

Scheffler, Ursel

Schumacher, Heinz

Steinwedel, Dietrich

Schegg, Peter Johann

Schumpp, Meinrad

Stemberger, G.

Scheits, Matthias

Schunack, Gerd

Stenzel, Meinrad

Schelkle, Karl Hermann

Schunck, Klaus-Dietrich

Stephan, Stanislaus

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Schüngel-Straumann, Helen

Stern, David H.

Schenk, Wilhelm

Schupp, Renate

Stern, Max Emanuel

Schenke, Hans-Martin

Schürmann, Heinz

Stern-Verlag Lüneburg

Schenkel, Daniel

Schuster, Hermann

Steuernagel, Carl

Scherer, Andreas

Schuster, Herrmann / Lueken, Wilh.

Steur, Ignaz

Scheuchzer, Johann Jakob

Schuster, Ignaz

Steurer, Rita Maria

Schierse, Franz Joseph

Schuster, Ignaz u.Holzammer, J. B.

Stiefel, Edwin

Schiffner, Kerstin

Schütz, Wilhelm

Stieglitz, Heinrich

Schildenberger, Johannes

Schütze, Friedrich Wilhelm

Stier, Fridolin

Schille, Gottfried

Schwalb, Moritz

Stier, Rudolf Ewald

Schilling, Othmar

Schwank, Benedikt

Stoebe, Hans Joachim

Schindler, Regine

Schwarzburg=Rudolstädter Schriftenver.

Stöger, Alois

Schlachter, Franz Eugen

Schwarzel, Carl [Schwarzl]

Stokmann, Giesebert

Schlachter, Fr. - Linder/Kappeler

Schwegler, Theodor

Stoll, Claus-Dieter

Schlachter, Fr. Eugen (Neub.) 1951

Schweitzer, Vinzenz

Stolte, Heinrich

Schlachter Version 2000

Schweizer, Eduard

Stolz, Fritz

Schlatter, Adolf

Schweizerische Bibelgesellschaft

Stolz, Johann Jakob

Schlatter, Theodor

Schwienhorst-Schönberger, Ludger

Storck, Wilhelm

Schleichert, Bonifacius

Schwier, Helmut

Storr, Gottlob Christian

Schlesische Bibelgesellschaft

Scofield, Cyrus Ingerson

Storr, Rupert

Schleswig-Holsteinische Bibelges.

Scoralick, Ruth

Strack, Hermann L. 

Schleusinger Bibelgesellschaft

Seebaß, Horst

Strack, Hermann L. - Kurth, J.

Schlier, Heinrich

Seewald, Richard

Strack, Hermann L. - Voelker, K.

Schlögl, Nivard Johann

Seibt, Karl Heinrich Ritter von

Strack, Hermann L. - Zöckler, O.

Schlusser, Elisabeth

Seiler, Georg Friedrich

Straf-mich-Gott-Bibel

Schmalzl, Peter

Seißener Kinderbibel

Straßburger Bibel

Schmalzriedt, Egidius

Selbst, Joseph

Straßburger Bibelgesellschaft

Schmauch, Werner

Seligmann, Caesar

Straßburger Kinderbibel

Schmeller, Johann Andreas

Sellin, Ernst

Strathmann, Hermann

Schmid, Theo Johannes Ambrosius

Selnecker, Nikolaus

Strauch, Benedict

Schmid, Christoph von

Sensenschmidt, Johann

Strauss, Hans

Schmid, Christoph von - Werfer

Septuaginta Deutsch

Strecker, Georg

Schmid, Hartmut

Seybold, Klaus

Streicher, Friedrich

Schmid, Josef

Sick, Hansjörg

Stresow, Conrad Friedrich

Schmid, Rudolf

Sickenberger, Joseph

Strickel, Johann Gustav

Schmid, S.

Siegel, Günther

Stricker, Simon

Schmidt, Eva Renate

Siegfried, Karl

Striebeck, Gerhard

Schmidt, Gerhard

Siegmund, Traugott

Stimmer, Tobias

Schmidt, Hans

Sigge, Franz

Strobel, August

Schmidt, Hans-Wilhelm

Siku

Strotmann, Angelika

Schmidt, Heinrich

Silbert, Johann Peter

Struensee, Christian Gottfried

Schmidt, Herbert

Sillig, Johann Gottfried

Stuchs, Lorenz

Schmidt, Johann

Simon, Ernst

Stückelberger, Sabine

Schmidt, Johann Lorenz

Simon, Matthias

Studemund, Wilhelm

Schmidt, Ludwig

Sint, Josef

Stuhlmacher, Peter

Schmidt, Paul Wilhelm

Sitarz, Eugen

Stuhlmann, Matthias Heinrich

Schmidt, Uta

Smend, Rudolf

Stuhrmann, Heinrich

Schmidt, Werner H.

Smidt, Udo Gerdes

Stukenbrock, Karl

Schmidt, Woldemar Gottlob

Smith, Thomas

Stummer, Friedrich

Schmidtgen, Beate

Socin, Albert

Stuttgarter Bibelhefte

Schmiedel, Paul Wilhelm

Soden, Hermann von

Stuttgarter Erklärungsbibel

Schmithals, Walter

Söhngen, Oskar

Stuttgarter Jubiläumsbibel

Schmitt, Armin

Solis, Virgil

Suhl, Alfred

Schmitt, Fritz

Solothurnische Bibelgesellschaft (SoBG)

Sulzbach, Abraham

Schmitz, Barbara

Sommerauer, Jakob

Sutter-Rehmann, Luzia

Schmitz, Otto

Sondheimer, Hillel

Synopse

Schmoller, Otto

Sotillos, Eugenio

Szczygiel, Paul

Schnackenburg, Rudolf

Soralick, Ruth

 

 

Sabottka, Liudger

Zephanja

* 01.04.1938 Gelsenkirchen

 

Biographie:

 

P. Dr. OSB, Ordensname Liudger, Vorname Wolfgang

Eintritt in den Orden der Benediktiner 1958

Dr. bibl. et Lic. theol.

 

Seite 44

 

ZEPHANJA: NEUÜBERSETZUNG MIT PHILOLOGISCHEM KOMMENTAR. (Biblica et Orientalia ; 25).

Rom : Biblical Institute Press, 1972

XIX, 177 S. ; 24 cm

Vorwort

 

Gottesname

Jahwe

 

 

Sachs, Michael Jehiel

Psalmen

* 03.09.1808 Glogau

† 31.01.1864 Berlin

 

Biographie:
 

 

 

 

Mitübersetzer der Zunz-Bibel

1835

Die Psalmen Uebersetzt und erläutert von Michael Sachs

Berlin: Veit und Comp. - 1835

XII, 213 S.

 

siehe http://www.antiquariat-trauzettel.de/medien/1221569536_1169.pdf

 

Die Psalmen übersetzt von Michael Sachs. Durchges. von A. Sulzbach

Beteiligt: Sulzbach, Abraham ; Sachs, Michael Jehiel ; Baer, Seligmann ; Bamberger, Salomon

Frankfurt a.M. (Rödelheim) : Lehrberger, [1912]

V, 112 Bl.

 

Die Psalmen in deutscher Übertragung / von Michael Sachs

(Lamm's Jüdische Feldbücherei Nr 2/3)

Berlin: Lamm - 1915

170 S.
 

Vorwort

 

Gottesname

Herr

Lit.:
Kalonymos, 3.Jahrgang 2000, Heft 4, S.4-6:
Friedrich Rückert, Michael Sachs und eine kaum beachtete Übersetzung der Psalmen von 1835

Bechtoldt, Hans-Joachim: Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.184, 185, 187-191, 195, 197, 200-204, 209, 210, 217, 343 A, 512, 547 A, 566 A, 613 A

 

Sächsische Hauptbibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 10.08.1814 in Dresden

 

http://www.saechsisches-bibelhaus.de/

 

Sächsische Hauptbibelgesellschaft

siehe Carolsfeld, Julius Schnorr von

Vorwort

 

Gottesname

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Lit.:

Bätjer, Joachim, 150 Jahre Sächsische Hauptbibelgesellschaft (Die Bibel in der Welt, Bd.7), S.78-97;

Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der  Jahrhunderte, 1936, S.25; Zweynert, Emil: Hundert Jahre Bibelverbreitung, 1914;

 

Sailer, Johann Michael

NT

Johann Michael Sailer

* 17.11.1751 Aresing

† 20.05.1832 Regensburg

 

Katholisch

 

Biographie:

 

 

 

 

Band 2

Heilige Bücher des neuen Testamentes unsers Herrn Jesu Christi. Nach der Vatikaischen Ausgabe ins Deutsche übersetzt. Nebst einer Vorrede über die Lesung der heiligen Schrift im Sinne der Römischen=katholischen Kirche, nach der Anweisung des Thomas von Kempen, von Johann Michael Sailer, öffentlicher Lehrer der Moral= und Pastoraltheologie an der köngl. Bayer´schen Ludwigs = Maximillians = Universität zu Landshut.

Erster Theil.

Die vier Evangelisten, und die Apostelgeschichte. Nebst der wahren Abbildung Jesu Christi des Erlösers.

Mit Gutheißung des hochwürd. bischöfl. Seckauischen Conststoriums.

Grätz: Franz Ferstl´schen Buchhandlung - 1822

doppelseitiges Titelblatt, s. Scann

1 S. lat. Titelblatt

1 S. Ergänzungs=Bände

12 S. Vorrede deutsch/lateinisch

627 S. Evangelien + Apg., deutsch/lateinisch

Zweiter Theil

Die Briefe der Apostel, und die Offenbarung Johannis. Nebst der wahren der Jungfrau Maria.

Mit Gutheißung des hochwürd. bischöfl. Seckauischen Conststoriums.

Grätz: Franz Ferstl´schen Buchhandlung - 1823

1-seitiges Titelblatt, s. Scann

1 S. Stich (wahre Abbildung der Jungfrau Maria)

1 S. lat. Titelblatt

1 S. Ergänzungs=Bände

468 S. der Rest des NT (Briefe + Offbg.)

30 S. Index

12,5x19,5cm

Band 1

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:
Müller, Paul-Gerhard,
Zur Geschichte und Gestalt von Bibelschulen, (Die Bibel in der Welt, Bd.20), S.156;

Pierers Konversations-Lexikon, Band 11, (1892), Sp.154

Doering, Heinrich: Die gelehrten Theologen in Deutschland im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Band 3, S.675-666

 

Salomon, Gotthold

Auswahlbibel

Salomon, Gotthold

* 01.11.1784 Sondersleben, Anhalt
† 17.11.1862 Hamburg

 

Biographie:

 

 

... oder Deutsche Volks- und  Schul-Bibel für Israeliten. Auf´s Neue aus dem Massoretischen Texte übersetzt. Herasugegeben von Dr. Gotthold Salomon.

Altona: Johann Friedrich Hammerich - 1837

 

1 S. Titelblatt

1 S. Zwischentitel: Die fünf Bücher Mose.

268 S. der 5 Bücher Mose

 

1 S. Zwischentitel: Die ersten Propheten. 

224 S. der ersten Propheten

 

1 S. Zwischentitel: Die späten Propheten.

252 S. der späten Propheten

 

1 S. Zwischentitel: Heilige Schriften.

305 S. der Heiligen Schriften

 

4 S. Tabelle der Haphtoroth.

Größe: 14x22cm

Vorwort

 

Gottesname

Gott, Gott der Herr

Pentateuch das ist die fünf Bücher Moses nach dem masoretischen Texte,

Vierter Theil NUMERI Übersetzt und kommentiert von Dr. G. Salomon. Israelitischer Prediger in Hamburg. - Zweite verbesserte Aufl. 1863

Krotoschin: Druck und Verlag: B.L. Monawsch

245, 72 S. 

Vorwort

 

Gottesname

 Gott, der Ewige

Lit.:
Bechtoldt, Hans-Joachim:
Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.32, 38, 59, 161, 162, 165-183, 187-189;

 

Sals, Ulrike

 

* 1971

 

 Biographie:

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Salzberger, Georg

AT

* 1882 Culm / Westpreußen

† 1975 London

 

Biographie:

 

 

 

 siehe Tur-Sinai, Naftali Herz- (Harry Torczyner)

 

Salzburger Neues Testament

NT

 

 

Das Neue Testament unsers Herrn Jesu Christi.
Die vier Evangelien und Apostelgeschichten: wie auch die Sendschreiben der heil. Apostel Pauli, Jakobi, Petri, Johannis und Judä, sammt den Lektionen aus dem alten Testamente, die in der heil. Messe das Jahr hindurch gelesen werden. - Mit Erlaubnis der Obern.
Salzburg: gedruckt, und zu finden in der Hof= und akademischen Waisenhausbuchhandlung [ca.1770]

880, 24 S.
ohne Apokalypse

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Salzmann, Christoph

NT

*    ca. 1730 in F-57430 Sarralbe in Lotringen

† 12.12.1791 in F-57340 Harprich (Béning) Lothringen

 

Biographie:

 

 

 

Lutzemburgische Handbibel Neuen Testaments nach den Regeln deutscher Sprache übersetzt; mit kurzen Anmerkungen, gehörigen Registern, wichtiger Vorrede, und mit einem Kupferstiche des Stammbaums Jesu Christi versehen durch Herrn Christoph Salzmann, Pfarrer zu Escheringen ... herausgegeben

Lutzemburg: André Schevalier - 1770

[18] Bl., 856 S., [7] Bl.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Sandrart, Johann Jakob

 

 

*  31.05.1630 Frankfurt am Main

 15.08.1708 Nürnberg

 

Biographie:

 

 

 

siehe Endterbibel

 

Sartorius, Otto

 

 

* 22.04.1864 Walbersheim

† 09.02.1947 Göttingen

 

Biographie:

 

Studium der Theologie in Halle, Berlin und Jena

 

        1888: Vikar bei Konstantin Wittekindt

        1894: Pfarrer in Burghaun; wurde in Burghaun und Sterbfritz Bahnbrecher

                 der hess.-nass. Gemeinschaftsbewegung

    ab 1907: Schriftleiter: "Der Gemeinschaftsbot für Hessen-Nassau"

1909-1907: Pfarrer in Barmen, heute Wuppertal-Barmen

1917-1936: wohnhaft in Dankelshausen bei Göttingen

1936-1947: wohnhaft in Göttingen

 

siehe Paul Fabianke

 

Sassenhausen, Paul Gerhard

Psalmen

 

* 06.09.1928 Barmen (heute Wuppertal-Barmen)

† 13.06.1987 Wuppertal

 

Biographie:

 

In Barmen aufgewachsen, war Im- und Exportkaufmann, engagierte sich sehr für die ev.-reformierte Kirche, war Presbyter in Wuppertal-Hahnerberg (diese Gemeinde gibt es nicht mehr) und lebte bis ca. 1960 in Wuppertal-Oberbarmen. Dort gehörte er zur Kirchengemeinde Barmen-Gemarke (Imanuelskirche) Er war Finanzkirchmeister, ab etwa 1980 ordinierter Hilfsprediger und hat in den letzten Jahren vor seinem Tod intensiv bei der Wuppertaler Stadtmission mitgearbeitet.

 

 

Dä Herr es min Hirte - Psalmen 1-50 op Barmer Platt
Wuppertal: Jugenddienst-Verlag - 2. Aufl. 1977
64 S.  

 

1.Aufl. 1976

 

Gott makt die Kleenen groot - Psalmen 51-150 op Barmer Platt
Wuppertal: Jugenddienst-Verlag - 1977

 

Vorwort

 

Gottesname

 Herr, Gott

 

 

Satake, Akira

NT: Offenbarung

* Jan.1929

† 

 

Biographie:

 

Prof. em. Dr. SATAKE Akira

 

        1953: (Graduated) UNI Tokyo, Master, Graduate School, Division of Humanities

        1955: (Completed) UNI Tokyo, Faculty of Liberal Arts

        1962: Vervollständigung seines Doktorates in Heidelberg 

   bis 2005: Präsident der Ferris-Universität, Yokohama

        1976: Vorsitzender des Vorbereitungsausschusses

1979-1996: Vorsitzender des Vorstandes des Tomisaka Christian Center

        1988: Vorsitzender der Deutschlandkommission des NCCJ

1990-2004: Mitglied im Vorstand der Stiftung Ostasienmission in Kyoto

 

 

 

siehe Kritisch exegetischen Kommentar über das Neue Testament

 

Saubert-Bibel

Vollbibel

 

siehe unter  Johannes Saubert d. Ä. und Endter-Bibel

 

 

 

Saubert, Johannes d. Ä

Vollbibel

 

* 26.02.1592 Altdorf

† 02.11.1646 Nürnberg

 

Biographie:

 

 

 

 

 

Sauermann, Otto

AT

 

* 28.01.1906 Wiesenthal bei Georgswalde in Nordböhmen

† 07.06.1968 Wien

[] beerdigt auf dem Friedhof Maria-Lanzendorf

 

Biographie:

 

Dr. P. Otto Sauermann OFM (Otto war sein Ordensname, sein weltlicher Vorname war Anton.) Er studierte an der Wiener UNI Theologie, erwarb dort den Dr. theol. und habilitierte sich dort.

In der Ordenshochschule der Franziskaner in Schwarz/Tirol unterrichtete er das Alte Testament und orientalische Sprachen

 

13.09.1923: Eintritt in den Franziskanerorder (Wiener Provinz)

                 dabei erhielt er den Ordensnamen Otto

        1934: Mitherausgeber der Klosterneuburger Bibel

  seit 1953: Universitätsdozent

1953-1960: Generalkommissär des Heiligen Landes

        1957: außerordentlicher Professor

 

Siehe Pius Parsch

 

Saur, Christoph [Sauer]

Vollbibel

 

* 21.02.1695 Laasphe bei Wittgenstein

† 25.09.1758 Germantown

 

Biographie:

 

   13.08.1724: segelte er von Rotterdam ab nach USA

   19.10.1724: Ankunft in Philadelphia

Frühling 1726: zog er nach Muelbach (Mill Creek), Lancaster County, PA

 Herbst 1730: beeinflußt von Conrad Beissel verließ ihn seine Frau und ging als Schwester

                   Marcella ins Kloster Ephrata, wo sie Priorin war

    April 1731: Vater und Sohn zogen wieder zurück nach Germantown

          1738: er erwarb eine Druckerpresse von den Pietisten in Berleburg und gründete eine

                   Druckerei

          1739: Druck des ersten deutschen Buches (Liederbuch) in Amerika / Streit zwischen

                   Beissel und Saur, Druck der ersten deutschen Zeitung

          1743: Druck der ersten europäischsprachigen / deutschen Bibel (Luther-Bibel) in Amerika,

                  40 Jahre bevor die erste englische Bibel in Amerika gedruckt wurde!

   Nov. 1744: auf Bitten ihres Sohnes kehrte Sauers Frau zurück, um bei ihrem Sohn zu leben.

  20.06.1745: seine Frau zieht wieder mit ihm zusammen

          1758: wurde er von General Forbes vor einen Gerichtsbeamten zitiert, weil es es gewagt hatte,

                  die Expedition nach Fort Duquesne anzuprangern. Das hatte für ihn aber keine Folgen.

 

Deutsch:   Englisch:

 

http://www.johnbryer.com/saur.htm

http://www.jaduland.de/north-central-america/usa/text/deutschtumusa1.html

http://www.cob-net.org/america.htm

http://books.google.de/books?id=4UoMAAAAYAAJ&pg=PA28&lpg=PA28&dq="Saur,+la#PPP1,M1

http://members.aol.com/ThomasLiby/murals/murals.html

http://www.dhm.de/magazine/unabhaengig/eck_2d.htm

http://www.klaushenseler.de/Gutenberg-2/Druckmaschinen/Holzerne_Pressen/holzerne_pressen.html

 

1738 Druckerei gegründet
1743 Luther- Bibel herausgegeben

Gedruckt nach der 34. Ausgabe der Cansteinbibel von 1738

Biblia, Das ist: die Heilige Schrifft Altes und Neues Testaments, Nach der Deutschen Uebersetzung D. Martin Luthers, Mit jedes Capitels kurzen Summarien, auch beygefügten vielen richtigen Parallelen; Nebst einem Anhang Des dritten und vierten Buchs Esra und des dritten Buchs der Maccabäer. Germantown: Gedruckt bey Christoph Saur, 1743
Quartausgabe, 1272 Seiten, (AT:
995 S. AT,  NT: 277 S.)

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:

Bibelreport, 1985, Heft 3, S.6f;

Eule, Zwei Jahrtausende Bibelbuch, S.176, 177

Pierers Konversations-Lexikon, Band 11, (1892), Sp.323

 

Schabes, Leo

Daniel

* 26.10.1881 Katzelsdorf (bei Wiener Neustadt) Österreich

† 17.10.1935 Klosterneuburg

 

Biographie:

 

reg. lat. Aug.-Chorherr des Stiftes Klosterneuburg, Theologieprofessor, Vizeoffizial des erzbischöflichen Diözesangerichtes, Sekretär der österr. Chorherrenkongregation, Zeremoniär, etc.

Er absolvierte das Gymnasium in Wiener Neustadt. Er war in seinen ersten Priesterjahren in Kritzendorf, Hietzing und Floridsdorf tätig, wirkte dann als Theologieprofessor an der Falkultät des Stiftes Klosterneudorf bis zu seinem Tode.

 

28.08.1900: Eintritt in das Stift Klosterneuburg

08.09.1904: Ablegen der feierlichen Ordensgelübde

30.07.1905: Feiern des ersten heiligen Opfers

siehe Pius Parsch 

 

Schade, Karl-Emil

Volbibel

* 05.07.1927 Itzehoe

† 17.12.2007 Itzehoe

 

Biographie:

 

http://wapedia.mobi/nds/Karl-Emil_Schade

http://archiv.plattnet.de/data/2006-09-03--23-50-06/

 

Holsteinisch

siehe auch Karl-Emil Schade aus: Nordelbische Stimmen 2002,  H. 7/8, S. 36-37

Karl-Emil Schade - AT

 

Karl-Emil Schade - NT

 

Dat Ole Testament översett ut den Uurtext - Rutgeben vin den Arbeidskrink "Plattdüütsch in de Kark" in Nordelbien:

Neumünster: Wachholtz Verlag; 2.Aufl. 1995

936 S. 

ISBN 3-529-04958-1

1. Aufl. 2005

 

Dat Niee Testament - de Frohbott vun uns Herrn Jesus Christus - översett ut den greekschen Uurtext

Neumünster: Wachholtz Verlag; 2003

314 S. 

ISBN 3-529-04961-1

 

Dat Ole Testament / Karl-Emil Schade . -

Neumünster: Wachholtz, 2000. - CD

ISBN 3-529-04959-X

 

De Apokryphen  verborgene Schriften to dat Ole Testament / översett ut den Uurtext vun Karl-Emil Schade.

Neumünster: Wachholtz; 2001.

203 S. ; 24 cm

(Edition Fehrs-Gilde)

ISBN 3-529-04960-3

 

De Psalmen plattdüütsch / översett ut den Urtext vun Karl-Emil Schade. Rutgeben vun den Arbeidskrink Plattdüütsch in de Kark in Nordelbien.;

Neumünster : Wachholtz, 1992.

203 S.

(Edition Fehrs-Gilde)

ISBN 3-529-04956-5

 

Bestellmöglichkeiten:

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schäfer, Aloys

Bibelteil, NT: Thessalonicher, Galater, Römer, Hebräer

 

katholisch
 
* 02.05.1853 Dingelstädt (Eichsfeld)
† 05.09.1914 Schirgiswalde nahe Bautzen
 
Biographie:
 
1878: Priester, Kaplan in Plauen i. Vogtland und an der Hofkirche zu Dresden
1881: Professor für bibl. Exegese am Lyzeum zu Dillingen
1885: für neutamentliche Exegese in Münster i.W.
1895: in Breslau
1903: in Straßburg
1906: Apostolischer Vikar in Sachsen
 
 

Die Bücher des Neuen Testamentes erklärt

 

I. Band: Erklärung der zwei Briefe an die Thessalonicher und des Briefes an die Galater 

Aschendorffsche Buchhandlung Münster i.W. - 1890,

VIII, 361 S. 

 

II. Band LinkErklärung der beiden Briefe an die Korinther 

Aschendorffsche Buchhandlung Münster i.W. - 1903,

553 S.

 

III. Band: Der Brief Pauli an die Römer

Aschendorffsche Buchhandlung Münster i.W. - 1891,

XII, 419 Seiten 

 

V. Band: Erklärung des Hebräerbrief

Aschendorffsche Buchhandlung Münster i.W. - 1893,

VIII, 343 S. 

Vorwort

 

Gottesname

Herr

Lit.:
RGG, Bd.5, Sp. 126;

 

Schäfer, C. Otto

Auswahlbibel

 

*

 

Weil. Rektor und ev. Prediger in Frankfurt a.Main

 

Biblisches Lesebuch für den Schulgebrauch, herausgegeben von P. C. Otto Schäfer, und Lic. Theo. Dr. Albert Krebs

II. Die Bücher der Heiligen Schrift Neuen Testaments nach der durchgesehenen Ausgabe der deutschen Übersetzung D. Martin Luthers.

Mit einem Anhang und 4 Karten.

Der Ausgabe B siebte Auflage.

(Nach Bestimmungen des Preußischen Unterrichtsministeriums.)

Frankfurt am Main, Verlag von Moritz Diesterweg - 1909

300 Seiten  

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schäfer, Jakob

NT

* 07.06.1864 Mainz

05.03.1933 Mainz

 

Biographie:

 

Herbst 1887: Eintritt in das Priesterseminar in Mainz

11.08.1889: Priesterweihe in Mainz durch Bischof Haffner

16.08.1889: Kaplan in Heppenheim

01.04.1890: Lehrer im Konvikt Dieburg

25.03.1891: Assistent im Priesterseminar in Mainz

31.03.1898: Professor im Priesterseminar in Mainz

21.03.1916: Geistlicher Rat

24.07.1916: Päpstlicher Hausprälat

 

 

siehe Nikolaus Adler, Pius Parsch und I. Schuster

 

Die heilige Schrift des Neuen Bundes herausgeben von Pius Parsch übersetzt und erklärt von Dr. Jakob Schäfer

Klosterneuburg; Augustinus-Druckerei - 1934

416 S. 

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:
Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.67;

 

Schäfer, Karl Theodor

NT

 

* 27.07.1900 Essen

† 04.10.1974 Bonn

 

Biographie:

 

Theologiestudium (kath.) in Bonn und am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom (Promotion 1928). Dann war er Kaplan, danach Religionslehrer in Pützchen bei Beul, setzte das Studium in Rom fort und wurde 1928 Hausgeistlicher in Köln-Bayental. 1931 habilitierte er sich in Bonn für Neues Testament, wurde 1932 a. o. Prof. an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Regensburg und 1937 Ordinarius an der Staatlichen Akademie in Braunsberg.

Seit 1946 war er o. Prof. der Neutestamentlichen Exegese in Bonn und 1956/57 Rektor der Universität.

 

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Schäfer, Rudolf

Ps

 

* 16.09.1878 in Altona/Elbe

† 25.10.1961 in Rotenburg in Hannover

 

evangelischer Kirchenmaler

 

Biographie:

 

 

Der 46. Psalm

Zeichnungen von Rudolf Schäfer

Gustav Schloeßmanns Verlagsbuchhandlung (Gustav Fick), Leipzig

o.J.       8 Seiten 

 

siehe auch unter Martin Luther 1915 und 1932

Vorwort

 

Gottesname

Herr Zebaoth

Lit.:

Bibelreport, 1978-04, S.8-9: Jesus auf deutschen Wegen - Zum 100.Geburttag des Malers Rudolf Schäfer

Mack, Konrad: Rudolf Schäfer ein deutscher Maler der Gegenwart, 1926

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr.96

 

Schäfer-Lichtenberger, Christa

 

 

*
 

Biographie:

 

Christa Schäfer-Lichtenberger hat seit 1993 einen Lehrstuhl für Altes Testament an der Kirchlichen Hochschule Bethel. Ihr besonderes Fachinteresse gilt der Soziologie und Sozialgeschichte des alten Israel, der Geschichte der frühen Königszeit und der Prophetie.

 

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT)

 

Schaffhauser Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 03.12.1809 in Schaffhausen

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Schaffner, Wilhelm

 

  
* vor 1500
 
Biographie:
 
Straßburger Buchdrucker 
 
 

 

Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 1.Bd, E41, E42;

 

Schaller, Berndt

Kommentar

 
* 1930 Heidelberg
 
Biographie:
 
Prof. Dr. Berndt Schaller, 
Professor em. der ev. Theologie an der Universität Göttingen, Judaistik und Neues Testament, 
Mitglied der EKD-Kommission Kirche und Judentum bis 1997, Ev. Präsident des DKR.
 

 

siehe Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK)

 

Schärer, Johann Rudolf

Psalmen, Hiob 

 

*  15.05.1756 Bern

†  06.06.1829 Bern

 

Biographie:

 

Studium an der Hohen Schule Bern

        1779: VDM Bern

1785-1793: Provisor der Lateinschule in Bern

        1793: Professor der hebräischen Sprache und der katechetischen Theologie

        1796: Professor der hebräischen Sprache

        1805: Professor des Bibelstudiums

1790/1791: Wintersemester und 1799 Lehrer für lateinische Sprache und Altertum

                am Politischen Institut

1797-1803: Praepositus der Lateinschule

1801-1804: Rektor der Hohen Schule

1803-1805: Praepositus des Klosters

        1818: Promotion auf eine Pfarrstelle

1818-1829: Pfarrer Bümpliz

 

Die Psalmen, aus dem Grundtext metrisch übersetzt mit kurzen Anmerkungen von Joh. Rud. Schärer

Bern: Ludw. Rud. Walthardschen Buchhandlung - 1812

XI, 259 S.

 

Download:

 

Das Buch Hiob, aus dem Grundtext metrisch übersetzt mit kurzen Anmerkungen von Joh. Rud. Schärer

Bern: Ludw. Rud. Walthardschen Buchhandlung - 1818
 

T. 1: Einleitung und die Übersetzung mit Anmerkungen
LXIV, 202 S.

 

T. 2: Philologisch-kritischer Anhang, mit Hinsicht auf Luthers und Piscators Uebersetzungen

S. 206 - 474

 

Download:

Vorwort

 

Gottesname

Jehovah

Lit.:

 

Schaper, Joachim

Kommentar Weisheit

 *

 

 

Biographie:

 

 

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT)

 

Scharbert, Josef

 Kommentar, AT, Genesis, Exodus, Numeri, Ruth

 

* 16.06.1919 Grosse (Sudetenland / Tschechien)

†     05.1998 München

 

Biographie:

 

 

 

siehe: Hans-Georg Lubkoll und Die Neue Echter-Bibel

 

Schatten, Thomas

Evangelium Auswahlbibel

* 19.06.1962 Düsseldorf

† 18.05.2006 Irland

 

Dr. theol. (kath.)

 

Düsseldorfer Kirchenhistoriker
von 2001-2003 Redakteur der Heimatzeitschrift Das Tor.

 

Jesus Eine Nacherzählung des Evangeliums - Thomas Schatten

Düsseldorf: Verlag Thomas Schatten - 4. Auflage 2003

143 Seiten  

ISBN 3-9805688-5-7

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser!
 

Jesus hat viele Bewunderer. Auch Menschen fremder Religionen, ja ohne Religion verehren ihn als großen Weisen, als einen Lehrer der Güte und Nächstenliebe. Die Heilige Schrift verkündet, dass er mehr war als nur ein besonderer Mensch. Sie verkündet, dass er der Sohn Gottes ist.

Doch die biblischen Texte sind mitunter schwer zu begreifen. Zu ihrem Verständnis leistet seit eh und je die Kunst einen wichtigen Beitrag. Denn Musik, Malerei und Architektur erreichen die Herzen viel müheloser als selbst die besten Predigten. Auch Romane, denen es gelingt, Glauben und Vernunft zum ruhigen Strom einer religiösen Weltsicht ineinander fließen zu lassen, schlagen eine Brücke zu den uralten Botschaften der heiligen Schriften.

Vor einigen Jahren suchte ich daher nach einem Buch, das von Jesus in einer Weise erzählt, die den biblischen Aussagen entspricht und zugleich die Fragen beantwortet, die sich dem modernen Menschen aufdrängen. Da ich es nicht fand, habe ich nach langem Theologiestudium schließlich selbst den Versuch unternommen, es zu schreiben. Als ich meine Nacherzählung des Evangeliums veröffentlichte, fand sie beim Publikum und in den Medien ein sehr gutes Echo. Während der Vorträge, zu denen ich eingeladen wurde, sprach ich mit Lesern über ihre Eindrücke und bekam wertvolle Anregungen, die mir bei der Überarbeitung der vorliegenden Neuauflage halfen.

Damit dieses Buch so viele Menschen wie möglich erreicht, wird es jetzt als Geschenk angeboten. Sehr herzlich danke ich den Mitgliedern und Förderern des gemeinnützigen Vereins „Bücher für den Glauben e.V.", die durch ihre ehrenamtliche Arbeit und ihre Spenden dazu beitrugen, diese Aktion zu realisieren. Ebenso danke ich allen Verantwortlichen in den Gemeinden, die sich an dieser Aktion beteiligen, für ihre Unterstützung vor Ort.

Es freut mich, dass Sie, liebe Leserin, lieber Leser, mein Buch in Händen halten, um Jesus besser kennen zu lernen. Schon unzählige Menschen haben durch ihn, dessen Name übersetzt bedeutet „Gott rettet", den Weg zu einem erfüllten Leben gefunden. Das wünsche ich auch Ihnen.

 

Herzlichst Ihr

Dr. Thomas Schatten

Gottesname

 

Lit.:

 

Schaumburg-Lippische Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

 

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

 

Schedl, Claus

Ps

* 03.08.1914 Oberloisdorf  bei Oberpullendorf / Österreich

19.06.1986 St. Stefan ob Leoben / Österreich

 

Biographie:

 

1932 Ablegung des Gelübdes

1939 zum Priester geweiht

       Dr. theol. in Wien

       Dr. phil. in Tübingen

1948 ab 1948 Professor und mehrmals Rektor in Mautern

1967 Ernennung zum Ordinarius für Biblische Theologie

1978 Umwandlung der Lehrkanzel in Institut für Religionswissenschaft

1984 Emeritierung

 

unter dem Pseudonym "Faludi Lajos" übersetzte er die zwei Mutter-Bücher

von Kardinal Mindszenty und das Weißbuch zum Mindszenty-Prozeß.

 

Redemptorist, Univ. Prof. für alttestamentliche Bibelwissenschaften in Wien und Graz

Schedl, Claus - Psalmen

 

Schedl, Claus - Psalm 83

Psalm 83

Die Psalmen 
nach dem neuen römischen Psalter übers. von Claus Schedl;
Wien: Herder -  1946; 
IX, 315 S. 

Vorwort

ZUM GELEIT

Mitten im Zusammenbruch des Abendlandes, als der blutigste aller Kriege zu Ende ging, hat unser Heilger Vater Papst Pius XII. als wahrer „engelgleicher Hirte" einen Schritt getan, der mit fast zweitausend Jahren Kirchengeschichte abschloß und den Grundstein für eine neue kommende Zeit legte. Dieses Ereignis war nicht von lautlärmender Äußerlichkeit, sondern betrifft das verschwiegene, stille Innenleben der Kirche. Es geht den großen Chor der Beter in aller Welt an. Der Heilige Vater hat dem betenden Volke der Christen einen neuen Psalmentext in die Hände gegeben. Sein „Apostolischer Brief" ist der Übersetzung vorangestellt. Nun soll der tägliche Gebetsdienst nicht mehr nach der - durch fast zweitausend Jahre in Gebrauch gewesenen altlateinischen „Vulgata-Übersetzung", die an vielen Stellen sehr dunkel ist, vollzogen werden, sondern in einer ganz neuen, aus dem hebräischen Urtext angefertigten lateinischen Übersetzung, in der die dichterische Kraft und Schönheit der Ursprache besser zum Ausdruck kommt.

Braucht es da noch eine eigene Rechtfertigung, wenn man diesen neuen römischen Psalter, der für die ganze Weltkirche von unabsehbarer Bedeutung sein wird, in unsere Muttersprache übersetzen will? Gerade die Psalmen sind ja nicht hochgelehrte Gebete der „Auserwählten", sondern sind großteils schlichte Volkslieder von ergreifender Art. Darum sind sie ja auch die Lieder des Volkes Gottes geworden, die nie mehr verstummen. Denn genau so wie es keine Stunde des Tages und der Nacht gibt, wo nicht irgendwo auf der weiten Welt das Meßopfer gefeiert wird, noch mehr gibt es keinen Augenblick, in dem nicht die Psalmenlieder zum Himmel emporstiegen.

Obwohl sich unsere Übersetzung streng an den neuen römischen Psalter hält, gestalteten wir dennoch die Psalmen nach den Gesetzen der hebräischen Dichtung.

Das Grundgesetz ist, wie bei jeder Dichtung, der Rhythmus. Nun aber kennt die althebräische Dichtung noch nicht den komplizierten Strophenbau, wie ihn etwa die klassisch-arabische oder lateinische Dichtung aufweist, so daß eine Wiedergabe in freien Rhythmendem Original am nächsten kommt. Ein weiteres gestaltendes Prinzip der hebräischen und überhaupt der orientalischen Dichtung ist die Kunst der Gedankenwiederholung. Der zweite Vers greift den Gedanken des ersten, aber m neuen Bildern, wieder auf. Nimmt man nun die gleichen Gedankengruppen zusammen, so bekommt man annähernd das Bild einer Strophe. Aus dem Gesamt-

psalm wurde dann jeweils der am meisten charakteristische Gedanke als Überschrift herausgehoben. Das gleiche gilt von den Überschriften der einzelnen fünf  Psalmenbächer. Die größere Gruppe gibt den einzelnen "Büchern den Namen.

Durch Rhythmus, Strophengliederung, Überschriften und vor allem durch eine schlichte, menschliche, volkstümliche Sprache hoffen wir, die Psalmen in ein Gewand

zu kleiden, daß jedermann diese köstlichen Perlen der, heiligen Lieder liebgewinnen kann. Die Anmerkungen am Schluß des Buches, die auf ein Mindestmaß beschränkt werden mußten, mögen dazu behilflich sein. Sie bringen die alten Überschriften über Verfasser, Melodie, Begleitung und ähnliches, sowie kurze Erklärung der schwierigsten Stellen. — Da unsere Übersetzung in erster Linie, genau so wie der römische Psalter, dem betenden Volke dienen will, ist am Ende des Buches noch der Wochengebetsplan des römischen Brevieres angegeben: „Heilige Woche". Ein schnelleres Finden der einzelnen Psalmen erleichtert die Tabelle „Verzeichnis der Psalmen".

Probelesungen dieser Übersetzung haben derart viele Freunde gefunden, daß der Herausgeber der „Betenden Gemeinde", 'des Gebetbuches der Erzdiözese Wien, geistl. Rat Pfarrer Zeggl, sich entschloß, eine Auswahl von vierzig Psalmen in das neue Volksgebetbuch aufzunehmen. An dieser Stelle sei ihm besonders hierfür gedankt.

Hier ist auch der Ort, meinen Lehrern in besonderer Weise zu danken; vor allem dem Professor für Altes Testament an der Universität Wien, Monsignore Dr. Johannes Gabriel, und dem Professor für orientalische Sprachen an der Universität Tübingen, Dr. Enno Littmann. Nicht zuletzt gilt mein Dank der Großzügigkeit meiner Ordensoberen, die mein Studium erst möglich machten, sowie dem Unternehmergeist des Verlages Herder, der hierin seinen altbewährten Traditionen treu bleibt.

O daß es uns doch gelänge,

das Lied, das unsterbliche, wachzurufen,

das Gottes Heiliger Geist

auf der Harfe der Menschen gespielt!

Wien, am Fest des Hl. Klemens Hofbauer,

15. März 1946

 

P. DDr. Claus Schedl

aus dem Orden

der Missionäre vom Heiligsten Erlöser

(Redemptorist)

 

Gottesname

Herr, HERR in Ps.67,5; Ps.82:19; 

 

Psalm 44 Anmerkung, S.287:
18-23: verlassen und verstoßen, trotz der Treue zu Jahve

 

Psalm 54 Fußnote:

David wurde verraten, mußte in die Wüste flüchten; Saul jagte ihm nach; doch aus aller Verfolgung wurde er "im Namen Jahwehs" errettet. ....

Der "Name Gottes" ist keine magische Kraft sondern Bezeichnung für das unfaßbare Wesen Gottes selber. An seinem Namen scheiden sich die Menschen.

 

Psalm 78, Anmerkung, S.296::
Die Ehre Jahves verlangt eine Rettung aus der Not, weil die Heiden den Untergang der Stadt mit dem Untergang ihres Gottes gleichsetzten.

 

Psalm 109, Anmerkung, S.304:
Es sprach der Herr (=Jahve) zu meinem Herrn (=Messiaskönig).

 

 

Schefer, Ludwig Christof

 

 

* 18.10. 1669 Marburg
† 24.10. 1731 Berleburg

 

Hauptmitarbeiter an der Berleburger Bibel

 

Biographie:

 

 

 

siehe: Heinrich Horche

 

Scheffler, Ursel

Auswahlbibel

* 29.07.1938 Nürnberg 

 

Biographie:

 

 

Herders Kinderbibel

Ursel Scheffler ; Betina Gotzen-Beek. - Jubiläumsausgabe

Freiburg [u.a.]: Herder - 2001.

221 S.
ISBN 3-451-27999-1

Vorwort

 

Gottesname

 

Literatur:

Landgraf, Michael: Kinderbibel, S.60

Meier, Christoph: Kinderbuch Bibel? S.38, 39 - PDF

 

Schegg, Peter Johann

Psalm

 

* 06.06.1815 Kaufbeuren

† 09.07.1885 München

 

Biographie:

 

Außer den Psalmen gab er noch die Übersetzung und Erklärung der Kleineren Propheten sowie div. andere Publikationen heraus. Nach ihm wurde in Kaufbeuren die Pete-Schegg-Straße benannt.

 

1827-1832: Besuch der Studienanstalt in Kempten

                Studium in Dillingen

        1833: Studium der Philosophie in München

        1834: Studium der kath. Theologie in München

22.04.1838: Priesterweihe im Dom zu Augsburg

1838-1840: Kaplan und Diakon in Pfronten

        1841: Benefizium an der Lorettokirche in Berg am Laim bei München

        1843: Dozent der biblischen Fächer und Sprachen am Lyzeum in Freising

        1847: Prof. der biblischen Fächer und Sprachen am Lyzeum in Freising

        1855: Verleihing des Dr. h.c. durch die theol. Fakultät der UNI München

        1865: Palästina-Reise

        1868: Prof. für neutestamentliche Exegese und orientalische Sprachen

                an der UNI Würzburg

        1872: Nachfolger Prof. Reithmayrs an der theol. Fakultät der UNI München

 

1885 stiftete Prof. Schegg der kath. Pfarrgemeinde in Kaufbeuren 30.000 Mark

        zur Errichtung eines kath. Waisenhauses. Dieses wurde am 11.04.1885

        unter der Namen "Prof. Dr. Peter Schegg'sche kath. Waisenhausstifftung

        in Kaufbeuren" genehmigt. Das Waisenhaus wurde vor einigen Jahren

        aufgelöst. Die Schegg'sche Waisenhausstiftung besteht nach wie vor.

 

 


Psalm 82:19

Die Psalmen Uebersetzt und erklärt für Verständniß und Betrachtung
2. umgearbeitete Auflage 1857
München: Verlag der J.J. Lentner´schen Buchhandlung
Erster Band I-XLIV, (624 Seiten)  

Zweiter Band XLV-LXXXIX (557 Seiten)  

Dritter Band XC-CL (490 Seiten)   

 

siehe auch Daniel Bonifaz von Haneberg - Johannes-Evangelium

Vorwort

Vorrede zur zweiten Auflage

Mein Hauptabsehen war:


1) Eine genauere und richtigere Ueberstzung und Worterklärung.
Jugendliche Vorliebe für übereilt geitliche Deutung und Ungeübtheit in der biblischen Sprachweise gaben hier Veranlaßung zu vielen Correcturen, ohne daß es nöthig wurde den kritisch=philologischen Apparat zu vermehren.

 

2) Eine Erhöhung des praktischen Werthes
Keine Betrachtung wurde deshalb weggelassen, außer wo sie zur Worterklärung nicht mehr passte; neue Anwendungen wenn sie sich ungezwungen darboten, wurden aufgenommen und besonders zahlreiche geistliche Lieder eingeflochten. ...

Fast gleichzeitig mit meiner ersten Bearbeitung war auch Hengstenbergs Commentar über die Psalmen erschienen. Ich konnte dieses vortreffliche Buch erst jetzt durch und durch vergleichen und benützen und that Letzters vielfach aber doch so, daß ich meine Quelle aus der billigen Rücksicht Jedem das Seine zu lassen, getreulich angab.

Gottesname

Herr, der Ewige
 

Einleitung, Seite 20:
Die Lieder in denen Jehova und die in denen Elohim als Gottesname vorherrschend vorkommt, stehen je bei einander. Daß der Sammler darauf ein Augenmerk hatte, ist über allen Zweifel. Anders wäre es nicht denkbar, daß der Name Elohim im ganzen vierten Buch gar nicht und im fünften nur siebenmal, der Name Jehova 236 mal vorkommt. Verfolgen wir dieß näher, so ergiebt sich daß B. I die davidischen Jehova=Psalmen enthält; B. II die Elohim=Psalmen seiner Schule und seiner eigenen; B.III die Jehova=Psalmen seiner Schule, so daß die Elohimlieder von den Jehova=liedern eingeschlossen sind. Wie wichtig dieß den Sammler war sehen wir aus der Vergleichung der Doxologie des ersten Buches: "Gepriesen sei Jehova der Gott Israels" mit jener des zweiten Buches: "Gepriesen sei Jehova Elohim der Gott Israels."

 

 Lit.: Wetzer & Welte´s, Bd.10, Sp.1768-1770

 

Scheits, Matthias

Vollbibel

 

* um 1630 Hamburg
† um 1700
Biographie:
 
 

 

Biblia, Das ist Die gantze H. Schrifft, Alten und Neuen Testaments, Teutsch, D. Martin Luther. Mit dem Anhang des 3 und 4 Buchs Esra, wie auch 3 der Maccabeer / Auff Churfürstl. Sächs. Durchl. Herrn Johann Georgen des II. ... Gnädigsten Befehl und Anordnung, von der Theologischen Facultät zu Wittenberg von neuem übersehen, und darauff in groß 4° und klein folio gedruckt ...
Nun aber auch durch Göttliche Verleihung, in diß groß Quart Format treulich nachgedruckt, wie aus folgender Vorrede, seligen Herrn D. Wellern, zur gnüge zuersehen.
Erschienen: Lüneburg : Stern, 1672
Umfang: [45], 348, 248, 175, [1] Bl. : Ill.

 

Mit 153 fast ganzseitige Kupfer

 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schelkle, Karl Hermann

Kommentar NT Petrus Judas

* 03.04.1908 Steinhausen a. d. Rottum (Kr. Biberach/Riß)

† 09.03.1988 Tübingen

 

Biographie:

 

 

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament (HthkNT)

 

Schellenberg, Dore

Bibelteil: Offenbarung

 

* 11.03.1904 Mannheim

† 23.11.1993 Bethel

 

Biographie:
 
 

OFFENBARUNG JOHANNES
DIE SIEBEN SIEGEL UND DIE SIEBEN POSAUNEN
Schriftenmissions-Verlag Gladbeck
1949 168 Seiten 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schenk, Wilhelm

 

 

* 1757
† 1818
 

Die Bibel Alten und Neuen Testaments

Verfasser/Urheber nach des sel. D. Martin Luthers deutscher Uebersetzung mit schicklichen Parallelstellen und kurzen erläuternden Anmerkungen aus dem Hezel’schen Bibelwerk gezogen von Wilhelm Schenk unter der Aufsicht und mit einer Vorrede von Hezel

Lemgo: Meyer  - 1787

[4] Bl., 746 S. 
Theil 1, Abth. 1 - 2. - Mehr nicht erschienen

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schenke, Hans-Martin

 Bibelteil: Apostelgeschichte

* 25.04.1929 Oschersleben a.d. Bode
† 04.09.2002 Berlin

 

Biographie:

 

Studium der Theologie und Ägyptologie, viele Veröffentlichungen und

Übersetzungen aus dem Fundus von Nag-Hammadi, der bedeutendste

Sprachforscher auf diesem Gebiet.

 

        1956: Pormotion in Theologie

1956-1960: Habil.-Aspirantur an der Humboldt-Universität in Berlin

        1960: Habilitation in Theologie und gleiczeitige Promovierung in Ägyptologie

1994-1995: Gastprofessur in Quebec / Canada

Apostelgeschichte 1,1-15,3
im mittelägyptischen Dialekt des koptischen (Codex Glazier), Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur, begründet von O. von Gebhardt und A. von Harack, Band 137

Berlin: Akademie Verlag - 1991

XVI, 251 S. 18 Abb.
ISSN 0082-3589
ISBN 3-05-000563-7

Vorwort

Der lang gehegte, geheime Wunsch eines Neutestamentlers, der zugleich Koptologe ist, ist in Erfüllung gegangen, nämlich den Codex Glazier, dessen Inhalt — für Bibel- und Sprachwissenschaft gleichermaßen bedeutsam - mir seit nicht weniger als zwanzig Jahren wohlvertraut ist, auch selbst herausgeben zu dürfen. Konkret wurde der Gedanke an diese Edition freilich erst im Herbst 1982, als ich aus Anlaß des Erscheinens der mir zunächst anvertrauten Herausgabe des Codex Scheide wieder in den USA war und nach der Übergabe von Präsent-Exemplaren an den Besitzer jenes Codex, Dr. William H. Scheide, Princeton, N. J., eine Gastvorlesungsreise durch die Vereinigten Staaten machte, die mich auch an alle die Orte führte, wo die Personen sind, die für den Codex Glazier und seine Erschließung Verantwortung tragen. Und sie stimmten der Idee, neben der erwarteten amerikanischen auch eine deutsche Ausgabe von diesem zu besorgen, zu. Die Ausarbeitung des Editionsmanuskripts erfolgte danach unverzüglich, zunächst zu Hause an Hand von Filmen und Xerokopien, schließlich aber auch in der Pierpont Morgan Library, New York City, am Original selbst.

Nun, da die Arbeit getan ist und ich das Manuskript dem Verlag übergebe, ist es mir ein Bedürfnis, all denen zu danken, die am Zustandekommen des Projekts beteiligt waren oder bei der Arbeit an ihm geholfen haben. Mein erster Dank gut Dom Paulinus Bellet in Washington, D. C., dem Bearbeiter der noch ausstehenden englischsprachigen Ausgabe, für die Hochherzigkeit, mit der er meinen Vorschlag, ein deutschsprachiges Komplement zu erstellen, akzeptierte und guthieß. Zugleich mit ihm habe ich den Autoritäten der Pierpont Morgan Library für die Genehmigung und Unterstützung dieses Projekts zu danken. Vor allem ist hier der kontinuierlichen Hilfsbereitschaft und Umsicht von Mr. William Voelkle, Curator of Medieval and Renaissance Manuscripts, Erwähnung zu tun. Die Kollationsarbeit am Original in New York (24. 4.-20. 5. 1985) erfolgte im Rahmen des Austauschprogramms von IREX (International Research & Exchanges Board). Die IREX-Leute, vor allem Ms. Elizabeth C. Segal, Program Officer, haben Aufenthalt und Arbeit tatkräftig unterstützt. Von den Damen aus dem Stab der Morgan Library verdienen es Ms. Barbara Paulson, Supervisor of the Reading Room, und Ms. Sally Sawyer, Photographs & Reproductions, besonders genannt zu werden, die mich während meiner Arbeit dort vorzüglich betreut haben. Die Vorlagen der Abbildungen werden der Kunst von Mr. David A. Loggie, Chief Photographer of the Morgan Library, verdankt.

Die Ausarbeitung des Druckmanuskripts erfolgte wieder - wie beim Codex Scheide - in ständigem Gedanken- und Informationsaustausch mit W.-P. Funk, Berlin, H. Quecke, Rom, J. Osing, Bonn, und G. Mink, Münster. Und schließlich hätte das Buch nicht so werden können, wie es wirklich geworden ist, ohne die zügige und selbstlose Hilfsbereitschaft von G. M. Browne, ürbana, Ill.

Berlin im Januar 1986 Hans-Martin Schenke

 

Nachtrag
Father Bellet ist im Januar 1987 gestorben. Alle auf sein Werk Wartenden hoffen, daß es posthum noch erscheinen wird. - Was den mehrfach erwähnten mag. Psalmencodex anbelangt, so sind die Restaurierungsarbeiten inzwischen abgeschlossen und die direkten Vorarbeiten für seine Edition in vollem Gange. - Daß die Einbeziehung des PMich 3520 in die Behandlung der Sprache des Codex Glazier nur ein erster Schritt in eine bestimmte Richtung war, ist deutlich genug gesagt worden. Es muß hier dennoch noch einmal unterstrichen werden, weil in der Zwischenzeit noch viele weitere Schritte zur Erschließung dieses Papyrus hinzugekommen sind, deren Ergebnisse aber nicht mehr Eingang in dieses Buch finden konnten. - Für das Mitlesen der Korrekturen habe ich zu danken: Bernd Witte, Wolf-Peter Funk und meiner Frau Ute.

Gottesname

Herr 

 

 

Schenkel, Daniel

NT: Epheser, Philipper, Kolosser

 

* 21.12.1813 Döperlin
† 18.05.1885 

 

Biographie:

 

 

 

Siehe unter J.P.Lange,  Theologisch=homiletisches Bibelwerk, 
 

 

Scherer, Andreas

 

* 1967

 

Biographie:

 

 

 

siehe Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT)

 

 

Scheuchzer, Johann Jakob

 

* 02.08.1672 Zürich

† 23.06.1733 Zürich

 

Biographie:

 
     
http://www.emmet.de/por_sche.htm
 

 

Kupfer-Bibel, In welcher die Physica Sacra oder geheiligte Natur-Wissenschafft derer in Heil / Schrifft vorkommenden Natürlichen Sachen deutlich erklärt und bewährt von Joh. Jacob Scheuchzer... ; Zur Erläuterung und Zirde des Werks in künstlichen Kupfer-Tafeln ausgegeben und verlegt durch Johann Andreas Pfeffel. ... / Scheuchzer, Johann Jacob / Augsburg und Ulm, gedruckt bey Christian Ulrich Wagner, 1731.
20 Faksimiles von handkolorierten Kupferstichen und Originaltexten der Physica Sacra / Johann Jacob Scheuchzer. Eingel. u. erkl. von Helmut Presser. [Faks.] - Wiesbaden-Biebrich : Kalle Aktiengesellschaft, 1965 -
42 S. Ill. 40 cm

20 Faksimile 

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr.65

 

Schierse, Franz Joseph

Synopse

 

* 27.05.1915 Beuthen
† 19.05.1992 

 

 

Biographie:

 

Nach Abitur und drei Semestern Jurastudium an der Universität Breslau 1934 Eintritt in den Jesuitenorden (Noviziat der Ostdeutschen Provinz im schlesischem Mittelsteine, heute Walbrzych/Polen), dann - unterbrochen durch RAD und Wehrmacht - die ordensüblichen Studien; Priesterweihe am 16.03.1941 in Wien, weitere Theologiestudien in Breslau; August 1944 - Dez. 1945 Kaplan in Neiße (OS). Dann zur Exegese bestimmt; spezielle exegetische Studien in München (1946-48), dann nach dem Terziat in Münster (1948/49) und am Biblicum in Rom (1949/50). Er sollte dann nach Sankt Georgen kommen, was jedoch am Veto des Generals scheiterte. Dann schriftstellerische Tätigkeit in Berlin (1950/51), Innsbruck (1951/52) und München (1952/53). Schließlich doch Professor in Sankt Georgen (1953-61). Im Gefolge eines Artikels von ihm über die Kindheitsgeschichten Jesu in "Bibel und Leben" als Professor abgesetzt, verließ er Orden und Priestertum und heiratete. Beruflich Autor und Übersetzer beim Patmos-Verlag. Seine bedeutendste Leistung ist die "Patmos-Synopse" (16 Auflagen, von 1968 bis 1983).

Schul-Synopse

Übersetzung der wichtigsten synoptischen Texte mit Parallelen aus dem Johannesevangelium, den apokryhen Evangelien und der frühchristlichen Literatur von Franz Joseph Schierse
Hamburg: Furche-Verlag - 1970
159 Seiten
 

 

Patmos-Synopse

Patmos Verlagshaus
27. Auflage 2006
172 Seiten
ISBN: 978-3-491-75143-9

 

Übersetzung der wichtigsten synoptischen Texte mit Parallelen aus dem Johannesevangelium, den apokryphen Evangelien und der frühchristlichen Literatur. Neubearbeitete und erweiterte Auflage.

 

siehe auch Arbeitsbibel

Vorwort

Einführung (Seite 16):

Die vorliegende Übersetzung von F. J. Schierse versteht sich als Arbeits- und Verständnishilfe. Darum folgt sie dem griechischen Wortlaut so eng wie möglich. Sprachliche Glätte oder leichte Lesbarkeit waren nicht um jeden Preis angestrebt. Andererseits ging es auch nicht darum, dem Leser durch ungewöhnliche oder gar modische Effekte zu schockieren. Die getreue Anlehnung an den griechischen Text war oberster Leitsatz der Übersetzung. Gleiche Worte des Originals werden stets mit dem gleichen deutschen Ausdruck wiedergegeben. Vor allem lehnt sich die Satzstellung eng an den griechischen Satzbau an. Dadurch entstehen oftmals Wendungen, die unserem Sprachgefühl fremd erscheinen. Diese Fremdheit kann den Leser bei der Arbeit mit der Synopse auf das Gesagte aufmerksam machen. Oft wird ereine leicht eingängige oder gewohnte Übersetzung vermissen. Wenn er dann die Stelle mit dem griechischen Original vergleichen kann, wird er bald feststellen, wie sehr sich diese Übertragung daran anschließt. 

Gottesname

 

 

 

Schiffner, Kerstin

 

* 1972

Biographie:

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache

 

Schildenberger, Johannes

* 03.11.1896 Lauchheim im Ostalbkreis (Württemberg)

† 12.02.1990 Beuron (im Krankenhaus Sigmaringen)

 

Biographie:

 

10.02.1920: Profeß

03.08.1924: Priesterweihe OSB

        1926: Dr. theol.

        1934: Dr. rer. bibl.

 

siehe Bonner-Bibel IV.Band 3.Abt.

Vorwort

 

Gottesname

Bonner Bibel (1941)
zu Esther 3:15e

"Herr, Herr, du allein bist Gott im Himmel droben, und es gibt keinen anderen Gott außer dir.

 

Fußnote:

Zuerst bekennen sich die Beter zu Jahve, ihrem Gott, als dem einzigen Gott (15e); dann zu seiner Führung und Fügung: die Treue gegen sein Gesetz hätte sie glücklich gemacht (15f) daß sie aber jetzt im Unglück sind, haben sie durch ihren Ungehorsam gegen ihn verschuldet (15g)

 

 

Schille, Gottfried

Psalmen

* 06.08.1929 Dresden
 23.02.2005 Borsdorf

 

Biographie:

 

1955 - 1961 Pfarrer der Kirchgemeinden Dörschnitz und Striegnitz
1961 - 1965 Pfarrer in Borsdorf, anschließend Emeritierung

Pfarrer Dr. Gottfried Schille ist als Wissenschaftler durch exegetische Veröffentlichungen zum Neuen Testament bekannt geworden. Er war zugleich Gemeindepfarrer in Borsdorf und Dozent für Neues Testament am Theologischen Seminar Leipzig, einer Hochschule der drei lutherischen Kirchen von Mecklenburg, Sachsen und Thüringen. Er lebt in Borsdorf bei Leipzig.

 

Die dich rühmen, haben ihren Tag gewonnen

Psalm-Nachdichtungen von Gottfried Schille

Herausgegeben im Auftrag des Lutherischen Kirchenamtes der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD)

ISBN 3-9809127-4-4

© Lutherisches Kirchenamt, Hannover 2005

Druck: Breklumer Druckerei, Breklum

 

Im Internet als PDF

 

Enthält folgende Psalmen:

1, 2, 4, 5, 6, 8, 11, 15, 16, 19, 21, 23, 24, 30, 34, 36, 39, 49, 50, 51, 52, 55, 57, 62, 63, 65, 69, 71, 73, 74, 75, 82, 84, 85, 90, 91, 96, 97, 98, 103, 113, 116, 118, 119, 121, 122, 126, 127, 128, 130, 131, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139, 142, 146, 147, 148, 149, 150

 

siehe Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK)

Vorwort

Transformatoren sind Umspanner. Transformationen haben von diesen ihren Namen, weil es auch in ihnen um Spannung geht: um die Erhaltung der in einem alten Text erkennbaren Spannungsmomente. Eine Transformation ist deshalb keine Übersetzung, bei welcher die ursprüngliche Spannung häufiger, als man ahnt, in der Wörtlichkeit untergeht, und auch keine Übertragung mit deren oft umständlicher Breite. Sie enthält jedoch Elemente von beiden, vor allem die Textbindung. Die Transformation will die ursprüngliche Aussage eines Textes in der Sprache der Gegenwart aussprechen. Die Zeitspanne zwischen antik-biblischen Texten und moderner Ausdrucksweise ist sehr groß. Nicht nur die Sprache und deren Gebrauch, sondern auch die Wortbedeutungen und – schwererwiegend – das zur Veranschaulichung herangezogene Bildmaterial haben sich zum Teil völlig gewandelt. Die Transformation sucht den Sprung vom Einst ins Jetzt auf dem Weg einer Neuschöpfung zu bewältigen. Sie beansprucht den Wert eines Originals. Sie wird vom Text weitgehend „unabhängig“. Sie steht auf sich selbst.

Gottesname

Herr

 

 

Schilling, Othmar

Kommentar

* 15.11.1910 München

† 30.01.1971 Bochum

 

Biographie:

 

               : Studium in Mainz

12.01.1936: Priesterweihe in Mainz, anschl. Kaplan in Gießen

        1937: Studium in Münster

15.03.1940: Promotion in Münster

1940-1947: Kaplan in Mainz an St. Quintin, St. Joseph, in Mombach, in Nierstein

        1947: Habilitation in Mainz

1947-1949: Assistent im Priesterseminar in Mainz

        1947: Dozent für alttestam. Exegese und alttestam. Literatur sowie lehrauftrag

                für Hebräisch an der UNI Mainz

1949-1952: Subregens am Priesterseminar in Mainz

        1950: Vertretung alttestam. Exeges in Münster

01.10.1953: o. Professor für AT an der Phil.-Theol. Hochschule Paderborn,

                 zugleich bis 1956 Vorlesungen am "Theoloischen Studium" in Erfurt

12.01.1961: Ernennung zum Geistl. Rat

        1964: Prof. für Altes Testament an der UNI Bochum, kath. Falkultät

1969-1970: Dekan an der UNI Bochum (im Amt verstorben)

 

 

siehe Herder Bibelkommentar

 

Schindler, Regine

Auswahlbibel

* 26.05.1935 Berlin

 

Biographie:
 


 

Mehr als 40'000 Ex. verkauft!
Im Jumbo Verlag Hamburg ist die 4-teilige Sprechkassette mit dem kompletten Text erhältlich. Der Verlag TAU-AV bietet die komplette Diaserie zu «Mit Gott unterwegs» an. Für dieses Werk wurde die Autorin durch den Regierungsrat des Kantons Zürich ausgezeichnet. «Ohne die biblischen Texte zu verfremden, schafft die Autorin durch erfundene Rahmengeschichten oder veränderte Erzählperspektiven einen neuen Zugang auch zu vertrauten Gestalten und Ereignissen des Alten und Neuen Testaments.

Mit Gott unterwegs

Die Bibel für Kinder und Erwachsene neu erzählt
286 S., 200 durchgehend 4-farbige Illustrationen, aufwändige Ausstattung (Halbleinen, bedruckter Schmuckschuber, zwei Lesebändchen)
4. Auflage
Zürich : Bohem Press, 1996., 1. Auflage. 4°. 277 S.,

Bilder von Stefan Zavrel. Kart./II., im Schuber 

Vorwort

 

Gottesname

Gott,

Lit.:

Landgraf, Michael: Kinderbibel, S.56, 57

Meier, Christoph: Kinderbuch Bibel? S.40, 41 - PDF

 

Schlachter, Franz Eugen

Vollbibel

Franz Eugen Schlachter

* 28.07.1859 Altkirch bei Mühlhausen (Elsaß)

12.01.1911 Bern

 

Biographie:

 

 

 

Bibel:

 

 

 

seit 1916 in Stuttgart gedruckt und von Lindner und Kappeler neu bearbeitet (siehe dort).

 

 

Das Buch Hiob - aus dem Urtext übersetzt und mit Anmerkungen versehen.
Bern: Buereau der Evang. Gesellschaft - 1893
64 S.

 

Haus-Bibel
Die ganze heilige Schrift - nach dem Urtext und mit Berücksichtigung der besten Uebersetzungen herausgegeben von Franz Eugen Schlachter
Erster Probedruck - 1907
Biel, Verlag der "Miniatur-Bibel"
Generaldepot für Deutschland: Johannes Sxchergens, Bonn a. Rh.
Depot für Rußland: J. Braun, Halbstadt
Depot für Nord=Amerika: Mennonite Book Concern, Berne. Ind.
 

Größe: 23 x 32 cm, Rundumrotschnitt, gebunden, Frakturschrift

 

Blätter / Seiten:

1 Bl. Leerseite

1 Bl. Titelseite / Rückseite "Buchdruckerei Hermann Krüsi, Basel"

1 Bl. Stich: Der erste Hausgottesdienst (1. Mose 8, 20-22)

1 Bl. Widmung / Rückseite Verzeichnis der Schriften des Alten Testamentes

1 Bl. Vorwort (Vorder- und Rückseite)

548 S. Altes Testament

1 Bl. Verzeichnis der Schriften des Neuen Testamentes (Rückseite leer)

173 S. Neues Testament (Seite 551 - 723)

1 S. Verlagsanzeigen

1 S. Leerseite

Ausgabe 1911

Miniatur= Bibel
Die Heilige Schrift
Nach dem Urtext und mit Berücksichtigung der besten Übersetzungen verfasst von Franz Eugen Schlachter.
Johannes Schergens, Bonn a.Rh.
Typ. Hermann Krüsi, Basel

11,7 x 17,7 cm

 1. Auflage 1905 
11. Auflage 1910    728 Seiten 

12. Auflage 1911    728 Seiten 

 

Kurze Geschichte der Schlachter-Bibel

Die erste Ausgabe der Schlachter-Bibel erschien 1905 in der Schweiz als Miniaturbibel beim Verlag der Miniaturbibel in Biel und in Deutschland beim Verlag Johannes Schergens in Bonn a. Rh. Das Außergewöhnliche an dieser Ausgabe war, dass sie nur 1 cm dick war und ein Format von 11,7 cm x 17,7 cm hatte und so in jede Jackentasche passte. Sie hatte einen fortlaufend gesetzten Text, der nur einen Absatz aufwies, wenn ein neuer Sinnabschnitt begann. Die kleine Schrift war gestochen scharf und gut lesbar. Es war die Absicht Schlachters, eine wirkliche kleine Begleitbibel zu schaffen, was ihm auch hervorragend gelungen ist. Die Miniaturbibel war sinngemäß urtextgenau und gut verständlich. Zusätzlich arbeitete er an weiterem Bibelstudienmaterial, nämlich einer Mischung aus Bibellexikon und Konkordanz, dem „Schriftforscher". Dieses Werk konnte er aber infolge seines frühen Todes nicht vollenden. 1968 wurde die Miniaturbibel nochmals als Textgrundlage für das Büchlein „Sorget nicht" seiner Tochter, Elisabeth Schlachter, benutzt. In neuerer Zeit wurde der Text der Miniaturbibel erstaunlicherweise wieder für Bücher herangezogen, z.B. 2006 für das Büchlein „Die Weihnachtsgeschichte" vom Nord-Süd-Verlag.

1945 erschien ein Neues Testament mit und ohne Psalmen mit dem leicht überarbeiteten Text der Miniaturbibel bei der Genfer Bibelgesellschaft. Gedruckt wurde es allerdings schon 1944. Die englische „Scripture Gift Mission" verteilte diese Ausgabe in mehreren hunderttausend Exemplaren unter deutschen Kriegsgefangenen in Deutschland, England und im Nahen Osten. Es war eine Ausgabe in kleiner und gestochen scharfer Frakturschrift. Bereits im Laufe des Zweiten Weltkrieges war die Genfer Bibelgesellschaft an die Familie von Franz Eugen Schlachter herangetreten und erhielt die Erlaubnis zum Nachdruck des ursprünglichen Textes von 1905. Die Freude, die Frau Schlachter-Jakob an dieser Neuauflage des Schlachter-NTs hatte, ersieht man aus dem im Anhang abgedruckten Brief.

 

Erste Revision der Miniaturbibel von Linder und Kappeler

Nach Schlachters Tod gab Johannes Schergens in Bonn eine Revision der Schlachter-Bibel in Auftrag. Diese Revision erfolgte von 1911-1913 durch die reformierten Schweizer Pfarrer Linder aus Oberhelfenswil (St. Gallen) und Kappeler aus Zollikon (Zürich). Pfarrer K. Linder war für das Alte Testament zuständig, Pfarrer Ernst Kappeler für das Neue Testament. Im November 1912 erschien zuerst das revidiert Neue Testament mit ausführlichen Parallelstellen am Rand und im Format und Schriftbild der Handbibel. Im Juni 1913 erschien dann die ganze revidierte Bibel, ebenfalls im Format der Handbibel, mit Überschriften und Parallelstellen. Im November 1913 legte Johannes Schergens zusätzlich diese Revision als 13. Auflage der Miniaturbibel in einem etwas größeren Format und mit einem neuen Druckbild auf - auch in Frakturschrift. Ab 1918 wurde diese revidierte Bibel von der Privilegierten Württembergischen Bibelanstalt in Stuttgart übernommen und gedruckt. Die bisher herausgebende Miniaturbibelgesellschaft war vermutlich schon 1911 aufgelöst worden und die "Privilegierte Württ. Bibelanstalt in Stuttgart" hatte die Rechte an der Schlachter-Bibel von der Familie Schlachter bekommen. Die erste revidierte Ausgabe erschien am Reformationstag 1918 als 14. Auflage der Miniaturbibel von Franz Eugen Schlachter.

Ab 1912 brachte Johannes Schergens in Bonn die revidierte Miniaturbibel-Ausgaben heraus. Eine Saffian/Goldschnitt-Ausgabe kostete z.B. 6,—Mark, eine Hausbibel 18,50 Mark, eine Handbibel 11 Mark (jeweils Leder/Goldschnitt) und das Neue Testament 2,— Mark.

Die neue Revision brachte teilweise recht holprige Textergebnisse. Z.B. die berühmte Stelle aus Psalm 17,5; „Senke meine Tritte ein in deine Fußstapfen, dass mein Gang nicht wankend sei" hörte sich nach der Revision „holprig und verflacht" an.

Trotz des neu hinzugefügten Anhangs war kein organisches Werk entstanden. Das Format war zwar größer, aber immer noch handlich genug. Diese Ausgabe erlebte bis 1952 immerhin 7 Auflagen und endete mit der 20. Auflage der Miniaturbibel. Durch seltsame Umstände kam es dann zur Ablösung der Linder und Kappeler-Ausgabe und die Wege der Schlachter-Bibel gingen zu deren Ursprung zurück; zur Original Miniatur-Bibel von Franz Eugen Schlachter und der deutschsprachigen Schweiz.

Zweite Revision der Schlachter-Bibel von 1905 durch Willy und Gertrud Mauerhofer

Die zweite Revision entstand 1951 durch die Genfer Bibelgesellschaft auf der Basis der Miniaturbibel von 1905. Im Gegensatz zur mehr philologisch-theologischen Ausgabe von Linder und Kappeler, die großen Wert auf Urtextkonformität legten, war diese Revision von 1951 ganz im Stil Schlachters gehalten und wesentlich organischer und näher an Schlachters Original. Sprachlich war die neue Revision um Klassen besser, als die frühere - formal genaue, aber sprachlich unelegante - Ausgabe von Linder und Kappeler.

Zu dieser neuen Revision kam es aufgrund eines Bibelmangels nach dem Zweiten Weltkrieg. Ursprünglich sollte nur die Linder-Kappeler-Ausgabe durch die Genfer Bibel-Gesellschaft neu aufgelegt werden. Eine Anfrage bei der Privilegierten Württembergischen Bibelanstalt wegen der Druckrechte für die von ihr herausgegebene Schlachter-Miniaturbibel, in der Revision von Linder und Kappeler, wurde damals abschlägig beantwortet. In den Kriegs- bzw. Nachkriegswirren gab es scheinbar Probleme mit den Druckplatten.

Durch die freundliche Genehmigung von Frau Schlachter-Jakob konnte die Genfer Bibelgesellschaft so aber die Original Miniatur-Bibel von Franz Eugen Schlachter revidieren und neu herausgeben. Dies war wohl im Nachhinein betrachtet der bessere Weg. Verwunderlich ist, daß die Württembergische Bibelanstalt kurz danach (1952) ebenfalls noch einmal eine Auflage der Linder und Kappeler-Ausgabe auf den Markt brachte (20. Auflage). Es gab kurz Abstimmungsprobleme wegen den Rechten der 1951er Schlachter-Revision, die aber eindeutig bei der Genfer Bibelgesellschaft lagen. Zwischenzeitlich gibt es aber wieder eine gedeihliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Bibelgesellschaften.

Die Bearbeitung erfolgte durch den gelernten Bankbeamten Willy Mauerhofer, damals Lehrer an der Bibelschule in Genf. Es handelte sich um keine neue Revision, sondern um eine Neubearbeitung der Übersetzung von 1905. Ihm war wohl - dank der Gnade Gottes - ein sprachliches Meisterwerk gelungen. Wichtig ist hier zu erwähnen, welche große Hilfe ihm bei der sprachlichen Bearbeitung seine erste Frau Gertrud geb. Schmidt (*1893) war, die als diplomierte Gymnasiallehrerin qualifizierte Mithilfe leisten konnte und einen großen Teil der Last an dieser Revision mit getragen hat. Sie stammte aus einer deutsch-baltisch-russischen Familie und kam durch die Vermittlung der Gräfin Else von Baudissin und Fräulein Marie-Agnes von Knobelsdorff über die Bibelschule Malche nach Genf, wo sie einen Bibelkurs absolvierte.

Die Stelle in Psalm 17,5 zum Beispiel wurde auch wieder analog der Miniaturbibel wiedergegeben. Auf Anhänge wurde fast gänzlich verzichtet. Das Format orientierte sich bei der Dünndruckausgabe an der original Miniaturbibel. Es war bis zur Schlachter-Revision 2000 „die" Schlachter-Bibel. Sie ähnelte auch in den einzelnen Ausgaben verblüffend der original Miniaturbibel. Es waren teilweise sehr elegante und schlanke Bibelausgaben.

Bekannt war die Schlachter-Bibel vor allem für ihre treffende, volkstümliche und doch wortgewaltige, manchmal sogar derbe Sprache. Außerdem war die Sprache dieser Bibel sehr seelsorgerlich gewählt. Dabei war sie aber gleichzeitig sinngemäß urtextgenau.

Leider gab es die einzelnen, ansonst eleganten Ausgaben nur mit einem spärlichen Fußnotenapparat und ohne jegliche Parallelstellen. Dafür gab es eine Studienausgabe, die jeweils mit einem Leerblatt durchschossen war; und dies sogar in einer Goldschnitt-Ausgabe.

Die neue Schlachter Revision 2000

1995 wurde die Ausgabe von 1951 erneut revidiert. Ursprünglich war nur eine leichte sprachliche Überarbeitung vorgesehen. Gleichzeitig wurden für das Neue Testament die Fußnoten erstellt. Im Laufe der Bearbeitung fiel aber dann die Entscheidung für eine sprachliche Vollrevision. Im Jahre 2003 wurde die Revision nach neun Jahren Bearbeitungszeit abgeschlossen.

Die Übersetzung ist sinngemäß urtextgenau, öfters sogar konkordant, aber an vielen Stellen auch dynamisch gleichwertig. Im Sinne Schlachters entstand so eine gut verständliche, sprachlich schöne und doch urtextgenaue Übersetzung. Eine Besonderheit dieser Übersetzung ist die Tatsache, daß sie auf dem alten reformatorischen d.h. vollständigeren Grundtext basiert. Damit folgt sie der Tradition der englischen King-James-Bibel, der italienischen Diodati-Bibel, der spanischen Reina-Valera, der alten Lutherbibel und auch der vor 1931 gebräuchlichen Zürcher-Bibel usw. Seit November 2003 liegt eine Standardausgabe mit ca. 100.000 Parallelstellen, vielen sachlichen bzw. historischen Fußnoten vor. Es gibt außerdem einen reichhaltigen Anhang mit tabellarischen Darstellungen von Zeittafeln, den Wundern, Taten und Reden Jesu, bzw. der messianischen Prophetie. Abgerundet wird der Anhang durch bildliche Darstellungen der vier biblischen Heiligtümer bzw. Tempel, einem ausführlichen Wortverzeichnis, Bibelleseplänen und einem farbigen Kartenteil. Die neueste Ausgabe ist eine Miniatur-Bibel u.a. mit Goldschnitt und Reißverschluss.

Die neue Revision der Schlachter-Bibel 2000 kam eigentlich in mehreren Schritten zustande. Es gab Ende der 70er Jahre den Versuch einer Revision der Schlachter Ausgabe von 1951, der aber dann abgebrochen wurde und letztlich zu einem neuen Projekt, nämlich zur Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) führte. Allerdings wurde in diesem Zusammenhang 1976 eine revidierte Fassung des Johannes-Evangeliums veröffentlich, das von den bekannten Theologen Otto Siegfried von Bibra bearbeitet worden war.

Von einem Schweizer Missionswerk ging eine weitere Initiative aus, eine Revision durchzuführen. Allerdings gab es lehrmäßige Probleme, die letztlich zu einem Abbruch der Zusammenarbeit führten. Parallel dazu hatte der Autor dieser Biographie seit 1978 mit Gottfried Wüthrich und der Genfer-Bibelgesellschaft immer wieder Kontrakte, u.a. zwecks der Ausstattung der Schlachter-Bibel, gehabt. Allerdings kam es erst nach der Klärung der Rechte für die Schlachter-Bibel bzw. daraus folgender notwendiger Abgrenzungen zu einer Initiative, die zur heutigen Revision führte.

Für die Schlachter-Ausgabe 1951 hatte der Verfasser stichpunktartige Fußnoten für das Neue Testament erstellt. Teilweise waren diese schon vorhanden und in der praktischen Gemeindearbeit entstanden. Zielgruppe waren die einfachen Bibelleser.

Auf dieser Grundlage derselben wurde unter Federführung der Genfer Bibelgesellschaft Schritt für Schritt die weitere Bearbeitung des Textes von 1951 angegangen, z.B. der Austausch veralteter Wörter vorgenommen und ausführlichere Fußnoten erstellt usw.

Im Laufe der Zeit zeigte sich aber, dass diese geplante sanfte Revision des beliebten Textes von 1951 aufgrund der Sprachveränderung nicht möglich war.

Es war von Genf eine kleine und effiziente Redaktionskommission ins Leben gerufen worden, die in der Regel in Albstadt tagte. Dies kam daher, weil diese kleine Stadt von allen Bearbeitern und deren Wohnorten etwa gleich weit entfernt war und der Verfasser dort wohnte. Die Albstädter Gemeinde übernahm dann auch die EDV-Bearbeitung der Revision. Grundlage hierfür war aber, dass die Allgäuer Gemeinden um Erwin Keck den 1951er Text exakt elektronisch erfaßt hatten.

Die Zusammensetzung der Redaktionskommission aus Mitarbeitern der Genfer Bibelgesellschaft, Praktikern aus der Gemeindearbeit und Freunden und Kennern der bisherigen Schlachter-Bibel erwies sich als recht glücklich. Auch die punktuelle Mitarbeit von Professor Herbert Jantzen war wertvoll. Für das Alte Testament wurden zwei weitere Sprach-Spezialisten zugezogen, die ebenfalls in Gemeinden tätig sind.

Die Zielsetzung war eindeutig:

a) die Schlachter-Bibel sollte in ihrem prägnanten Stil erhalten bleiben
b) sprachlich aber erneuert werden, d.h. veraltete Ausdrücke ersetzt werden
c) Urtextgenauigkeiten deutlicher formuliert werden
d) die Ausstattung der Bibel verbessert werden

Eine besondere Entscheidung war es, als Textgrundlage den Reformatorischen Text (Für das Neue Testament den so genannten Textus Receptus, eine Sonderform des Mehrheitstextes) zu nehmen. Nachdem es kaum noch Bibeln in neuerem Sprachgewand mit diesem Text gab, war es legitim, dem deutschsprachigen Leser eine Bibel mit diesem Text anzubieten. Dies zudem Schlachter selber einen Text gewählt hatte, der diesem Text nahe stand. Er schreibt 1907 in seinem gedruckten Vortrag „Was verdanken wir der Reformation?" bezüglich dieser Textschiene: „Es war unzweifelhaft eine Fügung Gottes, dass das Studium der griechischen Sprache kurz vor der Reformation durch die sog. Humanisten zu Ehren kam, und dass einer derselben, der gelehrte Erasmus von Rotterdam, im Jahre 1516 die erste genaue Ausgabe des Neuen Testaments im griechischen Urtext veranstaltete, welche in Basel gedruckt wurde." Mit der Studienausgabe wurde 2004 die Revisionsarbeit vorläufig abgeschlossen, obwohl noch eine Konkordanz usw. in Planung ist.

 

Vorwort

Vorwort Seite VI:

Es gibt einige hebräische Wörter, die sich im Deutschen nicht genau wiedergeben lassen, so vor allem der Gottesname Jehova. Luther hat diesen Namen allenhalben mit „Herr" wiedergegeben, während in der vorliegenden Übersetzung nach dem Beispiel der Zürcherbibel, die überhaupt tunlichst verwendet wurde, öfters der hebräische Name steht, im Wechsel mit dem Namen Herr. Jehova wurde namentlich da gesetzt, wo es sich um einen Gegensatz zu den Heidengöttern handelt. Eigentlich sollte man allerdings, wie die gelehrten Forschungen ergeben, „Jahwe" und nicht „Jehova" schreiben; aber die herkömmliche Aussprüche ist zu sehr eingebürgert, als daß wir es wagen dürften, in einer für das Volk bestimmten Bibel diese Aenderung zu treffen. Auf Deutsch bedeutet dieser Gottes= Name eigentlich: "Er wird sein" d.h. das sein, was er war und ist und was er verheißen hat; also noch etwas mehr als „der Ewige", wie die französische Übersetzung den Namen Jehova wiedergibt. Wollte Gott so heißen, so hätte er sich im hebräischen „ha Olam" genannt; indem er die Futurform des Zeitworts sein wählte, um daraus seinen hochheiligen Namen zu bilden, deutete der Allerhöchste an, daß sein Volk von ihm in der Zukunft nicht weniger zu erwarten habe, als er ihm in der Vergangenheit war.

Gottesname

Herr, Jehova

Lit.:
Weber, Kurt
- B
ibelübersetzungen unter der Lupe, S.113-115;
Vogel, Paul Heinz,
Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.56f.;
Bibel Info, 62.Jahrg.
Herbst, S.8-9: Die revidiete Schlachter-Bibel;
Karl-Hermann Kauffmann:
Franz Eugen Schlachter. Ein Bibelübersetzer im Umfeld der Heiligenbewegung, 2007;

 

 

Schlachter, Franz Eugen - Linder / Kappeler

Vollbibel

 

 

Schlachter, Franz Eugen - Miniaturbibel

 

Schlachter, Franz Eugen - Miniaturbibel

Die Heilige Schrift (Miniaturbibel)
Nach dem Urtext und mit Berücksichtigung der besten Übersetzungen
herausgegeben von Franz Eugen Schlachter
bearbeitet von K. Linder und E. Kappeler
Privilegierte Württembergische Bibelanstalt Stuttgart - 16.Aufl. 1922 
VII, 740 Seiten 

 

Privilegierte Württembergische Bibelanstalt Stuttgart - 20.Aufl. 1952 
[5], 761 Seiten 

 

Das Neue Testament (Miniaturtestament)
Nach dem Urtext und mit Berücksichtigung der besten Übersetzungen
herausgegeben von Franz Eugen Schlachter
Neu bearbeitet von E. Kappeler
Die Psalmen
Nach dem Urtext und mit Berücksichtigung der besten Übersetzungen herausgegeben von Franz Eugen Schlachter
Neu bearbeitet von K. Linder
Privilegierte Württembergische Bibelanstalt Stuttgart - 1925 
637 Seiten 

Vorwort

Vorwort zur vierzehnten Auflage (1918):
Nachdem Pfarrer Schlachter am 12. Januar 1911 in Bern entschlafen war, übernahmen Pfarrer
Linder in Oberhelfenswil (Kanton St. Gallen) und Pfarrer Kappeler in Zollikon (Zürich) den Auftrag, die Miniaturbibel einer gründlichen Durchsicht zu unterziehen. Sie taten das, indem sie die Übersetzung den Doppelcharakter einer richtigen doch auch volkstümlich deutschen Übertragung zu wahren suchten. Auch versahen sie die Schriftabschnitte mit Überschriften und einigen Parallelstellen. ...

Unsre Bibelanstalt hat unter Zustimmung der Familie Schlachter des Verlagsrecht des Buches erworben. Da es vergriffen ist, mußte eine neue Auflage gedruckt werden, und zwar infolge der Zeitlage ziemlich unverändert, während unsre Anstalt sich dessen wohl bewußt bleibt, daß bei einem solchen Übersetzungswerk, das dem möglichst richtigen und genauen Verständnis des Grundtextes dienen will, fortgesetzte bessernde Arbeit unerläßlich ist. So haben denn die Herren Linder und Kappeler für diesmal nur einige Verbesserungen angebracht und besonders manche Mängel im Druck beseitigt.

Gottesname

Herr, Jehova

Lit.:Kauffmann, Karl-Hermann: Franz Eugen Schlachter -Ein Bibelübersetzer im Umfeld der Heiligungsbewegung; Lahr/Schwarzwald: St-Johannis Druckerei; 2007

 

Schlachter, Franz Eugen (Neubearbeitung)

Vollbibel

 

 

Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments
Unter Berücksichtigung der besten Übersetzungen nach dem Urtext übersetzt von Franz Eugen Schlachter
Genfer Bibelgesellschaft
1978     X, 718, 228 Seiten 4 Karten 

Vorwort

Vorwort der Herausgeber: 
Die vorliegende Bibelausgabe ist nicht ein Neudruck der sogenannten "Miniaturbibel" sondern eine Neubearbeitung der Originalübersetzung von Franz Eugen Schlachter sel. Sie wurde in Angriff genommen, um dem Mangel an Bibeln entgegenzusteuern, der sich infolge der durch den Krieg hervorgerufenen Verhältnisse überall so einschneidend bemerkbar machte.

Gottesname

Vorwort Seite VII:

Verschiedene Gründe und Erfahrungen veranlaßten die Herausgeber, den erhabenen Gottesnamen "Jehova" (Jahwe) und dessen gekürzte Form "Jah" durchwegs mit "Herr" wiederzugeben. Sie sind zwar darüber klar, daß dieser Ausdruck ungenügend ist, und verweisen auf die Deutung, welche Pfarrer Schlachter in seinem Vorwort gibt. Indem sie "HERR" mit großen Buchstaben schreiben, wollen sie der Erhabenheit des Namens Ausdruck verleihen und zugleich den Unterschied zu "Herr" (für Adonai) hervorheben. Statt "Jehova-Zebaoth" wurde einheitlich "Herr der Herrscharen" gesetzt.

 

 

Schlachter Version 2000

NT

 

Folgende Personen haben an der Revision der Schlachter-Bibel Version 2000 gearbeitet

(s. alphabetische Auflistung):

 

Erbertshäuser, Rudolf (Lektor)

Eicher, Paul-André (Layout- und Einbandfragen) 

Heide, Martin (AT)

Jantzen, Prof. Herbert (NT) 

Kauffmann, Karl-Hermann  - (Revisionsleiter) 

Liebi, Roger (AT) - Biographie -

Maron, Gottfried - (Parallelstellen-Bearbeitung)

Toscan, Peter Link (Koodinator der Genfer Bibelgesellschaft)

Wüthrich, Gottfried (Tangente zur alten Schalchter-Bibel von 1951)

 

 

 

Erbertshäuser, Rudolf

 

Eicher, Paul-André

 

Heide, Martin

 

Jantzen, Herbert 

 

Kauffmann, Karl-Hermann

 

Liebi, Roger

 

 

Maron, Gottfried

 

Toscan, Peter

 

Wüthrich, Gottfried

 

 

 

 

 

Das Neue Testaments
Neue revidierte Fassung "F.E. Schlachter Version 2000"
© Genfer Bibelgesellschaft - 1.Auflage 1999
X, 501 Seiten 

Online (Text) - Audio

 

Die Bibel Version 2000, neue rev. Fassung, Sonderausg.,

Bielefeld: Genfer Bibelgesellschaft; Christliche Literatur-Verbreitung - 1. Auflage 2004.

XVI, 1354 S. 20 cm,

ISBN: 2608222013

Online (Text) - Audio

 

Die Bibel (Minaturausgabe) Version 2000, neue revidierte Fassung,

Bielefeld: Genfer Bibelgesellschaft; Christliche Literatur-Verbreitung - 2. Auflage 2006.

XVI, 1354 S. 14,5 cm,  

ISBN: 978-89397-042-1

(Neue deutsche Rechtschreibung)

 

Vorwort

 VORSTELLUNG DES NEUEN TESTAMENTES

Die Übersetzung von Franz Eugen Schlachter

Die Genfer Bibelgesellschaft freut sich, die 1999 revidierte Ausgabe, Version 2000, des Neuen Testamentes vorzustellen. Franz Eugen Schlachters Übersetzung der ganzen Bibel erschien 1905 als erste deutsche Bibel dieses Jahrhunderts. Schlachter, der damals Prediger der Evangelischen Gesellschaft in Biel und Bern war, gelang es, der Übersetzung eine besondere seelsorgerliche Ausrichtung zu verleihen. Ein Merkmal der Schlachter-Bibel ist auch ihre sprachliche Ausdruckskraft. Schlachters Text wurde 1951 von der Genfer Bibelgesellschaft erstmals revidiert. Diese Fassung wurde nunmehr weiter bearbeitet. Überzeugt von der hohen Qualität der Übersetzung Schlachters, wollte die Genfer Bibelgesellschaft den besonderen Charakter und die treffenden Formulierungen des Originals beibehalten. Dabei wurde die Übersetzung noch genauer dem griechischen Grundtext angepaßt, der von den Reformatoren im 16.Jahrhundert benutzt worden war.

Somit bringt die Schlachter-Übersetzung, Version 2000, die kraftvolle Sprache des Originals in neuer Gestalt und hat sich dabei dem Grundtext noch wesentlich genähert. Zudem ist der Text auch für die jüngeren Leser verständlicher geworden. Wir wünschen dieser neuen Ausgabe des Neuen Testamentes eine weite Verbreitung und allen Lesern Gottes Segen.

Die Herausgeber

Gottesname

HERR,
2.Mose 3:14 Fußnote:
Der hebräische Name des Gottes Israels (in dieser Übersetzung mit HERR wiedergegeben; wahrscheinlich lautet er »Jahweh«) berut auf dem hebr. Wort hawa = »sein / existieren« von daher die Wendung »Ich bin, der ich bin« (vgl. auch das Ich bin in Joh 6,35, 8,58 u.a.)

siehe auch unter Genfer Studienbibel und John MacArthuribel

 

Schlatter, Adolf

NT

* (16.) 17.08.1852 St.Gallen
19.05.1938 Tübingen
 
Biographie:
 
  

16.08.1852: Geburt in St.Gallen

 1871-1873: Studium in Basel

 1873-1874: Studium in Tübingen

         1875: Examen in Basel

                  Pfarramt in Kilchberg

 1875-1878: Pfarramt in Neumünster

 1877-1880: Pfarramt in Keßwil

15.01.1880: Hochzeit mit Susanna Schoop

         1880: Berufung nach Bern und Habilitation

 1881-1888: Dozent für Neues Testament in Bern

         1885: Veröffentlichung des preisgekrönten Erstlingswerkes

                  "Der Glaube im Neuen Testament"

 1888-1893: Professor für Neues Testament in Greifswald

 1893-1898: Professor für systematische Theologie in Berlin

   seit 1897: Herausgabe der "Beiträge zur Förderung christlicher Theologie"

                  (zusammen mit W. Cremer und später W. Lütgert)

 1898-1922: Professor für Neues Testament in Tübingen

09.07.1907: Tod seiner Frau Susanna

10.10.1914: Tod seines Sohnes Paul

 1908-1914: Zusammenfassung seiner bisherigen theologischen Arbeiten in den

                  vier Bänden "Das Wort Jesu (1909), "Die Lehre der Apostel" (1910),

                  "Das christliche Dogma" (1911) und "Die christliche Ethik" (1914)

16.08.1922: Entbindung von den Amtspflichten

         1928: Letzte Seminarveranstaltung

 1929/1930: Letzte Vorlesung

         1931: Herausgabe des Neuen Testamentes

 1929-1937: Zusammenfassung seines exegetischen Lebenswerkes in 9 großen

                  wissenschaftlichen Kommentaren zum Matthäusevangelium (1929),

                  Johannesevangelium (1930), Lukasevangelium (1931), Jakobusbrief (1932),

                  Korintherbriefen (1934), Markusevangelium (1935), Römerbrief (1935),

                  zu den Pastoralbriefen (1936) und zum 1. Petrusbrief (1937)

         1937: Letztes großes Werk "Kennen wir Jesus?"

19.05.1938: Tod in Tübingen

 

Die Offenbarung wurde von Ernst Lohmeyer geschrieben

 

Erläuterungen zum Neuen Testament
Calwer Vereinsbuchhandlung Stuttgart

 

3.Teil : Das Evangelium nach Johannes ausgelegt für Bibelleser
5. Aufl.1922
204 Seiten 

 

6.Teil : Die Korinterbriefe ausgelegt für Bibelleser
1913
260 Seiten 

 

Erster Band : Die Evangelien und die Apostelgeschichte
3. Aufl.1922
283, 69, 04, 13 Seiten 

4. Aufl.1928
425, 06, 05, 23 Seiten 

 

Zweiter Band : Die Briefe des Paulus
4. Aufl.1928
247, 58, 18, 68 Seiten 

 

Dritter Band : Die Briefe des Petrus, Judas, Jakobus, an die Hebräer.
Die Briefe und die Offenbarung des Johannes.
4. Aufl.1928
436, 44 Seiten 

 

Der Brief des Jakobus
Mit einem Geleitwort von Franz Mußner
Calwer Verlag Stuttgart
3. Aufl.1985
XIV, 04 Seiten 

Das Neue Testament
Calwer Vereinsbuchhandlung Stuttgart
1931    
574 Seiten 

Vorwort

Gottesname

Herr 

Härle / Wagner, Theologenlexikon, S.209f.;
Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.63;

 

Schlatter, Theodor

NT

Schlatter, Theodor

* 02.06.1885 Bern (Sohn von Adolf Schlatter)
† 13.01.1971 Ludwigsburg

 

        ......: 3 Jahre Stipendiat im "Deutsch-evang. Institut für Altertumswissenschaft im heiligen Land"

        1908: Vikar in Böhringen

        1908: Stadtvikar in Aalen

        1909: stellvertr. Stadtvikar in Ellwngen

        1910: Stadtvikar in Neuenbürg

1910/1911: beurlaubt

1911-1914: Repetent in Tübingen

       1914: 2. Stadtpfarrer an der Tübinger Stiftskirche

       1917: Verleihung des Charlottenkreuzes 

       1923: Dozent an der Theologischen Schule in Bethel

       1930: Lizentiat der Theologie h. c. Münster 

1934/1934: Dekan in Eßlingen

        1937: Beauftragter für den ev. Gemeindedienst 

1937-1956: Prälat in Ludwigsburg

        1943: Stellvertreter des Landesbischofes für geistliche Angelegenheiten 

1943-1967: Vorstand des Verwaltungsrates der Württembergischen Bibelanstalt in Stuttgart

        1950: Dr. theol. h. c. Münster

31.12.1955/

29.02.1956: pensioniert 

 

Eine durchgreifende Übersetzung des Luthertextes, die weitgehender ist als in dem revidierten amtlichen Text von 1956.

 

siehe auch Luther-AT von 1956

 

 

Das Neue Testament unsres Herrn und Heilandes Jesus Christus
In einem erneuerten Luthertext bearbeitet von Theodor Schlatter

Privilegierte Württembergische Bibelanstalt Stuttgart

o.J. 675 Seiten 2 Karten 

Nachwort

S.640:
... Die hier gebotene Fassung des Luthertextes wurde, als sie 1954 in einer größeren, mit Bildern von Wilhelm Steinhausen geschmückten Ausgabe erschien, dankbar begrüßt: sie mag auch jetzt, nachdem inzwischen die amtliche Textfassung von 1956 in mehreren Ausgaben erschien, manchen einen guten Dienst tun. Sie mögen dazu helfen, daß Martin Luther Erbe unter uns lebendig bleibt.

Gottesname

Herr 

Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.65f;

40 Jahre Dienst für die Bibel, in: Die Bibel in der Welt, 1958, S.94-97, 121-123; Bibelreport 1971-01, S.15

 

Schleichert, Bonifacius (Bonifatius)

NT

 

* 1740

† 1790

 

Biographie:

 

kath. Theologe, Bendediktiner (O.S.B.), Prof. der Patrologie und

theol. Literaturgeschichte auf der Universität zu Prag. 

 
 

 

siehe unter Christoph Fischer

 

Schlesische Bibelgesellschaft

Bibelgeselschaft

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Gegründet am 05.06.1815 in Breslau

 

Diehl, Emil: Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;