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Spanuth, Heinrich

Salomon, Gotthold

Schnappinger, Bonifaz Martin

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Sals, Ulrike

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Schneider, Georg

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Sandrart, Johann Jakob

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Sartorius, Otto

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Staffelbach, Georg

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Saur, Christoph

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Stählin, Wilhelm

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Schunck, Klaus-Dietrich

Stern-Verlag Lüneburg

Schenke, Hans-Martin

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Steur, Ignaz

Schenkel, Daniel

Schupp, Renate

Steurer, Rita Maria

Scherer, Andreas

Schürmann, Heinz

Steuernagel, Carl

Scheuchzer, Johann Jakob

Schuster, Hermann

Stader Bibel- u.Missionsges.

Schick, Eduard

Schuster, Herrmann / Lueken, Wilh.

Stickel, Johann Gustav

Schieri, Fritz

Schuster, Ignaz

Stiefel, Edwin

Schierse, Franz Joseph

Schuster, Ignaz u.Holzammer, J. B.

Stieglitz, Heinrich

Schiffner, Kerstin

Schütte, Gerhard

Stier, Fridolin

Schildenberger, Johannes

Schütz, Wilhelm

Stier, Rudolf Ewald

Schille, Gottfried

Schütze, Friedrich Wilhelm

Stimmer, Tobias

Schilling, Othmar

Schwabe, Wolfgang

Stoebe, Hans Joachim

Schindler, Regine

Schwaiger, Johann

Stöger, Alois

Schlachter, Franz Eugen

Schwalb, Moritz

Stokmann, Giesebert

Schlachter, Fr. - Linder/Kappeler

Schwank, Benedikt

Stoll, Claus-Dieter

Schlachter, Fr. Eugen (Neub.) 1951

Schwarzburg=Rudolstädter Schriftenver.

Stolte, Heinrich

Schlachter Version 2000

Schwarzel, Carl [Schwarzl]

Stolz, Fritz

Schlatter, Adolf

Schwegler, Theodor

Stolz, Johann Jakob

Schlatter, Gottlieb

Schweitzer, Vinzenz

Storck, Wilhelm

Schlatter, Theodor

Schweizer, Eduard

Storr, Gottlob Christian

Schleichert, Bonifacius

Schweizerische Bibelgesellschaft

Storr, Rupert

Schlesische Bibelgesellschaft

Schwienhorst-Schönberger, Ludger

Strack, Hermann L. 

Schleswig-Holsteinische Bibelges.

Schwier, Helmut

Strack, Hermann L. - Kurth, J.

Schleusinger Bibelgesellschaft

Scofield, Cyrus Ingerson

Strack, Hermann L. - Voelker, K.

Schlier, Heinrich

Scoralick, Ruth

Strack, Hermann L. - Zöckler, O.

Schlögl, Nivard Johann

Seebach, Christoph

Straf-mich-Gott-Bibel

Schlott, Gustav

Seebaß, Horst

Straßburger Bibel

Schlottmann, Konstantin

Seewald, Richard

Straßburger Bibelgesellschaft

Schlusser, Elisabeth

Seibt, Karl Heinrich Ritter von

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Strathmann, Hermann

Schmalzriedt, Egidius

Seißener Kinderbibel

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Schmauch, Werner

Selbst, Joseph

Strauss, Hans

Schmeller, Johann Andreas

Seligmann, Caesar

Strecker, Georg

Schmid, Christoph von

Sellin, Ernst

Streicher, Friedrich

Schmid, Hartmut

Selnecker, Nikolaus

Stresow, Conrad Friedrich

Schmid, Josef

Sensenschmidt, Johann

Stricker, Simon

Schmid, Rudolf

Septuaginta Deutsch

Striebeck, Gerhard

Schmid, Samuel

Seybold, Klaus

Stirn, Rudolf

Schmid, Theo Johannes Ambrosius

Sick, Hansjörg

Strobel, August

Schmid-Werfer

Sickenberger, Joseph

Strotmann, Angelika

Schmidt, Eva Renate

Siegel, Günther

Struensee, Christian Gottfried

Schmidt, Gerhard

Siegfried, Karl

Stuchs, Lorenz

Schmidt, Hans

Siegmund, Traugott

Stückelberger, Sabine

Schmidt, Hans-Wilhelm

Sigge, Franz

Studemund, Wilhelm

Schmidt, Heinrich

Siku

Stuhlmacher, Peter

Schmidt, Herbert

Silbert, Johann Peter

Stuhlmann, Matthias Heinrich

Schmidt, Johann

Sillig, Johann Gottfried

Stuhrmann, Heinrich

Schmidt, Johann Lorenz

Simon, Ernst

Stukenbrock, Karl

Schmidt, Ludwig

Simon, Matthias

Stummer, Friedrich

Schmidt, Paul Wilhelm

Sint, Josef

Stuttgarter Bibelhefte

Schmidt, Uta

Sintzel, Michael

Stuttgarter Erklärungsbibel

Schmidt, Werner H.

Sistig, Peter

Stuttgarter Jubiläumsbibel

Schmidt, Woldemar Gottlob

Sitarz, Eugen

Suhl, Alfred

Schmidt-Domine, Gottfried

Smend, Rudolf

Sulzbach, Abraham

Schmidtgen, Beate

Smidt, Udo Gerdes

Sulzbacher, Joseph

Schmiedel, Paul Wilhelm

Smith, Thomas

Sutter-Rehmann, Luzia

Schmithals, Walter

Socin, Albert

Synopse

Schmitt, Armin

Soden, Hermann von

Szczygiel, Paul

Schmitt, Axel

Söhngen, Oskar

Schmitt, Fritz

Solis, Virgil

Schmitt, Kirsten

Solothurnische Bibelgesellschaft (SoBG)

Schmitthenner, Adolf

Sommerauer, Jakob

Schmitz, Adalbert N.

Sondheimer, Hillel

 

 

Sabottka, Liudger

Zephanja

* 01.04.1938 Gelsenkirchen

 

Biographie:

 

P. Dr. Liudger Sabottka OSB, Dr. bibl. et Lic. theol., Ordensname Liudger, Vorname Wolfgang. Abtei Gerleve. Eintritt in den Orden der Benediktiner 1958, Priesterweihe 1964.

 

 

 

ZEPHANJA: NEUÜBERSETZUNG MIT PHILOLOGISCHEM KOMMENTAR. (Biblica et Orientalia ; 25).

Rom : Biblical Institute Press, 1972

XIX, 177 S. ; 24 cm

Vorwort

 

Gottesname

Jahwe

 

Sachs, Michael Jehiel

Psalmen

* 03.09.1808 Glogau

† 31.01.1864 Berlin

 

Biographie:
 

 

 

Mitübersetzer der Zunz-Bibel

1835

Die Psalmen Uebersetzt und erläutert von Michael Sachs

Berlin: Veit und Comp. - 1835

XII, 213 S.

 

Download

 

siehe http://www.antiquariat-trauzettel.de/medien/1221569536_1169.pdf

 

Die Psalmen übersetzt von Michael Sachs. Durchges. von A. Sulzbach

Beteiligt: Sulzbach, Abraham ; Sachs, Michael Jehiel ; Baer, Seligmann ; Bamberger, Salomon

Frankfurt a.M. (Rödelheim) : Lehrberger, [1912]

V, 112 Bl.

 

Die Psalmen in deutscher Übertragung / von Michael Sachs

(Lamm's Jüdische Feldbücherei Nr 2/3)

Berlin: Lamm - 1915

170 S.
 

Vorwort

 

Gottesname

Herr

Lit.:
Kalonymos, 3.Jahrgang 2000, Heft 4, S.4-6:
Friedrich Rückert, Michael Sachs und eine kaum beachtete Übersetzung der Psalmen von 1835

Bechtoldt, Hans-Joachim: Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.184, 185, 187-191, 195, 197, 200-204, 209, 210, 217, 343 A, 512, 547 A, 566 A, 613 A

 

Sächsische Hauptbibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 10.08.1814 in Dresden

 

http://www.saechsisches-bibelhaus.de/

 

Sächsische Hauptbibelgesellschaft

siehe Carolsfeld, Julius Schnorr von

Vorwort

 

Gottesname

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Lit.:

Bätjer, Joachim, 150 Jahre Sächsische Hauptbibelgesellschaft (Die Bibel in der Welt, Bd.7), S.78-97;

Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der  Jahrhunderte, 1936, S.25; Zweynert, Emil: Hundert Jahre Bibelverbreitung, 1914;

 

Sailer, Johann Michael

NT

Johann Michael Sailer

* 17.11.1751 Aresing

† 20.05.1832 Regensburg

 

Katholisch

 

Biographie:

 

 

 

 

Band 2

Heilige Bücher des neuen Testamentes unsers Herrn Jesu Christi. Nach der Vatikaischen Ausgabe ins Deutsche übersetzt. Nebst einer Vorrede über die Lesung der heiligen Schrift im Sinne der Römischen=katholischen Kirche, nach der Anweisung des Thomas von Kempen, von Johann Michael Sailer, öffentlicher Lehrer der Moral= und Pastoraltheologie an der köngl. Bayer´schen Ludwigs = Maximillians = Universität zu Landshut.

Erster Theil.

Die vier Evangelisten, und die Apostelgeschichte. Nebst der wahren Abbildung Jesu Christi des Erlösers.

Mit Gutheißung des hochwürd. bischöfl. Seckauischen Conststoriums.

Grätz: Franz Ferstl´schen Buchhandlung - 1822

doppelseitiges Titelblatt, s. Scann

1 S. lat. Titelblatt

1 S. Ergänzungs=Bände

12 S. Vorrede deutsch/lateinisch

627 S. Evangelien + Apg., deutsch/lateinisch

Zweiter Theil

Die Briefe der Apostel, und die Offenbarung Johannis. Nebst der wahren der Jungfrau Maria.

Mit Gutheißung des hochwürd. bischöfl. Seckauischen Conststoriums.

Grätz: Franz Ferstl´schen Buchhandlung - 1823

1-seitiges Titelblatt, s. Scann

1 S. Stich (wahre Abbildung der Jungfrau Maria)

1 S. lat. Titelblatt

1 S. Ergänzungs=Bände

468 S. der Rest des NT (Briefe + Offbg.)

30 S. Index

12,5x19,5cm

Band 1

Vorwort

 

Gottesname

 Herr

Lit.:
Müller, Paul-Gerhard,
Zur Geschichte und Gestalt von Bibelschulen, (Die Bibel in der Welt, Bd.20), S.156;

Pierers Konversations-Lexikon, Band 11, (1892), Sp.154

Doering, Heinrich: Die gelehrten Theologen in Deutschland im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Band 3, S.675-666

 

Salomon, Gotthold

Auswahlbibel

Salomon, Gotthold

* 01.11.1784 Sondersleben, Anhalt
† 17.11.1862 Hamburg

 

Biographie:

 

 

... oder Deutsche Volks- und  Schul-Bibel für Israeliten. Auf´s Neue aus dem Massoretischen Texte übersetzt. Herasugegeben von Dr. Gotthold Salomon.

Altona: Johann Friedrich Hammerich - 1837

 

1 S. Titelblatt

1 S. Zwischentitel: Die fünf Bücher Mose.

268 S. der 5 Bücher Mose

 

1 S. Zwischentitel: Die ersten Propheten. 

224 S. der ersten Propheten

 

1 S. Zwischentitel: Die späten Propheten.

252 S. der späten Propheten

 

1 S. Zwischentitel: Heilige Schriften.

305 S. der Heiligen Schriften

 

4 S. Tabelle der Haphtoroth.

Größe: 14x22cm

Vorwort

 

Gottesname

Gott, Gott der Herr

Pentateuch das ist die fünf Bücher Moses nach dem masoretischen Texte,

Vierter Theil NUMERI Übersetzt und kommentiert von Dr. G. Salomon. Israelitischer Prediger in Hamburg. - Zweite verbesserte Aufl. 1863

Krotoschin: Druck und Verlag: B.L. Monawsch

245, 72 S. 

Vorwort

 

Gottesname

 Gott, der Ewige

Lit.:
Bechtoldt, Hans-Joachim:
Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.32, 38, 59, 161, 162, 165-183, 187-189;

 

Sals, Ulrike

 

* 1971

 

 Biographie:

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Salzberger, Georg

AT

* 23.12.1882 Culm / Chełmno a.d. Weichsel (Westpreußen)

† 19.12.1975 London

 

Biographie:

 

Georg Salzberger war von 1910-1939 Rabbiner in der Israelitischen Gemeinde Frankfurt und gehörte zur jüdischen Reformbewegung. Georg Salzberger wurde 1882 in Culm (Westpreußen) geboren, wo sein Vater als Rabbiner tätig war. Er studierte in Berlin Philologie, Philosophie sowie deutsche Literatur und besuchte gleichzeitig die Berliner Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. 1908 promovierte er in Heidelberg, ein Jahr darauf wurde er in Berlin zum Rabbiner ordiniert. Im Jahre 1910 trat er seine erste Stelle als Rabbiner in Frankfurt an. Die Errichtung einer neuen Synagoge nach liberalem Ritus in diesem Jahr hatte die Anstellung eines dritten liberalen Rabbiners in der Gemeinde notwendig gemacht. Diese Synagoge ist die heutige Westendsynagoge in der Freiherrvom SteinStraße, die als einzige Synagoge in Frankfurt die Zerstörungen der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 überstanden hat und erhalten geblieben ist. Während des I. Weltkriegs war Salzberger freiwilliger Feldgeistlicher an der Westfront vor Verdun. Ebenso war er als Rabbiner und Religionslehrer am Philanthropin tätig. Nach dem Krieg beteiligte er sich maßgeblich an der Gründung der "Liberalen Kultuskommission" im Jahre 1919 sowie an liberalen Synagogenvereinen, mit denen er das liberalreligiöse Gemeindeleben stärken wollte. Sein Interesse galt ebenso den Jugendgottesdiensten. Er war aktives Mitglied er "Gesellschaft für jüdische Volksbildung", die die spätere "Jüdische Volkshochschule" initiierte. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten und dem Ausscheiden der beiden anderen liberalen Rabbiner - Seligmann war 1932 in den Ruhestand getreten, Lazarus verstorben - blieb Salzberger als einziger liberaler Gemeinderabbiner im nationalsozialistischen Frankfurt tätig. 1934 wurde er Vorsitzender des neugegründeten "Jüdischen Kulturbundes" im RheinMainGebiet und kümmerte sich vor allem um die Behebung der Arbeitslosigkeit und um die Auswanderung. Nach der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 wurde er von der Gestapo festgenommen und im KZ Dachau inhaftiert. Im April 1939konnte er Deutschland verlassen und nach England emigrieren. Dort war er Mitbegründer der einzigen deutschsprachigen jüdischen Gemeinde in London und bis 1957 deren Rabbiner. Salzberger wurde mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, so erhielt er 1962 das Große Bundesverdienstkreuz und 1972 die BuberRosenzweigMedaille. 1975 starb er in London.

 

 

 

 siehe Tur-Sinai, Naftali Herz- (Harry Torczyner)

 

Salzburger Neues Testament

NT

 

 

Das Neue Testament unsers Herrn Jesu Christi.
Die vier Evangelien und Apostelgeschichten: wie auch die Sendschreiben der heil. Apostel Pauli, Jakobi, Petri, Johannis und Judä, sammt den Lektionen aus dem alten Testamente, die in der heil. Messe das Jahr hindurch gelesen werden. - Mit Erlaubnis der Obern.
Salzburg: gedruckt, und zu finden in der Hof= und akademischen Waisenhausbuchhandlung [ca.1770]

880, 24 S.
ohne Apokalypse

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Salzmann, Christoph

NT

*    ca. 1730 in F-57430 Sarralbe in Lotringen

† 12.12.1791 in F-57340 Harprich (Béning) Lothringen

 

Biographie:

 

 

 

Lutzemburgische Handbibel Neuen Testaments nach den Regeln deutscher Sprache übersetzt; mit kurzen Anmerkungen, gehörigen Registern, wichtiger Vorrede, und mit einem Kupferstiche des Stammbaums Jesu Christi versehen durch Herrn Christoph Salzmann, Pfarrer zu Escheringen ... herausgegeben

Lutzemburg: André Schevalier - 1770

[18] Bl., 856 S., [7] Bl.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Sandrart, Johann Jakob

 

 

*  31.05.1630 Frankfurt am Main

 15.08.1708 Nürnberg

 

Biographie:

 

 

 

siehe Endterbibel

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern S.91-97 Nr.50, 54, 55

 

Sartorius, Otto

 

 

* 22.04.1864 Walpernhain

† 09.02.1947 Göttingen

 

Biographie:

 

Studium der Theologie in Halle, Berlin und Jena

 

        1888: Vikar bei Konstantin Wittekindt

        1894: Pfarrer in Burghaun; wurde in Burghaun und Sterbfritz Bahnbrecher

                 der hess.-nass. Gemeinschaftsbewegung

    ab 1907: Schriftleiter: "Der Gemeinschaftsbot für Hessen-Nassau"

1909-1907: Pfarrer in Barmen, heute Wuppertal-Barmen

1917-1936: wohnhaft in Dankelshausen bei Göttingen

1936-1947: wohnhaft in Göttingen

 

 

 

siehe Paul Fabianke

 

Sassenhausen, Paul Gerhard

Psalmen

 

* 06.09.1928 Barmen (heute Wuppertal-Barmen)

† 13.06.1987 Wuppertal

 

Biographie:

 

In Barmen aufgewachsen, war Im- und Exportkaufmann, engagierte sich sehr für die ev.-reformierte Kirche, war Presbyter in Wuppertal-Hahnerberg (diese Gemeinde gibt es nicht mehr) und lebte bis ca. 1960 in Wuppertal-Oberbarmen. Dort gehörte er zur Kirchengemeinde Barmen-Gemarke (Imanuelskirche) Er war Finanzkirchmeister, ab etwa 1980 ordinierter Hilfsprediger und hat in den letzten Jahren vor seinem Tod intensiv bei der Wuppertaler Stadtmission mitgearbeitet.

 

 

Dä Herr es min Hirte - Psalmen 1-50 op Barmer Platt
Wuppertal: Jugenddienst-Verlag - 2. Aufl. 1977
64 S.  

 

1.Aufl. 1976

 

Gott makt die Kleenen groot - Psalmen 51-150 op Barmer Platt
Wuppertal: Jugenddienst-Verlag - 1977

 

Vorwort

 

Gottesname

 Herr, Gott

 

 

Satake, Akira

NT: Offenbarung

* 01.01.1929 Tokyo

 

 

Biographie:

 

Prof. em. Dr. Satake Akira

 

        1953: (Graduated) UNI Tokyo, Master, Graduate School, Division of Humanities

        1955: (Completed) UNI Tokyo, Faculty of Liberal Arts

        1962: Vervollständigung seines Doktorates in Heidelberg

   bis 2005: Präsident der Ferris-Universität, Yokohama (Europäische Kulturkunde 地域研究〕) 

        1976: Vorsitzender des Vorbereitungsausschusses

1979-1996: Vorsitzender des Vorstandes des Tomisaka Christian Center

        1988: Vorsitzender der Deutschlandkommission des NCCJ

1990-2004: Mitglied im Vorstand der Stiftung Ostasienmission in Kyoto

 

 

 

siehe Kritisch exegetischen Kommentar über das Neue Testament

 

Saubert-Bibel

Vollbibel

 

siehe unter  Johannes Saubert d. Ä. und Endter-Bibel

 

 

 

Saubert, Johannes d. Ältere

Vollbibel

 

* 26.02.1592 Altdorf

† 02.11.1646 Nürnberg

 

Biographie:

 

 

 

 

 

Saubert, Johannes d. Jüngere

Vollbibel

* 01.02.1638 Nürnberg

† 29.04.1688 Altdorf bei Nürnberg

 

Biographie:

 

 

 

Der Heiligen Schrifft Alten Testaments; Auf Verordnung Augusti, Herzogs zu Braunschweig und Lüneburg, aus der Ebraischen Grundsprache verteutschet durch Joh. Saubertum,
Helmstedt 1666.

 

Vorwort

 

Gottesname

 

siehe auch Strohm: E841

 

Sauer, Walter

Mundart

* 1942 Mannheim

 

Biographie

 

Dr. phil. Walter Sauer geboren 1942 in Mannheim, publiziert seit 1992 und hat seitdem zahlreiche Mundartbücher veröffentlicht, als Herausgeber betreut oder angeregt (wie z.B. vier Bücher in jiddisch).

Sein besonderes Interesse gilt der mundartlichen Übersetzung, und zwar nicht nur ins Pfälzische und Hessische, die er als Mutter- (und Vater-) Sprachen beherrscht, sondern darüber hinaus in viele andere deutsche Dialekte. Er war von 1974 bis 2005 als Akademischer Oberrat am Anglistischen Seminar der Universität Heidelberg tätig, wo er englische Sprachwissenschaft und Mediävistik lehrte. Neben seiner beruflichen Tätigkeit und der Liebe zu Mundarten und Fremdsprachen (besonders Minderheitensprachen) ist er begeisterter Struwwelpetersammler und -forscher und als solcher auch Erster Vorsitzender des »Freundeskreises des Heinrich-Hoffmann-Museums« in Frankfurt/Main

 

 

 

Die Pälzer Biwel

Ausgewählte biblische Geschichten des Alten und Neuen Testaments in pfälzische Mundart übertragen

Landau/Pfalz: Pfälzische Verlagsanstalt 4. Auflage 1995

130 Seiten  
3-87629-211-5

Vorwort

 . . . audivimus eos loquentes
nostris linguis magnalia Dei.
Wir hören sie in unseren Sprachen
von den großen Taten Gottes reden.
(Apg. 2,11) 

 

Auch in diesem Buch geht es, wie damals bei der Pfingstpredigt der Apostel, um die großen Taten Gottes, erzählt in „unserer Sprache" - in der Mundart der Pfalz. Zugegeben: es ist in unserer Region ungewöhnlich, religiöse Inhalte im Dialekt zu formulieren. Predigt, Gebet und Schriftlesung sind normalerweise der Standardsprache verpflichtet. Und auch die Mitteilung von Glaubenserfahrungen geschieht, wenn überhaupt, meist in einer Form, die, weit entfernt vom sprachlichen Alltag, eher dem „Hochdeutschen" nahesteht. Dafür gibt es viele interessante Gründe geschichtlicher, soziologischer und psychologischer Art, denen hier im einzelnen nicht nachgegangen werden kann. Jedenfalls bleibt festzuhalten, daß die Sprache der Kanzel, Liturgie und Frömmigkeit für Dialektsprecher - und dies sind in der Pfalz beiderseits des Rheins nach wie vor die große Mehrheit der Bewohner - eigentlich ein fremdes Medium ist. Verstärkt wird dieser Eindruck durch den weitgehend formalisierten und archaisierenden Stil, dessen sich religiöse Sprache in der Regel bedient. Durch diese „Verfremdung" werden Glaubensinhalte auf eine Art und Weise vermittelt und erlebt, die sich grundlegend von der „normalen" Wirklichkeitserfahrung des Mundartsprechers unterscheidet. Könnte dies vielleicht mit zur oft beklagten „Entfremdung" von Glauben und Leben beitragen?

Der Versuch, einige Erzählungen des Alten und Neuen Testaments in pfälzische Mundart zu übertragen, wurde gewagt im Vertrauen darauf, daß sich auch im Dialekt Formen finden lassen, biblische Aussagen angemessen auszudrücken, ohne sie zu profanieren und dabei ins Banale und Lächerliche abzugleiten, und in der Absicht, die Bibeltexte in der heimischen Sprachform näher an die tägliche Erfahrung heranzuholen. Die Geschichten der Erzväter und Propheten, Jesu und seiner Apostel können so einen aktuellen Bezug erhalten. Und warum eigentlich, so kann man sich fragen, sollte Gott nicht selbst „unsere Sprache" sprechen, sich uns darin zuwenden und uns damit direkt ansprechen?

Die Auswahl der biblischen Geschichten wurde – wie könnte es anders sein? — nach sehr persönlichen Gesichtspunkten getroffen. Sie beschränkt sich bewußt auf erzählerische Texte, die sich der Umsetzung in den Dialekt sicher leichter erschließen als andere literarische Formen. Meist handelt es sich um bekannte, seit der Kindheit vertraute und gehebte Erzählungen — und selbstverständlich um hervorragende Zeugnisse der Weltliteratur. Sie wurden ins Pfälzische übertragen, wobei die Treue zum biblischen Urtext und das Bestreben, idiomatische dialektale Ausdrucksformen zu verwenden, oberstes Gebot war. Bei der Übersetzungsarbeit standen viele verschiedene deutsche und fremdsprachige Bibelausgaben Pate.

Der kundige Leser wird unschwer feststellen, daß unter den vielen Arten des Pfälzischen, die in unserer Gesamtregion gesprochen werden, in dieser Übersetzung die Stadtmundart von Mannheim gewählt wurde. Auch diese Wahl ist zunächst rein persönlich begründet, da „Mannemerisch" die Muttersprache des Übersetzers ist. Darüberhinaus gilt der Mannheimer Dialekt jedoch auch als Ausstrahlungszentrum für die Weiterentwicklung der einzelnen pfälzischen Varietäten und besitzt so innerhalb der „Pfalz" (im sprachlichen und kulturellen Sinne) in gewissem Maße die Funktion einer Ausgleichsmundart, deren Verständlichkeit und Akzeptanz weitverbreitet sind. Die hier verwendeten Lautungen und Formen entsprechen dem Gebrauch, wie er heute in der mittleren in Mannheim-Stadt aufgewachsenen Generation üblich ist. Es wurde nicht versucht, die in dieser Sprechergruppe in mancher Hinsicht festzustellende Beeinflussung durch die Standardsprache zugunsten eines traditionellen Dialekts zu „bereinigen". So wird man etwa Formen wie hääm und Hoimat (gegenüber älterem Häämat) Freed und gfreit (älter: gfreet), breit und leid (vs. breet, leed), Traam aber Träum und träume (gegenüber altem Trääm, trääme) nebeneinander finden. Obwohl eine standardisierte Orthographie unseres Dialekts nicht existiert - ja vielleicht auch nicht existieren kann -, war es geboten, die Schreibung weitgehend den Empfehlungen Rudolf Posts (Pfälzisch. Einführung in eine Sprachlandschaft. Landau: PVA, 1990) folgen zu lassen. Diese orientieren sich an der größtmöglichen Nähe zur orthographischen Praxis der Schriftsprache bei einem gleichzeitig hohen Grad an Eindeutigkeit in Bezug auf die Aussprache. Für die in diesem Buch praktizierte Schreibung sei noch angemerkt, daß sie ein gewisses Maß an Einheitlichkeit anstrebt, die im mündlichen Gebrauch nicht unbedingt immer so gegeben ist. Dies gilt etwa für die frei wechselnden Formen des Typs hosch/hoscht, jetz/jetzt, sunsch/sunscht, die hier immer in der Form mit auslautendem t gebraucht werden. Was die Schreibung des im Rhein-Neckarraum häufig mit seh gelauteten Wörter wie Licht, Recht, König usw. anbetrifft, so wird durchgängig ch verwendet, während die sc/i-Schreibung dem Vorkommen in der Schriftsprache (schlagen, Mensch, zwischen) und den den hochdeutschen Lautverbindungen st entsprechenden Dialektformen (Rescht, Geischt, Lischt usw.) vorbehalten bleiben. Die Abbildungen sind dem ca. 1475 bei Peter Drach d. Ä. in Speyer gedruckten Werk Spiegel der menschen Behältnis entnommen. So ist nicht nur sprachlich sondern auch künstlerisch ein direkter Pfalzbezug hergestellt.

Das Buch sei allen Freunden des Pfälzer Dialekts gewidmet, besonders denen, die mit mir die Liebe zum Buch der Bücher teilen.

Walter Sauer

Gottesname

Herrgott, Gott

 

S Markusevangelium uf pälzisch
Nidderau: Naumann - 1995
68 S   

ISBN 3-924490-74-0

Vorwort

Das Markusevangelium ist das älteste der vier griechischen Evangelien. Es entstand gegen 70 n. Chr. und wurde von Markus Johannes, einem Mitarbeiter der beiden Apostel Paulus und Petrus, verfaßt. Als Enstehungsort wird Rom angenommen.

Es ist zugleich das kürzeste Evangelium. Sein Hauptinteresse gilt dem Wirken Jesu in Galiläa und während seiner Reise nach Jerusalem bis hin zu seinem Leiden und Sterben, seiner Auferstehung und Himmelfahrt. Während es nur wenige Reden Jesu wiedergibt, nehmen Wundererzählungen und Gleichnisse und vor allem die Passionsgeschichte breiten Raum ein. Das zeitlose Anliegen des Evangelisten Markus wird bereits zu Anfang programmatisch umrissen: »Die Zeit ist da, und das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium« (Kap. l, 14). Zu den Grundanliegen des Evangeliums, dessen Adressaten vornehmlich Heidenchristen waren, zählt es auch aufzuzeigen, daß Jesus der Sohn Gottes ist. Dieses Bekenntnis zieht sich von der Taufe Jesu (»Du bist mein geliebter Sohn ...«, Kap. l, 11) bis zur

Aussage des heidnischen Hauptmanns unter dem Kreuz: »Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn!« (Kap. 15, 39).

Die hier vorliegende Mundartübersetzung des Markusevangeliums versucht, die »gute Botschaft« m eine Form zu bringen, wie sie dem Sprachgebrauch von pfälzischen Dialektsprechern entspricht. Sie beherzigt damit den Rat des großen Bibelübersetzers Martin Luther: »Man muß die Mutter im Hause, die Kinder in der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markte fragen. Und man muß denselben aufs Maul schauen«

(Sendbrief vom Dolmetschen). Als Richtschnur der Übersetzung galt einmal die Treue zum biblischen Urtext und zum anderen die konsequente Verwendung idiomatischer pfälzischer Mundart in einem dem Inhalt angemessenen Stil. Die zugrundegelegte Variante des Pfälzischen und die Schreibung sind im wesentlichen die, die ich auch in der »Pälzer Biwel« (Landau: Pfälzische Verlagsanstalt) verwendet habe. Die Holzschnittillustrationen stammen aus der Bilderbibel von Julius Schnorr von Carolsfeld (1860).

Gottesname

Herr

 

 

Sauermann, Otto

AT

 

* 28.01.1906 Wiesenthal bei Georgswalde Sudetenland/Nordböhmen, heute Jiříkov-Loučné / Tschechische Republik

† 07.06.1968 Wien

[] beerdigt auf dem Friedhof Maria-Lanzendorf

 

Biographie:

 

P. Dr. Anton (Otto) Sauermann OFM. Am 13. Sept. 1923 Eintritt in den Franziskanerorder (Wiener Provinz), dabei erhielt er den Ordensnamen Otto, 1934 Mitherausgeber der Klosterneuburger Bibel, 1934-1947 Lektor für Altes Testament und orientalische Sprachen an der Ordenshochschule der Franziskaner in Schwaz/Tirol, Studium der kath. Theologie an der UNI Wien, 1946 Promotion zum Dr. theol., 1952 Universitätsdozent für alttestamentliche Bibelwissenschaften an der UNI Wien, 1957 ao. Prof. ebd., 1953-1960 Generalkommissär des Heiligen Landes. Nach einem schweren Unfall Sauermanns wurden dessen Dauerlehraufträge 1965 widerrufen.

 

Siehe Pius Parsch

 

Saur, Christoph [Sauer]

Vollbibel

 

* 21.02.1695 Laasphe bei Wittgenstein

† 25.09.1758 Germantown

 

Biographie:

 

   13.08.1724: segelte er von Rotterdam ab nach USA

   19.10.1724: Ankunft in Philadelphia

Frühling 1726: zog er nach Muelbach (Mill Creek), Lancaster County, PA

 Herbst 1730: beeinflußt von Conrad Beissel verließ ihn seine Frau und ging als Schwester

                   Marcella ins Kloster Ephrata, wo sie Priorin war

    April 1731: Vater und Sohn zogen wieder zurück nach Germantown

          1738: er erwarb eine Druckerpresse von den Pietisten in Berleburg und gründete eine

                   Druckerei

          1739: Druck des ersten deutschen Buches (Liederbuch) in Amerika / Streit zwischen

                   Beissel und Saur, Druck der ersten deutschen Zeitung

          1743: Druck der ersten europäischsprachigen / deutschen Bibel (Luther-Bibel) in Amerika,

                  40 Jahre bevor die erste englische Bibel in Amerika gedruckt wurde!

   Nov. 1744: auf Bitten ihres Sohnes kehrte Sauers Frau zurück, um bei ihrem Sohn zu leben.

  20.06.1745: seine Frau zieht wieder mit ihm zusammen

          1758: wurde er von General Forbes vor einen Gerichtsbeamten zitiert, weil es es gewagt hatte,

                  die Expedition nach Fort Duquesne anzuprangern. Das hatte für ihn aber keine Folgen.

 

Deutsch:   Englisch:

 

http://www.johnbryer.com/saur.htm

http://www.jaduland.de/north-central-america/usa/text/deutschtumusa1.html

http://www.cob-net.org/america.htm

http://books.google.de/books?id=4UoMAAAAYAAJ&pg=PA28&lpg=PA28&dq="Saur,+la#PPP1,M1

http://members.aol.com/ThomasLiby/murals/murals.html

http://www.dhm.de/magazine/unabhaengig/eck_2d.htm

http://www.klaushenseler.de/Gutenberg-2/Druckmaschinen/Holzerne_Pressen/holzerne_pressen.html

 

1738 Druckerei gegründet
1743 Luther- Bibel herausgegeben

Gedruckt nach der 34. Ausgabe der Cansteinbibel von 1738

Biblia, Das ist: die Heilige Schrifft Altes und Neues Testaments, Nach der Deutschen Uebersetzung D. Martin Luthers, Mit jedes Capitels kurzen Summarien, auch beygefügten vielen richtigen Parallelen; Nebst einem Anhang Des dritten und vierten Buchs Esra und des dritten Buchs der Maccabäer. Germantown: Gedruckt bey Christoph Saur, 1743
Quartausgabe, 1272 Seiten, (AT:
995 S. AT,  NT: 277 S.)

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:

Bibelreport, 1985, Heft 3, S.6f;

Eule, Zwei Jahrtausende Bibelbuch, S.176, 177

Pierers Konversations-Lexikon, Band 11, (1892), Sp.323

 

Schabes, Leo

Daniel

* 26.10.1881 Katzelsdorf (bei Wiener Neustadt) Österreich

† 17.10.1935 Klosterneuburg

 

Biographie:

 

reg. lat. Aug.-Chorherr des Stiftes Klosterneuburg, Theologieprofessor, Vizeoffizial des erzbischöflichen Diözesangerichtes, Sekretär der österr. Chorherrenkongregation, Zeremoniär, etc.

Er absolvierte das Gymnasium in Wiener Neustadt. Er war in seinen ersten Priesterjahren in Kritzendorf, Hietzing und Floridsdorf tätig, wirkte dann als Theologieprofessor an der Falkultät des Stiftes Klosterneudorf bis zu seinem Tode.

 

28.08.1900: Eintritt in das Stift Klosterneuburg

08.09.1904: Ablegen der feierlichen Ordensgelübde

30.07.1905: Feiern des ersten heiligen Opfers

siehe Pius Parsch 

 

Schade, Karl-Emil

Volbibel

* 05.07.1927 Itzehoe

† 17.12.2007 Itzehoe

 

Biographie:

 

http://wapedia.mobi/nds/Karl-Emil_Schade

http://archiv.plattnet.de/data/2006-09-03--23-50-06/

 

Holsteinisch

siehe auch Karl-Emil Schade aus: Nordelbische Stimmen 2002,  H. 7/8, S. 36-37

Karl-Emil Schade - AT

 

Karl-Emil Schade - NT

 

Dat Ole Testament översett ut den Uurtext - Rutgeben vin den Arbeidskrink "Plattdüütsch in de Kark" in Nordelbien:

Neumünster: Wachholtz Verlag; 2.Aufl. 1995

936 S. 

ISBN 3-529-04958-1

1. Aufl. 2005

 

Dat Niee Testament - de Frohbott vun uns Herrn Jesus Christus - översett ut den greekschen Uurtext

Neumünster: Wachholtz Verlag; 2003

314 S. 

ISBN 3-529-04961-1

 

Dat Ole Testament / Karl-Emil Schade . -

Neumünster: Wachholtz, 2000. - CD

ISBN 3-529-04959-X

 

De Apokryphen  verborgene Schriften to dat Ole Testament / översett ut den Uurtext vun Karl-Emil Schade.

Neumünster: Wachholtz; 2001.

203 S. ; 24 cm

(Edition Fehrs-Gilde)

ISBN 3-529-04960-3

 

De Psalmen plattdüütsch / översett ut den Urtext vun Karl-Emil Schade. Rutgeben vun den Arbeidskrink Plattdüütsch in de Kark in Nordelbien.;

Neumünster : Wachholtz, 1992.

203 S.

(Edition Fehrs-Gilde)

ISBN 3-529-04956-5

 

Bestellmöglichkeiten:

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schäfer, Aloys

Bibelteil, NT: Thessalonicher, Galater, Römer, Hebräer

 

katholisch
 
* 02.05.1853 Dingelstädt (Eichsfeld)
† 05.09.1914 Schirgiswalde nahe Bautzen
 
Biographie:
 
1878: Priester, Kaplan in Plauen i. Vogtland und an der Hofkirche zu Dresden
1881: Professor für bibl. Exegese am Lyzeum zu Dillingen
1885: für neutamentliche Exegese in Münster i.W.
1895: in Breslau
1903: in Straßburg
1906: Apostolischer Vikar in Sachsen
 
 
 

Die Bücher des Neuen Testamentes erklärt

 

I. Band: Erklärung der zwei Briefe an die Thessalonicher und des Briefes an die Galater 

Aschendorffsche Buchhandlung Münster i.W. - 1890,

VIII, 361 S. 

 

II. Band LinkErklärung der beiden Briefe an die Korinther 

Aschendorffsche Buchhandlung Münster i.W. - 1903,

553 S.

 

III. Band: Der Brief Pauli an die Römer

Aschendorffsche Buchhandlung Münster i.W. - 1891,

XII, 419 Seiten 

 

V. Band: Erklärung des Hebräerbrief

Aschendorffsche Buchhandlung Münster i.W. - 1893,

VIII, 343 S. 

Vorwort

 

Gottesname

Herr

Lit.:
RGG, Bd.5, Sp. 126;

 

Schäfer, C. Otto

Auswahlbibel

 

*

 

Weil. Rektor und ev. Prediger in Frankfurt a.Main

 

Biblisches Lesebuch für den Schulgebrauch, herausgegeben von P. C. Otto Schäfer, und Lic. Theo. Dr. Albert Krebs

II. Die Bücher der Heiligen Schrift Neuen Testaments nach der durchgesehenen Ausgabe der deutschen Übersetzung D. Martin Luthers.

Mit einem Anhang und 4 Karten.

Der Ausgabe B siebte Auflage.

(Nach Bestimmungen des Preußischen Unterrichtsministeriums.)

Frankfurt am Main, Verlag von Moritz Diesterweg - 1909

300 Seiten  

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schäfer, Jakob

NT

* 07.06.1864 Mainz

† 05.03.1933 Mainz

 

Biographie:

 

Jakob Schäfer, kath. Theologe.   1882-1887 Studium der klassischen Philologie in Gießen, Promotion zum Dr. phil. im Herbst 1887 in Gießen und im selben Jahr nach dem Kulturkampf Eintritt in das wiedereröffnete Priesterseminar in Mainz. Am 11. Aug. 1889 Priesterweihe in Mainz durch Bischof Paul Leopold Haffner, ab 16. Aug. 1889 Kaplan in Heppenheim, ab 1. April 1890 Lehrer am Progymnasium in Dieburg. Am 25. März 1891 berief ihn der Mainzer Bischof Paul Leopold Haffner als Assistent an das Priesterseminar in Mainz und ernannte ihn am 30. März 1898 dort zum Professor für Neues Testament, 21. März 1916 Ernennung zum Geistlicher Rat durch den Mainzer Bischof Georg Heinrich Maria Kirstein und am 24. Juli 1925 Ernennung zum Päpstlichen Hausprälaten durch Papst Pius XI.

 

Dieses Neue Testament von Jakob Schäfer erlebte eine recht wechselvolle Geschichte und war international verbreitet. Die Reise vom niederländischen Verlagsort Steyl in Limburg führte zwangsläufig 1934 nach Niederösterreich und schließlich, durch die Neubearbeitung 1957, zurück ins Limburgische Steyl mit dem deutschem Verlagsort Kaldenkirchen. Ursprünglich war dieses NT als Teil einer vollständigen Bibelausgabe veröffentlicht worden, nämlich der von den Steyler Missionaren SVD "societas verbi divini", (Gesellschaft des Göttlichen Wortes) herausgegebenen Ausgabe »Gottes Wort«. Als Übersetzer des AT’s dieser geplanten Reihe »Gottes Wort« fungierte der Alttestamentler Edmund Kalt. Doch diesem Werk war der Erfolg versagt; bereits nach fünf (5) Teilbänden AT (siehe unter Kalt, Edmund) wurde das Werk mangels Leserinteresse eingestellt. Das bereits fertige NT wurde nach Österreich exportiert und sollte dort eine gut 20-jährige Karriere beginnen. Der Augustiner-Chorherr Pius Parsch, der ein intensives missionarisches Interesse an der Bibelverbreitung unter den darbenden Katholiken hegte, gab es beim Volksliturgischen Apostolat Klosterneuburg dem AT bei, das er selbst herausgegeben hatte. (die sogenannte Klosterneuburger Bibel in drei Bänden, Band 1+2 AT, Band 3 NT) 1957 war die augustinische Karriere beendet. Bis zu diesem Zeitpunkt war das NT, mittlerweile nahezu 30 Jahre alt, noch keiner Revision unterzogen worden. Die Steyler holten es zurück und beauftragten den Mainzer Prof. Dr. Nikolaus Adler mit einer gründlichen Revision. Adler benutzte die 3. Aufl. des NT graece Ed. Vogels als Textgrundlage. War Schäfers Ausgabe in nahezu 500 Tsd. Exemplaren verbreitet, konnte die Revision von Adler nur eine Auflage erzielen. Diese Revision bekam den offiziellen Namen "Mainzer Neues Testament".

 

siehe Nikolaus Adler, Pius Parsch und I. Schuster

 

Die heilige Schrift des Neuen Bundes herausgeben von Pius Parsch übersetzt und erklärt von Dr. Jakob Schäfer

Klosterneuburg; Augustinus-Druckerei - 1934

416 S. 

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:
Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.67;

 

Schäfer, Karl Theodor

NT

 

 

* 27.07.1900 Essen

† 04.10.1974 Bonn

 

Biographie:

 

Karl Theodor Schäfer wurde am 27. Juli 1900 in Essen geboren. Nach seiner Jugendzeit in Essen, wo er sich früh aktiv an der Gründung der Essener Gruppe des Bundes Neudeutschland beteiligte, studierte er in Bonn, Köln und Rom katholische Theologie. 1924 wurde er in Köln zum Priester geweiht und trat eine Stelle als Kaplan an St. Laurentius in Elberfeld an. Die Jahre 1925-1928 verbrachte Schäfer als Alumnus des Päpstlichen Bibelinstituts und Konviktor im Campo Santo Teutonico in Rom und wurde am 15. Februar 1928 in Bonn mit einer Arbeit zur Geschichte der lateinischen Übersetzung des Hebräerbriefs promoviert. Im selben Jahr erfolgte seine Promotion zum Lizentiaten der Bibelwissenschaften in Rom. Nach seiner Habilitation wurde er 1931 zum Privatdozenten in Bonn ernannt, bevor er 1932 einem Ruf als außerordentlicher Professor an die Philosophisch-Theologische Hochschule Regensburg folgte. Sein erstes Ordinariat erhielt Schäfer 1937 an der Staatlichen Akademie Braunsberg (Braniewo), wo er bis zur Auflösung der Akademie 1945 wirkte. Nach Kriegsende übernahm Schäfer eine Pfarrstelle in Delhoven am Niederrhein, die er bis 1948 betreute. Zum Sommersemester 1946 wurde er als Ordinarius für Neues Testament an die Universität Bonn berufen. Hier blieb er bis zu seiner Emeritierung 1969.Während seiner Bonner Zeit amtierte Schäfer 1948/49 und 1959/60 als Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät und 1956/57 und 1957/58 als Rektor bzw. Prorektor der Universität. Daneben wirkte er von 1959 bis 1968 als Mitglied und Vorsitzender der Bibliothekskommission. Schäfer machte sich durch verschiedene Publikationen zum Neuen Testament einen Namen. Eine umfassende Bibliographie findet sich in Kürschners Gelehrten-Kalender 1970. Für die Universität Bonn ist sein Werk zur Verfassungsgeschichte der Universität Bonn am bedeutsamsten, welches 1968 in der Schriftenreihe zur 150-Jahrfeier der Universität erschien. 1966 wurde er zum päpstlichen Hausprälaten ernannt. Am 4. Oktober 1974 verstarb Karl Theodor Schäfer in Bonn.

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Schäfer, Rudolf

Maler

 

* 16.09.1878 Altona, heute Hamburg-Altona

† 25.10.1961 Rotenburg (Wümme)

 

Biographie:

 

evangelischer Kirchenmaler 

 

 

Der 46. Psalm

Zeichnungen von Rudolf Schäfer

Gustav Schloeßmanns Verlagsbuchhandlung (Gustav Fick), Leipzig

o.J.       8 Seiten 

 

siehe auch unter Martin Luther 1915 und 1932

Vorwort

 

Gottesname

Herr Zebaoth

Lit.:

Bibelreport, 1978-04, S.8-9: Jesus auf deutschen Wegen - Zum 100.Geburttag des Malers Rudolf Schäfer

Mack, Konrad: Rudolf Schäfer ein deutscher Maler der Gegenwart, 1926

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern S.141 Nr.96

 

Schäfer-Lichtenberger, Christa

 

 

* 17.07.1948 Hannover

 

Biographie:

 

1975 Dipl.-Psych., 1975/76 Vikarin in Heidelberg, 1980 Dr. theol., 1980-1982 Pfarrvikarin in Darmstadt, 1984-1989 wiss. Mitarbeiterin an der UNI Heidelberg, 1989-1992 Habilitationsstipendiatin der DFG, 1992 Habilitation für AT, seit 1993 Prof. für AT an der Kirchlichen Hochschule Bethel. Ihr besonderes Fachinteresse gilt der Soziologie und Sozialgeschichte des alten Israel, der Geschichte der frühen Königszeit und der Prophetie. Sie befindet sich seit 2013 im Ruhestand.

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT)

 

Schaffhauser Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 03.12.1809 in Schaffhausen

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Schaffner, Wilhelm

 

  
* vor 1500
 
Biographie:
 
Straßburger Buchdrucker 
 
 

Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 1.Bd, E41, E42;

 

Schaller, Berndt

Kommentar

* 28.08.1930 Heidelberg

 

Biographie:

 

Dr. theol. Bernard Jan / Berndt Schaller. 1960 Dr. theol. Göttingen, 1980 Habil. Judaistik ebd., 1972-1984 akademischer Rat, später Oberrat ebd., von 1984-1995 Prof. für Judaistik und Neues Testament an der ev. Theologie an der Universität Göttingen, seit 1995 emeritiert. 1985-1997 Mitglied der EKD-Kommission Kirche und Judentum, von 1998-2007 1. Präsident und langjährige Vorsitzende der Göttinger Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Deutscher Koordinierungsrat (DKR).

 

 

siehe Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK)

 

Schärer, Johann Rudolf

Psalmen, Hiob 

 

* 15.05.1756 Bern

† 06.06.1829 Bern

 

Biographie:

 

Studium an der Hohen Schule Bern, erwarb 1779 in Bern den Titel V.D.M. = Verbi Domini Minister / Diener des göttlichen Wortes, 1785-1793 Provisor der Lateinschule in Bern, 1793 Professor der hebräischen Sprache und der katechetischen Theologie, 1796 Professor der hebräischen Sprache, 1805 Professor des Bibelstudiums, WS 1790/1791 und 1799 Lehrer für lateinische Sprache und Altertum am Politischen Institut, 1797-1803 Praepositus der Lateinschule, 1801-1804 Rektor der Hohen Schule, 1803-1805 Praepositus des Klosters, 1818 Promotion auf eine Pfarrstelle, 1818-1829 Pfarrer in Bümpliz.

 

Die Psalmen, aus dem Grundtext metrisch übersetzt mit kurzen Anmerkungen von Joh. Rud. Schärer

Bern: Ludw. Rud. Walthardschen Buchhandlung - 1812

XI, 259 S.

 

Download:

 

Vorwort

Daß ich die ungeheure Anzahl von Psalmen-Übersetzungen aller Art mit der meinigen vermehre, weiß ich nicht anders zu entschuldigen, als mit der Hoffnung: durch diesen Versuch — auch etwas — zur richtigen Schätzung dieser Lieder, zur Beförderung des Bibelstudiums, und zur Belebung religiöser Empfindungen, so weit sie dem Geiste des reinern Christenthums gemäs sind, beyzutragen. Ich will mich hierüber deutlicher erklären.

Unstreitig sind die Psalmen der wichtigste, und für Christen der nützlichste Theil des alten Testaments. In ihnen werden die vornehmsten Gegenstände der natürlichen, der Mosaischen und der individuellen Religion jedes Psalmendichters mit einer Herzlichkeit und oft mit einem Feuer besungen, die jedes für Religion empfängliche Gemüth mit dem Dichter zugleich begeistern und über sich selbst erheben muß. Welche lehrreiche, schöne, oft erhabene Beschreibungen von Gottes Eigenschaften und Werken, welche hinreißende Ergießungen der edelsten Empfindungen, besonders des Vertrauens auf Gott, welche großentheils vortreffliche Sittenlehre und Anweisung zur Ausübung derselben vornehmlich durchs Gebet, finden wir in diesem kleinen Buche beysammen! Und wie sehr oft weisen nicht Christus und die Apostel auf dasselbe zurück! Kein Wunder, daß der Werth und das canonische Ansehen desselben entschiedener ist, als irgend eines andern Theiles der alttestamentlichen Offenbarung.

Dennoch liegt den Psalmen nur die unvollkommnere Mosaische Religion zum Grunde, die sich zur Christlichen wie die Dämmerung zum hellen Mittagslichte verhält. Dort sieht man gewisse entferntere Gegenstände entweder gar nicht, oder dunkel; einige sogar in einem falschen Lichte oder in einer fremden Gestalt. Hier ist für das gesunde Auge der Gesichtskreis verhältnißmäßig um vieles erweitert, die Gegenstände werden deutlicher und richtiger erkennt. Dort zeigt sich Gott öfters in seiner furchtbaren Majestät; hier erscheint er vornehmlich in seinen liebenswürdigsten Verhältnissen. Dort erwecken späterhin einige schwache Stralen die Ahndung eines bessern und höhern Seyns jenseits des Grabes; hier stellt sich dem Menschen seine ganze Bestimmung nach Zeit und Ewigkeit vor Augen. Dort sieht man die göttlichen Anstalten zur Erlösung des Menschengeschlechts nur durch einen Schimmer; hier in vollem Glanze. Dort suchte man Gott vornehmlich durch äußerliche Handlungen und Gebräuche zu gefallen; hier aber wird vornehmlich Reinigkeit des Herzens und Wandels gefordert. Dort erstreckt sich die schuldige Liebe nur auf Gegenliebe, hier umfaßt sie die ganze Menschheit ohne Ausnahme. Aus dieser obwohl unvollkommenen Vergleichung ergiebt sich die relative Vortreffiichkeit der Psalmen, und zugleich der Gesichtspunkt, aus welchem sie der Christ zu betrachten und die Vorsicht, mit welcher er sie zu benutzen hat.

Es ist sich daher auch nicht zu verwundern, daß eine in Ansehung ihres Alters, ihres Inhalts, ihrer Poesie und ihrer Beziehung auf das Christenthum so interessante Liedersammlung den Fleiß gottseliger und gelehrter Männer von jeher bis auf diese Zeiten vorzüglich beschäftiget hat. Insonderheit sind sehr viele und mancherley Psalmen=Übersetzungen, wörtliche und freye, ganz oder zum Theil prosaische und metrische, in Reim und ohne Reim verfaßte, erschienen, unter denen gewiß viele lobenswerth und einigt vortrefflich sind; so daß neue Versuche dieser Art überflüssig oder gewagt scheinen. Warum ich aber dennoch mit einer neuen und zwar durchaus jambisch=rhythmischen Übersetzung zum Vorschein komme, wird das gelehrte Publikum billigermaßen erfahren wollen.

Ich habe nämlich von mehrern wissenschaftlich gebildeten Personen die Bemerkung gehört, daß sie sich in die neuen Übersetzungen mit gebrochenen Zeilen ohne Metrum nicht zu finden wissen , daß ihnen z. B. das Lesen der bekannten Mendelssohnschen etwas Unangenehmes habe; indem man bald auf geregeltes Sylbenmaß, bald aufprosaischen Rhythmus, bald auf schlechthin prosaische Zeilen stoße, und daß entweder eine in Ansehung der Form und des Numerus durchaus prosaische oder durchaus metrische Uebersetzung wohlklingender und ihrem Geschmack am gemessener sey, als jenes Mittelding zwischen Prosa und Metrum. Die gleiche Bemerkung äußerten auch bey verschiedenen Anlässen gelehrte Beurtheiler solcher Werke.

Nun ist nicht zu läugnen, daß jene Üebersetzungsmanier, nach welcher man in gebrochenen Zeilen ungebundener Rede den hebräischen Parallelismus Membrorum*), und selbst die hebräische Wortfolge so gut als möglich dar« zustellen sucht, in Ansehung der zu beobachtenden wörtlichen Treue die vorzüglichste ist; denn aller sinnreichen Bemühungen mehrerer Gelehrten um geachtet, hat man in der hebräischen Poesie außer jenem Parallelismus kein bestimmtes Sylben= oder Versmaas erweisen können. Deswegen aber dient ein Versuch, einer gewissen Klasse von Lesern zu Gefallen, eine möglichst treue, durchaus metrische Psalm = Übersetzung an den Tag zu fördern, keinen Tadel. Nur darf sie, wenn sie im Uebrigen dem hebräischen Grundtext gleichförmig seyn soll, weder in Reim, noch in einem abwechselnden Metrum abgefaßt seyn. Ich wählte daher durchaus das jambische Sylbenmaß; theils, weil es in der deutschen Poesie das bekannteste und gewöhnlichste ist; theils, weil es sich zu allen Arten von Gedichten schickt; theils, weil es dem hebräischen Numerus, nach welchem der Ton in der Regel auf die letzte Sylbe fällt, am nächsten kommt. Durch den nichts desto weniger dabey beobachteten Parallelismus und die daraus entstehende Ungleichheit der Stichen, wird zugleich die jambische Monotonie gemildert, jedes Gedankenglied stärker gezeichnet, und die eigene rhythmische Form eines jeden Liedes besser ausgedrückt.

Ob ich des metrischen Zwanges, den ich mir auflegte, ungeachtet, den Sinn des Grundtextes, sowohl in Ansehung ganzer Sätze, als in Ansehung einzelner Wörter und Redensarten, im Ganzen richtig in unsere Sprache und ihrem Genius gemäß übergetragen habe, muß und will ich gerne gelehrten Kennern zur Beurtheilung überlassen. Ich sage im Ganzen: denn eine völlige und durchgängige Uebereinstimmung der Uebersetzer, ist ohnehin bey einer so alten, in einer vor mehr als zwentausend Jahren ausgestorbenen Sprache abgefaßten, unmöglich ganz unverfälscht auf uns gekommenen Schrift, am wenigsten zu hoffen. Um jedoch meiner Pflicht ein Genüge zu leisten, habe ich bey schwierigern Stellen, wo ich meinem eigenen Urtheil nicht trauen durfte, die besten Uebersetzer und Ausleger, und zwar unter den Neuern die meisten von David Michaelis, bis auf de Wette, zu Rath gezogen. Zwar konnte ich des Letztern vortreffliche exegetische Werke **) erst einsehen, als ich meine Arbeit bereits ausgesetzt hatte. Allein einerseits freute es mich zu sehen, daß wir oft da übereinstimmten, wo sonst auch mehrere Uebersetzungs= und Erklärungsarten Statt haben und versucht worden; anderseits ergriff ich auch mit Freude und Dank die Gelegenheit zur Verbesserung und Ausarbeitung meines Aufsatzes. Einige Zeit hernach erhielt ich des Herrn Professor Gesenius in Halle ganz neu bearbeiteten hebräischdeutschen Wörterbuches ersten Theil***). Hätte ich auch dieses vortreffliche Werk ganz benutzen können, so würde es unstreitig zur Erleichterung und Vervollkommnung meiner Arbeit nicht wenig beygetragen haben.

Uebrigens hatte ich bey Einrichtung meines Werkes vornehmlich gebildete, wenn auch nicht des gelehrten Bibelstudiums kundige Leser, zum Augenmerk. In dieser Hinsicht sind die Inhaltsanzeigen kurz und allgemein. Die auch kurzen und sparsamen Anmerkungen zu dunkeln oder leicht dem Mißverstande unterworfenen Stellen, sind großentheils bloß sinnbestimmend, ohne philologische Erklärungen. Nur sehr selten nämlich da wo ich glaube etwas eigenes zu haben, oder wo ich der Minorität der Meinungen beypfiichte, sind kritische Noten ohne Exegese gelehrten Lesern zur Prüfung angebracht. Einige Psalmen habe ich, wie einige berühmte Vorgänger, Mendelssohn, Münthinge, Nachtigall, Kühnöl ic. in verschiedene Chöre abgetheilt, nicht weil solche im Texte namentlich ausgesetzt sind, sondern weil sich dergleichen aus der Struktur und dem Contexte gewisser Lieder ergeben; und weil es überhaupt historisch gewiß ist, daß die Tempel-, und alle für den öffentlichen Gebrauch bestimmten Psalmen mit Chören gesungen worden.

Gründliche Urtheile, sie seyen tadelnd oder billigend oder nicht entscheidend, insonderheit vorgeschlagene Verbesserungen, werden mir willkommen seyn, auch werde ich auf dieselben, entweder in einer zweyten Ausgabe, oder in einem nachfolgenden Commentar oder sonst bey mehrern Versuchen dieser Art, dankbar Rücksicht nehmen.

Jehovens Segen — über die Leser!

Bern, den 30. Iunius 1812.

 

*) Was nämlich der hebräischen Dichtkunst durch Mangel des Reims und eines bestimmten Metrums abgeht, ersetzt sie durch den sogenannten Parallelismus Membrorum. Dieser besteht in einer gewissen Gleichförmigkeit enge verbundener Sätze oder Glieder eines Satzes, in welchem Gedanke»/ Begriffe, Worte und Construction sich gegenseitig auf einander beziehen, und daher einander erklären und erläutern. Es giebt drey Hauptartcn desselben. Die erste und häufigste besteht in Wiederholung eines Gedankens mit andern, gleichbedeutenden Worten. So Ps. II. 1—5. 40. 11. und Ps. XIV. ganz. Die andere in Gegensätzen! z. B. Ps. 1.6. XXX. 6. etc. Die dritte in gleichförmiger Construction; wie Ps. XIX. 8-11. XLVI. 6. 10. LXXVII. 18. 19. etc. Aber jede dieser Hauptarten, besonders die erste, kommt in sehr verschiedenen Formen vor. Ich werde diesen Gegenstand in der Einleitung zum nachfolgenden Commentar vollständig behanden.

 

**) Die bieher gehörigen sind: Die Schriften des alten Testaments. Neu überseht von Z. C. W. Augusti und W. M. L. de Wette. Dritter Band. Heidelberg, 1809. — und derselben Cpmmentar 3. 3H. 2. Abtheilung. Die Psalmen. Heidelberg 1811

 

***) Hebräisch = deutsches Handwörterbuch über die Schriften des A. Test. mit Einschluß der geographischen Namen und der chaldäischen Wörter beym Daniel und Esra. Ausgearbeitet von D. Wilhelm Gesenius, außerordentlichem Professor der Theologie zu Halle. 2 Th. Leipzig 1810-12

Gottesname

Jehovah, Jehoven

Das Buch Hiob, aus dem Grundtext metrisch übersetzt mit kurzen Anmerkungen von Joh. Rud. Schärer

Bern: Ludw. Rud. Walthardschen Buchhandlung - 1818
 

T. 1: Einleitung und die Übersetzung mit Anmerkungen
LXIV, 202 S. 

 

T. 2: Philologisch-kritischer Anhang, mit Hinsicht auf Luthers und Piscators Uebersetzungen

S. 206 - 474 

 

Download:

 

Vorwort

 

Gottesname

Jehovah

Lit.:

 

Schaper, Joachim

Kommentar Weisheit

* 1965

 

Biographie:

 

Joachim Ludwig Wilhelm Schaper. 1985-1990 Studium der ev. Theologie, der Altorientalistik und der Philosophie in Tübingen und Cambridge; 1990-1993 Doktorand in Cambridge, 1993 Promotion, 1993-1996 Research Fellow, Clare College, University of Cambridge; 1997-1999 Vikariat in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Alttestamentliche Theologie der Ev.-Theol. Fakultät der UNI München, 1999 Habilitation in Tübningen, Ordination 2000, 1999-2005 Privatdozent für Altes Testament in Tübingen, bekam 2002 ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 2005 kam er nach Aberdeen als Dozent für Altes Testament und wurde 2006 zum Prof. für Hebräisch, Altes Testament und frühe Jüdische Studien ernannt.

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT)

 

Scharbert, Josef

 Kommentar, AT, Genesis, Exodus, Numeri, Ruth

 

* 16.06.1919 Grosse / Bezirk Jägerndorf im Sudetenland, (heute Hrozová in Tschechien)

† 21.04.1998 München

 

Biographie:

 

Lic. bibl., Dr. theol, Prälat.

 

Er besuchte seit 1925 die örtliche Volksschule, bevor er zum September 1930 an das Gymnasium in Freudenthal wechselte, wo er bis 1938 seine Schulzeit erlebte. Er begann 1938 in Weidenau (heute Vidnava in Tschechien) sein Theologiestudium, welches im Dez. 1939 durch Wehrmachtsdienst und sowjetische Kriegsgefangenschaft unterbrochen wurde. Im Okt. 1945 gelang es ihm dann aus der polnischen Kriegsgefangenschaft zu entfliehen, wurde sofort aus der Heimat ausgewiesen und nach Bayern ausgesiedelt. Ab 1946 setzte er dann sein Studium am Priesterseminar in Passau in Bibelwissenschaft und orientalische Sprachen fort und wurde dort 1948 zum Priester geweiht. Nach drei Jahren als Kaplan in der Diözese Passau setzte er 1951 seine Studien in Bonn, am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom (dort 1954 Promotion zum Dr. theol.), Tübingen und Heidelberg und von 1955-1957 mit einem Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft fort. 1957 habilitierte er in Bonn, war von 1957-1964 Privatdozent (ao. Prof.) für Altes Testament an der Phil.-Theol. Hochschule in Freising, 1964-1968 o. Professor ebd., 1967-1968 Rektor ebd. und von 1968-1984 o. Prof. für die Theologie des Alten Testaments an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1984 wurde er emeritiert. Seit dem 24. Nov. 1979 ordentliches Mitglied der Geisteswissenschaftlichen Klasse an der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste. 1988 wurde ihm der Kulturpreis für Wissenschaft der Sudetendeutschen Landsmannschaft verliehen. Seine Jugenderinnerungen veröffentlichte er in dem Buch “Fürchte dich nicht! Ich bin bei dir.” Rückblick eines Theologieprofessors auf seine Jugend in chaotischer Zeit. Dieses Buch erschien 1991 im Sudentendeutschen Priesterwerk.

 

siehe: Hans-Georg Lubkoll und Die Neue Echter-Bibel

 

Schatten, Thomas

Evangelium Auswahlbibel

* 19.06.1962 Düsseldorf

† 18.05.2005 Marina Village in Malahide bei Dublin, Nord-Irland

 

Biographie:

 

Dr. theol. (kath.), Düsseldorfer Kirchenhistoriker, von 2001-2003 Redakteur der Heimatzeitschrift Das Tor. Pseudonym: Simon Pax.

 

Dublin Coroner's Court yesterday heard, that Thomas Schatten (43), of Marina Village, Malahide, Co Dublin, collapsed and died in the living room of his home on the evening of May 18, 2005. He had earlier been treated for the peanut allergy by kinesiologist Dr. Brett Stevens, who told the inquest that Mr. Schatten ate a small bit of peanut during his appointment, to which he had no reaction. The allergy elimination technique used by Dr. Stevens, who is also a chiropractor, is called NAET and involves "muscle testing". The inquest heard that Mr. Schatten, an editor and writer, had received the treatment on four previous occasions for his peanut allergy and suffered no ill effects. Following the treatment, Mr. Schatten, who had experienced two anaphylactic reactions in the past, went to the bathroom and Dr. Stevens, upon hearing coughing coming from the toilet, asked Mr. Schatten if he was all right. Mr. Schatten, who suffered from asthma, said he had a bit of a cough and that his chest was tight and indicated he wanted to go home to get his medication for asthma. He left the clinic at 5.20pm. Dr. Stevens told the court he didn't think Mr. Schatten was having an anaphylactic reaction. He said he was aware that he had suffered a reaction to peanuts when he was young and avoided them prior to beginning the treatment. About 15 minutes later, Dr. Stevens rang Mr. Schatten to make sure he was all right. Mr. Schatten could only say the words "breathing" and "ambulance". After arranging for an ambulance to be called, Dr. Stevens made his way to Mr. Schatten's apartment. He found him lying on the ground with laboured breathing. He suffered a cardiac arrest on the way to Beaumont Hospital and was pronounced dead at 6.55pm. A post mortem found he had died of an acute hypersensitivity reaction or anaphylactic reaction to peanut.

 

Jesus Eine Nacherzählung des Evangeliums - Thomas Schatten

Düsseldorf: Verlag Thomas Schatten - 4. Auflage 2003

143 Seiten  

ISBN 3-9805688-5-7

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser!
 

Jesus hat viele Bewunderer. Auch Menschen fremder Religionen, ja ohne Religion verehren ihn als großen Weisen, als einen Lehrer der Güte und Nächstenliebe. Die Heilige Schrift verkündet, dass er mehr war als nur ein besonderer Mensch. Sie verkündet, dass er der Sohn Gottes ist.

Doch die biblischen Texte sind mitunter schwer zu begreifen. Zu ihrem Verständnis leistet seit eh und je die Kunst einen wichtigen Beitrag. Denn Musik, Malerei und Architektur erreichen die Herzen viel müheloser als selbst die besten Predigten. Auch Romane, denen es gelingt, Glauben und Vernunft zum ruhigen Strom einer religiösen Weltsicht ineinander fließen zu lassen, schlagen eine Brücke zu den uralten Botschaften der heiligen Schriften.

Vor einigen Jahren suchte ich daher nach einem Buch, das von Jesus in einer Weise erzählt, die den biblischen Aussagen entspricht und zugleich die Fragen beantwortet, die sich dem modernen Menschen aufdrängen. Da ich es nicht fand, habe ich nach langem Theologiestudium schließlich selbst den Versuch unternommen, es zu schreiben. Als ich meine Nacherzählung des Evangeliums veröffentlichte, fand sie beim Publikum und in den Medien ein sehr gutes Echo. Während der Vorträge, zu denen ich eingeladen wurde, sprach ich mit Lesern über ihre Eindrücke und bekam wertvolle Anregungen, die mir bei der Überarbeitung der vorliegenden Neuauflage halfen.

Damit dieses Buch so viele Menschen wie möglich erreicht, wird es jetzt als Geschenk angeboten. Sehr herzlich danke ich den Mitgliedern und Förderern des gemeinnützigen Vereins „Bücher für den Glauben e.V.", die durch ihre ehrenamtliche Arbeit und ihre Spenden dazu beitrugen, diese Aktion zu realisieren. Ebenso danke ich allen Verantwortlichen in den Gemeinden, die sich an dieser Aktion beteiligen, für ihre Unterstützung vor Ort.

Es freut mich, dass Sie, liebe Leserin, lieber Leser, mein Buch in Händen halten, um Jesus besser kennen zu lernen. Schon unzählige Menschen haben durch ihn, dessen Name übersetzt bedeutet „Gott rettet", den Weg zu einem erfüllten Leben gefunden. Das wünsche ich auch Ihnen.

 

Herzlichst Ihr

Dr. Thomas Schatten

Gottesname

 

Lit.:

 

Schaumburg-Lippische Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

 

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

 

Schedl, Claus

Ps

* 03.08.1914 Oberloisdorf  bei Oberpullendorf / Österreich

19.06.1986 St. Stefan ob Leoben / Österreich

 

Biographie:

 

1932 Ablegung des Gelübdes

1939 zum Priester geweiht

       Dr. theol. in Wien

       Dr. phil. in Tübingen

1948 ab 1948 Professor und mehrmals Rektor in Mautern

1967 Ernennung zum Ordinarius für Biblische Theologie

1978 Umwandlung der Lehrkanzel in Institut für Religionswissenschaft

1984 Emeritierung

 

unter dem Pseudonym "Faludi Lajos" übersetzte er die zwei Mutter-Bücher

von Kardinal Mindszenty und das Weißbuch zum Mindszenty-Prozeß.

 

Redemptorist, Univ. Prof. für alttestamentliche Bibelwissenschaften in Wien und Graz

Schedl, Claus - Psalmen

 

Schedl, Claus - Psalm 83

Psalm 83

Die Psalmen 
nach dem neuen römischen Psalter übers. von Claus Schedl;
Wien: Herder -  1946; 
IX, 315 S. 

Vorwort

ZUM GELEIT

Mitten im Zusammenbruch des Abendlandes, als der blutigste aller Kriege zu Ende ging, hat unser Heilger Vater Papst Pius XII. als wahrer „engelgleicher Hirte" einen Schritt getan, der mit fast zweitausend Jahren Kirchengeschichte abschloß und den Grundstein für eine neue kommende Zeit legte. Dieses Ereignis war nicht von lautlärmender Äußerlichkeit, sondern betrifft das verschwiegene, stille Innenleben der Kirche. Es geht den großen Chor der Beter in aller Welt an. Der Heilige Vater hat dem betenden Volke der Christen einen neuen Psalmentext in die Hände gegeben. Sein „Apostolischer Brief" ist der Übersetzung vorangestellt. Nun soll der tägliche Gebetsdienst nicht mehr nach der - durch fast zweitausend Jahre in Gebrauch gewesenen altlateinischen „Vulgata-Übersetzung", die an vielen Stellen sehr dunkel ist, vollzogen werden, sondern in einer ganz neuen, aus dem hebräischen Urtext angefertigten lateinischen Übersetzung, in der die dichterische Kraft und Schönheit der Ursprache besser zum Ausdruck kommt.

Braucht es da noch eine eigene Rechtfertigung, wenn man diesen neuen römischen Psalter, der für die ganze Weltkirche von unabsehbarer Bedeutung sein wird, in unsere Muttersprache übersetzen will? Gerade die Psalmen sind ja nicht hochgelehrte Gebete der „Auserwählten", sondern sind großteils schlichte Volkslieder von ergreifender Art. Darum sind sie ja auch die Lieder des Volkes Gottes geworden, die nie mehr verstummen. Denn genau so wie es keine Stunde des Tages und der Nacht gibt, wo nicht irgendwo auf der weiten Welt das Meßopfer gefeiert wird, noch mehr gibt es keinen Augenblick, in dem nicht die Psalmenlieder zum Himmel emporstiegen.

Obwohl sich unsere Übersetzung streng an den neuen römischen Psalter hält, gestalteten wir dennoch die Psalmen nach den Gesetzen der hebräischen Dichtung.

Das Grundgesetz ist, wie bei jeder Dichtung, der Rhythmus. Nun aber kennt die althebräische Dichtung noch nicht den komplizierten Strophenbau, wie ihn etwa die klassisch-arabische oder lateinische Dichtung aufweist, so daß eine Wiedergabe in freien Rhythmendem Original am nächsten kommt. Ein weiteres gestaltendes Prinzip der hebräischen und überhaupt der orientalischen Dichtung ist die Kunst der Gedankenwiederholung. Der zweite Vers greift den Gedanken des ersten, aber m neuen Bildern, wieder auf. Nimmt man nun die gleichen Gedankengruppen zusammen, so bekommt man annähernd das Bild einer Strophe. Aus dem Gesamt-

psalm wurde dann jeweils der am meisten charakteristische Gedanke als Überschrift herausgehoben. Das gleiche gilt von den Überschriften der einzelnen fünf  Psalmenbächer. Die größere Gruppe gibt den einzelnen "Büchern den Namen.

Durch Rhythmus, Strophengliederung, Überschriften und vor allem durch eine schlichte, menschliche, volkstümliche Sprache hoffen wir, die Psalmen in ein Gewand

zu kleiden, daß jedermann diese köstlichen Perlen der, heiligen Lieder liebgewinnen kann. Die Anmerkungen am Schluß des Buches, die auf ein Mindestmaß beschränkt werden mußten, mögen dazu behilflich sein. Sie bringen die alten Überschriften über Verfasser, Melodie, Begleitung und ähnliches, sowie kurze Erklärung der schwierigsten Stellen. — Da unsere Übersetzung in erster Linie, genau so wie der römische Psalter, dem betenden Volke dienen will, ist am Ende des Buches noch der Wochengebetsplan des römischen Brevieres angegeben: „Heilige Woche". Ein schnelleres Finden der einzelnen Psalmen erleichtert die Tabelle „Verzeichnis der Psalmen".

Probelesungen dieser Übersetzung haben derart viele Freunde gefunden, daß der Herausgeber der „Betenden Gemeinde", 'des Gebetbuches der Erzdiözese Wien, geistl. Rat Pfarrer Zeggl, sich entschloß, eine Auswahl von vierzig Psalmen in das neue Volksgebetbuch aufzunehmen. An dieser Stelle sei ihm besonders hierfür gedankt.

Hier ist auch der Ort, meinen Lehrern in besonderer Weise zu danken; vor allem dem Professor für Altes Testament an der Universität Wien, Monsignore Dr. Johannes Gabriel, und dem Professor für orientalische Sprachen an der Universität Tübingen, Dr. Enno Littmann. Nicht zuletzt gilt mein Dank der Großzügigkeit meiner Ordensoberen, die mein Studium erst möglich machten, sowie dem Unternehmergeist des Verlages Herder, der hierin seinen altbewährten Traditionen treu bleibt.

O daß es uns doch gelänge,

das Lied, das unsterbliche, wachzurufen,

das Gottes Heiliger Geist

auf der Harfe der Menschen gespielt!

Wien, am Fest des Hl. Klemens Hofbauer,

15. März 1946

 

P. DDr. Claus Schedl

aus dem Orden

der Missionäre vom Heiligsten Erlöser

(Redemptorist)

 

Gottesname

Herr, HERR in Ps.67,5; Ps.82:19; 

 

Psalm 44 Anmerkung, S.287:
18-23: verlassen und verstoßen, trotz der Treue zu Jahve

 

Psalm 54 Fußnote:

David wurde verraten, mußte in die Wüste flüchten; Saul jagte ihm nach; doch aus aller Verfolgung wurde er "im Namen Jahwehs" errettet. ....

Der "Name Gottes" ist keine magische Kraft sondern Bezeichnung für das unfaßbare Wesen Gottes selber. An seinem Namen scheiden sich die Menschen.

 

Psalm 78, Anmerkung, S.296::
Die Ehre Jahves verlangt eine Rettung aus der Not, weil die Heiden den Untergang der Stadt mit dem Untergang ihres Gottes gleichsetzten.

 

Psalm 109, Anmerkung, S.304:
Es sprach der Herr (=Jahve) zu meinem Herrn (=Messiaskönig).

 

 

Schefer, Ludwig Christof

 

 

* 18.10. 1669 Marburg
† 24.10. 1731 Berleburg

 

Hauptmitarbeiter an der Berleburger Bibel

 

Biographie:

 

 

 

siehe: Heinrich Horche

 

Scheffler, Ursel

Auswahlbibel

* 29.07.1938 Nürnberg 

 

Biographie:

 

 

Herders Kinderbibel

Ursel Scheffler ; Betina Gotzen-Beek. - Jubiläumsausgabe

Freiburg [u.a.]: Herder - 2001.

221 S.
ISBN 3-451-27999-1

Vorwort

 

Gottesname

 

Literatur:

Landgraf, Michael: Kinderbibel, S.60

Meier, Christoph: Kinderbuch Bibel? S.38, 39 - PDF

 

Schegg, Peter Johann

Psalm

 

* 06.06.1815 Kaufbeuren

† 09.07.1885 München

 

Biographie:

Außer den Psalmen gab er noch die Übersetzung und Erklärung der Kleineren Propheten sowie div.

andere Publikationen heraus. Nach ihm wurde in Kaufbeuren die Pete-Schegg-Straße benannt.

 

1827-1832: Besuch der Studienanstalt in Kempten

                  Studium in Dillingen

         1833: Studium der Philosophie in München

         1834: Studium der kath. Theologie in München

22.04.1838: Priesterweihe im Dom zu Augsburg

1838-1840: Kaplan und Diakon in Pfronten

         1841: Benefizium an der Lorettokirche in Berg am Laim bei München

12.03.1844: Dozent der biblischen Fächer und Sprachen am Lyzeum in Freising

21.05.1847: Prof. der biblischen Fächer und Sprachen am Lyzeum in Freising

         1855: Verleihung des Dr. h.c. durch die theol. Fakultät der UNI München

         1865: Palästina-Reise

28.09.1868: Prof. für neutestamentliche Exegese und orientalische Sprachen an der UNI

                  Würzburg

11.06.1872: Nachfolger Prof. Reithmayrs an der theol. Fakultät der UNI München

 

1885 stiftete Prof. Schegg der kath. Pfarrgemeinde in Kaufbeuren 30.000 Mark zur Errichtung eines kath. Waisenhauses. Dieses wurde am 11.04.1885 unter der Namen "Prof. Dr. Peter Schegg'sche kath. Waisenhausstiftung in Kaufbeuren" genehmigt. Das Waisenhaus wurde vor einigen Jahren aufgelöst. Die Schegg'sche Waisenhausstiftung besteht nach wie vor.

 


Psalm 82:19

Die Psalmen Uebersetzt und erklärt für Verständniß und Betrachtung
2. umgearbeitete Auflage 1857
München: Verlag der J.J. Lentner´schen Buchhandlung
Erster Band I-XLIV, (624 Seiten)  

Zweiter Band XLV-LXXXIX (557 Seiten)  
- Download
Dritter Band XC-CL (490 Seiten)   

Vorwort

Vorrede zur zweiten Auflage

Mein Hauptabsehen war:


1) Eine genauere und richtigere Ueberstzung und Worterklärung.

Jugendliche Vorliebe für übereilt geitliche Deutung und Ungeübtheit in der biblischen Sprachweise gaben hier Veranlaßung zu vielen Correcturen, ohne daß es nöthig wurde den kritisch=philologischen Apparat zu vermehren.

 

2) Eine Erhöhung des praktischen Werthes

Keine Betrachtung wurde deshalb weggelassen, außer wo sie zur Worterklärung nicht mehr passte; neue Anwendungen wenn sie sich ungezwungen darboten, wurden aufgenommen und besonders zahlreiche geistliche Lieder eingeflochten. ...

Fast gleichzeitig mit meiner ersten Bearbeitung war auch Hengstenbergs Commentar über die Psalmen erschienen. Ich konnte dieses vortreffliche Buch erst jetzt durch und durch vergleichen und benützen und that Letzters vielfach aber doch so, daß ich meine Quelle aus der billigen Rücksicht Jedem das Seine zu lassen, getreulich angab.

Gottesname

Herr, der Ewige
 

Einleitung, Seite 20:
Die Lieder in denen Jehova und die in denen Elohim als Gottesname vorherrschend vorkommt, stehen je bei einander. Daß der Sammler darauf ein Augenmerk hatte, ist über allen Zweifel. Anders wäre es nicht denkbar, daß der Name Elohim im ganzen vierten Buch gar nicht und im fünften nur siebenmal, der Name Jehova 236 mal vorkommt. Verfolgen wir dieß näher, so ergiebt sich daß B. I die davidischen Jehova=Psalmen enthält; B. II die Elohim=Psalmen seiner Schule und seiner eigenen; B.III die Jehova=Psalmen seiner Schule, so daß die Elohimlieder von den Jehova=liedern eingeschlossen sind. Wie wichtig dieß den Sammler war sehen wir aus der Vergleichung der Doxologie des ersten Buches: "Gepriesen sei Jehova der Gott Israels" mit jener des zweiten Buches: "Gepriesen sei Jehova Elohim der Gott Israels."

Das heilige Evangelium übersetzt und erklärt
München: Verlag der J.J. Lentner´schen Buchhandlung

 

 

Erster Theil: Evangelium nach Matthäus 1 - 9

1856

 

Zweiter Theil: Evangelium nach Matthäus 10 - 18

1857

 

Dritter Theil: Evangelium nach Matthäust 19 - 28

1858

 

Vierter Theil: Evangelium nach Lukas 1 - 8

1861

 

Fünfter Theil: Evangelium nach Lukas - Zweiter Band Luk 8 - 16

1863

Download

 

Sechster Theil: Evangelium nach Lukas 17 - 24

1865

 

Siebenter Theil: Evangelium nach Markus 1 - 8

1870

 

Achter Theil: Evangelium nach Markus  9 - 16

1870

 

Neunter Theil: Evangelium nach Johannes  1 - 9

Zehnter Theil: Evangelium nach Johannes 10 - 21

siehe unter Daniel Bonifaz von Haneberg - Johannes-Evangelium

Vorwort

Gottesname

 

 Lit.: Wetzer & Welte´s, Bd.10, Sp.1768-1770

 

Scheits, Matthias

Vollbibel

 

* um 1630 Hamburg
† um 1700
Biographie:
 
 

 

Biblia, Das ist Die gantze H. Schrifft, Alten und Neuen Testaments, Teutsch, D. Martin Luther. Mit dem Anhang des 3 und 4 Buchs Esra, wie auch 3 der Maccabeer / Auff Churfürstl. Sächs. Durchl. Herrn Johann Georgen des II. ... Gnädigsten Befehl und Anordnung, von der Theologischen Facultät zu Wittenberg von neuem übersehen, und darauff in groß 4° und klein folio gedruckt ...
Nun aber auch durch Göttliche Verleihung, in diß groß Quart Format treulich nachgedruckt, wie aus folgender Vorrede, seligen Herrn D. Wellern, zur gnüge zuersehen.
Erschienen: Lüneburg : Stern, 1672
Umfang: [45], 348, 248, 175, [1] Bl. : Ill.

 

Mit 153 fast ganzseitige Kupfer

 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

Schelkle, Karl Hermann

Kommentar NT Petrus Judas

* 03.04.1908 Steinhausen a. d. Rottum (Kr. Biberach/Riß)

† 09.03.1988 Tübingen

 

Biographie:

 

Ordiniert am 19. März 1932 in Tübingen, Dr. phil. Tübingen 1935 (Virgil in der Deutung Augustins), Dr. theol. 1941 in Tübingen (Die Passion Jesu in der Verkündigung des Neuen Testaments), Habil. theol. in Würzburg  am 9. Febr. 1949 im Fach Neutestamentliche Exegese (bei Karl Staab), PD für Neutestamentliche Exegese am 28. April 1949 (ein Semester in Würzburg), o. Prof. in Tübingen am 1. Mai 1950.

 

 

Feld, Helmut, „Schelkle, Karl Hermann“, in: Neue Deutsche Biographie 22 (2005), S. 646-647 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd118606972.html

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament (HthkNT)

und Geistliche Schriftlesung

 

Schellenberg, Dore

Bibelteil: Offenbarung

 

* 11.03.1904 Mannheim

† 23.11.1993 Bethel

 

Biographie:

 

 

OFFENBARUNG JOHANNES
DIE SIEBEN SIEGEL UND DIE SIEBEN POSAUNEN
Schriftenmissions-Verlag Gladbeck - 1949

168 Seiten 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

Schellenberg, Johann Rudoph

Auswahlbibel

* 04.04.1740 Basel

† 06.08.1806 Töss bei Winterthur

 

 Biographie:

 

 

Schmutz, Hans-Konrad, „Schellenberg, Johann Rudolf“, in: Neue Deutsche Biographie 22 (2005), S. 649 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd118968416.html

 

 

60 Biblische Geschichten des alten Testamentes in Kupfer geäzt. - /
60 Biblische Geschichten des neuen Testamentes in Kupfer geäzt.

Winterthur: Heinrich Steiner, 1779
122 Seiten

 

Eine französische Ausgabe erschien ohne Text als reine Bilderbibel.

Vorwort

Vorwort AT:
Es ist unstreitig ein sehr nützliches, aber zugleich ein sehr schweres Unternehmen - Biblische Geschichten besonders für Kinder so vorzustellen, daß gemeinnützige Absicht, Wahrheit, guter Geschmack und Richtigkeit der Zeichnung durchaus miteinander verbunden sind... Vergessen muß ich nicht, anzumerken, daß viele dieser Geschichten aus Sammlungen guter Kupferstiche ... ausgesucht, theils ganz copiert, theils nach denselben abgeändert worden; Verschiedene sind aber von einer neuen Erfindung.

Gottesname

 

Hummel: Die Bibel in Bildern, S.120, Nr.72

 

Schenk, Johannes Joseph

 Psalmen

 

* 31.01.1906 Köln

† 

 

Biographie:

 

Dr. phil. Johannes Joseph Schenk

 

                12.02.1931: Priesterweihe

27.02.1931-26.01.1933: Kaplan in Sieglaer

27.01.1933-30.10.1939: Kaplan in Düsseldorf-Oberbilk an St. Joseph

                                 ungefähr zur gleichen Zeit Bezirkspräses des Düsseldorfer

                                 Kreuzbundes

31.10.1939-07.08.1949: Pfarrverweser  in Eschweiler, Dekanat Münstereifel

08.08.1949-30.06.1951: Subsistior in Köln-Hohlweide an St. Maria-Himmelfahrt

01.07.1951-25.04.1958: Pfarrer in Neubottenbroich, Stadtteil von Kerpen

                26.04.1958: krankheitshalber beurlaubt

                        1965: letztmalig genannt

 

 

siehe unter Alois Mayer

 

Schenk, Wilhelm

 

 

* 19.02.1757 Ilmenau

†          1818 Allstedt

 

Biographie:

 

Johann Christian Philipp Wilhelm Schenk. 1801 Diakonus, Mitaufseher und erster Lehrer der Schulen zu Ilmenau, später Pfarrer in Martinroda und zuletzt 1813 Superintendent in Allstedt. Zu Hezel hatte er folgenden Bezug: Speziell für Laien wurde 1787 eine preiswerte Auswahlausgabe veranstaltet, mit der Hezel den Lehramtsanwärter Wilhelm Schenk beauftragt hatte.

Die Bibel Alten und Neuen Testaments

Verfasser/Urheber nach des sel. D. Martin Luthers deutscher Uebersetzung mit schicklichen Parallelstellen und kurzen erläuternden Anmerkungen aus dem Hezel’schen Bibelwerk gezogen von Wilhelm Schenk unter der Aufsicht und mit einer Vorrede von Hezel

Lemgo: Meyer  - 1787

[4] Bl., 746 S. 
Theil 1, Abth. 1 - 2. - Mehr nicht erschienen

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schenke, Hans-Martin

 Bibelteil: Apostelgeschichte

* 25.04.1929 Oschersleben a.d. Bode

† 04.09.2002 Berlin

 

Biographie:

 

1948 Beginn seines Theologie-Studiums an der Kirchlichen Hochschule in Berlin-Zehlendorf, ab 1950 Studium der Theologie und Ägyptologie an der Humboldt-UNI in Berlin, 1956 Promotion im Fach Neues Testament und 1960 im Fach Ägyptologie sowie 1961 Habilitation in Theologie. Von 1960-1964 Dozent an der Humboldt-UNI, 1964-1966 Prof. mit Lehrauftrag ebd., 1966-1969 Prof. mit vollem Lehrauftrag ebd., 1969-1994 ordentlicher prof. ebd. Ab 1994 Emeritus. 1994-1995 Gastprofessur in Quebec / Canada. Er gab viele Veröffentlichungen und Übersetzungen aus dem Fundus von Nag-Hammadi heraus und war der bedeutendste Sprachforscher auf diesem Gebiet. Empfehlenswert ist das Buch Der Same Seths, 2012 herausgegeben von Gesine Schenke Robinson, Gesa Schenke und Uwe-Karsten Plisch, ISBN: 9789004223905.

Apostelgeschichte 1,1-15,3
im mittelägyptischen Dialekt des koptischen (Codex Glazier), Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur, begründet von O. von Gebhardt und A. von Harack, Band 137

Berlin: Akademie Verlag - 1991

XVI, 251 S. 18 Abb.
ISSN 0082-3589
ISBN 3-05-000563-7

Vorwort

Der lang gehegte, geheime Wunsch eines Neutestamentlers, der zugleich Koptologe ist, ist in Erfüllung gegangen, nämlich den Codex Glazier, dessen Inhalt — für Bibel- und Sprachwissenschaft gleichermaßen bedeutsam - mir seit nicht weniger als zwanzig Jahren wohlvertraut ist, auch selbst herausgeben zu dürfen. Konkret wurde der Gedanke an diese Edition freilich erst im Herbst 1982, als ich aus Anlaß des Erscheinens der mir zunächst anvertrauten Herausgabe des Codex Scheide wieder in den USA war und nach der Übergabe von Präsent-Exemplaren an den Besitzer jenes Codex, Dr. William H. Scheide, Princeton, N. J., eine Gastvorlesungsreise durch die Vereinigten Staaten machte, die mich auch an alle die Orte führte, wo die Personen sind, die für den Codex Glazier und seine Erschließung Verantwortung tragen. Und sie stimmten der Idee, neben der erwarteten amerikanischen auch eine deutsche Ausgabe von diesem zu besorgen, zu. Die Ausarbeitung des Editionsmanuskripts erfolgte danach unverzüglich, zunächst zu Hause an Hand von Filmen und Xerokopien, schließlich aber auch in der Pierpont Morgan Library, New York City, am Original selbst.

Nun, da die Arbeit getan ist und ich das Manuskript dem Verlag übergebe, ist es mir ein Bedürfnis, all denen zu danken, die am Zustandekommen des Projekts beteiligt waren oder bei der Arbeit an ihm geholfen haben. Mein erster Dank gut Dom Paulinus Bellet in Washington, D. C., dem Bearbeiter der noch ausstehenden englischsprachigen Ausgabe, für die Hochherzigkeit, mit der er meinen Vorschlag, ein deutschsprachiges Komplement zu erstellen, akzeptierte und guthieß. Zugleich mit ihm habe ich den Autoritäten der Pierpont Morgan Library für die Genehmigung und Unterstützung dieses Projekts zu danken. Vor allem ist hier der kontinuierlichen Hilfsbereitschaft und Umsicht von Mr. William Voelkle, Curator of Medieval and Renaissance Manuscripts, Erwähnung zu tun. Die Kollationsarbeit am Original in New York (24. 4.-20. 5. 1985) erfolgte im Rahmen des Austauschprogramms von IREX (International Research & Exchanges Board). Die IREX-Leute, vor allem Ms. Elizabeth C. Segal, Program Officer, haben Aufenthalt und Arbeit tatkräftig unterstützt. Von den Damen aus dem Stab der Morgan Library verdienen es Ms. Barbara Paulson, Supervisor of the Reading Room, und Ms. Sally Sawyer, Photographs & Reproductions, besonders genannt zu werden, die mich während meiner Arbeit dort vorzüglich betreut haben. Die Vorlagen der Abbildungen werden der Kunst von Mr. David A. Loggie, Chief Photographer of the Morgan Library, verdankt.

Die Ausarbeitung des Druckmanuskripts erfolgte wieder - wie beim Codex Scheide - in ständigem Gedanken- und Informationsaustausch mit W.-P. Funk, Berlin, H. Quecke, Rom, J. Osing, Bonn, und G. Mink, Münster. Und schließlich hätte das Buch nicht so werden können, wie es wirklich geworden ist, ohne die zügige und selbstlose Hilfsbereitschaft von G. M. Browne, ürbana, Ill.

Berlin im Januar 1986 Hans-Martin Schenke

 

Nachtrag
Father Bellet ist im Januar 1987 gestorben. Alle auf sein Werk Wartenden hoffen, daß es posthum noch erscheinen wird. - Was den mehrfach erwähnten mag. Psalmencodex anbelangt, so sind die Restaurierungsarbeiten inzwischen abgeschlossen und die direkten Vorarbeiten für seine Edition in vollem Gange. - Daß die Einbeziehung des PMich 3520 in die Behandlung der Sprache des Codex Glazier nur ein erster Schritt in eine bestimmte Richtung war, ist deutlich genug gesagt worden. Es muß hier dennoch noch einmal unterstrichen werden, weil in der Zwischenzeit noch viele weitere Schritte zur Erschließung dieses Papyrus hinzugekommen sind, deren Ergebnisse aber nicht mehr Eingang in dieses Buch finden konnten. - Für das Mitlesen der Korrekturen habe ich zu danken: Bernd Witte, Wolf-Peter Funk und meiner Frau Ute.

Gottesname

Herr 

 

Schenkel, Daniel

NT: Epheser, Philipper, Kolosser

 

* 21.12.1813 Döperlin
† 18.05.1885 Heidelberg

 

Biographie:

 

 

Siehe unter J.P.Lange,  Theologisch=homiletisches Bibelwerk, 

 

Scherer, Andreas

 

* 1967

 

Biographie:

 

1987-1994 Studium der ev. Theologie in Münster, Heidelberg, Tübingen und Bochum, 1994-2007 Tätigkeit in verschiedenen Positionen an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, (dort 2001-2007 wiss. Assistent am Lehrstuhl für Altes Testament), 1998 Promotion im Fach Altes Testament, 2004 Habilitation, seit 2007 Hebräisch-Dozent am Institut für Altes Testament der Universität Hamburg.

 

 

siehe Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT) 

 

Scheuchzer, Johann Jakob

 

* 02.08.1672 Zürich

† 23.06.1733 Zürich

 

Biographie:

 
    
http://www.emmet.de/por_sche.htm
 

 

Kupfer-Bibel, In welcher die Physica Sacra oder geheiligte Natur-Wissenschafft derer in Heil / Schrifft vorkommenden Natürlichen Sachen deutlich erklärt und bewährt von Joh. Jacob Scheuchzer... ; Zur Erläuterung und Zirde des Werks in künstlichen Kupfer-Tafeln ausgegeben und verlegt durch Johann Andreas Pfeffel. ... / Scheuchzer, Johann Jacob / Augsburg und Ulm, gedruckt bey Christian Ulrich Wagner, 1731.
20 Faksimiles von handkolorierten Kupferstichen und Originaltexten der Physica Sacra / Johann Jacob Scheuchzer. Eingel. u. erkl. von Helmut Presser. [Faks.] - Wiesbaden-Biebrich : Kalle Aktiengesellschaft, 1965 -
42 S. Ill. 40 cm

20 Faksimile 

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern S.109 Nr.65

 

Schick, Eduard

AT, NT

* 23.02.1906 Mardorf bei Marburg

† 20.11.2000 Lauterbach (Hessen)

 

Biographie:

 

 

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Schieri, Fritz

AT, NT

* 27.03.1922 München

† 24.02.2009 Dachau

 

Biographie:

 

Fast 50 Jahre stellte sich Fritz Schieri der Werkgemeinschaft für die laufenden, gelegentlich auch wechselnden und oft plötzlich anstehenden neuen Anforderungen selbstlos und stets verantwortungsvoll und verlässlich zur Verfügung. Bereits bei seiner ersten Teilnahme an einer Veranstaltung der Werkgemeinschaft Musik im Januar 1949 in Altenberg, die eigentlich dem Kennenlernen der ihm bis dahin fremden Gruppierung dienen sollte, übertrugen ihm die Organisatoren sowohl das Referentenamt für die Chorleiterschulung als auch die analytische und pianistische Darstellung des "Mikrokosmos" von Bela Bartok. Das fiel dem seit 1948 als Dozent an der Kölner Musikhochschule tätigen Dozenten nicht schwer. Die Zuhörerschaft war voller Bewunderung über das Können und die neuen Töne, die der handwerklich versierte und sehr junge bayerische Referent anschlug. Fritz Schieri unterrichtete in Köln auch Johannes Aengenvoort, den Mitgründer und späteren langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden der Werkgemeinschaft, der dort Kirchenmusik studierte und seinen Lehrer auf die Altenberger Tagung aufmerksam gemacht hatte. Von da an war Fritz Schieri wichtiger und fester personaler Bestandteil der folgenden Jahrestagungen. Schon 1950 wählte man ihn zum Mitglied des Führungskreises, des zentralen Gremiums für alle Entscheidungen zur Konzeption und Organisation, zu Personalfragen und Veröffentlichungen. In der nächsten Arbeitssitzung erklärte er sich bereit, bei der pädagogischen Fortbildungsveranstaltung Musik in Jugend und Schule in den Osterferien 1951 in Altenberg - wenige Tage nach seiner Hochzeit - die Chorarbeit und den Übungskurs Chorleitung auch für die Folgejahre zu übernehmen. Nach dem frühen Tod des Gründungsmitglieds und genialen Chorleiters Josef Kemper im September 1953 nahm er in dessen Nachfolge die Wahl zum Vorstandsmitglied der Werkgemeinschaft an. In beiden Gremien, Vorstand und Führungskreis, regte Fritz Schieri 1954 mit Erfolg die Edition von alten und besonders von neueren Kompositionen im "Christophorus-Chorwerk" in Kooperation mit dem Christophorus-Verlag bei Herder in Freiburg an, die er dann selbst betreute und die mit 46 Einzeleditionen über fast 15 Jahre Bestand hatte. In dem von ihm im Verlauf der folgenden Jahre im Rahmen der Aktivitäten der Werkgemeinschaft gegründeten "Arbeitskreis für junge Komponisten" fand er für das "Chorwerk" manchen Mitherausgeber für einzelne Ausgaben. Fritz Schieri setzte sich als erster fachlicher Leiter für die Durchführung einer Chor- und Orchesterveranstaltung ein, die - zunächst in Ellwangen, dann in Wies bei Steingaden - zwar jeweils als Versuch startete, die sich nun jedoch seit mehr als fünfzig Jahren auch in mehreren Parallelveranstaltungen noch immer als äußerst erfolgreich erweist. Überhaupt war Fritz Schieri von 1950 bis 1997 als Leiter oder Referent an Planung und Durchführung zahlreicher Veranstaltungen der Werkgemeinschaft mit Chor- und Orchester oder mit kirchenmusikalischer Thematik jährlich regelmäßig beteiligt, die sämtlich sehr gut besucht und qualitativ gut besetzt waren sowie in Konzerten hervorragende Ergebnisse vorstellten. Im Herbst 1972 war Fritz Schieri nach dem plötzlichen Tod von Günter Bernert, dem verdienstvollen Initiator und Mitgründer der Werkgemeinschaft sowie langjährigen versierten Vorsitzenden, bereit, dessen Nachfolge im Amt des Ersten Vorsitzenden in einer für die Werkgemeinschaft sehr schweren Zeit anzutreten, obwohl er erst wenige Monate vorher zum Präsidenten der Münchener Musikhochschule gewählt worden war. Fritz Schieri war es auch, der 1979 nach dem unerwarteten Tod Johannes Aengenvoorts, des verdienstvollen Begründers und Anwalts bedeutsamer Aktivitäten in der Werkgemeinschaft, in Sorge um den Erhalt wichtiger Aufgaben- und Arbeitsbereiche an den Führungskreis die dringende Bitte richtete, "den Fortgang der Arbeitstagung für Kirchenmusiker in Ostberlin mit allen Mitteln zu garantieren". Auffallend im Blick auf die Betätigungsfelder Fritz Schieris ist es, dass er - obwohl ohne Kirchenmusikexamen - auf höchste Ebenen kirchenmusikalischer Lehre und Praxis berufen wurde. In beiden Musikhochschulen Köln und München bildete er spätere Komponisten für Kirchenmusik sowie u.a. auch Domkapellmeister und Domorganisten aus. Für den Schlussgottesdienst des Eucharistischen Weltkongresses in München 1960 wurde ihm der Auftrag erteilt, das Proprium "Cibavit" zu komponieren. Er erhielt dafür den 2. Preis im Kompositionswettbewerb; der 1. Preis wurde nicht vergeben. So lag es nahe, dass Fritz Schieri 1965, beim Beginn der Vorbereitungsarbeiten für das neue Einheitsgesangbuch "Gotteslob", von der Bischofskonferenz als Mitglied in die "Kommission für nicht-liedartige Gesänge" und als Leiter der Kommission "Psalmodie und Gemeindehoren" berufen wurde. Von Nutzen war ihm für solche großen Aufgaben gewiss sein weitgespannter Rahmen kleiner und großer Erfahrungen aus den Aufgabenbereichen, die von denen des Regensburger Domspatzen über sämtliche Kirchenmusiker-Funktionen schon als Schüler und Student sowie als Ausbilder für Kirchenmusiker an Hochschulen bis zum Komponisten für alle Sparten vokaler Kirchenmusik reichten. Schlüsselfunktion für die Übernahme solcher Aufgaben hatte gewiss die Mitarbeit Fritz Schieris im "Arbeitskreis für liturgisch-musikalische Fragen" der Werkgemeinschaft Musik, in dem nach seiner Aussage ständig interessante Probleme der kirchenmusikalischen Gegenwart theoretisch und praktisch behandelt wurden, z.B. die ersten Kompositionen mit deutschen Proprien, die dann bei einer Jahrestagung ?ausprobiert wurden. In Kenntnis solcher Vorleistungen und Qualitäten wurde Fritz Schieri 1968 von der Deutschen Bischofskonferenz zum Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft Musik im Gottesdienst" (AMiG) berufen. Es gab im Leben Fritz Schieris nicht nur die Werkgemeinschaft Musik und deren Aufgabenfelder, für die er sich engagierte; sie bildeten lediglich das Fundament und den Rahmen für ein dicht gewobenes Geflecht von zahlreichen Funktionen und Tätigkeiten außerhalb unserer Gemeinschaft: u.a. Veranstaltungen und Vorstandstätigkeit für den früheren "Arbeitskreis für Hausmusik" (heute "Internationaler Arbeitskreis Musik"/ IAM); 1948 Gründung und anschließend Leitung der "Heinrich-Schütz-Kantorei Neuss" bis 1959; Vorstandstätigkeit für das "Institut für neue Musik und Musikerziehung" Darmstadt; Mitarbeit im "Verband der Musikschulen NRW's"; Mitarbeit im Trägerverein für die "Musische Bildungsstätte" (heute: Akademie) Remscheid; 1958 Gründung und anschließend Leitung des "Schönhausen-Chores" Krefeld; zahlreiche Musik- und Wortvorträge u.a.m. Angesichts eines solch umfangreichen Katalogs einsatzfreudiger und langjähriger Hilfs- und Dienstbereitschaft und Mitsorge für Menschen und die Musik - vornehmlich in, aber auch außerhalb der Werkgemeinschaft - ergibt sich augenfällig als Wurzel seines Handelns eine Motivation, wie sie der oben vorangesetzte Text eines alten Brunnenspruchs zum Ausdruck bringt, zu dem Fritz Schieri schon 1949 einen in mehreren Sammlungen veröffentlichten Kanon komponierte und der wie ein Sinnspruch für sein Leben gelten könnte. Das musikalische Wirken Fritz Schieris in den zahlreichen Gruppierungen und Institutionen sowie sein Einsatz in den Gremien für das Einheitsgesangbuch "Gotteslob" erzielten auch höheren Orts Aufmerksamkeit und Anklang. Papst Paul VI. verlieh ihm 1977 den Gregoriusorden und den Titel "Ritter des Hl. Gregorius" und der Bundespräsident 1992 das Bundesverdienstkreuz. Die Musikhochschule München ehrte ihren mehrfach wiedergewählten Präsidenten für seine Verdienste um die Hochschule 1987 mit der Ernennung zum Ehrenpräsidenten. Die Werkgemeinschaft Musik ernannte Fritz Schieri im gleichen Jahr zum Ehrenmitglied. Fritz Schieri war ein leidenschaftlicher Musiker in den verschiedenen Rollen des Sängers und Instrumentalisten, des Theoretikers, Dirigenten und Dozenten; und eben auch ein leidenschaftlicher Komponist. Die Sammlung seiner Werke übersteigt die Anzahl 3000. Wer Fritz Schieri kennt, weiß, dass jedes der Stücke bis ins kleinste Detail "ausgefeilt" wurde. Mit der Präsentation seiner Werke in der Öffentlichkeit hielt sich Fritz Schieri aber allzu bescheiden zurück. Er sagt in einem Interview dazu: "Ich habe Komponieren immer als einen wesentlichen Teil meiner musikalischen Arbeit betrachtet. Ich bin aber durch? vielfältige Verpflichtungen auf anderen Gebieten lange Zeit zu wenig zum Komponieren gekommen. Dazu kam, dass in den Jahren nach dem Krieg eine Art Diktatur der Atonalität herrschte, einer Art des Komponierens, der ich zwar die Berechtigung nicht versage, die mir aber nicht lag und liegt?. Dann hatte ich mit Verlegern fast nur Pech, insofern mehrere Verlage nach einigen Jahren ihre Aktivitäten wieder einstellten. Schließlich liegt es mir nicht, mit meinen eigenen Werken ?hausieren zu gehen und sie demonstrativ in die Öffentlichkeit zu bringen." Fritz Schieri hatte aufgrund seiner Begabung, seiner hohen Auffassungsgabe, seines Wissens und Könnens sowie seiner großen Liebe zur Musik Vieles zu geben.

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Schierse, Franz Joseph

Synopse

 

* 27.05.1915 Beuthen
† 19.05.1992 

 

 

Biographie:

 

Nach Abitur und drei Semestern Jurastudium an der Universität Breslau 1934 Eintritt in den Jesuitenorden (Noviziat der Ostdeutschen Provinz im schlesischem Mittelsteine, heute Walbrzych/Polen), dann - unterbrochen durch RAD und Wehrmacht - die ordensüblichen Studien; Priesterweihe am 16.03.1941 in Wien, weitere Theologiestudien in Breslau; August 1944 - Dez. 1945 Kaplan in Neiße (OS). Dann zur Exegese bestimmt; spezielle exegetische Studien in München (1946-48), dann nach dem Terziat in Münster (1948/49) und am Biblicum in Rom (1949/50). Er sollte dann nach Sankt Georgen kommen, was jedoch am Veto des Generals scheiterte. Dann schriftstellerische Tätigkeit in Berlin (1950/51), Innsbruck (1951/52) und München (1952/53). Schließlich doch Professor in Sankt Georgen (1953-61). Im Gefolge eines Artikels von ihm über die Kindheitsgeschichten Jesu in "Bibel und Leben" als Professor abgesetzt, verließ er Orden und Priestertum und heiratete. Beruflich Autor und Übersetzer beim Patmos-Verlag. Seine bedeutendste Leistung ist die "Patmos-Synopse" (16 Auflagen, von 1968 bis 1983).

 

siehe Geistliche Schriftlesung

Schul-Synopse

Übersetzung der wichtigsten synoptischen Texte mit Parallelen aus dem Johannesevangelium, den apokryhen Evangelien und der frühchristlichen Literatur von Franz Joseph Schierse
Hamburg: Furche-Verlag - 1970
159 Seiten
 

 

Patmos-Synopse

Patmos Verlagshaus
27. Auflage 2006
172 Seiten
ISBN: 978-3-491-75143-9

 

Übersetzung der wichtigsten synoptischen Texte mit Parallelen aus dem Johannesevangelium, den apokryphen Evangelien und der frühchristlichen Literatur. Neubearbeitete und erweiterte Auflage.

 

siehe auch Arbeitsbibel

Vorwort

Einführung (Seite 16):

Die vorliegende Übersetzung von F. J. Schierse versteht sich als Arbeits- und Verständnishilfe. Darum folgt sie dem griechischen Wortlaut so eng wie möglich. Sprachliche Glätte oder leichte Lesbarkeit waren nicht um jeden Preis angestrebt. Andererseits ging es auch nicht darum, dem Leser durch ungewöhnliche oder gar modische Effekte zu schockieren. Die getreue Anlehnung an den griechischen Text war oberster Leitsatz der Übersetzung. Gleiche Worte des Originals werden stets mit dem gleichen deutschen Ausdruck wiedergegeben. Vor allem lehnt sich die Satzstellung eng an den griechischen Satzbau an. Dadurch entstehen oftmals Wendungen, die unserem Sprachgefühl fremd erscheinen. Diese Fremdheit kann den Leser bei der Arbeit mit der Synopse auf das Gesagte aufmerksam machen. Oft wird ereine leicht eingängige oder gewohnte Übersetzung vermissen. Wenn er dann die Stelle mit dem griechischen Original vergleichen kann, wird er bald feststellen, wie sehr sich diese Übertragung daran anschließt. 

Gottesname

 

 

Schiffner, Kerstin

 

* 1972 Unna

 

Biogramm:

 

Studium der ev. Theologie in Bethel/Bielefeld, Leipzig und Bochum, 1. Kirchl. Examen 2000, mehrere Jahre wiss. Mitarbeiterin im AT an der Ev.-Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, Dissertation über das lukanische Doppelwerk als Exoduslektüre, 2006 Promotion zum Dr. theol. in Bochum, zur Zeit Vikarin der EKvW in der EKG Bochum

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache und Diana Klöpper

 

Schildenberger, Johannes

 

* 03.11.1896 Lauchheim, Oberamt Ellwangen (Württemberg)

† 12.02.1990 Kloster Beuron

[] beerdigt am 16. Febr. 1990 im Kloster Beuron

 

Biographie:

 

P. Jakob Anton Johannes Schildenberger OSB. 1903-1906 Besuch der Volksschule in Lauchheim sowie nach dem frühen Tod seines Vaters noch die Volksschule in Pfersee bei Augsburg. Von 1906-1915 war er Schüler des Gymnasiums in Ehingen/Donau, wo er zunächst bei seiner Tante wohnte und von 1911-1915 Zögling im katholischen Konvikt war. Nach dem Abitur trat er im Aug. 1915 im Benediktinerkloster Beuron ein und erhielt am 29. Aug. 1915 das Gewand des Chorpostulanten. Doch schon nach wenigen Wochen wurde er zum Kriegsdienst beim Heer einberufen. Nach der Ausbildung zum Soldat kam er an die Westfront, wurde verwundet, erkrankte, kam wieder an die Front bei Verdun, erhielt das EK II und wurde schließlich zum Leutnant befördert. Weihnachten 1918 konnte er nach Beuron zurückkehren. Am 9. Febr. 1919 wurde er als Frater Johannes Ev. ins Noviziat aufgenommen; am 10. Febr. 1920 feierte er die zeitliche und am 8. Sept. 1922 die feierliche Profess auf Lebenszeit. Er begann bereits nach der ersten Profess das Studium in Maria Laach und schon nach wenigen Monaten wurde er 1926 zum weiteren Studium der Philosophie und später der Theologie an das internationale Benediktinerkolleg S.Anselmo in Rom geschickt und studierte dort bis 1928. Am 3. Aug. 1924 weihte ihn der Rottenburger Bischof Paul Wilhelm von Keppler in Beuron zum Priester. 1926 erlangte P. Johannes den Dr. theol. und zwei Jahre später das Licentiat in den Bibelwissenschaften. 1928/29 konnte er an der École Biblique in Jerusalem und bei ausgedehnten Exkursionen in den biblischen Ländern sein Wissen vertiefen. 1934 erwarb er als erster Benediktiner den Dr. rer. bibl. am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom: Papst Pius der XI war bei der Promotion anwesend. Seit Herbst 1929 war P. Johannes Lektor für Altes Testament an der Theologischen Hochschule in Beuron, 1934 und 1939 übernahm er auch Gast-Vorlesungen an S.Anselmo in Rom. Von 1952 an unterrichtete er am Katechetischen Seminar in Beuron. Durch eine fruchtbare literarische Tätigkeit und durch zahlreiche Vorträge auf Kongressen sowie für Priester und Akademiker konnte er sein weitgespanntes Wissen auch über Beuron hinaus in den Dienst der Wissenschaft und der Seelsorge stellen. Höhepunkt seiner literarischen Arbeit war das 1950 erschienene Buch Vom Geheimnis des Gotteswortes. 1964 wurde P. Johannes zum Consiliarius der liturgischen Kommission für die Psalmenrevision ernannt. Seit 1967 führte ihn die Mitarbeit bei der päpstlichen Kommission für die Neo-Vulgata für längere Zeit nach Rom. Sein Wirken als Exeget wurde ergänzt durch seelsorgerliche Dienste, durch Beteiligung an der Choralschola und durch Aushilfen als Organist, so z. B. in Neresheim.

 

 

siehe Bonner-Bibel IV.Band 3.Abt.

Vorwort

 

Gottesname

Bonner Bibel (1941)
zu Esther 3:15e

"Herr, Herr, du allein bist Gott im Himmel droben, und es gibt keinen anderen Gott außer dir.

 

Fußnote:

Zuerst bekennen sich die Beter zu Jahve, ihrem Gott, als dem einzigen Gott (15e); dann zu seiner Führung und Fügung: die Treue gegen sein Gesetz hätte sie glücklich gemacht (15f) daß sie aber jetzt im Unglück sind, haben sie durch ihren Ungehorsam gegen ihn verschuldet (15g)

 

Schille, Gottfried

Psalmen

* 06.08.1929 Dresden
 23.02.2005 Borsdorf

 

Biographie:

 

1955 - 1961 Pfarrer der Kirchgemeinden Dörschnitz und Striegnitz
1961 - 1965 Pfarrer in Borsdorf, anschließend Emeritierung
Pfarrer Dr. Gottfried Schille ist als Wissenschaftler durch exegetische Veröffentlichungen zum Neuen Testament bekannt geworden. Er war zugleich Gemeindepfarrer in Borsdorf und Dozent für Neues Testament am Theologischen Seminar Leipzig, einer Hochschule der drei lutherischen Kirchen von Mecklenburg, Sachsen und Thüringen. Er lebt in Borsdorf bei Leipzig.

 

 

Die dich rühmen, haben ihren Tag gewonnen

Psalm-Nachdichtungen von Gottfried Schille

Herausgegeben im Auftrag des Lutherischen Kirchenamtes der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD)

ISBN 3-9809127-4-4

© Lutherisches Kirchenamt, Hannover 2005

Druck: Breklumer Druckerei, Breklum

 

Im Internet als PDF

 

Enthält folgende Psalmen:

1, 2, 4, 5, 6, 8, 11, 15, 16, 19, 21, 23, 24, 30, 34, 36, 39, 49, 50, 51, 52, 55, 57, 62, 63, 65, 69, 71, 73, 74, 75, 82, 84, 85, 90, 91, 96, 97, 98, 103, 113, 116, 118, 119, 121, 122, 126, 127, 128, 130, 131, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139, 142, 146, 147, 148, 149, 150

 

siehe Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK)

Vorwort

Transformatoren sind Umspanner. Transformationen haben von diesen ihren Namen, weil es auch in ihnen um Spannung geht: um die Erhaltung der in einem alten Text erkennbaren Spannungsmomente. Eine Transformation ist deshalb keine Übersetzung, bei welcher die ursprüngliche Spannung häufiger, als man ahnt, in der Wörtlichkeit untergeht, und auch keine Übertragung mit deren oft umständlicher Breite. Sie enthält jedoch Elemente von beiden, vor allem die Textbindung. Die Transformation will die ursprüngliche Aussage eines Textes in der Sprache der Gegenwart aussprechen. Die Zeitspanne zwischen antik-biblischen Texten und moderner Ausdrucksweise ist sehr groß. Nicht nur die Sprache und deren Gebrauch, sondern auch die Wortbedeutungen und – schwererwiegend – das zur Veranschaulichung herangezogene Bildmaterial haben sich zum Teil völlig gewandelt. Die Transformation sucht den Sprung vom Einst ins Jetzt auf dem Weg einer Neuschöpfung zu bewältigen. Sie beansprucht den Wert eines Originals. Sie wird vom Text weitgehend „unabhängig“. Sie steht auf sich selbst.

Gottesname

Herr

 

Schilling, Othmar

Kommentar

* 15.11.1910 Mülheim am Main

† 30.01.1971 Bochum

 

Biographie:

 

Studium der kath. Theologie in Mainz, 12. Jan 1936 Priesterweihe in Mainz, anschl. Kaplan in Gießen, 1937 Studium in Münster, 15. März 1940 Promotion zum Dr. theol. in Münster, 1940-1947 Kaplan in Mainz an St. Quintin, St. Joseph, in Mombach, in Nierstein, 1947 Habilitation in Mainz, 1947-1949 Assistent im Priesterseminar in Mainz, 1947 Dozent für alttestam. Exegese und alttestam. Literatur sowie Lehrauftrag für Hebräisch an der UNI Mainz, 1949-1952 Subregens am Priesterseminar in Mainz, 1950 Vertretung für alttestam. Exegese in Münster, 1. Okt. 1953 o. Prof. für AT an der Phil.-Theol. Hochschule Paderborn, zugleich bis 1956 Vorlesungen am "Theologischen Studium" in Erfurt, 12. Jan. 1961 Ernennung zum Geistl. Rat, 1964 Prof. für Altes Testament an der UNI Bochum, kath. Fakultät, 1969-1970 Dekan an der UNI Bochum (im Amt verstorben).

 

siehe Herder Bibelkommentar

 

Schindler, Regine

Auswahlbibel

* 26.05.1935 Berlin

 

Biographie:
 


 

Mehr als 40'000 Ex. verkauft!
Im Jumbo Verlag Hamburg ist die 4-teilige Sprechkassette mit dem kompletten Text erhältlich. Der Verlag TAU-AV bietet die komplette Diaserie zu «Mit Gott unterwegs» an. Für dieses Werk wurde die Autorin durch den Regierungsrat des Kantons Zürich ausgezeichnet. «Ohne die biblischen Texte zu verfremden, schafft die Autorin durch erfundene Rahmengeschichten oder veränderte Erzählperspektiven einen neuen Zugang auch zu vertrauten Gestalten und Ereignissen des Alten und Neuen Testaments.

 

Mit Gott unterwegs

Die Bibel für Kinder und Erwachsene neu erzählt
286 S., 200 durchgehend 4-farbige Illustrationen, aufwändige Ausstattung (Halbleinen, bedruckter Schmuckschuber, zwei Lesebändchen)
4. Auflage
Zürich : Bohem Press, 1996., 1. Auflage. 4°. 277 S.,

Bilder von Stefan Zavrel. Kart./II., im Schuber 

Vorwort

 

Gottesname

Gott,

Lit.:

Landgraf, Michael: Kinderbibel, S.56, 57

Meier, Christoph: Kinderbuch Bibel? S.40, 41 - PDF

Christine Reents / Christoph Melchior: Die Geschichte der Kinder- und Schulbibel. S.28-30, 60, 97, 198, 202, 280, 449, 456, 458, 482, 488, 495, 501, 502, 507, 508-510, 514, 516f, 521, 525, 526, 542, 545, 551, 553, 555, 557, 559, 561, 568, 569

 

Schlachter, Franz Eugen

Vollbibel

Franz Eugen Schlachter

* 28.07.1859 Altkirch bei Mühlhausen (Elsaß)

12.01.1911 Bern

 

Biographie:

 

 

 

Bibel:

 

 

 

seit 1916 in Stuttgart gedruckt und von Lindner und Kappeler neu bearbeitet (siehe dort).

 

 

Das Buch Hiob - aus dem Urtext übersetzt und mit Anmerkungen versehen.
Bern: Buereau der Evang. Gesellschaft - 1893
64 S.

 

Haus-Bibel
Die ganze heilige Schrift - nach dem Urtext und mit Berücksichtigung der besten Uebersetzungen herausgegeben von Franz Eugen Schlachter
Erster Probedruck - 1907
Biel, Verlag der "Miniatur-Bibel"
Generaldepot für Deutschland: Johannes Schergens, Bonn a. Rh.
Depot für Rußland: J. Braun, Halbstadt
Depot für Nord=Amerika: Mennonite Book Concern, Berne. Ind.
 

Größe: 23 x 32 cm, Rundumrotschnitt, gebunden, Frakturschrift

 

Blätter / Seiten:

1 Bl. Leerseite

1 Bl. Titelseite / Rückseite "Buchdruckerei Hermann Krüsi, Basel"

1 Bl. Stich: Der erste Hausgottesdienst (1. Mose 8, 20-22)

1 Bl. Widmung / Rückseite Verzeichnis der Schriften des Alten Testamentes

1 Bl. Vorwort (Vorder- und Rückseite)

548 S. Altes Testament

1 Bl. Verzeichnis der Schriften des Neuen Testamentes (Rückseite leer)

173 S. Neues Testament (Seite 551 - 723)

1 S. Verlagsanzeigen

1 S. Leerseite

Ausgabe 1911

Miniatur= Bibel
Die Heilige Schrift
Nach dem Urtext und mit Berücksichtigung der besten Übersetzungen verfasst von Franz Eugen Schlachter.
Johannes Schergens, Bonn a.Rh.
Typ. Hermann Krüsi, Basel

11,7 x 17,7 cm

 1. Auflage 1905    PDF: AT NT
11. Auflage 1910    728 Seiten 

12. Auflage 1911    728 Seiten 

 

Kurze Geschichte der Schlachter-Bibel

Die erste Ausgabe der Schlachter-Bibel erschien 1905 in der Schweiz als Miniaturbibel beim Verlag der Miniaturbibel in Biel und in Deutschland beim Verlag Johannes Schergens in Bonn a. Rh. Das Außergewöhnliche an dieser Ausgabe war, dass sie nur 1 cm dick war und ein Format von 11,7 cm x 17,7 cm hatte und so in jede Jackentasche passte. Sie hatte einen fortlaufend gesetzten Text, der nur einen Absatz aufwies, wenn ein neuer Sinnabschnitt begann. Die kleine Schrift war gestochen scharf und gut lesbar. Es war die Absicht Schlachters, eine wirkliche kleine Begleitbibel zu schaffen, was ihm auch hervorragend gelungen ist. Die Miniaturbibel war sinngemäß urtextgenau und gut verständlich. Zusätzlich arbeitete er an weiterem Bibelstudienmaterial, nämlich einer Mischung aus Bibellexikon und Konkordanz, dem „Schriftforscher". Dieses Werk konnte er aber infolge seines frühen Todes nicht vollenden. 1968 wurde die Miniaturbibel nochmals als Textgrundlage für das Büchlein „Sorget nicht" seiner Tochter, Elisabeth Schlachter, benutzt. In neuerer Zeit wurde der Text der Miniaturbibel erstaunlicherweise wieder für Bücher herangezogen, z.B. 2006 für das Büchlein „Die Weihnachtsgeschichte" vom Nord-Süd-Verlag.

1945 erschien ein Neues Testament mit und ohne Psalmen mit dem leicht überarbeiteten Text der Miniaturbibel bei der Genfer Bibelgesellschaft. Gedruckt wurde es allerdings schon 1944. Die englische „Scripture Gift Mission" verteilte diese Ausgabe in mehreren hunderttausend Exemplaren unter deutschen Kriegsgefangenen in Deutschland, England und im Nahen Osten. Es war eine Ausgabe in kleiner und gestochen scharfer Frakturschrift. Bereits im Laufe des Zweiten Weltkrieges war die Genfer Bibelgesellschaft an die Familie von Franz Eugen Schlachter herangetreten und erhielt die Erlaubnis zum Nachdruck des ursprünglichen Textes von 1905. Die Freude, die Frau Schlachter-Jakob an dieser Neuauflage des Schlachter-NTs hatte, ersieht man aus dem im Anhang abgedruckten Brief.

 

Erste Revision der Miniaturbibel von Linder und Kappeler

Nach Schlachters Tod gab Johannes Schergens in Bonn eine Revision der Schlachter-Bibel in Auftrag. Diese Revision erfolgte von 1911-1913 durch die reformierten Schweizer Pfarrer Linder aus Oberhelfenswil (St. Gallen) und Kappeler aus Zollikon (Zürich). Pfarrer K. Linder war für das Alte Testament zuständig, Pfarrer Ernst Kappeler für das Neue Testament. Im November 1912 erschien zuerst das revidiert Neue Testament mit ausführlichen Parallelstellen am Rand und im Format und Schriftbild der Handbibel. Im Juni 1913 erschien dann die ganze revidierte Bibel, ebenfalls im Format der Handbibel, mit Überschriften und Parallelstellen. Im November 1913 legte Johannes Schergens zusätzlich diese Revision als 13. Auflage der Miniaturbibel in einem etwas größeren Format und mit einem neuen Druckbild auf - auch in Frakturschrift. Ab 1918 wurde diese revidierte Bibel von der Privilegierten Württembergischen Bibelanstalt in Stuttgart übernommen und gedruckt. Die bisher herausgebende Miniaturbibelgesellschaft war vermutlich schon 1911 aufgelöst worden und die "Privilegierte Württ. Bibelanstalt in Stuttgart" hatte die Rechte an der Schlachter-Bibel von der Familie Schlachter bekommen. Die erste revidierte Ausgabe erschien am Reformationstag 1918 als 14. Auflage der Miniaturbibel von Franz Eugen Schlachter.

Ab 1912 brachte Johannes Schergens in Bonn die revidierte Miniaturbibel-Ausgaben heraus. Eine Saffian/Goldschnitt-Ausgabe kostete z.B. 6,—Mark, eine Hausbibel 18,50 Mark, eine Handbibel 11 Mark (jeweils Leder/Goldschnitt) und das Neue Testament 2,— Mark.

Die neue Revision brachte teilweise recht holprige Textergebnisse. Z.B. die berühmte Stelle aus Psalm 17,5; „Senke meine Tritte ein in deine Fußstapfen, dass mein Gang nicht wankend sei" hörte sich nach der Revision „holprig und verflacht" an.

Trotz des neu hinzugefügten Anhangs war kein organisches Werk entstanden. Das Format war zwar größer, aber immer noch handlich genug. Diese Ausgabe erlebte bis 1952 immerhin 7 Auflagen und endete mit der 20. Auflage der Miniaturbibel. Durch seltsame Umstände kam es dann zur Ablösung der Linder und Kappeler-Ausgabe und die Wege der Schlachter-Bibel gingen zu deren Ursprung zurück; zur Original Miniatur-Bibel von Franz Eugen Schlachter und der deutschsprachigen Schweiz.

Zweite Revision der Schlachter-Bibel von 1905 durch Willy und Gertrud Mauerhofer

Die zweite Revision entstand 1951 durch die Genfer Bibelgesellschaft auf der Basis der Miniaturbibel von 1905. Im Gegensatz zur mehr philologisch-theologischen Ausgabe von Linder und Kappeler, die großen Wert auf Urtextkonformität legten, war diese Revision von 1951 ganz im Stil Schlachters gehalten und wesentlich organischer und näher an Schlachters Original. Sprachlich war die neue Revision um Klassen besser, als die frühere - formal genaue, aber sprachlich unelegante - Ausgabe von Linder und Kappeler.

Zu dieser neuen Revision kam es aufgrund eines Bibelmangels nach dem Zweiten Weltkrieg. Ursprünglich sollte nur die Linder-Kappeler-Ausgabe durch die Genfer Bibel-Gesellschaft neu aufgelegt werden. Eine Anfrage bei der Privilegierten Württembergischen Bibelanstalt wegen der Druckrechte für die von ihr herausgegebene Schlachter-Miniaturbibel, in der Revision von Linder und Kappeler, wurde damals abschlägig beantwortet. In den Kriegs- bzw. Nachkriegswirren gab es scheinbar Probleme mit den Druckplatten.

Durch die freundliche Genehmigung von Frau Schlachter-Jakob konnte die Genfer Bibelgesellschaft so aber die Original Miniatur-Bibel von Franz Eugen Schlachter revidieren und neu herausgeben. Dies war wohl im Nachhinein betrachtet der bessere Weg. Verwunderlich ist, daß die Württembergische Bibelanstalt kurz danach (1952) ebenfalls noch einmal eine Auflage der Linder und Kappeler-Ausgabe auf den Markt brachte (20. Auflage). Es gab kurz Abstimmungsprobleme wegen den Rechten der 1951er Schlachter-Revision, die aber eindeutig bei der Genfer Bibelgesellschaft lagen. Zwischenzeitlich gibt es aber wieder eine gedeihliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Bibelgesellschaften.

Die Bearbeitung erfolgte durch den gelernten Bankbeamten Willy Mauerhofer, damals Lehrer an der Bibelschule in Genf. Es handelte sich um keine neue Revision, sondern um eine Neubearbeitung der Übersetzung von 1905. Ihm war wohl - dank der Gnade Gottes - ein sprachliches Meisterwerk gelungen. Wichtig ist hier zu erwähnen, welche große Hilfe ihm bei der sprachlichen Bearbeitung seine erste Frau Gertrud geb. Schmidt (*1893) war, die als diplomierte Gymnasiallehrerin qualifizierte Mithilfe leisten konnte und einen großen Teil der Last an dieser Revision mit getragen hat. Sie stammte aus einer deutsch-baltisch-russischen Familie und kam durch die Vermittlung der Gräfin Else von Baudissin und Fräulein Marie-Agnes von Knobelsdorff über die Bibelschule Malche nach Genf, wo sie einen Bibelkurs absolvierte.

Die Stelle in Psalm 17,5 zum Beispiel wurde auch wieder analog der Miniaturbibel wiedergegeben. Auf Anhänge wurde fast gänzlich verzichtet. Das Format orientierte sich bei der Dünndruckausgabe an der original Miniaturbibel. Es war bis zur Schlachter-Revision 2000 „die" Schlachter-Bibel. Sie ähnelte auch in den einzelnen Ausgaben verblüffend der original Miniaturbibel. Es waren teilweise sehr elegante und schlanke Bibelausgaben.

Bekannt war die Schlachter-Bibel vor allem für ihre treffende, volkstümliche und doch wortgewaltige, manchmal sogar derbe Sprache. Außerdem war die Sprache dieser Bibel sehr seelsorgerlich gewählt. Dabei war sie aber gleichzeitig sinngemäß urtextgenau.

Leider gab es die einzelnen, ansonst eleganten Ausgaben nur mit einem spärlichen Fußnotenapparat und ohne jegliche Parallelstellen. Dafür gab es eine Studienausgabe, die jeweils mit einem Leerblatt durchschossen war; und dies sogar in einer Goldschnitt-Ausgabe.

Die neue Schlachter Revision 2000

1995 wurde die Ausgabe von 1951 erneut revidiert. Ursprünglich war nur eine leichte sprachliche Überarbeitung vorgesehen. Gleichzeitig wurden für das Neue Testament die Fußnoten erstellt. Im Laufe der Bearbeitung fiel aber dann die Entscheidung für eine sprachliche Vollrevision. Im Jahre 2003 wurde die Revision nach neun Jahren Bearbeitungszeit abgeschlossen.

Die Übersetzung ist sinngemäß urtextgenau, öfters sogar konkordant, aber an vielen Stellen auch dynamisch gleichwertig. Im Sinne Schlachters entstand so eine gut verständliche, sprachlich schöne und doch urtextgenaue Übersetzung. Eine Besonderheit dieser Übersetzung ist die Tatsache, daß sie auf dem alten reformatorischen d.h. vollständigeren Grundtext basiert. Damit folgt sie der Tradition der englischen King-James-Bibel, der italienischen Diodati-Bibel, der spanischen Reina-Valera, der alten Lutherbibel und auch der vor 1931 gebräuchlichen Zürcher-Bibel usw. Seit November 2003 liegt eine Standardausgabe mit ca. 100.000 Parallelstellen, vielen sachlichen bzw. historischen Fußnoten vor. Es gibt außerdem einen reichhaltigen Anhang mit tabellarischen Darstellungen von Zeittafeln, den Wundern, Taten und Reden Jesu, bzw. der messianischen Prophetie. Abgerundet wird der Anhang durch bildliche Darstellungen der vier biblischen Heiligtümer bzw. Tempel, einem ausführlichen Wortverzeichnis, Bibelleseplänen und einem farbigen Kartenteil. Die neueste Ausgabe ist eine Miniatur-Bibel u.a. mit Goldschnitt und Reißverschluss.

Die neue Revision der Schlachter-Bibel 2000 kam eigentlich in mehreren Schritten zustande. Es gab Ende der 70er Jahre den Versuch einer Revision der Schlachter Ausgabe von 1951, der aber dann abgebrochen wurde und letztlich zu einem neuen Projekt, nämlich zur Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) führte. Allerdings wurde in diesem Zusammenhang 1976 eine revidierte Fassung des Johannes-Evangeliums veröffentlich, das von den bekannten Theologen Otto Siegfried von Bibra bearbeitet worden war.

Von einem Schweizer Missionswerk ging eine weitere Initiative aus, eine Revision durchzuführen. Allerdings gab es lehrmäßige Probleme, die letztlich zu einem Abbruch der Zusammenarbeit führten. Parallel dazu hatte der Autor dieser Biographie seit 1978 mit Gottfried Wüthrich und der Genfer-Bibelgesellschaft immer wieder Kontrakte, u.a. zwecks der Ausstattung der Schlachter-Bibel, gehabt. Allerdings kam es erst nach der Klärung der Rechte für die Schlachter-Bibel bzw. daraus folgender notwendiger Abgrenzungen zu einer Initiative, die zur heutigen Revision führte.

Für die Schlachter-Ausgabe 1951 hatte der Verfasser stichpunktartige Fußnoten für das Neue Testament erstellt. Teilweise waren diese schon vorhanden und in der praktischen Gemeindearbeit entstanden. Zielgruppe waren die einfachen Bibelleser.

Auf dieser Grundlage derselben wurde unter Federführung der Genfer Bibelgesellschaft Schritt für Schritt die weitere Bearbeitung des Textes von 1951 angegangen, z.B. der Austausch veralteter Wörter vorgenommen und ausführlichere Fußnoten erstellt usw.

Im Laufe der Zeit zeigte sich aber, dass diese geplante sanfte Revision des beliebten Textes von 1951 aufgrund der Sprachveränderung nicht möglich war.

Es war von Genf eine kleine und effiziente Redaktionskommission ins Leben gerufen worden, die in der Regel in Albstadt tagte. Dies kam daher, weil diese kleine Stadt von allen Bearbeitern und deren Wohnorten etwa gleich weit entfernt war und der Verfasser dort wohnte. Die Albstädter Gemeinde übernahm dann auch die EDV-Bearbeitung der Revision. Grundlage hierfür war aber, dass die Allgäuer Gemeinden um Erwin Keck den 1951er Text exakt elektronisch erfaßt hatten.

Die Zusammensetzung der Redaktionskommission aus Mitarbeitern der Genfer Bibelgesellschaft, Praktikern aus der Gemeindearbeit und Freunden und Kennern der bisherigen Schlachter-Bibel erwies sich als recht glücklich. Auch die punktuelle Mitarbeit von Professor Herbert Jantzen war wertvoll. Für das Alte Testament wurden zwei weitere Sprach-Spezialisten zugezogen, die ebenfalls in Gemeinden tätig sind.

Die Zielsetzung war eindeutig:

a) die Schlachter-Bibel sollte in ihrem prägnanten Stil erhalten bleiben
b) sprachlich aber erneuert werden, d.h. veraltete Ausdrücke ersetzt werden
c) Urtextgenauigkeiten deutlicher formuliert werden
d) die Ausstattung der Bibel verbessert werden

Eine besondere Entscheidung war es, als Textgrundlage den Reformatorischen Text (Für das Neue Testament den so genannten Textus Receptus, eine Sonderform des Mehrheitstextes) zu nehmen. Nachdem es kaum noch Bibeln in neuerem Sprachgewand mit diesem Text gab, war es legitim, dem deutschsprachigen Leser eine Bibel mit diesem Text anzubieten. Dies zudem Schlachter selber einen Text gewählt hatte, der diesem Text nahe stand. Er schreibt 1907 in seinem gedruckten Vortrag „Was verdanken wir der Reformation?" bezüglich dieser Textschiene: „Es war unzweifelhaft eine Fügung Gottes, dass das Studium der griechischen Sprache kurz vor der Reformation durch die sog. Humanisten zu Ehren kam, und dass einer derselben, der gelehrte Erasmus von Rotterdam, im Jahre 1516 die erste genaue Ausgabe des Neuen Testaments im griechischen Urtext veranstaltete, welche in Basel gedruckt wurde." Mit der Studienausgabe wurde 2004 die Revisionsarbeit vorläufig abgeschlossen, obwohl noch eine Konkordanz usw. in Planung ist.

 

Vorwort

Vorwort Seite VI:

Es gibt einige hebräische Wörter, die sich im Deutschen nicht genau wiedergeben lassen, so vor allem der Gottesname Jehova. Luther hat diesen Namen allenhalben mit „Herr" wiedergegeben, während in der vorliegenden Übersetzung nach dem Beispiel der Zürcherbibel, die überhaupt tunlichst verwendet wurde, öfters der hebräische Name steht, im Wechsel mit dem Namen Herr. Jehova wurde namentlich da gesetzt, wo es sich um einen Gegensatz zu den Heidengöttern handelt. Eigentlich sollte man allerdings, wie die gelehrten Forschungen ergeben, „Jahwe" und nicht „Jehova" schreiben; aber die herkömmliche Aussprüche ist zu sehr eingebürgert, als daß wir es wagen dürften, in einer für das Volk bestimmten Bibel diese Aenderung zu treffen. Auf Deutsch bedeutet dieser Gottes= Name eigentlich: "Er wird sein" d.h. das sein, was er war und ist und was er verheißen hat; also noch etwas mehr als „der Ewige", wie die französische Übersetzung den Namen Jehova wiedergibt. Wollte Gott so heißen, so hätte er sich im hebräischen „ha Olam" genannt; indem er die Futurform des Zeitworts sein wählte, um daraus seinen hochheiligen Namen zu bilden, deutete der Allerhöchste an, daß sein Volk von ihm in der Zukunft nicht weniger zu erwarten habe, als er ihm in der Vergangenheit war.

Gottesname

Herr, Jehova

Lit.:
Weber, Kurt
- B
ibelübersetzungen unter der Lupe, S.113-115;
Vogel, Paul Heinz,
Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.56f.;
Bibel Info, 62.Jahrg.
Herbst, S.8-9: Die revidiete Schlachter-Bibel;
Karl-Hermann Kauffmann:
Franz Eugen Schlachter. Ein Bibelübersetzer im Umfeld der Heiligenbewegung, 2007;

 

 

Schlachter, Franz Eugen - Linder / Kappeler

Vollbibel

 

 

Schlachter, Franz Eugen - Miniaturbibel

 

Schlachter, Franz Eugen - Miniaturbibel

Die Heilige Schrift (Miniaturbibel)
Nach dem Urtext und mit Berücksichtigung der besten Übersetzungen
herausgegeben von Franz Eugen Schlachter
bearbeitet von K. Linder und E. Kappeler
Privilegierte Württembergische Bibelanstalt Stuttgart - 16.Aufl. 1922 
VII, 740 Seiten 

 

Privilegierte Württembergische Bibelanstalt Stuttgart - 20.Aufl. 1952 
[5], 761 Seiten 

 

Das Neue Testament (Miniaturtestament)
Nach dem Urtext und mit Berücksichtigung der besten Übersetzungen
herausgegeben von Franz Eugen Schlachter
Neu bearbeitet von E. Kappeler
Die Psalmen
Nach dem Urtext und mit Berücksichtigung der besten Übersetzungen herausgegeben von Franz Eugen Schlachter
Neu bearbeitet von K. Linder
Privilegierte Württembergische Bibelanstalt Stuttgart - 1925 
637 Seiten 

Vorwort

Vorwort zur vierzehnten Auflage (1918):
Nachdem Pfarrer Schlachter am 12. Januar 1911 in Bern entschlafen war, übernahmen Pfarrer
Linder in Oberhelfenswil (Kanton St. Gallen) und Pfarrer Kappeler in Zollikon (Zürich) den Auftrag, die Miniaturbibel einer gründlichen Durchsicht zu unterziehen. Sie taten das, indem sie die Übersetzung den Doppelcharakter einer richtigen doch auch volkstümlich deutschen Übertragung zu wahren suchten. Auch versahen sie die Schriftabschnitte mit Überschriften und einigen Parallelstellen. ...

Unsre Bibelanstalt hat unter Zustimmung der Familie Schlachter des Verlagsrecht des Buches erworben. Da es vergriffen ist, mußte eine neue Auflage gedruckt werden, und zwar infolge der Zeitlage ziemlich unverändert, während unsre Anstalt sich dessen wohl bewußt bleibt, daß bei einem solchen Übersetzungswerk, das dem möglichst richtigen und genauen Verständnis des Grundtextes dienen will, fortgesetzte bessernde Arbeit unerläßlich ist. So haben denn die Herren Linder und Kappeler für diesmal nur einige Verbesserungen angebracht und besonders manche Mängel im Druck beseitigt.

Gottesname

Herr, Jehova

Lit.:Kauffmann, Karl-Hermann: Franz Eugen Schlachter -Ein Bibelübersetzer im Umfeld der Heiligungsbewegung; Lahr/Schwarzwald: St-Johannis Druckerei; 2007

 

Schlachter, Franz Eugen (Neubearbeitung)

Vollbibel

 

 

Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments
Unter Berücksichtigung der besten Übersetzungen nach dem Urtext übersetzt von Franz Eugen Schlachter
Genfer Bibelgesellschaft
1978     X, 718, 228 Seiten 4 Karten 

Vorwort

Vorwort der Herausgeber: 
Die vorliegende Bibelausgabe ist nicht ein Neudruck der sogenannten "Miniaturbibel" sondern eine Neubearbeitung der Originalübersetzung von Franz Eugen Schlachter sel. Sie wurde in Angriff genommen, um dem Mangel an Bibeln entgegenzusteuern, der sich infolge der durch den Krieg hervorgerufenen Verhältnisse überall so einschneidend bemerkbar machte.

Gottesname

Vorwort Seite VII:

Verschiedene Gründe und Erfahrungen veranlaßten die Herausgeber, den erhabenen Gottesnamen "Jehova" (Jahwe) und dessen gekürzte Form "Jah" durchwegs mit "Herr" wiederzugeben. Sie sind zwar darüber klar, daß dieser Ausdruck ungenügend ist, und verweisen auf die Deutung, welche Pfarrer Schlachter in seinem Vorwort gibt. Indem sie "HERR" mit großen Buchstaben schreiben, wollen sie der Erhabenheit des Namens Ausdruck verleihen und zugleich den Unterschied zu "Herr" (für Adonai) hervorheben. Statt "Jehova-Zebaoth" wurde einheitlich "Herr der Herrscharen" gesetzt.

 

 

Schlachter Version 2000

Vollbibel

 

Folgende Personen haben an der Revision der Schlachter-Bibel Version 2000 gearbeitet

(s. alphabetische Auflistung):

 

Erbertshäuser, Rudolf (Lektor)

Eicher, Paul-André (Layout- und Einbandfragen) 

Heide, Martin (AT)

Jantzen, Prof. Herbert (NT) 

Kauffmann, Karl-Hermann  - (Revisionsleiter) 

Liebi, Roger (AT) - Biographie -

Maron, Gottfried - (Parallelstellen-Bearbeitung)

Toscan, Peter Link (Koodinator der Genfer Bibelgesellschaft)

Wüthrich, Gottfried (Tangente zur alten Schalchter-Bibel von 1951)

 

 

 

Erbertshäuser, Rudolf

 

Eicher, Paul-André

 

Heide, Martin

 

Jantzen, Herbert 

 

Kauffmann, Karl-Hermann

 

Liebi, Roger

 

 

Maron, Gottfried

 

Toscan, Peter

 

Wüthrich, Gottfried

 

 

 

 

 

Das Neue Testaments
Neue revidierte Fassung "F.E. Schlachter Version 2000"
© Genfer Bibelgesellschaft - 1.Auflage 1999
X, 501 Seiten 

Online (Text) - Audio

 

Die Bibel Version 2000, neue rev. Fassung, Sonderausg.,

Bielefeld: Genfer Bibelgesellschaft; Christliche Literatur-Verbreitung - 1. Auflage 2004.

XVI, 1354 S. 20 cm,

ISBN: 2608222013

Online (Text) - Audio

 

Die Bibel (Minaturausgabe) Version 2000, neue revidierte Fassung,

Bielefeld: Genfer Bibelgesellschaft; Christliche Literatur-Verbreitung - 2. Auflage 2006.

XVI, 1354 S. 14,5 cm,  

ISBN: 978-89397-042-1

(Neue deutsche Rechtschreibung)

 

Vorwort

 VORSTELLUNG DES NEUEN TESTAMENTES

Die Übersetzung von Franz Eugen Schlachter

Die Genfer Bibelgesellschaft freut sich, die 1999 revidierte Ausgabe, Version 2000, des Neuen Testamentes vorzustellen. Franz Eugen Schlachters Übersetzung der ganzen Bibel erschien 1905 als erste deutsche Bibel dieses Jahrhunderts. Schlachter, der damals Prediger der Evangelischen Gesellschaft in Biel und Bern war, gelang es, der Übersetzung eine besondere seelsorgerliche Ausrichtung zu verleihen. Ein Merkmal der Schlachter-Bibel ist auch ihre sprachliche Ausdruckskraft. Schlachters Text wurde 1951 von der Genfer Bibelgesellschaft erstmals revidiert. Diese Fassung wurde nunmehr weiter bearbeitet. Überzeugt von der hohen Qualität der Übersetzung Schlachters, wollte die Genfer Bibelgesellschaft den besonderen Charakter und die treffenden Formulierungen des Originals beibehalten. Dabei wurde die Übersetzung noch genauer dem griechischen Grundtext angepaßt, der von den Reformatoren im 16.Jahrhundert benutzt worden war.

Somit bringt die Schlachter-Übersetzung, Version 2000, die kraftvolle Sprache des Originals in neuer Gestalt und hat sich dabei dem Grundtext noch wesentlich genähert. Zudem ist der Text auch für die jüngeren Leser verständlicher geworden. Wir wünschen dieser neuen Ausgabe des Neuen Testamentes eine weite Verbreitung und allen Lesern Gottes Segen.

Die Herausgeber

Gottesname

HERR,
2.Mose 3:14 Fußnote:
Der hebräische Name des Gottes Israels (in dieser Übersetzung mit HERR wiedergegeben; wahrscheinlich lautet er »Jahweh«) berut auf dem hebr. Wort hawa = »sein / existieren« von daher die Wendung »Ich bin, der ich bin« (vgl. auch das Ich bin in Joh 6,35, 8,58 u.a.)

siehe auch unter Genfer Studienbibel und John MacArthuribel

 

Schlatter, Adolf

NT

* (16.) 17.08.1852 St.Gallen
19.05.1938 Tübingen
 
Biographie:
 
  

16.08.1852: Geburt in St.Gallen

 1871-1873: Studium in Basel

 1873-1874: Studium in Tübingen

         1875: Examen in Basel

                  Pfarramt in Kilchberg

 1875-1878: Pfarramt in Neumünster

 1877-1880: Pfarramt in Keßwil

15.01.1880: Hochzeit mit Susanna Schoop

         1880: Berufung nach Bern und Habilitation

 1881-1888: Dozent für Neues Testament in Bern

         1885: Veröffentlichung des preisgekrönten Erstlingswerkes

                  "Der Glaube im Neuen Testament"

 1888-1893: Professor für Neues Testament in Greifswald

 1893-1898: Professor für systematische Theologie in Berlin

   seit 1897: Herausgabe der "Beiträge zur Förderung christlicher Theologie"

                  (zusammen mit W. Cremer und später W. Lütgert)

 1898-1922: Professor für Neues Testament in Tübingen

09.07.1907: Tod seiner Frau Susanna

10.10.1914: Tod seines Sohnes Paul

 1908-1914: Zusammenfassung seiner bisherigen theologischen Arbeiten in den

                  vier Bänden "Das Wort Jesu (1909), "Die Lehre der Apostel" (1910),

                  "Das christliche Dogma" (1911) und "Die christliche Ethik" (1914)

16.08.1922: Entbindung von den Amtspflichten

         1928: Letzte Seminarveranstaltung

 1929/1930: Letzte Vorlesung

         1931: Herausgabe des Neuen Testamentes

 1929-1937: Zusammenfassung seines exegetischen Lebenswerkes in 9 großen

                  wissenschaftlichen Kommentaren zum Matthäusevangelium (1929),

                  Johannesevangelium (1930), Lukasevangelium (1931), Jakobusbrief (1932),

                  Korintherbriefen (1934), Markusevangelium (1935), Römerbrief (1935),

                  zu den Pastoralbriefen (1936) und zum 1. Petrusbrief (1937)

         1937: Letztes großes Werk "Kennen wir Jesus?"

19.05.1938: Tod in Tübingen

 

Die Offenbarung wurde von Ernst Lohmeyer geschrieben

 

Erläuterungen zum Neuen Testament
Calwer Vereinsbuchhandlung Stuttgart

 

3.Teil : Das Evangelium nach Johannes ausgelegt für Bibelleser
5. Aufl.1922
204 Seiten 

 

6.Teil : Die Korinterbriefe ausgelegt für Bibelleser
1913
260 Seiten 

 

Erster Band : Die Evangelien und die Apostelgeschichte
3. Aufl.1922
283, 69, 04, 13 Seiten 

4. Aufl.1928
425, 06, 05, 23 Seiten 

 

Zweiter Band : Die Briefe des Paulus
4. Aufl.1928
247, 58, 18, 68 Seiten 

 

Dritter Band : Die Briefe des Petrus, Judas, Jakobus, an die Hebräer.
Die Briefe und die Offenbarung des Johannes.
4. Aufl.1928
436, 44 Seiten 

 

Der Brief des Jakobus
Mit einem Geleitwort von Franz Mußner
Calwer Verlag Stuttgart
3. Aufl.1985
XIV, 04 Seiten 

Das Neue Testament
Calwer Vereinsbuchhandlung Stuttgart
1931    
574 Seiten 

Vorwort

Gottesname

Herr 

Härle / Wagner, Theologenlexikon, S.209f.;
Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.63;

 

Schlatter, Gottlieb

NT

 


† 

 

 

 

Die Schriften des Neuen Bundes aus dem Grundtext wörtlich übersetzt
St. Gallen: Buchdruckerei von Joh. Buff.
 

Nachwort

 

Gottesname

 

 

 

Schlatter, Theodor

NT

Schlatter, Theodor

* 02.06.1885 Bern (Sohn von Adolf Schlatter)
† 13.01.1971 Ludwigsburg

 

        ......: 3 Jahre Stipendiat im "Deutsch-evang. Institut für Altertumswissenschaft im heiligen Land"

        1908: Vikar in Böhringen

        1908: Stadtvikar in Aalen

        1909: stellvertr. Stadtvikar in Ellwngen

        1910: Stadtvikar in Neuenbürg

1910/1911: beurlaubt

1911-1914: Repetent in Tübingen

       1914: 2. Stadtpfarrer an der Tübinger Stiftskirche

       1917: Verleihung des Charlottenkreuzes 

       1923: Dozent an der Theologischen Schule in Bethel

       1930: Lizentiat der Theologie h. c. Münster 

1934/1934: Dekan in Eßlingen

        1937: Beauftragter für den ev. Gemeindedienst 

1937-1956: Prälat in Ludwigsburg

        1943: Stellvertreter des Landesbischofes für geistliche Angelegenheiten 

1943-1967: Vorstand des Verwaltungsrates der Württembergischen Bibelanstalt in Stuttgart

        1950: Dr. theol. h. c. Münster

31.12.1955/

29.02.1956: pensioniert 

 

Eine durchgreifende Übersetzung des Luthertextes, die weitgehender ist als in dem revidierten amtlichen Text von 1956.

 

siehe auch Luther-AT von 1956

 

 

Das Neue Testament unsres Herrn und Heilandes Jesus Christus
In einem erneuerten Luthertext bearbeitet von Theodor Schlatter

Privilegierte Württembergische Bibelanstalt Stuttgart

o.J. 675 Seiten 2 Karten 

Nachwort

S.640:
... Die hier gebotene Fassung des Luthertextes wurde, als sie 1954 in einer größeren, mit Bildern von Wilhelm Steinhausen geschmückten Ausgabe erschien, dankbar begrüßt: sie mag auch jetzt, nachdem inzwischen die amtliche Textfassung von 1956 in mehreren Ausgaben erschien, manchen einen guten Dienst tun. Sie mögen dazu helfen, daß Martin Luther Erbe unter uns lebendig bleibt.

Gottesname

Herr 

Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.65f;

40 Jahre Dienst für die Bibel, in: Die Bibel in der Welt, 1958, S.94-97, 121-123; Bibelreport 1971-01, S.15

 

Schleichert, Bonifacius (Bonifatius)

NT

 

* 1740

† 1790

 

Biographie:

 

kath. Theologe, Bendediktiner (O.S.B.), Prof. der Patrologie und

theol. Literaturgeschichte auf der Universität zu Prag. 

 
 

 

siehe unter Christoph Fischer

 

Schlesische Bibelgesellschaft

Bibelgeselschaft

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Gegründet am 05.06.1815 in Breslau

 

Diehl, Emil: Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Schleswig- Holsteinische Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 17.11.1815 in Schleswig

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Lit.:

Hoffmann, Gottfried Ernst:  150 Jahre Schleswig- Holsteinische Bibelgesellschaft (Die Bibel in der Welt, Bd.8), S.26-50;
Diehl, Emil: Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Schleswiger Bibel

Vollbibel

 

 

BIBLIA. Das ist. Die gantze//Schrifft Altes und Newes Testaments Deutsch / Doct. Martin Luther. Nach dessen letzten und correctesten Edition, so An. Christi 1545 das Jahr vor seinem Tode unter Hertzog Johan Friederich Churf. zu Sachsen außgangen / sampt deß Sauberti Summarien vnd abtheilung der Capitel. Worbey viererley Geographische vnd andere zu erläuchtigung etlicher Texte dienliche Kupfferstücke. Auff gnädigste Verordnung vnd Vorschub Der Durchläuchtigsten / Hochgebornen Fürstin vnd Frauen / Fr. MARINE Elisabeth / Gebornen auß Churf. Stam zu Sachsen / Hertzogin zu Schleßwig Holstein /  Gedruckt in der Fürstlichen Drukkerey Zu Schleßwig Durch Johan Holwein / Fürstl. bestalten Buchdrucker. Im Jahr Christi M.DC. LXIV.

Vorwort

 

Gottesname

  auf dem Titelblatt

 Lit.: Gutenberg-Jahrbuch 1980, S.316-324

 

Schlier, Heinrich

 

* 31.03.1900 Neuburg a. d. Donau
† 26.12.1978 Bonn
 
Biographie:
 
 
 

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament (HthkNT) ; Einheitsübersetzung ;

 Kritisch exegetischen Kommentar über das Neue Testament

 

Schleusinger Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 07.08.1916 in Schleusingen

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

 

Schlögl, Nivard Johann

Vollbibel

katholisch
* 04.06.1864 Gaaden bei Mödling
† 24.06.1939 Wien 
 
Biographie:
 
  

 

1884    Zisterzienserstift Heiligenkreuz
1908    ord. Prof. für AT an der Universität Wien
 

siehe auch bildarchiv austria

 

seine Übersetzung steht auf dem Index der katholischen Kirche

 

 

Schlögl NT 1920

Die Psalmen hebräisch und deutsch mit einem kurzen wissenschaftlichen Kommentar von Dr. Nivard Schlögl, 
Graz & Wien: Styria - 1911.

XXVII, 235 Seiten, 4° (26,5 x 18 cm),

 

Das Buch Ijjob  Aus dem kritisch hergestellten hebräischen Urtext ins Deutsche metrisch übersetzt und erläutert.
Wien u. Leipzig, Orion 1916.
VII, 80 S.,

 

Die heiligen Schriften des Alten Bundes
IV:
Die Prophetischen Bücher. I. Teil: Jesaja
Wien Leipzig: Orion-Verlag
1915     XXI, 99, 43 Seiten*

 

Die heiligen Schriften des Alten Bundes
Erster Band:
Das Buch Mosche, Jehoschua und Schophetim (Pentateuch, Joschua, Richter, 1 Schem. 1-7)
Aus dem kritisch wiederhergestellten hebräischen Urtext übersetzt und kurz erläutert
Burgverlag Richter und Zöllner Wien
1922     428 Seiten   

 

Die heiligen Schriften des Alten Bundes
Zweiter Band:
Das Buch von beiden Reichen (1 Schemuel 8-31, 2 Schemuel, 1 und 2 Könige), Das Buch der Chronik (1 und 2 Chr., Esra 1-6, Nehemja 1-13, Esra 7-10, Tobija, Jehudit, Ester, Erstes und Zweites Buch der Maqqabäer.
Aus dem kritisch wiederhergestellten hebräischen Urtext übersetzt und kurz erläutert
Burgverlag Richter und Zöllner Wien
1922     XVI, 607 Seiten   

 

Die heiligen Schriften des neuen Bundes
Aus dem Urtext übersetzt, mit Erläuterungen und einer Einführung
Burgverlag Richter und Zöllner Wien - 1920    
428 Seiten  

Vorwort

Vorwort (Seite 4):

Ich habe alle die zahllosen überflüssigen „und“, „aber“ und „denn“ ausgemerzt und auch alle hebräischen Breispurigkeiten, wie z. B.  „Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach“ (Alliolie, Matth. 5,2) u. ä. vermieden, kurz mich bemüht, nicht nur eine wissenschaftlich richtige, vollständig sinngetreue Übersetzung zu bieten, sondern ihr auch eine des Inhalts würdige Form zu geben, die dem deutschen Sprachgeist entspricht und jedermann verständlich ist. Dabei war ich bestrebt, die orientalische Bildersprache, soweit sie ohne lange Erklärung allgemein verständlich ist, um ihrer Schönheit willen beizubehalten.

In der Zergliederung des Textes bin ich im großen Ganzen Fillion (Biblia Sacra) gefolgt.

Gottesname

Im AT - Jahwe

 

 Matthäus 1:20 Fußnote

"Herr" steht nach Gewohnheit der damaligen Juden für "Jahwe". 

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.292;

Dr. Nivard Schlögl

„Dem deutschen Volke gewidmet" ist eine Übersetzung, die die ganze Bibel umfassen sollte und von Pater Dr. Nivard J. Schlögl O.Cist. vorgenommen wurde. Geboren am 4. Juni 1864 in Gaaden bei Mödling, lehrte er seit 1908 an der Universität Wien als Professor für alttestamentliche Exegese und später für biblisch-orientalische Sprachen. Gestorben ist er am 24. Juni 1939 in Wien.

Im Großformat erschienen mit kirchlicher Druckerlaubnis im Orion Verlag, Wien und Leipzig 1915, das Buch der Psalmen und Isaias als Band III, l und IV, l, denen 1916 das Buch Hiob als Band III, 2 folgte. Obwohl das druckfertige Manuskript für die restlichen Teile dieser Bände vorlag, kam es, wohl wegen des Krieges, nicht zum Druck. Ausführliche wissenschaftliche Erläuterungen, die sich überwiegend mit textkritischen Fragen befassen, sind am Schluß der Bände gedruckt.

Im gewöhnlichen Format erschienen 1922 im Burgverlag in Wien „Die heiligen Schriften des Alten Bundes. Aus dem kritisch wiederhergestellten hebräischen Urtexte übersetzt und kurz erläutert" in zwei Bänden, die die geschichtlichen Bücher enthalten. Der erste Band erhielt die kirchliche Druckerlaubnis, die für den zweiten Band verweigert wurde.

Diese zwei Bände sind ein eigenartiges, eigenwilliges Werk. Schlögl bringt einen „ursprünglichen" Kanon mit 22 Büchern, „alle nach exilisch umgearbeiteten oder überhaupt nachträglich eingeschalteten Stellen" machte er durch Antiquadruck kenntlich, verwirrend ist die neue Bezeichnung für die meisten Bücher. Die ausführlichen textkritischen Bemerkungen sowie die ausgelassenen Stellen wollte er in einem fünften Band bringen, der aber nie erschien, da das Werk auf den Index kam.

Das gleiche Schicksal traf auch Schlögls Übersetzung des Neuen Testamentes aus dem Urtext, die 1920 mit kirchlicher Druckerlaubnis in Wien erschienen war. In einem Nachwort bezeichnet er seine Übersetzung des Neuen Testamentes als „die erste richtige und erste deutsche Übersetzung". Sie enthält neben vielem Guten und Richtigen manches, das auch heute noch von Wissenschaft und Exegeten abzulehnen ist. Der unvoreingenommene Beurteiler wird sagen müssen, daß Schlögls Arbeiten fünfzig Jahre zu früh kamen.

RGG, Bd.5, Sp. 194; *)Magazin für volkstümliche Apologetik 1916, Heft 2, S.62

 

Schlott, Gustav

Auswahlbibel

 

* 28.12.1853 in Hirschbach
+ 31.01.1927 in Braunschweig

 

Biographie:

 

Taubstummenlehrer

 

 

Illustrierte Biblische Geschichten Unseren lieben Kindern in Haus und Schule erzählt von G. Schlott Schulinspektor
Braunschweig und Leipzig: Verlag von Hellmuth Wollermann - 1885

64 S.

Vorwort

Die nachfolgenden "Illustrierten biblischen Geschichten" sind für den Gebrauch im christlichen Haus, wo treue Eltern ihren Lieblingen noch gern von den heiligen Thaten Gottes berichten, in Kleinkinder= und Sonntagsschulen, sowie in den unteren Klassen von Volks= und Taubstummenschulen bestimmt.

Gottesname

 

 

 

Schlottmann, Christoph Wilhelm Konstantin

Hiob

 

* 07.03.1819 Minden

+ 08.11.1887 Halle (Saale)  

 

Biographie:

 

 

 

Das Buch Hiob Verdeutscht und erläutert
Berlin: Wiegandt und Grieben - 1851

X, 507 S. 

Vorwort

 

Gottesname

Jehova

 

 

Schlusser, Elisabeth

Mundart: Markus

 

*
 

Markus auf Alemannisch. Das Evangelium nach Markus ins Alemannische übertragen von Elisabeth Schlusser nach der Übersetzung von Dr. Martin Luther. Mit Federzeichnungen von Werner Balkow - Herausgegeben von Manfred Ulbricht
Weil am Rhein: Friedrich Resin - 1986
79 S.

Vorwort

Aus dem Vorwort zur ersten Auflage:

 

Markus auf Alemannisch - eine Liebhaberei?

Jedenfalls ist das nicht der Ausgangspunkt für das Erscheinen dieses Bändchens. Vielmehr erwuchs der Gedanke der praktischen Gemeindearbeit eines dazu noch landfremden Pfarrers, der nunmehr in einer sehr alten (seit 1200 Jahren) und heute sehr großen Markgräfler Evangelischen Gemeinde seinen Dienst tut.

Schon in früher Jugend machte dieser heutige Pfarrer auf seiner Wanderschaft aus seiner sächsischen Heimat nach Westfalen, Lippe-Detmold und Köln die besonderen Erfahrungen mit Sprache und Dialekt: Wie sehr das Besondere des Menschseins einer deutschen Landschaft in der jeweiligen Sprache sich ausdrückt. Verstärkt wurden die Erfahrungen in langer Tätigkeit auf dem Hunsrück und am Mittelrhein (Koblenz). Zuweilen scheint es, daß Menschenfreundlichkeit der jeweiligen Volkssprache, des Dialektes bedarf.

 

Und Gottes Freundlichkeit?

Markus auf Alemannisch möchte den einen und anderen Alemannen neu aufhorchen machen - so wie ein Satz aus einer Bach'schen Motette uns neu aufhorchen macht. Um solches Erklingen der Botschaft in den urigen Vokalen des Alemannischen möchte es wohl gehen.

Dabei sei vermerkt, daß bewußt auf das Alemannisch zugegangen wurde, wie es in Weil gesprochen wird - und im Zweifelsfalle orientierte man sich bei Johann Peter Hebel, der ja über viele Jahre hinweg Gast im Alt-Weiler Pfarrhaus war.

 

 

 

Vorwort zur 2. Auflage

 

Das Büchlein MARKUS AUF ALEMANNISCH

hatte unerwartet viel Aufnahme gefunden, so daß schon bald zwei Nachdrucke erforderlich wurden. Nunmehr soll es in einer völlig neuen Form als gefällig gestaltetes Bändchen ins Land gehen. Dem Verleger sei Dank ausgesprochen, daß er sich hierzu verstehen konnte. Vielleicht, daß mancher Alemanne jetzt noch lieber zu MARKUS greift.

M. Ulbrich

Gottesname

 Herr

 

 

Schmalzl, Peter

Psalmen

 

* 14.07.1847 Berngau (Landkreis Neumarkt i.d. Oberpfalz)

† 08.12.1910 Eichstätt

 

Biographie:

 

 1860-1866: Knabenseminar in Eichstätt

 1866-1870: philosophisch-theologische Studien am Bischöflichen Lyzeum Eichstätt

31.07.1870: Priesterweihe am Bischöflichen Lyteum in Eichstätt

 1870-1872: Benefiziumsprovisor in Allersberg

 1872-1874: zweiter Kooperator in Neumarkt

 1873/1874: Beichtvater der Armen Schulschwestern in Neumarkt

 1874/1875: Kooperator in Breitenbrunn

 1875-1877: Studium an der Universität Innsbruck

         1877: Promotion zum Dr. theol. in Insbruck

 1877-1879: Dozent für Exegese des Alten und Neuen Testaments am Lyteum Eichstätt

 1879-1910: Professor für Exegese in Eichstätt

 1886-1891: aushilfsweise Vorlesungen in Philologie in Eichstätt

 1889-1900: Zweiter Eyb'scher Benefiziat von St. Walburg in Eichstätt

 1895-1900: Bischöflicher Geistlicher Rat

19.03.1900: zum Domdkapitular ernannt

        1906: Ordinats-Sekretär

        1908: Librorum Censor

 

 

siehe unter Valentin Thalhofer

 

Schmalzriedt, Egidius

 

* 30.03.1935 Leonberg

† 30.07.2003 Tübingen

 

Biographie:

 

1941-1945: Dietrich-Eckart-Schule Leonberg

1945-1950: Oberschule Leonberg und humanistisches Gymnasium Korntal

1950-1954: Ev. Theol. Seminar Schöntal / Urach (Abitur 1954)

1954-1964: Studium an der Univ. Tübingen, Klassische Philologie, Philologie, Germanistik

        1965: Promotion, Habilitation Allgemeine Rhetorik

1970-1975: außerplanmäßiger Professor

1971-1972: Mitglied des Gemeinderats in Bieringen

1972-1994: Mitglied des Ortschaftsrates in Bieringen

        1978: Professor an der Universität Tübingen

1979-1994: Ortsvorsteher von Bieringen

                12 Jahre Erster Vorsitzender Musikverein Bieringen

        1994: vorzeitige Emeritierung aus Gesundheitsgründen

    ab 1994: zweite Heimat Parcent, Alicante, Costa Blanca

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Schmauch, Werner

 

* 12.03.1905 Herischdorf (Riesengebirge)

† 24.05.1964 Greifswald

 

Biographie:

 

 

siehe Kritisch exegetischen Kommentar über das Neue Testament

 

Schmeller, Johann Andreas

Mundart: Matthäus

* 06.08.1785 Tirschenreuth
† 27.07.1852 München

 

Biographie:

 

Evangelii secundum Matthaeum versio Francica saeculi IX., nec non Gothica saec. IV. quoad superest.

Das Evangelium des h. Matthaeus im Hochdeutsch des neunten Jahrhunderts aus dem St. Galler Codex der Tatianischen Evangelienharmonie zusammengestellt und nebst den entsprechenden Resten der gothischen Uebersetzung herausgeben von J. Andreas Schmeller

Stuttgart Tübingen: J.G. Cotta´schen Buchhandlung - 1827

VI, 106 S.

Vorwort

got

Gottesname

 

Schmid, Christoph von

Auswahlbibel

* 15.08.1768 Dinkelsbühl

† 03.09.1854 Augsburg

 

Biographie:

 

 

siehe auch unter Schmid-Werfel und Matthäus Cornelius Münch

Schmid, H. Ch.

[1820]

Biblische Geschichte für Kinder.
Ein Auszug aus dem grösseren Werke des H. Ch. Schmids.
Zwey Theile wovon der erste, das alte, der zweyte, das neue Testament in sich fasset.
Neuste mit 40 bildlichen Darstellunge vermehrte Auflage.
Gmünd: Ritterschen Buchhandlung - o.J.[1820]
156 S. Ill. 

 

4 verschiedene Schriftarten

 

Schmid, H. Ch.  Schmid, H. Ch.

 

Biblische Geschichte des alten und neuen Testamentes und der Apostelgeschichte... Band 1 (von 4).  Grätz (Leykam) -  20. Aufl., revidiert und verbessert 1831

Frontispiz, IV, 280 S. mit zahlr. Holzschnitt-Illustrationen im Text.

 

 

Vorwort

 

Gottesname

Herr

Pierers Konversations-Lexikon, Band 11, (1892), Sp.573
Christine Reents / Christoph Melchior: Die Geschichte der Kinder- und Schulbibel. S.28, 184, 240, 260, 261f, 264, 266-269, 272, 280, 292, 300f, 324, 340, 370, 371, 397f, 421f, 428, 535, 650

 

Schmid, Hartmut

Kommentar, AT,

* 1956

 

Biographie:

 

Pfarrer Dr. Hartmut Schmid ist seit 1995 Studienleiter am Albrecht-Bengel-Haus (ABH) in Tübingen. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Nach dem Studium der Theologie in Tübingen und Heidelberg war er von 1982-1984 Vikar in Nürtingen, Studienassistent von 1984-1987 am ABH in Tübingen und Pfarrer in Baiersbronn von 1987-1995. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Ludwig-Hofacker-Vereinigung sowie der Pfarrervereinigung "Confessio". Seit 2009 ist er Vorsitzender des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes. Er promovierte 2010 zum Dr. theol. an der Theologischen Universität in Kampen (Holland). Sein Lehrschwerpunkt ist das Alte Testament.


* "Halleluja" und "Amen". Was wir über den Gottesdienst im Alten Testament wissen, in: R Sons, Wie feiern wir Gottesdienst? Wuppertal 2005
* Könige - Struktur und Theologie, in: H.h. Klement / J. Steinberg, Themenbuch zur Theologie des Alten Testaments, Wuppertal 2007

* Der Tempelbaubericht - mehr als ein Baubericht. Beobachtungen zu 1. Könige 6 und 7, in: E. Hahn, R. Hille, H.-W. Neudorfer, Dein Wort ist die Wahrheit, Wuppertal 1997
* Die Möglichkeit der Sühne nach dem Gesetz Moses, in: V. Gäckle, Warum das Kreuz? Wuppertal 1998 · Zum Verständnis von Zeit und Geschichte aus biblischer Sicht, in: R. Hille, Worauf können wir hoffen? Wuppertal 1999
* Zur Hoffnung berufen. Die Verheißungen des Alten Testaments; in: R. Hille, Worauf können wir hoffen? Wuppertal 1999
* Das erste Buch der Könige. Wuppertaler Studienbibel, Wuppertal 2000
* Der Einzelne und das Volk im Alten Testament, in: E. Hahn, Was hält Christen zusammen? Wuppertal 2000
* "Warten auf Post vom Himmel!" - wie führt Gott? in: E. Hahn, Was hält Christen zusammen? Wuppertal 2000
* Der Anspruch des Wortes Gottes. Zum Wesen des Prophetischen im Alten Testament, in: H.H. Klement, Theologische Wahrheit und Postmoderne, Wuppertal 2000
* Gott, Götter und Götzen im Alten Testament, in: T. Messner, Wie viel Macht haben die Mächte? Wuppertal 2001
* M. Dreytza / W. Hilbrands / H. Schmid, Das Studium des Alten Testaments. Eine Einführung in die Methode der Exegese, Wuppertal 2002
* Johann Albrecht Bengel - im Schnittpunkt von Theologie, Pietismus und Kirche, in: H. Schmid, Was will der Pietismus? Wuppertal 2002
* "... damit die Schrift erfüllt würde" - Die Verheißungen auf Jesus Christus im Alten Testament, in: M. Flaig, Warum Jesus? Wuppertal 2003

 

 

siehe Wuppertaler Studienbibel

 

Schmid, Josef

NT: Evangelien

* 26.01.1893 Holzhausen (Bad Aibling)

† 04.09.1975 München

 

Biographie:

 

 

 

siehe Alfred Wikenhauser

 

SYNOPSE DER DREI ERSTEN EVANGELIEN
MIT BEIFÜGUNG DER JOHANNES-PARALLELEN
Verlag
Friedrich Pustet Regensburg
1949 IV, 14 Seiten

Das Evangelium nach Matthäus (1948) 

 

Vorwort

Die vorliegende Synopse der drei ersten Evangelien soll eine Ergämnzung zu der Übersetzung und Erklärung dieser Evangelien im Regensburger Neuen Testament sein. Der Text ist, von einigen wenigen Verbesserungen abgesehen, von dorther übernommen. Der Leser findet hier die Paralleltexte, auf die dort in den Überschriften der einzelnen Abschnitte verwiesen wird, nebeneinander gedruckt.  ... 

Gottesname

Anmerkung zu Matthäus 1:21

Der Satz setzt Leser voraus, denen die Bedeutung des Namen Jesus (hebr. Jeschua, verkürzt aus Jehoschua = "Jahwe ist Heil", seit Ex.17, häufiger israelitischer Name) verständlich war.

 

 

Schmid, Rudolf

AT

* 26.06.1914 Schiers / Schweiz

 

Biographie:

 

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Schmid, Theo Johannes Ambrosius

 

1960

* 14.12.1925 Stuttgart 
† 15.05.1987 Peißenberg

[] begraben in Wessobrunn-Forst

 

Biographie:

 

02.02.1949: einfache Profeß in Neresheim

02.02.1952: feierliche Profeß in Scheyern

08.09.1953: Priesterweihe in Ettal

14.03.1974: Pfarrvikar in der kath. in der kath. Pfarrei St. Leonhard in Wessobrunn-Forst

 

 

siehe Ökumenische Übersetzung

 

Schmid - Werfer

Auswahlbibel

 

Albert Werfer und Christoph von Schmid

Schmid-Werfer

Biblische Geschichte für katholische Volksschulen.
Bearbeitete von Dr. Albert Werfer
I. Altes Testament
291. Auflage 1911
Unveränderter Abdruck der mit der 277.Auflage neubearbeiteten und mit neuen Illustrationen und 2 farbigen Tafeln versehenen Ausgabe.
München: R.Oldenbourg, Abteilung für Schulbücher.

160 S. 

 

II. Neues Testament
283. Auflage 1911
Unveränderter Abdruck der mit der 258.Auflage neubearbeiteten und mit neuen Illustrationen und 4 farbigen Tafeln, 2 farbigen Karten und dem offiziellen Text der Sonntags= und Festtags=Evangelien versehenen Ausgabe.
München: R. Oldenbourg, Abteilung für Schulbücher.

175 S. 

Vorwort

 

Gottesname

 Herr

Christine Reents / Christoph Melchior: Die Geschichte der Kinder- und Schulbibel. S. 260, 267, 269, 421, 428

 

Schmidt, Samuel

 

 

* 15.02.1863 Korntal

† 30.08.1938 Stuttgart

 

Er war Pfarrer, Schriftsteller und Dichter

 

siehe Paul Fabianke

 

Schmidt, Eva Renate

 

 

* 1929

 

 Biographie:

 

Eva Renate Schmidt, Pfarrerin und feministische Theologin, ausgebildet in Organisationsentwicklung, Gestalt und Supervision, hat seit 1973 in Deutschland Organisationsentwicklung und Gemeindeberatung in der Kirche entwickelt. Beratung von Profit- wie Non- Profit Organisation in der BRD, Schweiz, Österreich, Afrika und in den Niederlanden. Ausbildung von Berater/ innen. Lebt in Wittnau bei Freiburg im Schwarzwald.

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Schmidt, Gerhard

Mundart: Auswahl

* 02.07.1931 in Waddenhausen bei Lage im Lipperland geboren.
                   (Lage liegt 9 km nordwestlich von Detmold)

 

Er war Pastor in Helpup und Voßheide, zuletzt auch Superintendent der Klasse Brake in der Lippischen Landeskirche.

 

Ostwestfälisch (Lippisch)

 

Klassische Bibeltexte in lippsk Platt - CD

Klassische Bibeltexte in lippsk Platt / übertragen und gelesen von Pfarrer i. R. Gerhard Schmidt. - Detmold: Lippischer Heimatbund und Lippische Bibelgesellschaft; 2007 - Audio-CD
ISBN 978-3-926311-45-0

Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas 12; Die Weisen aus dem Morgenland nach Matthäus 2; Die Emmausjünger nach Lukas 24; Die Pfingstgeschichte nach Apostelgeschichte 2; Der Kämmerer aus dem Morgendland nach Apostelgeschichte 8; Der verlorene Sohn nach Lukas 15; Jesus als Brot des Lebens nach Johannes 6 (zum Erntedank); Lesung zum 2. Advent nach Jesajas 35; Die 10 Gebote nach 2. Moses 20

 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schmidt, Hans

Psalmen Auswahl

 

* 10.05.1877 Wolmirstedt / Börde, Anhalt 10. Mai 1877

20.01.1953 Halle a. d. Saale

 

Biographie:

 

 

 

Psalmen deutsch im Rhythmus der Urschrift von Hans Schmidt [Auswahl]
Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht - 1917

116 S.
 

Vorwort

 

Gottesname

HERR; in den Anm. S.111, Jahve

Schriften des Alten Testaments von Hugo Greßmann 

 

Schmidt, Hans-Wilhelm

 

 

* 11.02.1903 München
† 14.11.1991 Riemerling (Bayern)
 
Biographie:
 
 

 

siehe Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK)

und Lubkolb, Hans Georg: Die Blaue Bibel

 

Schmidt, Heinrich

Evangelien

* 15.12.1874 Heubach Thüringen

† 02.05.1935 Jena

 

Dr. (Jena)

1934 löste Michaelis, W. diese Übersetzung ab.

 

Uwe Hoßfeld: Haeckels »Eckermann«: Heinrich Schmidt (1874-1935) als PDF

 

 

 

Die vier Evangelien
Deutsch, mit Einleitung und Anmerkungen
Alfred Kröner Verlag Leipzig
1910; VI, 200 Seiten
1923; 232 Seiten 1 Titelbild
  

 

Ausgabe 1923

 

Vorwort

Anmerkungen (1910, Seite 193; 1923, Seite 223):
Der deutsche Text der vorliegenden Ausgabe ist nach Nestles Ausgabe des griechischen Textes unter Berücksichtigung der im Literaturverzeichnis angeführetn Kommentare usw. bearbeitet. Darauf verweisend, kann ich hier um so mehr auf eine Rechtfertigung im einzelnen verzichten, als ja diese Ausgabe nicht philogisch = kritischen Zwecken dienen soll, sondern - wie alle Bändchen von Kröners Taschenausgabe - dazu bestimmt ist, unmittelbar ins Leben zu wirken.
   

Gottesname

 

 

 

Schmidt, Herbert

 

 

* 28.05.1900 Wulkow / Landkreis Saatzig in Pommern* 

† 22.07.1957 Mönchengladbach-Neuwerk

 

Biographie:

 

Herbert Karl Ernst Schmidt (ev.) wurde in Wulkow geboren. Er wohnte in Altefähr/Rügen, besuchte die Volksschule in Samtes, die Vorschule in Putbus und dann das Pädagogikum in Putbus von 1910 bis 1918, wo er am 18. März 1918 das Reifezeugnis erlangte. Vom 30. April 1918 bis zum 10. Dezember 1921 (unterbrochen durch einen kurzen Militärdienst vom 15. Juni 1918 - 12. Dez. 1918 beim 1. Garderegiment in Eiche bei Potsdam) studierte er Theologie, Germanistik und Altphilologie (insgesamt 6 Semester) an der UNI Greifswald. Promotion zum Dr. phil. am 24. Febr. 1921 an der UNI Greifswald (Dissertation: Die Orts- und Flurnamen von Mönchgut. Sammlung und Deutungsversuche) Nach dem Studium legte er am 24. und 25. Februar 1922 in Greifswald seine Lehramtsprüfung ab, 1. Hauptfach Deutsch, 2. Hauptfach Altgriechisch, Zusatzfach Vergl. Sprachwissenschaft und war bis Ende Sept. 1922 Studienreferendar in Putbus. Ab dem 1. Okt. 1922 (Vereidigung am 18. Okt. 1922) war er am Gymnasium in Stralsund bis zum 30. Sept. 1924 tätig. 1. Okt. 1924 bis 30. März 1925 Studienassessor und Adjunkt am Pädagogikum zu Putbus auf Rügen. Vom 15. April 1925 bis 30. März 1930 war er Studienassessor an der Königin-Luise-Schule in Stargard und wurde dort am 1. April 1930 in den höheren Schuldienst Preußens übernommen und war dann noch weiterhin bis zum 30. Sept. 1931 als Studienrat an dieser Schule in Stargard tätig. Ab dem 1. Okt. 1931 – 31. Dez. 1940 war er Studienrat und ab dem 1. Jan. 1941 – 15. Aug. 1941 dann Schulleiter am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bergen auf Rügen, unterbrochen vom 3. Sept. 1939 – Juni 1940 als Soldat an der Front am Oberrhein, wurde dann aber im Juni 1940 als Unteroffizier uk gestellt. Am 15. Aug. 1941 zog er nach Litzmannstadt / Łódź im Wartheland und war dort Studienrat an der General-Briesen-Schule, Staatliche Oberschule für Jungen bis zum 30. Sept. 1942 und vom 1. Okt. 1942 bis zum 18. Jan. 1945 als kommissarischer Oberstudiendirektor an dieser Oberschule tätig. (siehe das Buch von Gerhard Rempel: Hitler’s Children. The Hitler Youth and the SS, Seite 159) Zur Situation in Litzmannstadt siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Lodzer_Deutsches_Gymnasium Vom 21. Febr. 1945 bis 2. Mai 1945 war er Unteroffizier bei den Landesschützen in Stettin und zum Schluss an der Front in Berlin. Er kam dann am Ende des Krieges über div. Stationen nach Mönchengladbach, wurde im Jan. 1947 auf Veranlassung der Britischen Militärregierung wegen ehemaliger Zugehörigkeit zur NSDAP aus dem Internierungslager entlassen und war vom 19. Okt. 1948 bis zu seinem Tode am 22. Juli 1952 als Lehrer am Mathematisch-Naturwissenschaftlichen-Gymnasium auf der Rheydter Straße 65 in Mönchengladbach tätig. In Mönchengladbach war er außerdem 8 Jahre Presbyter an der Christusgemeinde. Er wohnte im ‘alten’ Mönchengladbach mit seiner Familie auf der Benediktinerstraße 13 und verstarb in Mönchengladbach-Neuwerk im Krankenhaus im frühen Alter von 57 Jahren auf Grund der gesundheitlichen Schäden des Internierungslagers.

 

*heute Ulikowo, Teil der Gemeinde Stargard Szczeciński, Polen

 

Seine Rügensche Geschichten (Bergen: Krohß, 1. A. 1924) erschienen als 2. Auflage 1931 im gleichen Verlag unter dem Titel Sagen und andere Bilder von Rügen“.

 

 

siehe Christus heute

 

Schmidt, Johann

 

 

*

 

 

siehe unter Christoph Fischer

 

Schmidt, Johann Lorenz

AT

 

* 30.11.1702 Zell bei Schweinfurt
† 19./20.12.1749 Wolfenbüttel
 
Biographie:
 
1734: wurde seine Übersetzung angekündigt (Wertheimer Bibel)

1737: es wurde ein kaiserliches Mandat (15. Januar) erwirkt, welches die Confiskation des Buches und die Verhaftung des Verfassers verfügte. Schmidt stellte sich freiwillig und wurde gegen Kaution freigelassen

1738: wurde er wieder verhaftet und nach Anspach abgeführt. Er soll danach in Hamburg unter dem Namen Schröder gelebt haben.

  
 

 

 

Die göttlichen Schriften vor den Zeiten des Messie Jesus, der erste Theil, worinnen die Gesetze der Israelen enthalten sind, nach einer freyen Uebersetzung, welche durch und durch mit Anmerkungen erläutert und bestätigt wird. Wertheim. Gedruckt durch Johann Georg Nehr, Hof= und Canzley=Buchdrucker. 1735
48, 1040 Seiten kl.4

 

 

Die Gesetze der Jisraelen - Das erste Buch. 

Seite 1-252

 

Die Gesetze der Jisraelen - Das andere Buch. 

Seite 253-469

 

Die Gesetze der Jisraelen - Das dritte Buch. 

Seite 470-627

 

Die Gesetze der Jisraelen - Das vierte Buch. 

Seite 628-830

 

Die Gesetze der Jisraelen - Das fünfte Buch. 

Seite 831-1040

 

 

Vorwort

 

Gottesname

Jehova

z.B. 2.Mose 3:15:

Weiter sagte Gott: so sage denn zu den Iisraelen; der Gott Jehova schicket mich zu euch, nehmlich derienige Gott, welchen eure Vorfahren, Abhraham, Iizchak und Jaakobh, verehret haben.

 

Lit.:
Herzog, Bd.17, S. 715-718;

Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 2.Bd, E 1310;

 

Schmidt, Ludwig

AT, Numeri

* 11.08.1940 Heilbronn

 

Biographie:

 

        1959: Abitur in Karlsruhe
1959-1964: Studium der ev. Theologie in Heidelberg, Bonn, Göttingen
        1964: Erstes Theolog. Examen, Ev. Landeskirche in Baden
        1965: Zweites Theolog. Examen und Ordination
1965-1973: Assistent für Altes Testament, KiHo Berlin
        1969: Promotion
1973-1974: Pastor im Hilfsdienst, Ev. Kirche in Berlin-Brandenburg
        1973: Habilitation für Altes Testament
1974-1980: Dozent für Altes Testament, KiHo Berlin
1980-2005: Professor für Altes Testament, Uni Erlangen-Nürnberg
                seit Oktober 2005 im Ruhestand 

 

 

 

siehe Göttinger Bibelwerk - ATD

 

 

Schmidt, Paul Wilhelm

 

 

* 25.12.1845 Berlin
† 12.06.1917 Riehen bei Basel
 
Biographie:
 
 
 

 

siehe Protestanten=Bibel
Pierers Konversations-Lexikon, Band 11, (1892), Sp.579

 

Schmidt, Uta

 

* 13.02.1968 Nürnberg

 

Biographie:

 

Studium der Ev. Theologie in Heidelberg, Philadelphia/USA und Marburg mit dem Ziel Pfarramt. 1996 erstes kirchliches Examen bei der Ev.-luth. Landeskirche in Bayern, 1997-2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Altes Testament, Fachbereich Ev. Theologie der Philipps-Universität Marburg, 2002 Promotion über "Zentrale Randfiguren. Strukturen der Darstellung von Frauen in den Erzählungen der Königebücher", betreut von Prof. Dr. Rainer Kessler, 2002-2004 Vikariat in der Petrusgemeinde Laufach, Dekanat Aschaffenburg, Ev.-Luth. Landeskirche in Bayern, 2004 zweites theologisches Examen, 2005 Ordination zur Pfarrerin der Ev.-Luth. Landeskirche in Bayern, 2004-2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Habilitation am Institut für Ev. Theologie, Lehrstuhl Bibelwissenschaften bei Prof. Dr. Ute Eisen, an der Justus-Liebig-Universität Gießen, seit 2010 Pfarrerin der Ev.-Luth. Landeskirche in Bayern, tätig im Schuldienst am Julius-Echter-Gymnasium, Elsenfeld und an der Maria-Ward-Schule (Gymnasium und Realschule), Aschaffenburg. 2012 Habilitation im Fach Altes Testament mit einer Arbeit zum Thema: "Was wird kommen und wie wäre es, wenn es gut wäre? Zukunftsvorstellungen in Jesaja 49-55". Seit 2012 Privatdozentin an der Justus-Liebig-Universität in Gießen.

 

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Schmidt, Werner H.

AT, Jeremia

* 09.07.1935 Mülheim an der Ruhr

 

Biographie:

 

 

 

siehe Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT) , Göttinger Bibelwerk - ATD 

 

Schmidt, Woldemar Gottlob

NT, Epheser

 

* 02.06.1836 Meißen
† 31.01.1888 Meißen
 
Biographie:
 
 

 

siehe Kritisch exegetischen Kommentar über das Neue Testament

Pierers Konversations-Lexikon, Band 11, (1892), Sp.579

 

Schmidt-Domine, Gottfried

NT

 

*
 

Biographie:

 

 

siehe Ludwig Thimme

 

Schmidtgen, Beate

 

* 1966

 

Biographie:

 

Dr. Beate Schmidtgen, aufgewachsen in Karlsruhe, verheiratet, Mutter von vier Kindern. Studium der Ev. Theologie in Heidelberg, Marburg und Bern. 2001 Promotion zum Dr. theol. in Basel über die Stadt als Frau im Buch Jesaja”. Seit Herbst 2001 Vikarin der Evang. Landeskirche in Baden. Sie ist seit 2005 Pfarrerin in der Ev. Kirchengemeinde Rötteln (Lörrach). Sie und ihr Mann Pfarrer Daniel Völker teilen sich die Gemeindearbeit in Lörrach und seit April 2010 ist sie auch Pfarrerin der ev. Kirchengemeinde in Tüllingen.

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Schmiedel, Paul Wilhelm

 

 

* 22.12.1851 Zaukeroda bei Dresden

† 10.04.1935 Zürich

 

Biographie:

 
1893 Professor in Jena
1899 Professor in Zürich

 

siehe Hand- Commentar zum Neuen Testament

 

Schmithals, Walter

 

 

* 14.12.1923 Wesel

† 26.03.2009 Berlin

 

Biographie:

 

 

 

siehe Ökumenischer Taschenbuch-Kommentar zum Neuen Testament und Zürcher Bibelkommentar

 

Schmitt, Armin

Kommentar, AT, Weisheit

* 09.06.1934 Eußenheim (Kr. Karlstadt)

† 18.10.2006 Würzburg

 

Biographie:

 

Ordiniert am 13. März 1960 in Würzburg, Kaplan in Würzburg-Versbach, Dr. theol. am 22. Jan. 1963 in Würzburg (bei Joseph Ziegler), 1963-1965 Studium am Bibelinstitut in Rom, Habilitation für AT in Würzburg am 7. Febr. 1972, PD am 24. Mai 1972, UD in Würzburg 1973, ao. Prof. 1. Okt. 1978 in Würzburg, Prof. in Osnabrück 1980, o. Prof. für AT in Regensburg 1984, Emeritus 1999 (Ruhestand in Karlstadt-Heßlar). Beerdigt auf dem Ostfriedhof in Karlstadt.

 

 

siehe Die Neue Echter-Bibel

 

Schmitt, Axel

Epheser, Kolosser, 1 und 2 Timotheus, Titus

 

*

 

Biographie:

 

siehe BasisBibel

 

Schmitt-Carl, Fritz

Psalm

 

* 09.12.1904 Neuisenburg
† 16.08.1969 Rückersdorf bei Nürnberg
 

Biographie:

 

Gelernt hatte er Buchhändler. 1926 trat er als Leiter in den Verlag Hans Carl in Feldafink ein. Nebenher studierte er in München Germanistik und promovierte 1930 über Heinrich Heine. Bald darauf heiratete er seine Studienkollegin Dr. Helma Carl, die Tochter des Verlagsinhabers, und verlegte seinen Wohnsitz nach Rückersdorf.

Nach dem Krieg verlegte er in Nürnberg manches Buch, u.A. auch die Psalmen von Luther in der Fassung der von Luther zuletzt durchgesehenen Ausgabe von 1545 in der Wiedergabe von Bindseil und Niemeyer unter Berücksichtigung der dort notierten Lesarten. (Halle, 1848-1855 in 7 Teilen)! Zu Rate gezogen wurde auch die Ausgabe von  Carl von Kraus der Bremer Presse. (Geplant war die ganze Bibelausgabe nach Bindseil und Niemeyer, welche leider dann doch nicht erschien.)

Der deutsche Psalter

Herausgegeben von Dr. Fritz Schmitt
Nürnberg: Verlag Hans Carl - 1. Auflage 1948 [3000 Exemplare]
204 Seiten
 

Nachwort

Die Absicht, den Bibeltext in der Sprachform der letzten von Luther selbst durchgesehenen Ausgabe einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen, liegt schon zwei Jahrzehnte zurück, und es fehlte nicht an Aufmunterung und Anregung von den verschiedensten Seiten. Als Hauptgrundsatz war aufgestellt, daß Wortwahl, Wortform, Sprachrhythmus, also der "phonetische Luther" durchaus erhalten bleibt, daß aber alles geändert werden sollte, was das originale Klangbild nicht berührt, aber das Lesen heute erschwert, also alle Besonderheiten der Orthographie und der Drucktechnik, und daß natürlich auch die Korrekturen vorgenommen werden, die sich aus dem Vergleich mit den anderen vorliegenden Original=Ausgaben ergeben. So einfach und selbstverständlich diese Grundsätze sind - die Festlegung im einzelnen bot vielfache Schwierigkeiten bei der Inkonsequenz der Orthographie und der Freiheit der Setzer, bei den schwankenden Formen einer Sprache, die durchaus nicht so festgefügt und eindeutig war, wie allgemein angenommen wird bei einem Werke, das als Fundament unserer Sprachschrift gilt. Mein allzeit verehrter Lehrer Carl von Kraus, der mich im Gebiet der deutschen Sprachkunde heimisch gemacht hat, stand mir auch hier in liebenswürdigster Weise mit Rat und Tat zur Seite und half die vielen Zweifel klären, die bei der Festlegung des Textes entstanden. Ich gedenke seiner in innigster Dankbarkeit und zugleich Prof. Anton Kippenbergs, der sich für die praktische Durchführung des Plans einsetzte und damit den Grund legte für seine Verwirklichung.

Die Vorarbeiten waren so weit gediehen, daß die Publikation hätte beginnen können. Es kam aber der Bruch des Jahres 1933, dessen Folgen unserem Vorhaben nicht günstig waren; es kam der Krieg, die Weiterarbeit hinderte, und es folgten die bekannten Schwierigkeiten der Nachkriegszeit, die das Unternehmen ebenfalls nicht förderten, abgesehen von den Beanspruchungen durch zwingende anderweitige Aufgaben.

Da nun die Verwirklichung der Aufgaben, die Bibel insgesamt in der vorgesehenen Weise herauszugeben, noch geraume Zeit beanspruchen wird, soll der "Psalter" als Einzeldruck vorangehen, dem weitere Teile und schließlich das ganze Werk folgen werden, das dann auch den nötigen erläuternden Anhang enthält.

Der vorliegende Text folgt der Bibelausgabe von 1545, wie sie von Bindseil und Niemeyer wiedergegeben ist, unter Berücksichtigung der dort notierten Lesart (Dr. Martin Luthers Bibelübersetzung nach der letzten Original=Ausgabe kritisch bearbeitet von Dr. Heinrich Ernst Bindseil und Dr. Hermann Agathon Niemeyer, Halle, 1848-1855, 7 Teile). Zu Rate gezogen wurde auch die von Carl von Kraus besorgte Ausgabe der Bremer Presse, die weitere Lesarten berücksichtigt hat. Zu bemerken ist, daß die strenge Konsequenz der ursprünglich aufgestellten obengenannten Grundsätze in einigen Fällen durchbrochen wurde ; und zwar handelt es sich in erster Linie um die Schreibung des ä statt e und des Ö statt e, die dem Lautstand Luthers nicht ganz gerecht wird, aber aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wohl zu rechtfertigen ist, da praktisch diese Schreibweise in den meisten Fällen für den Lauteindruck beim Leser keine Bedeutung haben wird.

Ich bin mir bewußt, daß die Lösung der mir gestellten Aufgabe nicht in jedem Punkte befriedigend sein kann wegen der Kompromisse, die hier unvermeidlich waren und wie immer Anlaß zu Bedenken geben können. Immerhin ist ein Schritt getan, das Buch der Bücher in einer Weise zu bieten, die nicht nur den Inhalt vermittelt, sondern auc Rücksicht nimmt auf die Form einer Sprache, die an Ausdruckskraft und rhythmischer Schönheit seither nicht mehr erreicht worden ist.

Rückersdorf, den 26. Juni 1948     Dr. Fritz Schmitt

Gottesname

Herr

 

 

Schmitt, Kirsten

1 und 2 Korinther

 

*

 

Biographie:

 

 

siehe BasisBibel

 

Schmitthenner, Adolf

NT

 

* 04.05.1854 Neckarbischofsheim

† 22.01.1907 Heidelberg

 

Biographie:

 

 

 

siehe Emil Zittel

 

Schmitz, Adalbert N.

Mundart, Lukas

* 05.02.1931 Linz am Rhein

† 04.04.2003 Neuwied

 

Biographie:

 

Tiefdruckretuscheur, Lehrer, Heimatkundler, Schriftsteller, Künstler, Mundartschriftsteller und Dialektologe.

 

Nach Ausbildung und Berufsjahren als Tiefdruckretuscheur absolvierte er nach einer Begabtensonderprüfung ab 1965 eine Ausbildung zum Kunst-, Werk- und Religionspädagogen. Danach war er als Lehrer in Paderborn angestellt, daneben als Autor und Zeichner heimatkundlich aktiv. Veröffentlichung von Beiträgen und Zeichnungen in der Rhein-Zeitung und im Heimatjahrbuch des Kreises Neuwied, außerdem Verfasser mehrerer Bücher über die Geschichte und die Mundart der Stadt Linz am Rhein. 1996 bekam er den Kulturförderpreis der Stadt Linz.

Dat heilije Evangjélium Jesu Christi nô Lukas odder di jode Nachrich, di uns fruh un frei mät, wi se uns Lukas verzallt hätt
Reinbreitbach: edition wolkenburg - 2002
144 S.
 

Nachwort

VERWENDETE BIBELN
Da ich nicht in der Lage bin, das Lukas-Evangelium aus den Ursprachen zu übersetzen, habe ich als Grundlage für meine Übertragung in die heimatliche Mundart Übersetzungen bekannter Autoren, auch unterschiedlicher Konfessionen, in ständigem Vergleich genutzt.

Ich hoffe, daß der Heilige Geist mich davor bewahrt hat, das Wort Gottes unehrfürchtig zu gebrauchen und ihm Gewalt anzutun.


Dr. Joseph Franz von Alioli
Die Heilige Schrift des Neuen Testamentes
Breslau Ausgabe 1892
 

Dr. Alfons Heilmann
Katholische Familienbibel
Verlag Kösel-Pustet 1937
 

P. Konstantin Rösch OFMCap
Das Neue Testament
Die Bibel — Einheitsübersetzung
Herder 1980
 

Die Zürcher Bibel
Verlag Zwingli Bibel Zürich 1942

Prof. Dr. Josef Kürzinger,
Das Neue Testament
Pattloch Verlag 1956
&
Die Heilige Schrift
des Neuen und Alten Testamentes
Vinzenz Hamp, Meinrad Stenzel, Josef Kürzinger
Augsburg 1989
 

Arenhoevel — Deissler — Vögtle
DIE BIBEL
Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Bundes
Mit Erläuterungen der Jerusalemer Bibel
Herder, 2. Aufl. 1968
 

Die Bibel
oder die ganze Heilige Schrift
nach Martin Luther,
Württembergische Bibelanstalt Stuttgart, 1965


Wuppertaler Studienbibel:
Fritz Rienecker, Das Evangelium des Lukas
Brockhaus Verlag, 7. Aufl., 1977
 

Neue Weltübersetzung der Heiligen Schrift
Wachtturm-Ges. Selters: Rev. Ausgabe 1986
 

Peter Sistig
Jesus sprich zo uns
E kölsch Evangelium
Verlag Styria Köln 1992

Gottesname

Herrjott

 

 

Schmitz, Barbara

 

* 1975

 

 Biographie:

 

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Schmitz, Otto

 Kommentar

* 16.06.1883 Hummeltenberg (jetzt Hückeswagen)

† 20.10.1957 Wuppertal-Elberfeld

 

Biographie:

 

Theologe, Universitätslehrer (NT), kirchlicher Dozent

Studium der Theologie in Halle, danach 1909 Lic. theol Berlin, wiss. Sekretär bei Prof. Eduard Riggenbach in Basel, Kirchendienst Berlin, 1909/1910 Domhilfsprediger in Berlin, 1910 Habilitation, Privatdozent und bis 1912 Stadtvikar ebd., 1912-1915 Direktor und Dozent an der Ev. Predigerschule in Basel, 1915 Lehrstuhlvertreter in Kiel, 1916 theol. Ehrenpromotion, 1916-1934 o. Prof. in Münster, im Oktober 1933 Mitunterzeichner der (gegen den kirchlichen Arierparagraphen gerichteten) Erklärung deutscher Neutestamentler Neues Testament und Rassenfrage“. Wegen  Engagements in der Bekennenden Kirche (BK) wurde er zwangsweise in den Ruhestand versetzt. Danach war er Leiter des Predigerseminars der BK in Bielefeld und von 1934-1938 Dozent an der Theol. Schule in Bethel. Von 1938-1951 war er Leiter der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal-Barmen, 1945 Leiter und seit 1952 hauptamtl. Prof. an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal.

Heft 14 der Stimmen aus der deutschen Studentenbewegung:

Aus der Welt eines Gefangenen

Eine Einführung in den Philipperbrief

Berlin: Furche-Verlag - 2. Auflage 1924

72 Seiten

 

Diese Philipperbrief- Einführung wurde zuerst in den von August 1921 bis Januar 1922 erschienen Heften der "Furche" abschnittsweise veröffentlicht. Die vorligende Buchausgabe wurde im Herbst 1924 bei Edmund Pillardy in Cassel in zweiter Auflage (3. und 4. Tausend) gedruckt.

 

Die Urchristliche Botschaft

Eine Einführung in die Schriften des Neuen Testaments

Furche=Verlag G.m.b.H. Berlin

 

Siebente Abteilung:
Urchristliche Gemeindenöte.
Eine Einführung in den ersten Korintherbrief

1939

220 Seiten   

 

Kommentar mit Bibeltexte

 

siehe Die urchristliche Botschaft

Die Urchristliche Botschaft

Eine Einführung in die Schriften des Neuen Testaments

Furche=Verlag G.m.b.H. Berlin

 

Achte Abteilung:

Apostolische Seelsorge.
2. Korintherbrief

1940
157 Seiten
  

 

Kommentar mit Bibeltexte

 

Die Urchristliche Botschaft

Eine Einführung in die Schriften des Neuen Testaments

Furche=Verlag G.m.b.H. Berlin

 

Elfte Abteilung:

Aus der Welt eines Gefangenen

Eine Einführung in den Philipperbrief

72 Seiten

 

Die Urchristliche Botschaft

Eine Einführung in die Schriften des Neuen Testaments

Furche=Verlag G.m.b.H. Berlin

 

Siebenundzwanzigste Abteilung:

Neutestamentliche Theologie

 

Schmoller, Otto

Vollbibel, AT: Hosea, Joel und Amos. NT:Galater

 

* 13.06.1826 Simmersfeld

23.01.1894 Derendingen

 

Biographie:

 

Studium im Evang. Stift in Tübingen

 

     1848: Vikar in ...(?)

     1849: Präzeptoratsverwalter in Göppingen

     1850: Hauslehrer in Holstein

     1852: wissenschaftliche Reise

     1853: Diakonatsverwalter in Calw

1854-57: Repetent am Ev. Stift Tübingen

     1858: Heirat mit Elisabeth Schmidlin (1837-1924)

1858-63: Diakon (2. Pfarrer) in Marbach/Neckar

1863-72: Diakon in Urach

     1871: Lizentiat der Theologie in Tübingen

1872-81: Dekan in Weinsberg

     1874: Abgeordneter zur 2. Landessynode für Weinsberg

1880-94: Pfr. in Derendingen mit Beibehaltung seines Titels und Rangs

 

Vater: Gustav Heinrich Schmoller

 

Siehe J.P. Lange, Des Alten Testamentes Achtzehnter Teil

Parallel-Bibel oder Die ´heilige Schrift Alten und Neuen Testaments in der Verdeutschung durch D. Martin Luther nach der Orginalausgabe von 1545 mit nebenstehender wortgetreuen Übersetzung nach dem Grundtext
Erster Band: Die Geschichtsbücher des Alten Testaments. - 1887
Gütersloh: C. Bertelsmann

X, 941 S. 

 

Zweiter Band: Die poetischen und prophetischen Bücher des Alten Testaments. - 1888
Gütersloh: C. Bertelsmann

VI, 725 S. 

 

Dritter Band: Das Neue Testaments. - 1920
Gütersloh: C. Bertelsmann

VI, 532 S  

Vorwort

 

Gottesname

Jehova

Schmoller, Otto

 

 

Schnackenburg, Rudolf

 Kommentar, NT, Matthäus

* 05.01.1914 Kattowitz / Oberschlesien (jetzt Katowice / Polen)

† 28.08.2002 Erlabrunn bei Würzburg

 

Biographie:

 

Rudolf Schnackenburg, 1914 in Kattowitz (Schlesien) geboren, studierte Philosophie und Theologie in Breslau vom SS 1932 - WS 1935/36 und promovierte dort am 17. Dez. 1937 zum Dr. theol. Am 1. Aug. 1937 wurde er zum Priester geweiht. Anschließend war er Pfarrverweser in Blumenau vom 01.08.1937 – 07.10.1937, Kaplan in Waldenburg an Hl. Schutzengel 10.11.1937 – 30.04.1943, Kaplan in Breslau an St. Carolus 01.05.1943 – Mai 1945, Pfarrvikar in Goldberg an St. Hedwig Ende Mai – 19.07.1946, Zivilinternierung/Flüchtling in Liegnitz 1945, Studium und Seelsorgeaushilfe in München und Habilitation am 6. Dez. 1947 an der Uni München für das Fach Neutestamentliche Exegese. Hausgeistlicher in Vaterstetten 01.01.1948 – 19.04.1948, PD in München für NT am 10. April 1948. Er blieb danach bis 1951 als Privatdozent in München, ging dann als komm. Vertreter und ao. Prof. für Neutestamentliche Exegese vom 01.06.1951 - 30.04.1955 an die Philosophisch-Theologische Hochschule nach Dillingen. Vom 01.05.1955 - 31.07.1957 war er o. Prof. in in Bamberg an der Philosophisch-Theologische Hochschule. Ab dem 1. Aug. 1957 o. Prof. für Neutestamentliche Exegese in Würzburg. Rufablehnung nach Münster am 22. Febr. 1963, Rufablehnung nach München (Nachfolge O. Kuss 8.2.1973, Studenten veranstalten einen Fackelzug), Dr. theol. h.c. Innsbruck 1970, Emeritus 30. März 1982. Päpstlicher Hausprälat März 1964, Bayerischer Verdienstorden 1979, Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 04.02.1986. Seine Doktoranden und Habilitanden kamen nicht nur aus dem europäischen Ausland, sondern auch aus Kanada, USA, Südamerika und Afrika. Dies belegt das internationale Ansehen, das der Würzburger Theologe genoss.
Im kirchlichen Bereich wirkte Schnackenburg als Berater der Päpstlichen Bibelkommission, des Sekretariats für die Einheit der Christen und des deutschen Episkopats für Glaubens- und Sittenfragen. Zudem gehörte er einige Jahre lang der Internationalen Päpstlichen Theologenkommission an. Für seine Verdienste erhielt er 1964 den Titel "Päpstlicher Hausprälat". Durch sein Wirken hat der Professor die Entwicklung der modernen Bibelwissenschaft wesentlich beeinflusst. Immer bekannte er sich dazu, dass die Exegese von der Wissenschaft zum Leben, von der Vergangenheit in die Gegenwart führen müsse. Seine Veröffentlichungen "Die sittliche Botschaft des Neuen Testaments" und "Gottes Herrschaft und Reich" hatten auch Einfluss auf das Zweite Vatikanische Konzil. Unter anderem war Schnackenburg, der sich stets um Ökumene bemühte, Präsident der "Studiorum Novi Testamenti Societas", einer weltweiten Vereinigung aller Neutestamentler verschiedenster Konfessionen. Zudem gab er viele Jahre die Reihe "Evangelisch-Katholischer Kommentar zum Neuen Testament" mit heraus. Aus der stattlichen Zahl seiner Publikationen sind seine Kommentare zum Johannesevangelium und zu den Johannesbriefen hervorzuheben, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Dem Würzburger Theologen wurden viele Auszeichnungen und Ehrungen zuteil.

 

 

 

Mitherausgeber von: Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament (HthkNT) ; Die Neue Echter-Bibel und Geistliche Schriftlesung

 

Schnappinger, Bonifaz Martin

NT

 

* 05.10.1762 Neuburg a. d. Donau

† 06.12.1832 Freiburg im Breisgau

 

Biographie:

 

lat. Name: Bonifacius a S. Wunibaldo

dt. Name: Franciscus Martinus Schnappinger

 

28.01.1782: Eintritt ins Karmelitenkloster Köln

30.01.1784: Profeß in Köln

24.09.1785: Priesterweihe

        1785: Lektor in Würzburg

1792-1802: Lektor in Heidelberg

1799/1800: Prior in Heidelberg

        1802: Austritt aus dem Karmelitenorden

1792-1799: Professor für Exeges in Heidelberg

1799-1807: Professor für Dogmatik in Heidelberg

1807-1821: Professor für Dogmatik in Freiburg

1821-1832: Privatier in Freiburg

 

Biographie:

 

 

 

Schnappinger, Bonifaz Martin

 

 

Schnappinger, Bonifaz Martin

Die Heilige Schrift des neuen Bundes mit vollständig erklärenden Anmerkungen

Mannheim: T. Löffler - 1800
Erster Theil, das Evangelium des Matthäus
XVI, 534 S. 

 

Zweiter Theil, das Evangelium des Markus, Lukas und Johannes
732 S.        

 

Dritter Theil, die Apostelgeschichte, und die Briefe Pauli an die Römer, Korinther, und Galater
717 S.        

 

Mannheim: kathol. Burgerspital, durch F.W. Corden - 1799
Vierter Theil, Die Briefe Pauli an die Epheser, Kolosser, Thessaloniker, Hebräer, an den Titus, Thimotheus, Philemon, die Briefe Petri, Jakobi, und Johannis, nebst der Offenbarung
655 S.

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Band 3, S.34, 35 ; Apostelgeschichte 2:25, 26 (Ausg.1800):

V.25. Denn David spricht von ihm: a) Ich habe den Herrn immer vor meinen Augen gehabt; b) denn er ist mir zur Rechten, c) damit ich nicht beweget werde. d)
b)
Ich (der Messias, in der Anwend. Jesus selbst) habe mein Vertrauen auf den Jehova (auf Gott den Vater) gesetzt. Habe ihn immer bemerket, um mich dadurch in meinen Leiden, und mühesamen Handlungen aufzumuntern.

V.26. Darum hat sich mein Herz erfreuet, und meine Zunge hat frohlocket: a) Ueber das wird auch mein Leib in der Hoffnung ruhen.b)
a)
Deßwegen erfreue ich mich, und frohlocke. - Weil mir der Jehova (Gott der Vater) so beisteht, so habe ich (statt mein Herz pars pro toto.) mich erfreuet, und habe meine Freude (wieder ein parallelis´m membr. wie V.19.) auch äußerlich zu erkennen gegeben.

 

Schnappinger, Bonifaz Martin

 

Textbeispiel siehe Johannes 1,1

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.280f:

Bonifaz Martin Schnappinger

Geboren am 5. Oktober 1762, trat er 1782 in den Karmelitenorden ein und erhielt den Ordensnamen Bonifacius vom hl. Wumbald. Gleichzeitig mit Dereser (s. o.) ließ er sich aus dem Orden entlassen und wurde Weltgeistlicher. Seit 1792 war er Professor für Dogmatik und Exegese in Heidelberg, 1807 ging er an die Universität Freiburg i. Br. Gestorben ist er am 6. Dezember 1832 in Freiburg.

In drei Bänden ließ er 1787 bis 1799 bei Tobias Löffler in Mannheim eine Übersetzung des Neuen Testamentes „mit vollständig erklärenden Anmerkungen" erscheinen. Die 2. Auflage von 1808 sowie die dritte von 1817 umfaßte vier Bände.

Während diese Ausgabe unter dem Namen Schnappinger erschien, kam „mit Genehmigung des Bischöflich-Wormsischen Vicariats, und der theologischen Fakultät zu Heidelberg" unter seinem Ordensnamen eine vierbändige Ausgabe der Heiligen Schrift des Neuen Bundes ebenfalls bei Löffler in Mannheim heraus. Auch sie ist mit „vollständig erklärenden Anmerkungen" versehen, die zwischen die Verse eingefügt sind. Eine 2. Auflage dieser Ausgabe wurde bereits 1800, eine 3. im Jahre 1807 herausgegeben.

 

Schnedermann, Georg

Kommentar

* 03.07.1852 Chemnitz

† 14.01.1917 Leipzig

 

Biographie:

 

Er war Lic. Dr. in Basel sowie a. o. Professor der Theologie an der Universität Leipzig.

 

siehe Hermann Strack - Otto Zickler

 

Schneider, Dieter

Kommentar, AT, 5. Mose, Psalmen, Jesaja, Jeremia,

 

* 1938

 

Biographie:

 

Der Alttestamentler Dieter Schneider erhielt entscheidende Impulse in der Jugendarbeit von Pastor Wilhelm Busch (Essen). Während des Studiums Mitarbeit in der SMD, später in der Schülerarbeit. Acht Jahre Gemeindepfarrer in Hessen. Nach Beendigung des Studiums kam er 1975 als theologischer Lehrer zum MBK in Bad Salzuflen und wurde anschließend dort Studienleiter. Von 1984-2000 war er Gemeindepfarrer der ref. St. Pauli-Gemeinde in Lemgo. Er lebt nun im Ruhestand in Barntrup-Sonneborn.

 

"Luther gebührt der Ton auf der ersten Silbe, Calvin auf der zweiten Silbe", begrüßte Dieter Schneider die zahlreich erschienenen Gäste in der Begegnungsstätte. Die Inspiration für dieses Buch liege 50 Jahre zurück, erklärte der pensionierte Pfarrer. Damals fühlte er sich von seinen Eltern gänzlich unverstanden, da ihnen der Zugang zur Religion fehlte. Als er den Wunsch äußerte, Theologie zu studieren, hielten sie ihn für geistig verwirrt und fürchteten eine schwere Depression des jungen Mannes. Doch er setzte sich durch und begann das Studium ohne Unterstützung der Eltern. Für seinen Lebensunterhalt musste er fortan selber sorgen und arbeitete für 2,89 Mark-Stundenlohn auf dem Bau. Sein Leben empfand er als eine tiefe Sinnlosigkeit. Als an der Fakultät eines Tages ein reisender Buchhändler einen Rabatt von 15 Prozent auf alle Bücher gewährte, erstand er Calvins "Institutio - die Unterweisung in die christliche Religion", weil es besonders dick war. Denn, so dachte er, je dicker ein Buch, desto größer wäre die Wahrscheinlichkeit, dass da auch etwas Gutes drin stände. Diese Schrift habe ihm geholfen, Gott zu erkennen und Lebenssinn zu finden. Seine spätere Dissertation über Calvin sei leider abgelehnt worden, da sie nicht wissenschaftlich genug und zu nah an der Gemeinde war. Nach Beendigung des Studiums kam er 1975 als theologischer Lehrer ans damalige MBK-Seminar nach Bad Salzuflen. Von 1984 bis 2000 füllte er als Gemeindepfarrer der reformierten St. Pauli-Gemeinde in Lemgo seine Kirche. Der aktive Pensionär lebt heute in Barntrup-Sonneborn und nennt den Gartenbau sein Hobby. Bei der Recherche zu seinem Buch half ihm Calvins Studienausgabe, mit seinen zweisprachigen Quellenstudien und entsprechenden Fußnoten. "Calvin hat das beste Latein des 16. Jahrhunderts geschrieben", schwärmt Dieter Schneider von dem großen Reformator. "Ich nenne Martin Luther einen Propheten. Johannes Calvin nenne ich einen Lehrer. Prophet und Lehrer sind nie dasselbe - und doch gehören sie zusammen. Calvin verstand, was seine Zeitgenossen wollten. Er war ein glaubender Denker mit flammendem Herz", unterstrich er. Im Anschluss an die Buchpräsentation wurde die große Calvinausstellung in der evangelisch-reformierten Kilianskirche in Schötmar am 18.03.2009 eröffnet.

siehe Wuppertaler Studienbibel

 

Schneider, Georg

 Völkische Übersetzung, Evangelien

 

* 05.01.1902 Dürrmenz

† 06.11.1986 Schwäbisch Hall – Gailenkirchen

 

Biographie:

 

Schneider wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Er musste zur Finanzierung seines Theologiestudiums in Bethel, Heidelberg und Tübingen als Werkstudent, Holzfäller und Knecht arbeiten. 1925 legte er sein Examen ab und war danach als Vikar in Stuttgart-Münster und Stuttgart-Botnang tätig. 1927 war er Pfarrvertreter in Vaihingen a.E., 1928 in Dünsbach und 1928 in Heidenheim. 1929 dann für kurze Zeit Hilfslehrer an der Friedrich-Eugen-Realschule in Stuttgart. 1929 wurde er als Repetent im Tübinger Stift aufgenommen. (Im Bereich des Protestantismus sind theologische Repetenten in der Regel jüngere ordinierte Geistliche) Er beschäftigte sich dort mit sozialen Fragen. 1930 machte er eine Studienreise ins Ruhrgebiet, ins mitteldeutsche Industriegebiet und nach Berlin. Er verfasste danach Abhandlungen über Christentum und Sozialismus, Fließbandarbeit und Menschenwürde sowie über das soziale Pfarramt. 1931 wurde er 3. Pfarrer an der pietistisch geprägten Leonhardsgemeinde in Stuttgart. Auf Grund der seiner Meinung nach positiven Entwicklung im sozialen Bereich nach der Machtübername der Nationalsozialisten schloss er sich 1933 den Deutschen Christen (DC) an. 1934 verschärfte er seine Angriffe auf die Kirchenleitung. Mitte der 1930er Jahre war er in Stuttgart so bekannt, dass sogar Menschen aus anderen Kirchengemeinden zu seiner Predigt kamen. (Es muss hier bemerkt werden, dass sich die evangelische Landeskirche nicht von den Deutschen Christen vereinnahmen ließ und mit zur tragenden Säule der BK innerhalb des Deutschen Reiches gehörte) Nach der Spaltung der Deutschen Christen setzte sich in Württemberg die von Georg Schneider mit ins Leben gerufene “Volkskirchenbewegung DC” durch. Sie schloss sich 1937 mit anderen Gruppen zur “Nationalkirchlichen Einigung DC“ zusammen. Die Nazis unterstützen Schneiders Volkskirche und überließen ihnen 1936 die beiden Kirchen in Stuttgart im Alten Schloss und in Bad Canstatt. Sie unterstützen die Volkskirche auch finanziell. Sie erhielt bis Kriegsende jährlich 75.000 Reichsmark. 1938 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP, welche aber 1939 abgelehnt wurde. Im Oktober 1939 wurde Schneider zum Kriegsdienst eingezogen. 1943 wurde Schneider in Süditalien schwer verletzt und musste 13 Monate im Lazarett verbringen. Bei Kriegsende kam er in englische Gefangenschaft und wurde in ein Lager nach Ägypten gebracht, wo er als Lagerpfarrer arbeiten durfte. Anfang 1947 kehrte er wieder zu seiner neunköpfigen Familie zurück, die mittlerweile in Gailenkirchen wohnte (heute ein Stadtteil von Schwäbisch Hall) Er befand sich 1947 im Wartestand und wollte wieder sofort in den Kirchendienst eingestellt werden, was man aber nicht gestattete, bevor das Entnazifizierungsverfahren nicht abgeschlossen war. 1949 fand dieses Verfahren statt, und aus dem braunen Pfarrer und Agitator wurde jetzt ein Mann, der nicht belastet war. Da die Landeskirche von ihm als dem einstigen geistigen Führer der DC einen Widerruf ohne Einschränkung verlangte, Schneider dies aber ablehnte, wurde er 1952 mit einer Pension in den Ruhestand versetzt. Seinen Pfarrertitel durfte er behalten. Er wollte nun Volksschullehrer werden. 1954 bestand der 52-jährige die zweite Prüfung für das Lehramt und arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Volksschullehrer. Noch 1959 brachte er folgendes Buch heraus: „Kernprobleme des Christentums; Paulus und Evangelium und Paulinismus“; Ehrenfried Klotz Verlag; Stuttgart 1959.

Der Heiland Deutsch. Eine gegenwartsnahe Darbietung der Botschaft Jesu

Stuttgart: Bonz - 1935

213, Seiten       

 

 

Der Heiland Deutsch. Eine gegenwartsnahe Darbietung der Botschaft Jesu

Stuttgart: Bonz - 2. umg. Aufl. 1937

213, [3] Seiten

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schneider, Gerhard

 

 

* 15.06.1926 Trier

†     11.2004

 

Biographie:

 

Prof. em. Gerhard Schneider verstarb Ende November 2004 im Alter von 78 Jahren. Gerhard Schneider, 1926 in Trier geboren, studierte von 1947 bis 1953 Theologie und Philosophie in Trier und München, er wurde 1952 zum Priester geweiht. Von 1953 bis 1962 war Schneider im Pfarr- und Schuldienst tätig. Lic. theol. 1956, Dr. theol. 1959, Habilitation für Neutestamentliche Exegese am 21. März 1968 in Würzburg. Ab 1968 lehrte er als o. Prof. für Exegese und Theologie des Neues Testaments an der Katholisch-Theologischen Fakultät der RUB. Hier blieb er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1991.

 

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament (HthkNT)

und Ökumenischer Taschenbuch-Kommentar zum Neuen Testament

und Geistliche Schriftlesung

 

Schneider, Heinrich

Psalmen

* 22.02.1908 Merkenfritz
† 23.04.1994 Mainz
 
Biographie:
 

 

siehe Echter-Bibel 14.Lieferung und Herder Bibelkommentar

 

siehe auch Arthur Allgeier

 

Schneider, Johannes

1.Thessalonicher

 

* 23.09.1895 Stadtoldendorf, Kreis Holzminden
† 22.05.1970 Berlin-Lichterfelde (Bethel-Krankenhaus)
 
Biographie:
 
 

 

Die Urchristliche Botschaft

Eine Einführung in die Schriften des Neuen Testaments

Furche=Verlag G.m.b.H. Berlin

 

Dreizehnte Abteilung:

Der kommende Tag

Eine Einführung in den ersten Brief an Thessalonischer

1. Auflage 1932

88 Seiten

 

Kommentar mit Bibeltexte

 

siehe Die urchristliche Botschaft

Vorwort

 

Gottesname

 

siehe Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK) - Sonderband
Bibelhilfe für die Gemeinde, Band 16

 

Schnelle, Udo

 

* 1952

 

Biographie:

 

 

siehe Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK)

 

Schniewind, Julius

 

Schniewind, Julius

* 28.05.1883 Wuppertal-Elberfeld

† 07.09.1948 Halle

 

Biographie:

 

Schniewind besuchte das Gymnasium Elberfeld, von 1901 bis 1906 studierte er in Bonn, Halle, Berlin und Marburg Theologie. Die theologischen Examina legte er 1905 und 1910 ab, 1910 wurde er an der Universität Halle zum Lic. Theol. promoviert, 1914 für das Fach Neues Testament habilitiert. Bis 1915 war er Inspektor des Schlesischen Konvikts. Von 1915 bis 1918 leistete Schniewind Kriegsdienst als freiwilliger Feldgeistlicher und wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. 1919 zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor ernannt, erhielt Schniewind 1921 einen Lehrauftrag für neutestamentliche und patristische Philologie und Schriftenkunde. 1926 vertrat er den Lehrstuhl für Neues Testament. 1927 erhielt er einen Ruf als persönlicher Ordinarius an die Universität Greifswald, 1929 wurde er persönlicher Ordinarius an der Universität Königsberg. 1935 sollte Schniewind wegen seines Engagements für die Bekennende Kirche Ostpreußens nach Kiel versetzt werden, die Universität Halle sprach sich jedoch für seine Versetzung nach Halle aus. 1937 wurde Schniewind vom Dienst suspendiert und durch ein Dienststrafverfahren zur Kürzung der Bezüge um ein Fünftel verurteilt. Ab 1938 war er wieder als Professor, ab 1939 zugleich als Lazarettseelsorger tätig. 1945/46 lehnte er Rufe an die Universitäten Münster, Mainz und Berlin ab. Von 1946 bis 1948 war er zugleich Propst von Halle-Merseburg.

 

 

siehe Göttinger Bibelwerk NTD 1; 2;
 
 

 

 

Schobser, Hans

 

 

* 1460

† 1530

 

Augsburger Buchdrucker

 

 

 

 Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 1.Bd, E28, E33, E33a;

 

Schöffer, Johannes

Evangelien

 

*


Sohn von Peter Schöffer - Mitarbeiter von Gutenberg

 

Ewangelia mit vßlegung d' Gloß vnd Epistel teutsch vber [über] das gantz Jar allenthalben darbey der anfang: der Psalm vnd die Collect eyner yeglichen Meß : nach ordenung der Christlichen Kyrchen
Mentz : Johannes Schöffer, 1510
CXLVI, [2] Bl.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

Lit.:
Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 1.Bd, E50

 

Scholl, Johann Eberhard Heinrich

Psalmen, Sprüche

 

*06.05.1761 Beilstein 

†13.10.1813 Heidenheim

 

Biographie:

 

Diaconus in Sindelfingen, Dekan in Heidenheim von 1805-1813

 

Übersetzer der Holländischen Psalmen (1792)  und Sprüche von Hermann Muntinghe

 

Scholz, Johann Martin Augustin

NT

 

* 08.02.1794 Kapsdorf bei Breslau
† 20.10.1852 Bonn
 
Biographie:
 
 
 

Die heilige Schrift des alten Testaments (1833)
2.Theil vierter Band: Die Bücher der Makkabäer    

4.Theil vierter Band: Die zwölf kleinen Propheten  

siehe unter Dominikus von Brentano

 

Vorwort

 

Gottesname

Benutzt den Namen Jehova an allen Stellen.

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.277:

Johann Martin Augustin Scholz

Er war am 8. Februar 1794 zu Kapsdorf bei Breslau geboren und machte von 1814 bis 1821 ausgedehnte Studienreisen durch Europa und den Orient. 1820 wurde er Professor für Exegese und Kirchengeschichte in Bonn. Dieses Amt trat er 1821 nach Empfang der Priesterweihe an. Am 20. Oktober 1852 ist er dort gestorben. Neben einer Einleitung in die Heilige Schrift veröffentlichte er auch ein Handbuch der biblischen Archäologie. Die 1828 bis 1837 in siebzehn Bänden erschienene Bibelbearbeitung ist im Alten Testament teilweise noch nach Dereser, das Neue stammt von ihm.

Pierers Konversations-Lexikon, Band 11, (1892), Sp.634

 

Scholz, Jörg

NT

Scholz, Jörg

*28.07.1945 Eschwege (Nordhessen)
 
nach Studium der Theologie in Marburg (Lahn) und Tübingen 1972 Ordination zum Pfarrer
siehe unter:
http://home.arcor.de/joergscholz/home.html
http://www.bod.de/index.php?id=296&auto_id=16197
 
 
 

Bibliothek des Neuen Testaments

DIE BIBLIOTHEK DES NEUEN TESTAMENTS

Band 1: Das Evangelium nach Markus; 56 S.  
ISBN-10: 3-8334-6668-5 - ISBN-13: 978-3-8334-6668-7

 

Band 2: Das Evangelium nach Matthäus; 80 S.   
ISBN-10: 3-8334-6669-3 - ISBN-13: 978-3-8334-6669-4

 

Band 3: Das Evangelium nach Lukas - Die Apostelgeschichte des Lukas; 156 S.   
ISBN-10: 3-8334-6670-1 - ISBN-13: 978-3-8334-6670-0

 

Band 4: Das Evangelium nach Johannes - Die drei Johannesbriefe; 80 S.  
ISBN-10: 3-8334-6671-5 - ISBN-13: 978-3-8334-6671-7

 

Band 5: Die Briefe des Paulus - An die Gemeinde in Thessaloniki - Der 1. Brief an die Gemeinde in Korinth - An die Gemeinde in Philippi - An Philemon - Der 2. Brief an die Gemeinde in Korinth - An die Gemeinden in Galatien - An die Gemeinde in Rom; 128 S.   
ISBN-10: 3-8334-6672-3 - ISBN-13: 978-3-8334-6672-4

 

Band 6: Die Briefe im Namen des Paulus - An die Gemeinde in Kolossa - An die Gemeinde in Ephesus - Der 2. Brief an die Gemeinde in Thessaloniki - Der l. Brief an Timotheus - Der Brief an Titus - Der 2. Brief an Timotheus; 56 S.   
ISBN-10: 3-8334-6673-1 - ISBN-13: 978-3-8334-6673-1

 

Band 7: Der Hebräerbrief; 52 S.   
ISBN-10: 3-8334-6674-X - ISBN-13: 978-3-8334-6674-8

 

Band 8: Die Offenbarung des Johannes; 50 S.   
ISBN-10: 3-8334-6675-8 - ISBN-13: 978-3-8334-6675-5

 

Band 9: Die Kirchenbriefe - Der l. Brief des Petrus - Der Brief des Jakobus - Der Brief des Judas - Der 2. Brief des Petrus -
(Anhang mit dem Evangelium nach Thomas); 60 S. 
 
ISBN-10: 3-8334-6676-6 - ISBN-13: 978-3-8334-6676-2

© 2006 Jörg Scholz

Einbandgestaltung und Druckvorlage vom Herausgeber

Herstellung und Verlag: Books on Demand, Norderstedt

 

Eine CD mit der  Neuübersetzung des Neuen Testaments (mit Verszahlen) ©2006  

315 Seiten im A4 Format, 212 559 Worte

Das Evangelium nach Markus übersetzt von Jörg Scholz, Kapitel 1-8, 9-16 gelesen von Arnim Heimann 2CD Dokumentationsaufnahme für die Bibelarbeit - Nicht für freien Verkauf zugelassen  

Vorwort

Diese Bibliothek ist eine Einladung, das Neue Testament, die fast 2000 Jahre alte „Gründungsurkunde" des christlichen Glaubens, wieder oder neu zu entdecken! Um das Lesen zu erleichtern, wurden die 27 Schriften in 9 Bändchen nach sachlichen Gesichtspunkten geordnet und in ein handliches Format gebracht; auf die Versangaben, Querverweise, Anmerkungen und Ähnliches wurde verzichtet.

Es sind ehrwürdige und mitunter auch fremde Dokumente. So, wie der Übersetzer für sich selbst immer wieder Neues fand und manches auch nach langem Nachdenken dunkel blieb, so mag, es auch der Leserin, dem Leser gehen. Wenn die Neuübersetzung eine anhaltende Spannung beim Lesen und ein Verständnis für den Sinn erreicht, dann hat sie ihren Zweck erfüllt. Da sie sich sehr am griechischen Text des Neuen Testaments orientiert, bleibt die Sprache „sperrig" und vermeidet ein gewollt modernes Deutsch. Gelegentliche erklärende Ergänzungen und Umschreibungen wurden - der Absicht der „Bibliothek" entsprechend - nicht kenntlich gemacht. Es wurde auch versucht, eine frauengerechte Sprache zu finden. Beispielsweise wurde die in deutschsprachigen Bibeln übliche Anrede „Brüder" durch „Brüder und Schwestern " ersetzt. Jedoch wurde nicht jede Personengruppe immer in der weiblichen und männlichen Form wiedergegeben.

 

Ein Nachwort zu jedem Bändchen soll das Verständnis der Schriften erleichtern, ohne alle Detailfragen zu behandeln. In Band 9 findet sich ein Anhang mit dem Text des 1945/46 wiedergefundenen Thomasevangeliums.

Textgrundlage für die Übersetzung des Neuen Testaments ist Nestle-Aland, Novum Testamentum Graece, 27. Auflage, Stuttgart 2001.

Ich gebe diese Bibliothek mit einem Dank an meine Frau heraus, die mich bei der Übersetzungsarbeit mit viel Geduld, vor allem

aber mit ihrer Begeisterung für die Bibel und die Sprache unterstützt hat.

Jörg Scholz 

Gottesname

Herr

 

 

Scholz, Susanne

 

*

 

 Biographie:

 

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Schönfeld, Franz Thomas von

Psalmen

 

*         1735 Brünn
† 05.04.1794 Paris
 
Biographie: 
 
Junius Frey, geboren als Moses Dobruška; in Wien geadelt zu Franz Thomas Edler von Schönfeld
 
 
 

 

Davids Kriegsgesänge, deutsch aus dem Grundtexte von Franz Thomas von Schönfeld

Wien und Leipzig : Stahel, 1789

[12] Bl., 135 S.

 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schönsperger, Johannes d. Ä.

Vollbibel

 

* 
 
Augsburger Buchdrucker
 
Biographie:
 
 

 

11. deutsche Bibel *),
Augsburg, St. Urbans Tag 25. Mai 1487

Format: 19,5x28 cm, 801 Blätter,
zweispaltiger Satz, je Spalte 48 Zeilen, Spaltenbreite 7 cm
109 Holzschnitte

 

 

12.deutsche Bibel *),
Dienstag vor Martin 9.November 1490

Format: 18x25 cm Teil 1: 502 Blätter, Teil 2: 508 Blätter,
zweispaltiger Satz, je Spalte 48 Zeilen,  Spaltenbreite 6 cm
109 Holzschnitte

 

 

3 Holzschnitte aus der 12. deutschen Bibel  

 

 

Schönsperger, Johannes d. Ä.

Amalekiterschlacht

 

Schönsperger, Johannes d. Ä.

Judith mit dem Haupt des Holoferner

 

Schönsperger, Johannes d. Ä.

Esther vor König Ahasver

 

*) Zählung nach Eichenberger

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.254, 255:

11.  Die elfte deutsche Bibel stammt aus der berühmten Druckerei von Hans Schönsperger in Augsburg und erschien 1487. Schönsperger, dessen erster Druck 1481 herauskam, wurde 1508 von Kaiser Maximilian I. zu seinem Diener und Buchdrucker auf Lebenszeit bestellt. Die berühmtesten Drucke seiner Werkstatt sind das von Albrecht Dürer illustrierte Gebetbuch Maximilians (1513) und der Theuerdank (1517).

Da jede Spalte 48 Zeilen enthält, brauchten nur 799 Blätter bedruckt zu werden. Die Initialen und Holzschnitte ähneln denen der Kölner Bibel. [254]

12.     Die zwölfte deutsche Bibel kam ebenfalls aus der Druckerei von Hans Schönsperger und zwar 1490. Da jede Spalte nur 42 Zeilen umfaßte, waren 1011 Blätter nötig. Die Illustrationen sind der vorhergehenden Ausgabe entnommen.

 

Eichenberger, Deutsche Bibeln vor Luther, Seite 110-118;
Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 1.Bd, E26, E29, E31, E34, E34a;

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr.9; 13

 

Schöttler, Hans

 Völkische Übersetzung

 

* 22.02.1861 Gütersloh
† 06.12.1945 Buchschlag bei Frankfurt am Main
 
Biographie:
 
 
 

Gottes Wort Deutsch
aus Luthers Bibel nach Luthers Regel in Luthers Geist ausgewählt und den deutschen Gottsuchern und Gottesfreunden im Jubeljahr der deutschen Bibel gewidmet von Professor D. Hans Schöttler Generalsuperintendant i.R. Wittenberg - 1934
In Kommission des Säemann=Verlages, Berlin W 35
376 Seiten    

Vorwort

Gottesname

Herr

Lit.: Martin Leutzsch: Völkische Übersetzungen der Bibel, in: Inszenierungen Jüdischer und christlicher Bibeltransformationen der Heiligen Schrift vom Mittelalter bis in die Moderne, S.129-157

 

Schottroff, Luise

 

* 11.04.1934 Köln

 

Biographie:

 

siehe Bibel in gerechten Sprache ;

Theologischer Kommentar zum Neuen Testament (ThKNT) - Ausgabe: Kohlhammer

 

Schötz, Dionys

 

* 22.03.1891 Mitterfels / Niederbayern
† 11.09.1972 München im Franziskanerkloster St. Anna
 
        1909: Eintritt in die bayrische Franziskanerprovinz 
08.08.1913: Ablegung der Profeß
12.07.1914: Priesterweihe 
        1921: Staatsexamen der Bibliothekswissenschaft 
24.01.1924: Promovation zum Dr. phil. an der UNI München 
        1930: Promovation zum Dr. theol. an der UNI Breslau 
1931-1971: Professor für alttestamentliche Bibelwissenschaft und Hebräisch 
                an der phil.-theol. Ordenshochschule in München St. Anna 
 

Franziskaner

siehe Echter-Bibel 3.Lieferung

 

Schrage, Wolfgang

 

* 30.07.1928 Hagen-Haspe

 

Biographie:

 

Er studierte nach einem achtmonatigen Industriepraktikum ab 1949 Theologie in Bonn, Tübingen, Göttingen, Heidelberg und Bethel, promovierte 1959 nach den kirchlichen Examen und habilitierte sich 1962 in Kiel und 1963 in Tübingen. 1964 wurde er als Professor für Neues Testament nach Bonn berufen, wo er bis 1993 lehrte.


 
 
 

NTD 10 : H. Balz / W. Schrage
Die Briefe des Jakobus, Petrus, Johannes und Judas
Göttingen: Vandenhoeck & Rupprecht

12. durchge. Aufl.1980    

248 S. 
 

Von Schrage: Jakobusbrief, 1. und 2. Petrusbrief und Judasbrief

 

 Gesamtaufstellung siehe Göttinger Bibelwerk NTD

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schrahé, Erk-Uwe

 

* 16.08.1931 Sylt
 
 
Korrekturleser von Di Fjuur Evangelien auf Sölring
Schrahé, Erk-Uwe
 
 
Zum 75 Geburtstag:
Erk-Uwe Schrahé es 75 uuren  - Nordfriisk Instituut Nr.155 Seite 4 - PDF

siehe unter Johann Frank 

 

Schreiber, Hermann

AT

 

* 21.08.1882 Schrimm = Śrem in Posen / Großpolen

† 27.09.1954 Berlin

 

Biographie:

 

Budzyn, Krzysztof: Dr. Hermann Schreiber. Rabin w Poszdamie. Wspomina mlodosc w Sremie, in: Sremski Notatnik Historyczny, Nr. 2, Srem Grudzien, 2008

Der polnische Historiker Krzysztof Budzyn aus Srem hat die "Schrimmer Jugenderinnerungen" des Potsdamer Rabbiners Dr. Hermann Schreiber, ein einzigartiges Dokument der jüdischen Geschichte der wielkopolnischen Gemeinde Srem bei Poznan, herausgegeben. Achtzig Jahre nach dem Erscheinen des Textes in Berlin ist er jetzt in Srem angekommen, schreibt Budzyn. Die Broschüre "Schrimmer Jugenderinnerungen" ist das Textmanuskript eines Vortrags, den Dr. Hermann Schreiber am 6. März 1927 im "Verein der Schrimmer zu Berlin" hielt. Ein Original der Berliner Ausgabe des Buches befindet sich im Besitz des Chemnitzers Michael Müller, der Budzyn den Text zur Herausgabe in Polnisch zur Verfügung gestellt hat. Im Sommer 2008 suchte Budzyn in Potsdam nach den Spuren Schreibers, der in Srem geboren, mehr als ein Viertel Jahrhundert als Rabbiner die Geschicke der Potsdamer Synagoge geleitet hatte.

 

Als Hermann Schreiber im Jahr 1882 in Srem als Sohn eines Synagogendieners geboren wurde, hatte die jüdische Gemeinde des Ortes ihren Zenit bereits überschritten. Fast 1000 Jahre hatten in Srem, Dolsk, Korniku und Ksiazu Juden gelebt. In den Jahren 1835 bis 1860 betrug der Anteil der jüdischen Einwohner in Srem rund 30 Prozent. Zwischen den Jahren 1836 und 1838 wurde die Synagoge des Ortes gebaut.
Beginnend in den 1830er Jahren und rasant ab 1860 wanderte die überwiegende Mehrheit der Juden um Poznan jedoch aus. 1898 waren nur noch 10 Prozent (607) der 5.800 Einwohner der Stadt Srem Juden. Die Synagoge musste geschlossen werden. Nur zwei der im Jahr 1939 26 noch in Srem lebenden Juden überlebten den Holocaust. Im Jahr 1968 wurde die Synagoge, die auf dem Titelblatt des Buches abgebildet ist, abgerissen. Auch Hermann Schreiber kehrte nach einem theologischen Studium in Wroclaw und Philosophie-Promotion nicht nach Srem zurück, sondern folgte einem Ruf als Rabbiner an die Potsdamer Synagoge. Um so wertvoller erscheinen seine nun in Polnisch veröffentlichten Erinnerungen an eine damals intakte, aber mittlerweile in alle Welt zerstreute Gemeinde. Schreiber erinnerte in seinem Vortrag an das Gymnasium, das er im Jahr 1901 abschloss. Ausführlich schilderte er religiöse Feiertage, das Gemeindeleben und die Gemeindemitglieder seines Geburtsortes.

 

Dr. Hermann Schreiber war 27 Jahre, bis zu seiner Verhaftung 1938 und seiner Emigration nach Großbritannien im Jahr 1939, Rabbiner der Potsdamer Synagoge. In Großbritannien schloss er sich als jüdischer Gelehrter und Rabbiner der Westminster Synagoge und der Association of Synagoges in Great Britain an. Er starb 1954 während eines Aufenthalts in Berlin. Sein Grab befindet sich in der Ehrenreihe des jüdischen Friedhofs Berlin-Weißensee. Schreibers Nachkommen erwarben sich bleibende Verdienste um die Neugründung der Brandenburger jüdischen Gemeinde Anfang der 90er Jahre.

 

Budzyn hat die Ausgabe der "Jugenderinnerungen" mit ausführlichen Kommentaren, einem Lexikon jüdischer Begriffe sowie einem Abriss der Geschichte jüdischen Lebens in Srem versehen. Auch die Geschichte der Potsdamer Synagoge, der langjährigen Wirkungsstätte Schreibers, und ein Nachruf des Vorstands und Rabbiners der Westminstersynagoge, Harold Reinhart, auf Hermann Schreiber aus dem Jahre 1954 sind der Broschüre beigefügt worden.

 

 

 siehe Tur-Sinai, Naftali Herz- (Harry Torczyner)

 

Schreiner, Josef

Kommentar, AT, Jeremia, Jesus Sirach

 

* 14.04.1922 Windheim bei Münnerstadt

† 02.05.2002 Würzburg

 

Biographie:

 

Ordiniert am 4. Dez. 1949, Kaplan in Veitshöchheim 1950/1952, Dr. theol. am 19. Dez. 1951 (bei Ziegler), im Juliusspital Seelsorgehilfe, Assistent an der Theol. Fakultät in Würzburg 1952, 1955 Studium in Rom (Lic. Bibl. 21. Juni 1956), Habilitation für Altes Testament und biblisch-orientalische Sprachen in Würzburg am 15. Sept. 1960, UD am 1. Aug. 1962 in Würzburg, am 22. April 1964 o. Prof. in Münster für Biblische Zeitgeschichte, spez. für Altes Testament, ab 1970 o. Prof. für AT in Würzburg. 01.09.1973 - 30.09.1975 (letzter) Rektor der Universität Würzburg, Dekan der Theol. Fakultät 01.10.1981 - 30.09. 1983, Emeritus 1. Okt. 1990.

 

 

siehe Einheitsübersetzung und Die Neue Echter-Bibel

 

Schreiner, Stefan

AT: Hohelied

*

 

Biographie:

 

 

seit 1992 Professor für Religionswissenschaft (mit Schwerpunkt Islam) und Judaistik und Direktor des Institutum Judaicum an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

 

Schreiner, Stefan

 

Das Lied der Lieder von Schelomo
Mit 32 illuminierten Seiten aus dem Machsor Lipsiae
Leipzig Weimar: Gustav Kiepenheuer - 1985
108 S.  

 

Das Hohelied
Das Lied der Lieder von Schelomo

Mit 32 illuminierten Seiten aus dem Machsor Lipsiae
Leipzig: Verlag der Weltreligionen - 2007
119 S.  

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schroeder, Friedrich Wilhelm Julius

AT: 5. Mose, Hesekiel

* 25.06.1811

27.02.1876

 

Biographie:

 

war von 1848 bis zu seinem Tode Pfarrer der Ref. Gemeinde Elberfeld

 

 

Das Alte Testament nach Dr. Martin Luther

Mit Einleitungen, berichtigter Uebersetzung und erklärenden Anmerkungen.

Für Freunde des göttlichen Worts, mit besonderer Rücksicht auf Lehrer in Kirchen und Schulen.

Berlin: Albert Wohlgemuth´s Buchhandlung - 1844

 

Das erste Buch Mose
Erster Theil: Einleitung und Auslegung von Cap. 1-11

VI, 653 S.

 

 

Vorwort

Gottesname

Herr, Im Kommentar Jehova

Siehe auch unter J.P. Lange,  Theologisch=homiletisches Bibelwerk, 

 

Schröder, Rudolf Alexander

AT: Hiob

Schröder, Rudolf Alexander

* 26.01.1878 Bremen
† 22.08.1962 Bad Wiessee

 

Biographie:
 

 

siehe auch Karl Barth, Eine handvoll Dynamit

Das Buch Hiob

Mit Randbemerkungen von Rudolf Alexander Schröder
München: R. Piper; 1.-10.Tsd.1948
98 S.

Vorwort

Text: Martin Luther

Gottesname

Herr 

 

 

Schuler, Bernhard

Psalmen

 

* 14.08.1850 Zweibrücken

† 12.11.1922 München

 

Biographie:

 

Bernhard Wilhelm Schuler, Bankier, Verleger und frommer Schriftsteller aus der Pfalz.

Schuler, der Erbauer der Villa Waldberta in Feldafing, hoch über dem Starnberger See, war eine Persönlichkeit mit vielen Talenten und Gesichtern. Er entschied sich zu einer Laufbahn als Unternehmer, doch spielte der katholische Glauben in seinem Leben eine zentrale Rolle. Seine Schulausbildung erhielt er an Gewerbeschulen im belgischen Löwen und in Zweibrücken sowie an einem Gymnasium in Mainz. Danach studierte er an der UNI Innsbruck Philosophie und Geschichte. Der bekannte Domkapitular Wilhelm Monitor brachte ihn als Volontär bei einem Buchhändler unter. 1872 eröffnete er für die Fa. Kleeberger aus Speyer in Zweibrücken die erste katholische Buchhandlung, die er 1877 selbst erwarb und 1883 wieder verkaufte. Daneben gründete er zusammen mit seinem Bruder Oscar ein Geschäft, das sich auf Kirchenbau und Wohltätigkeitslotterien spezialisierte. 1881 verlegten die beiden Brüder ihren Wohnsitz nach München und führten hier einen Verlag und das Bankhaus A & B. Schuler mit einer Spezialagentur für katholische Kirchenbaulose. Die Bank wurde 1915 aufgegeben. Das Dasein als Bankier allein füllte Bernhard Schuler nicht aus. Unter dem Pseudonym Alberto veröffentlichte er 1888/89 in einem Zweibrücker Verlag erstmals den Originaltext von Dante Alighieris Göttlicher Komödie, die er dann mit einem deutschen Kommentar und Grammatiktabellen versah. In den folgenden Jahren kamen einige von ihm ins Deutsche übersetzte Dante-Ausgaben heraus. Schulers Beschäftigung mit dem Dichter erregten vor allem in Italien große Aufmerksamkeit und brachten ihm mehrere Auszeichnungen und Ehrentitel von der Italienischen Regierung und dem Papst ein: Ehrenmitglied der Dante-Schule zu Neapel, Beschützer und Förderer des volkstümlichen Unterrichts, Ritter der Italienischen Krone. Schuler veröffentlichte darüber hinaus auch Werke verschiedener geistlicher Autoren und verfasste eigene Texte, die sich vorwiegend mit der katholischen Laientheologie auseinandersetzten. Als im August 1914 Schulers Bruder und Geschäftspartner Oscar starb, gab er 1915 das gemeinsame Bankhaus auf. Er konzentrierte sich von nun an ganz auf seine schriftstellerische Tätigkeiten, besonders nach dem Tode seiner ersten Frau Mathilde im April 1917, mit der er sechs Kinder hatte. Seine tiefe Frömmigkeit bewegte ihn außerdem zu einem ganz ungewöhnlichen Schritt. Noch in hohem Alter nahm er eine Ausbildung zum Priester auf. Er erlangte im Februar 1921 die niederen Weihen und unterrichtete daneben als Religionslehrer in München. Dabei lernte der über Siebzigjährige die Einundzwanzigjährige Kunigunde Meyer kennen, die er im November 1921 heiratete. Kein Jahr später verstarb er in München.

Erklärung der Psalmen des Officium parvum Beatae Mariae Virginis
Zumeist dem Herder´schen Verlag erschienen fünfbändigen Werke "Psallite sapierter" des Erzabtes Dr.P. Maurus Wolter, O.S.B., entnommen und mit Erlaubnis des Ordens und Verlages herausgeben von Bernhard Schuler
Trier: Paulinus=Druckerei, GmbH -1908
403 S.  12,5x8 cm  

 

Enthält folgende Psalmen:
8, 18, 23, 44, 45, 53, 62, 66, 84, 86, 92, 94, 95, 96, 97, 99, 109, 112, 116, 119, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 147, 148, 149, 150

Vorwort

... Während in P. Wolter´s Werk die Erklärung den jeweiligen Psalmen folgt und hauptsächlich für Priester und Ordensleute berechnet ist, knüpft ich an jeden Psalmenvers oder auch einen Teil derselben sofort Erklärung und Betrachtungspunkte an wählte dieselben so, wie sie dem Laie von Nutzen sind. Denn ein Laie reicht, hier dem Laien ein Buch, das sowohl demjenigen Dienste leisten möge, der die Gepflogenheit hat, das Officium parvum zu beten, als auch andere für die Tiefe, Schönheit und Erhabenheit des kirchlichen Gebetes begeistern soll.

Gottesname

Herr

 

 

Schuler, Carl [Charles Louis Schuler]

 

 

* 1785 Straßburg

10.07.1852 Lichtenthal / Baden-Baden

 

Straßburger Kupferstecher und Zeichner 

 

Biographie:

 

 

Die Heiligen Schriften des Alten Testaments in Hundert Biblischen Kupfern dargestellt.
Gestochen unter der Leitung von Carl Schuler
Freiburg: in der Herderschen Kunst und Buchhandlung;
zwischen 1814-1818
21x15 cm  

 

Die Heiligen Schriften des Neuen Testaments in hundert Biblischen Kupfern dargestellt.
Gestochen unter der Leitung von Carl Schuler
Freiburg: in der Herderschen Kunst und Buchhandlung;

zwischen 1814-1818
21x15 cm  

Vorwort

 

Gottesname

 

Hummel: Die Bibel in Bildern, S.120, Nr.73

 

Schulranzenbibel

Auswahlbibel, Kinderbibel

siehe Horst Heinemann

 

SCHUL-SYNOPSE

 Evangelien

 

 

 

SCHULSYNOPSE Übersetzung der wichtigsten synoptischen Texte mit Parallelen aus dem Johannesevangelium, den apokryphen Evangelien und der frühchristlichen Literatur
Furche-Verlag Hamburg
1970     159 Seiten 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schulz, Alfons

Psalmen

 

* 27.04.1871 Karschau (Ostpreußen)

† 07.05.1947 Lippstadt

 

Biographie:

 

 

Katholisch
siehe auch Bonner-Bibel II. Band 3., . und 5.Abt.

 

Die Psalmen und die Cantica des Römischen Breviers

Regensburg: Verlag Friedrich Pustet  - 1939;

271 Seiten 

Vorwort

Anmerkungen zu den Psalmen:

Der Übersetzung der Psalmen liegt der hebräische Urtext zugrunde. Nach dem Vorbilde des Römischen Breviers sind alle Angaben über Verfasser, geschichtlichen Anlaß, liturgische Verwertung und Musikbegleitung, ferner die Verszahlen weggelassen. An Stellen, wo der überlieferte Wortlaut Fehler aufzuweisen scheint, ist er möglichst nach den Regeln der Textkritik geändert. Diese Änderungen sind nicht gekennzeichnet. In den folgenden Bemerkungen werden sie auch nicht begründet. Den weiteren Kreisen, für die das Buch bestimmt ist, kann nicht zugemutet werden, sich in die philologischen Gedankengänge zu vertiefen; und Fachgenossen pflegen bekanntlich die von anderen gemachten Verbesserungsvorschläge meist nicht anzuerkennen.

Bei der Übertragung in die deutsche Muttersprache habe ich auf die sogenannte Metrik ohne weiteres verzichtet. Ich habe das Suchen nach einer hebräischen Metrik - wenn das Alte Testament eine solche überhaupt gekannt haben sollte - längst aufgegeben. Darum habe ich nur Versuche mit freien Rhythmen gemacht. Wenn es dabei mein Ziel war, möglichst wörtlich zu übersetzen, so habe ich doch gelegentlich dem Rhythmus zuliebe geringfügige Änderungen vorgenommen - Worte umgestellt, kleine Zusätze gemacht, ein Wort durch zwei wiedergegeben u. dgl.

Gottesname

 

 

 

Schultz, Friedrich Wilhelm

AT: Esra, Nehemia, Esther

 

* 04.09.1828 Friesack

† 15.01.1888 Breslau

 

Biographie:

 

 

 

Siehe unter J.P.Lange,  Theologisch=homiletisches Bibelwerk

 

Schulz, Johann Christoph Friedrich

NT

 

* 18.05.1747 Wertheim

† 26.01.1806 Gießen

 

Biographie:

 

 

 

Das Alte Testament von Johann Christoph Friedrich Schulz, Professor der Gottesgelahrtheit ... in Giessen,
Bd. 1: Die Schriften Mose
Leipzig : Johann Friedrich Weygand - 1773
[8] Bl., 414 S. ; 8°

Enth. Genesis bis XIV. Kap. Numeri.

Vorwort

 

Gottesname

 

Die Psalmen aus dem Hebraischen übersetzt, und mit Kommentarien erläutert von Joh. Christ. Friedr. Schulz. 1. Teil. I-L. Psalm - 1772

Leipzig : Weygandische Buchhandlung

[8], 306 S.

 

Vorwort

 

Gottesname

 Jehova

Das Neue Testament aus dem Griechischen übersetzt, mit Anmerkungen für Leser aus allen Ständen, ... Erster Band; Leipzig: in der Weygandschen Buchhandlung  (1774)

 

Vorwort

 

Gottesname

Er gab den Namen Gottes in den Evangelien an 20 Stellen mit Jehova wieder. z.B.: Mark. XII, 29:
Das vornehmste Gesetzt, antwortete Jesus, ist dieß: "Höre Israel Jehova, unser Gott, ist der einzige Gott! und diesem Gott, deinem Herrn, mußt du mit der aufrichtigsten, ungeheuchelsten und höchsten Zuneigung dienen"" dieß ist das vornehmste Gesetz.

Doering, Heinrich: Die gelehrten Theologen in Deutschland im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Band 4, S.69-73

 

Schulz, Otto

Auswahlbibel

 

* 17.10.1782

† 17.10.1849

 

Biographie:

 

 

 

Biblisches Lesebuch
Umgearbeitet und zu einem Hülfsbuch für den Religionsunterricht in den unteren und mittleren Lehranstalten erweitert
24. Aufl.1887     XVI, 303 Seiten

 

Praktische Erklärung dreißig ausgewählter Psalmen
mit Einschluß der achtzehn für die Volkschule vorgeschriebenen, zum Gebrauch für Lehrer und Seminaristen

J. W. Wohlgemuth's Verlagsbuchhandlung (Max Herbig) Berlin

1876                 V, 120 Seiten 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Schulz, Siegfried

 

 

* 28.06.1927 (Berlin)-Rummelsburg

† 10.07.2000 München

 

Biographie:

 

1953 Dr. theol., 1957 Privatdozent für Neues Testament an der UNI Erlangen, 1958-1959 in Oxford, 1961 ao. Prof. für neutestamentliche Wissenschaft an der UNI Zürich, 1964 o. Prof. ebd., 1987 trat er mit 60 Jahren von seinem Amt zurück und ging in der Ruhestand.

 
siehe Göttinger Bibelwerk NTD 4;
 

 

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Textbeispiel siehe Johannes 1,1

 

Schulze, Christian Ferdinand

Auswahlbibel

 

* 17.01.1774 Leipzig

† 02.12.1850 Gotha

 

Biographie:

 

 

Professor am Gymnasium zu Gotha

 

Moralische Bilderbibel von Kaspar Friedrich Lossius

Zweite Auflage umgearbeitet von Christian Ferdinand Schulze

 

Erster Band

mit vierzehn Kupfern und Schubert´schen Zeichnungen

Gotha: Justus Perthes - 1821

VI, 361 S. 

 

Zweiter Band

mit fünfzehn Kupfern und Schubert´schen Zeichnungen

Gotha: Justus Perthes - 2. Aufl. 1823

VI, 345 S. 

 

Vorwort

 

Gottesname

 Gott, S.16: Jehova

 

Schumacher, Heinz

NT

* 05.03.1928 in Vlotho
 
Biographie:
 
 

Die Psalmen, erklärt und ausgelegt

Holzgerlingen: Hänssler-Verlag - 1994

XV, 400 S.

Vorwort

Welche Besonderheiten bietet diese Psalmen-Ausgabe?
1. Eine Einleitung geht jedem Psalmtext voraus. Sie bietet jeweils eine Inhaltsübersicht und weist auf Besonderheiten hin.
2. Die Übersetzung ist vielstimmig (polyphon).
Viele Sätze, Satzteile und Einzelwörter werden nach zwei drei oder mehr Übersetzungen dargeboten Der Leser lernt dabei wortgetreue sinngetreueunde und auch freiere wiedergaben kennen. Entsprechend der Vieldeutigkeit mancher Verse und Wörter gibt es mehrere Möglichkeiten des Verständnisses.
3. Eine Auslegung des Autors wurde jedem Psalm beigegeben. Sie gliedert sich in

GHA - geschichtlich-heilsgeschichtliche Auslegung,
PMA - prophetisch-messianische Auslegung und
PSA = praktisch-seelsorgerliche Auslegung. 

Gottesname

Besondere Hinweise
Verschiedene Gottesnamen: JAHWE bedeutet der Seiende, Ewigseiende, Beständige, Unwandelbare, Getreue; möglich ist (nGes) auch der Sinn: "der ins Dasein Rufende" oder "der eintretende, sich offenbarende, lebende Gott." - ELOHIM und die Kurzform EL bezeichnen Gott als den "Mächtigen, Starken"; diese Grundbedeutung soll, wie man annimmt, vor allem die Kurzform EL hervorheben. - ADONAI ist das hebräische Wort für Herr oder Allherr.
Der Gottesname JAHWE (hebräisch JHWH): Er wird in diesem Werk verschieden wiedergegeben:

a) unübersetzt als Jahwe,
b) als der Ewige oder Ewigseiende,
c) nach Luther und anderen Übersetzern als HERR (in Großbuchstaben, während "Herr" die Wiedergabe von ADONAI ist).

Zunz setzt für Jahwe "Gott" ein.


Der Gebrauch der Gottesnamen Jahwe und Elohim im Psalter:
Hierzu bemerkt Ka:

während im 1. Buch (PS. 1-41) 272mal der Gottesname Jahwe und 15mal der Gottesname Elohim gebraucht ist, kommt im 2. Psalmbuch (42-72) nur 30mal Jahwe und 164mal Elohim vor. In Buch 3 (73-89) ist zunächst Elohim weiter vorherrschend, bis PS. 83,14. Denn in den Psalmen 73-83 kommt 13mal Jahwe, aber 36mal Elohim vor. Dagegen wird im Rest des 3. Buches (84-89) 31mal Jahwe und 7mal Elohim gebraucht. Im 4. Buch (90-106) findet sich nicht einmal Elohim, aber 103mal Jahwe; im 5. Buch (107-150) kommt 236mal Jahwe und nur 7mal Elohim vor.

 

Neues Testament mit Anmerkungen übersetzt und erklärt von Heinz Schumacher;

Holzgerlingen: Hänssler-Verlag - 2002
999 S.
 

ISBN 3-7751-3916-8

Vorwort

Vorwort des Übersetzers

Diese Übersetzung möchte Treue zum Grundtext mit einem flüssig lesbaren guten Deutsch verbinden. Dies ist eine Gratwanderung, bei der sich der Übersetzer fortwährend mit der Frage konfrontiert sah: Soll hier mehr »Wort für Wort« übersetzt werden oder ein wenig freier, doch sinngetreu? — Man kann »wortgetreu« und »sinngetreu« nicht gegeneinander ausspielen, vielmehr muss eine gute Übersetzung stets beides berücksichtigen. — Ich bin weitgehend bei einer wortgetreuen Übersetzung geblieben, soweit das gute Deutsch und das rechte Verständnis nicht darunter zu leiden hatten; doch hundertprozentig »Wort für Wort« zu übersetzen war nicht mein Ziel; es ist ohnehin nicht perfekt erreichbar. Ja, wer sklavisch »Wort für Wort« übersetzt, gerät in Gefahr, den Sinn des Grundtextes gerade nicht genau wiederzugeben. (Dies weiß jeder, der einmal eine Fremdsprache erlernt hat.) So muss die Reihenfolge der Worte des Öfteren verändert werden, Partizipialkonstruktionen müssen aufgelöst werden und der Grundsatz, dasselbe griechische Wort auch immer mit dem gleichen deutschen Wort wiederzugeben, ist zwar zu beachten, stößt aber immer wieder an Grenzen.

Die erklärenden Anmerkungen sollen andere Möglichkeiten der Übersetzung zeigen — auf die Bedeutungsvielfalt griechischer Worte hinweisen — Hilfen zum rechten Verständnis geben — auf Besonderheiten eines Ausdrucks oder Satzes aufmerksam machen — wichtige Parallelstellen anführen — und bei freierer Wiedergabe zeigen, wie es wörtlich übersetzt heißen würde.

Das angestrebte gute Deutsch sollte weder ein »Bürokratendeutsch« werden noch dem Straßenjargon folgen; es soll der Würde des Bibeltextes Rechnung tragen, aber auch die Einfachheit und Lebendigkeit vieler Sätze des Grundtextes erahnen lassen.

Wer einen vollen Ertrag von dieser Arbeit haben möchte, dem sei geraten, die einzelnen Kapitel oder Abschnitte zweimal zu lesen: zunächst den Text allein ohne die Anmerkungen, dann den Text mit den erklärenden Anmerkungen.

 

Der Übersetzung lag der griechische Text nach der Ausgabe von Nestle-Aland (26. Auflage) zugrunde. — Worte, die sich im Grundtext nicht finden und zur Verdeutlichung des Sinnes hinzugefügt worden sind, wurden in Klammern gesetzt.

Es würde mich freuen, wenn diese Arbeit dazu helfen dürfte, das Neue Testament mit neuem Interesse zu lesen, sich seinen großartigen Aussagen neu im Glauben zu öffnen und sie als Gottes Wort und Wegweisung sowohl im Herzen als auch im praktischen Leben zu erfahren.

Heinz Schumacher

Gottesname

Herr,  
JAHWE im Text (15x): Matth.4:7, 10, Markus
12:29 (2x), 12:30, 12:36, Lukas 4:8, 4:12, 20:42, Apostelgeschichte 3:22, 7:49, 15:17, Römer 14:11, 2. Korinther 6:17, 18 und in vielen Fußnoten.

siehe auch unter Lukas 23,43

Die Psalmen Israels
Neu übersetzt und mit Anmerkungen und Erklärungen versehen von Heinz Schumacher
Heilbronn: Verlag der Paulus-Buchhandlung KG  - 1. Auflage 2009
ISBN 978-3-87618-110-3

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

 

Schumpp, Meinrad

 

 

* 17.11.1882 Neustadt a.d. Aisch

† 15.07.1951 Freiburg im Breisgau

 

Biographie:

 

Joseph Schumpp absolvierte das Gymnasium im Benediktinerkolleg in Einsiedeln in der Schweiz. Am 4. Aug. 1900 trat er in Venlo in den Dominikanerorden (OP) ein, legte am 4. Aug. 1901 unter dem Ordensnamen Meinrad Maria seine Profess ab und wurde am 10 Aug. 1907 in Köln zum Priester geweiht. Nachdem er schon im Besitz des Grades eines Lektors der hl. Theologie war, studierte er von 1908-1910 an der École Biblique in Jerusalem. 1910 begann er Exegese am Generalstudium im Dominikanerkloster in Düsseldorf auf der Herzogstr. 17 zu unterrichten. Er war von 1926-1939 Regens des Generalstudiums der Provinz Teutonia, zunächst in Düsseldorf, ab 1934 in Walberberg, wofür er 1932 den Titel eines Magisters in sacra Theologica erhielt. Als 1939 die süddeutsch-österreichische Ordensprovinz wieder errichtet wurde, ging er in den Konvent nach Freiburg, wo er vom Aug. 1939 bis zu seinem Tode 1951 Prior war.

siehe Herders Bibelkommentar Band X/1: Das Buch Ezechiel

 

Schunack, Gerd

Kommentar: Hebräer

* 16.06.1935

 

Biographie:

 

Studium der ev. Theologie in Tübingen, Göttingen, Berlin und Zürich

 

1965: Promovierung

1971: Professor für Neues Testament und Hermeneutik in Marburg

2000: im Juli in den Ruhestand

 

 

siehe Zürcher Bibelkommentar

 

Schunck, Klaus-Dietrich

 

* 18.06.1927 Breslau
 
 

Biographie:

 

 1933-1937: Grundschule in Dessau

 1937-1944: Goethe-Realgymnasium Dessau

 1943-1944: Luftwaffenhelfer bei Dessau

 1944-1945: Kriegsdienst mit Gefangenschaft

 1946-1947: Lehrgang zur Erlangung der Hochschulreife i Wuppertal-Elberfeld

17.04.1947: Abitur

 1947-1949: Studium der ev. Theologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 1949-1952: Fortsetzung des Studium an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

29.05.1952: 1. theol. Examen

24.06.1953: Promotion zum Dr. theol. an der UNI Greifswald

 1958-1961: wiss. Assistent am Gustaf-Dalmann-Institut und wiss. Oberassistent am

                 Institut für Theologie und Lehrbeauftragter an der Theol. Fakultät der

                 UNI Greifswald

        1960: viermonatige Studienreise durch Jordanien, Syrien und den Libanon

24.03.1962: Habilitation zum Dr. theol. für das Fach Altes Testament an der UNI Greifswald

1962-1965: Dozent für Altes Testament an der UNI Greifswald 

1965-1967: Prof. für Altes Testament an der UNI Greifswald und Direktor des

                Gustaf-Dalman-Institutes an der UNI Greifswald

1967-1969: Prof. für Altes Testament und Direktor des Alttestamentlichen Instituts

                an der UNI Rostok

1969-1991: ord. Prof. für Altes Testament an der UNI Rostok

1970-1976: Direktor der Sektion Theologie und Mitglied des Wissenschaftlichen Rates

                und des Senates an der UNI Rostock

1990-1991: Prodekan an der Theol. Fakultät

1992-1994: Lehrauftrag für Altes Testament an der Theol. Fakultät der UNI Hamburg

        2003: Erneuerung des Doktordiploms durch die Ernst-Moritz-Arndt.Universität

                 Greifswald

 

 

 

siehe Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT) 

 

Schüngel-Straumann, Helen

 

* 05.05.1940 St. Gallen / Schweiz

 

Biographie:

 

 

 

http://www.feministische-theologie.de/Bilder/Helen_Schuengel-Straumann.pdf

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT)

 

Schupp, Renate

Auswahlbibel

 

Biographie: