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Ebach, Jürgen

 

* 29.02.1945 Kirchen a. d. Sieg

 

Biographie:

 

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT) 

und Bibel in gerechten Sprache  

 

Ebeling, Oskar

 

* 10.07.1855 in Magdeburg

† 13.02.1919 in Grünheide

 

Biographie:

 

1876-1879: Studium in Halle und Tübingen

        1882: Diakonus in Mansfeld

        1882: 2. theol. Examen in Halle

29.03.1882: Ordinierung in Magdeburg

        1883: Pfarrer in Bad Elgersburg

        1885: Pfarrer in Büßleben b. Erfurt

        1890: Pfarrer in Calbe / Saale

01.07.1911: Eremitierung

 

siehe Lic. theol. Dr. Gottlob Mayer AT Band 13 : Joel, Amos und Obadja

 

Eberharter, Andreas

 

*  

 

siehe Bonner-Bibel VI.Band 5.Abt. 

 

Ebersdorfer Bibel

 

siehe http://www.b2i.de/fabian?Evangelische_Bruedergemeine  hier besonders die Punkte 1.7 und 2.7

 

siehe Nikolaus Ludwig von Zinzendorf

 

Ebner, Martin

NT: Markus

* 23.02.1956 Schweiinfurt

 

Biographie:

 

 

Das Markusevangelium neu übersetzt und kommentiert

Stuttgart: Verlag Katholisches Bibelwerk  - 2008

176 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Ebrard, Johann Heinrich August

Bibelteile NT

* 18.01.1818 Erlangen

† 23.07.1888 Erlangen
 

 

Biographie:

 

 

 

siehe unter Hermann Olshausen

 

Echter-Bibel

AT

 

Katholisch

 

 

Die Heilige Schrift in Deutscher Übersetzung
Das Alte Testament
Herausgegeben von DDr. Friedrich Nötscher o. Professor an der Universität Bonn unter Mitarbeit von Professor Dr. Friedrich Blome, Paderborn / Professor Dr. Johann Fischer, Würzburg, Professor Dr. Vinzenz Hamp, Freising / Professor Dr. Huber Junker, Trier / Professor Dr. Martin Rehm, Eichstätt / Lektor DDr. Dioys Schötz OFM, München / Professor DDr. Friedrich Stummer, München / Professor Dr. Joseph Ziegler, Regensburg
Echter-Verlag Würzburg

 

 

Die Einzelnen Lieferungen:

1.Lieferung

Friedrich Nötscher

Die Psalmen

1947

VIII, 292 S.   

2.Lieferung

Friedrich Nötscher

Jeremias / Die Klagelieder

1947

175, 23 S.   

3.Lieferung

Dionys Schötz

Erstes und zweites Buch der Makkabäer

1948

107 S.   

4.Lieferung

Friedrich Nötscher

Zwölfprophetenbuch oder kleine Propheten / Kohelet Ekklesiastes oder Prediger

1948

187, 34 S.   

5.Lieferung

Joseph Ziegler

Isaias

1948

189 S.   

6.Lieferung

Joseph Ziegler / Friedrich Nötscher

Ezechiel / Daniel

1948

147, 70 S.   

7.Lieferung

Martin Rehm

Die Bücher Samuel / Die Bücher der Könige

1949

124, 134 S.   

8.Lieferung

Martin RehmVinzenz Hamp

Die Bücher der Chronik / Das Buch der Sprüche

1949

142, 86 S.   

9.Lieferung

Huber Junker

Genesis

1949

146 S.   

10.Lieferung

Martin RehmJohann Fischer

Esra = Nehemia / Das hohe Lied / Rut / Das Buch der Weisheit

1950

62, 31, 15, 55 S. 

11.Lieferung

Friedrich Stummer / Vinzenz Hamp

Tobias / Judit / Ester / Baruch

1950

35, 42, 34, 26 S. 

12.Lieferung

Friedrich Nötscher

Josua / Richter

1950

71, 83 S.   

13.Lieferung

Huber Junker / Vinzenz Hamp

Das Buch Job / Sirach

1951

103, 145 S.   

14.Lieferung

Heinrich Schneider / Huber Junker

2.-5.Buch Moses

1952

90, 63, 93, 104 S. 

15.Lieferung

Friedrich Nötscher

Register

1953

154 S.   

Die Heilige Schrift in Deutscher Übersetzung
Das Alte Testament - in 3 Bänden
2. u. 3.Auf.1955, 2.-5.Aufl.1956, 1.Aufl. der Gesamtaufl. 1957
717, 697, 851 Seiten
 

 

Vorwort

Vorwort (Seite V):
AUS DEM VORWORT ZUR ERSTEN AUFLAGE
Jede Übersetzung ist ein Wagnis, das auch bei größter Mühe und peinlichster Gewissenhaftigkeit nie ganz gelingen wird. Wohl bei keinem Buch gilt das mehr als bei der Heiligen Schrift. Das Alte Testament ist selbst dieser Auffassung: Der Übersetzer des hebräischen Sirach im zweiten vorchristlichen Jahrhundert ist sich bewußt, seine Auf gäbe nur unvollkommen gelöst zu haben, und er sagt in seiner Vorrede ausdrücklich, daß keine Übersetzung dem hebräischen Original ganz entsprechen könne. Um so weniger wird ein heutiger Bearbeiter und Benutzer den Wert einer Bibelübersetzung überschätzen dürfen. Sie kann zumal für den Theologen nur ein Hilfsmittel sein, wenn auch vielleicht ein willkommenes und sogar notwendiges, das aber die Kenntnis der biblischen Sprachen niemals entbehrlich macht. Er soll ja die Bibel so gründlich kennenlernen, daß er in den Sinn der Texte, die er täglich daraus zitiert und rezitiert, wirklich eindringen und ihn anderen verständlich und mundgerecht machen kann. Er muß daher in der Lage sein, Übersetzung und Erklärung einigermaßen selbst zu beurteilen und nachzuprüfen, um sie zweckentsprechend auswerten und anderen vermitteln zu können. Im Zeitalter der Mißachtung der biblischen Sprachen ist es gewiß nicht ohne Reiz, in einem jüngst erschienenen Buche auf die Äußerung einer zeitgenössischen, keineswegs „wissenschaftlich verbildeten" Heiligen zu stoßen: „Wenn ich Priester wäre, wollte ich gründlich Griechisch und Hebräisch studieren, um den göttlichen Gedanken so zu fassen, wie ihn Gott in unserer menschlichen Sprache hat ausdrücken wollen." Handelt es sich um Dichtungen und Lieder, wie es die Psalmen sind, ist die Unzulänglichkeit der Übersetzung um so greifbarer.
In den Grenzen des Möglichen ist die hier vorgelegte Übertragung bestrebt, den Sinn des Textes klar zu fassen und ihm eine dem deutschen Sprachgeist gemäße Form zu geben. Die jeweiligen Vorbemerkungen suchen Aufbau, Zusammenhang, geschichtlichen Standort, literarische Art und ähnliche Einleitungsfragen zu klären. Wer die Sprache nicht beherrscht, wird über die kurzen textlichen Bemerkungen, welche die durch Kursivdruck kenntlich gemachten Emendationsversuche begründen sollen, hinwegsehen können oder müssen. Die sachlichen Anmerkungen enthalten kurz zusammengefaßt, was dem kulturellen, geschichtlichen und namentlich dem theologischen Verständnis dienen kann. Sie werden geringeren Raum beanspruchen bei den Büchern, die der Erklärung weniger Schwierigkeiten bereiten als die Psalmen. Die Stellenverweise sind nicht gelehrter Schmuck; sie sollen vielmehr den Weg zeigen, auf dem man einen biblischen Gedanken weiterverfolgt und selbst biblisch denken lernt. Wenn das Alte Testament auch kein systematisches Lehrbuch ist, entwickelt es doch bestimmte Gedanken mit einer gewissen Folgerichtigkeit, die heute in der christlichen Lehre noch fortwirken und den kirchlichen, ja selbst den profanen Sprachgebrauch stark beeinflußt haben.
Die bisherigen Übersetzungen und Erklärungen sind, soweit erreichbar, natürlich zu Rate gezogen und zuweilen dankbar verwertet, ohne daß daß dies nach der Anlage des Buches jeweils vermerkt werden konnte. — Die Ausgabe wäre in Form mehrerer geschlossener Bände nach der Reihenfolge der biblischen Bücher erschienen, wenn nicht der Verlag und ein Teil der Mitarbeiter durch den Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen wären. Unter den jetzigen Verhältnissen erschien es ratsamer, die Form loser Lieferungen nach der Reihenfolge der fertiggestellten Niederschriften zu wählen und die Zusammenfassung auf später zu verschieben.
Das Alte Testament ist vorab in seinen prophetischen und poetischen Teilen ein heute sehr zeitgemäßes und geradezu unerschöpfliches Buch. Dem Bemühen um sein Verständnis, besonders um das religiöse Verständnis der Psalmen, gilt das Motto, das H. Gunkel seinem höchst feinsinnigen, freilich nur mit kritischen Augen zu gebrauchenden Psalmenkommentar gegeben hat: Bin ich zu Ende, beginn ich.

Bonn, im März 1947. F. Nötscher.

VORWORT ZUR ZWEITEN AUFLAGE
Für die neue Auflage ist es möglich geworden, statt der Einzellieferungen, die von Anfang an beabsichtigte Form mehrerer geschlossener Bände zu wählen. Bei dem neuen Satz ließen sich manche Änderungen und Verbesserungen in der Übersetzung und Erklärung anbringen. Das Wesentliche ist gleichgeblieben.
Bonn, im März 1955. F. Nötscher.
 

Gottesname

Fußnote zu Exodus 3,15 (Seite 11):

15 Das Tetragramm jhwh ist wohl als „Jahwe(h)“ zu lesen. Die Lesung „Jehova“, beruht auf einem Mißverständnis der beigefügten Vokalzeichen, die richtig als aramäisches šemā´ = der name, oder als aramäisches ´adōnai = der Herr zu sprechen sind. Der lesung Adonai entsprechend setzt die Septuaginta „der Herr“, und ihrem Beispiel folgen die lateinischen und die meisten deutschen Übersetzungen. Gen 426 will wohl kaum sagen, daß Gott schon in der Urzeit unter dem namen Jahwe angerufen wurde. Ob man sich als Kainzeichen das Tetragram dachte vgl. gen. 4 15, ist höchst ungewiß. Außerhalb des AT ist der israelitische Name Jahwe nur auf der moabitischen Mescha-Stele des 9.Jahrhunderts v.Chr. sicher bezeugt. Vielleicht kennen aber bereits die Ras- Schamra- Texte (um 1400 v.Chr.) einen Gottesnamen Ja-u ob jedoch jahwe etas mit diesem Ja-u zu tun hat, bleibt völlig unsicher. Die Sprachwissenschaft neigt heute zu der Annahme, daß „Jahwe“ als regelrechtes Substantiv mit dem Präformativ Jod von dem Stamme hwh = sein, gebildet ist und darum „Wesen, Sein“ bedeutet; man kommt also wieder auf die schon Ex 314 gegebene Deutung zurück.

 

Psalm 83

Markus 12,34

Lit.: Schildenberger, Die Bibel  in Deutschland, S.292f;

Neue Echter Bibel

Kommentar

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Neue Echter Bibel

Kommentar zum Alten und Neuen Testament mit dem text der Einheitsübersetzung
Echter Verlag

 
Lieferung Herausgeber    Verschiedene Auflagen
1 Lohfink, Norbert Kohelet 1980, 1999
2 Krinetzki, Günter Ester 1995
3 Schreiner, Josef Jeremia 1-25 1981, 1993
4 Deissler, Alfons Zwölf Propheten 1, Hosea, Joel, Amos 1981, 1993
5 Scharbert, Josef Genesis 1-11 1983, 2000
6 Kornfeld, Walter Levitikus 1983, 1986
7 Fuhs, Hans Ferdinand Ezechiel 1-24 1984, 1986
8 Deissler, Alfons Zwölf Propheten II, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk 1984, 1986
9 Schreiner, Josef Jeremia 25,15-52,34 1984, 1998
10 Hentschel, Georg 1. Könige 1984
11 Hentschel, Georg 2. Könige 1985, 1996
12 Dommershausen, Werner 1. und 2. Makkabäer 1980, 1985
13 Gross, Heinrich Ijob 1986
14 Gross, Heinrich / Schreiner, Josef Klagelieder /Baruch 1986
15 Braulik, Georg Deuteronomium 1-16,17 1986, 1996
16 Scharbert, Josef Genesis 12-50 1986, 2000
17 Kilian, Rudolf Jesaja 1-12 1986, 1999
18 Becker, Joachim 1. Chronik 1986
19 Gross, Heinrich Tobit / Judit 1987, 1994
20 Becker, Joachim 2. Chronik 1988
21 Deissler, Alfons Zwölf Propheten III, Zefania, Haggai, Sacharja, Maleachi 1988
22 Fuhs, Hans Ferdinand Ezechiel 25-48 1988, 1989
23 Schmitt, Armin Weisheit 1989
24 Scharbert, Josef Exodus 1989, 2000
25 Becker, Joachim Esra / Nehemia 1990, 1999
26 Görg, Manfred Josua 1991, 2002
27 Scharbert, Josef Numeri 1992, 2000
28 Braulik; Georg Deuteronomium 16,8 - 34,12 1992
29 Hossfeld, Frank-Lothar / Zenger, Erich Psalmen 1-50 1993
30 Haag; Ernst Daniel 1993
31 Görg, Manfred Richter 1993
32 Kilian, Rudolf Jesaja 13-39 1994, 1999
33 Scharbert, Josef / Hentschel, Georg Rut / 1. Samuel 1994
34 Hentschel, Georg 2. Samuel 1994
35 Fuhs, Hans Ferdinand Sprichwörter 2001
36 Zapff, Burkard M Jesaja 40-55 2001
37   Jesaja 56-66 2006
38 Schreiner, Josef Jesus Sirach 1-24 2002
39      
40 Hossfeld, Frank-Lothar / Zenger, Erich Psalmen 51-100 2002
   

Herausgeber: Gnilka, Joachim / Schnackenburg, Rudolf 

Lieferung Herausgeber    Verschiedene Auflagen
1/1 Schnackenburg; Rudolf Matthäusevangelium 1-16,20 1985, 1994
1/2 Schnackenburg; Rudolf Matthäusevangelium 16,21-28,20 1987, 2000
2 Kertelge, Karl Markusevangelium 1994
3 Kremer, Jakob Lukasevangelium 1988, 1992
4 Gnilka, Joachim Johannesevangelium 1983, 1993
5 Mussner, Franz Apostelgeschichte 1984, 1988
6 Pesch, Rudolf Römerbrief 1983, 1994
7 Klauck, Hans J. 1. Korintherbrief 1984, 1992
8 Klauck, Hans J. 2. Korintherbrief 1986, 1994
9, 11, 15 Egger, Wilhelm Galaterbrief - Philipperbrief - Philemonbrief 1985, 1988
10, 12 Pfammatter, Josef Epheserbrief / Kolosserbrief 1987, 1990
13 Laub, Franz 1. und 2. Thessalonicherbrief 1985, 1988
14 Knoch, Otto 1. und 2. Timotheusbrief, Titusbrief 1988, 1990
16 März, Claus P. Hebräerbrief 1989, 1990
17, 19 Ruckstuhl, Eugen Jakobusbrief / 1.-3. Johannesbrief 1985, 1999
18, 20 Frankemölle, Hubert 1. und 2. Petrusbrief / Judasbrief 1987, 1990
21 Ritt, Hubert Offenbarung des Johannes 1986, 1998

 

 

 

Vorwort


 

Gottesname

 

 

 

Echternach, Helmut

 

* 20.03.1907 Waltersdorf Kreis Heiligenbeil/Ostpreußen,
† 25.02.1988 Hamburg

 

 

 

 

Der Kommende.
Die Offenbarung St. Johannes - für die Gegenwart ausgelegt. - Gütersloh: Bertelsmann 1950.
186 S 8°  / Echternach, Helmut 
   

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Eck, Johann (Johann Maier)

katholisch

* 13.11.1486 zu Egg an der Günz

† 10.02.1553 zu Ingolstadt

 

Biographie:

 

1508 Priesterweihe

1510 Prof. der Theologie in Ingolstadt , Domherr in Eichstätt

1519 Pfarrer in Ingolstadt

 

 

 

zur Bibel:

 

für das NT nahm er die Übersetzung von Emser verb. Auflagen kamen im Jahre 1550, 1558 heraus.

von 1537-1630 gab es 7 Auflagen

LTK Band 3: das AT in großer Texttreue ins Hochdeutsche d.h. in oberdeutscher Mundart, übersetzt

siehe auch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1537

 

1537

Bibel. Alt und new Testament / nach den Text in der heiligen kirchen gebraucht / durch doctor Johan. Ecken / mit fleiß / auf hohteutsch / verdolmetscht

Ingolstadt: Georg Krapf)

1537 640 Blatt   4° (2°)

 

 

Bibel Alt vnd new Testament, nach dem Text in der hailigen kirchen gebraucht, durch doctor Johan Ecken, mit fleiß, auf hohteutsch, verdolmetscht.
Mit Römi. Künig. Mai. Gnad vnd Freihait. M.D.XXXVII.

 

Ausgabe 1550 siehe:

 

Dass. In 3 Teile in einen Band 1537 6, 82, 29 Blatt ???
1537 NT Schott S.143
Hummel: Bibeldrucke aus sechs Jahrhunderten, Nr. 50: Ausgabe 1558 Alexander Weissenhorn

 

Vorwort

 

Gottesname

 Die Glosse zu 2.Mose 6,3 lautet: Der name Adonai Jehoua.

 

 

Lit.:
Hövelmann,
H.: Kernstellen der Lutherbibel, S.81-;

Pierers Konversations-Lexikon, Band 4, (1889), Sp.1145

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr. 35

 

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.263-264:

Dr. Johann Eck

Johann Maier, geboren am 13. November 1486 zu Egg an der Günz in Schwaben lateinisierte, wie viele Humanisten, seinen Namen und nannte sich nach seinem Geburtsort Eckius. Sein erster Lehrer und Erzieher war sein Onkel, der Stadtpfarrer Martin Maier in Rottenburg am Neckar. Schon mit 12 Jahren bezog er 1498 die Universität Heidelberg, um Jura zu studieren. 1499 finden wir ihn in Tübingen, wo er auch das Studium der Theologie begann, das er in Köln fortsetzte und 1502 in Freiburg i. Br. beendete. Schon als Zwanzigjähriger las er über das Buch der Sentenzen und veröffentlichte 1507 ein Buch »Elemente der Logik«. Am 13. Dezember 1508 wurde er mit päpstlicher Dispens in Straßburg zum Priester geweiht. Zwei Jahre später, am 22. Oktober 1510, promovierte er in Freiburg zum Dr. theol. und wurde sofort als Professor der Heiligen Schrift und als Prokanzler an die Universität Ingolstadt berufen. Hier entfaltete er eine rege lehramtliche, priesterliche und literarische Tätigkeit. Von 1519 bis 1525 verwaltete er auch die Pfarrei St. Moritz, von 1525 bis 1532 und von 1538 bis 1540 die Pfarrei zur „Schönen U. L. Frau«. Zu seinen Wittenberger Kollegen stand er in freundschaftlichen Beziehungen, das änderte sich aber nach dem Ablaßstreit und der Leipziger Disputation von 1519. Die Humanisten, die sich auf die Seite Luthers stellten, wurden nun seine Gegner. 1520 reiste er zum erstenmal nach Rom, um auf die drohende Entwicklung aufmerksam zu machen. Er erhielt den Titel Prototonotarius et Nuntius apostolicus und wurde mit der Durchführung der Bulle gegen Luther beauftragt. Verschiedentlich war er bei den Reichstagen anwesend. Dem englischen König Heinrich VIII. überreichte er persönlich eine diesem gewidmete Schrift und schloß Freundschaft mit Fisher, Morus und anderen katholischen Gelehrten. Die Bayernherzöge Wilhelm und Ludwig, Pfalzgrafen bei Rhein, beauftragten ihn damit „die Bibel von neuem nach dem buchstäblichen Sinn zu verdolmetschen, wie sie gesungen ,gelesen, gebraucht und angenommen ist je und je von der heiligen lateinischen Kirche«. Der 1537 in Augsburg von Alexander Weissenhorn für Georg Krapf in Ingolstadt vollendete Folioband trägt den Titel:

 

Bibel

Alt und new Testament /

nach dem Text in der hailigen kirchen gebraucht /

durch doctor Johan Ecken /

mit fleiß / auf hohteutsch

verdolmetscht.

 

Dem damaligen Brauch entsprechend ist auch diese Bibel mit Holzschnitten verschiedener Herkunft geschmückt.

In seiner Widmungsvorrede an Kardinal Matthäus, Erzbischof von Salzburg, läßt Eck sich über seine Übersetzungsarbeit aus. Er hatte die vorlutherische Übersetzung gründlich studiert und besaß ein erstaunlich gutes Gedächtnis. So ist es zu erklären, daß neben dem bayrischen Dialekt, den er in den Text hineinbrachte, unbewußt manche längst veraltete Ausdrücke übernommen wurden. Im Vorwort zum Neuen Testament lobt Eck Emsers Übersetzung und sagt dann: »Hab also sein translation verhand genummen / die rand glosen gesündert / vnd auf hoh teütsch mit worten und syllaben verstelt.«

Großen Anklang scheint diese Bibel nicht gefunden zu haben, denn erst 1550, sieben Jahre nach dem Tode Ecks am 10. Februar 1543, erschien in Ingolstadt eine zweite Auflage, zu der Erasmus Wolf, Chorherr von St. Moritz in Augsburg eine Vorrede schrieb. Der Bilderbestand ist gegenüber der ersten Auflage völlig verändert, die meisten Holzschnitte befinden sich im Buche Genesis und in der Apokalypse.

Eine dritte Auflage erschien in Ingolstadt 1556. Im 17. Jahrhundert erschien 1602 eine Ausgabe, der 1611 in Köln eine weitere folgte, die von dem Franziskaner Tobias Hendschel stammt, der „mit großer Mühe« den Text Ecks „inzifferirt vnd in vielen Capitulen an gemangelten Versickeln trewlich ersetzt, gebessert“ hat. Die letzte Ausgabe der Eckbibel erschien 1630.

 

Lit.:
Pierers Konversations-Lexikon, Band 4,
(1889), Sp.1145

Härle / Wagner: Theologenlexikon, S. 73f; Panzer, 1781; S.112-136; Volz, Martin Luthers deutsche Bibel, Seite 10, 18, 193; Lit.: Reinitzer, Heimo, Biblia deutsch, S.205 (Nr.118) Musseleck, Karl-Heinz: Untersuchungen zur Sprache katholischer Bibelübersetzungen der Reformation; S.34-39

Dr. Johannes Eck - Seelsorger - Gelehrter - Gegner Luthers - Ausstellungskatalog

 

Ecker, Jakob

* 28.02.1851 Lisdorf

† 17.11.1912 Trier


1886 Prof. für alttestamentliche Exegese in Trier

 

 

Biographie:

 


 

 

Hildesheim: Verlag August Lax

KATHOLISCHE SCHULBIBEL

1973
359 Seiten 5 Karten Ill.   

 

Trier: Druck und Kommissions=Verlag der Paulinus=Druckerei G.m.b.H

 

Katholische Hausbibel

Handausgabe von Jakob Ecker
Erster Band Altes Testament - erste Hälfte
Biblische Geschichte des Alten Testamentes
Erste Hälfte: Von der Erschaffung der Welt bis zum Tode Davids mit Einschluss späterer Psalmen
5. Aufl.1905 XI, 0, 40 Seiten   

 

Zweiter Band Altes Testament - zweite Hälfte
Biblische Geschichte des Alten Testamentes
Zweite Hälfte: Vom Regierungsantritt Salomons bis zum Schluss der Makkabäerzeit
5. Aufl.1905 X, 7 Seiten, Seite 641-1330, 18 Seiten 
   

 

Dritter Band Neues Testament
5. Aufl.1905 XXII, 4, 60, 4 Seiten 2 Karten    

Katholische Hausbibel (1905)
 

diese Ausgabe gab es als Hand-, große Volksausgabe und Prachtausgabe innerhalb von 2 Jahren 5 Auflagen
AT als Auswahl; NT Evangelienharmonie sonst vollständig übersetzt.
Grundlage -
Vulgata Bilder von Phillip Schumacher

Vorwort

 

Gottesname

Fußnote zu 2.Mose 3,15:
Im hebräischen lautet dieser Name "Jahve", d.h. "er ist". Dieser ist der erhabenste von Gott selbst beigelegte Name, den die (pharisäischen) Juden nicht auszusprechen wagten.

Lit.:

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr.90

 

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.305:
 

Dr. Jakob Ecker

Die erste Katholische Hausbibel des 20. Jahrhunderts stammt von Dr. Jakob Ecker (1851 bis 1912), der seit 1886 Professor für alttestamentliche Exegese in Trier war. In dem Bestreben, die Schätze der Bibel für Schule und Haus nutzbar zu machen, gab er 1903 in drei Bänden die Katholische Hausbibel heraus, die der Mosella-Verlag in Trier in drei Ausstattungen herausbrachte: in einer Handausgabe, einer großen Volksausgabe und einer großen Prachtausgabe. Das Werk hatte einen solchen Erfolg, daß innerhalb von zwei Jahren fünf Auflagen erschienen.

Im Alten Testament brachte Ecker nicht den vollständigen Text, sondern nur eine Auswahl. Im Vorwort sagte er dazu: „Ängstlich besorgt für ihrer Kinder Wohl legt die Kirche in mütterlicher Vorsicht die Bibel nicht vom ersten bis zum letzten Blatt auf den Familientisch... nicht alles in der Bibel ist für alles Volk geschrieben." Die Übersetzung ist nicht nach Buch, Kapitel und Vers eingeteilt, sondern nach Titelnummern. Das Neue Testament ist mit Ausnahme der Evangelien, die zu einer Evangelienharmonie zusammengefasst wurden, vollständig übersetzt.

Der Text Eckers, der aus der Vulgata übersetzt hatte, wurde weithin auch durch seine Schulbibel verbreitet, die Bilder von Philipp Schumacher enthielt.

Trier: Mosella=Verlag

Neues Testament Taschenausgabe A:
Evangelien= Harmonie und Apostelgeschichte
Übersetzt und kurz erklärt - 1915

319 Seiten   

 

Neues Testament Taschenausgabe B:
Die vier Evangelien und die Apostelgeschichte
Übersetzt und kurz erklärt - 1915

389 Seiten    

 

Neues Testament Taschenausgabe C:
Die apostolischen Briefe und die Geheime Offenbarung.

 

Neues Testament Taschenausgabe D:
Die vier Evangelien, die Apostelgeschichte, die apostolischen Briefe und die Geheime Offenbarung.
Übersetzt und kurz erklärt - 1922

677 Seiten 2 Karten   

Vorwort

Vorwort (Neues Testament, Taschenausgabe D):
Im Auftrag der bischöflichen Behörde übersetzten die Unterzeichneten die vier Evangelien im Anschluß an Eckers Evangelienharmonie, über arbeiteten vollständig den Text der übrigen Bücher des N.T. und fügten ein reichhaltiges Register über Personen, Sachen und Orte hinzu, das nicht nur den Laien, sondern auch den Theologen willkommen sein wird. Die Übersetzung schließt sich eng an den von der Kirche als authentisch erklärten lateinischen Text der
Vulgata an, nimmt aber auch gebührende Rücksicht auf den griechischen Urtext.
(Unterzeichnet: Prof. Dr. Bares. - Regens Dr. Becker. - Prof. Hüllen)

Gottesname

 

Lit.: Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.299:

Dr. Jakob Ecker

In der Zeit des ersten Weltkrieges ging man daran, das Neue Testament von Dr. Jakob Ecker  ... neu zu bearbeiten und die vier Evangelien im Anschluß an die Evangelienharmonie zu übersetzen. Diese Arbeit wurde im engen Anschluß an die Vulgata mit gebührender Rücksicht auf den griechischen Urtext von Professor Dr. Bares, Regens Dr. Beds.er und Professor Hüllen vorgenommen. Sie gaben dem Werk den Titel: „Neues Testament... Übersetzt und kurz erklärt nach Dr. Jakob Ecker." Es erschienen vier Taschenausgaben: A. Evangelienharmonie und Apostelgeschichte, Die vier Evangelien und die Apostelgeschichte, C. Die apostolischen Briefe und die Geheime Offenbarung. Das ganzer

Neue Testament. Außerdem wurden die Evangelien und die Apostelgeschichte in Einzelbändchen weit verbreitet. Die Ausgaben wurden häufig neu gedruckt, die Restauflage wurde 1937/38 zu billigsten Preisen verkauft.  

Katholische Schulbibel (Volksausgabe)
Illustriert von Philipp Schumacher, München.
Mit Approbation des hochw. Herrn Erzbischofs von München - Freising
München, Isaria=Verlag, GmbH, - 1906,   
IV, 160, 197 Seiten,   

 

Katholische Schulbibel für die Diözese (Mittlere Ausgabe)
Mit bischöflicher Genehmigung
Buchschmuck Philipp Schumacher, München.
Trier, Mosella=Verlag, GmbH, - 1929,   
6
, 341, 8 Seiten,   

 

Katholische Schulbibel
München: Kösel-Verlag 1957
359 S.
   

Vorwort

 

Gottesname

Seite 44:

Gott sprach: "Ich bin der ICH BIN. Sage also den Israeliten: Jahwe, das heißt "Der da ist", der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hat mich zu euch gesandt.

 

Kleine Katholische Schulbibel für das Bistum Hildesheim

Hildesheim: August Lax - 1962
64 S.
   
Illustrationen von Johannes Grüger

 

Vorwort IMPRIMATUR
Treveris, d. 17. Aprilis 1929
L. S. + FR. RUDOLPHUS

Diese Schulbibel ist die Kleine Ausgabe des im Auftrage des Bischöflichen Stuhles in Trier und für diesen verfaßten Schulbibelwerkes von Dr. Jakob Ecker, weil. Professor am Priesterseminar zu Trier, 1929 neu herausgegeben mit Gutheißung und Empfehlung Sr. Eminenz des Herrn Kardinals und Erzbischofs von Köln und der Hochw. Herren Bischöfe von Aachen, Berlin, Fulda, Hildesheim, Limburg, Meißen, Münster, Osnabrück, Paderborn und Trier.
Genehmigt für den Gebrauch in Schulen der Niedersächsische Kultusminister Rd.505/57 - 30.Juni 1958

Gottesname

 

 

 

Eckermann, Jakob Christoph Rudolf

* 06.09.1754 Gut Wedendorf bei Rehna (Mecklenburg)

† 06.05.1837 Kiel

 

Biographie:

 

 

Erklärung aller dunkeln Stellen des Neuen Testaments,
theils in einem zusammenhängenden Commentar über einzelne Bücher, theils in einer treuen Uebersetzung, mit eingeschalteten Erklärungen; von Dr. J. C. R. Eckermann. Kiel,

 

Band 1:

Die Evangelien Matthäus, Marcus und Lucas

Kiel: Neue akademische Buchhandlung - 1806

XVI, 445 S.

 

Band 2:

Das Evangelium Johannes, die Apostelgeschichte und Paulus Brief an die Römer

Kiel: Neue akademische Buchhandlung - 1807

XVI, 384 S.

 

Band 3:
Erklärung aller dunkeln Stellen in den Paulinischen Briefen an die Korinther, Galater, Epheser, Philipper, Kolosser und Thessalonicher, an Timotheus, Titus und Philemon, und an die Ebräer; in den katholischen Briefen des Petrus, Johannes, Jacobus und Judas, und in der Offenbarung Johannes.

Kiel: Neue akademische Buchhandlung - 1808

XII, 516 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.: Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.58.

 

Edel, Reiner-Friedemann

Ausahlbibel, NT, Psalmen

 

* 18.03.1930 Erfurt

 

 

Biographie:

 

Der Verleger Dr. Edel hat eine Ausbildung als Großhandelskaufmann absolviert. Später studierte er Theologie, sieben Sprachen, Philosophie, Musik und Psychologie und war Pfarrer in Friedberg / Hessen, Dauborn (Hünfelden) / Bayern und Lüdenscheid / Nordrhein-Westfalen. Pfr. i.R. Dr. Reiner-Friedemann Edel ist evangelischer Theologe. Er ist ein Mann des Reiches Gottes, der den Leib Christi von Herzen liebt. Aus diesem Grund hat es ihn auch immer bewegt, Christen – egal welcher Konfession – zu ermutigen und zu lehren. Eine ganze besondere Liebe hegt er zu den Geschwistern in den Ostblockländern. In der Zeit des Eisernen Vorhangs reiste er regelmäßig in den Ostblock, um Bibeln und christliche Literatur zu schmuggeln und den Christen dort zu dienen. Des Weiteren ist Dr. Reiner-Friedemann Edel Autor unzähliger Bücher. Einige davon werden bis heute von Theologiestudenten bei ihren Arbeiten benutzt. Dr. Reiner-Friedemann Edel ist verheiratet mit Ingeborg; sie haben fünf Kinder.

 

 

Polyglotta "S": Inculcare et alte descendere in mentibus octo linguas et infixum haerere in pectoribus quattuordecim psalmos /14 Psalmenauszüge in 8 slawischen Sprachen 

Lüdenscheid: Ökumenischer-Verlag Edel - 1987 

32 S.

 

Psalmen kleine Auswahl zum Beten und Vorlesen für Psalmenmeditation und Wechselgebet ausgehend von der "Guten Nachricht" und anderen deutschen Übersetzungen nach dem hebräischen Urtext überarbeitet und in Versmaß gebracht von Reiner-Friedemann Edel
Lüdenscheid: Ökumenischer-Verlag Edel - 1993
16 S.

 

Die Psalmen zum Beten und Vorlesen, für Psalmenbetrachtung und Wechselgebet unter Einbeziehung anderer deutschen Übersetzungen aus dem hebräischen Urtext in das Dt. übertragen von Reiner-Friedemann Edel
Lüdenscheid: Edel, 2004
181 S.
 
ISBN 3-87598-658-X

Das Neue Testament in Auswahl - Das vielfältige lebendige Wort Gottes
Lüdenscheid: Oekumenischer Verlag - Auflage: 1., Auflage 2009

260 S.   13,5x20,5cm  

ISBN 978-3-87598-662-4

Vorwort

Das „vielfältige Wort Gottes" eröffnet sich dem Bibelleser im Gebet für die Bibelarbeit, persönlich und in Gruppen, für Prediger des Wortes und Evangelisten, für Kinder- und Jugendunterricht und als Vorlesebibel in der Familie und öffentlich.

In diesem „Neuen Testament in Auswahl" ist auf die Bedeutungsvielfalt der einzelnen griechischen Wörter des Grundtextes großer Wert gelegt worden; auch deshalb, damit jeder Leser sich selbst diejenige der Bedeutungen aussuchen kann, die ihn besonders anspricht und es nicht nur eine „Übersetzung Edel" ist.

Die Wortbedeutungen sind sorgfältig aus den Lexika (besonders „Menge", „Bauer" und für das Alte Testament „Kittel" und zum Vergleich aus über 20 verschiedenen deutschen Übersetzungen des Neuen Testaments) erarbeitet, die für das tiefere Nachdenken und die Wortverkündigung von großer Bedeutung sein können. Aus Ehrfurcht vor Gott sind alle Ihn betreffenden Pronomina groß geschrieben.

„Exegese" heißt ja nicht, sich über einen Text seine eigenen (im Bibelkreis demokratisch ermittelten) Gedanken zu machen, sondern genau hinzuhören und den Text erst ausreden zu lassen und falls möglich auch „wie ein Jünger" nach oben zu hören, was der Geist Gottes, der bei den Schreibern der Texte mitwirkte, einem dazu sagt, und dann erst, wie es im ersten Psalm heißt, darüber „nachzusinnen bei Tag und bei Nacht".

Zum Vorlesen liest man nur das Fettgedruckte.

Jesus Christus sagt: „Ihr sucht in der Schrift in der Meinung, dadurch ewiges Leben zu haben. Aber sie ist es gerade, die auf Mich hinweist. Aber zu Mir wollt ihr ja nicht kommen, damit Ich euch das ewige Leben gebe."

Gottesname

 

 

 

EDITION C-Bibelkommentar

Kommentar

 

 

siehe Gerhard Maier 

 

Edmayer, Johann

 

 

*

 

Biographie:

 

Edmayr war von 1933 bis zu seiner Amtsenthebung am 17.03.1938 Direktor am Bundesgymnasium in Linz. Dort unterrichtete er Latein und Geschichte

 

 

siehe Parsch 

 

Egger, Wilhelm

Kommentar, NT, Galater, Philipper, Philemon

* 14.05.1941 Innsruck

† 16.08.2008 Bozen

 

Biographie:

 

 

 

siehe Die Neue Echter-Bibel

 

Eggers, Hans

Psalm

 

* 09.07.1907 Hamburg
† 1988 Saarbrücken

 

 

Zwei Psalter aus dem 14. Jahrhundert (Dresden Ms. M 287 und Hamburg in Scr. 142) und drei verwandte Bruchstücke aus Schleiz, Breslau und Düsseldorf (Deutsche Texte des Mittelalters, Band LIII)
Berlin: Akademie-Verlag - 1932
CXVIII, 280 S.  

Vorwort

 

Gottesname

 HEr, HEre
 

 

Eggestein, Heinrich

Vollbibel

 

* 1415/20 Rosheim (Elsaß)

† 1488 oder später

 

Biographie:
 

 

Magister, Philosphiae, Siegelträger des Straßburger Probsteigerichtes

2.deutsche Bibel (Nachdruck der Mentelinbibel)
hiervon sind noch 51 vorhanden

2. deutsche Bibel *),
(Straßburg), nicht nach 1470

Format: 27x39 cm, 404 Blätter,
zweispaltiger Satz, je Spalte 60 Zeilen, Spaltenbreite 8,3 cm
 

*) Zählung nach Eichenberger

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.252:

2. Auch die zweite deutsche Bibel wurde in Straßburg gedruckt, und zwar um 1470 von Heinrich Eggestein (Eggensteyn). Eggestein, der in Rosheim geboren ist, erwarb 1442 das Straßburger Bürgerrecht, das er um 1450 aufgab, aber am 9. August 1459 erneut erwarb. Als sein erstes Werk gilt eine um 1466 erschienene lateinische Bibel. Sein Todesjahr ist unbekannt.

Bei Eggesteins Werk handelt es sich nicht um eine neue Übersetzung, sondern um einen Nachdruck der Mentelbibel. Wesentliche Unterschiede bestehen nicht. Zwar sind Druckfehler verbessert, aber dafür neue hinzugekommen. Oft stimmt Blatt für Blatt mit der Mentelbibel überein. Da in jeder Spalte — mit einigen Ausnahmen — 60 Zeilen untergebracht wurden, wurden nur 404 Blätter bedruckt.

 

Eichenberger, Deutsche Bibeln vor Luther, Seite 25-28;
Eis, Frühneuhochdeutsche Bibelübersetzungen, S.39f.;
Volz, Martin Luthers deutsche Bibel, Seite 20;
Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 1.Bd, E2, E3;

 

Ego, Beate

 Kommentar

*

 

Biographie:

 

 

Lebenslauf 1977-1984 Studium der Evang. Theologie, Germanistik, Judaistik und der Vergleichenden Religionswissenschaft in Tübingen und Jerusalem

 

1987 Promotion

 

1989-1998 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Akad. Rätin am Institutum Judaicum der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

 

1994 Habilitation und Venia Legendi für "Altes Testament und Judaistik"

 

seit 1998 Professur für "Altes Testament und Antikes Judentum" an der Universität Osnabrück

 

 

siehe Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT)

 

 

Eichhorn, Carl

Kommentar

 

* 05.02.1855 Durlach (Baden)
† 25.01.1934 Hahndorf b. Altdorf

 

Biographie:

 

Studium der Theologie in Leipzig und Erlangen.

Zwei Jahre Hauslehrer im gräflichen Schloß Castell in Unterfranken.

Langjähriger Vorsitzender des Gemeinschaftsverbandes Ansbach-Nürnberg-Hof

(heute Landeskirchlicher Gemeinschaftsverband Bayern).

 

 1880-1881: Vikar in den separierten (von der Landeskirche getrennten) lutherischen

                 Gemeinden in Bad Pyrmont und Elberfeld.

 1881-1882: von Ostern 1881 bis Herbst 1882 theologischer Lehrer am Missionshaus

                 in Leipzig.

13.04.1883: Ordination in Bayreuth, anschließend Privatvikar in Kissingen und

                 Pfarrverweser in Marktsteft b. Kitzingen (Main)

1884-1893:  Pfarrer in Abtswind (Unterfranken)

1893-      :  Pfarrer in Ansbach

        1923: in den Ruhestand gegangen

   bis 1926: geistlich-seelsorgerlicher Leiter des mit St. Chrischona verbundenen

                Bibelheims Flensungerhof, unweit des Vogelsberges zwischen Fulda

                und Gießen.

                Rückkehr nach Bayern und geistliche Betreuung im Erholungsheim

                Hahndorf b. Altdorf 

siehe Paul Fabianke

 

Eichhorn, Johann Gottfried

AT: Hiob, Propheten

* 16.10.1752 Dörrenzimmern in Fürstenthum Hohenlohe-Oehringen

† 25.06.1827 Göttingen

 

Biographie:

 

 

siehe auch unter Georg Friedrich Griesinger

 

Hiob

Leipzig: Weidmann - 1800

 

Hiob

Göttingen: Rosenbusch - neue verb. Ausgabe 1824

152 S.

 

Die hebräischen Propheten 

Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht - 1816-1819

Band 1 (1816): [3 Blatt], 432 S. 

Band 2 (1819): VIII, 664 S.

Band 3 (1819): [1 Blatt], 689 S.

 

Vorwort

Die hebräischen Propheten: 
"... steht im ersten Band alles beysammen, was noch von prophetischen Reden aus den Zeiten der assyrischen Oberherrschaft über Vorderasien vorhanden ist; und im zweyten, was sich aus den Zeiten der Streifzüge der Scythen und der Uebermacht der Chaldäer bis auf den Anfang des babylonischen Exils von prophetischen Reden im alten Testament erhalten hat. Ein dritter Band wird die spätern prophetischen Poesien der Hebräer nachholen... Mit Vorbedacht ist alles anspruchlos und ohne gelehrten Prunk dargestellt. In [den] Bänden auch nicht ein einziges hebräisches Wort."

Gottesname

 

Lit.:

Smend, Rudolf: Deutsche Alttestamentler in drei Jahrhunderten, S. 25-37

 

 

Eichler, Ulrike

 

* 09.12.1960

 

 Biographie:

 

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Eichrodt, Walther

AT: Hesekiel

* 01.08.1890 Gernsbach
† 20.05.1978 Basel

 

Biographie:

 

 

 

 

siehe Göttinger Bibelwerk ATD 22/2: Der Prophet Hesekiel und Die Botschaft des AT Band 17/I : ??? Band 17/II: ???

 

Einheitsübersetzung

Vollbibel

Bibel mit dem Text der Einheitsübersetzung siehe Günther Stemberger

 

 


Geschäftsführer: O. Knoch
techn. Arbeit : Katholisches Bibelwerk

Mitarbeiter NT: J. Schmid, H. Schlier, J. Michl, P. Bläser
Verantwortlich NT: J. Schmid später J. Michl,

Mitarbeiter AT: V. Hamp, J. Scharbert
Verantwortlich AT: V. Hamp später J. Scharbert

 

Sprachliche Mitarbeiter:
Rudolf Henz, Wien;
Fridolin Stier, Tübingen;
Walter Jens, Tübingen;
Wilfried Barner,
Egidius Schmalzriedt, Tübingen;
Josef Kopperschmidt, Ulm;
Heinrich Böll, Köln;
Christa Reinig, München;

 

Die Übersetzer des Alten Testaments

Heinrich Arenhoevel, Hermann Bückers, Alfons Deißler, Hermann Eising, Heinrich Groß, Ernst Haag, Vinzenz Hamp, Walter Kornfeld, Norbert Lohfink, Martin Rehm, Wolfgang Richter, Josef Scharbert, Johannes Schildenberger, Othmar Schilling, Rudolf Schmid, Heinrich Schneider, Josef Schreiner, Claus Westermann, Joseph Ziegler.

 

Die Mitarbeiter an der Übersetzung des Alten Testaments

Wilfried Barner, Eleonore Beck, Peter Bläser, Wolfgang Beilner, Richard Beron, Heinrich Böll, Uwe Förster, Joachim Goth, Odo Haggenmüller, Rudolf Henz, Hans Hilger,
Alfons Kirchgässner,
Otto Knoch, Emil Lengeling, Leopold Lentner, Gabriele Miller, Georg Molin, Otto Nüßler, Franz Planatscher, Josef Plöger, Christa Reinig, Theodor Schlatter, Egidius Schmalzriedt, Eugen Sitarz, Joseph Sulzbacher, Fridolin Stier, Gerhard Striebeck, Franz Josef Zinniker.

 

Die Übersetzer und die Mitarbeiter an der Übersetzung der Psalmen

Johannes Aengenvoort, Wilfried Barner, Richard Beron, Uwe Förster, Klaus Fricke, Herbert Goltzen, Heinrich Groß, Wilhelm Gundert, Odo Haggenmüller, Vinzenz Hamp, Rudolf Henz, Otto Knoch, Otto Nüßler, Franz Planatscher, Christa Reinig, Heinrich Rohr, Josef Scharbert, Fritz Schieri, Egidius Schmalzriedt, Eugen Sitarz, Oskar Söhngen, Fritz Tschirch, Eberhard Weismann, Claus Westermann.
 

Die Beauftragten für die Revision des Alten Testaments

Weihbischof Josef Plöger, Weihbischof Klaus Dick, Bischof Reinhard Lettmann Weihbischof Manfred Müller.
Heinrich Groß, Ernst Haag, Odo Haggenmüller,
Otto Knoch, Josef Scharbert, Josef Schreiner, Eugen Sitarz.
 

Die Übersetzer des Neuen Testaments

Gerhard Barth, Peter Bläser, Josef Blinzler, Otto Böcher, Kapistran Bott, Christoph Burchard, Josef Dillersberger, Martin Fischer, Joachim Gnilka, Erich Grässer, Wilhelm Gundert, Klaus Haacker, Odo Haggenmüller, Ferdinand Hahn, Hellmut Haug, Rudolf Kassühlke, Otto Knoch, Heinz-Wolfgang Kühn, Josef Kürzinger, Johann Michl, Franz Mußner, Engelbert Neuhäusler, Henning Paulsen, Wilhelm Pesch, Josef Pfammatter, Joseph Reuss, Eugen Ruckstuhl, Karl Theodor Schäfer, Theodor Schlatter, Heinrich Schlier, Josef Schmid, Rudolf Schnackenburg, Benedikt Schwank, Josef Sint, Gerhard Striebeck, Anton Vögtle, Karl Wennemer, Franz Zehrer, Heinrich Zimmermann.

 

Die Mitarbeiter an der Übersetzung des Neuen Testaments
Wilfried Barner, Eleonore Beck, Wolfgang Beilner, Richard Beron, Uwe Förster, Joachim Goth, Odo Haggenmüller, Rudolf Henz, Hans Hilger, Alfons Kirchgässner, Otto Knoch, Joseph Kopperschmidt, Emil Lengeling, Leopold Lentner, Johann Michl, Gabriele Miller, Engelbert Neuhäusler, Otto Nüßler, Franz Planatscher, Egidius Schmalzriedt, Eugen Sitarz, Oskar Söhngen, Joseph Sulzbacher, Gerhard Striebeck, Johannes Wagner, Karl Wennemer, Franz Josef Zinniker.

Die Beauftragten für die Revision des Neuen Testaments
Bischof Eduard Schick, Landesbischof Eduard Lohse, Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt, Oberkirchenrat Wilhelm Gundert, Bischof Reinhard Lettmann, Weihbischof Hubert Luthe, Weihbischof Manfred Müller, Weihbischof
Alois Stöger, Weihbischof Ernst Tewes.
Gerhard Barth, Otto Böcher, Christoph Burchard, Martin Fischer, Joachim Gnilka, Erich Grässer, Klaus Haacker, Odo Haggenmüller, Ferdinand Hahn, Hellmut Haug,
Otto Knoch, Heinz-Wolfgang Kühn, Egidius Schmalzriedt, Eugen Sitarz, Karl Wennemer.

 

 

 

1960 erteilt die Deutsche Bischofskonferenz dem Wissenschaftlichen Beirat des Katholischen Bibelwerkes
den Auftrag ein neues  Bibelwerk zu erstellen.
Zunächst wurde auch empfohlen die Pattloch- oder die Zürcher Bibel zu revidieren.

 

1961 war man sich einig eine neue Übersetzung zu schaffen.

Verantwortlich hierfür waren die Bischöfe Freudorfer (nach dessen Tod Weihbischof Schick) und Leiprecht.

Zunächst kam es zu keiner Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der evangelischen Kirche.

 

1968 kam es zu einer Teilmitarbeit des neugegündeten Evangelischen Bibelwerkes. -
Außerdem arbeiteten die Michaelsbruderschaft voll mit, sowie die Württembergische Bibelanstalt in Stuttgart

1971 Erstfassung der Psalmen

1972 Neues Testament

1974 Altes Testament

1975 Bearbeitung der sog. bischöflichen Modi und der allg. Voten.

1973-75 Psalm ökumenisch revidiert

 

siehe auch unter Klaus Dieter Fricke, Bläser, Groß, Haggenmüller, Söhngen

 

 

 

 

Einheitsübersetzung im Internet unter

http://alt.bibelwerk.de/bibel/?%20_blank&kbw_ID=17122541

 

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift -

Die Briefe an Timotheus und Titus - Der Brief an die Hebräer

Herausgegeben von den Bischöfen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz

Verlag Katholische Bibelwerk, GmbH Stuttgart - 1969

43 Seiten   

 

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift -

Das Buch Ijob - Das Hohelied - die Klagelieder

Herausgegeben von den Bischöfen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz

Verlag Katholische Bibelwerk, GmbH Stuttgart - 197043 Seiten   

 

Das Neue Testament

Katholische Bibelanstalt GmbH Stuttgart - 1972

494 Seiten 2 Karten    

 

Die ganze Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments

Das Buch der Bücher Mit über 550 Farbbildern einschließlich Karten und Plänen

Chr. Belser Stuttgart; Good Reading Limited London; Paul Pattloch

Verlag Aschaffenburg - 1. Aufl.1975

1077, 71 Seiten ill.    

Online

 

Die Heilige Schrift Altes und Neues Testament

Exklusiv-Ausgabe für Quelle-International - 1978

640 Seiten ill.   

 

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift - Die Bibel - Gesamtausgabe

Psalmen und Neues Testament Ökumenischer Text

Katholische Bibelanstalt, Stuttgart - Deutsche Bibelstiftung,

Stuttgart - Österreichisches Katholisches Bibelwerk, Klosterneuburg - 1980

1456 Seiten 12 Karten   

 

Die Bibel - Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift und Neues Testament

Aschaffenburg: Paul Pattloch Verlag - 1. Aufl. der Endfassung 1980

1071, 350 Seiten 8 Karten   

 

Worte im Bild Basisbibel

Eine Fotobibel mit dem Text der Einheitsübersetzung

Verlag Wort im Bild Hammersbach - 1. Aufl.1982

125 Seiten   

 

Die Heilige Schrift Altes und Neues Testament

Dargestellt in den berühmten 230 Illustrationen von Gustave Doré

Unipart-Verlag Stuttgart - 1985

470 Seiten   

 

Einheitsübersetzung

siehe unter: Eleonore Beck (1989)

Günter Stemberger (1987)

Einheitsübersetzung (1975)

zu Lukas 1:46+48

 

Die Bibel Alten und Neuen Testament Einheitsübersetzung - Illustriert mit Kostbarkeiten der Buchkunst des Mittelalters und der Renaissance

Exklusive Buchgemeinschaftsausgabe der Bertelsmann Club GmbH, Rheda-Wiedenbrück - 1996

1008 Seiten ill.    

 

Vorwort

An die Leser dieser Ausgabe

»Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt« Ml 4,4).

Diese Aussage Jesu im Kampf gegen den Versucher, die er dem Allen Testament entnimmt (vgl. Dtn 8.3). weist auf die bleibende Bedeutung des Wortes Gottes für die Menschen aller Völker und Zeiten hin.

Schon vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil faßten die deutschen katholischen Bischöfe aufgrund einer Denkschrift des Katholischen Bibelwerks Stuttgart den Beschluß eine neue Übersetzung der Bibel aus den Urtexten für den kirchlichen Gebrauch schaffen zu lassen, um so einen besseren Zugang zum Wort Gottes zu ermöglichen. Sie beauftragten dazu die Bischöfe J. Freundorfer. C. J. Leiprecht und E. Schick. Die österreichischen Bischöfe entsandten später Weihbischof A. Stöger. Den bischöflichen Beauftragten wurde ein Arbeitsausschuß aus Fachleuten der Exegese, Katechese, Liturgik und der deutschen Sprache zur Seite gestellt.

Bei dieser Übersetzung soilten nicht: nur die neuen Erkenntnisse der Bibelwissenschaft, sondern auch die Regeln der deutschen Sprache in angemessener Weise berücksichtigt werden. Bis dahin benutzte die katholische Kirche Übersetzungen, welche entweder die lateinische Übersetzung der Bibel durch den heiligen Hieronymus. die Vulgata, zugrunde legten oder doch in besonderer Weise berücksichtigten.

Die Arbeit an der neuen Übersetzung begann 1962. Kurz darauf gestattete das Zweite Vatikanische Konzil den Gebrauch der Landessprachen in der Liturgie und erklärte: »Der Zugang zur Heiligen Schrift muß für alle, die an Christus glauben, weit offenstehen. Darum .. . bemüht sich die Kirche, daß brauchbare und genaue Übersetzungen in die verschiedenen Sprachen erarbeitet werden, mit Vorrang aus dem Urtext der heiligen Bücher« (Über die Göttliche Offenbarung. Nr. 22). Daraufhin schlössen sich die übrigen katholischen Bischöfe deutschsprachiger Gebiete in Europa dem Unternehmen an, das den Namen »Einheilsübersetzung« erhielt, weil es den Gebrauch einheitlicher biblischer Texte in Gottesdienst und Schule in allen Diözesen ermöglichen sollte. Die einheitliche Textfassung ließ hoffen, daß sich wichtige Aussagen der Bibel dem Ohr der Gläubigen dauerhafter einprägten. Auch würde eine solche für den Gebrauch der Bibel in der Öffentlichkeit, besonders in Presse. Funk und Fernsehen, von Nutzen geeignet sein.

Da die Übersetzung vor allem in der Verkündigung Verwendung finden sollte, mußte sie sowohl das Verstehen erleichtern, wie auch das Vorlesen und teilweise auch für das Singen geeignet sein. Darum wurden von Anfang an neben Fachleuten der Bibelwissenschaft auch solche der Lituirgi, Katechetik, der Kirchenmusik und der deutschen Sprache herangezogen. Besondere Sorgfalt wurde auf die sprachliche Fassung der hymnischen Texte des Alten und des Neuen Testaments, insbesondere der Psalmen, verwendet.

Von Anfang an strebten die katholischen Bischöfe die Mitarbeit der evangelischen Kirche in Deutschland an. Die evangelische Michaelsbruderschaft arbeitete von Anfang an durch Beauftragte an der Übersetzung mit. Ab 1967 beteiligte sich die Evangelische Kirche in Deutschland an der Übersetzung der beiden Kirchen gemeinsamen biblischen Lesungen der Sonn- und Festtage und der Psalmen nachdem Kardinal A. Bea. der erst Leiter des Sekretariats für die Einheit der Christen in Rom. und Bischof K. Scharf, der damalige Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland sich bei einem Zusammentreffen für eine solche Zusammenarbeit ausgesprochen hatten. Über diese gemeinsame Arbeit wurde 1970 der erste Vertrag zwischen dem Verband der Diözesen Deutschlands und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und dem Evangelischen Bibelwerk in der Bundesrepublik Deutschland geschlossen.

Ein wichtiges Ergebnis der Zusammenarbeit stellt die Einigung der Beauftragten beider Kirchen auf eine einheitliche deutsche Wiedergabe der biblischen Eigennamen sowie der Bezeichnungen für Orte, Landschaften, Maße und Gewichte dar. Das "Ökumenische Verzeichnis der biblischen Eigennamen" wurde 1972 veröffentlicht.

Ab 1970 erschienen die Übersetzungen einzelner biblischer Bücher im Druck: 1972 wurde die vorläufige Endfassung des Neuen Testaments, 1974 jene des Alten Testaments für die Erprobung, vor allem in Liturgie und Schule, veröffentlicht. Die Übersetzung fand Eingang in die neuen liturgischen Bücher, die Lektionare für die biblischen Lesungen im Gottesdienst sowie in das vorläufige deutsche Stundenbuch. Alle Urteilsfähigen wurden von den beteiligten Bischöfen um Kritik und Verbesserungsvorschläge gebeten Diese ließen zugleich Gutachten erstellen über die Treue gegenüber dem Urtext und über die sprachliche Ausdrucksform der Übersetzung. Die Gesellschaft für Deutsche Sprache, Wiesbaden, wurde für die Überprüfung dieser Übersetzung herangezogen.

Die vorläufige Fassung der Psalmen, die 1971 zuerst im Druck erschien, wurde 1973/74 durch eine ökumenische Arbeitsgruppe überarbeitet, wobei der endgültige Text festgelegt wurde. Ab 1975 begann die Revision der vorläufigen Fassungen des Alten und Neuen Testaments durch eigens dafür bestellte Revisionskommissionen unter dem Vorsitz vom Bischof E. Schick (Neues Testament) und Weihbischof J. Plöger (Altes Testament). Die überaus zahlreichen Stellungnahmen und Verbesserungsvorschläge leisteten für die Erstellung der endgültigen Fassung der Übersetzung wertvolle Dienste.

Im Rahmen dieser Revisionsarbeit weitete die evangelische Seite ihre Mitarbeit auf das ganze Neue Testament aus, einschließlich der Einführungen und knapp gehaltenen Anmerkungen zu den einzelnen biblischen Schriften.

Im Februar 1978 approbierte die Deutsche Bischofskonferenz die Endfassung der Einheilsübersetzung für den kirchlichen Gebrauch in Gottesdienst und Schule. Sie dankte dabei den Übersetzern und allen übrigen Mitarbeitern und Beratern. Ihr folgten die übrigen bischöflichen Auftraggeher aus den deutschsprachigen Gebieten in Europa. Auch der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und das Evangelische Bibelwerk begrüßten das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit. Im März und April 1979 wurden die Einführungen und Anmerkungen von allen Auftraggebern gutgeheißen. Damit fand ein für den deutschen Sprachraum einmaliges Unternehmen seinen Abschluß.

Aufgrund der guten Aufnahme, die der vorläufige Endtext in der Öffentlichkeit fand. ist zu hoffen daß diese Übersetzung erfüllt, was die Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz bei der Approbation des Textes im Frühjahr 1978 zum Ausdruck brachten: »Die Deutsche Bischofskonferenz ist überzeugt, daß die nun vorliegende Übersetzung der Heiligen Schrift den Entscheidungen des Zweiten Vatikanums gerecht wird, den katholischen und nichtkatholischen Christen, wie auch der Kirche Fernstehenden einen sprachlich verständlichen und wissenschaftlich gesicherten Zugang zur Botschaft der Heiligen Schrift zu bieten. Die Einheitsübersetzung ist in gehobenem Gegenwartsdeutsch abgefaßt. Ihr fehlt es nicht an dichterischer Schönheit. Treffsicherheil des Ausdrucks und Würde biblischer Darstellungskraft. Wir Bischöfe hoffen zuversichtlich, daß die Neuübersetzung auch der zeitgemäßen Gebetssprache einen neuen Anstoß gibt und daß sie hilfreich sein wird in dem Bemühen, dem Wort Gottes im deutschen Sprachraum neue Beachtung und tieferes Verständnis zu verschaffen!«

Daneben verdient im Blick auf die Psalmen und das Neue Testament Beachtung, was der damalige Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Landesbischof Helmut Claß. an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Joseph Kardinal Höffner, schrieb: »Die Tatsache, daß katholische und evangelische Christen nunmehr die Psalmen und ein Neues Testament besitzen, die Exegeten beider Kirchen im offiziellen Auftrag übersetzt führt gemeinsames Hören auf das Wort der Schrift dazu, daß die getrennten Kirchen aufeinander zugehen, um einmal zusammenzufinden unter dem einen Herrn der Kirche, Jesus Christus. Die ökumenische Übersetzung der Psalmen und des Neuen Testaments leistet dazu einen

wichtigen Beitrag.«

Advent 1979

Joseph Kardinal Höffner
Vorsitzender der Deutschen
Bischofskonferenz

Alfred Kardmal Bengsch
Vorsitzender der Berliner Bischofskonferenz

Franz Kardinal König
Vorsitzender der Österr. Bischofskonferenz

Pierre Mamie
Vorsitzender der Schweizerischen
Bischofskonferenz

Jean Hengen
Bischof" von Luxemburg


Joseph Gargitter
Bischof von Bozen-Brixen

Guillaume-Murie van Zuylen
Bischof von Lüttich

Für die Psalmen und das Neue Testament:
Landesbischof Eduard Lohse
Vorsitzender des Rates der Evangelischen
Kirche in Deutschland

Vorwort (Das Neue Testament 1972):
Die neue Übersetzung will den Urtext möglichst sinn- und begriffsgetreu in die heutige deutsche Sprache übertragen. Da sie vor allem in der Verkündigung der Kirche Verwendung finden soll, muß sie zugleich für das Vorlesen und Singen geeignet sein. Darum soll diese Übersetzung über einen Zeitraum von mehren Jahren hinweg in den verschiedenen Bereichen der kirchlichen Arbeit erprobt werden.

Gottesname

 

Fußnote zu Genesis 4, 26
Hier und an den meisten Stellen, wo in dieser Übersetzung "der Herr" für Gott steht, gebraucht H den Eigennamen Jahwe. Die Übersetzer folgten der Tradition der Juden und Christen, den Eigennamen Jahwe, den die Juden wegen Ex 20,7 = Dtn 5, 1 nicht auszusprechen wagten, mit "der Herr" zu umschreiben. Nur wo es unumgänglich schien, wurde der Eigenname belassen (vgl. Ex 3, 15).

 

Fußnote zu Exodus 3, 14f

Im Hebräischen ist "Jahwe" eine Zeitwortform in der 3.Person Einzahl, etwa "er ist da"; da hier Gott von sich selbst in der 1.Person redet, gebraucht er das Zeitwort in der Ich-Form: Ich bin da. für "Jahwe" werden allerdings auch andere Erklärungen versucht, von denen noch am ehesten zutreffen könnte: Er setzt ins Dasein. Zur Umschreibung des Gottesnamens Jahwe mit "der Herr" vgl. die Anmerkung zu Gen 4, 6.
 

siehe auch Exodus 6:3
 

Der Name Jahwe Kommt 125 mal in der Einheitsübersetzung vor.

 

Lit.:
Weber, Kurt - Bibelübersetzungen unter der Lupe, - S.121-128;
Die Bibel in der Welt, Bd.20, S.200f.;
Biser, Eugen u.a. - Fortschritt oder Verirrung? Die neue Bibelübersetzung, Regensburg, 1978;

Plöger, Josef G. - Knoch, Otto B.: "Brannte uns nicht das Herz?" Dokumentation über die Veranstaltungen zur Vollendung der Einheitsübersetzung; Stuttgart: Katholische Bibelanstalt; 1980;

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr. 115, 116, 119, 124

 
 

Zum Jahr der Bibel

 

Suchen und Finden.
Einheitsübersetzung
Smart-Card
Für PCs ab Windows® 95 oder
Macinthosh ab OS 7.5, CD-ROM-Laufwerk

Verlag Katholisches Bibelwerk - 2003
8,5 x 5,8 cm      

ISBN 3-460-01015-0

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

 

Eisenacher Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 12.12.1817 in Eisenach

 

Lit.:
Diehl, Emil,
Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Eising, Hermann

AT

 

* 04.02.1908 Coesfeld 

† 09.08.1981 Münster

 

Biographie: 

Solange er in unserer Gemeinde wohnte (Pfarre St. Michael in Münster), war Professor Dr. Hermann Eising stets bereit,  die Seelsorge in St. Michael durch seine Hilfe zu unterstützen. Am 4. Februar 1908 in Coesfeld  geboren, wurde er nach dem Studium in Münster und Freiburg am 17.  Dezember 1932 zum Priester geweiht. 1933 ernannte ihn Bischof Clemens August zu seinem Kaplan. 1939 ging er nach Berlin an die Pfarre St. Matthias, an der nach alter Tradition Münsteraner Priester tätig sind. Auch Bischof Clemens August von Galen hat hier gearbeitet. Nach der  Promotion im Jahre 1940 kehrte er 1947 endgültig nach Münster zurück, wurde Kaplan in Angelmodde und habilitierte sich 1949. 1955 erhielt er die Lehrbefugnis als ordentlicher Professor  im Fach "Alttestamentliche  Exegese". Professor Eising starb am 9. August 1981.

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Eißfeldt, Otto

* 01.09.1887 Northeim

† 23.04.1973 Halle

 

Biographie:

 

 

siehe Handbuch zum Alten Testament
besteht aus 21 Bänden ???

 

und  Emil Kautzsch

 

Hexateuch-Synopse die Erzählung der fünf Bücher Mose und des Buches Josua mit dem Anfange des Richterbuches in ihre vier Quellen zerlegt und in deutscher Übersetzung dargeboten samt einer Einleitung und Anmerkungen gegebenen Begründung von Otto Eissfeldt
Leipzig: J.C. Hinrichs´sche Buchhandlung - 1922
xiv; 108; 285 s.
 

Vorwort

 

Gottesname

Jahwe

 Lit.: Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Elberfelder Bibel

Vollbibel

Carl Brockhaus

Sie geht auf den Lehrer Carl Brockhaus zurück

 

NT erschienen 1855, 2. Aufl.1865, AT 1871

1960 begann eine Kommission mit der Überarbeitung

1975 rev. Ausgabe der Psalmen und das NT (ohne Jehova)

1978 Beginn der Revisionsarbeiten des AT

1985 rev AT Herausgabe der Gesamtbibel

???? Bibel auch auf Kassette

1989 7 Disketten für PC

 

Übersetzer:

AT von Hermanus Cornelis Voorhove und John Nelsen Darby -

NT von Julius von Poseck und John Nelsen Darby

 

150 Jahre Elberfelderbibel

siehe auch http://www.bibelbrunnen.de/Dokumente/sonstElberfelderBibeluebersetzung.php

 

John Nelsen Darby Julius von Poseck Hermanus Cornelis Voorhove

 

Bibel -

 

 

Die Heilige Schrift
Zweiter Teil genannt Neues Testament.
Aus dem Urtext übersetzt.
Achte, sorgfältig durchgesehene Ausgabe.
Im Verlage C. Brockhaus, Baustraße 52, Elberfeld
Druck von A. Fastenrath in Elberfeld
8.Aufl. 1892)   XIV, 330 Seiten
   

Angebunden:
Die Psalmen
Vierte durchgesehene Ausgabe. 1893
128 Seiten

 

siehe auch Jean Koechlin

 

Die Heilige Schrift Aus dem Grundtext übersetzt
R. Brockhaus Verlag Wuppertal=Elberfeld
8. Aufl. 19xx  XIV, 769, 234 S.
     

15. Aufl. 1953  XIV, 769, 234 S.   

24. Aufl. 1957  XIV, 769, 234 S.   

26. Aufl. 1957  XIV, 769, 234 S.   

29. Aufl. 1959  XIV, 769, 234 S.   

31. Aufl. 1961  XIV, 769, 234 S.   

32. Aufl. 1961  XIV, 769, 234 S.   

?. Aufl. 1963  XIV, 769, 234 S. *) 

43. Aufl. 1966  XIV, 769, 234 S.   

48. Aufl. 1968  XIV, 769, 234 S.   
52. Aufl. 1971  XIV, 769, 234 S.   
*) Herausgegeben im Auftrage des Bundes Evangelisch=Freikirchlicher Gemeinden
Evangelische Haupt=Bibelgesellschaft zu Berlin

 

Große Ausgabe
4. Aufl. 1998, XVII, 1042, (9.Ausgabe) 328 S.

5. Aufl. 1939, XIII, 1076, 336 S.

1961, XIII, 1076, 336 S   

 

Die Heilige Schrift Das Neue Testament und Die Psalmen

R. Brockhaus Verlag Wuppertal

1975     VIII, 512 Seiten   

 

Die Heilige Schrift Aus dem Grudtext übersetzt Revidiert

R. Brockhaus Verlag Wuppertal

1985     VIII, 158, 33 Seiten   

Online

 

Das Neue Testament - Miniaturausgabe

Sonderausgabe für: Christliche Schriftverbreitung

3. Aufl.1985      501 Seiten   

 

DAS EVANGELIUM NACH JOHANNES

Copyrigth R.Brockhaus Verlag Wuppertal

o.J.       96 Seiten   

(1993)

 

Das Neue Testament - NT

Taschen-Sonderausgabe

R.Brockhaus Verlag Wuppertal und Zürich

1985/1991      336 Seiten   

 

 

ASCII - Bibel 1.0
(c) 1989 R. Brockhaus Verlag

Champagne 7, 5657 Haan 2

Anke und Thorsten Kuchem

R. Brockhaus Software Edition

7 Diskette 5 1/4 Zoll

13,5 x 13,5 cm  

Vorwort

Aus der Vorrede zur ersten Ausgabe des Alten Testamentes. (1871):
Bei der Veröffentlichung dieser Übersetzung ist es durchaus nicht unsere Absicht, dem Gelehrten ein gelehrtes Werk zu unterbreiten; vielmehr leitet uns bei unserer Arbeit ausschließlich der Gedanke, dem einfachen und nicht gelehrten Leser eine möglichst genaue Übersetzung in die Hand zu geben ...

Gottesname

Kurze Bemerkung über die Namen Gottes.

a.         El = der Starke

b.         Eloah. Bedeutet nach Einigen: der Mächtige, Unumschränkte; nach Anderen. Der Furchteinflößende.

c.         Elohim (Mehrzahl von Eloah) = Gott, der Schöpfer und Erhalter des Weltalls, die Gottheit im absoluten Sinne. - Wo in dem Texte der Name "Gott" ohne Anmerkung vorkommt, steht im Hebräischen immer Elohim.

d.         Jehova. Wir haben diesen Namen des Bundesgottes Israels beibehalten weil, der Leser seit Jahren an denselben gewöhnt ist. Er kommt in zweierlei Form vor: erstens, und das ist das Gewöhnliche, mit den Vokalen des Namens Adonai (Herr); zweitens mit den Vokalen des Namens Elohim, dies jedoch nur dann, wenn er in Verbindung mit dem Namen Adonai (d.h. also: Herr, Jehova) steht. Thatsächlich lesen daher die Juden im ersten Falle stets Adonai (Herr), im zweiten stets Elohim (Gott). Von den neueren Gelehrten wird fast einstimmig angenommen, dass anstatt Jehova oder Jehovi "Jahve" (d.i. der ewig Seiende, der Unwandelbare, vergl. 2.Mose 3,14. 15; Jes. 40, 28) zu lesen sei.

Der in 2.Mose 15, 2 und in den Psalmen häufig vorkommende Ausdruck Jah ist wahrscheinlich eine abgekürzte Form desselben Namens; sie weist vielleicht mehr auf das absolute als auf das immerwährende Dasein Jehovas hin.

Elberfelder Bibel 8.Aufl. 1892 

Fußnote zu Matthäus 1:20:

"Herr", ohne Artikel, bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen "Jehova".

Lit.: Weber, Kurt - Bibelübersetzungen unter der Lupe, S.73-78;
Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.55;

 

 

 

 

 

Elberfelder Bibel (Revidiert 1985):

 Vorwort

Vorwort:
Bei der Überarbeitung der alten Übersetzung stellten sich zwei besondere Probleme, die auch die ursprünglichen Übersetzer schon sehr beschäftigt haben, was aus dem Vorwort ihrer Übersetzung hervorgeht: die Übersetzung des Namens "Jehova" im Alten Testament und des Wortes "Ekklesia" im Neuen Testament.
Bei "Jehova" fiel die Entscheidung nicht ganz so schwer. Die Israeliten haben nie »Jehova« gesagt, sondern wahrscheinlich "Jahwe". Später wagte man nicht mehr, den heiligen Gottesnamen auszusprechen und sagte statt dessen »Adonaj« (=Herr). Damit man nun beim Vorlesen aus der Bibel daran erinnert wurde, »Adonaj« zu lesen und nicht versehendlich »Jahwe«, setzten die Juden in ihren Bibelhandschriften zu den Konsonanten des Namens »Jahwe« (JHWH) die Vokale des Wortes »Adonaj« (ěoa, wobei das Zeichen ě auch für a stehen kann), so daß Nichteingeweihte daraus »Jehovah« lesen mussten. Daraus ergibt sich folgerichtig, daß »Jehova« kein Name ist und man ihn deshalb auch in unserer Sprache nicht so schreiben und aussprechen sollte.

Bei der Revision wurde daher »Jehova« durch »HERR« ersetzt, und zwar mit Großschreibung aller Buchstaben, damit der Leser erkennen kann, daß an dieser Stelle im Grundtext die Buchstaben JHWH stehen. Daß die Entscheidung für »HERR« und nicht für »Jahweh« getroffen wurde, hat vor allem zwei Gründe:
4. Daß der Gottesname JHWH "Jahwe" ausgesprochen wurde, ist zwar wahrscheinlich, aber nicht sicher. Nach anderen Wissenschaftlern lautet die Aussprache »Jahwo«. Eine nur indirekte erschlossene Namensform, mag auch sonst vieles für sie sprechen, reicht nicht zur Wiedergabe des Namens Gottes nicht aus.
5. Schon in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, der Septuaginta (LXX), gab man JHWH mit »Kyrios« (=Herr) wieder. Und auch im Neuen Testament steht dort, wo Schriftstellen aus dem Alten Testament zitiert werden, »Herr« anstelle von JHWH. Unser Herr Jesus Christus und seine Apostel haben weder »Jehova« noch »Jahwe« gesagt, sondern »Herr«.
Von der Regel, den Gottesnamen mit »HERR« wiederzugeben, wurde nur in einigen Ausnahmefällen abgewichen, z.B. 2. Mo. 3,15, wo dann eine erklärende Fußnote steht.

 

 Gottesname

2.Mose 3,15
Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen
Jahwe25 , der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Isaaks und Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist meine Benennung von Generation von Generation.

25 d.i. der Eigenname Gottes im Alten Testament, sonst mit HERR wiedergegeben. Siehe Vorwort.  

2.Mose 3,16
Geh hin, versammle die Ältesten Israels und sprich zu ihnen:
Jahwe,
der Gott eurer Väter, ist mir erschienen, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und hat gesagt: Ich habe genau achtgehabt auf euch und auf das, was euch in Ägypten angetan worden ist,

2.Mose 3,18
Und sie werden auf deine Stimme hören. Und du sollst zum König von Ägypten hineingehen, du und die Ältesten Israels, und ihr sollt zu ihm sagen
: Jahwe
, der Gott der Hebräer, ist uns begegnet. So laß uns nun drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen, damit wir Jahwe , unserm Gott, opfern !

2.Mose 6,2
Und Gott redete zu Mose und sprach zu ihm: Ich bin
Jahwe.

2.Mose 6,3
Ich bin Abraham, Isaak und Jakob erschienen als Gott, der Allmächtige ; aber mit meinem Namen
Jahwe
habe ich mich ihnen nicht zu erkennen gegeben.

2.Mose 15,3
Der HERR ist ein Kriegsheld ,
Jahwe
sein Name.

2.Mose 33,19
Er antwortete: Ich werde all meine Güte an deinem Angesicht vorübergehen lassen und den Namen
Jahwe
vor dir ausrufen: Ich werde gnädig sein, wem ich gnädig bin, und mich erbarmen, über wen ich mich erbarme.

2.Mose 34,6
Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief:
Jahwe, Jahwe,
Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue ,

Richter 6,24
Und Gideon baute dem HERRN dort einen Altar und nannte ihn:
Jahwe
-Schalom . Bis zu diesem Tag steht er noch in Ofra, der Stadt der Abiesriter.

Jesaja 42,8
Ich bin
Jahwe
, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern.

Jeremia 16,21
Darum siehe, ich werde sie zur Erkenntnis bringen. Diesmal werde ich sie meine Hand und meine Macht erkennen lassen; und sie werden erkennen, daß mein Name
Jahwe
ist.

Jeremia 33,2
So spricht der HERR, der es tut, der HERR, der es bildet, um es festzusetzen,
Jahwe
ist sein Name:

Jeremia 51,19
Jakobs Anteil ist nicht wie diese. Denn er, der HERR, ist es, der das All gebildet hat und den Stamm seines Erbteils.
Jahwe
der Heerscharen ist sein Name.

Hosea 12,6
Und der HERR, der Gott der Heerscharen -
Jahwe
ist sein Name - sprach:

Amos 4,13
Ja, siehe, der die Berge bildet und den Wind erschafft und dem Menschen mitteilt, was sein Sinnen ist, der die Morgenröte und die Finsternis macht und einherschreitet auf den Höhen der Erde:
Jahwe
, Gott der Heerscharen, ist sein Name.

Amos 5,8
Der das Siebengestirn und den Orion gemacht hat, in Morgenlicht die Finsternis verwandelt und den Tag zur Nacht verfinstert, der die Wasser des Meeres ruft und sie ausgießt über die Fläche der Erde:
Jahwe
ist sein Name! -

Amos 9,6
der seine Stufe im Himmel baut und die Grundmauern seiner Gewölbe auf der Erde legt, der die Wasser des Meeres ruft und sie ausgießt über die Fläche der Erde:
Jahwe
ist sein Name.

  

 

Elberfelder Missionsgesellschaft

 

Gegründet am 03.07.1799

 

 Lit.: Steiner, Robert: 150 Jahre Dienst an der Bibel, in: Die Bibel in der Welt Bd.7, S.28-29

 

Elementar Bibel

 

 

 

siehe Anneliese Pokrandt 

 

Elliger, Karl

* 07.03.1901 Heppens-Rüstringen (bei Wilhelmshaven)
† 31.10.1977 Tübingen

 

Biographie:

 


 

 

siehe Göttinger Bibelwerk ATD 25; Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT)

 

Emser, Hieronymus

NT

Familienwappen

* 26.03.1477 Ulm 

† 08.11.1527 Dresden

 

Biographie:

 

studierte in Tübingen und Basel Rechtswissenschaft und Theologie

1502 Lehrer an der Universität Erfurt

1505 Sekretär des Herzogs Georg in Dresden

 

 

1527

 

ca.1710

 

1730

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Das naw Testament nach lawt

der Christliche kirchen

bewerte text / corrigirt /vn wider

umb zurecht gebracht, m. d. xxvii. [1527]

 

 

Das New Testament /
so durch L. Emser ... verteutscht .... Annotationes Hieronimi Emsers über Luthers New Testament, zum dritten mal gedruckt und dem newen Testament, so Emser vorteutschet, durch eyn in eynander verzeychnung angeknüpfft
Leipzig : Haßfurt, 1528. -

[26], CCLII, CCXI, [6], CLXXIIII, [2] Bl.

Das  New Testament /
so durch den hoechgelaerten Hieronymum Emser saeligen verteuscht ...
Colln : Quentel, 1528. -

[22], CCCLV, [1] Bl. : Ill. (Holzschn.)

 

 

Das New Testament /
So durch H. Emser sälige[n] v[er]teutscht ...
Leyptzick : Schumann, 1529. -

[24], CCCCXVI, [4], CLXXIIII, [2] Bl.

 

Das  ganze New Testament / durch Hier. Emser verteutscht
Leipzig, 1529

 

Das  gantz neü testament /
So durch den Hochgelerten L. Hieronymum Emser verteütscht, mit sampt seinen zugefügten Summarien und Annotationen .... - [Auffs new mit fleyß durchlesen und Corrigirt von dem wirdigen doctor Johan Dietenberger]
Tübingen : Quentel, 1532. -

[6], CCI Bl., S: CCII - CCXXIIII, [1] Bl. ; 2°

 

Das New Testament
so durch ... H.Emser seligen verteutscht,
o.O.: Faber
2. Aufl.1534     

16, 07,Blatt 10 Holzschnitte       Kl.8°

 

Das  new Testament /
so durch den hochgelerten Hieronymum Emser seligen verteutscht ... außgegangen ist
Friburg im Breyßgaw : Graff, 1551. -

[16], 399 [i.e. 407], [7] Bl.

 

Das New Testament,

durch den Hochgelehrten Herrn Hieronymum Emser trewlich verdeutscht wie es vnder des Durchleuchtigen ... Hertzogen Georgen jn Sachsen etc. Regiment erstlich außgegangen ist,

Neyß, 1571

 

 

 

Das Neue Testament, Durch den Hochgelehrten Herrn Hironymum Embser ...
Gedrukt in Cölln bey Johann Odendall, und zu finden bey H.L. Brönner in Frankfurt
ca. 1710

 

1 S. Titelblatt

1 S. Tafel der beweglichen Festen oder Taegen

12 S. Namenstage nach Monaten geordnet, z. B.

        (Januar = Jenner; Februar = Hornung; Juni = Brachmonat

         Juli = Heumonat; September = Herbstmonat; October = Weinmonat

         November = Wintermonat; December = Christmonat)

1 S. Kurze Reimen für den Einfältigen

702 S. Text des NT

3 S. Schlußrede

7 S. Register aller Episteln und Evangelien

Größe: 10,5x17cm


 

 

Das Neue Testament
Sultzbach: Johann Holst - 1714
724 S.

 

Das Neue Testament
Nürnberg: Joh. Christoff Lochner Buchhändler - 1723
724 S.

 

Das Neue Testament
Cöllen: Bey Johann Anton Steinbüchel / unter Taschenmacher im golden Trauben

 

Das Neue Testament
Cöllen am Rhein: Bey Simon Simonis Erben / unter Helmschläger im gölden Kopff. - 1734

683 S.

 

Das Neue Testament
durch... Hieronymum Embser treulich verteutscht ... Ausgabe Jetzo aufs neue corr. ..., mit einem neuen ewig-währenden Kalender ... gezieret Ort Cölln Verlag Odendall Jahr Vorlage [1765] Jahr 1765 Umfangsang. 705 S.

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:
Panzer, 1781; S.11-73;
Volz, Martin Luthers deutsche Bibel, Seite 18, 193;
Härle / Wagner: Theologenlexikon, S. 73f;
Hironymus Emsers deutsche Ausgabe des Neuen Testaments, (Die Bibel in der Welt, Bd.14, S.40-54; Vogel, Paul Heinz - Europäische Bibeldrucke des 15. und 16. Jahrhunderts in den Volkssprachen, S. 42;

Musseleck, Karl-Heinz: Untersuchungen zur Sprache katholischer Bibelübersetzungen der Reformation; S.
23-28;
Pierers Konversations-Lexikon, Band 4, (1889), Sp.33

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr. 30, 31
Hövelmann, Kernstellen der Lutherbibel, S.78-79

Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 2.Bd, E 1141; E 1215; E 1293;


Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.260, 261:

Hieronymns Emser

Herzog Georg der Bärtige von Sachsen ließ von der theologischen Fakultät Leipzig ein Gutachten gegen Luthers Neues Testament verfassen und gab seinem Sekretär Hieronymus Emser den Auftrag, die in Luthers Übersetzung vorkommenden „Fälschungen" zusammenzustellen.

Emser, der am 20. März 1478 in Weidenstätten bei Ulm geboren war, wurde 1502 in Basel zum Priester geweiht. Eine Zeitlang war er Kaplan und Sekretär des Kardinals Raimund Peraudi und lehrte kurze Zeit in Erfurt, wo ihn auch Luther hörte. Nachdem er 1505 in Leipzig zum Baccalaureus der Theologie und zum Lizentiatus des kanonischen Rechtes promoviert hatte, wurde er Sekretär des Herzogs Georg.

Das von diesem veranlaßte Werk trug in seiner ersten Auflage den Titel: „Aus was Grund und Ursache Luthers Dolmetschung über das Neue Testament dem gemeinen Mann billig verboten worden sei". Er glaubte, Luther nicht weniger als „1400 ketzerische Irrtümer und Lügen" nachweisen zu können. Einige Jahre später gab ihm Herzog Georg den Auftrag „diese Mühe jetzt auf sich zu laden und das Neue Testament seines höchsten Fleißes und Vermögens nach Ordnung und Laut des bewährten alten Textes von neuem zu emendieren, allenthalben zu restituieren und dasselbe zurechtzubringen".

Emsers Übersetzung ist keine Neuübersetzung von Grund auf. Er geht, wie eine eingehende Vergleichung der Texte zeigt, vom Luthertext aus, den er anhand der Vulgata und der vorlutherischen Übersetzungen korrigierte. Den fortlaufenden Text versah er mit „Glossen", „Annotationen" und Randbemerkungen. Die Folioausgabe erschien 1527 unter dem Titel:

Das naw

Testament nach lawt

der Christliche kirchen

bewerte text / corrigirt /vn wider

umb zurecht gebracht, m. d. xxvii.

 

Der Drucker war Wolfgang Stöcki in Dresden. In der äußeren Gestaltung glich die Ausgabe, zu der Herzog Georg das Vorwort schrieb, ganz der Luthers. Von Lucas Cranach hatte Emser die Holzschnitte zur Apokalypse des Dezembertestamentes gekauft und in ihr zwei Bilder (5. und 6.) durch Holzschnitte von Georg Lemberger ersetzt.

Nach dem Tode Emsers am 8. 11. 1527 erschienen bereits 1528 zwei neue Ausgaben in Köln und Leipzig. Das Jahr 1529 brachte gleich vier Ausgaben in Köln, Leipzig und Freiburg i. Br. hervor. Die in Köln am 23. August 1529 erschienene, bei Hiero Fuchs für Peter Quentel gedruckte Ausgabe enthält in der Schlußschrift den Vermerk: „... auffs new mit fleyß durchießen vnnd corrigirt vonn dem wirdigen doctor Johan Ditenberger." Dieser fügte auch die alttestamentlichen Perikopen bei, damit „nicht eym yeglichen not sey, eyn gantze Bibel tzu kauften". Eine zweite Auflage dieses Druckes stellte 1532 Ulrich Morhart in Tübingen her. Bis 1551 erschienen in Freiburg i. Br. fünf Drucke, von denen vier aus der Druckerei Johann Faber und der fünfte von Stephan Graf, der die Fabersche Druckerei übernommen hatte, stammen. Nachdem 1571 ein Druck bei Johann Creutziger in Neiße herausgekommen war, erschienen in Köln 1573, 1587, 1601, 1605 und 1640 weitere Drucke. Nach einer 1678 in der Würzburger Hofbuchdruckerei veröffentlichten Ausgabe kamen noch im 18. Jahrhundert zwei Ausgaben heraus: eine 1723 in Nürnberg, die letzte 1734 in Köln.

Eine Übersetzung der Evangelien und Apostelgeschichte ins Niederdeutsche, die die Michaelisbrüder 1529/30 in Rostock druckten, wurde auf einen Einspruch Luthers bei Herzog Heinrich V. von Mecklenburg von diesem verboten und die ganze Auflage makuliert. Der Vernichtung entgingen nur zwei vollständige Exemplare und einige Einzelbogen.

 

Endmann

 

*

 

TITEL

zu Offenbarung 1:8

 

Endter-Bibel

Vollbibel

 

 

Zwischenblatt 1643

 

Das Impressum des Verlags Endter In Nürnberg
    Gründer der Druckerei und des Verlags der Familie Endter in Nürnberg ist

 

 (1)  Georg Endter der Ältere  (1562-1630)

(2) Wolffgang Endter, sein Sohn, hat nach ihn als Drucker und Verleger drei unterschiedliche Lutherbibeln herausgegeben:
die Saubert-Bibel in Oktav ab 1629
die Weimarer Ernestinische Kurfürsten-Bibel
in Folio ab 1641 die Dilherr-Bibel, Folio, ab 1656.

Das Impressum lautet:  Wolffgang Endter

 

(3)   Nachfolger Wolftgang Endters ( † 1670) waren seine Söhne 
Johann Andreas  (1625-167o) -
Christoph (1632-1672)
Paul (1639-1662)
Impressum ab 1659: "Christoph und Paul Endter"

 

(4)  Nach dem Tod von Christoph Endter (1672) führen seine und die früh verwaisten Kinder seiner Brüder die Firma fort und das Impressum lautet auf der Dilherr-Bibel von 1682 noch "Christoph Endter" - "Christoph Endters Sei. Handlungserben" (1685).

 

(5)  Erst unter der Leitung von Georg Andreas Endter lautet von 1685 bis 1702 das Impressum:
"Johann Andrea Endters Seel. Söhne"
und danach 17o3 bis 1717:

 

(6)  "Johann Andrea Endters Seel. Sohn und Erben"

 

(7)  Nach den Tod Georg Andreas Endters (1717) wurde die Firma von den Erben fortgeführt bis 1746 unter dem Impressum der Ausgaben
von 1718-1720-1725:
"Johann Andren'  Endters Seel. Erben"

 

(8)  Nach den Verkauf der Firma an Paulus Mann im Jahre 1746 lautet schließlich das  Impressum aller Ausgaben von 1747 bis 1788
"Johann Andrea  Endterische Handlung"

 

Die "Johann Andrea Endterische Handlung" wurde ab  1789 von den Söhnen Paul Manns fortgeführt, die jedoch keine Bibeln in Folio mehr herausgaben.

Lit.:
Jahn:
Die Weimarer ernestinische Kürfürstenbibel und Dilherr-Bibel des Endterverlags Nürnberg; 1986;
Eule, Wilhelm: Zwei Jahrtausende Bibelbuch, S.148, 149;

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr.50; 51; 60
siehe auch:

http://www.wlb-stuttgart.de/referate/theologie/volltext/endter.html

http://www.wlb-stuttgart.de/referate/theologie/endter-tabelle.html
http://www.llb-detmold.de/ausstellungen/bibeljahr/oktober.html
- Ausgabe von 1649

http://www.wlb-stuttgart.de/sammlungen/bibeln/bestand/besondere-stuecke/endter-bibeln/

http://www.wlb-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/sammlungen/bibeln/endter/endter_tabelle.pdf

 

Engel, Helmut

 

* 1940

 

Biographie:

 

        1959: Eintritt in die Gesellschaft Jesu

        1969: Priesterweihe

1970-1974: Studienmoderator am Coll. Germanico Ungarico in Rom

        1977: Priesterseminar St. Georgen bei Frankfurt

                 Studienmoderator für Priesterkandidaten

                 Lehrtätigkeit an der Philosophischen-Theologischen Hochschule Sankt Georgen

        1983: Habilitation an der St. Georgener Falkultät

        1985: Prof. für Einleitung in die Heilige Schrift und Exegese des Alten Testaments

1988-2000: Lehrtätigkeit an der Hochschule für Philosophie in München

2000-2006: Rektor der Hochschule St. Georgen

Ende 2006: Rückkehr ans Coll. Germanico Ungarico in Rom als Studienpräfekt und zur

                Mitarbeit an der Gregoriana und am Biblicum als Professor invitatus

 

 

 

siehe Septuaginta Deutsch und Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT)

 

Englisches Bibelwerk

 

siehe unter:

Bd 1-2               von Romanus Teller

Bd. 3-11            von Johann Augustin Dietelmair

Bd. 12-19           von Jacob Brucker

 

 

 

 

Entdecke die Bibel

 

 

 

Entdecke die Bibel

Ein faszinierendes Erlebnis in Bildern
Andreas & Andreas Verlag Salzburg

 

ALTES TESTAMENT / NEUES TESTAMENT

 

Band 1

Die Schöpfung - Die Patriarchen

1984

144 Seiten  

Band 2

Mose - Josua - Die Richter

1984

144 Seiten  

Band 3

Die Könige - Saul, David, Salomo

1984

144 Seiten  

Band 4

Die Propheten in Juda und Israel

1984

144 Seiten  

Band 5

Das Exil in Babylon

1984

148 Seiten

Band 6

Die Rückkehr nach Jerusalem

1984

148 Seiten

Band 7

Jesus von Nazareth

1984

148 Seiten

Band 8

Die Entstehung der Kirche

1985

148 Seiten

Einführung

Die BIBEL ist das Dokument des größten Abenteuers der Menschheit: das Erwachen des Bewußtseins eines Volkes. Dieses Buch hat den Drang nach Freiheit, den Hunger nach Gerechtigkeit und die Ehrfurcht vor dem Verstand angeregt.

Die BIBEL ist sowohl das älteste als auch das meistgelesene Buch der Welt. Als Werk des jüdischen Volkes wurde sie in fast alle Sprachen übersetzt. Ihr außergewöhnlicher und anhaltender Erfolg liegt in der ergreifenden Einfachheit ihrer Berichte, in der Poesie ihrer Bilder und in ihrem hohen Bestreben.

Dieses Buch, das aus den Ursprüngen unserer Zivilisation kommt, ist oft als veraltet abgestempelt und abgelehnt worden. So lehnen ja auch die Jugendlichen ihre Kindheit ab. Aber die Erwachsenen greifen wieder auf sie zurück: sie können an dem festhalten, was sie gelernt haben, sie wissen es sich zu erklären. Was die Jugend betrifft, so ist es zunächst notwendig, daß sie Bewunderung und Begeisterung empfindet.

Auch zu heiklen Punkten mußte Stellung genommen werden. Die BIBEL, als Gesetz eines Volkes mit hohen moralischen Ansprüchen, versuchte niemals das Böse zu verstecken. Ihre Verfasser haben den Ruf des Gewissens als die Stimme eines Gottes vernommen, der den Menschen ein Freund, ihren Torheiten aber fremd ist. Es wäre Verrat an ihrer Inspiration, würde man wilde oder unmoralische Szenen beschönigen oder die Aussage der Gebote herabsetzen.

Als lebendige Erinnerung eines religiösen Volkes enthält die BIBEL eine Anzahl von staunenswerten Geschichten, Visionen und Wundern. Wir stellen sie ebenso einfach dar, wie sie einst niedergeschrieben wurden, ohne rationale Erklärungen hinzuzufügen. Solche würden weder der Atmosphäre des Textes noch seinem symbolischen Reichtum je gerecht.

Die Moral zu aktualisieren, das Wunderbare zu interpretieren, das ist die Aufgabe der Erzieher und der Kirchen. Darauf können wir uns nicht einlassen, ohne die erforderliche Neutralität hintanzustellen. Wir legen also eine Art Rohmaterial vor, das dafür aber ursprungsgetreu ist. Die Einfachheit und die Ausdruckskraft der Comic-Zeichnung, hier von großen Künstlern angefertigt, erlauben es, die biblische Botschaft in ihrer ganzen Tiefe weiterzugeben und sie einem sehr breiten Publikum von jungen und älteren Betrachtern anzubieten. Heute ist das ohne konfessionelle Werbung möglich: der Alte Orient ist gut bekannt, und wir können die BIBEL in den Rahmen der uns bekannten Geschichte stellen.

Die Art der Comic-Zeichnungen ist durch archäologische Dokumente angeregt, die von fünfzehnhundert Jahren israelischer Erinnerung Zeugnis geben. Von Episode zu Episode wird der Leser sehen können, wie sich Kleidung und Architektur im Rhythmus der Zivilisation entwickeln und gemäß der Vielfalt der alten orientalischen Kulturen, von Ägypten und Mesopotamien bis zur griechisch-römischen Welt, wechseln.

F.M.DU BUITo.p.

Gottesname

Herr 

Band 2, Mose, Josua, Die Richter Seite 2:

"Ich bin, der ich bin": Gott gibt seinen Namen nicht preis, denn dieser ist jedem Lebewesen unbegreifbar. Aber er definiert sich selbst als "der, der ist"; die anderen Götter existieren also nicht: im hebräischen vier Konsonanten - YHWH -, die man vielleicht als Yahweh ausgesprochen hat, indem man die Vokale hinzufügte.

Lit.: Wendland, Henning, Die Buchillustration, S. 130f..

 

Erb, Jörg

* 20.10.1899 Kürzell bei Lahr,
† 12.05.1975 Freiburg im Breisgau

 

Biographie:

 

Schild des Glaubens
Geschichten der Bibel, Alten und Neuen Testaments samt einem Auszug aus dem Psalter und den Briefen der Apostel dargeboten von Jörg Erb

Evangelische Verlagsanstalt Berlin

Zeichnungen: Paula Jordan

Landkarte: Willi Harwerth
4. Aufl.1950      366 Seiten, Ill.

 

Nachwort

Seite 361:
Die erste Auflage dieses Buches erschien im Jahre 1941 und war alsbald vergriffen; doch konnte es nicht mehr aufgelegt werden. Nun erscheint es in neuer Gestalt und bringt die ganze Fülle biblischer Geschichten, einen Auszug aus den Briefen der Apostel und eine Auslese der Psalmen,. Die Bilder wurden vermehrt, übersichtliche Karten wurden für das Buch gezeichnet und ein Verzeichnis der verwendeten Liederstropfen und Weisen beigegeben. Die Sprachgestalt wurde überprüft und noch mehr dem Wortlaut der Lutherbibel angenähert. So entstand eine Sprache, die dem kindlichen Vermögen entgegenkommt, der Hoheit des göttlichen Wortes entspricht und dem Kinde wie dem Manne wohl ansteht. immer und überall wurde angestrebt, die Weite und Tiefgründigkeit des göttlichen Wortes zu erhalten: denn das Wort der Bibel wächst, wenn es als Samenkorn ins Herz fällt, mit dem Menschen, und was dem Kinde noch dunkel bleib, kann sich dem Jüngling enthüllen und dem Mann zu einer Kraft werden, gottselig zu leben und zu sterben.

Studiendirektor Dr. theol. Alfred Niedergall am Predigerseminar in Hofgeismar und Pfarrer Karl Wenkebach in Deisel haben das Buch auf seine Treue der Bibel gegenüber gründlich geprüft; für ihre Arbeit sei ihnen auch an dieser Stelle gedankt.

In Jahresfrist soll ein Handbuch zu "Schild des Glaubens" erscheinen, das den geistigen Gehalt der einzelnen Geschichten aufzeigen und Eltern, Lehrern und allen, die Kinder erziehen und lehren haben, Handreichung für die christliche Unterweisung bieten wird.  Jörg Erb

Gottesname

Herr 

Lit.:
Gottfried Adam:
Kinder- und Schulbibeln, S. 7f., 62-89, 131

 

Erbele-Küster, Dorothea

 

* 1969

 

Biographie:

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Erdmann, Chr. Fr. David

AT: Samuel, NT: Jakobus

 

28.07.1821 Güstebiese an der Oder (Neumark)
 11.03.1905 iDresden

 

Biographie:

 

 

 

 

Siehe unter J.P. Lange,  Theologisch=homiletisches Bibelwerk, 

 

 

Erhard, Thomas Aquinas

Vollbibel

 

* 09.11.1675 Stadel (Oberbayern)
08.01.1743 Vilgertshofen

 

Biographie:
 

 

katholisch

1722 eine weitere Verbesserung der Dietenberg-Bibel

Nur wenige Jahre vor seinem Tod gab der Benediktiner P. Thomas Aquinas Erhard aus der Abtei Wessobrunn 1737 die fünfte Auflage seiner erstmals schon 1723 erschienenen Bibelübersetzung heraus. Als Textgrundlage diensten ihm die so genannte "Biblia Sacra Vulgatae Editionis" in der von den Päpsten Sixtus V. und Clemens VIII. 1592 approbierten Fassung und die von Kaspar Uhlenberg erarbeitete deutschsprachige "Mainzer Bibel". Der Exeget und Ordenshistoriker Erhard, der 30 Jahre lang als Prediger der Wallfahrtskirche zu Vilgertshofen tätig war, beabsichtigte mit dieser Uebersetzung, ein für die praktische Seelsorge bestimmtes Werk auf wissenschaftlicher Grundlage zu schaffen." (Arbeitsstelle "Historische Bestände in Westfalen", Historische Bibliothek der Propstei St. Petrus und Andreas zu Brilon).

 

 

Die Bibel latein und deutsch, mit Anmerkungen

Augsburg

7. Aufl.1771

 

Biblia Sacra Latino-Germanica oder Lateinisch und Teutsche Bibel.
Zum ersten mahl also eingerichtet von Thomas Aq. Erhard
Augsburg          1723                 Gr.4°

 

Biblia Sacra Latino-Germanica oder Lateinisch und Teutsche Bibel
... nach der Uralten und in Latein gemeinen, auch von der Römisch - Catholischen Kirch bewährten Übersetzung ... Zum fünfften mahl also eingerichtet von Thomas Aq. Erhard
Augsburg und Stadt am Hof

Schrötter, Gastel u. Ilger 1737    Fol.  2 Bd.

905, 732 Seiten, 17 Bl. 

 

Biblia Sacra Vulgatae Editionis
Auctoritate Sixti V. Et Clementis VIII. Pont. Max. Recognita, Germanica Interpretatione Seu Versione, Summariis Insuper Et Notis Theologicis, Historicis, Et Chronologicis Illustrata Oder Heilige Schrifft Deß Alten und Neuen Testaments Titel and. Sprache Nach der Uralten und in Latein gemeinen, auch von der Römisch-Catholischen Kirch bewährten Ubersetzung ... ; P. Thomae Aq. Erhard, Ord. S. Benedicti Ausgabe Ed. Sexta Ort Augspurg und Würzburg: Veith Jahr erster Bd. 1746; 732 S., [16] Bl.
Bd. 2 In Verlag Frantz Antoni Strötters seel. Erben, Augspurg, erschienen
 

 

 

Vorwort

 

Gottesname

HERR, 2.Mose 3,14: Jehova als Randbemerkung - und 2.Mose 6 Überschrift, Randbemerkung

Lit.:
Schildenberger,
Die Bibel in Deutschland, S.271-273:

 

Thomas Aquin Erhard

Er war am 9. November 1675 zu Stadel in Oberbayern geboren und seit 1696 im Stift Wessobrunn als Exeget tätig. Der Name dieses bereits um 753 gestifteten Klosters ist weltbekannt durch das Wessobrunner Gebet. Von 1503 bis 1505 besaß es eine eigene Druckerei, um 1600 entstand die berühmte Wessobrunner Stukkatorenschule.

In diesem Kloster entfaltete Erhard eine reiche schriftstellerische Tätigkeit, aus der auch seine Bibelausgabe entstand. Der erste Druck erschien in drei Oktavbänden 1723 im Verlag Johann Ströter, gedruckt von Anton Maximilian Heiß, in Augsburg. Der Titel lautete: „Biblia Sacra Latino-Germanica ... Das ist Lateinisch und Teutsche Bibel“.

Nach einer langen, devoten Dedicatio (Widmung) folgt eine ebenfalls lateinisch geschriebene Praefatio ad leetorem (Einleitung), in der Erhard über den Wert und Nutzen der Heiligen Schrift spricht und eine kurze Inhaltsangabe ihrer sämtlichen Bücher gibt. Er sagt auch, daß sein Bruder Dr. Caspar Erhard, der Pfarrer war, ihm bei der Arbeit geholfen habe. Er erwähnt keine der bestehenden Übersetzungen und gibt auch nicht an, auf welche er sich stützt.

Wir sind es gewohnt, in unseren katholischen Bibeln ein kurzes Imprimatur zu finden. Damals war man umständlicher. Zunächst kommt eine Censura mit anschließendem Imprimatur des Augsburger Generalvikars, dann die vom Generalabt der Bayerischen Benediktinerkongregation unterzeichnete Approbation, der sich die Facultas des Abtes von Wessobrunn anschließt. Dann folgen noch ein kaiserliches und ein kurfürstliches Druckprivileg. Der Text wird in zwei Spalten, innen die deutsche Übersetzung und außen der Vulgatatext, gegeben. Das Werk enthält keinerlei Illustrationen oder sonstigen Schmuck.

Bereits 1726 kam die zweite Auflage heraus, diesmal, wie auch bei allen folgenden Auflagen. in zwei Foliobänden. Das Werk muß sich großer Beliebtheit erfreut haben, denn nach dem 3. Druck 1730 folgten weitere Ausgaben 1734 und 1737. Auch nach dem Tode von Erhard am 8. Januar 1743 in Vilgertshofen erschien sein Werk weiter. 1746 verlegte Ströter den 6. Druck des zweiten Bandes, der die Großen Propheten bis zum Ende des Neuen Testamentes enthält, dem sich 1748 der erste Band, diesmal bei M. Veith in Augsburg und Würzburg anschloß. Dieser bezeichnet sich als „Sechste Auflag<‘. Ihm folgte 1749 in Graz und Innsbruck ein von Philipp Jacob Veith und Wolff verlegter Druck. Die letzte Auflage erschien 1771 im Verlage von Joseph Wolff in Augsburg.

1803 wurde das Kloster Wessobrunn im Zuge der Säkularisation aufgehoben, Kirche und Kloster wurden niedergerissen, die Bibliothek mit ihren wertvollen Schätzen verstreut. Ungeheure Kulturwerte wurden damals hier und anderorts vernichtet.
Das im 8. Jahrhundert gegründete Benediktinerstift Ettenheimmünster in Baden schloß sich 1624 der Elsässer Benediktinerkongregation an und gehörte zum Bistum Straßburg. Es wurde 1803 ebenfalls aufgehoben.

Da das Stift in einem deutschsprachigen Gebiet lag, gab es, wie es im Vorwort heißt, „in utilitatem et commodum Ecciesiae nostrae Germanicae" (zu Nutz und Frommen unserer deutschen Kirche) ähnlich wie die Wessobrunner die Vulgata mit deutscher Übersetzung heraus. Der Leiter dieser Arbeit war Germanus Cartier ...

 

Ernestinische Kurfürstenbibel

Vollbibel

  Urheber: Ernst den Frommen, Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg (1601-1675)

* 25.12.1601 Altenburg
† 26.03.1675 Gotha

Biographie:
 

 

Titel der 1. Aufl.:
 

BIBLIA l Das ist: l Die gantze H[eilige]: / Schrifit, l Altes vnd Newes Testaments l Teutsch / l D. Martin Luthers: l Auff gnädige Verordnung deß Durchleuchtigen / Hochgebornen l Fürsten vnd Herrn / l Herrn Ernsts / Hertzogen zu Sachsen / l Jülich / Cleve vnd Berg / etc. l Von etlichen reinen Theologen, dem eigentlichen Wort-Verstand nach erkläret, l... l Darbey auch über die sonst gewöhnliche Biblische Register vnter ändern zu finden: l... l Ist auch zu End neben den Christlichen Haupt-Symbolis mit beygedruckt worden ein kurtzer vnd schöner Bericht l von der Augspurgischen Confession / sampt den Artickeln der Confession selbsten / wie sie in dem rechten Original, so im Jahr 1530.1 Kaiser Carl dem Fünfften vberantwortet worden / begriffen sind. l... l Im Jahr Christi /1 M. DC. XXXXI. l Nürnberg/ l Gedruckt vnd verlegt durch Wolffgang Endter. l

 

 

Alle erschienene Ausgabe von 1641 bis 1768:
(nach Rolf-Dieter Jahn / Strohm)

 

Aufl.

Jahr

Verlag

Seitenzahl

Blattgröße in cm

1.

1641

Wolffgang Endter

[67] Bl., 590, 451, 384 S. [15] Bl.

38,5x24,5

*

2.

1644

[1643]

Wolffgang Endter

[14, 1, 11, 1, 38] Bl. 1020, 379 S. [16] Bl.

37,5x24,5

*