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Zwicke, August

Zeilinger, Franz

Zißler, Ferdinand

Zwingli, Ulrich

Zeißig, Gustav

Zitelmann, Arnulf

 

 

 

Zabel, Kurt

 AT

 

 

 

siehe auch Luther-AT von 1956

 

 

Zachariä, Gotthilf Traugott

Bibelteile NT: Korinther, Hebräer

 

* 17.11.1729 Tauchardt

† 08.02.1777

 

Biographie:

studiert an der Universität Königsberg und Halle
1760 Universität Büzow
1765 Universität Göttingen
1775 Universität Kiel

 

 

 

„Brief an die Römer“ (Göttingen 1768, 3. Aufl. 1787);

„Brief an die Corinther“ (1769, 2. Aufl. 1784),

„an die Galater, Epheser, Philipper, Colosser und Thessalonicher“ (1770, 3. Aufl. 1788),

„an die Hebräer“ (1771, 2. Aufl. 1791)

 

Parapharastische Erklärung der beyden Briefe an die Corinther

zum Gebrauch bey exegetischen Vorlesungen über diese Briefe
Göttingen im Verlag Victorin Boßiegels

1769,    242 Seiten

Vorwort:

 

Gottesname:   Herr, HErr,

 

 

Gotthilf Traugott Zacharias freye und erklärende Uebersetzung der Psalmen.
Göttingen Gotha: Johann Christian Dieterich - 1773
469 S.

Vorwort:

 
Gottesname: Jehova
 

Weissagungen des Propheten Jesaias / Uebersetzt von Johann Heinrich Walther des theologischen Repetenten-Collegii zu Göttingen Mitgliede. Mit einer Vorrede begleitet von Sr. Hochwürden Herrn D. Gotthilf Traugott Zachariae
Halle : Gebauer , 1774.
16, 260 S.

Vorwort:

 
Gottesname:  
 

 

Zachariä, D. Gotthilf Traugott: Parapharastische Erklärung des Briefes Hebräer 1780, Hebräer 2:13

 

Zachariä, D. Gotthilf Traugott: Parapharastische Erklärung des Briefes Hebräer 1780, 2.Petrus 2:11

Parapharastische Erklärung des Briefes Hebräer

Tübingen bey Chr. Gottl. Frank und Wilh. Heinr. Schramm

1780,    698 Seiten

Vorwort

 

Gottesname

Hebräer 1:10
Und an einer andern Stelle wird Gott selbst angeredet: Du, o Jehovah, bist es, der im Anfang die Erde zur langen dauer gegründet hat, durch deine macht sind die unermessliche Himmel bereitet.

Hebräer 2:13 (2x)
An einer andern Stelle aber, nachdem er über die Verachtung der göttlichen Verheißungen unter seinem Volke, die auch ihn beträfen, geklaget, und zugleich seine Gewisheit versichert, dass er gehorsame Lehrlinge erhalten werde, fähret er fort (18): Dennoch verlasse ich mich gewiß und zuversichtlich auf den Jehova. In welcher Absicht aber er sich auf ihn verlasse, drücket er nach einzigen Zwischenworten auf folgende Art aus: ja hoffen werde ich auf ihn, bis ich ausrufen werde: hier bin ich mit den Kindern, welche Jehova mir verschaffet hat: eben diese Verehrer folglich, die er hier seine Kinder nennet, sind es, welche er in der andern Stelle seine Brüder nannte.

Hebräer 10:30 (2x), 31 
v.30
Denn uns ist der Ausspruch gar wohl bekannt, welcher allen solchen boshaften Verächtern Gottes, (wie die unglaubige Juden zu unserer Zeit sind,) die schreckliche Strafe droht, und wir wissen, wie furchbar derneige den Sündern sey, welcher diese Rache zu üben versichert: Mir gebühret es, alle meine freche Verächter zu strafen, und ich werde es auch gewis thun. So redet Jehovah 101). Nach einigen zwischenworten wird aber besonders der fall genauer bestimmet, dass Gott nie unterlasse, schreckliche rache an denen, die sich ihm widersetzen, zu üben, nämlich, wenn sie sich besonders an denen, welche Gott schütze, vergreifen, und zur Unterdrückung seines Volkes arbeiten. Denn der Dichter fährt fort: Jehova wird durch seine Strafe rache für die Bedrückung seines Volkes üben. 102)
v.31
Aber wie schrecklich ist der Gedanke, dass der Jehova der ewige Gott, derjenige ist, welcher selbst mit göttlicher Gewalt Rache an solchen Verächtern seiner Religion und seines Volks üben will?

1.Petrus 1:25
Aber die Verheissungen des Jehovah sind von unvergänglicher Dauer, [ohne je unerfüllet zu bleiben]. Dieses sind aber die Verheissungen, welche euch gegenwärtig als erfüllet verkündiget werden.

1.Petrus 3:12
Denn der Jehova achtet auf die Frommen, und erhöret ihr Gebet zu ihm. Hingegen betrachtet er auch diejenige mit Misfallen, welche auf Bosheit sich legen.

2.Petrus 2:11
v.10
So unverschämt und frech sind diese Leute, dass sie sich nicht scheuen, die herrlichste Wesen zu verlästern,
v.11
da doch selbst die Engel, welche von weit höherer Herrlichkeit und Würde sind keine Beschimpfung in ihrem Streit mit anderen Engeln vor dem Richterstuhl des Jehovah gegen diese ausstossen.
siehe auch Fußnote 20)

2.Petrus 3:8
Ihr aber, geliebte Brüder, lasset hierbey nur immer den Einigen Umstand, nicht aus den Gedanken, dass für Gott, den Jehova, Ein menschlicher tag eben das sey, als tausend Jahre der Welt, und tausend Jahre der Welt eben das, als Ein menschlicher Tag.

Judas 9
[Indessen ist es eine bekannte lehre dass es unanständig sey, höhere Wesen zu lästern, welche selbst durch die jüdische Erzählung eingeschärfet wird: Michael, der Ertzengel, als er im Streit mit dem Teufel gerieth über den Leichnam Mosis, getraute sich nicht, einen scheltenden Ausspruch über denselben zuthun, sondern begnügte sich blos, ihm zu sagen: Jehovah mag dich schelten. ...]

Im Anhang wird der Name Jehova öfter gebraucht.

 

 

Zacharias, Ed

Mundart: Vollbibel

*
 
Biographie:
 

Diese plautdietsche Bibel ist die erste Gesamtausgabe von AT und NT im Mennoniten-Platt, mit Karten im Anhang, erschienen im November 2003. Es hat bisher bereits die plautdietsche Übersetzung [Neues Testament] von J. J. Neufeld gegeben. Nun hat in jahrelanger Arbeit (und in "Alt-Kolonie-Version") ein Übersetzerteam mit Ed Zacharias, Isaak Doerksen und anderen auch das Alte Testament komplett übersetzt. An dem Projekt beteiligt waren auch die "Friends of Plautdietsch", Herausgeber sind die United Bible Societies (USA) und Kindred Productions (Kanada) gemeinsam. Bestellmöglichkeiten

De Bibel the complete Bible in Plautdietsch / by Ed Zacharias; John J. Neufeld; Winnipeg: Kindred Press, 2003
1266 S.

ISBN
1-921788-97-5

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Zahn, Franz Ludwig

               

 

* 06.10.1798 Wasserthalleben, Kyffhäuserkreis

20.03.1890 Fild bei Moers

 

Biographie:

 

 


 

 

 

 

Das Reich Gottes auf Erden
Handbuch zur Biblischen= und Kirchengeschichte für Lehrer und reife Schüler, und zum Selbstunterricht,

Meurs: Rheinische Schulbuchhandlung, Leipzig, Frankfurt a.m. Nürnberg

 

Erster Theil: Das alte Testament
3. unveränderte Aufl. 1838
XX, 443 S.

 

Zweiter Theil: Das Leben Jesu
2. unveränderte Aufl. 1838
XX, 430 S.

(Synopse)
Er zitiert aus folgenden Werken: Am.= Ambrosius; Aug.= Augustin; Ar.= Arndt; B.= Bengel; C.= Calvin; E.= Ernest.Bibel; Ham.= Hamann; H.= Hirschberger Bibel; Hd.= Hedinger; L.= Luther; M.= v.Meyer; O.= Olshausen; P.= Paulus; R.= Rieger; Th.= Tholuk;

Zahn's Biblische Historien nach dem Kirchenjahr geordnet mit Lehren und Liederversen.
Ausgabe A

Verlag der Rheinischen Schulbuchhandlung Moers
o.J. ; 327 Seiten;

 Vorwort

 

Gottesname

zu 2.Mose 3:
Ich heiße Jehova, d.h. der da ist, der da war, und der da sein wird. Sein Wort steht ewig fest, und er hört das Schreien der Seinen.

 

Seite 51:
Moses Berufung

Er sprach: Ich will mit dir sein. Und also sollst du zum Volke sagen: Jehova, der hat mich zu euch gesandt.

 

Seite 52:

Lehren:

1.       Ich, der Herr, Jehova das ist mein Name. Jes. 42,8.

Also offenbarte sich Gott dem Moses, als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Das wollte viel sagen. Und er erklärte noch seinen unausforschlichen Namen, und spricht: Ich heiße Jehova, d. h. der da ist, der da war, und der da sein wird. Sein Wort steht ewig fest, und er hört das Schreien der Seinen

Pierers Konversations-Lexikon, Band 12, (1893), Sp.1465

 

Zahn, Theodor (von)

NT Kommentar

* 10.10.1838 Mörs

† 15.03.1933 Erlangen

 

Biographie:

 

 

 

Kommentar zu Neuen Testament
unter Mitwirkung von Ph. Bachmann, ... C. Deißner ... P. Ewald, Fr. Hauck ... E. Riggenbach ... G. Wohlenberg.

Band I: Das Evangelium des Matthäus
Leipzig Erlangen: A. Deichertsche Verlagsbuchhandlung Dr. Werner Scholl
4. Auflage 1922    VIII, 730 S.

 

 

Band V: Die Apostelgeschichte des Lucas, Erste Hälfte Kap. 1-12

Leipzig Erlangen: A. Deichertsche Verlagsbuchhandlung Dr. Werner Scholl

3. Auflage 1922    394 S. 

 

1) Das Evangelium des Matthäus;

2) Das Evangelium des Markus;

3) Das Evangelium des Lucas;

4) Das Evangelium des Johannes;

5) Die Apostelgeschichte des Lucas;

6) Der Brief des Paulus an die Römer;

7) Der erste Brief des Paulus an die Korinther;

8) Der zweite Brief des Paulus an die Korinther;

9) Der Brief des Paulus an die Galater;

10) Die Briefe des Paulus an die Epheser, Kolosser und Philemon;

11) Der Brief des Paulus an die Philipper;

12) Der erste und zweite Thessalonicherbrief;

13) Die Pastoralbriefe (der erste Timotheus-, der Titus- und der zweite Timotheusbrief);

14) Der Brief an die Hebräer;

15) Der erste und zweite Petrusbrief und der Judasbrief;

18/1) Die Offenbarung des Johannes, erste Hälfte, Kap. 1-5 mit ausführlicher Einleitung;

18/2) Die Offenbarung des Johannes, zweite Hälfte, Kap. 6-22.

Vorwort

 

Gottesname

 

Pierers Konversations-Lexikon, Band 12, (1893), Sp.1465

 

Zainer, Günther

Vollbibel

 

(Zayner, Tzainer, Czeiner)

 

* Reutlingen

† 01.10.1478 

 

Biographie:
 

 

1475

3.(4.) deutsche Bibel *),
Augsburg, (um 1475)

Format: 32,5x47 cm, 534 Blätter,
zweispaltiger Satz, je Spalte 57-58 Zeilen, Spaltenbreite 9,6 cm
73 Bildinitialen

 

 

 

 

 

 

6. deutsche Bibel *),
(Augsburg), zwischen 1477

Format: 27,5x40 cm, Teil 1: 321 Blätter, Teil 2: 332 Blätter,
zweispaltiger Satz, je Spalte 51 Zeilen, Spaltenbreite 8,5 cm
73 Bild-Initialen, 1 Druckermarke

 

*) Zählung nach Eichenberger

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.252, 253:

4.   Ebenfalls in Augsburg erschien die vierte deutsche Bibel, die um 1475, wohl kurz nach der dritten, aus der Druckerei von Günther Zainer hervorging.

Zainer stammt aus Reutlingen und erwarb 1463 das Straßburger Bürgerrecht, zog aber spätestens 1467 nach Augsburg, wo er eine Druckerei einrichtete. Gestorben ist er am 13. April 1478.

Am Text wurden durchgreifende Änderungen vorgenommen, die Sprache wurde modernisiert und veraltete Sprachformen ausgemerzt. Wir finden 73 Holzschnitte in Form von Initialen, die teils mit Laubwerk verziert sind, teils bildliche Darstellungen enthalten. Obwohl jede Spalte 58 Zeilen hat, wurden 531 Blätter bedruckt, die mit römischen Zahlen versehen sind.

...

6.   Die sechste deutsche Bibel würden wir heute ,,zweite Auflage“ nennen. Günther Zainer benutzte die gleichen Typen und Holzschnitte wie in der vierten deutschen Bibel. Da er ein etwas kleineres Format und nur 51 Zeilen je Spalte nahm, brauchte er 653 numerierte Blätter.

 

Eichenberger: Deutsche Bibeln vor Luther, Seite 29-38, 53-57;
Volz: Martin Luthers deutsche Bibel, Seite 21;
Eis, Frühneuhochdeutsche Bibelübersetzungen, S.74f.;
Strohm, Stefan: Die Bibelsammlung, 2.Abt. 1.Bd, E3a, E7, E8, E9,  E10, E12, E27; Wendland, Henning, Die Buchillustration, S. 43, 46f.; Reinitzer, Heimo, Biblia deutsch, S.66f (Nr.41)

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr.6

 

Zakovitch, Jair

 

 Dept. of Bible - The Hebrew University of Jerusalem , Israel

siehe Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT) 

 

Zapff, Burkhard M.

Kommentar, AT, Jesaja

* 20.01.1960 Würzburg

 

 

 

siehe Die Neue Echter-Bibel

 

Zarneckow, Dietrich

 AT

 

* 19.02.1914 Berlin-Wilmersdrf
† 30.11.1982 Westberlin
[] 09.12.1982 auf dem Zehlendorfer Friedhof

Biographie:

Studium der ev. Theologie in Berlin und Tübingen

 

15.12.1936: 1. theol. Prüfung in Berlin

04.07.1939: 2. theol. Prüfung in Berlin
03.09.1939: Ordination zum Pfarrer
        1940: er wechselt in den Dienst der Pommerschen Kirche und heiratet
                 Dienst im Randow-Gebiet
        1946: ein halbes Jahr Pfarrer in Greifswald an St. Nikolai
01.04.1948: Einführung als Pfarrer an St. Nikolai in Greifswald
                 daneben war er auch Landesjugenpfarrer und Studentenpfarrer
        1958: zum Superintendent ernannt
 April 1982: nach seiner Pensionierung Umzug von Greifswald nach Westberlin,

                dort starb er im November an Krebs.

 

 

 siehe auch Luther-AT von 1956

 

Zavrel Stepán

 

* 25.12.1932 Prag
† 25.02.1999

 

Biographie:

 

 

siehe Regine Schindler

 

Zechner, Helmut

 

 
*
 

 

siehe Helmut Riethmüller

 

Zehrer, Franz

NT

 

* 1911

† 1992

 

Biographie:

 

Prälat em. Univ.-Prof. DDr. Franz Zehrer

 

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Zeilinger, Franz

 

* 16.09.1934 Eggenburg (Niederösterreich)

 

Biographie:

 

Er ist Redemptorist

 

        17.07.1960: Priesterweihe

23.10.1981-2002: Prof. für Neues Testament an der UNI Graz

 

 

 siehe Alois Stöger

 

Zeißig, Gustav

Kommentar

 

* 05.01.1857 Olbersdorf b. Zittau
† 01.12.1929 Altheide

 

Biographie:

 

Studium der Theologie in Marburg, Berlin und Leipzig.

 

14.03.1897: Ordination, Diakonatspfarrer an der Stiftskirche in Dresden

19.06.1898: Einweisung in sein Pfarramt

 

 

siehe Paul Fabianke

 

Zeißl, Andreas

NT

 

*

 

 

 

Buchstäbliche Auslegung der heiligen Schrift des Neuen Testaments, welche dem Texte selbst eingeschaltet ist, Aus dem Französischen des Herrn von Karrieres Priester des Oratoriums übersetzt von Andreas Zeißl, Weltpriester und Director der kaiserl.

königl. Kreisschule zu Stanislaw in Galizien
Brünn: gedruckt bei Joseph Georg Traßler, Buchdrucker, Buch= und Kunsthändler - 1788

Größe: 13x20cm

 

Seiten des Ersten Bandes:

1 S. Titelseite

1 S. Dem Hochwürdigen, Hochgelehrten ... (s. Abb.)

6 S. an den Hochwürdigen Prälaten

6 S. Vorbericht des Uibersetzers

16 S. Verzeichniß der Episteln und Evangelien

531 S. die vier Evangelien (incl. der im Text eingeflossener Auslegung)

 

Buchstäbliche Auslegung der heiligen Schrift des Neuen Testaments, welche dem Texte selbst eingeschaltet ist, Aus dem Französischen des Herrn von Karrieres Priester des Oratoriums übersetzt von Andreas Zeißl, Weltpriester und Director der kaiserl.

königl. Kreisschule zu Stanislaw in Galizien
Brünn: gedruckt bei Joseph Georg Traßler, Buchdrucker, Buch= und Kunsthändler - 1788

 

Seiten des Zweiten Bandes:

1 S. Titelblatt

704 S.  Briefe der Apostel und Offenbarung

 

 

Vorwort

Auf der 6. Seite seines Vorberichts schreibt Zeißl dann, daß er die Ausgaben von Franz Rosalino und Markus Anton Wittola benutzt hat.

Gottesname

 

 

 

Zenger, Erich

Kommentar, AT, Psalmen

* 05.07.1939 in Dollstein

 

Biographie:

 

 

  siehe
Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament

Göttinger Bibelwerk ATD Ergänzungsreihe Band 3
Benno, Jacob und Die Neue Echter-Bibel

 

Zenner, Johannes Konrad

 

* 03.09.1852 Grügelborn / Saarland

† 15.07.1905 Valkenburg / Limburg

 

Biographie:

 

 

  siehe Hermann Wiesmann

 

Zerrenner, Heinrich Gottlieb

Auswahlbibel

* 08.03.1750 in Wernigerode

† 10.11.1811 in Halberstadt


war ein deutscher Schriftsteller und evangelischer Generalsuperintendent

 

Biographie:

 

 

Kleine Schul-Bibel für Kinder in Bürger- und Landschulen.

Halle. Johann Jacob Gebauer. - 1800.

VI,  270 S. Altes Testament;
320 S. Neues Testament.

 

Text: Martin Luther

Vorwort

 

Gottesname

 

Pierers Konversations-Lexikon, Band 12, (1893), Sp.1530

 

Ziegler, Joseph

Bibelteile AT

* 15.03.1902 Tauberrettersheim (Ufr.)

† 01.10.1988 Würzburg

 

Biographie:

 

 

Ordendlicher Professor an der phil.=theologischen Hochschule Regensburg

  siehe Echter-Bibel 5. und 6. Lieferung und Protestanten=Bibel

 

Zille, Moritz Alexander

Psalmen

* 31.03.1814 Oberullersdorf bei Zittau

† 07.02.1872 Leipzig 


 

Biographie:

 

 

 

Die Psalmen Lieder der Andacht, des Trostes und der Erhebung ; Nach dem Urtexte der heiligen Schrift, meist nach kirchlichen Singweisen übersetzt von M. A. Zille
Leipzig: Wöller, 1844
XXVI, 216 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Zimmer, Karl Friedrich

Bibelteil, Römerbrief

* 22.09.1855 Gardelegen
† 05.12.1919 Gießen


 

Biographie:

 

 

 

Der Römerbrief
übersetzt und kurz erklärt von Lic. Dr. Friedrich Zimmer
Quedlinburg: Vieweg, 1887
VII, 123 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Zimmerli, Walther

Bibelteile AT

* 20.01.1907 Schiers (Schweiz)
† 04.12.1983 
Oberdiessbach, Kanton Bern, Schweiz
 

Biographie:

 

 

 

siehe Göttinger Bibelwerk ATD 16, und
Zürcher Bibelkommentare AT 1.2

Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT)

Prophezei

 

Lit:
Smend, Rudolf: Deutsche Alttestamentler in drei Jahrhunderten, S. 276-298

 

Zimmermann, Hans

Auswahlbibel Psalm

* 23.04.1955 Köln

 

Biographie:

 

Psalmen
 

Folgende Psalmen sind im Internet zu finden:

2, 8, 19, 22, 23, 24  29, 45, 46, 84, 91, 93, 104, 110, 121, 139, 148, 150

Text Interlinear in hebräischer Lautschrift, griechischer Lautschrift, lateinisch und deutsch.

 

Weiter Bibelbücher unter:  

 

Vorwort

 

Gottesname

 JHWH

 

Zimmermann, Heinrich

NT

 

* 11.01.1915 Engers

† 11.04.1980 Bonn

 

Biographie:

 

 

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Zink, Jörk

AT Auswahl, NT

* 22.11.1922 in Schlüchtern-Elm

 

Biographie:

 

 

 

Bibel -

 

siehe auch Stuttgarter Erklärungsbibel

DAS ALTE TESTAMENT ausgewählt,
übertragen und in geschichtlicher Folge angeordnet
Kreuz-Verlag Stuttgart-Berlin
1. Aufl. (1.-30. Tsd.) September 1966

2. Aufl. (31.-70. Tsd.) Dezember 1966; 571 S.  

7. Aufl. (175.-204. Tsd.) 1975; 572 S.  

Vorwort

Altes Testamen (Seite 6):
Es bringt eine Auswahl, die etwa den halben Bestand des Alten Testaments umfasst, und ordnet, wie die Geschichte verlief, die sie berichten, während die Dichtungen, die Weisheitssprüche, die Gebete und Glaubensbekenntnisse in der Epoche eingesetzt wurden, in der sie entstanden, in der dieses Volk sie als sein Gebet, sein Bekenntnis formuliert hat.

Gottesname

Herr 

Lit.: Buchbesprechung (Die Bibel in der Welt, Bd.10) S.224f.;

DAS NEUE TESTAMENT
Kreuz-Verlag Stuttgart-Berlin
1. Aufl. (1.-100. Tsd.) 1965; 606 Seiten
 
3. Aufl. (126.-225 Tsd.) 1965; 606 S.
 
4. Aufl. (226.-275 Tsd.) 1968; 606 Seiten
  

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.: Die Bibel in der Welt, Bd.7, S.167f;

Womit wir leben können

Das Wichtigste aus der Bibel in der Sprüche unserer Zeit

Für jeden Tag des Jahres ausgewählt und neu übersetzt

Kreuz-Verlag Stuttgart-Berlin
20. Aufl. (766.-815.Tsd.) 1980     365 Seiten

Vorwort

... Es ist kein Zeichen der Verachtung Luthers, wenn heute viele versuchen, das Wort der Bibel in eine moderne, einfachere Sprache zu fassen, sondern der Sorge, daß uns mit der Sprache Luthers die Bibel verloren geht. Luther wäre der letzte, der eine 400 jähre alte, noch so schöne Sprache für unantastbar hielte. Wir sind freilich nicht am Ziel, und es wird noch einige Jahre dauern, bis wir eine Bibel in Händen haben werden, die allen verständlich ist und die Christen aller Konfessionen verbindet.

Der Versuch, den dieses Buch unternimmt, besteht darin, daß es umschreibt. Wenn ein schweres, vielschichtiges Wort wie Gerechtigkeit, Gnade, Versöhnung, Geist, Reich Gottes nicht mehr so verstanden wird, wie die Bibel es gebraucht und wir doch ein anderes Wort an seiner Stelle nicht haben, dann bleibt nichts übrig als genau zuzusehen, was denn zwischen Gott und uns geschieht, wo die Bibel es gebraucht, und dann in einem ganzen Satz von fünf oder zehn oder mehr Wörtern zu umschreiben, was sie praktisch sagen, zeigen, schildern, erzählen will.

Man könnte, was hier versucht wird, eine Übersetzung nennen. Es ist aber eher eine Übertragung, oder besser eine Umschreibung, ein Gespräch mit dem Leser von Vers zu Vers. Es liegt nichts daran, wie man es nennt, vor allem auch deshalb, weil nicht jeder Abschnitt nach demselben Verfahren wiedergegeben ist. Der eine ist wörtlich übersetzt, weil jeder Leser ihn auch wörtlich versteht, der andere ist freier übertragen, weil er sich so besser öffnet, und einige Psalmen sind in ganz freier Wiedergabe nachgeschrieben, damit die alten Gebete sich in unsere eigenen verwandeln.

Es liegt nicht viel an der Einheitlichkeit der Form. Wichtiger ist, daß jedes Wort der Bibel eine Gestalt findet, in der ein Gespräch mit ihm beginnen kann, ein Hören und ein Antworten. Denn wichtig ist allein, daß wir mit diesem Wort leben können.

Gottesname

 Herr

Lit.:
Weber, Kurt - Bibelübersetzungen unter der Lupe, S.166-175;
Jens, Walter: Neue Worte für einen alten Text (Die Bibel in der Welt, Bd.8) S.128-134;

 

Zinzendorf, Nikolaus Ludwig Graf von

NT

* 26.09.1700 Dresden

† 09.05.1760 Herrnhut

 

Biographie:

 

 

 

 

 

 

Eines Abermaligen Versuchs zur Uebersetzung der Historischen Bücher Neuen Testaments Unsers HERRN JESU Christi aus dem Original. Erste Probe.

Zweyte Edition Zweyte Edition. Von den vorigen Schreib-Druck und andern Fehlern gebessert.

Büdingen: Joh. Christoph Stöhr - 1744

 

Eines Abermaligen Versuchs Zur Übersetzung Der Lehr= und Prophetischen Bücher Neuen Testaments Unsers HERRN JEsu CHristi aus dem Original.
Erste Probe. Zweyte Edition. Worinnen die meisten besagter Lehr=Bücher befindlich sind, Von den vorigen Schreib-Druck und andern Fehlern gebessert

Büdingen Joh. Christoph Stör 1746

 

 

Nachdruck:

 

Eines Abermaligen Versuchs zur Uebersetzung der Historischen Bücher Neuen Testaments Unsers HErrn JESU Christi aus dem Original. Erste Probe.

Büdingen: Joh. Christoph Stöhr - 1739

 

ERGÄNZUNGSBÄNDE ZU DEN HAUPTSCHRIFTEN:
Herausgegeben von Erich Beyreuther und Gerhard Meyer, ab Bd. XV von Erich Beyreuther, Matthias Meyer und Peter Zimmerling. 15 Bände. Reprint: Hildesheim 1964-2001.
XIII:

Eines Abermaligen Versuchs zur Übersetzung der Historischen, Lehr- und Prophetischen Bücher Neuen Testaments Unsers HERRN JESU Christi aus dem Original.

Zweyte Probe. Zweyte Edition. Von den vorigen Schreib-Druck und andern Fehlern gebessert (Büdingen 1744, 1746).


Büdingen 1744, 1746. Reprint: Hildesheim 1978, Olms Verlag. Mit einer Einführung von E. Beyreuther.
38, 636 S. 11,5x17cm.
 

Reihe: ZINZENDORF, SCHRIFTEN Band XIII

ISBN: 978-3-487-06434-5

 

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:
Müller, Paul-Gerhard: Zur Geschichte und Gestalt von Bibelschulen, (Die Bibel in der Welt, Bd.20), S.154ff.;
Ringwald, Alfred: Menschen vor Gott, Bd. 1, S.294-296;

Pierers Konversations-Lexikon, Band 12, (1893), Sp.1575-76

Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 2.Bd, E 1352; E 1396;

 

Zißler, Ferdinand

Bibelteil, Offenbarung

* 09.06.1875 auf der Gelpermühle bei Langenaubach

†          1940 Vaucon / Illinois - USA

 

Biographie:

 

Nach dem Tod seiner Eltern aufgewachsen in Herborn

in Barmen (heute Wuppertal-Barmen) als Missionar ausgebildet

        1903: er geht als Missionar nach Borneo, Rückkehr 1904

1904-1920: einen Tag nach seiner Hochzeit mit Adele von Kothen wandert

                er in die USA aus. Dort Anstellung als Prediger bei der deutschen

                Gemeinde in Vaucon / Illinois

nach 1933: ging in USA die Deutschenhetze los. Er diente als Prediger in der

                Gemeinde Steamboat Rock / Iowa

nach 1938: Rückkehr in seine ursprüngliche Gemeinde in Vaucon

       1940: In Vaucon Eintritt in den Ruhestand und anschließend starb er 1940 dort.

                Er liegt dort auf dem Deutschen Friedhof begraben 

Die Offenbarung des Johannes
Geisweid i. Westfalen: Verlagshaus der Deutschen Zeltmission -1927
170 Seiten

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Zitelmann, Arnulf

Auswahlbibel

* 09.03.1929 Oberhausen-Sterkrade

 

Biographie:

 

 

Basisbibel
Einrichtung und Übersetzung Arnulf Zitelmann
Beltz Verlag Weinheim - 1972
176 Seiten   

ISBN: 3407355106

 

Die neue Basisbibel

Luchterhand als "Sammlung Luchterhand 384" - 1982

197 Seiten.
ISBN 3-472-61384-X

Vorwort

Ausgabe 1972:

Bischöfe und Priester in Lateinamerika ergreifen Partei für die Unterdrückten, die holländische Kirche lehnt sich gegen die Ehelosigkeit der Priester auf, junge Theologen bei uns halten die Tradition, Kirchen zu bauen, für unangebracht und überholt, wehren sich gegen staatskirchliche Formen, wollen ihren Lebensunterhalt lieber in der Produktion verdienen, als im frommen Ghetto zu sitzen. Hat dies alles noch etwas mit dem zu tun, was in der Bibel steht? Können wir die Bibel in der überlieferten Form überhaupt noch verstehen? Die Basisbibel legt frei, was die Bibel an ihrer Basis ist: ein ganzes Buch voll mit Texten, die alle nicht nach Milch der frommen Denkungsart schmecken, sondern nach kritischem Salz. Die Bibel, neu in die Sprache unserer Zeit übersetzt und an Problemen orientiert, liefert den herrschenden Verhältnissen keine Rechtfertigung. Sie predigt gegen eine Unrechtsgesellschaft und fordert Solidarität mit den Wehrlosen und Ausgebeuteten.

Gottesname

Herr 

Lit.:
Die Bibel in der Welt, Bd.14, S.152-f;

 

Zittel, Emil

NT

* 14.08.1831 Lörrach

23.01.1899 Karlsruhe

 

Doktor der Theologie

 

Biographie:

 

Emil Zittel wuchs in einem Pfarrhaus in Balingen am Kaiserstuhl auf. Sein Gymnasium vollendete er in Heidelberg, wo sein Vater Karl 1847 Stadtpfarrer wurde. Er studierte in Heidelberg unter Rothe und Ullmann und in Jena unter Rückert und Hase Theologie.

1855 trat er nach bestandenem Examen in den Kirchendienst ein, wurde Vikar in Durlach und Pfarrverweser in Ettlingen. 1863 wurde Zittel gleichzeitig mit Emil Frommel zum Stadtpfarrer in Karlsruhe gewählt. 1874 rückte er vom Pfarrer der Augartenpfarrei an die Stelle des verstorbenen Dekans Roth zum Pfarrer an der Stadtkirche auf und wurde gleichzeitig von der Diözesansynode zum Dekan gewählt.

Er war ein Vertreter der liberalen Richtung in der badischen Landeskirche. Als einer der jüngsten hat er der Gründung des deutschen Protestantenvereins 1863 in Frankfurt a. M. beigewohnt. 1867 trat er in die Redaktion des Südd. evang.=prot. Wochenblattes ein. Von 1876 bis 1892 war er als Vertreter seiner Diözese Mitglied aller Generalsynoden. 1886 wählte ihn die Generalsynode in ihren ständigen Ausschuß.

1884 erhielt er das Ritterkreuz I. Klasse vom Zähringer Löwen, 1886 aus Anlaß des Universitätsjubiläums von der Universität Heidelberg die Dokterwürde, kurz vor seiner Pensionierung den Titel Kirchenrat.

Schon längere zeit herzkrank ging er 1896 in den Ruhestand.

 

 

 

 

Familienbibel des Neuen Testaments
Karlsruhe: G. Braunsche Hofbuchhandlung
2 Bände 1880-1885

 

Die Schriften des Neuen Testaments. Dem deutschen Volke übersetzt und erklärt
Karlsruhe: G. Braunsche Hofbuchhandlung - 1894
VI, 532 S. 4 Karten
 

 

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:

Vogel, Paul Heinz: Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.60;

Zittel, Emil: Die Entstehung der Bibel, S.19;

Pierers Konversations-Lexikon, Band 12, (1893), Sp.1584

 

Zöckler, Otto

AT: Chronika, Job, Sprüche, Hohelied, Prediger, Daniel

* 27.05.1833 Grünberg (Hessen)
† 09.02.1906 Greifswald

 

Biographie:

 

 

 

siehe Strack, Hermann

J.P. Lange,  Theologisch=homiletisches Bibelwerk, 

Pierers Konversations-Lexikon, Band 12, (1893), Sp.1592

 

Zorn, Carl Manthey

Psalmen

* 18.03.1846 Sterup / Schleswig

† 12.07.1928 Cleveland / Ohio - USA

 

Biographie:

 

 

Die Psalmen der Himmelspilger Kost und Rüste : Dem Christenvolk / dargeb. von C. M. Zorn. Mit einem Porträt des Verfasser

Zwickau : Verlag  des Schriftenvereins E. Klärner - 1921

XII, 755 S

 

Vorwort

 

Gottesname

HErr

Lit.:

 

Zorell, Franz

 

 

* 29.11.1863 Ravensburg

† 14.12.1947 Rom

 

Biographie:

 

 

 

 siehe Alois Mayer

 

Zschokke, Hermann

Psalmen

 

* 16.06.1838 Böhmisch-Leipa (Böhmen), (heute Česká Lípa, Tschechische Republik)
23.10. 1920 in Wien

 

Biographie:
 

 

 

Das Buch Job. Übersetzt und erklärt.
Wien: Wilhelm Braumüller - 1875.
S. 334

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:

 

Zuber, Beat

Psalmen

 

*

 

 

 

Die Psalmen
Eine Studienübersetzung unter besonderer Berücksichtigung des hebräischen tempus (aus der Reihe Dielheimer Blätter zum Alten Testament und seiner Rezeption in der Alten Kirche, Beiheft 7)
Heidelberg:
Wiss.-Theol. Seminar, 1986
216 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:

 

Zunz, Leopold

AT

* 10.08.1794 Detmold

† 17.03.1886 Berlin
 

Jüdisch


Zunz - Redakteur
Mitherausgeber:
Arnheim, Heymann (1796-1865)
Fürst, Julius (1805-1873)
Sachs, Michael (1808-1864)
 

Biographie:

 

 

 

Die vierundzwanzig Bücher der HEILIGEN SCHRIFT
Victor Goldschmidt Verlag Basel o.J.

733, 14 Seiten

Erste Ausgabe 1837

Vorwort

 

Gottesname

Ewiger

Lit.:
Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.304;
Bechtoldt, Hans-Joachim: Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.36A, 59, 112A, 125, 166A, 169, 177, 184-218, 232, 250A, 302, 321A, 322, 325, 343A, 355, 356, 358A, 370, 375, 391, 402, 408A, 448, 449,453, 454, 456, 463, 466A, 478, 512, 517, 522, 531A, 532, 566A, 613, 620, 628, 629, 630A;

Pierers Konversations-Lexikon, Band 12, (1893), Sp.1638-39

 

Zürcher Bibel

Vollbibel

 

 

 

siehe auch Rudolf Smend

1531

 

Umschlagseite

 

Zürcher Bibel von 1531
Die gantze Bibel
| der ursprüngliche Ebraischen | vnd Griechischen waarheyt | nach/auffs aller treuwli= | chest verteütschet. | Getruckt zu Zürich bey Christoffel | Froschouer / im Jar als man zalt | M.D.XXXI.

Theologischer Verlag Zürich
1983; 1422 Seiten; 17x25, c
m

 

 

Vorwort

Diese Ausgabe der Zürcher Bibel von 1531 wurde vom Theologischen Verlag Zürich unter finanzieller Mithilfe des Verbandes der stadtzürcherischen evangelischreformierten Kirchgemeinden veranstaltet zum 500. Geburtstag Huldrych Zwinglis.

Die verkleinerte faksimilierte Ausgabe wurde hergestellt nach einem Exemplar der Originalausgabe, das uns von der Zentralbibliothek Zürich zur Verfügung gestellt worden war.

Der Beitrag am Schluß der Bibel ist verfaßt von Hans Rudolf Lavater, Pfarrer an der Nydeggkirche Bern. Photolithos, Satz und Druck besorgte die Druckerei Meier † Cie AG Schaffhausen. Der Einband wurde gefertigt von der Großbinderei Schumacher AG, Schmitten.

Gottesname

 

Psalm 83                                         Apostelgeschichte

Lit.:

Weber, Kurt - Bibelübersetzungen unter der Lupe, S.102-107;

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.288f;

Volz, Martin Luthers deutsche Bibel, Seite 110, 203;

Bibelreport, 1979, Nr.1, S.6f;

Steiner, Robert: Neue Bibelübersetzungen, S. 47-56;

Lavater, Hans Rudolf: Die Froschauer Bibel 1531, Das Buch der Kirche: in Zürcher Bibel von 1531, S. 1361-1422;

Hövelmann, H.: Kernstellen der Lutherbibel, S.83-85
Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr. 69, 104

  1707: Biblia
Zürich: Jn der Gessnerischen Truckerey
830, 204, 262 S.

1718: Das ganze Neue Testament ...
Zürich: Jn der Bodmerischen Truckerey
442 S.

1744

Die gantze Bibel, das ist alle buecher allts vnnd neüws Testaments : den vrspruenglichen spraachen nach, auffs aller treuewlichest verteuetschet / hrsg. von Amos B. Hoover und Die Hutterischen Brüder
Ausgabe Neudr.
Impressum: Denver, Pa. : Amos B. Hoover, 1975
Froschauer Bibel : 1536 -1744 - 1975
Nachdruck von Zürich 1536
Strassburg 1744   -  
22 x 28,5cm

Titelseite mit Holzstiche, Impressum über die Neuauflage. 2 S.
an: Christlichern Lieber Leser. Dann 10 S.
Vorrede, dann 26 S.
kurzer Zeiger der fuernemsten historien, dann 2 S.
Bücherübersicht über die ganze Bibel, dann 2 S.
kurzer Zeitüberblick von Adam bis Christus,
683 S. 1. Theil des AT incl. Apokryphen,
384 S. 2. Theil des AT und dann
275 S. Neues Testament.
 

Die Zürcher Bibelübersetzung wurde bereits 1529, fünf Jahre vor Luthers Übertragung, abgeschlossen. Christoph Froschauer der Ältere und sein gleichnamer Neffe (der Jüngere) druckten sie im 16. Jahrhundert in zahlreichen Auflagen. Verschiedene Täufergruppen (Amische, Hutterer, Mennoniten) lasen diese Froschauer-Bibeln von der Frühen Neuzeit an bis in die Gegenwart. Sie trugen sie nach Osteuropa und Nordamerika und verwendeten sie als Druckvorlagen zahlreicher, jedoch wenig bekannter Nachdrucke.

Die heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments
Zürcher Bibel
Evangelische Haupt= Bibelgesellschaft zu Berlin
Lizenzausgabe 1951
1. bis 20. Tsd. 1951; 1477 Seiten
19 x11,5 cm 

Vorwort

 

Gottesname

 
 

Zürcher Evangelien-Synopse
Hrsg.: Carl Heinz Peisker
J.G.Oncken Verlag Kassel
2. Aufl.1962; 166 Seiten 20,5 x13,5 cm

Vorwort

Diese Zürcher Bibel, die auf die Reformation Zwinglis zurückgeht, wurde in den Jahren 1907 bis 1931 im Auftrag der Kirchensynode Zürich nach dem Grundtext aufs neue übersetzt. Ihr Herausgeber ist der Kirchenrat des Kantons Zürich. 

Gottesname

 

 

Das Neue Testament in vier Übersetzungen
TETRAPLA 1964
Martin Luther - Zürcher Bibel - Fritz Tillmann - New English Bible
Evangelisches Bibelwerk - Katholisches Bibelwerk
1967 1215 Seiten

Vorwort

 

Gottesname

 

 

Ausgabe 1970

 

20. Auflage 1991

 

 

DIE HEILIGE SCHRIFT DES ALTEN UND DES NEUEN TESTAMENTS
Verlag der Zwingli-Bibel Zürich

21. bis 60. Tsd.
1100, 363, 49 S. 6 Karten 

1970; 937, 335, 5 Seiten 6 Karten
 

 

Auslieferung durch die Privilegierte Württembergische Bibelanstalt Stuttgart
o.J.; 937, 335, 5 Seiten 6 Karten
17 x 11,5 cm 

1972; 937, 335, 5 Seiten 6 Karten 17 x 11,5 cm  
20. Aufl. 1991; 937, 335, 5 Seiten 6 Karten 17 x 11,5 cm

 

1993: 937, 183, 335, 38 S. 6 Karten 21 x14 cm 

 

Ausgeliefert durch die Privilegierte Württembergische Bibelanstalt Stuttgart

o.J.; 937, 335, 5 Seiten 6 Karten 17 x 11,5 cm 

 

Vorwort

Anmerkung: Hauptrevisor der Ausgabe von 1931 ist J.Hausheer

 

Geleitwort

Es gehört zu den grossen Verdiensten der Reformation, dass sie dem christlichen Volk die Bibel wieder zugänglich gemacht und in der Muttersprache neu geschenkt hat. In weiten Kreisen der Christenheit ist heute ein vermehrtes Verlangen nach der Heiligen Schrift spürbar. Diesem Verlangen möchte auch die vorliegende Neubearbeitung der zürcherischen Bibelübersetzung dienen.

In den Jahren 1524 bis 1529 erschienen in Zürich bei dem Buchdrucker Froschauer im Zusammenhang mit dem Werke der Zürcher Reformation in rascher Aufeinanderfolge zuerst das Neue Testament und dann die einzelnen Teile des Alten Testaments nebst den Apokryphen. Diese Bibelverdeutschung lehnte sich zunächst an Martin Luthers Uebersetzung an, gelangte dann aber, der letzteren vorauseilend, in selbständiger Bearbeitung des Textes fünf Jahre vor Vollendung der Wittenberger Bibel zum Abschluss. Um das Zustandekommen des Werkes, fortan bekannt unter dem Namen «Die Zürcher Bibel», machte sich neben Zwingli vor allem sein Freund Leo Jud, damals Pfarrer am St. Peter zu Zürich, verdient. Weil die Sprache der Lutherbibel für das Volk in Zürich und den deutschschweizerischen Kantonen einen fremden Klang hatte, wollten ihm unsere Reformatoren die Heilige Schrift in einer Sprachform geben, die ihm geläufig war. In der Folgezeit, von 1665 an, wurde jedoch auch in der Zürcher Bibel die nunmehr allgemeiner verbreitete hochdeutsche Schriftsprache gebraucht.

Im Laufe der vier Jahrhunderte hat die Zürcher Bibel ihre Eigenart dann gezeigt, dass sie den Fortschritten im Verständnis der Ursprachen gefolgt ist und die jeweiligen Ergebnisse der Forschungsarbeit möglichst verwertet hat. So gewiss diese Stellung zur Heiligen Schrift den Grundsätzen der Reformation gemäss ist, so gewiss hat die Zürcher Kirche die Pflicht, dieses Erbe der Reformation dem heutigen Geschlecht nach Möglichkeit zugänglich zu machen und auch den Nachkommen zu erhalten.

Nachdem eine solche Verbesserung der Zürcher Uebersetzung zum letztenmal im Jahre 1868 und ein Neudruck davon 1892 erfolgt war, beschloss die Kirchensynode 1907, die Zürcher Bibel einer Revision zu unterziehen, und gab der hierfür bestellten elfgliedrigen Kommission, in welche das Bibelkomitee der Evangelischen Gesellschaft vier Mitglieder abordnete, die nötigen Richtlinien mit, nach denen die Arbeit zu geschehen hatte. Es sei daraus folgendes hervorgehoben: Neben dem von der wissenschaftlichen Forschung so genau als möglich ermittelten Urtext der Bibel «ist der neuen Uebersetzung in erster Linie der Wortlaut der Zürcher Ausgabe von 1892 zugrunde zu legen. Ueberall aber ist er auf seine Richtigkeit genau zu prüfen, und wo er in Widerspruch steht mit dem wirklichen Sinn oder mit dem richtig erstellten Grundtext, oder wo er sonst ungenau, unklar, unschön ist, soll er verbessert werden. Hierbei sind die besten vorhandenen Uebersetzungen in erster Linie zu benutzen; nur wo diese ungenügend sind, ist neuer Ausdruck zu suchen». Ferner wurde bestimmt, der Text sei in fortlaufenden Zeilen zu drucken, nicht nach der Verseinteilung abzusetzen. Die Ueberschnften, Inhaltsangaben und Parallelstellen seien beizubehalten, jedoch zu revidieren. Ausserdem seien ein kurzes Geleitwort und ein Anhang sowie, wo nötig, Fussnoten beizugeben. Bei den Apokryphen wurde die Kommission ermächtigt, die minder wichtigen wegzulassen.

Dass die Uebersetzung oft vom bisher überlieferten und durch Gewohnheit festgelegten Wortlaut abweicht, wird angesichts der Fülle von Ergebnissen der Bibelforschung in den letzten Jahrzehnten einsichtige Leser nicht verwundern. Vor allem kam es darauf an, wortgetreu und zugleich sinngemäss zu übersetzen; dabei aber musste der Zürcher Bibel der Charakter einer Volksbibel erhalten bleiben. Es musste also in volkstümlicher Form genau und zuverlässig das geboten werden, was wirklich im heute von der theologischen Wissenschaft festgelegten Gundtext stand.

Um bei aller Genauigkeit in der Wiedergabe des biblischen Wortlautes den Sinn doch möglichst deutlich erkennen zu lassen, sind öfters in kleinerer Schrift Worte eingefügt, die nicht zum Bibeltext gehören, ihn aber leichter verständlich machen. Zum Alten Testament sei folgendes bemerkt: Es wäre in einer Volksbibel unmöglich, die grosse Zahl von Schwierigkeiten der Uebersetzung und von Aenderungen des hebräischen Wortlautes, wie solche zum Beispiel auf Grund der ältesten Uebersetzungen vorgenommen werden mussten, in Fussnoten zu erläutern. Die Kommission hat deshalb im Einverständnis mit dem Kirchenrat beschlossen in einer wissenschaftlichen Beilage, die gesondert zu beziehen ist, über alle diese Fragen Auskunft zu geben und so die nach allseitiger Erwägung gebotene Uebersetzung zu rechtfertigen.

Von den Apokrypen des Alten Testaments - in dieser Taschenbibel wurden sie allerdings ganz weggelassen - sind nur folgende Bücher beibehalten worden:1. und 2. Makkabäer, Judith, Tobith, Jesus Sirach, Buch der Weisheit. während die ausserdem in der bisherigen Zürcher Bibel stehenden Schriften: Baruch Brief Jeremias, 3. und 4. Buch Esra, Zusätze zu Esther und zu Daniel, Gebet des Manasse und 3. Buch der Makkabäer, nicht mehr aufgenommen worden sind.

Möge die Heilige Schrift auch in diesem neuen Gewände als ein Erbe der Reformation unserm evangelischen Volk zum Segen gereichen! Gilt doch heute noch, was Zwingli wenige Jahre vor seinem Tode im Münster zu Bern mahnend ausriet «Darum, fromme Christen, zur G'schrifft, zur G'schrifft, die macht wys zur Seligkeit und lehret alles Guots!» Selig sind die, welche das Wort Gottes hören und

bewahren.

 Zürich, Oktober 1931, vierhundert Jahre nach Zwinglis Tod.

 

Nachwort zur zweiten Ausgabe

Die vorliegende neue Ausgabe der Zürcher Bibel weist um der leichteren Lesbarkeit willen zwei Neuerungen auf: Sie ist nicht mehr in sogenannter Fraktur sondern in lateinischer oder Antiquaschrift gedruckt, und ihre Seiten enthalten immer zwei Spalten Bibeltext nebeneinander. Durch die letztgenannte Aenderung ergab sich die Notwendigkeit, die Parallelstellen vom Seitenrand wegzunehmen und je an den Schluss unter einen Abschnitt zu versetzen Das Nähere darüber findet sich in den Vorbemerkungen zum Alten und zum Neuen Testament. Im Übrigen bietet die neue Ausgabe den Bibeltext im Wortlaut der Ausgabe von 1931 nur erscheinen die erläuternden Einfügungen innerhalb des Textes nicht mehr in kleinerer Schrift, sondern in [].

Noch ist zum Alten Testament zu bemerken, dass dass die im Geleitwort zur ersten Ausgabe angekündigte wissenschaftliche Beilage bedauerlicherweise bis heute nicht erscheinen konnte und auch kaum noch im beabsichtigten Umfang erscheinen wird. Dadurch bleibt vorläufig die grosse Ungleichheit in den Anhangen zu den beiden Testamenten bestehen. Wir hegen jedoch die Hoffnung, dass bei einer kommenden Revision unserer Bibel auch die heute noch fehlenden, vom Bibelleser mit Recht erwarteten Erläuterungen über Gestalt und Schwierigkeiten des hebräischen Grundtextes die gebührende Berücksichtigung finden werden.

Zürich, Ostern 1954.

 

Gottesname

Anmerkung Zürcher Bibel (1951) (1970):

1.Mose 4:26
Und auch dem Seth ward ein Sohn geboren; den heißt er Enos. Damals fing man an, den Namen Jahwes a) anzurufen.
a) Der besondere Name des Gottes Israels lautete ursprünglich Jahwe. In der Reformationszeit kam dafür irrtümlicherweise die Namensform Jehova in Gebrauch. Die meisten Übersetzungen wählten statt dessen nach jüdischem Vorgang die allgemeine Bezeichnung "der Herr", die in der Regel auch in unserer Zürcher Bibel beibehalten ist.

2. Mose 3:14f. :
14
Gott sprach zu Mose: "ich bin, der ich bin". Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der "ich bin" a) hat mich zu euch gesandt 15 Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt", Das ist mein Name ewiglich und so will ich angerufen sein von Geschlecht zu Geschlecht.  16 gehe hin und versammle die Ältesten Israels und sprich zu ihnen: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, ist mir erschienen und hat gesagt: "ich habe achtgehabt auf euch und auf das, was euch in Ägypten widerfahren ist.

a)
 3,14. Der biblische Erzähler hörte in dem Gottesnamen Jahwe einen Anklang an das hebräische Zeitwort "sein". Vgl. auch Anmerkung zu 1. Mos. 4,26

2.Mose 6:2, 3, 6:
2
Da redete Gott mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin Jahwe a)  3 Ich bin dem Abraham, Isaak und Jakob erschienen als der "allmächtige Gott"; aber unter meinem Namen Jahwe a) habe ich mich ihnen nicht offenbart.

6)
 darum sage zu den Israeliten: Ich bin Jahwe a) ; ich will euch von der Last der Fronarbeit Ägyptens freimachen und euch aus eurer Knechtschaft erretten und euch erlösen mit ausgestreckten Arm und durch gewaltige Gerichte
a)
 6,2. 3. 6. Vgl. Anmerkung zu 1. Mos. 4,26 und 2. Mos. 3,14.

 

Bibelreport, 1979, Nr.1, S.6-7; 

Das Buch Hiob - Das Buch Kohelet - Das Hohelied
[Hrsg.: Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kanton Zürich]
Zürich: Verlag der Zürcher Bibel - Fassung 1998
78 S.
  
ISBN 3-85995-222-6

Vorwort

Die vorliegende Übersetzung basiert auf dem hebräischen Urtext in der Ausgabe der Biblia Hebraica Stuttgartensia (Stuttgart, 4. Auflage 1990). Sie weicht von diesem Text nur an solchen Stellen ab, wo dies aufgrund der antiken Übersetzung oder offensichtlicher Textverderbnis unumgänglich erschien.

Gottesname

Herr

Zürcher Bibel 2007
Genossenschaft Verlag der Zürcher Bibel beim Theologischen Verlag Zürich;
2. Aufl. 2008
1340, 434, 165, 92 S.  

ISBN 978-3-85995241-6

http://www.tvz-verlag.ch/default.htm?/bibel/bibel_infodossier.htm

 

Vorwort

Die vorliegende Ausgabe wurde 1987-2007  im Auftrag der Synode der Evangelischen-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich nach dem Grundtext aufs Neue übersetzt. Ihr Herausgeber ist der Kirchenrat der Evangelischen-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich. 

Gottesname

HERR

 

 

2007, Genossenschaft Verlag der Zürcher Bibel beim Theologischen Verlag Zürich

Vorwort

Einleitung
Seit der Erarbeitung der letzten, 1931 erschienenen Zürcher Bibel sind gut achtzig Jahre vergangen. In dieser Zeit haben die Bibelwissenschaften, die Geschichtswissenschaften und die Sprachwissenschaften neue Erkenntnisse gewonnen und Fortschritte erzielt.

Erheblich verändert hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten aber auch die deutsche Sprache. Manches von dem, was in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts problemlos verständlich war, wirkt heute veraltet oder führt zu Missverständnissen. Die neue Zürcher Bibel will eine zeitgemässe Übersetzung sein; das heisst allerdings nicht, dass sie sich unmittelbar an der heutigen Alltagssprache orientiert. Die Sprache der biblischen Bücher war auch zur Zeit ihrer Niederschrift alles andere als alltäglich, sondern hatte einen religiösen und literarischen Anspruch.

Wie es der Tradition der auf die Zürcher Reformation zurückgehenden Bibel entspricht, bemüht sich auch die neue Übersetzung um grösstmögliche Nähe zu den jeweiligen Sprachen der Ausgangstexte: Die Eigenheiten des Hebräischen und Aramäischen im Alten Testament und des Griechischen im Neuen Testament bleiben erkennbar, und die kulturelle Differenz zwischen der damaligen Welt und der heutigen wird nicht eingeebnet. Das heisst auch, dass Mehrdeutiges nicht vereindeutigt, Fremdes nicht dem bekannten Eigenen angeglichen, Schwieriges nicht banalisiert und Erschreckendes nicht gemildert oder beschönigt wird.

Die neue Zürcher Bibel möchte einen möglichst unverstellten Zugang zu den biblischen Texten eröffnen. Es gehört zu ihrer Tradition, dass die Übersetzung so wenig wie möglich interpretiert und in Bezug auf Erläuterungen und Kommentare zurückhaltend ist. Die Auslegung ist Sache derer, die sich mit der Bibel befassen, sei es im kirchlichen Rahmen in Gottesdienst, Bildungsarbeit und Seelsorge, sei es im persönlichen Studium oder in privater Lektüre. Die Einleitungen zu den einzelnen biblischen Büchern, die eingefügten Überschriften, die Anmerkungen, die Hinweise auf Verweisstellen und ein ausführliches Glossar sollen Leserinnen und Lesern helfen, sich die biblischen Texte selbständig zu erschliessen.

Gottesname

[Gottesname: Altes Testament: Jahwe = „HERR, Gott“]

Lit.:  
Thomas Krüger: Zur Revision der Zürcher Bibel (Altes Testament): Ein Werkstattbericht aus exegetischer Sicht, in W. Groß (Hg.), Bibelübersetzung heute (Arbeiten zur Geschichte und Wirkung der Bibel 2), Stuttgart 2001, 301-327.

 

Zürcher Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 30.08.1812 in Zürich - Haus der Bibel
Lit.: 
Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Zürcher Bibelkommentare

AT - NT

 

Herausgegeben von Georg Fohrer, Hans Heinrich Schmidt und Siegfried Schulz
Theologischer Verlag Zürich

Zürcher Bibelkommentare AT

 

Band 1/2: Walther Zimmerli
1. Mose 12-25
Abraham.
1976. 144 S.
 

 

Band 1/3: Hans J. Boecker
1. Mose 25,12-37,1
Isaak, Jakob.
1992. 152 S.

 

Band 5: Martin Rose
5. Mose
Deuteronomium.
1994. 593 S. in 2 Bden

 

Band 6: Ernst Axel Knauf
Josua
2008, 208 S.

 

Band 8: Erich Zenger
Das Buch Ruth
2., durchges. Aufl. 1992. 136 S.

 

Band 9: Fritz Stolz
Das erste und zweite Buch Samuel
1981. 312 S.

 

Band 10/1: Volkmar Fritz
Das erste Buch der Könige
1996. 207 S.

 

Band 10/2: Volkmar Fritz
Das zweite Buch der Könige
1998. 155 S.

 

Band 13: Arndt Meinhold
Das Buch Esther
1983. 128 S.

 

Band 14: Franz Hesse
Hiob
2. Aufl. 1992. 218 S.

 

Band 16/1: Arndt Meinhold
Die Sprüche 1-15
Teil 1: Sprüche Kapitel 1-15.
1991. 262 S.

 

Band 16/2: Arndt Meinhold
Die Sprüche 16-31
Teil 2: Sprüche Kapitel 16-31.
1991. 288 S.

 

Band 18: Othmar Keel
Das Hohe Lied
2. Aufl. 1992. 268 S.

 

Band 19/2: Georg Fohrer
Jesaja 24-39
3. Aufl. 1991. 206 S.

 

Band 19/3: Georg Fohrer
Jesaja 40-66
Deuterojesaja; Tritojesaja.
2. Aufl. 1986. 288 S.

 

Band 20/1: Gunther Wanke
Jeremia 1,1-25,14
1995. 227 S.

 

Band 20/2: Gunther Wanke
Jeremia 25,15-52,34
2003. 245 Seiten,

 

Band 21: Hans J. Boecker
Klagelieder
1985. 104 S.

 

Band 23: Jürgen C. Lebram
Das Buch Daniel
1984. 140 S.

 

Band 24/1: Helmut Utzschneider
Micha
2005, 176 Seiten,

 

 Band 24/2: Klaus Seybold
Nahum Habakuk Zephanja
1991. 128 S.

 

Band 24/4: Ina Willi-Plein
Haggai, Sacharja, Maleachi
2007, 306 Seiten,

 

Zürcher Bibelkommentare NT

 

Band 1: Ulrich Luck
Das Evangelium nach Matthäus
1993. 324 S.

 

Band 3/1: Walter Schmithals
Das Evangelium nach Lukas
1980. 250 S.

 

Band 3/2: Walter Schmithals
Die Apostelgeschichte des Lukas
1982. 248 S.

 

Band 4: Christian Dietzfelbinger
Das Evangelium nach Johannes
2. Aufl. 2004, neu in 1 Band, 800 S.,

 

Band 6/1: August Strobel
Der erste Brief an die Korinther
1989. 284 S.

 

Band 7: Dieter Lührmann
Der Brief an die Galater
3. Aufl. 2001. ca.135 S.

 

Band 8: Andreas Lindemann
Der Epheserbrief
1985. 144 S.

 

Band 9: Gerhard Barth
Der Brief an die Philipper
1979. 86 S.

 

Band 10: Andreas Lindemann
Der Kolosserbrief
1983. 96 S

 

Band 11/1: Willi Marxsen
Der erste Brief an die Thessalonicher
1979. 80 S.

 

Band 11/2: Willi Marxsen
Der zweite Thessalonicherbrief
1982. 120 S.

 

Band 12: Victor Hasler
Die Briefe an Timotheus und Titus
Pastoralbriefe.
1978. 112 S.

 

Band 13: Alfred Suhl
Der Brief an Philemon
1981. 44 S.

 

Band 14: Gerd Schunack
Der Hebräerbrief
2002. 247 S.

 

Band 15: Eduard Schweizer
Der erste Petrusbrief
4. überarb. Aufl. 1998. 107 S.

 

Band 17: Gerd Schunack
Die Briefe des Johannes
1982. 128 S.

 

Vorwort

Die Auslegung der Urgeschichte 1.Mose 1-11 ist erstmals 1943 während der Jahre des Zweiten Weltkrieges in der «Prophezei» erschienen. Die Auslegung der Abrahamgeschichte folgt nun im Abstand von 33 Jahren in den «Zürcher Bibelkommentaren». Ein Dritteljahrhundert geht, zumal in unserer schnellebigen Zeit, weder am Ausleger noch an der wissenschaftlichen Erschließung der biblischen Texte spurlos vorüber. Die Absicht der hier vorgelegten Auslegung ist aber keine andere als die der (hier nach der 3. Auf läge 1967 als «Urgeschichte3» zitierten) Auslegung von 1. Mose 1-11. Durch das Menschenwort hindurch, in dem auch das Erzählen von Abraham auf uns gekommen ist, möchte das über allen Wandel der Zeit und menschlicher Erkenntnis hinweg gültige Zeugnis vom Handeln des Herrn aller Geschichte - «Gott des Himmels und der Erde» nennt ihn 1.Mose 24,3 - zu Gehör gebracht werden. Aller fundamentalistischen Vergesetzlichung des Bibelbuchstabens möchte dabei ganz ebenso abgesagt sein wie der Auflösung des biblischen Redens in bloße Existenzkunde, die von einem «extra nos», dem echten Gegenüber des uns anredenden Gottes, nicht mehr zu reden wagt. In beiden Fällen wäre das «wahrer Gott, wahrer Mensch», das christlicher Glaube von seinem Herrn zu bekennen wagt, verraten.

Der Auslegung liegt der von den Masoreten, den jüdischen Gelehrten des Mittelalters, bearbeitete hebräische Text, auf den mit dem Siglum MT verwiesen wird, zugrunde. Die Verszählung der aus den biblischen Büchern zitierten Textstellen folgt den gängigen wissenschaftlichen Ausgaben der hebräischen Bibel, von denen die «Zürcherbibel» in ihrer Verszählung gelegentlich abweicht. In der Umschreibung der Personen-, Volks- und Ortsnamen folgt die Auslegung der Zürcherbibel. Ebenso lehnt sich die Übersetzung, wo es richtig schien, dankbar an die schöne, vor allem von meinem Zürcher Vorgänger Prof. Jakob Hausheer erarbeitete Übersetzung des Alten Testamentes der gegenwärtigen Fassung der «Zürcherbibel» an. Die (spärlich verwendeten) Abkürzungen wissenschaftlicher Publikationen halten sich an das Abkürzungsverzeichnis der 3. Auf läge der «Religion in Geschichte und Gegenwart». In runde Klammern sind Worte gesetzt, die in der Übertragung ins Deutsche zu größerer Verdeutlichung zugefügt wurden, zwischen eckige Zeichen Stellen, an denen der verschriebene hebräische Text geändert werden mußte, was in den Anmerkungen erläutert wird. Auf einen ausführlicheren wissenschaftlichen Apparat wurde verzichtet, da die «Zürcher Bibelkommentare» nicht nur die engere Zunft der Bibelwissenschaftler, sondern den weiteren Kreis der interessierten Bibelleser ansprechen möchten.

Für die Mithilfe beim Korrekturenlesen und der Erstellung des Registers habe ich Fräulein Susanne Wüst und Herrn Christoph Levin herzlich zu danken.

Gewidmet ist diese Auslegung der Abrahamgeschichte meinen einstigen Zürcher Studenten, die mit meiner Frau und mir in der Aufgescheuchtheit des Jahres 1940 und in den folgenden Jahren die zunächst ganz ungesicherte neuartige, «theologische Existenz» einer vita communis gewagt haben. Die Gültigkeit der biblischen Abrahamerzählung in Aufruf und reichster Verheißung ist uns damals so lebendig wie nie zuvor geworden. So möchte diese Auslegung der Abrahamgeschichte die Gefährten jenes Weges in dankbarer Verbundenheit grüßen.

Fanas, den 9. September 1976         Walther Zimmerli

Gottesname

 Jahwe

 

 

Zwettler, Alexander

NT

* 18.10.1904 Wien

† 10.06.1984 Wien

 

17.07.1927: Priesterweihe Wien, Domkirche St.Stephan

13.09.1948: Geistlicher Rat

05.10.1953: Päpstlicher Ehrenkämmerer

10.06.1984: gestorben - Krankenhaus zum Göttlichen Heil (Wien 17)

19.06.1984: Begräbnis - Wien Döblinger Friedhof

Ausgabe 1960

 

 

 

 

Ausgabe 1969

Die Heilige Schrift des neuen Bundes, Übertragung und Erklärung

Wien Linz Passau : Verlag Veritas; Kirchliche Druckerlaubnis 07.04.1960

688 S., [20 Farbfotos], XVI Karten, - 24,5 cm

 

Die Heilige Schrift des neuen Bundes, Übertragung und Erklärung

Wien Linz Passau : Verlag Veritas ; 4.verb. Aufl. (74.-90.Tsd.) *)

Kirchliche Druckerlaubnis 18.07.1969;

640 Seiten - 18,5 cm

*) Seite 11: Vorwort zur fünften Auflage, Wien 7. Oktober 1965

Vorwort

Aus dem Vorwort zur ersten Auflage

Der Text wollte dem Original so treu wie möglich folgen, doch auch nicht am Buchstaben haften, wenn der Sinn es anders verlangte. Unnötig, hervorzuheben, daß nichts hinzugefügt oder weggelassen werden durfte. Die Übersetzung sollte verständlich, klar und flüssig sein, sie sollte dem Menschen der Gegenwart das sagen, was der inspirierte Autor mit seinen Worten zu seiner Zeit sagen wollte.

Der Übersetzer ist seinen Lehrern in der Bibelkunde an der Wiener Universität auch heute noch zu großem Dank verpflichtet, weil sie ihm für die Bibel nicht nur Liebe und Verständnis, sondern auch das wissenschaftliche Rüstzeug gegeben haben, mit dem mehr als drei Jahrzehnte später diese Übersetzung der Öffentlichkeit übergeben werden konnte.

Drei Namen seien besonders genannt:

Theodor Kardinal INNITZER
Johannes DÖLLER
Nivard SCHLÖGL

In dankbarem Gedächtnis an diese drei Gelehrten — Zierden der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien — sei auch vorliegende Obersetzung eben dieser Fakultät aus Anlaß des dreißigsten Jahrestages meiner Promotion gewidmet.

Als Grundlage für die Übersetzung wurde benützt: Augustinus Merk, Novum Testamentum Graece et Latine, editio octava, Romae 1957, vergleichend herangezogen wurde die Ausgabe von Henr. Jos. Vogels, Novum Testamentum Graece et Latine, editio quarta, Friburgi 1955.

Um die Herausgabe dieser Übersetzung hat sich die Verlagsanstalt Veritas Wien—Linz—Passau große Verdienste erworben. Herr Direktor Karl Gruber hat keine Mühe und keine Kosten gescheut, um weite Kreise für die Bibel neu zu erschließen. Ihm gilt in erster Linie mein Dank. Dem Lektor der Veritas, Herrn Hans-Erich Ruß, danke ich für die fachkundige Korrektur des Manuskriptes und der Fahnen, sowie für zahlreiche fruchtbare Anregungen.

Gottesname

 als "Herr" wiedergegeben.

Lit.: Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.304f.:
 

Alexander Zwettler

Die Übersetzung des Neuen Testamentes von Alexander Zwettler erschien in erster Auflage 1960 im Verlag Verkäs, Wien-Linz. In seinem Vorwort sagt Zwettler: „Der Text wollte dem Original so treu wie möglich folgen, aber doch auch nicht am Buchstaben haften, wenn der Sinn es anders verlangte. Die Übersetzung sollte verständlich, klar und flüssig sein, sie sollte den Menschen der Gegenwart das sagen, was der inspirierte Autor mit seinen Worten zu seiner Zeit sagen wollte." Die Übersetzung ist nach der Ausgabe von Merk vorgenommen.

Neben der handlichen Schulausgabe, die schon 1962 in 3. Auflage erschien, brachte der Verlag auch eine große Luxusausgabe mit 20 Tafeln heraus.

 

Zwicke, August

 

*
 
siehe unter Braunschweiger "Exzellenzenbibel"

 

Zwingli, Ulrich

auch Huldrych Zwingli oder Huldreich Zwingli genannt

* 01.01.1484 Wildhaus
† 11.10.1531 Kappel am Albis

Biographie:

 

Lit.:
Pierers Konversations-Lexikon, Band 12,
(1893), Sp.1664-65
Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr. 69