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Baader, Fritz Henning

Vollbibel

 

* 1929

 

Biographie:

 

Fritz Henning Walter Otto Baader ist Autor und Herausgeber der als DaBhaR-Übersetzung bezeichneten Bibelübersetzung sowie zahlreicher Bücher, die biblische Exegese (Auslegung), biblische Grundtexte oder Grundtextfragen sowie die Grundtextsprachen der Bibel (Hebräisch und Hellenisch, d.h. Altgriechisch) zum Inhalt haben. Die „Geschriebene“ (DaBhaR-Übersetzung) ist eine konkordante Bibelübersetzung, die zwischen 1975-1990 entstanden ist.

Er wurde 1929 als Sohn des Fritz Baader und seiner Frau Elisabeth, geborene Bock, geboren. Nach seinem Abitur studierte er 1949-1951 an der Universität München Physik (naturwissenschaftliche Richtung) und, nach Ablegung der Vordiplomprüfung, von 1951-1953 an der Technischen Hochschule in München technische Physik. In der Zeit von 1953-1973 arbeitete er in der Industrie als Physiker, Patentingenieur und nach bestandener Patentanwaltsprüfung als Patentassessor. Er leitete eine Patentabteilung, ein physikalisches und ein chemisches Labor in einem mittelgroßen Industrieunternehmen in der Nähe von München.

 

 

 

Die Geschriebene des alten Bundes : DaBhaR-Übersetzung aus dem Masoretischen Text

4. (überarb.) Gesamtausg.
Schömberg : Baader, 2007

1. Im Anfang - MaLAKhI´ / F.H. Baader
1. Gesamtausgabe 1989/90
2. Gesamtausgabe 1993 (unveränderter Nachdruck)

3. überarb. Gesamtausgabe 1998;

4. überarb. Gesamtausgabe 2007; 1072 S.   

 

2. Lobende - Worte der Tage B / F.H. Baader
1038 S.   

 

2. Mose 3 und Psalm 83

 

Vorwort

 

Gottesname

JHWH ( Jahwe ).

a) im alten Bund ist es das Tetragramm und es wird grundsätzlich gesprochen Jahwe
b) im neuen Bund ist es der Herr - oder Griechisch - der Kyrios.

Informationen über den Autor Fritz Henning Baader
 
Fritz Henning Baader ist Autor und Herausgeber der als DaBhaR-Übersetzung bezeichneten Bibelübersetzung sowie zahlreicher Bücher, die biblische Exegese (Auslegung), biblische Grundtexte oder Grundtextfragen sowie die Grundtextsprachen der Bibel (Hebräisch und Hellenisch, d.h. Altgriechisch) zum Inhalt haben. Er wurde 1929 als Sohn des Fritz Baader und seiner Frau Elisabeth, geborene Bock, geboren. Nach seinem Abitur studierte er 1949-1951 an der Universität München Physik (naturwissenschaftliche Richtung) und, nach Ablegung der Vordiplomprüfung, von 1951-1953 an der Technischen Hochschule in München technische Physik. In der Zeit von 1953-1973 arbeitete er in der Industrie als Physiker, Patentingenieur und nach bestandener Patentanwaltsprüfung als Patentassessor. Er leitete eine Patentabteilung, ein physikalisches und ein chemisches Labor in einem mittelgroßen Industrieunternehmen in der Nähe von München.
 
Bereits von seinem äußeren Beruf her lernte der Herausgeber nahezu zwei Jahrzehnte Exaktheit in der Wortsetzung und Übersetzung. Von daher war ihm auch bekannt, dass die Übersetzung von Fachliteratur (insbesondere von mehrsprachigen internationalen Verträgen und Patentschriften) nicht nur Sprachwissen, sondern auch Fachwissen voraussetzt, und dass dies nicht weniger für Gottes Wort gilt. Durch umfangreiche systematische Arbeiten auf dem Gebiet der Übersetzungsgrundlagen (Grundtexte, Lexika, Konkordanzen) wurde sein Fachwissen ständig gemehrt und durch dreieinhalb Jahrzehnte gegnadetes Forschen in Gottes Wort sein geistliches Wissen wachstümlich erweitert. Die Arbeiten wurden mit Hilfe eines nach und nach aufgebauten Teams von freien Mitarbeitern durchgeführt, das seinen Schwerpunkt in Württemberg und im Zürcher Raum hat.

 

Von den über 20 Büchern, die vielfach in einer zweiten, erweiterten Ausgabe erschienen sind und derzeit einen Umfang von über 20 000 Seiten einnehmen, sei nur die über 2000 Seiten (2 Bände; A5-Format zweispaltig) umfassende 3. Gesamtausgabe der DaBhaR-Übersetzung erwähnt. Diese zunächst in 10 nacheinander herausgegebenen Bänden (A6-Format) erschienene Bibelübersetzung besitzt in der dritten überarbeiteten Gesamtausgabe (neue deutsche Rechtschreibung) unter anderem zeilenorientierte Parallelstellen und Lesartangaben. Im Anhang finden sich neben grammatikalischen Erläuterungen und umfangreichen Darlegungen von Übersetzungskriterien auch Begriffserklärungen (auf über 120 Seiten) zu schwer deutbaren, biblisch vorkommenden Wörtern. Die Übersetzung ist im Buchhandel nie erschienen, sondern wurde seit Herausgabe des ersten Bandes an jeden, der sie zu haben wünschte, abgegeben. Dasselbe gilt auch für die bis Ende 2005 erscheinende zwei-bändige englische DaBhaR-Übersetzung "The Writ".

 

 

Babor, Johann Baptist

NT

 

* 08.03.1762 Radomischel in Böhmen

† 21.11.1846 Olmütz

 

Biographie:

 

 

Die lebenden Schriftsteller Mährens - Ein  literärischer Versuch von Joh. Jak. Heinr. Czikaus, Seite 23-28;

Brünn bey Joseph Georg Trassler, 1842:

 

Johann Babor, Doktor der Theologie, Dechant und Pfarrer zu Olschau, des Fürsten Erzbischofs von Olmütz Rath und des Konsistoriums Beysitzer ward den 8. März 1762 zu Radomischel in Böhmen geboren. Seinen Vater verlor er schon in seinem neunten Jahre, der ihn ohne Vermögen zurückließ. Einer seiner Anverwandten zu Böhmisch-Kromau nahm sich des hülflosen Knaben an, ließ ihn in der deutschen Sprache unterrichten, und schickte ihn auf seine Kosten in die dortigen lateinischen Schulen der Jesuiten, und behandelte ihn überhaupt mit väterlicher Sorgfalt. Unterstützt von seinem Wohlthäter konnte er seine Studien fortsetzen, er widmete sich daher der Philosophie zu Passau, und von hier aus wurde er 1780 Benediktiner im Stifte Seitenstetten in Niederösterreich; er zeigte sehr großen Eifer für die theologischen Wissenschaften, worin zwey Mitglieder des Ordens Maurus und Hieronymus seine Lehrer waren. Beyde sowohl als auch sein würdiger Abt, Ambros Rixner, der die Wissenschaften überaus schätzte, waren treffliche Männer, denen Babor sehr viel zu danken hatte. Die schöne Stiftsbibliothek kam ihm bey seiner Ausbildung sehr gut zu statten; er verlegte sich nebstbey auf Geschichte und schöne Literatur, und gieng mit diesen Kenntnissen ausgerüstet 1783 auf die Universität nach Wien. Kirchengeschichte und biblische Auslegungskunde waren die beyden vorzüglichsten Zweige seines Faches, denen er itzt allen seinen Fleiß weihte; er machte auch Fortschritte in den für jeden gebildeten Mann erforderlichsten europäischen Sprachen, hauptsächlich aber, in Bezug auf seine Bestimmungswissenschaft, bot er alle seine Kräfte auf, sich gründliche Kenntnisse von den morgenländischen Sprachen zu erwerben. Er hörte darüber nicht nur akademische Vorlesungen, auch alle seine Privat-Studien richtete er für diesen Zweck ein. Was das Arabische betrifft, so ist er darin das meiste dem vorzüglichen Unterrichte des berühmten Orientalisten, des Hofraths bey der geheimen Staatskanzley in auswärtigen Geschäften und Präfekten der k. k. Hofbibliothek, Bernard Freyherrn von Jenisch (geb. 1734, gest. 1807) schuldig. Er kam inzwischen in das geistliche General-Seminar; hier war er besonders darauf bedacht gewesen, sich zum künftigen Prediger zu bilden, und arbeitete an der so nöthigen praktischen Entwickelung seiner Anlagen. Er wurde bald Repetitor der Kirchengeschichte im Seminar, später der hebräischen Sprache und der Hermeneutik des neuen Testaments, dann Studienpräfekt, entsagte darauf dem Mönchsstande, und erhielt am 22. July 1787 als Weltpriester die Weihen. Aus Vorliebe für die Kirchengeschichte warb er um die damals erledigt gewesene Kanzel dieses  Wissenschaft zu Preßburg, wurde aber erst 1789 den 26. August zum ordentlichen Professor der orientalischen Sprachen und der biblischen Auslegungskunde am Lyceum zu Olmutz ernannt. Am 30. April 1790 erhielt er zu Olmötz den theologischen Doktorsgrad. Se. Majestät der Kaiser von Oesterreich haben ihn für seine Person mit einer Jährlichen Zugabe von hundert Gulden zu seiner Besoldung für die abgehaltenen außerordentlichen exegetischen und dogmatischen Kollegien belohnt.

Im Jahr 1790 wurde er wegen der Schwäche seiner Augen des Lehramts enthoben und zum Dechant und Pfarrer zu Sternberg und zum Konsistorialrath befördert. Dem ohngeachtet hat er 1806 doch die Anstrengung nicht gescheuet, bey Mangel eines Professors der Hermeneutik und der orientalischen Sprachen in Olmütz diese Stelle bis zur neuen Besetzung zu vertreten, was durch ein halbes Jahr währte. Im Jahre 1809 wurde ihm die einträgliche Pfarre zu Olschan verliehen. Seine Reisen, die er durch einen großen Theil von Bayern, durch Böhmen, Ungarn, Oesterreich und Mähren machte, hat er für seine Bildung sehr genützt, indem er es zu seinem Hauptgeschäft machte, die Bibliotheken der Stifte und Klöster in der Absicht zu besuchen, um seine Kenntnisse zu erweitern. Was die verschiedenen Sitten, Gebräuche und der Charakter der Einwohner ihm an Erfahrung darboten, faßte er mit forschendem Auge auf.

 

Er schrieb und übergab dem Druck:

1) Kritische Untersuchung, ob die sogenannte Weissagung Jakobs vom Messias handle? Ohne Drucken und Anonym. 1789. 8°

2) Der Ursprung, Fortgang und Schicksale der Excommunication und des Interdicts unter den Christen. Wien 1791. 8°

3) Allgemeine Einleitung in die Schriften des alten Testaments zu den Vorlesungen entworfen. Wien 1794. 8°

4) Alterthümer der Hebräer. Ebendaselbst 1794. 8°

5) Ueber die Abstammung der Deutschen. Ein Nachtrag zu Schmidts Geschichte der Deutschen.

    Ebendaselbst. 1798. 8°

6) Rede am Sonntag nach Pfingsten zum Besten der verwundeten Krieger und verunglückten Tyroler, vorgetragen in der Pfarrkirche zu Sternberg. Olmütz 1799. 8°

7) Rede am 11. Dezember 1800, als am Tage, wo das Bataillon Sr. königl. Hoheit des Erzherzogs Karl den Eid der Treue in der Stadtpfarrkirche von Sternberg öffentlich ablegte. Ebendaselbst 1801. 8°

8) Rede am XIX. Sonntag nach Pfingsten, als am Tage, an welchem in der Stadt Sternberg die Feyerlichkeit wegen dar erblichen Kaiserwürde des Österreichischen Hauses begangen wurde, Ebendaselbst 1804. 8°

9) Uebersetzung des neuen Testaments mit erklärenden Anmerkungen, zum Gebrauche der Religionslehrer und der Prediger. Drey Thaile. Wien 1805. 8°

 

Man vergleiche das Intelligenzblatt der Annalen der Literatur und Kunst in den österreichischen Staaten. April 1804. Seite 101.

 

 

 

 

Uebersetzung des neuen Testaments mit erklärenden Anmerkungen. Zum Gebrauche der Religionslehrer und der Prediger, von Johann Babor. -
Wien
, Degen 1805

 

Erster Band: Die vier Evangelien

VII, 273 S.

 

Zweyter Band: Die Apostelgeschichte und die Briefe des h. Paulus

IV, 358 S.

 

Dritter Band: Die katholischen Briefe und die Offenbarung des heil. Johannes

IV, 123 S.

 

als Download - Nabu Pablic Domain Repint - ISBN 978-1278533452   

 

Vorwort

Wenn der große Apostel Paulus an dem Timotheus die Bekanntschaft mit den heil. Schriften rühmet; wenn er eben daher seine Fähigkeit zum Lehramte, ungeachtet seiner Jugend, herleitet (2 Tim. III.); so wird sich auch noch heut zu Tage ein christlicher Religionslehrer auf keine bessere Art, als es Timotheus gethan, zu seinem Amte vorbereiten können, nähmlich: durch eine genaue Bekanntschaft mit den göttlichen Schriften.

 

Darunter verdienen die des neuen Testaments eine besondere Rücksicht, weil sie die unmittelbare Quelle der christlichen Religion find. Diese Quelle richtig zu verstehen, in den Geist Jesu und seiner Apostel zu dringen, sich von der Wahrheit und Brauchbarkeit ihrer Lehren zu überzeugen, muß also das Hauptbestreben eines christlichen Religionslehrers seyn; weil hiervon nicht nur die Fertigkeit und Deutlichkeit, sondern auch der Nachdruck und ein gewisses Interesse bey dem Vortrage dieser Religion abhängt.

 

Dahin zielte auch meine ganze Bemühung, um den Sinn des N. T. in der gegenwärtigen Übersetzung rein und deutlich auszudrücken, den Geist Jesu, und seiner Apostel gewisser Maßen anschaulich zu machen, und ihre Religion in ihrer ganzen Liebenswürdigkeit darzustellen. Dieß ist auch die Ursache, warum ich da, wo sichs darum handelt, den ausgedrückten Sinn zu beweisen, zu diesem Ende die Parallelstellen am liebsten wählte, weil diese nicht nur den sichersten Beweis abgeben, sondern auch den Bibelforscher in Stand setzen, sich mit dem Inhalte und Geiste der heiligen Urkunden zu familiarisiren.

 

Mit den so genannten Nutzanwendungen der biblischen Texte wollte ich meine erklärenden Anmerkungen nicht weitschichtiger machen, weil der nähmliche Text nicht einen jeden auf gleiche Art afficirt; weil dieses von der individuellen Denk= und Empfindungsart eines jeden abhängt; und weil endlich jeder Religionslehrer, so bald er den richtigen Verstand der biblischen Stelle gefaßt hat, im Stande seyn wird, diese Anwendung auf sich und auf seine Gemeine selbst zu machen.

 

Uebrigens wird jeder katholische Leser aus dem Werke selbst am besten urtheilen können, ob ich den Zweck meiner Bemühung erreicht habe, oder nicht.

 

Sternberg d. 24. März 1804

 

Gottesname

Herr

 

Jhova:

Markus 12,29:

Das allervornehmste Geboth, antwortete Jesu, ist dieß: Höre Israel! Jhova, unser Gott, ist der einige Gott.

 

Lukas 4,18:

ich werde vom Geiste des Jhova angetrieben, der mich erkohren hat t) um den unglücklichen frohe Nachricht zu verkündigen u), die Betrübten zu trösten

 

Lukas 20,37

Daß abder die Todten auferstehen werden, hat auch Moses im Dornstrauche angedeutet, wenn er d den Jhova, den Gott Abrahams, Isaks und Jakobs nennet.

 

Hebräer 7,21

Dieser aber gelangte dazu, Kraft eines Eidschwurs, da es von ihm heißt: Jhova hat es beschworen, es ist sein unabänderlicher Rathschluß. ...

 

 

 

 

Badische Landes- Bibelgesellschaft

 

 

Gegründet am 05.11.1820 in Karlsruhe
www.bibel-in-baden.de

Lit.:

Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Badische Schulausgabe

 

 

Die Heilige Schrift des neuen Testaments.
Zum Gebrauch der Katholischen Stadt=, Land= und Mittelschulen des Großherzogthums Baden. Neue privilegirte Original=Ausgabe. Mannheim, gedruckt und im Verlage des katholischen Bürgerhospitals - 1825;
IV, 524 S.  

 

Inhalt:

Seite 1 bis 172: Die vier Evangelien der Heiligen Matthäus, Markus, Lukas und Johannes im Zusammenhange.

Seite 173 bis 475: Apostelgeschichte  bis Offenbarung des Johannes

Seite 476 bis 524: Anhang - Die Episteln und Evangelien auf die Sonn= und gebotenen Feiertage des ganzen Jahrs

Vorwort

Zur neuen dritten Auflage (27.April 1820):
Ohne Zweifel, und nach dem Urtheile Sachkundiger Männer, verdient diese Bibel=Ausgabe, welche besonders für die Schulen bestimmt, aber auch zum Gebrauche für das Volk und für alle Stände zu empfehlen ist, den Vorzug vor anderen, namentlich der van Eß´schen, deren Vertheilung ohnedies, nach höchster Entschließung vom 4. Mai 1818, nicht statt finden darf.

Gottesname

 

Lit.: 

Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.55.

 

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.283f:
Badische Schulausgabe

In Mannheim erschien 1815 „gedruckt und im Verlag des kathol. Bürgerhospitals" die erste Auflage von „Die Heilige Schrift des neuen Testaments. Zum Gebrauche der Katholischen Stadt- Land- und Mittelschulen des Großherzogthums Baden". Sie enthält nicht den Text der einzelnen Evangelien, sondern in 136 Abschnitten eine Evangelienharmonie. Von diesem Werk erschienen mehrere „Neue privilegierte Original Ausgaben".

 

Badt, Benno

Auswahlbibel

 

* 17.01.1844 Schwersenz bei Posen (heute Swarzędz bei Poznań)

† 15.04.1909 Breslau (heute Wrocław)

 

Biographie:

 

Aufgewachsen mit sieben weiteren Geschwistern mußte er sich schon sehr früh alleine durchschlagen, da seine Eltern, Abraham Isaak Badt und Bertha Badt, geborene Salomon, in den späten 50er Jahren samt zweien seiner Geschwister durch eine Choleraepedemie dahingerafft wurden. 

Er besuchte von 1860 bis 1871 das Jüdisch-Theologische Seminar in Breslau und schloß es mit der Ernennung zum Rabbiner ab. Die Funktion eines Rabbiners übte er jedoch nie aus. An der Universität Breslau studierte er klassische Philologie. Nach seiner Promotion war er zuerst Religionslehrer an der Augustaschule, einer höheren Mädchenschule, wo eine seiner Schülerinnen, Martha Guttmann, seine spätere Frau, zu seinen Schülerinnen zählte. Sie hatten drei Kinder, Bertha, Hermann und Lotte. 1872 wurde er Oberlehrer (Gymnasialprofessor) an dem am 14.10.1872 eröffneten Johannesgymnasium. Neben seiner Tätigkeit am Gymnasium arbeitete er noch an verschiedenen wissenschaftlichen Projekten und gab auch die sehr erfolgreiche Kinderbibel heraus. Außerdem gab er noch heraus: Prof. Dr. M. A. Levy's Biblische Geschichte nach dem Worte der heiligen Schrift der israelitischen Jugend erzählt. Neu bearbeitet und besonders durch Abschnitte aus den Propheten vermehrt. Ausgabe A für Deutschland sowie Ausgabe B für Österreich-Ungarn.

Benno Badt war Ehrenmitglied des "Vereins der Freunde des Jüdisch-Theologischen Seminars", zudem gehörte er der Repräsentantenversammlung der Synagogengemeinde an, war Mitbegründer des "Vereins zur Pflege  hilfloser Kinder", Vorsitzender des "Vereins Jüdischer Religionslehrer in Schlesien und Posen" und aktiv im Verein "Esra", dem deutschen Ableger des "Chibat Zion" (hebräisch für "Zionsliebe"), der die ackerbautreibenden Juden in Palästina finanziell unterstütze.

Er war ein glühender Zionist. 1897 organisierte er zusammen mit seiner Frau eine Ausstellung über Palästina, in der sie solche Produkte dieses Landes wie Wein, Apfelsinen und Pistazien bekannt machten. 

Er litt schon längere Zeit an Diabetes und Herzproblemen und hat sich von einem Fieberanfall nicht mehr erholt, so daß er am 15. April 1909 in Breslau verstarb.

 

Kinderbibel Biblische Erzählungen für die israelitische Jugend in Schule und Haus; Breslau: Wilhelm Koebner - 1890
256 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

Bechtoldt, Hans-Joachim: Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.66, 96-109, 115, 153, 339, 612, 637

Christine Reents / Christoph Melchior: Die Geschichte der Kinder- und Schulbibel. S.589, 590-593

 

Baentsch, Bruno

 

 

* 25.03.1859 Halle a. d. Saale

† 27.10.1908 Jena

 

Biographie:

 

 

Sauer, Bruno, „Baentsch, Bruno Johannes Leopold“, in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 523 f. [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd137271301.html

 

siehe Handkommentar zum alten Testament

 

Baer, Seligmann

Psalmen

* 18.09.1825 Mosbach bei Wiesbaden

† 27.02.1897 Mosbach bei Wiesbaden

 

Biographie:

 

siehe Sachs, Michael Jehiel

und Hebräische Bibeln

 

Baethgen, Friedrich

 

 

* 10.01.1849 Lachem bei Hameln

† 05.09.1905 Rohrbach bei Heidelberg

 

Prof. der Theologie in Berlin

 

Biographie:

 

 

 

siehe Emil Kautzsch

und Handkommentar zum Alten Testament Abt. 2 Band 2: Die Psalmen

 

Baeumker, Franz

Ps

* 16.11.1884 Breslau
† 29.07.1975 Aachen, Melaten

Biographie:

 

*16.11.1884 in Breslau als Sohn von Prof. Klemens Baeumker und Wilhelmine von Hatzfeld

 

        1903: Abitur in Bonn

1903-1908: Studium der Theologie in Bonn, Straßburg, Tübingen und Köln

10.08.1908: Priesterweihe in Köln

15.08.1908: Kapplan in [Bad] Godesberg-­Rüngsdorf an St. Andreas

                 Erzdiözese Köln
04.11.1908: Bibliothekar im Kölner Priesterseminar bis 1950
01.02.1912: Erwerbung des Dr. theol. in Bonn
24.01.1920: Assistent u. Bibliothekar in Aachen im Päpstl. Werk der Glaubensverbreitung
13.08.1948: Geist­l. Rat 
01.12.1949: im Ruhestand (Aachen)

 

siehe auch:

Auszug aus:  Diener Jesu Christi
Die verstorbenen Bischöfe, Priester und Diakone des Bistums Aachen 1930 - 2005
bearbeitet von Herbert Arens
Veröffentlichungen des Bischöflichen Diözesanarchivs Aachen Bd. 39
Aachen: einhard Verlag 2007

 

 

Deutscher Psalter in Reimen
Aachen:
Metz in Komm. - 1965
112 S. ; 8º

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Bähr, Karl Christian Wilhelm Felix

AT: Könige

 

* 25.06.1801 Heidelberg

† 15.05.1874 Offenburg

 

Biographie:

 

 

 

 

Siehe unter J.P. Lange,  Theologisch=homiletisches Bibelwerk, 

 

 

Bahrdt, Karl Friedrich

NT

Bahrdt, Karl Friedrich

* 25.08.1741 zu Bischofswerder
† 23.04.1792 Halle

 

Professor in Erfurt und Gießen

 

Biographie:

 

1754-1761 promoviert zum Magister
1775 Leiter des "Philanthropins" in Marschlins (Graubünden)
Generalsuperintendent in Dürkheim l Pfalz
Professor in Halle / Saale

 

 

 

 

Bibel:

1772-75 erste Aufl. in Riga (4 Bände)

erhob eine Sturm der Entrüstung, selbst Goethe spottete über die unbrauchbare Übersetzung.

1779 wurde sie durch Reichshofratsurteil verboten.

1783 Neuste Offenbarungen Gottes, verdeutscht

 

Bibel:

1772-75 erste Aufl. in Riga (4 Bände)

erhob eine Sturm der Entrüstung, selbst Goethe spottete über die unbrauchbare Übersetzung.

1779 wurde sie durch Reichshofratsurteil verboten.

1783 Neuste Offenbarungen Gottes, verdeutscht

 

Die neusten Offenbarungen Gottes.
Erster Theil [Matthäus, Markus, Johannes]

Riga: Johann Friedrich Hartknoch - 1773

480 Seiten

 

Download

 

Die neusten Offenbarungen Gottes.
Zweiter Theil [Lukas, Apostelgeschichte]

Riga: Johann Friedrich Hartknoch - 1773

480 Seiten

 

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Die neusten Offenbarungen Gottes.
Dritter Theil - Briefe von Paulus

Riga: Johann Friedrich Hartknoch - 1773

466 Seiten

 

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Die neusten Offenbarungen Gottes.
Vierter Theil : Briefe von Paulus, Jacobus, Petrus, Johannes und Judas
Nebst einem Anhange: Die sogenannte Offenbarung Johannis

Riga: Johann Friedrich Hartknoch - 1773

379 Seiten

 

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Vorwort

 

Gottesname

Jehovah, (43)

 

Matthäus (4)
4,10; 21,9; 22,37; 28,2;

 

Markus (2)
11,9; 12,30;

 

Johannes (1)

12,13

 

Lukas (7)
1,28; 1,68; 4,8; 4,18; 10,27; 13,35; 19,38;

 

Apostelgeschichte (10)
1,24; 2,25; 2,34; 4,26; 7,30; 7,31; 7:33; 7,37; 8,39; 15,17;

 

Römer (6)
9,28; 9,29; 10,13; 11,3; 11,27; 15,11;

 

Hebraer (1)
7,21;

 

Offenbarung (12)
1,8; 4,8; 4,11; 15,3 15,4 16,7 18,8 19,6 21,22 22,5 22,6 22,7

 

Die neusten Offenbarungen Gottes.
Erster Theil - Zwote Ausgabe

Frankenthal: Ludwig Bernhard Friedrich Gegel (1776)

1 S. Titelblatt, rückseitig "Ich schreibe dies zu Ende des Februars ...
2 S. Vorrede
428 S. Evangelien und Apostelgeschichte (1. Theil)

 

Zweyter Theil

Größe: 11,5x18cm
332 S. Briefe der Apostel und Offenbarung (2. Theil)

 

Vorwort

 

Gottesname

Jehovah,  siehe auch

 

Das Neue Testament oder die neusten Belehrungen Gottes durch Jesum und seine Apostel.

Verdeutscht und mit Anmerkungen versehen durch D. Carl Friedrich Bahrdt.

3. Ausgabe
Berlin:  August Mylius - 1783

 

Größe: 12x19cm

 

1 S. Titelblatt

2 S. Vorbericht zur dritten Auflage

S. 1- 506 Evangelien und Apostelgeschichte

1 S. Zwischentitel zu den restlichen Büchern des NT's

S. 509 - 968 Briefe und Offenbarung

S. 969 - 980 Register

 

Vorwort

Vorbericht zur dritten Auflage

Ich hätte gewünscht, daß diese dritte Auflage meiner Uebersetzung des neuen Testaments ein blosser Abdruck der zweyten hätte seyn dürfen, um nicht den Vorwurf hören zu müssen, den das Publikum, meistens mit dem größten Rechte, denen Schriftstellern macht, welche jede neue Auflage ihrer Werke so einrichten, daß die vorhergehenden an ihrem Werthe verlieren.

Aber in meiner Lage und unter den Umständen unter welchen ich meine wenigen Kentnisse erlangte, vermehrt, berichtiget habe, war es wahrhaftig unmöglich dieses Wundsches theilhaftig zu werden. Und jeder meiner Leser würde recht von Herzen mit dieser Entschuldigung zufrieden seyn, wenn ich im Stande wäre, ihm diese Lage, diese Umstände, so anschaulich zu machen, als sie mir selbst es sind.

Vielleicht wird das einst meine Lebensgeschichte, mit welcher ich, (wer Weiß wenn und wie bald?) meine schriftstellerische Laufbahn zu beschliessen gedenke, jederman begreiflich machen. Vor der Hand muß ich mich begnügen, sondern Beweis zu versichern, daß ich, ohne den geringsten Vorwurf meines Gewissens, alle meine Arbeiten, die ich vor dem Jahr 1780 bekannt gemacht habe – selbst mein Glaubensbekenntniß nicht ausgeschlossen – jetzt selbst verwerfe und an die Stelle einer jeden bessere zu setzen mich fähig fühle.

Möchten indes alle meine Leser in der Berichtigung und Erweiterung der edelsten aller Kentnisse – ich meine die Kentnisse der Religion – mit gleichen Fortschrit gehalten haben: wir würden gewiß mit einander, - obgleich nicht zu dem Ziele der Volkommenheit, - doch zu einem Ziele geangt seyn, das unserem Herzen gemeinschaftliche Ruhe und Freudigkeit vor Gott geben kann.

Der Verfasser.  

Gottesname

 

Die kleine Bibel
1.Theil: Geschichte von Erschaffung der Welt bis auf die Zerstörung Jerusalems durch die Römer
Berlin, bey August Mylius, 1780
XVIII, 640 S. ; 8º
 

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2.Theil: Glaubens- und Sittenlehren aus den Schriften des alten Bundes
[2] Bl., S. 644 - 870, [2] Bl. ; 8º

 

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Vorwort

 

Gottesname

NT mit dem Namen Jehovah "Name" Seite 35

Textbeispiel siehe Johannes 1,1

Vollmer, Hans, Curiosa Biblica, 5.Bericht, 1935, S.11;

Pierers Konversations-Lexikon, Band 2, (1889), Sp.314

Doering, Heinrich: Die gelehrten Theologen in Deutschland im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Band 1, S.29-40
Herzog, Seite 666-667:


Seine zahlreichen Schriften, die seiner Zeit großen Absatz fanden, sind für uns ohne allen Werth.

 

Bail, Ulrike

 

* 28.05.1960 Metzingen

 

Biographie:

 

Studium der Ev. Theologie und Germanistik, Pfarrerin der Württembergischen Landeskirche, Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Exegese und Theologie des Alten Testaments und biblische Hermeneutik der Ev.-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. 1997 Promotion zum Dr. theol. mit: Gegen das Schweigen klagen. Eine intertextuelle Studie über die Klagepsalmen Psalm 6 und Psalm 55 und die Erzählung von der Vergewaltigung Tamars. Habilitationsprojekt zum Thema: literarische Verarbeitung der Zerstörung Jerusalems.

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Baker, James

Bibelkommentar: Timotheusbrief

 

* Liverpool

 

Biographie:

 

JAMES BAKER stammt aus Liverpool und lebt seit über 20 Jahren in Schottland. Neben seinem Beruf unternimmt er ausgedehnte Reisen, um das Wort Gottes zu verkündigen. Er ist Mitglied des Herausgeberkreises einer christlichen Monatszeitschrift. Dort ist er seit einigen Jahren verantwortlich für die Rubrik "Fragen und Antworten".

 

 

Was die Bibel lehrt, Band 12: 2.Timotheusbrief
(CV-Kommentarreihe Neues Testament)

Dillenburg: Christliche Verlagsgesellschaft - 1989
576 S. [2.Thimotius: S.197-293]
ISBN 3-921292-86-7
[Orginaltitel: What the Bible teaches] Übersetzt: Alois Wagner, München

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

 

Balke, Siegfried

Korinther

 

* 31.05.1866 Rheydt (heute Mönchengladbach-Rheydt)

† 13.12.1915 Bremen

 

Biographie:

 

Siegfried August Theodor Balke war Pfarrer in Wülfrath und von 1900-1912 Pastor und Leiter des Diakonissenhauses in Bremen.

 

 

siehe Hermann Josephson: Das Wort des Heils

 

Balla, Emil

AT, Propheten, Auswahl

 

* 06.02.1885 Potsdam

† 11.07.1956 Marburg

 

Biographie:

 

 

 

Die Botschaft der Propheten

Herausgegeben von Georg Fohrer

Tübingen: J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) - 1958

VII, 484 S. 

  

Vorwort

VORWORT
Der Leser nimmt ein Buch in die Hand, das mit Fug und Recht als das eigentliche Lebenswerk seines Verfassers gelten kann. Es soll eine treffende Übertragung der wichtigsten Prophetenworte und -erzählungen bieten, um sie dem heutigen Menschen verständlich zu machen, ihm den Eindruck zu vermitteln, den die Worte einst auf die ursprünglichen Hörer ausgeübt haben, und auf diese Weise die weltgeschichtliche Bedeutung der prophetischen Botschaft zu beleuchten. Der verbindende Text dient der Erläuterung und dem Verständnis dessen.

In mehr als zwei Jahrzehnten ist das Werk von den unmittelbaren Vorarbeiten an allmählich gewachsen, immer wieder überprüft und praktisch erprobt worden. Die wissenschaftliche Forschung wird in ihm zwar nicht vorgeführt, aber sie bildet die Grundlage. Manche ihrer Erkenntnisse hat der Verfasser sich zu eigen gemacht, manche abgelehnt, ohne dies ausdrücklich zu vermerken. Stets ist er mit tiefem Ernst und großer Verantwortung zu Werke gegangen. Von den ersten Vorbereitungen bis zur Niederschrift hat er mit voller Hingabe und unübertrefflicher Genauigkeit gearbeitet.

Ein unerwarteter Tod hat dem Verfasser den Stift aus der Hand genommen, bevor er das ganze Werk vollenden und letztmalig überprüfen konnte. Vor allem war das abschließende Kapitel über die Schriftpropheten der nachexilischen Zeit ungeschrieben geblieben. Der Herausgeber hat es aus den schon bereitliegenden Übertragungen der Prophetentexte und den in einem anderen hinterlassenen Manuskript sich findenden Ausführungen zusammengestellt, ohne ein eigenes Wort hinzufügen zu müssen. So liegt doch noch eine in sich geschlossene Darstellung vor.

Der Verfasser beabsichtigte außerdem zur wissenschaftlichen Begründung seiner Übertragungen die Herausgabe eines besonderen Heftes; darin sollten die von ihm vorgenommenen Verbesserungen des nicht immer einwandfrei überlieferten hebräischen Textes der übersetzten Abschnitte nachgewiesen werden. Diese Verbesserungen sind im Buche nicht gekennzeichnet, um die Lesbarkeit nicht zu beeinträchtigen. Doch mußte auf das geplante Ergänzungsheft verzichtet werden, da es unvollendet ist. Für den des Hebräischen Unkundigen ist dies freilich unwichtig, da er Recht und Notwendigkeit der Textänderungen schwerlich überprüfen kann, und für den Fachgelehrten kein Nachteil, da er die Abweichungen vom überlieferten Text leicht feststellen kann.

Der Herausgeber hat, ungeachtet seiner eigenen fachwissenschaftlichen und theologischen Ansichten, lediglich das letzte Kapitel des Buches zusammengestellt, das ganze Werk für den Druck durchgesehen, dabei einige Wiederholungen in den geschichtlichen Ausführungen gekürzt oder gestrichen, das Register der übersetzten Abschnitte des Alten Testaments angefügt und den Druck überwacht. Sein Dank gilt all denen, die dazu beigetragen haben, daß das Werk veröffentlicht werden konnte, insbesondere dem Marburger Universitätsbund, der mittels eines namhaften Betrages seinen Druck ermöglicht, und dem Verlag, der es in vorbildlicher Weise betreut hat. Sie alle haben dazu verholten, daß nunmehr dieses Buch als ein Vermächtnis seines Verfassers vorliegt. Möge es für den Leser ein lebendiges Vermächtnis sein! Vielleicht ergreift auch ihn die Gewalt der Prophetenworte, wie sie den Verfasser auf seine Art ergriffen hat.

Georg Fohrer 

Gottesname

 Herr; Im Kommentar: Jahwe

 

 

Balz, Horst

 NT: Johannesbriefe

 

* 21.03.1937 Leipzig

 

Biographie:

 

Horst Robert Balz: Promotion 1966 zum Dr. Theol. in Erlangen, Habilitation 1969 in Kiel mit der Schrift: Heilsvertrauen und Welterfahrung. Strukturen der paulinischen Eschatologie nach Röm. 8,18-39. Universitätsdozent (apl. Prof.) in Kiel von 1969-1972, Oberlandeskirchenrat in Kiel 1972-1974, ord. Professor für Theologie und Zeitgeschichte des Neuen Testamentes an der Ev.-Theol. Fakultät der UNI Bochum von 1974-2002. Lebt seit 2002 im Ruhestand.

NTD 10 : H. Balz / W. Schrage
Die Briefe des Jakobus, Petrus, Johannes und Judas
Göttingen: Vandenhoeck & Rupprecht - 12. durchge. Aufl.1980    

248 S. 
 

Von Balz: Johannesbriefe

 

 Gesamtaufstellung siehe Göttinger Bibelwerk NTD

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Baltzer, Klaus

AT, Jesaja

 

* 1928 Hamburg

 

Biographie:

 

Aufgewachsen in Tübingen. Promotion in Heidelberg bei Brunner, Schlier an der UNI Bonn gehört.

 

          1936: Besuch des humanistischen Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums in Wuppertal

 01.01.1944: eingezogen als Luftwaffenhelfer

  1945-1946: Lehre als Knecht bei einem Bauern

Herbst 1946: Sonderkurs auf der Schule in Wuppertal

   April 1947: Abitur am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium in Wuppertal

  1947/1948: zwei Semester Studium der ev. Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal

  1948-1949: Studium des Kirchenrechts und der Philosophie in Tübingen

  1948-1951: Studium in Heidelberg in div. Fächern der Theologie und der Medizin

  1951-1952: Studium der Theologie in Bonn

  Okt. 1952: 1. theol. Examen in Düsseldorf

  1952-1953: Vikariat in Dierdorf im Westerwald

          1954: Assistent bei Gerhard von Rad und Dozententätigkeit als Privatdozent

  1962-1963: Professor am Garret Biblical Institute in Evanston / Chikago

          1963: Berufung an die Kirchliche Hochschule Bethel bei Bielefeld

          1966: Lehrkurs des Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaften

                   des heiligen Landes

  1967/1968: Ruf nach München an die neu gegründete Evangelisch-Theologische Fakultät

  1971/1972: Dekan an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der UNI München

          1985: Mitglied der Kommission für die Lehrerbildung an der UNI München bis zur Emeritierung

          1977: tätig im Bildungsausschuß der Synode

  1977-1996: Mitglied der Landessynode in Bayern

  1988/1989: Dekan an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der UNI München

 

siehe Kommentar zum Alten Testament (Hrsg. Ernst Sellin)

 

Bamberger, Selig Pinchas

 AT.: Mose

* 07.11.1872 Oberlengnau bei Sulz, Kanton Aargau / Schweiz

† 09.08.1936 Hamburg

 

Biographie:

 

1892 Abitur am Gymnasium in Gebweiler/Oberelsass, Studium am Rabbinerseminar und an der Universität Berlin, 11. Febr. 1896 Promotion in Heidelberg, Ordination zum Rabbiner 1896. Rabbinatsasessor in Cernay (Sennheim). Von 1896 bis 1901 Rabbiner in Soultz-sous-Forêts, (Sulz unterm Wald, Sultz-Fleckenstein, Dep. Bas Rhin /Alsace / Unterelsass). Darnach von 1901 bis zu seinem Tode 1936 Rabbiner an der ”Vereinigte alte und neue Klaus” in Hamburg.

Vorsitzender des Hamburger Rabbinatsgerichts. Mitglied im Verbandsausschuss des Verbandes der Jüdischen Gemeinden Schleswig-Holsteins; tätig in dessen Kalenderkommission. Schulkommission und Kommission zur Vorbereitung des Judentages (1928/29). Tätig in der Verwaltung des Friedhofs Hamburg-Langenfelde. Schriftführer im Lokalkomitee Hamburg der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für jüdische Volkskunde e.V., Mitglied im Arbeitsausschuss der Franz-Rosenzweig-Gedächtnisstiftung Hamburg (1932/35.

Er war ein Sohn des Sennheimer Raw Salomon Bamberger; Enkel des Rabbi Seligmann Bär Bamberger, dem Würzburger Raw; Bruder von Isaak und Naphtali Bamberger und Cousin von Dr. Simon Simcha Bamberger. 

 

http://www.rrz.uni-hamburg.de/rz3a035/1rutschbahn2.html

 

 

Die fünf Bücher der Thora nebst den Haftaroth, Megilloth u. sabbatlichen Gebeten mit deutscher Übersetzung. Thora und Megilloth nach d. Übers. v. L. H. Loewenstein neu bearbeitet von Rabbiner Sr. Selig Bamberg (Deutscher Ritus)
Frankfurt a. M. (Rödelheim): Lehrberger
1906 Gr-Kl 8°

 

Zweites Buch: Exodus
7.Aufl.

171, 171, 80 S.   

 

Fünftes Buch: Deuteronomium

7.Aufl.

172, 172, 80 S.   

 

Bamberger Bamberger

Vorwort

 

Gottesname

 

Bechtoldt, Hans-Joachim: Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.60, 288, 391, 420, 422-428, 430, 431, 433, 443, 444, 446, 468, 475, 478, 519, 633;

 

Bamberger, Seligmann Bär

1.-5.Mose

 

* 06.11.1807 Wiesenbronn

† 13.10.1878 Würzburg

 

Biographie:

 

 

 

 

Uebersetzung der fünf Bücher Moses

Frankfurt am Main: Commissions=Verlag - 1873
Druck. F.A. Brockhaus in Leipzig

S. 532 

Herausgegeben von S.B.Bamberger in Würzburg, A.Adler in Aschaffenburg, Dr. M.Lehmann in Mainz

Vorwort

 

Gottesname

 

 Bechtoldt, Hans-Joachim: Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.440-444

 

Banholzer, Rosemarie

Mundart, Lukas

* 10.02.1925 Konstanz

 

Biographie:

 

Wenn de Evangelischt Lukas alemannisch gschwätzt het, denn het er die froh Botschaft verzellt wie d Rosemarie Banholzer. Mit Bildern vu de Christine Schmidt-Heck
Stockach Weidling Verlag - 1992.
120 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Bannach, Horst

Ps-Auswahl

* 14.04.1912 Allenstein / Ostpreußen (heute Olsztyn)

† 23.06.1980 Stuttgart

 

Biographie:

 

Theologe, Generalsekretär, Geschäftsführer, Dozent (NT)

Seit 1930 Studium der Theologie in Königsberg und Tübingen, 1935 Vikar in Königsberg, 1937 Assistent bei Prof. Gerhard Kittel in Tübingen, 1938/1939 Reisesekretär des DCSV (Dt. Christl. Studentenvereinigung mit Sitz in Berlin), nach dem Verbot des DCSV im Studentenamt der BK (Bekennenden Kirche) in Berlin-Brandenburg, 1939 illegaler Vikar, Sekretär des Bruderrates der Ev. Kirche der APU und zugleich Mitarbeiter des DCSV, von 1941-1945 Soldat, 1945 Studentenpfarrer in Hamburg, 1946-1956 Generalsekretär der Ev. Studentengemeinde in Deutschland, 1947-1949 Tätigkeit am Kirchl. Vorlesungswerk, KiHo und am Pädagogischen Institut der UNI Hamburg, 1954 Gründer der Zeitschriften ‚Radius' und 'Ansätze' sowie Neubegründung Ev. Akademikerschaft, 1955-1972 Generalsekretär der Ev. Akademikerschaft in Deutschland, 1962-1977 Geschäftsführer des Radius-Verlages.

 

siehe Klaus Bannach

 

 

Bannach, Klaus

Ps-Auswahl

Klaus Bannach

* 03.04.1940 Berlin

 

Biographie:

 

1971-1977: Pfarrer in Schwieberdingen

1977-1986: Studentenpfarrer u. Pfarrer an der Stiftskirche in Tübingen

1986-1992: Pfarrer für Weltanschauungsfragen beim Ev. Gemeindedienst in Stuttgart

        1992: Ruhestand

 

siehe Helmut Riethmüller

 

Psalm Texte
Übertragen von Horst und Klaus Bannach
Stuttgart: Radius-Verlag - 5. Auflage 1980
98 S.

ISBN 3-87173-575-2

Die Psalm-Texte bis einschließlich Seite 48 wurden von Horst Bannach, die anschließenden von Klaus Bannach übertragen.

Kappentext:

Die Psalm-Texte der Sonn- und Feiertage in einer neuen Übertragung. »Übersetzen«, schrieb Horst Bannach wenige Wochen vor seinem Tod/ »heißt wohl, dem Menschen von heute und in unserer Gegend die Möglichkeit zu geben, daß er etwa dasselbe liest, versteht, betet wie der Mensch damals im Vorderen Orient. Wir wissen wohl, daß es Versuche, auf die hurtige Art zu >vergegenwärtigen<, immer wieder gibt. Doch damit erreicht man keine Vergegenwärtigung. Nein, die Psalmen sind damals und dort entstanden. Aber wir hängen mit dem, was damals dort geschah, auf eine komplizierte Weise zusammen. Wir sind mit betroffen. Wer mit den Menschen von damals zu beten beginnt, wird mit den Gebeten des Alten Testaments die ganze elementare Lebensäußerung des Menschen wieder lernen, die wir in der technisch wissenschaftlichen Zivilisation verlernt haben: klagen und loben, danken und jubeln und trauern und bekennen.«

Gottesname

Gott

 

Vorwort, Seite 7, 8:

3. Und schließlich der »Name« Gottes. Ich halte es durchaus für möglich, daß für die Juden die Sorge, man könnte den Namen Gottes aus Versehen oder Gewohnheit »mißbrauchen«, ein Motiv war, die Benutzung des Gottesnamens ganz zu verbieten oder zu verhindern, indem man ihn unaussprechbar machte. Aber das ist doch eigentlich erst für die Spätzeit verständlich. Alte Religionen werden ängstlich und sicherheitsbedürftig, starrund buchstäblich. Das Judentum der Psalmen ist mit seinem Gott durchaus nicht zimperlich umgegangen. Man vergleiche noch einmal Psalm 89. Wir haben wohl übersehen, daß die Auseinandersetzung zwischen  dem Gott Israels und den Göttern ringsum zur Zeit der Psalmen in vollem Gange war und seitdem nicht aufgehört hat. Psalm 121: Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Warum? Weil sie so schön sind? Nein, weil dort die Götter wohnen. Götter wohnen immer oben. Deswegen die kritische Frage: Woher bekomme ich Hilfe? Und die Antwort: Hilfe bekomme ich nur von dem Gott, der Himmel und Erde gemacht hat. Das Judentum der Psalmen mußte also ein dringendes Interesse daran haben, den Namen seines Gottes für die Einreihung in die Namen der Götter unverwendbar zu machen. So wurde das Tetragramm »IHWH« zu einem Un-namen, zu einem Pfeil in eine bestimmte Richtung: Ich bin, der ich bin. Dafür paßt am besten das deutsche Wort »Gott«, auch kein Name, bestenfalls ein ausgestreckter Finger. Aber uns ist, scheint es, die Erkenntnis abhanden gekommen, daß die Auseinandersetzung zwischen Gott und den Göttern nie zu Ende ist. Die Abschaffung Gottes hat die Einsetzung der Götter notwendigerweise zur Folge. Auch die modernen Götter haben ihre Namen, sie wohnen oben und regeln dies und das - immer nur Teilgebiete. Doch die Auseinandersetzung steht uns ins Haus. Wir werden es schon noch lernen: Hilfe kommt mir nur von dem Gott, der Himmel und Erde gemacht hat.

H.B.

 

 

Bardtke, Hans

AT

 

 

* 22.09.1906 Rixdorf (später Berlin-Neukölln)
† 08.03.1975 Leipzig

 

Biographie:

 

 

siehe Bibelhilfe für die Gemeinde

 

Bares, Nikolaus

AT

  

* 14.01.1871 Idenheim bei Bitburg

† 01.03.1935 Berlin

 

Biographie:

 

 

siehe Jakob Ecker

 

Barner, Wilfried

 

* 03.06.1937 Kleve

 

 

Biographie:

 

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Barnikol, Ernst

Völkische Übersetzung

 

* 21.03.1892 (Wuppertal)-Barmen

† 04.05.1968 Halle

 

Biographie:

 

 

 

Deutsche Christenbibel. Das Evangelium im Lutherdeutsch als Heilsgeschichte. Eine Handreichung für die Gemeinde und für Suchende
Halle - 1934

 

Deutsche Christen-Psalter. Das Glaubensbekenntnis des Kirchenjahres im Lutherdeutsch. Eine Handreichung für die Gemeinde und für Suchende
Halle -

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.: Martin Leutzsch: Völkische Übersetzungen der Bibel, in: Inszenierungen Jüdischer und christlicher Bibeltransformationen der Heiligen Schrift vom Mittelalter bis in die Moderne, S.129-157  

 

Bartelmus, Rüdiger

 

* 08.01.1944 Asch in Böhmen

 

 

Biographie:

 

 

siehe Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT) 

 

Bartelt, Wilhelm

NT: Lukas

 

* 19.06.1887 Rastatt

† 08.05.1967 Bühl

[] beerdigt in Niederschofpheim

 

Biographie:

 

Er schrieb unter dem Pseudonym "Wilhelm von Penkum" viele Artikel in der Katholischen Arbeiterzeitung "Das Dorf" und im Konradsblatt.

Er spielte Orgel, Klavier und Cello. In seinen 16 Niederschopfheimer Jahren hat er mindestens 2000 Predigten gehalten.

Er war Jugendpfarrer in Konstanz, Gesellenpräses in Karlsruhe.

Er arbeitete mit in den kath. Landvolk-Schulen St. Trudpert, St. Ulrich, war Gründer des kath. Volksbüros bei Ortenau, 1. Vorsitzender der kath. Aktion, Dekanatsmännerseelsorger, Prosynodalrichter im Erzbischöflichen Offizialat Freiburg, ...

 

06.07.1910: Priesterweihe

                 Vikar in Breisach, Konstanz (am Münster), Karlsruhe (an St. Stephan)

1914-1918: Kriegsdienst als freiwilliger Soldatenpfarrer, Eisernes Kreuz 2. Klasse,

                Orden vom Zähringer Löwen mit Schwertern 1. Klasse

        1919: Entlassung als Feldgeistlicher, anschl. Vikar in Muggensturm und

                in Baden-Baden (an der Stiftskirche)

1922-1932: Pfarrer in Lenzkirch

1932-1948: Pfarrer in Niederschopfheim

        1936: Herausgabe des Lukas-Evangeliums mit Kommentar,

                 welches auch Einzelheft ohne Kommentar bei Herder erschienen ist

1948-1958: Pfarrer in Holzhausen bei Freiburg

        1957: Herausgabe eines "Handbuches zur Schulbibel" bei Herder

        1958: er geht in Pension und lebt wieder in Niederschopfheim,

                 dort verfaßt er das Buch "Heimatkunde von Niederschopfheim",

                 das 1963 erschien.

        1964: wird er zum Ehrenbürger von Niederschopfheim ernannt.

                 Zuletzt wohnte Geistlicher Rat Bartelt im Veronikaheim in Bühl,

                 wo er dann verstarb. Dort war er auch Hausgeistlicher.

 

Übersetzte das Lukasevangelium siehe hierzu Willibald Lauck 

 

siehe Herders Bibelkommentar 

 

Barth, Gerhard

Kommentar Philipper

* 31.12.1927 Wuppertal
† 05.09.2002 Bad Homburg

 

Biographie:

 

Mitarbeit an der Einheitsübersetzung des Neuen Testamentes

 

    ab 1947: Studium der Theologie in Wuppertal und Heidelberg

        1955: Promovierung, anschließend ging er ins Pfarramt

1963-1968: Dozent an der Theol. Hochschule in Sao Leopoldo (Brasilien)

1970-1990: Lehrstuhl für Neues Testament an der kirchlichen Hochschule Wuppertal

        1990: Emeritierung

siehe Zürcher Bibelkommentar

 

Barth, Karl

Bibelteile: Philipper, Römer

* 10.05.1886 Basel

† 10.12.1968 Basel

 

1904 Theolo. Studium in Basel, Berlin und Tübingen

1908 in Marburg studium abgeschloßen

1909-11 Hilfspfarrer in Genf

1911-21 Pfarrer in Safenwil im Aargau -

Gab im Jahre 1919 einen Kommentar zum Römerbrief heraus,
aufgrund dessen er 1921 zum Honorarprof. für ref. Theol. nach Göttingen berufen wird.

1925-29 Prof. für Dogm. in Münster

1930-35 Prof. Syst. Theol. in Bonn

1935 wegen Verweigerung des uneingeschränkten Treueides auf Hitler aus dem Dienst entlassen,
nach Revision der Entlassung in den Ruhestand versetzt an die Universität in Basel

 

Biographie:

 

 

 

 

Erklärung des Philipperbriefs
München: Chr. Kaiser - 1928
128 S.
  

 

Eine Hand voll Dynamit.
Der Brief des Paulus an die Römer.
Übersetzt von Martin Luther, Theodor Schlatter, Rudolf Alexander Schröder und Karl Barth
Stuttgart: Württembergische Bibelanstalt - 1962
81 S.
  

Vorwort

Seite 9:
Der Brief des Paulus an die Römer wird von der Württembergischen Bibelanstalt in Stuttgart im einhundertfünfzigsten Jahr ihres Bestehens in vier Übersetzungen vorgelegt. In den ersten beiden Spalten stehen jeweils Martin Luthers Übersetzung aus der Ausgabe letzter Hand von 1545 und ein 1954 erneuerter Luthertext von Theodor Schlatter als Vorschlag für die damals noch nicht abgeschlossene Revision des Neuen Testaments. In der dritten Spalte folgt die Übersetzung von Rudolf Alexander Schröder, der kurz vor seinem Tode im August 1962 die Genehmigung für diesen Nachdruck erteilte; wir haben den Titel seiner Übersetzung, mit dem Rudolf Alexander Schröder auf die im Römerbrief bezeugte Kraft Gottes hinweisen wollte, für unsere Ausgabe übernommen. Den Schluß bildet die Übersetzung Karl Barths aus seinem Kommentar zum Römerbrief, der eine Wende in der Theologie bedeutet hat. Die von Karl Barth eingefügten Textergänzungen sind kursiv gesetzt. An dem Vergleich dieser vier Fassungen des Römerbriefs werden die Probleme deutlich, die bei jeder Übersetzung der Bibel bewältigt werden müssen. Damit möchte diese Ausgabe auf dem Weg zu einer neuen deutschen Übersetzung im Sprachempfinden unserer Zeit weiterhelfen.

Gottesname

 

 Lit.: Härle / Wagner, Theologenlexikon, Seite 22f;

 

Barthel, Jörg

 

* 1958 Kassel

 

Biographie:

 

 

siehe Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT)

 

 

Bartos-Höppner, Barbara

Auswahlbibel

* 04.11.1923 Eckersdorf, Kreis Bunzlau

† 07.07.2006 Nottensdorf, Landkreis Stade

 

Biographie:

 

 

Die große Kinderbibel

Illustriert von Renate Seelig 

Ars Edition; 1. Aufl. (23. August 2005)

151 S.

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Literatur:

Landgraf, Michael: Kinderbibel, S.53

Meier, Christoph: Kinderbuch Bibel? S.22, 23 - PDF

 

Baseler Bibel

Vollbibel

 

siehe Lutherbibel Basel 1815

 

Baseler Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet: 31.10.1804

 

siehe:

 

 

Lit.:
Diehl, Emil: Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25
Meyer, Friedrich: Die Bibel in Basel - Schwerpunkte in der Bibelgeschichte der Stadt Basel seit der Zeit der Humanisten und Reformatoren bis zur Gründung der Bibelgesellschaft - Jubiläumsschrift 200 Jahre Basler Bibelgesellschaft; Basel: Schwabe AG, Verlag - 2004; 223 S.

Adler, Garfield: Die Bibel in der Innerschweiz; Basel: Friedrich Reinhardt; 1964; 230 S.

Weitbrecht: Die Bibel der Menschheit Adelsbrief - Festrede gehalten bei der 100-jährigen Jubelfeier der Basler Bibelgesellschaft (28.Juni 1904)

 

Basisbibel

Auswahlbibel

 

siehe Arnulf Zitelmann

 

BasisBibel

Evangelien

 

Übersetzungsteam::
 

Tina Arnold (Matthäus)
Christian Brenner (Markus, Lukas)
Sebastian Brenner (Jakobus) 
Jan-A. Bühner (Johannes)
Georg Gäbel (Hebräer) 
Benjamin Hartmann (Philemon) 
Sonja Kuttler (Markus)
Petra Müller-Uebele (1 und 2 Petrus, 1 bis 3 Johannes, Judas, Offenbarung)
Axel Schmitt (Epheser, Kolosser, 1 und 2 Timotheus, Titus) 
Kirsten Schmitt (1 und 2 Korinther) 
Sabine Stückelberger (Lukas)
Andreas Tibbe (Galater, Philipper, 1 und 2 Thessalonicher) 
Christof und Ulrike Voigt (Apostelgeschichte, Römer)

 

Alexander Fischer (Psalmen)

 

Übersetzungs- und Redaktionsteam:

 

 

 

 

 

Basis B - Grund genug zu leben. BasisBibel - Markus

Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft - 2006

96 S.   

ISBN 978-3-438-00990-6

Basis B - Grund genug zu leben. BasisBibel - Matthäus

Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft - 2006

150 S.   

ISBN 978-3-438-00991-3

BasisBibel Ein Wort, das gilt - Die vier Evangelien - Matthäus Markus Lukas Johannes
Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft - 2008

528 S.   

ISBN 978-3-438-00953-1

Vorwort

Seite 3-5:

In diesem Buch findest du die Geschichte von Jesus Christus, wie sie Matthäus, Markus, Lukas und Johannes aufgeschrieben haben. Sie beschreiben das Leben, die Worte und die Taten von Jesus. Ihre Berichte nennt man Evangelien.

Das Wort „Evangelium" kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Gute Nachricht". Gemeint ist die gute Nachricht, dass in Jesus Christus der Sohn Gottes in die Welt gekommen ist. Er ist am Kreuz gestorben und vom Tod auferstanden. Er hat seinen Anhängern den Auftrag gegeben, die Gute Nachricht allen Menschen weiterzusagen. Jedes der Evangelien stellt das Leben, die Worte und die Taten von Jesus aus einem anderen Blickwinkel dar. Allen gemeinsam ist aber, dass sie ihre Leserinnen und Leser zum Glauben an Jesus Christus führen wollen. So gesehen handelt es sich doch immer um die eine Gute Nachricht, die in unterschiedlicher Weise erzählt wird.

Die Evangelien verkünden auch uns heute die Gute Nachricht von Jesus, dem Sohn Gottes. Er lädt uns ein, an ihn zu glauben. Deshalb sind die vier Evangelien noch einmal neu übersetzt worden, und zwar so, dass sie sich auch für die neuen Medien, den Computer und das Internet, eignen. Wie Matthäus, Markus, Lukas und Johannes den Menschen ihrer Zeit die Gute Nachricht in ihrer Sprache erzählt haben, so will uns die neue Übersetzung die Evangelien in der Sprache und mit den Mitteln unserer Zeit nahe bringen. Deshalb gibt es die BasisBibel nicht nur als Buch, sondern auch als Multimedia-Programm und im Internet unter www.basisbibel.de.

Die vier Evangelien sind ebenso spannend wie anregend und es lohnt sich auf jeden Fall, sie am Stück zu lesen. Als kleine Hilfestellung haben wir auf die Umschlagseiten dieses Buches einen Bibelleseplan abgedruckt, der durch die vier Evangelien führt. Die Botschaft von Jesus Christus ist immer noch aktuell. Sie ist für uns heute genauso wichtig wie für die Menschen damals.

Die BasisBibel wurde speziell für die neuen Medien entwickelt. Deshalb erscheint sie auch als elektronische Multimedia-Bibel auf DVD-ROM. Dort ist der Bibeltext interaktiv aufbereitet und direkt mit Erklärungen und Verweisen verknüpft. 120 Fotos und Zeichnungen, fünf Landkarten und rund 775 Personen-, Wort- und Sacherklärungen helfen, die Bibel zu verstehen. Über einen Stellenführer zu aktuellen Lebensthemen, eine einfach zu bedienende Suchfunktion und eine praktische Funktion zum Aufschlagen von Bibelstellen gelingt der Einstieg in den Text ganz bestimmt. Als besondere Zugabe sind auf der DVD-ROM die vier Evangelien vollständig als Hörbuch enthalten.

Gottesname

Herr

Lit.:
BibelReport II, 2009, S.9-11: Hannelore Jahr: Die BasisBibel
BibelReport III, 2009, S.9-11: Veronika Ullmann: Wir machen heute die Bibel von morgen

 

Bauer, Georg Lorenz

AT

 

* 14.08.1755 Hiltpoltstein

† 13.01.1806 Heidelberg

 

Biographie:

 

 

 

 

 

Die kleinen Propheten : übersetzt und mit Commentarien erläutert
Theil 1: Hoseas bis Micha
Leipzig : Schwickert, Engelhart Benjamin - 1786
VI, 247 S.

Theil 2: Nahum bis Malachias
Leipzig :Schwickert, Engelhart Benjamin - 1790
IV, 204 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:

Doering, Heinrich: Die gelehrten Theologen in Deutschland im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Band 1, S.50-53 

 

Bauer, Johannes

AT

 

Jänner 2007

* 21.01.1927 Wien

† 21.11.2008 Graz

 

Biographie:

 

Bauer Johannes B., Lic. rer. bibl. Dr. theol., o. Universitätsprofessor für Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie

 

Bauer war der erste Laientheologe, der einen Lehrstuhl an einer katholisch-theologischen Fakultät im deutschsprachigen Raum innehatte - Salzburger Kirchenhistoriker Prof. Winkler: Bauer war "Vorreiter der Ökumene" und "Personifizierung des 'aggiornamento'" nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil"
 

Graz, 24.11.08 (KAP) Der Grazer Patristiker, Bibelwissenschaftler und Ökumeniker Prof. Johannes B. Bauer ist im Alter von 81 Jahren verstorben. Bauer gilt als Pionier der Ökumene und als Verfechter eines fundierten Bibel- und Quellenstudiums als Grundlage ökumenischer Annäherung. Außerdem war Bauer der erste Laientheologe, der im Zusammenhang mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil an einer deutschsprachigen katholisch-theologischen Fakultät habilitiert werden konnte und 1965 als erster Laie einen Lehrstuhl für Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Universität Graz erhielt. Wie der Salzburger Kirchenhistoriker Prof. Dietmar W. Winkler im Gespräch mit "Kathpress" betonte, zeichnete sich Bauer durch eine "philologische Unbestechlichkeit, verbunden mit unbändiger theologischer Leidenschaft" aus. Immer wieder habe sich Bauer ausgehend von seiner Quellen- und Grundlagenforschung auch in aktuelle kirchliche und zeitgeschichtliche Diskurse eingeschaltet. Es gehöre zu seinem "theologischen Erbe", in aktuellen Diskussionen "die Pole der Antike und Gegenwart zusammenzubringen und auf ihre Gemeinsamkeiten hin zu verbinden", so Winkler.
 

Vorreiter der Ökumene
Dies gelte insbesondere für die Ökumene, in der Bauer etwa durch die Gründung des Grazer Instituts für Ökumenische Theologie, Ostkirchliche Orthodoxe und Patrologie eine Vorreiterrolle einnehme. Bauer könne im Rückblick "geradezu als Personifizierung des Prinzips des 'aggiornamento' des Konzils" betrachtet werden, so Winkler. Ein Beispiel für Bauers ökumenischen Engagements stelle das gemeinsam mit Prof. Grigorios Larentzakis herausgegebene Grazer Jahrbuch für konkrete Ökumene "Ökumenische Forum" dar. Bauer erinnerte in seinem Beitrag zum ersten Band 1976 daran, dass die Ökumene nicht gedeihen werde, wenn sie sich nicht im Zuge eines gemeinsamen Studiums der biblischen und patristischen Quellen vollziehe. Dadurch könne man "das gemeinsame Fundament wieder entdecken" und so "der Bereinigung der bestehenden trennenden Differenzen näher kommen", so Bauer damals. Im Blick auf drängende aktuelle Fragen blieb Bauer "nie im Elfenbeinturm der wissenschaftlichen Forschung", sondern zeigte sich stets "wach für politische, soziale und kirchliche Vorgänge", so Winkler weiter. Auch habe Bauer nie den Umgang mit den sogenannten "heißen Eisen" in der Kirche gescheut, wie etwa sein 1972 herausgegebenes und 1997 aktualisiertes Lexikon "Die heißen Eisen in der Kirche" demonstriert. 1972 hatte Bauer Themen wie Ehescheidung, Jungfrauengeburt, Kirchenbeitrag, Laientheologen und Zölibat in diesem Lexikon bewusst zum Thema gemacht. Ein "Sensorium für die kirchliche Atmosphäre seiner Zeit" habe Bauer darüber hinaus mit der Herausgabe des Bandes "Entwürfe der Theologie" bewiesen. Der 1985 erschienene Sammelband vereint laut Winkler bis heute die "Creme de la creme des theologischen Denkens" - darunter etwa Yves Congar, Gerhard Ebeling, Heinrich Fries, Eberhard Jüngel, Johann B. Metz und Hans Küng. Und dies laut Winkler in einer Zeit, in der das vom Zweiten Vatikanischen Konzil propagierte "aggiornamento", die Öffnung der Kirche, einer erneuten "Verstärkung des römischen Zentralismus" zu weichen drohte.
 

"Messlatte für systematische Theologie"
Seine Linie finde das Werk Bauers laut Winkler insbesondere in seiner "kompromisslosen Genauigkeit bei der Analyse der biblischen, patristischen und dogmengeschichtlichen Quellen", so Winkler. Damit stelle sein Werk gleichsam eine "Messlatte und die Maßeinheit für jegliche systematische theologische Entwicklung heute" dar, so Winkler. Johannes Baptist Bauer wurde am 21. Jänner 1927 in Wien geboren. Er studierte klassische Philologie, Theologie und Bibelwissenschaften in Wien, München und Rom. Schwerpunkte seiner Arbeit bildeten u.a. das biblische Quellenstudium, die Patristik sowie seine Studien zur Gnosis, zu den Qumran-Schriften und der apokryphen Literatur. 1951 promovierte er an der Universität Wien. 1962 habilitierte er sich schließlich in Graz als erster Laientheologe im deutschsprachigen Raum an einer katholisch-theologischen Fakultät. 1965 folgte die Berufung als erster Laientheologe auf den Lehrstuhl für Dogmengeschichte und Ökumenische Theologe an der Universität Graz. 1966 gründete er mit dem Grazer Institut für Ökumenische Theologie, Ostkirchliche Orthodoxe und Patrologie das erste Institut für ökumenische Theologie in Österreich überhaupt. 1990 wurde außerdem eine eigene Abteilung für Ostkirchliche Orthodoxe Theologie eingerichtet. Bauer stand dem Institut bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1996 vor. Zu seinen herausragenden Publikationen zählen etwa das "Bibeltheologische Wörterbuch", ein "Lexikon der christlichen Antike" und seine lateinische Textedition der Schriften des Heiligen Augustinus. Bekanntheit erlangten außerdem seine Publikationen "Die Zeit Jesu - Herrscher, Sekten und Parteien", sein Kommentarband zum Ersten Petrusbrief, der Band "Die biblische Urgeschichte" sowie seine Übersetzung und Kommentierung der "Polykarp-Briefe". Tätig war er außerdem im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung "Pro Oriente", in den er noch von Kardinal Franz König persönlich als Konsultor berufen wurde. Außerdem war Mitglied der Akademie der Wissenschaften und wirkte an zahlreichen ORF-Produktionen zu theologischen, ökumenischen und bibelhistorischen Themen mit.

 

 

Siehe Pius Parsch

 

Bauer, Walter

NT: Johannes,

 

* 08.08.1877 Königsberg / Ostpreußen

† 17.11.1960 Göttingen

 

Biographie:

 

 

Das Johannesevangelium erklärt von Lic. Walter Bauer
Tübingen: Verlag von J.C.B. Mohr (paul Siebeck) - 1912
189 S.
 

 

Tübingen: Verlag von J.C.B. Mohr (paul Siebeck) - 2. völlig neubearb. Auflage 1925
244S. 

 

siehe: Hand-Commentar zum Neuen Testament / bearb. von H. J. Holtzmann ... ; 4 
und Handbuch zum Neuen Testament (Lietzmann)

Vorwort

 

Gottesname

 Herr
Textbeispiel siehe Johannes 1,1

 

 

Bauernfeind, Otto

NT, Apostelgeschichte

* 14.01.1889 Behrenhoff

† 26.12.1972 Tübingen

 

Biographie:

 

siehe Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament mit Text und Paraphrase (ThHK.NT)

 

Bauks, Michaela

 

 

* 1962 Münster

 

Biographie:

 

siehe Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT) 

 

Baumann, Gerlinde

 

* 1962 Hannover

 

Biographie:

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Baumert, Norbert

Römer

 

* 24.07.1932 Penzig / Oberlausitz, heute Pieńsk in Polen, ca. 13 km nördlich von Görlitz

 

Biographie:

 

P. Norbert Baumert SJ. Lic. theol., 1972 Dr. phil., 1975-1977 Vize-Rektor am Canisius-Kolleg in Berlin, 1979-1985 Dozent und von 1985 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2000 o. Prof. für Neutestamentliche Theologie  an der der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt a.M. Er lebt jetzt in Wien in der Kommunität der Jesuiten. In den 1970er Jahren war er in leitender Stellung bei der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche und dort 1993-1997 am Dialog beteiligt.

 

Paulus neu gelesen:

Christus - Hochform von 'Gesetz':
Übersetzung und Auslegung des Römerbriefes"

Würzburg: Echter-Verlag -2012
463 S.

 

Vorwort

Als vierter Band in der Reihe „Paulus neu gelesen" erscheint nun der Römerbrief. In der kanonischen Reihenfolge der erste, sollte seine Auslegung auch in dieser Reihe nun den ersten Platz einnehmen. Andererseits entspricht es der Reihenfolge ihrer Entstehung, daß bei der Ausarbeitung 1 und 2 Kor, Gal /Phil vorgezogen wurden; das hat den Vorteil, dass nun auf jene Bände ständig verwiesen werden kann. Anliegen dieser Reihe ist ja die Darlegung einer neuen Gesamtsicht der Paulusbriefe. Wie im jeweiligen Vorwort zu den bisherigen Bänden erwähnt, ist diese Sicht das Ergebnis einer über 50jährigen Arbeit an einem neuen Ansatz, der in den Jahren 1986-2006 im Kreis meiner jeweiligen Doktoranden an der Hochschule St. Georgen, Frankfurt/M in „Arbeitsübersetzungen" zu allen Briefen weitere Gestalt gewonnen hatte.

Schließlich konnte ich diese abrunden und die Ergebnisse nun hier vorlegen. Drei weitere Bände zu den noch ausstehenden kanonischen Briefen, die Paulus zugeschrieben werden, sind geplant.

Ausgehend von vielen, völlig unterschiedlichen semantischen und syntaktischen Fragen zeichneten sich für mich und später für uns mit der Zeit neue Gesamtlinien ab (s. bereits in SdS 320-330). Zunächst konnte ich in den Jahren 1966-1982 diese Fragen mit meinem Doktorvater, Prof. Dr. Rudolf Keydell, Spezialist für Koine-Griechisch und Byzantinisches Griechisch an der Freien Universität Berlin, im einzelnen durchsprechen, wofür ich nach wie vor außerordentlich dankbar bin. Später merkte ich dann, wie so manche dieser Ergebnisse in der Linie der „New Perspective" lagen, aber nicht von dieser angestoßen waren, sondern sich aufgrund eigener langjähriger Fragestellungen und zahlreicher semantisch-syntaktischer Untersuchungen ergeben hatten (s. Lit.). Basis aller Paulusexegese ist ja doch die griechische Sprache, verbunden mit der theologischen Frage nach der Christuserfahrung, die Paulus ins Wort bringt und deren Ausformulierung ihrerseits nur aus seiner hebräisch-jüdischen Denkweise und Wurzel zu verstehen ist. Aus einem Nachspüren dieses komplexen Vorgangs entstand diese Übersetzung und Auslegung des Römerbriefes.

Der vorliegende Band ist kein .Kommentar' im üblichen Sinne, in dem eine Diskussion der wichtigsten in der Forschung vertretenen Positionen geboten würde, bevor man die eigene Position vorlegt, sondern eher eine „These" mit knappen Begründungen und vielen Verweisen auf die genannten Vorarbeiten. Dort geschah zunächst unsere Auseinandersetzung mit dem Stand der Forschung; sie wird hier nun verkürzt weitergeführt, indem ich ständig einige wenige neuere Kommentare eingesehen habe, auch wenn dies nicht immer vermerkt wird (besonders Schlier, Cranfield, Wilckens, Zeller, Haacker, Lohse und Wengst, s. Lit.). Oft kann ich auf sie verweisen, weil sie zu bestimmten Positionen nähere Einzelheiten bringen; nicht selten aber wird in einer Auseinandersetzung mit ihnen im Abwägen der Argumente unsere eigene Position deutlicher. Wenn einem der ältesten Textzeugen, P46, der freilich erst ab dem 8. Kapitel einigermaßen vollständig vorliegt, stets der Vorzug gegeben wird (vgl. Jaros, Lit.), so ist das bei wichtigen Stellen kurz begründet. Zumindest wird damit eine wichtige frühe Paulustradition vorgestellt.

Nach der Texterklärung folgen „Exkurse" zu einigen Spezialfragen, deren Diskussion innerhalb der Auslegung den Rahmen sprengen würde. Auf diese Exkurse wird jeweils an der betreffenden Stelle verwiesen. Schließlich folgt eine „Arbeitsübersetzung", die in Wortfolge und Semantik möglichst der griechischen Urfassung folgt und mit Paraphrasen versehen ist. Diese verdeutlichen, in welche Richtung Paulus gedacht haben muss, welche Nuance daher hier vorliegt und wie es zu der Übersetzung kommt, die im Hauptteil des Buches jeweils der Texterklärung vorangestellt ist.

Darüber hinaus gibt es vielfach verstreute Überlegungen zu Rom in allen unseren Arbeiten. Auf diese wird kurz in den Fußnoten der „Arbeitsübersetzung" hingewiesen (AÜ, vgl. das Abkürzungsverzeichnis am Ende des Buches). Wo solche anderweitigen Begründungen nicht vorliegen, wird in den Anmerkungen zur Texterklärung und in den Exkursen eine kurze Erörterung geboten. Damit wird die Auslegung von philologischen

und forschungsgeschichtlichen Überlegungen entlastet, so dass auch Leser ohne Griechischkenntnisse und Theologiestudium dem Gedankengang folgen können. Denn die Sachlogik ist durchaus jedem zugänglich. Danken möchte ich zu allererst Gott. Danach danke ich meiner Ordensgemeinschaft, ferner meiner langjährigen exegetischen Mitarbeiterin Maria-Irma Seewann, die wieder maßgeblich an der Erarbeitung und den Formulierungen dieses Werkes beteiligt ist. Dem Echter-Verlag danke ich für die jahrelange gute Zusammenarbeit und dass er mit mir das Wagnis dieser Reihe eingegangen ist, schließlich dem Alber Verlag für das Angebot, etwa zeitgleich zu diesem Band die hier gebotene Übersetzung in eine Synopse von Übersetzungen des Römerbriefes aufzunehmen: s. im Literaturverzeichnis unter Loos - Schumacher - Zaborowski. Wer dort nur auf den Text stößt, findet hier also Begründungen.

Wien, 25. Januar 2012, am Gedenktag der Berufung des Apostels Paulus

Norbert Baumert SJ

 

Gottesname

Herr

 

 

Baumgarten, Otto

 

 

* 29.01.1858 München

† 21.03.1934 Kiel

 

Biographie:

 

 

 siehe Wilhelm Bousset und Wilhelm Heitmüller

 

Baumgärtner, Adam Friedrich Gotthelf (Buchhandlung)

 

 

* 15.09.1759 Schneeberg/Sachsen

† 29.11.1843 Leipzig

 

Biographie:

 

 

(Buchhandlung)

 

 

Bilder und Aufmachung wie bei Joachim Heinrich Jäck

Buchhandlung Baimgärtner

 

Buchhandlung Baimgärtner

Allgemeine, wohlfeile Volks-Bilderbibel oder die ganze heilige Schrift des alten und neuen Testaments,
nach der Übersetzung Dr. Martin Luther's - Stereotyp=Pracht=Ausgabe
Baumgärtners Buchhandlung Leipzig
8.Abdruck 1855;   971, 309 Seiten 6 Stahlstiche u.532 Abb.

Die Bibel, oder die ganze Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments, nach der deutschen Uebersetzung Dr. Martin Luthers.
(Stereotypendruck)
  

 

 

Vorwort

 

Gottesname

Herr,
an einigen Stellen steht der Name Jehovah in Klammern

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern S.123 Nr.76

 

Baumgartner, Johann Wolfgang

 

 

*         1702 Ebbs, Tirol

† 07.09.1761 Augsburg

 

Biographie:

 

 

 

 

Historia veteris (ac novi) Testamenti Iconibus Expressa.

Augsburg: Martin Engelbrecht
o. J. (um 1740) 2 Bl. Titel, 23 Nebentitel 262 Kupfertafeln

Bilderbibel mit lateinischen und deutschen Versen
Querformat Bilder 202 mm (Platte) 172/300 mm (Bild)

Zeichner: Johann Wolfgang Baumgartner; Johann Paul Decker; Johann Elias Ridinger; Jakob Christoph Weyermann

Stecher: Philipp Andreas Degmair, Paul Friedrich Engelbrecht - der Sohn des Verlegers, Friedrich Hörmann, Johann Sebastian Müller, David Nessenthaler, Johann Bastist Setletzky

Vorwort

 

Gottesname

 

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern S.112, Nr.67

 

Bayrischer Zentral- Bibel- Verein

Bibelgesellschaft

  

Gegründet am 13.05.1824 in Nürnberg
http://blog.bzbv-shop.de/?page_id=2

 

Jahresberichte

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig

Lit.: Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Beauclair, Gotthard De

Bibelteil: Hohelied

 

* 24.07.1907 in Ascona

† 31.03.1992 Freiburg im Breisgau

 

Biographie:

 

Über ihn gibt es ein Buch mit einer ausführlichen Lebensbeschreibung und s/w-Fotos mit dem Titel:

Gotthard de Beauclair. Buchgestalter, Lyriker, Verleger. 1907-1992. Leben und Werk. 

 

 

 

Canticum canticorum - Das Hohe Lied
[Dt. Neufassung aus d. hebr. Urtext von Gotthard de Beauclair.] Mit 30 Lithogr. von Gerhart Kraaz

Frankfurt a.M. : Ars libri Verl. de Beauclair; 1962

42 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Beck, Eleonore

Ps

*26.02.1926 Balingen
katholisch

 

1944          Abitur 

1945-1949  Theologiestudium in Tübingen, Referendarin und Katchetin in Ulm
1950          Lektorin beim Katholischen Bibelwerk in Stuttgart

1951-1985  ab '51 Redakteurin der "internationalen Zeitschriftenschau für Bibelwissenschaft und

                Grenzgebiete"

1952          Mitarbeiterin beim Bibelwerk

1954          ab '54 Arbeit an der UNI Tübingen

1957          Herausgabe der Auswahlbibel "Reich Gottes. Nach den Urkunden der Heiligen Schrift"

                (das Manuskript stammt von ihr)

1964-1967  Erarbeitung des sogenannten "Rahmenplanes", einem Lehrplan für die Schuljahre 1-10   für alle deutschen Diözesen, im Deutschen Kathecheten-Verein

1985         Rentenbeginn
1985         ab 85 freie Schriftstellerin

1987         Herausgabe des Stier'schen NT's zusammen mit Gabriele Miller

60er-90er  Jahre; Herausgabe von einigen Publikationen

 

siehe auch unter Fridolin Stier und Bert Boumann

Beck, Eleonore - Psalmen

Die Psalmen Der ökumenische Text. Mit einer Einleitung und Erläuterung von Eleonore Beck
Düsseldorf: Patmos Verlag - Stuttgart: Deutsche Bibelstiftung - 1.Aufl. 1979
292 S.
ISBN 3-491-77349-0

Klappentext

Eleonore Beck hat zu dieser Übersetzung eine kurze Einleitung und knappe Anmerkungen verfaßt. Die Einleitung gibt dem Leser einen Zusammenfassenden Überblick über Gattungen und Geschichte der Psalmen und hebt hervor, daß die Psalmen auch für den heutigen Menschen bedeutsam sind, weil sie grundlegende existentielle Situationen im Gebet reflektieren. Die Anmerkungen erleichtern dem Leser und Beter das Verständnis der alttestamentlichen Texte.

Gottesname

Herr,
Im Kommentar zu Ps. 50, 58, 60, 67, 68 ... Jahwe

Die Bibel Altes und neues Testament
Einheitsübersetzung erläutert von Eleonore Beck
erscheint wöchentlich. Das Große Sammelwerk von Fabbri wird in kunstvollen Sammelordnern aufbewahrt

© 1963 Gruppo Editoriale Fabbri S. p.A. Milano
© 1989 Fabbri Verlag Hamburg:  - 1989
3 x 28 S. = 84 S.
Hiervon sind nur die ersten 3 Hefte erschienen
Sie sollte in 95 einzelnen Ausgaben (7 Bände) erscheinen.

Vorwort

 

Gottesname

Herr, in den Fußnoten: Jahwe

 Lit.: Die Bibel in der Welt, Bd.20, S.140;

 

Beck, Eleonore - Miller, Gabriele

NT

 

Der Text dieser Ausgabe wurde nach der Übersetzung von Allioli im Auftrag des Verlages Butzon & Bercker unter Mitarbeit des Kath. Bibelwerkes aufgrund des Urtextes neu erarbeitet von Eleonore Beck und Gabriele Miller

DAS NEUE TESTAMENT
DIE ÜBERSETZUNG VON ALLIOLI ANHAND DES GRIECHISCHEN TEXTES
NEU ERARBEITET VON ELEONORE BECK UND GABRIELE MILLER
Verlag Butzon & Bercker Kevelaer
Verlag Kath. Bibelwerk Stuttgart Walter-Verlag Olten / Schweiz - 1965
704 S. 3 Karten
  

Vorwort

 

Gottesname

Fußnote zu Matthäus 1:25:

Jesus, abgekürzte Form des hebräischen Namens Jehoschua (Josue), das heißt: "der Herr (Jahwe) rettet". 

 

 

Becker

 

 

*
 

 

Neubearbeitung des Bonner NT

 

Becker, Andreas Carl Friedrich

Auswahl, AT, NT

 

* 06.02.1803 Güsten bei Köthen (Anhalt)

† 23.01.1874 Ludwigslust in Mecklenburg

 

Biographie:

 

Andreas Carl Friedrich Becker, Prediger, Judenmissionar und Altlutherischer Pastor. 1803 in Gusten, 30 km westlich von Köthen (Anhalt), von einfachen Bürgersleuten geboren, wurde er zuerst Barbier und erteilte dann Unterricht; später gelang es ihm das Gymnasium in Bernburg (Saale) zu besuchen, von dem aus er 1823 in das Missionsseminar des Pastors Johannes Jänike in Berlin eintrat. Nach dem Besuch der Universitäten Berlin und Halle machte er sein 1. Examen in Köthen und das 2. 1827 in Magdeburg. In Dessau wurde er 1827 ordiniert und wohnte und wirkte auch dort. Im Juni 1834 musste er Dessau verlassen, weil seine Wirksamkeit unter den dortigen Juden zu auffällig wurde. Er zog mit seiner Frau für ein Jahr nach Magdeburg, wo er die beiden Hefte herausgab. Seit 1832 stand er mit dem Judenchristen Johannes P. Goldberg im Dienst der 1809 gegründeten Londoner Judenmission, unterstütz vom Dresdner Verein. Der junge Frantz Julius Delitzsch (s. dort) machte die Bekanntschaft dieser beiden Männer, was sein weiteres Leben nachhaltig beeinflusste. Als siebzigjähriger sagte Delitzsch einmal: „Jetzt, wo man mich einen berühmten Hebraisten nennt, klingt es fast komisch, das Missionar Becker mir den ersten Unterricht im Rabbinischen erteilt hat, und doch ist es so.” Mit Missionar Carl Becker gründete Delitzsch 1863 die Zeitschrift „Saat auf Hoffnung" und gab diese gemeinsam mit Becker bis zu dessen Tode im Jahre 1874 heraus und Becker wirkte dadurch insbesondere auf dem Gebiete der Judenmission durch Schriften und Traktate. (Delitzsch hatte zusammen mit Becker die Jahrgänge 1863-1873 herausgegeben. Die Zeitschrift „Saat auf Hoffnung” erschien auch nach Beckers Tod weiterhin) Becker besuchte Juden im Bereich von Dessau und Magdeburg und missionierte unter den aus dem Osten zusammenströmenden Juden auf der Leipziger Messe. Auch in die praktische Arbeit wurde Delitzsch von Goldberg und Becker eingeführt. Delitzsch führte dann ihre Arbeit weiter, als Goldberg nach Straßburg und Becker im Okt. 1837 nach Frankfurt a.M. und ein Jahr später im Aug. 1838 nach Berlin versetzt wurde, wo er in höheren Töchterschulen unterrichtete. 1846 ging Delitzsch als Professor nach Rostock. Becker trennte sich 1842 aus bekenntnismäßigen Gründen von der Londoner Gesellschaft, weil die immer stärker unter hochkirchlich anglikanischen Einfluss geriet. Er wurde im Herbst 1844 zunächst Pastor in Pinne in der Provinz Posen (heute Pniewy in Polen), schloss sich aber ab Juni 1848 den Altlutheranern an und übernahm die Pfarrstelle in Königsberg in der Neumark (heute Chojna in Polen, ca. 17 km südöstlich von Schwedt an der Oder). Im Sommer 1849 unternahm er eine Reise nach Littauen. Im Mai 1851 unternahm er zum Zweck eines Kirchenbaus in Alt-Rüdnitz (heute Siekierki in Polen) und Nahausen (heute Nawodna in Polen) eine Kollektenreise über England nach Schottland, kehrte dann wieder über England und den Niederlanden im September 1851 zurück. Im Januar 1858 traf ihn plötzlich ein Lungenschlag mit anschließendem Gehirnschlag, wovon er sich aber relativ schnell wieder erholte. 1863 unternahm er eine weitere Missions- und Kollektenreise in die Baltischen Provinzen. Er arbeitete auch im Auftrag des Bayrischen Vereins. So konnte 1871 der Ev.-Luth. Zentralverein für die Mission unter Israel gegründet werden. Becker legte siebzigjährig das Gemeindepfarramt nieder, um sich von Ludwigslust in Mecklenburg aus noch einmal ganz dem christlichen Zeugnis an die jüdischen Mitbürger zu widmen. Er unternahm noch eine Missionsreise durch Mecklenburg, konnte dann aber aus Gesundheitsgründen seine Tätigkeit nur noch brieflich und schriftstellerisch fortsetzen. Franz Delitzsch ehrte Carl Becker in seinem Nachruf folgendermaßen: „Er ist es gewesen, der mich in den Anfängen des Rabbinischen unterrichtete, indem er mir den alten Traktat des Callenberg’schen Instituts Or le-eth ereb (Licht zur Abendzeit) las. Auch im Englischen ging er mir zur Hand. Ich werde die schönen Stunden nicht vergessen, die ich als Student auf der Stube der zwei Missionare während der Messezeit zubrachte.” Mehr über Carl Becker ist in folgenden Publikationen zu lesen:  

Franz Delitzsch: Nachruf auf Carl Becker in Saat auf Hoffnung, 1874, 11. Jahrgang, S. 50-55
Siegfried Wagner: Franz Delitzsch. Leben und Werk, Gießen 2. Aufl. 1991
Johann Friedrich Alexander de Le Roi: Geschichte der Evangelischen Judenmission seit Entstehung des neueren Judentums, Band 2, Seite 166, Berlin 2. Aufl. 1899

Volker Stolle: Ein ungenutztes Erbe: Die frühere altlutherische Kirche und das Zeugnis unter den Juden, Gr. Oesingen: Heinrich Harms, 1986, S. 20-25.

Pastor G. Witte: Notizen über den Lebensgang des sel. Pastor Carl Becker. (Witte war sein Schwiegervater aus der 2. Ehe)

 

 

72 Geschichten des alten Testaments
in lithographischen Darstellungen 
[Geschichte 1-54:Steindruck Werner & Co. in Magdeburg, ab Geschichte 55-::B. Kehse u. Sohn in Magdeburg* ] mit dazugehörigen Texte von Carl Becker Missionar
Magdeburg: Ferdinand Rubach - [1834]
[76 Bl.] : Ill. ; 4"
 

  

72 Geschichten des Neuen Testaments

in lithographischen Darstellungen [B. Kehse u. Sohn in Magdeburg] mit dazugehörigen Texte von Carl Becker Missionar
Magdeburg: Ferdinand Rubach - [1835]
[73 Bl.] : Ill. ; 4"
  Beschreibung: Beschreibung: D:\Eigene Webs\bibelarchiv_vegelahn\bibel\Buch.jpg

 

*) Bemerkung:
es wird hiermit dem geehrten Publikum das 7te und 8te Heft der biblischen Geschichten übergeben, und somit das alte Testament geendigt.

Schmerzlich ist es mir nur gewesen, von so vielen Seiten her Klagen über die schlechte Anfertigung der Lithographien vernehmen, und diese Beschwerden leider! nur zu gereht finden zu müssen. Ich selbst bin mit den schlechten arbeiten des Lithograpgen Werner hierselbst nicht zufrieden gewesen, und bedaure nur, daß ich ihm das Werk nicht früher abgenommen habe, und die Unannehmlichkeiten, welche damit verbunden sind, allzu sehr scheute. Allein zuletzt sahe ich mich dazu unausweichlich genöthigt, und möchte dem resp. Publikum in sofern wenigstens meinen guten Willen zeigen, den Wünschen und Ansprüchen desselben zuvorzukommen.

Ich denke, daß dies nun durch vorliegende beide Hefte geschehen sein wird, indem ich die Lithographie in dem lithographischen Institut der Herren Kehse und Sohn hierselbst anfertigen ließ. Das Urtheil über diese Arbeiten überlasse ich dem geehrten Publikum selbst, und füge diesem nur noch die Bemerkung bei, daß das neue Testament in demselben Institute und auf dieselbe Weise, wie vorliegende zwei Hefte, bearbeitet werden wird, und noch im Laufe des Jahres in den Händen der resp. Käufer sein soll. Diese zwei letzten Hefte des alten Testament soll zugleich als Probearbeit für das nachfolgende neue Testament dienen, von dem wir uns demnach schon im Voraus eine günstige Aufnahme versprechen.

Bei einer etwaigen neuen Auflage soll auch mit allem Fleiße durch Anfertigung von neuen Arbeiten auf Aller Wünsche gehörige Rücksicht genommen werden; ja, um Alles nur Mögliche zu thun, die geehrten Käufer der früheren schlecht ausgefallenen Hefte zu entschädigen, sollen ihnen bei einer neuen Auflage, auf Verlangen und bei Zurückgabe des zuerst Erhaltenen, große Vorrechte eingeräumt werde.

Magdeburg, im Mai 1835.    Der Herausgeber.

Vorwort

Es wird hiermit dem Publikum das erste Heft des früher angekündigten Werkes in der Hoffnung und mit dem Wunsche übergeben, daß es den Forderungen und Erwartungen der resp. Käufer entsprechen möge.

Veranlassung zur Herausgabe des Werkes gab mir ein älteres, unter dem Titel: 60 biblische Geschichten in Kupfer geätzt, von Rudolph Schellenberg in Winterthur 1774 herausgegebenes, welches gegenwärtigem in Bezug auf Lithographie großentheils zum Grunde liegt. Jene Werk war jedoch, wie es die Erfahrung lehrte, zu meinem Bedauern noch Wenigen bekannt. Daher mein Wunsch und Entschluß, es in erneuerter Form mit ganz neuem Texte, da der ältere mangelhaft und unzweckmäßig erschien, recht Vielen zugänglich zu machen, indem auch die im Jahre 1826 erschienene neue Auflage jedem Mangel nicht abhalf.

Es scheint demnach hiermit gleichsam ein ganz neues Werk, sowol in Bezug auf Text, als Lithographie, welche bedeutende Veränderungen und Ausführungen enthält. Auch sind 12 darstellungen ganz neu. Wozu nun noch kommt, daß das Ganze in bedeutend geringerem Preise in die Hände von Liebhabern geliefert wird. ...

Eltern und Erziehern wird das Werk hoffentlich nicht ganz unwillkommen sein, da sie reichliche Gelegenheit finden werden, an die anschauliche Darstellung des geschichtlichen Inhalts der heiligen Schrift, wofür das kindliche Gemüth am empfänglichsten ist, noch viele Außeinandersetzungen, belehrende und ermunternde Zurechtweisengen anzuknüpfen, und sich veranlaßt zu fühlen, ihre Kinder und Pfleglinge in der Furcht und Vermahnung zum Herrn zu erziehen. ...

Berlin, im August 1834.

karl Becker Missionar

Gottesname

Herr

Jehovah

AT Geschichte 56, 57
NT Geschichte 43, 44

 Lit.: Halbjahrsverzeichnis der neuerscheinungen des deutschen Buchhandels, 1835, Seite 18 

 

Becker, Ingeborg

* 13.05.1910 Biebrich

† 05.10.1983 Berlin

 

Biographie:

 

Studium der Theologie in Berlin, Bonn, Marburg und Halle unter anderem unter

Karl Barth, Rudolf Bultmann und Günter Dehn

 

        1929: Abitur an einer Oberrealschule für Jungen in Quedlinburg im Harz

        1933: Abschluß des Studiums mit dem 1. theol. Examen in Halle

                 anschließend Lehrvikarin in Quedlinburg

        1933: Mitglied im Verband evangelischer Theologinnen in Deutschland

1934/1935: 2. Vikariatsjahr in Nienstedt / Harz

1935-1963: Arbeit im Burkardthaus in Berlin-Dahlem

22.08.1936: Ordination durch PräsesJacobi innerhalb der Bekennenden Kirche

1951-1963: sie leitet ab 1951 das Burkartdhaus in Ostberlin,

                hier arbeitete u.A, Pastor Theodor Jänicke mit ihr zusammen.

                Das Burkardthaus mußte 1961 dem Mauerbau weichen 

        1955: Wahl in die Provinzialsynode Berlin-Brandenburg

1964-1973: sie wird erster weiblicher Ephorus im Sprachenkonvikt in der Borsigstr.

        1973: Eintritt in den Ruhestand

 

Quelle: INGEBORG BECKER (1910-1983) "Jungen Menschen ins Leben helfen" Von Ursula Radke,

          in "Religionspädagoginnen des 20. Jahrhunderts" von Annebelle Pithan

schrieb mit anderen die Erklärungen des Luther-NT von 1967 siehe dort 

 

Becker, Joachim

Kommentar, Chronika, Esra, Nehemia

 

* 1931 Fussingen / Westerwald

 

P. Joachim Becker SSCC wurde 1931 in Fussingen/Westerwald geboren. Nach dem Noviziat und der Profess 1950 in Burgbrohl studierte er in Simpelveld/Niederlande und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Am 2. Oktober 1955 wurde er in Valkenburg zum Priester geweiht. Darauf führte er seine Studien am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom weiter und promovierte in alttestamentlicher Exegese. Von 1959 bis 1980 dozierte P. Joachim Exegese an der Hochschule in Simpelveld und von 1982 bis 2001 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Franziskaner und Kapuziner in Münster. Daneben hatte er Lehraufträge an der Hochschule St. Georgen in Frankfurt (1967-1975) und (seit 1975) im Seminar der Diözese Roermond in Rolduc, wo er immer noch Vorlesungen hält. Neben seiner Lehrtätigkeit veröffentlichte P. Joachim zahlreiche Schriften und Kommentare zur Exegese. Als das Haus in Simpelveld 1991 aufgelöst wurde, war er zunächst in Werne, ab 2000 als Superior in Aachen und schließlich ab Mai 2004 im Johanniskloster in Lahnstein.

 

siehe Die Neue Echter-Bibel

 

Becker, Josef
 

 

* 30.04.1859 Speicher

† 07.08.1920 Trier

 

Biographie:

 

Regens Dr. Josef Becker machte seine Gymnasialstudien in Trier, besuchte dann die Gregorianische Universität in Rom, wo er den Dr. phil und den Dr. theol. erwarb, wurde am 28. Okt. 1885 zum Priester geweiht, war anschließende Kaplan in Trier und Neuwied, dann Pfarrer in Spiesen und von 1897 bis 1906 Pfarrer der Großpfarrei Neunkirchen und Seelsorger der Gläubigen an der neu errichteten Herz-Jesu-Pfarrei. Anschließend war er Regens des Bischöflichen Priesterseminars Trier von 1906-1918. Danach war er bis zu seinem Tod Domkapitular und geistlicher Rat in Trier.

siehe Jakob Ecker

 

Becker, Jürgen

* 11.12.1934 Hamburg

 

Biographie:

 

 

siehe Göttinger Bibelwerk NTD 8: Briefe

und Ökumenischer Taschenbuch-Kommentar zum Neuen Testament

 

Becker, Markus

Auswahlbibel

 

 

*[1964] Köln

 

Biographie:

Werbetexter

 

Schrieb den Text zur "Kölsche Bibel" - Herausgeber Ernst Lüttgau

 

Becker, Werner

NT

 

* 17.05.1904 Mönchengladbach

† 01.06.1981 Leipzig

 

Biographie:

 

Studium der Jurisprudenz in Freiburg, Berlin und Bonn, Promotion bei Carl Schmitt mit einer Arbeit über die "Staatslehre des Thomas Hobbes", dann Studium der kath. Theologie in Tübingen bei Karl Adam und Paul Simon, Studium am Institut Catholique in Paris, in Bonn und Bensberg, ab 1932 Priester in Aachen, 1933-1938 Studentenpfarrer und Dozent in Marburg, 1937 Entzug der Dozentur durch die Nationalsozialisten, 1930 Mitbegründer des Oratoriums Leipzig, ab 1930 Mitglied des ökumenischen Arbeistkreises, von 1939-1943 Studentenpfarrer in Leipzig, 1944 Kriegsfreiwilliger als Sanitätssoldat - damit entging er seiner Verhaftung durch die Gestapo, da er eine jüdische Studentin versteckt hatte. 1945 kurze russische Kriegsgefangenschaft, 1946-1961 wieder Studentenpfarrer in Leipzig, 1954 mit der Una-Sancta Arbeit im Bistum Meißen beauftragt, Lehrauftrag für Ökumene an der Theologischen Hochschule in Erfurt, 1961-1978 Konsultor im römischen "Sekretariat für die Einheit der Christen", 1981 in Leipzig verstorben. 

 

DAS NEUE TESTAMENT

Übersetzt von Fritz Tillmann

Kösel-Verlag München - 1962
901 Seiten
 

 

DAS NEUE TESTAMENT

Übersetzt von Fritz Tillmann

Kösel-Verlag München - 16.-37.Tsd. 1966
901 Seiten
 

 

Vorwort

Die Übersetzung des 1953 verstorbenen Bonner Bibeltheologen Fritz Tillmann erschien erstmals 1925 und ist inzwischen vielfach bewährt. In Zusammenarbeit mit dem Übersetzer wurde sie 1951 von Werner Becker durchgesehen und im Anmerkungsteil neu bearbeitet. In dieser neuen Gestalt erscheint sie seitdem als Lizenzausgabe im St.-Benno-Verlag, Leipzig, als die offizielle Übersetzung des Neuen Testaments für die ostdeutschen Bistümer. Im Auftrag des Kösel-Verlags wurde sie nun von dem Bearbeiter erneut durchgesehen, in der Übersetzung verbessert und in den Anmerkungen ergänzt. Die Übersetzung basiert auf dem griechischen Urtext, berücksichtigt aber auch den Text der Vulgata. Zum Verständnis notwendige Ergänzungen des Übersetzers sind in Klammern in den Text eingefügt, auf unsichere Handschriftenlesarten ist in den Anmerkungen hingewiesen. Die Erläuterungen wurden vom Herausgeber wesentlich erweitert unter Berücksichtigung der neueren Bibelwissenschaft. Am Fuß der Anmerkungen ist mit einem Stern (*) auf die liturgische Verwendung der Perikopen (und ihrer Parallelen) verwiesen, wobei jüngst abgeschaffte Feste in eckige Klammern gesetzt sind. Die Tabellen und das bibeltheologische Register wurden von Paul Hoffmann zusammengestellt.

Gottesname

 

 

 

Becker, Wilhard

Ps-Auswahl

 

* 14.06.1927 Neu-Isenburg

 

Biographie:


 

 

So nahe ist Gott - Psalmen
OnckenMiniBücher
Wuppertal Kassel: Oncken Verlag; 2. Auflage 1985

63 S.  8,5 x 6 cm   
ISBN 3-7893-7312-5

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.: Eule, Wilhelm: Zwei Jahrtausende Bibelbuch, S.112

 

Beham, Sebald

Auswahl-Bibel

 

* 1500 Nürnberg

† 22.11.1550 Frankfurt am Main
 

Holzschnitte zu Luther

 

Biographie:

 

 

 

Die Geschichten der Bibel
Hamburg: Claassen Verlag -1952
394 S.  

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.: Eule, Wilhelm: Zwei Jahrtausende Bibelbuch, S.112

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, S.72, Nr.32,

Pierers Konversations-Lexikon, Band 2, (1889), Sp.726

Christine Reents / Christoph Melchior: Die Geschichte der Kinder- und Schulbibel. S.77-80, 82, 610, 612f., 631

 

Beheim, Matthias von

Matthäus

 

*

 

Des Matthias von Beheim Evangelienbuch in mitteldeutscher Sprache, 1343

Herausgegeben von Reinhold Bechstein

Leipzig.: T.O. Weigel - 1867

LXXX, 336 S.  - PDF

 

 

Bartsch, Karl, „Beheim, Matthias von“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 2 (1875), S. 280 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd100953433.html?anchor=adb

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Beheim-Schwarzbach, Martin

Auswahl-Bibel

* 27.04.1900 London

† 07.05.1985 Hamburg

 

Biographie:

 

Martin Beheim-Schwarzbach wurde als Sohn deutscher, aber britisch naturalisierter Eltern – der aus Würzburg stammende Vater Bruno war ein weltreisender Augenarzt – auf einem Schiff im Londoner Hafen geboren. Nach der Scheidung 1904 siedelte die Mutter Carola (geb. Stockmar) nach Hamburg über und heiratete dort den verwitweten hanseatischen Großkaufmann Eduard Hernsheim. Nach dem Tod seiner geliebten Mutter 1907 heiratete der Stiefvater die Tante, sodass insgesamt vier Kinder von drei verschiedenen Müttern und Vätern in einer Familie zusammen aufwuchsen. Der Stiefvater starb 1916. Martins um zehn Jahre älterer Bruder Maximilian (der sich später Hans Stockmar nannte) war beim Vater geblieben bzw. besuchte ein Internat; die beiden Brüder lernten sich erst später richtig kennen. Das Realgymnasium schloss Martin 1918 mit dem Notabitur ab, weil er trotz britischer Nationalität noch bis Kriegsende zum Militärdienst eingezogen wurde. Da Mittel zum Studium fehlten, machte er eine kaufmännische Lehre in einer Hamburger Holzhandlung und schlug sich als kaufmännischer Angestellter, Imker, Reisevertreter für Rechenmaschinen und schließlich als Redakteur durch. 1924 heiratete er Hedwig Regling, die Schwester seiner Schwägerin. Bereits mit Anfang 20 begann sich Martin Beheim- Schwarzbach („MBS“, wie er sich selbst nannte) schriftstellerisch zu betätigen; ab 1934 lebte er mehr schlecht als recht davon. 1924 erschienen ein erster Gedichtband sowie die Erzählung „Kreuzigung“. Es folgten Novellen und Erzählungen, Romane (u.a. Die Michaelskinder), Gedichte, Nacherzählungen, Lebensbilder (Novalis, Paulus, Knut Hamsun, Christian Morgenstern) und Essays. Daneben war er auch als Übersetzer aus dem Englischen tätig (u.a. Vom Winde verweht von Margaret Mitchell, Hamburg 1937). Aus seiner Leidenschaft für das Schachspiel ging u.a. „Knaurs Schachbuch“ hervor, sein wohl bekanntestes Buch. Mitte 1939 ging MBS als Emigrant nach London, in seine Geburtsstadt. Dort arbeitete er anfangs in der Rüstungsindustrie und zuletzt beim Rundfunk für die britische Verteidigungspropaganda. 1946 kehrte er als Offizier der britischen Control Commission nach Deutschland zurück und schrieb als solcher ab 1948 im Feuilleton der Hamburger Zeitung „Die Welt“. Ab 1950 lebte MBS in Hamburg als freier Schriftsteller, vor allen Dingen von Aufträgen für Rundfunk und Presse und von Übersetzungen. MBS gehörte zu den 16 Autoren, die sich am 4. Dezember 1951 in Darmstadt zur Gründung des Deutschen PEN-Zentrums (Bundesrepublik) trafen, er war Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und der Freien Akademie der Künste in Hamburg (1964 Vorsitzender der Literaturklasse) und erhielt 1964 als erster Preisträger den Alexander-Zinn-Literaturpreis vom Hamburger Senat. Er pflegte Kontakte zu verschiedenen Schriftstellern, u.a. zu Hermann Hesse, Thomas Mann, Joachim Maass, Richard Friedenthal und Siegfried Lenz. Die Anthroposophie lernte MBS Anfang der 20er-Jahre vermutlich durch seinen Bruder Hans Stockmar kennen. 1926 wurde er Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft, später auch der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft. In den Jahren 1928 bis 1943 veröffentlichte er verschiedentlich in anthroposophischen Zeitschriften, insbesondere in „Anthroposophie“ und „Das Goetheanum“. In Letzterem erschienen auch wieder zwischen 1968 und 1976 kleinere Arbeiten und Gedichte von ihm. Durch Otto Fränkl-Lundborg wurden hier während 44 Jahren die meisten seiner Werke sehr eingehend gewürdigt. MBS’ ganze Liebe galt – neben der zur Sprache – dem Erzählen, „und zwar einem Fabulieren und zweckfreien Erzählen ohne ,Engagement’“ (Schatzinseln - Zauberberge). „Ich wollte eine seelische Welt hinstellen, die einfühlbar und betretbar und bewohnbar ist“, in der weder Abstraktionen noch Schlussfolgerungen „als Wegweiser und Warnungstafeln im Raum stehen und die Landschaft stören.“ (Über die Michaelskinder) In der epischen Dichtkunst sah er einen „gewaltigen Mittler zwischen Geist und Leben“ (Die Dreieinigkeit der Kunst), Esoterik und Sachlichkeit. Er blieb – auch sich selbst gegenüber – stets unmittelbar, z.T. naiv, gelegentlich ironisch brechend, immer allgemein menschlich. Manches erscheint fantastisch oder skurril; oftmals waltet ein melancholisch-abgründiges Element in seinen Erzählungen. Zum 60. Geburtstag von MBS schrieb sein Schriftstellerkollege und Freund Joachim Maass: „Und ist nicht sein visionäres Gottsuchertum (…) eine Art nicht etwa historisierender, sondern eingeborener Mittelalterlichkeit? Dabei ist so gar nichts Rückwärtsgewandtes in diesem Menschen (…), mit allen ursprünglichen Schauern und Erschütterungen übersinnlichen Erlebens tritt in diesem Mann und seinem Werk etwas Seelisch-Geistiges vor uns hin, wonach in unserer Gottverlassenheit ein heimlicher Durst uns quält.“ (in der „Zeit“, April 1960) Mit solcher Erzählkunst wollte er auch seiner „Lieblingsaufgabe“ nachkommen: „am Bau der Brücken zwischen hüben und drüben, zwischen Anthroposophie und der großen hafenlosen Geistigkeit mitzuhelfen, denn es mangelt an solchen“. (Über die Michaelskinder) Diese Mithilfe war für MBS mit Leiderfahrungen verbunden. Bereits in einem im Sommer 1930 in „Anthroposophie“ erschienen Essay forderte er dazu auf, „der Gefahr der seelischen Abschnürung vom großen Außerhalb zu begegnen“. Es ist von Mitgliedern der Anthroposophische Gesellschaft die Rede, „die das Verständnis für alles, was außerhalb von ihr vorgeht, immer mehr verlieren, ja die häufig überhaupt nicht mehr die Fähigkeit besitzen, mit Menschen umzugehen, die keine Gesinnungsgenossen sind“. Die „intime, verstehende, durchschauende Verbindung mit dem großen Reservoir der nicht anthroposophischen Menschheit“ war für MBS ein „seelisches Postulat“, dessen „Vernachlässigung sich bitter rächt (…)“. – Sicherlich waren es auch entsprechende Erlebnisse, die MBS nach dem Zweiten Weltkrieg stärkere Distanz halten ließen. An der anthroposophischen Arbeit nahm er kaum noch teil, pflegte aber noch Kontakte zu einigen führenden anthroposophischen Persönlichkeiten, so zu Hermann Poppelbaum, Friedrich Hiebel oder Johannes Hemleben. Mit Rudolf Steiner beschäftigte er sich wohl auch weiterhin immer wieder. Doch bereitete ihm dessen Sprache zunehmende Schwierigkeiten. Auch die unkonkrete, sich in Chiffren auflösende Sprache neuerer Dichtungen lehnte er ab. „Die Verdammung und Verwerfung jeglicher Formen, welche bisher, wenn auch unter wechselnden Gesetzen, den Begriff Kunst unlösbar begleiteten, war nur ein harmloser Anfang. Heute ist die Formlosigkeit Vorschrift (...)“ (Die Gegensätze berühren sich, 1969). Und immer wieder wehrt er sich dagegen, dass der Dichtung oder der Kunst überhaupt „Aufgaben“ zugewiesen werden, dass sie „Engagement“ zeigen müsse für oder gegen etwas (z.B. gegen den Vietnam-Krieg). Doch auch seine eigene Sprache veränderte sich. Während die frühen Erzählungen oft epische Länge besitzen und eine Vielfalt von Motiven lebendig und fantasievoll miteinander verbinden, werden sie nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlich knapper und konzentrierter. Die Sprache ist nun nüchtern und distanziert, häufiger ironisch gebrochen und die Bilder bekommen gelegentlich symbolischen Charakter. Die Texte erscheinen so einerseits gereifter, andererseits aber auch in sich abgeschlossener; der Leser wird nicht mehr so unmittelbar in sie hineingezogen. Es überwiegt der sachlich-kühle und letztlich pessimistische Blick. MBS war ein echtes Kind des 20. Jahrhunderts, mit dem er, im Jahre 1900 geboren, buchstäblich groß geworden ist. Aus einer kindlichen Hinwendung an die Nachtseite des Lebens, aus dem frühen Blick „in die Abgründe der Welt“, aus dem fantasievollen Umgang mit innerer Einsamkeit und Furcht, dem „zweiten Gesicht des Kindes“, schöpfte er Mut, Glaube und Zuversicht. Das Weltgeschehen in den 30er- und 40er-Jahren hinterließ seine Spuren. Das im guten Sinne Alte, das bis dahin noch mehr oder weniger trug, war zerstört. Die in seinem Rahmen errungenen Aufbruchkräfte hatten noch keine ausreichende Kraft gewonnen, dem furchtbaren Geschehen etwas entgegenzusetzen. MBS war genügend Realist, dies wahrzunehmen und wich diesem neuen Lebensgefühl, das nun auch seine eigene Kunst prägte, nicht aus. Es bot nicht mehr unmittelbar eine „humane Heimat“ für die Seele; der Zusammenhalt zwischen sinnlicher, seelischer und geistiger Existenz trug nicht mehr. Doch konnte er die bewährten Formen, in die sich ursprünglich sein neues Streben noch ergossen hatte, nicht verlassen, wollte das Zerbrechen dieser Formen nicht mit vollziehen. Was ihn in dieser Resignation bis zum Schluss trug, war sein Humor, der ihn nie verließ.

 

Beheim-Schwarzbach, Martin

Die Geschichten der Bibel

Hamburg: Claassen Verlag; 1952;
394 S.  

Vorwort

 

Gottesname

Jahwe, Herr
Seite 23:

Gott Jahwe, von der Ordnung der Elohim, erwählte sich Abram und sprach zu ihm: ......

 

 

Behm, Johannes

 Kommentar Offenbarung

 

* 06.06.1883 Doberan (Mecklenburg-Schwerin)

† 13.10.1948 Berlin-Zehlendorf

 

Biographie:

 

Johannes Martin Behm. 1892-1901 Gymnasium Parchim, Güstrow und Doberan, Studium der ev. Theologie SS 1901 Erlangen, WS 1902/03 Rostock, 27. Sept. 1905 1. theol. Examen, 1. Jan. 1908 Repetent für Neutestamentliche Exegese an der UNI Erlangen, 4. April 1909 2. theol. Examen, 25. Febr. 1911 Lic. theol. Erlangen, 26. Juni 1912 Habilitation für Neutestamentliche Theologie Erlangen, 16. Aug. 1912 zugleich Privatdozent für Neutestamentliche Theologie, 1. Nov. 1913 Inspektor am akademischen Graf-Setlindsky-Johanneum und zugleich Privatdozent in Breslau, 1914-1918 Kriegsdienst, 1916 ao. Prof. in Königsberg, 1920 o. Prof., Dez. 1920 Dr. theol. h.c. in Königsberg, 1923 o. Prof. für Neutestamentliche Wissenschaften in Göttingen, 1930/31 Rektor, 1. April 1935 o. Prof. für Kirchen- und Dogmengeschichte in Berlin, 1945 Entlassung durch die Militärregierung.

 

 

siehe Göttinger Bibelwerk NTD 11: Die Offenbarung Johannes

Das Neue Testament Deutsch
11.Band: Die Offenbarung des Johannes  

Vorwort

 

Gottesname

Offenbarung 1:4

Sieben Hauptgötter (Sonne, Mond und fünf Planeten) verehrten die Anhänger der babylonischen Gestirnreligion, deren Woche von sieben je einem Gotte geweihten Tagen noch heute in der abendländischen Kulturwelt nachwirkt; monot heißtischer stellt sich die Lehre Zarathustras in sieben unvertrennlichen göttlichen Wesen, Ahura Mazda und seinen unsterblichen Heiligen" (Amesha Spenta), die Gottheit dar; in den sieben Erzengeln des Judentums (vgl. Tob.12, 5) findet man die sieben babylonischen Götter als Untergebene Jahwes wieder.

 

 

Behmer, Marcus Michael Douglas

 

* 01.10.1879 Weimar

† 12.09.1958 Berlin

 

Biographie:

 

 

 

Radierungen zur Lutherbibel „Der Prophet Jona“ 1930 

 

Behrmann, Georg

 

* 15.11.1846 Hamburg

† 10.07.1911 Hamburg

 

Biographie:

 

 

siehe Handkommentar Zum Alten Testament

 

Beilner, Wolfgang

 

* 08.02.1931

 

Biographie:

http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Wolfgang_Beilner

siehe Einheitsübersetzung

 

Belser, Johannes von

 

 

* 30.10.1850 Villingendorf bei Rottweil (Württemberg)

† 20.10.1916 Villingendorf

 

Biographie:

 

 

 

 

Johannesevangelium
Übers. + erkl. von Johannes Belser
Freiburg - 1905
XIII, 76 S.  

 

Die Apostelgeschichte
Wien - 1905
339 S.  

Kurzgefasster wissenschaftlicher Kommentar zu den Heiligen Schriften des NT III, 1.Hälfte

 

Paulus: Epheserbrief
Übers. + erkl. von Johannes Belser
Freiburg - 1908
VI, 09 S.  

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Bemeroder Kinderbibel

Auswahlbibel

Die Bemeroder Kinderbibel-CD umfasst 380 Bild- und Textseiten, die die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Am Sandberge im Jahr der Bibel 2003 gemalt und gestaltet haben.
Ergänzt werden sie durch Texte von Frau Finger und Pastor Teichmann.

Bemeroder Kinderbibel
Altes und Neues Testament in Bildern
gezeichnet von Schülern und Schülerinnen der Grundschule Am Sandberge in Hannover und begleitet von der Ev.-luth. St. Johannis-Kirchengemeinde Bemerode

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Literatur:

Landgraf, Michael: Kinderbibel, S.76

 

Benckert, Heinrich

 

 

* 05.09.1907 Berlin

† 13.05.1968 Rostock

 

Biographie:

 

 

schrieb Erklärungen zur Lutherbibel 1967 

 

Benda, Andreas

Auswahlbibel

 

*

 

Biographie:

 

Andreas Benda (Pseudonym), verheiratet, zwei erwachsene Kinder. Ende des Kriegs geboren. Weiß noch, was ausgebombte Wohnungen, einfachstes Leben und prügelnde Lehrer bedeuten. Dankbar aber für das "Glück der späten Geburt", für Jahrzehnte ohne Krieg und Hunger. Als Jugendlicher Hinwendung zum christlichen Glauben. Seitdem unterwegs. Mitarbeit in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit. Von der Natur begeistert. Beruflich im Verlagsbereich als Werbegrafiker, Lektor und Hersteller tätig. Gelegentlich Geschichtenerzähler und Autor.

 

Benda, Andreas

Adam und Eva
Text von Andreas Benda
Brunnen Klappenfenster Bücher
Gießen: Brunnen Verlag - 1998 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Benedikt Bibel

Vollbibel

* 16.04.1927 Markl (bürgerlich Joseph Alois Ratzinger)

 

Biographie:

 

 

 

Text: Herders Bibelkommentar

Die Benedikt Bibel

Zum Festtag des Heiligen Benedikt gewidmet Papst Benedikt XVI- im Jahr seines 80. Geburtstages
Die Bibel - Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Bundes - Vollständige deutsche Ausgabe;
Freiburg Basel Wien: Herder; 2007;
16, 1365 S.  

 

Vorwort

Dieser Ausgabe liegt die deutsche Übersetzung aus Herders Bibelkommentar und aus dem "Psalmenbuch", herausgegeben von den Benediktinern der Erzabtei Beuron, zugrunde. Deren Texte wurden für die Ausgabe 1966 in Abstimmung mit der Jerusalemer Bibel (La Samte Bible, traduite  en français sous la direction de l´Ecole Biblique de Jérusalem) revidiert.

Die Übersetzung wurde für die vorliegende Ausgabe von Dr. Johannes Franzkowiak revidiert; die Schreibweise der biblischen Namen folgt den „Loccumer Richtlinien"; den Anhang redigierte Dr. Bruno Steimer. 

Gottesname

Herr, Jahwe (Exodus 6:3)

 

 

Benesch, Kurt

Auswahlbibel

* 15.05.1926 Wien
† 20.01.2008 Wien

 

Biographie:

 

 

 

366 Bibelgeschichten für Kinder von Kurt Benesch mit herrlichen Illustrationen von Chris Rothero

Wien: Bildbuch Verlag GmbH - 1988

o.Seitenzahl

Vorwort

 

Gottesname

Geschichte Nummer 44:

"Sag dem Volk Israel, Jahwe, der Gott eurer Väter, will, daß ich euch in das verheißene Land führe." Jahwe aber heißt: Ich bin der, der da ist

 

 

Bengel, Johann Albrecht

NT

evangelisch

* 24.06.1687 Winnende

† 02.11.1752 Alpirsbach, Stuttgart

 

1703 in Tübingen studiert;

1704 Mag. phil.

seit 1713 Klosterpräzeptor (=Professor) zu Denkendorf,

1734 Griechische Bibelübersetzung

1741 Probst und Pfarrer in Herbrechtingen,

zugleich als fürstlicher Rat Mitglied der politischen Landesstände
Württembergs,

1749 Prälat des Klosters Arpirsbach und Konsistorialrat mit dem Wohnsitz in Stuttgart.

1736 Evangeliumsharmonie

 

 

Biographie:

 

 

 

Johann Albrecht Bengels Richtige Harmonie Der Vier Evangelisten, Da Die Geschichte, Wercke und Reden JEsu Christi unsers HErrn, in ihrer geziemend natürlichen Ordnung zur Befestigung der Wahrheit, wie auch zur Ubung und Erbauung in der Gottseeligkeit vorgestellet werden: Samt einer Vorrede / Darinnen so wohl von dieser, als auch sonsten des Verfassers bißherig= und ruckständiger Arbeit im Neuen Testament, eine nachricht, Vertheydigung und Erklärung begriffen ist
Tubjngen: Verlegts Christoph Heinrich Berger - 1736
390 S.

Das Neue Testament zum Wachsthum in der Gnade und der Erkänntniß des Herrn Jesu Christi nach dem revidirten Grundtext übersetzt und mit dienlichen Anmerkungen begleitet von D. Johann Albrecht Bengel.
Stutgart, bey Johann Benedict Metzler. 1753 

1016 S.          8°

 

Download

 

Das Neue Testament zum Wachsthum in der Gnade und der Erkänntniß des Herrn Jesu Christi nach dem revidirten Grundtext übersetzt und mit dienlichen Anmerkungen begleitet von D. Johann Albrecht Bengel.
Stutgart, bey Johann Benedict Metzler. 2. Aufl. 1769   

LX, 1054 S.

 

Stutgart, bey Johann Benedict Metzler. 2. Auflage 1781 ???
Maße: 12,5x19,5cm;
4 S. (Anmerkungen); 776 S. NT-Text

 

Ausgabe 1781

 

GNOMON
Auslegung des Neuen Testamentes in fortlaufenden Anmerkungen, Deutsch von C. F. Werner
7. Aufl.1960, 958 S.
J.F. Steinkopf Verlag Stuttgart
(unveränderter Nachdruck der dritten Aufl.1876)

Band I:   Evangelien und Apostelgeschichte (Seite 1-748)   

Band II, Teil 1:   Briefe und Offenbarung (Seite 1-506)        

Band II, Teil 2:   Briefe und Offenbarung (Seite 507-958)    

 

 

Vorwort

 

Gottesname

Offb.: 1,4, 8; 11, 17; 19:1

 

Offb. 1:4

Johannes den sieben Gemeinden in Asia: Gnade sey mit euch und Fride von dem, der da ist, und der da war, und der da kommt 4), und von den sieben Geistern die da sind vor seinem Stuhl,

Fußnote 4)

Ist eine Umschreibung des großen Namens, welchen der lebendige Gott bei den Hebräern geführt hat. Jehi heißt: er wird seyn oder er kommt; Hovaeh heißt: er ist; havah; er war; aus diesen drei Wörtern ist auf das Künstlichste zusammengesetzt der Name Jehovah. - Er ist´s gar. Mit dieser Benennung Gottes hat eine Aehnlichkeit, 1. die Beschreibung Jesu Christi, V.18 und V.6.7. "ich bin der Lebendige ec. 2. Der Inhalt des Buchs, V. 19, was du gesehen hast, was ist, und was geschehen soll; 3. die entgegengesetzte Beschreibung des Thiers: es war, und ist nicht, und wird zugegen seyn, 17.8.; und Babylons: 18, 8. Ich habe mich gesetzt etc.

Briefmarke - Bengel 1687 - 1752

Michel.Nr.1324 Ausgabedatum 05.05.1987

Das Neue Testament übersetzt und mit Anmerkungen versehen  von Johann Albrecht Bengel

Neuenhausen- Stuttgart: Hänssler- Verlag - 1974
627 S.        20,5 x 14 cm   

 

Offenbarung mit Erklärungen
Frankfurt und Leipzig
1740

Vorwort

 

Gottesname

Anmerkung: Offenbarung 19:1

Darnach hörete ich eine Stimme großer Schaaren im Himmel, sie Sprachen: Halleluja; Heil und Preis, Ehre und Kraft sei Gott, unserem Herrn!

Fußnote:

Dieser Ausruf ist von großer Wichtigkeit, wir haben demnach etwas Mehreres davon zu melden.

  1.  Im hebräischen ist das Hallelu Jah aus (Hallelu (Lobet) und Jah (den Herrn) zusammengesetzt.

  2. Der Name Jah kommt vor in den Lobgesängen des Alten Testaments. 2 Mos.15, . Jes.38, 1.Ps.118, . 14. 17. 18. 19. und sonst hin und wieder, besonders eben bei diesem Hallelujah, das im Neuen Testament die Offenbarung allein in diesem einzigen Abschnitt viermal anführt.

  3. Einige leiten den Namen Jah von dem Zeitwort Jaah her, und erklären es von der göttlichen Wohlanständigkeit; aber wie die Meisten erkennen, so wird durch diesen Namen vielmehr der, der da ist, bezeichnet.

  4.  Daß der Name Jah nicht aus dem Namen Jehovah abgekürzt sey, erhellet daraus, weil das Wort Jehovah viel öfter gebraucht wird, als das Wort Jah, und weil je und je beide mit einander verbunden werden.

  5.  Als Gott durch Mosen sich Jehovah zu nennen befahl, so wurde alsobald nach dem Auszug aus Ägypten auch der Name Jah in dem Lobgesang Mosis eingeführt, 2 Mos. 15, .; wo der Herr aus dem gegenwärtigsten Gefühl des heilsamsten göttlichen Werks Jah (oder der ist) genennet wird. Mit Mosis Lobgesang stimmt Jesajas überein, 12, . 26, .; und in beiden Stellen ermahnet Jesajas zugleich zum Vertrauen auf's Zukünftige; darum nennt er den Herrn Jehovah und Jah Jehovah, und belehret uns eben dadurch von dem Unterschied dieser beiden Benennungen.

  6. Jah wird Gott genannt, weil er ist; Jehovah, weil er seyn wird, und ist und war. Jah Jehovah heißt, weil er z.B. in dem Lobgesang des Jesajas, gepriesen wird, wie er sich als den gegenwärtigen Gott im werk selbst erwiesen hat, und zugleich mit aller Zuversicht für den erklärt wird, der sich auch in Zukunft also erweisen werde. Der Name Jehovah gieng aller meist zu den Zeiten im Schwang, da sich die Verheißungen zur Erfüllung neigten; der Name Jah ist allen durch gegenwärtige Hülfe erfreuten, und mithin vornehmlich den letzten Zeiten angemessen. So zieht sich die erwägung der künftigen Zeit, wie auch der vormaligen (Jer.23, .) in die gegenwärtige zusammen; und weil zuvor gesagt worden war: der ist und der war und der kommt, so heißt es hernach: der ist und der war und endlich der ist.

  7.  Diesem Lobgesang, Off.19, steht also das Hallelujah, und in demselben der Name Jah ungemein wohl an.

  8.  Man rühmt hin und wieder die Bemerkung des Rabbi Kimchi, daß das Halelujah, welches in den Psalmen 24 mal erschallet, erstmals bei dem Untergang der Sünder und Gottlosen sich hören lasse, Ps.104, 5. Vrgl. Spr.11, 0. Wenn nun die große Hure, die Verderberin der Erde, verurt heißt, und der Sündenmensch, der Sohn des Verderbens, der Gottlose, auf dem Sprung seyn wird (2Thess.2, . Jes.11, .). da wird in dem Himmel das Hallelujah mit neuer Macht erschallen.

Lit.:
Herzog,
Band 2, S.56-66; Härle / Wagner: Theologenlexikon, S. 30f.;
Weber, Kurt - Bibelübersetzungen unter der Lupe, S.99-101;
Haug, Bengel und die Bibel, (Vortrag von Landesbishof D. Dr. Haug beim Jahresfest der Privileg. Württ. Bibelanstalt am Reformationsfest, Sonntag, 2.November 1952;
Ringwald, Alfred: Menschen vor Gott, Bd. 1, S.386-387;
Hehl, Werner: Johann Albrecht Bengel. Leben und Werk; Stuttgart: Quell Verlag; 1.Aufl.1987; Erb - Die Wolke der Zeugen, Bd.1, S.342-347
Pierers Konversations-Lexikon, Band 2, (1889), Sp.830

Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 2.Bd, E 1314, E 1324;

Doering, Heinrich: Die gelehrten Theologen in Deutschland im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Band 1, S.64-69

Bertsch, Lothar: Johann Albrecht Bengel - Ein Leben für Bibel und Wahrheit. Seine Lebensgeschichte; Holzgerlingen: Hänssler Verlag; 2002

 

Bentley, Thomas

Kommentar: Kolosserbrief

 

*
 

Biographie:

 

Thomas Bentley stammt aus Belfast, Irland, lebt und arbeitet aber seit 27 Jahren in Malaysia. Er unternimmt als Bibellehrer ausgedehnte Reisen um den Gläubigen mit dem Wort Gottes zu dienen und um das Evangelium zu verkündigen.

 

Siehe CV-Kommentar-Reihe Neues Testament 10: Kolosserbrief

 

Benzinger, Immanuel

 

 

* 14.07.1912 München

 

Biographie:

 

Josef Benzinger (Pseudonym J.B. Job) promovierte 1939 zum Dr. med. in München und lebte dort als Arzt. 1968 promovierte zum Dr. phil. München mit Invectiva in Romam, Romkritik im Mittelalter vom 9. bis zum 12. Jahrhundert. Lübeck/ Hamburg 1968. 1970 erschien von ihm folgende Schrift: Zum Wesen und zu den Formen von Kommunikation und Publizistik im Mittelalter. Eine bibliographische und methodologische Studie. In: Publizistik 15 (1970) S. 295-318.

 

Er verfasste folgende Schriften: Die bairische Bibel 1939; Die geschichtliche Entwicklung der Hauttransplantation 1939; Die bayrische Bibel 1956; Unsere lieben Heiligen als Nothelfer und Fürsprech bey Feuersprunst und Wassersnot / Seuchen und allerley Pestilenzen / bey Trübsal und Wehdam in Stuben und Stall / in Wald und Wiesen, 1941; Probate Kuren oder Der kommode Hausbader. Ein Sackbüchlein alter Weisheit von absonderlichem Nutzen für jung und alt, 1942; Altbairischer Lebtag 1947; Jahrein - Jahraus Traktätchen-Brevier für Hof und Haus ... 1947; Schütze dich vor Falschspielern. Aufklärungen über Falschspiel. Falschspielerlexikon, 1954; Raritäten aus Baiern. Eine Sammlung von merkwürdigen Pfennigen, wundertätigen Kreuzlein und kuriosen Galanterieamuletten, 1956. Weiteres ist über ihn nicht bekannt. (Wer etwas über ihn ab dem Zeitraum von ca. 1968/1970 weiß, der möge sich bitte beim Betreiber dieser Seite melden)

 

 

 

siehe Kurzer Handkommentar zum AT

 

Benzinger, Josef

Freie Übersetzung

 

* 14.07.1912 München

 

Biographie:

 

Karl Josef Benzinger (Pseudonym J.B. Job) promovierte 1939 zum Dr. med. in  München und lebte als Arzt dort, 1968 promovierte zum Dr. phil. München. Weiteres ist nicht bekannt

 

 

Die bairische Bibel
Holzschnitte, Zeichnungen und Buchschmuck von Hans Jörg Schuster [1910-2001]
Erfurt: Gedr. Richters Verlagsanstalt  - [ohne Jahr]

192 S. ill.  

 

Die bairische Bibel
Sechzehn Original-Holzschnitte von Jörg Schuster

Herrsching: Zaunkönigverlag - 1956

96 S. 16 Abb. 25 x 20 cm  

 

Adam und Eva      -      Arche Noah     -     Turm von Babel

 

Geburt der Eva       -        Sündenfall        -        Arche Noah

Vorwort

 

Gottesname

Herr, Herrgott

 

 

Bergdolt, Johannes

Kommentar, Hesekiel

 

* 12.10.1884 Ansbach

† 21.11.1957 Würzburg

 

Biographie:

 

Dr. theol. Johannes Berdolt war Theologe, Lehrer, Jugenderzieher, Religionslehrer, Leiter der Oberschule in Uffenheim, Mitglied des Frankenbundes sowie Forscher und Schriftsteller auf dem Gebiet der Kirchen- und Heimatgeschichte. Er wurde 1908 ordiniert, war dann Pfarrer in Affalterthal, Windsheim und Würzburg von 1913-1923, Gymnasiallehrer (Studienrat) in Würzburg ab 1923, Studienprofessor dort ab 1927, Amtsaushilfe als Pfarrer in Mönchsondheim ab 1947.

 

Stuttgarter Bibelhefte

Hesekiel

von Johannes Bergdolt
Quell-Verlag Stuttgart
  -
1957
96 Seiten  

 

 

 

siehe Stuttgarter Bibelhefte. Hesekiel

Vorwort

 

Gottesname

 

Berger, Klaus - Nord, Christiane

NT

 

 

* 25.11.1940 Hildesheim

 

 

Biographie:
 

 

verheiratete mit Christiane Nord:


 
 

 

siehe auch Göttinger Bibelwerk NTD Textreihe Band 1

 

Berger, Klaus - Nord, Christiane - NT

Das Neue Testament und frühchristliche Schriften / übersetzt und kommentiert von Klaus Berger und Christiane Nord
Frankfurt a.M: Insel, 1999
1373 S.
ISBN 3-458-16970-9   

 

INHALT

 Seite

Zur Anordnung,

 

Übersetzung und Kommentierung

 

Historischer, religionsgeschichtlicher, theologischer

 

und übersetzungswissenschaftlicher Überblick

11

Die Textgrundlage

12

Der Umfang der Schriften

12

Der unersetzliche Wert des Kanons

13

Die Abfolge der Schriften

15

Zur Art der Übersetzung

17

Zur übersetzungstheoretischen Grundlage

17

Verstandene Fremdheit

22

Die Bibel als etwas Fremdes

24

Thesen und Gegenthesen zur Übersetzungsmethode

28

 

 

Das neue Testament und frühchristliche Schriften

 

Zweiter Johannesbrief • 50 n. Chr.

35

Dritter Johannesbrief • 50 n. Chr.

38

Paulus: Erster Thessalonicherbrief • 50 n. Chr.

40

Zweiter Thessalonicherbrief • 50 n. Chr.

48

Erster Petrusbrief • 50-55 n. Chr.

53

Erster Johannesbrief • 55 n. Chr.

63

Jakobusbrief• 55 n. Chr.

73

Paulus: Erster Korintherbrief • 55 n. Chr.

81

Paulus: Zweiter Korintherbrief • 55/56 n.Chr.

113

Paulus: Galaterbrief • 56 n. Chr.

134

Paulus: Römerbrief • 56 n. Chr.

148

Hebräerbrief • 56 n. Chr.

182

Paulus: Philipperbrief • 56-58 n. Chr.

205

Epheserbrief • 60 n. Chr. .

212

Kolosserbrief • 60 n. Chr.

222

Barnabasbrief • 60 n. Chr.

235

Paulus: Philemonbrief • 61 n. Chr.

264

Logienquelle (Q) • 60/65 n. Chr.

267

Papyrus Oxyrhynchos 840 • 60/65 n. Chr.

299

Papyrus Oxyrhynchos 122.4 • 60/65 n. Chr.

301

Didache • 60/65 n. Chr.

302

Fajjum-Fragment • 60/65 n. Chr. .

312

Evangelium nach Johannes • 68/69 n. Chr.

313

Offenbarung des Johannes • 68/69 n. Chr.

360

Fragment Joh 7,53-8,11 • vor 70 n.Chr.

389

Evangelium nach Markus • vor 70 n. Chr.

390

Evangelium nach Lukas • 65-71 n.Chr.

435

Apostelgeschichte • 65-71 n. Chr.

506

Evangelium nach Matthäus • 71 n. Chr.

569

Thomas-Evangelium • 70-80 n. Chr.

644

Papyrus Egerton 2 • 75 n. Chr.

670

Papyrus 11710 Berlin • 75 n. Chr.

672

Koptisches Fragment Straßburg • 75 n. Chr.

673

Sekundärer Markusschluß • 75 n. Chr.

674

Evangelium nach Petrus • 75 n. Chr.

675

Freer Logion • 75 n. Chr.

681

Judasbrief•75 n. Chr.

682

Clemens von Rom: Erster Klemensbrief • 75 n. Chr.

685

Zweiter Klemensbrief • 75 n. Chr.

723

Zweiter Petrusbrief • 75 n. Chr.

737

Erster Timotheusbrief • 75 n. Chr.

743

Zweiter Timotheusbrief • 75 n. Chr.

753

Titusbrief • 80 n. Chr.

760

Papyrus Cair[o]ensis • 90 n. Chr.

765

Anonymes Evangelienfragment aus den Acta Pauli 90 n.Chr.

766

Quadratus-Fragment • um 100 n. Chr.

768

Das Buch Elchesai • um no n. Chr.

769

Ignatius von Antiochien: 7 Briefe • 117 n. Chr.

775

Hermas: Der Hirt des Hermas • 120 n. Chr.

815

Polykarp von Smyrna: Zwei Briefe an die Philipper 130 n.Chr.

914

Geheimes Markus-Evangelium • 130 n. Chr.

924

»Unbekanntes Berliner Evangelium« • 130 n. Chr.

926

Oden Salomos•140 n. Chr.

933

Kerygma Petri • 140 n. Chr.

972

Hebräer-Evangelium • 140 n. Chr.

977

Nazaräer-Evangelium • 140 n. Chr.

980

Ebioniten-Evangelium • 140 n. Chr.

983

Ägypter-Evangelium • 140 n. Chr.

985

Epistula Apostolorum • 150 n. Chr.

987

Testimonium Veritatis • 150 n. Chr.

1019

Interpretation der Gnosis • 150 n. Chr.

1030

Brief an Rheginus • 150 n. Chr.

1041

Evangelium Veritatis • 150 n. Chr.

1048

Papias-Fragmente • 150 n. Chr.

1066

Evangelium des Philippus • 150 n. Chr. .

1079

Agrapha • i. bis 5. Jahrhundert

1112

Apokalypse Petri • 150 n. Chr.

1163

Brief an die Laodizener • 150 n. Chr.

1190

Dritter Brief an die Korinther • 150 n.Chr.

1192

Akten des Paulus • 150 n.Chr.

1195

Papyrus Hamburgensis • 300 n. Chr.

1212

Apokalypse des Paulus • 150 n. Chr.

1223

Akten des Petrus • 150 n. Chr.

1227

Diognetbrief • 160 n. Chr.

1247

Melito von Sardes: Passah-Homilie • 160 n. Chr.

1260

Prot-Evangelium des Jakobus • 160 n. Chr.

1279

Kindheitsevangelium des Thomas • 160 n. Chr.

1294

Evangelium nach Maria • 160 n. Chr.

1305

Markionitische Prologe zu Paulus • 180 n. Chr.

1310

Tatian, Evangelienharmonie • 180 n. Chr.

1313

Frühe christliche Interpolationen in frühjüdischen Schriften 2. Jahrhundert

1329

Das Tanzlied in den Acta Johannis • vor 200 n. Chr.

1349

Zwei alte Christus-Hymnen • vor 200 n. Chr.

1355

Das Hochzeitslied aus den Acta Thomae vor 200 n. Chr

1358

Abkürzungen

1363

Weiterführende Literatur

1369

Schriften des neutestamentlichen Kanons

1373

 

Vorwort

 

Gottesname

 Herr

 

 

Berges, Ulrich

 

* 1958 Münster

 

Biographie:

 

 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT)

 

Bergische Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 13.07.1814 in Elberfeld

20.05.1978: Die Bergische Bibelgesellschaft gibt sich den Namen: Evangelisches Bibelwerk im Rheinland

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig

Die Psalmen Davids.
Bergische Bibel=Gesellschaft
Elberfeld, Gedruckt bey Heinrich Büschle - 1815
192 S.
  

 

 

 

Die Bibel
oder die ganze Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments, nach der deutschen Übersetzung D. Martin Luthers
Elberfeld: Bergische Bibelgesellschaft - 6.Auflage 1905
Druck: R.L. Friederichs u. Comp. in Elberfeld
822, 281, [12] Seiten 11 Karten 
   

Vorwort

 

Gottesname

Herr; Spaltenüberschrift, S.53 [2. Mose 3] Jehova

Lit.:
Steiner, Robert:
150 Jahre Dienst an der Bibel, in: Die Bibel in der Welt Bd.7, S.26-52;
Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25; Brückmann, Hans: Bibelverbreitung im Rheinland; S.115;

Diederich, G.: Die Bergische Bibelgesellschaft 1814-1914 - Festschrift zur hundertjährigen Jubelfeier der Gesellschaft, am 15. und 16. Juli 1914; Elberfeld: Bergische Bibelgesellschaft, 61 Seiten

 

Gundert, W.: Geschichte der deutschen Bibelgesellschaften im 19. Jahrhundert. S.174-175:
Die Bergische Bibelgesellschaft hat gleich nach ihrer Gründung die Psalmen in 5000 Exemplaren in der Druckerei von Büschler drucken lassen. Dieser Psalter enthielt so viele Druckfehler, daß für die zweite Auflage im Vertrag mit der Druckerei ein Abzug von 1 Kreuzer für jeden Druckfehler vereinbart wurde. Entmutigt durch diesen Mißerfolg lehnte die Bibelgesellschaft Steinkopfs Angebot eines Druckkostenzuschusses für ein Neues Testament in einer Auflage von 10000 Exemplaren ab.

 

Bergmann, Paul

Auswahl-Bibel

 

* 03.12.1859 Blumberg (Sachsen)

† 04.03.1931 Dresden

 

Biographie:

 

 

Katholische Schulbibel bearbeitet von Paul Bergmann Dresden Bilder von Gerhard Fugel München
München: Verlag Ars sacra Josef Müller
1928                 362 S.        100 Reproduktionen       8°
  

Vorwort

 

Gottesname

 

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr. 91

Christine Reents / Christoph Melchior: Die Geschichte der Kinder- und Schulbibel. S.250, 253f., 362, 366, 370, 371-373, 376, 379,421

 

Beringer, Jacob

NT

 

* Mündelsheim

 

Biographie:

 

Er immatrikulierte sich am 15. Nov. 1505 in Freiburg und wurde um 1520 Domvikar in Speyer. Zu seiner Person sei das Buch von Petra Hörner empfohlen. Titel: Jakob Beringer. Evangelienharmonie.

Jakob Beringer, Vikar und Inhaber einer Viertelpfründe am Speyerer Dom, gab 1526 sein Neues Testament in Straßburg in Druck. 1529 erschien die zweite, 1532 die dritte Auflage. Statt die Evangelien in ihrer vierfachen Gestalt wiederzugeben, komponierte er eine Evangelienharmonie. Sie dokumentiert den Versuch, das seit dem 2. Jahrhundert diskutierte und immer noch unbewältigte Problem der Ähnlichkeiten und Widersprüche in den Evangelien zu lösen. Beringer sieht die Lösung in der Verflechtung ausgesprochen vieler Berichte der Evangelien und in der Zusammenstellung der Varianten. Die Evangelienharmonie wird hier erstmals allgemein zugänglich gemacht und in einer Ausgabe präsentiert, die nicht nur alle drei Auflagen berücksichtigt, sondern auch detailliert nachweist, dass die geläufige Behauptung, Beringer habe Luthers Übersetzung des Neuen Testaments übernommen, zu revidieren ist.

 

 

Heinrich Vogtherr d. Ä. und Schüler

Das nüw Testame(n)t kurtz | und gründlich in ein ordnung vnd text, die vier Euangelisten, mit schönen figur | en durch auß gefürt ... | volendet durch Jacobum Beringer Leviten
Straßburg: Johann Grüninger, 1526.       2°
218 Bl.            

 

Download (PDF):

 

64 blattgroße Holzschnitte von Heinrich Vogtherr d.Ä. und seiner Werkstatt

Er machte den Versuch den Text der 4 Evangelien zusammenzufassen (Evangelienharmonie). Den übrigen Text den Neuen Testaments hat er in der Übersetzung Martin Luthers wiedergegeben.

????? siehe Luther Straßburg Grüninger 1527, 1529, 1532

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit:
Landgraf, Michael:
Kinderbibel, S.12, 13

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr. 28

 

Berleburger Bibel

Vollbibel

Graf Casimir zu
Sayn-Wittgenstein-Berleburg

Siehe

 

An der Übersetzung und Kommentierung wirkten folgende Personen mit:

Johann Friedrich Haug, Graf Casimir, Ludwig Christof Schefer, Heinrich Horch(e), Johann Samuel Carl, Johann Christian Edelmann, Christoph Seebach und Victor Christoph Tuchtfeld.

 

Herzog, Band 2, Seite 80: 
Von unbekannt gebliebenen Verfassern, die sich nur einmal als wegen ihrer Heterodoxie vertriebene Geistliche anzeigen, verfaßt, ist das Werk zwischen 1726-39* in Berleburg im westfälischen Bezirk Arnsberg, am Sitz des der Richtung ergebenen Grafenhauses
Sahr=Witgenstein=Berleburg** erschienen.

Korrektur:
* der letzte und 8. Band erschien 1742

** es muss Sayn-Wittgenstein-Berleburg heißen.

 

siehe auch unter:

http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=424&id=020&tektId=7&klassId=1&suche=1&verzId=39

 

siehe auch unter F.J. Haug

Berleburger Bibel - 1856

 

Berleburger Bibel - 1859

Der Heiligen Schrifft Altes und Neues Testaments

Nach dem Grund=Text aufs neue übersehen und übersetzt: Nebst Einiger Erklärung des buchstäblichen Sinnes, Wie auch der fürnehmsten Fürbildern und Weissagungen von Christo und seinem Reiche.

Gedruckt zu Berlenburg im Jahr unsers Erlösers und Ursprungs der heiligen Schrift Jesu Christi 1726. Neue vollständige und nach dem Urtext unveränderte Ausgabe.
Erster Theil: Enthaltend die fünf Bücher Moseh
Stuttgart: Druck und Verlag von P.W. Quack, 1856;
XV, 1019 S.  

 

Der Heiligen Schrift fünfter Theil, oder des Neuen Testaments
erster Theil: nämlich, die vier Evangelisten Matthäus, Marcus, Lucas, Johannes. Nach dem Grund=Text aufs Neue übersehen, nebst der buchstäblichen und geheimen Erklärung, worin von dem im Fleisch erschienenen Gott-Menschen, Christo und seinem Reich, nach der innern und äußeren Haushaltung Gottes, gehandelt wird.
Gedruckt zu Berlenburg im Jahr der Menschwerdung Christi 1735.

Stuttgart: Druck und Verlag von P.W. Quack - 1859;

X, 1175 S.  

 

Der Heiligen Schrift siebenter Theil, oder des Neuen Testaments
Dritter Theil: mit dessen letzten Schriften als: der Spistel an die Hebräer, der epistel Jacobi, den zwei Episteln Petri, den drei Episten Johannis, der kurzen Epistel Judä, und dann der Offenbarung Johannis. Nach dem Grund=Text aufs Neue übersehen, nebst der buchstäblichen und geheimen Erklärung,
Gedruckt zu Berlenburg im Jahr der Menschwerdung Christi 1735.
Stuttgart: Druck und Verlag von P.W. Quack, 1861;
X, 1175 S.
  

Vorwort

 

Gottesname

Im Text: HErr, GOtt,

 

2.Mose 6:2,3:
„Ferner redete Gott zu Moseh und sprach zu ihm: Ich bin der HERR! Und bin erschienen dem Abraham / dem Isaac und dem Jacob / unter einem allgenugsamen Gott: aber mit meinem Namen JEHOVAH bin ich ihnen nicht kund worden."
In einer Fußnote heißt es: „Namen JEHOVAH . . . der abgesonderte Name / oder / der erklärte Name".
Außerdem erscheint Gottes persönlicher Name, Jehova, in Kommentaren zu 2.Mose 3:15 und 2. Mose 34:6.


Offenbarung 1:4:
Johannes den sieben Gemeinden, die in Asien sind. Gnade sey mit euch und Friede, von dem, der da ist, und der da war, und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind.
 

Von dem, der da ist) der da heißt der Sehende und sonst Jehova genannt wird, von dem Wesen aller Wesen, welches eben der ist,

 

Offenbarung 19:1:
UNd darnach hörte ich eine große Stimme vieles Volks im Himmel, das sprach: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Ehre und die Gewalt sey dem HErrn, unserem Gott!

 

Halleluja) heißt so viel als. Lobet Jah, den der da ist. Erstlich hat GOtt gegen Moses sich genannt, Ich werde es seyn, 2.Mose 3,14, hernach gewöhnlich Jehovah, das ist, der da ist und der da war und der da kommt. c. 1,4. In der siebenten Posaune wird er genannt der da ist und der da war, c.11,17.a) und c.16,5, weil in seiner Posaune die Zukunft selbst vollzogen wied. Endlich heißt in diesem Hallelu=Jah der HErr Jah, der da ist: da gleichsam das Vergangene und Zukünftige von dem Gegenwärtigen verschlungen wird.

 

Offenbarung 19:3:
Und sie sagten zum zweiten Mal: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in die Ewigkeit der Ewigkeiten.

 

Halleluja) Gelobt und abermal gelobt sey der HErr, eimal über das andere!

Lit.:
Herzog,
S.79f;
Der Wachtturm 15.02.2005, S.9;

Biblia, Das Buch der Bücher, Ausstellung Unna 31.10.-10.12.1989, S.105, 156;

Biblia, Das Buch der Bücher, Ausstellung Düsseldorf 20.09.-30.10.1992, S.108, 161;

 

Berlejung, Angelika

 

* 1961

 

Biographie:

 

 

siehe BasisBibel und Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT)

 

Berliner Theologenkreis

Lukas

 

 

siehe

 

Norbert Buske, Fritz Hempel, Ernst Gess, Kurt Zabel, Walther Borning

 

Sie fingen an fröhlich zu sein
Das Evangelium nach Lukas
Berlin: Cansteinische Bibelanstalt - 1958
124 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit:

 

Bernburger Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Wurde 1821 In Bernburg gegründet

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig

Lit.:
Diehl, Emil,
Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.26;

 

Bernfeld, Simon

AT

jüdisch

 

* 06.01.1860 Stanislau

† 1940 Berlin

 

Biographie:

 

 

 

 

 

 

Simon Bernfeld

 

1. Aufl. 1902
Ohne Angabe der Aufl. 1906
2. Aufl., 3. - 5. Tsd. 1909
3. Aufl. 1919
4. Aufl. 1927
6. Aufl. 1935

 

Die Heilige Schrift

Nach dem masoretischen Text neu übersetzt und erklärt nebst einer Einleitung

Berlin: S. Calvary & Co

1902 XXXVIII, 886 S.   

 

Die Heilige Schrift

Nach dem masoretischen Text neu übersetzt und erklärt nebst einer Einleitung

Frankfurt: J. Kauffmann Verlag

1906 XXXIV, 886 S.   

 

 

 

Die Heilige Schrift
Nach dem masoretischen Text neu übersetzt und erklärt nebst einer Einleitung
Frankfurt: J. Kauffmann Verlag
4. Aufl.1927,     XXXIV, 886 S.

Vorwort

Diese neue deutsche Bibelübersetzung hält sich streng an den überlieferten Text, wie ihn die Masora, die genaue Feststellung der heiligen Schrift durch die anerkannten Lehrer Israels. aufbewahrt und überliefert hat. ...

Gottesname

Herr, Gott

Einleitung in die heilige Schrift (Seite XXVI):

Zum Schluß halten wir es noch für nötig, einen wichtigen Punkt zu erwähnen. Es dürfte den meiste Lesern bekannt sein, dass der Name Gottes in der heiligen Schrift oft mit %&%* bezeichnet wird. Bereits in uralter Zeit trug man aus Scheu, diesen Namen auszusprechen; man sagte statt dessen einfach: „der Name“, welche Umschreibung schon die samaritanische Uebersetzung kennt. In späterer Zeit wurde es üblich, dafür „Adonai“ (Herr) auszusprechen. Davor weiß schon die Septuaginta, die überall statt des vierbuchstabigen Gottesnamen das Wort „Kyrios“ hat. Einige griechische Uebersetzungen ließen den Gottesnamen ganz unübersetzt, sie malten einfach die hebräischen Buchstaben nach. Die Aussprache des heiligen Namens ist unbekannt und auch dessen Ethymologie beruht auf Mutmaßungen. Mendelsohn hat dafür die Bezeichnung „Ewiger“ geschaffen, was weder richtig ist, noch der Masora entspricht. S.R. Hirsch handelte viel konsequenter, wenn er über all das Wort „haschem“ setzte, was freilich von uns nicht nachgeahmt werden konnte. Wir sind zu der masoretischen Bezeichnung zurückgekehrt, die für den heiligen Namen stets „Adonai“ substituiert, was wir mit „Herr“ übersetzten. An manchen Stellen, wo dies zu Missverständnissen führen konnte, haben wir dafür das Wort „Gott“ gewählt, was auch die früheren Uebersetzer oft gethan haben.

Lit.:
Bechtoldt, Hans-Joachim: Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.30, 31, 59, 209-211, 316, 519, 526-541;
Lexikon des Judentums, Sp. 87;

 

Bernische Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet 1805 in Bern

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Lit.: Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Bernstorff, Graf Andreas von

 

* 20.05.1844 Berlin
† 21.04.1907 Berlin

 

Biographie:

 

 

 

 

siehe Paul Fabianke

 

Beron, Richard

Auswahl-Bibel

 

* 25.03.1903 Stuttgart
† 16.04.1989 Kloster Beuron

 

Vollständiger Vornahme: Eugen Johannes Joseph Maria

Klostervorname            : Richard

 

Biographie:

 

 1909-1921: Besuch der Volksschule und des Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart

29.01.1922: Noviziat

02.02.1923: zeitliche Profeß

02.02.1926: Mönchsprofeß

 1923/1924: Studium der Philosophie in Maria Laach

 1924-1928: Studium der Theologie an der Beuroner Hochschule

24.07.1927: Priesterweihe

 1928-1931: Zelator in Beuron

 1933-1940: Magister in der Abtei U.L.Frau zu den Schotten in Wien

 1945-1947: Pfarrverweser in Riedhausen bei Ostrach

 1950-1955: Hausgeistlicher in Hegenberg bei Tettnang

 1955-1962: Pfarrverweser in Riedhausen bei Ostrach

 1963-1969: Novizenmeister in Beuron

         1969: Herzinfarkt

                  nach seiner Genesung noch 5 Jahre Hausgeistlicher im Altenheim in Tettnang

         1981: Rückkehr ins Kloster Beuron

Kinder und Hausbibel mit vielen Bildern, Psalmen, Gebeten und Liedern und einem frohen Gang durchs Kirchenjahr
Freiburg - 1941

239 S. Ill. 28x23 cm  

 

Bilder von: Annelise u. Edzard Seeger=Gorissen, ARBO-Werkstatt, Köln

Vorwort

S.280:


Ein Brief zum Geleite
an die leiben Kinder, die in dieser Bibellesen und daraus singen und beten, und an alle "großen Leute", die auch mit ins Buch schauen.

Liebe Kinder und Freunde! Die Kinder= und Hausbibel legt euch ein Pater in die Hände, den den Herrn Jesus euch vorstellen und ihn zu eurem besten Freund machen möchte.

Freilich müßt ihr schon wissen, daß es nicht leicht ist, eine solche "Kinder= und Hausbibel zu gestalten. Wie jede "Biblische Geschichte", so hat auch unsere Bibel sich die Freiheit genommen, mehr sinngemäß als wortgenau die heiligen Geschichten zu erzählen und die Psalmen zu singen. Das muß so sein. So hat es unser Herr Jesus selber gemeint. Er hat zu den Menschen seiner Zeit in ganz einfachen Bildern und Gleichnissen und mit ganz schlichten und verständlichen Worten gesprochen; und so will er, daß die frohe Botschaft von Gott und vom Reich Gottes auch den großen und kleinen Menschen unserer Zeit in ihrer Sprache und in ihrer Fassungskraft verkündet werde.

Auch die Bilder schaut euch recht andächtig an. Die Biblische Geschichte zu malen, ist das Allerschönste, aber auch das Allerschwerste. Die Maler haben sich viel Mühe gegeben und bei ihrer Arbeit immer schon an euch gedacht.

Also lest fleißig in eurer Bibel! Nehmt sie gar oft in die Hand kostet davon. "Und sehet, wie gut der Herr ist!" (Ps. 33,9)
es grüßt und segnet euch euer Freund und Bruder im Herrn Jesus Christus

 

Seelsorgestation Bruckhausen in Wien=Floridsdorf,

am Fest Mariä Geburt, dem 8. September 1940.

P. Richard Beron aus der Benediktinerabtei Beuron.

Gottesname

Herr

Christine Reents / Christoph Melchior: Die Geschichte der Kinder- und Schulbibel. S.433-439

 

Berthold, Leonhard

Daniel

* 08.05.1774 Emskirchen in Bayern

† 31.03.1822 Erlangen

 

Biographie:

 

 

 

siehe auch unter Georg Friedrich Griesinger

 

 

Daniel aus dem Hebräisch-Aramäischen neu übersetzt und erklärt mit einer volständigen Einleitung. - Daniel - Berthold, Leonhard
Erlangen: 1806
858 S

Vorwort

 

Gottesname

 

Doering, Heinrich: Die gelehrten Theologen in Deutschland im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Band 1, S.91-94 

 

Bertholet, Alfred

 

* 09.11.1868 Basel

† 24.08.1951 Münsterlingen

 

Biographie:

 

 

Schloß die 4. Aufl. von E. Kautzsch ab.
siehe auch Kurzer Handkommentar zum AT
 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Bertram, Axel

Bibelteil-Hohelied

 

* 26.03.1936 Dresden
 

Biographie:

 

 

Das Hohelied Salomo 
Sammlung althebräischer Liebes- und Hochzeitslyrik in der Übersetzung
von Martin Luther MDXXIV
Gesamtgestaltung: Axel Bertram
erschienen im Verlag der Nation Berlin - 1. Aufl.1983
51 Seiten      

 

250 numerierte Exemplare dieser Ausgabe wurden von Axel Bertram signiert. Ihnen liegt eine in gleicher Anzahl gedruckte und handsignierte Schriftgrafik bei.

 

 

war für die Gesamtgestaltung des Bibelbuches "Das Hohelied Salomo" verantwortlich, siehe Martin Luther 1983 Berlin Verlag der Nation

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Beuken, Willem

 

 

*13.05.1931 Helmond / NL

 

Biographie:

 

P. Willem André Maria Beuken S.J. besuchte von 1943-1949 das Städt. Gymnasium in Maastricht, trat 1949 den niederländische Jesuiten bei, studierte Philosophie am Berchmanianum in Nijmegen mit dem Abschluss Lic. phil., anschließend von 1955-1958 Studium der klassischen Sprachen an der UNI Maastrich mit Abschluss BA, von 1958-1962 Studium der Theologie am Canisianum in Maastrich mit dem Abschluss Lic. theol. und wurde 1961 in Maastricht zum Römisch-Katholischen Priester geweiht. Daran anschließend von 1962-1963 geistliche Studien in Pary-le-Monial in Frankreich, von 1963-1965 Candidatura ad lauream in O.T. Exegesis Pontificio Istituto Biblico in Rom, 1966 individuelle Studien zusammen mit Gerhard von Rad und Claus Westermann an der UNI Heidelberg. 1967 Dr. theol. an der Nederlands-Hervormd Rijksuniversiteit in Utrecht bei Th. C. Vriezen. Von 1967-1985 Lehrer und Prof. für die alttestamentliche Exegese an der Kath. Theol. Hochschule Amsterdam, 1976-1984 Rektor der Jesuiten Bildungseinrichtung in Amsterdam, 1985-1989 o. Prof. für alttest. Exegese an der Kath. UNI Nijmegen, 1989-1996 o. Prof. für alttest. Exegese an der Kath. UNI Leuven und wurde 1996 emeritiert. 

siehe Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT)

 

 Beuroner

Ps

 

 

 

Psalmen

Freiburg Basel Wien

1963

Vorwort

 

Gottesname

 

 

Beuys, Barbara

 

* 09.10.1943 Wernigerode

 

Biographie:

 

 

Übersetzte für die neue Stuttgarter Bibelausgabe "NT68" die Apostelbriefe und die Offenbarung des Johannes.

 

Bevenot, Hugo

 

* 17.01.1890 Edgbaston, Birmingham (Großbritannien)

† 02.01.1936 Jerusalem

 

Biographie:

 

Drei Jahre Studium der klassischen Sprachen an der UNI Birmingham.

Lehrer der klassischen Sprachen an der Abtei Fort=Augustus.

Beginn des Noviziats zu Weihnachten 1913 im Karthäuserorden in der Abtei Erdington unter der Leitung von P. Heinrich Molitor. Nach dem Noviziatsjahr Ablegung des heiligen Gelübdes am Fest des Heiligen Thomas. Philosophische und theologische Studien in der Erdingtoner Abtei.

 

18.09.1920: Priesterweihe

        1921: Wegzug aus der Erdingtoner Abtei in England nach Deutschland in die Abtei St. Josef

   Mai 1922: Übersiedlung auf den Martinsberg in Weingarten

        1933: Herausgabe des Makkabäer-Kommentars

        1933: Reise ins Heilige Land, wo er in Jerusalem an Hirnhautentzündung starb

 

siehe Bonner-Bibel IV. Band 4.Abt.

 

Beyer, Hermann Wolfgang

NT: Apostelgeschichte, Galater

* 12.09.1898 Annarode (Mansfelder Gebirgskreis)

† 10.03.1943 (gefallen)

 

Biographie:

 

 

siehe Göttinger Bibelwerk NTD 5: Apostelgeschichte; NTD 8: kl. Briefe;

 

 

 

Das Neue Testament Deutsch

 

5.Band: Die Apostelgeschichte (1949)
8.Band:
Galater (1949)

 

Vorwort

 

Gottesname

zu Apostelgeschichte 2:20

Ursprücklich heißt es: der "große und schreckliche Tag Jahves", ganz im Sinne des Amos= Wortes "Er ist Finsternis, nicht Licht" (Amos 5, 8).

 

zu Apostelgeschichte 2:22-24

Daneben aber stand schließlich groß und geheimnisvoll das vom zweiten Jesajas ausgemalte Bild von dem leidenden Gottesknecht, der die Schmerzen der Anderen auf sich nahm, und "durch den die Sache Jahves siegen" sollte (Jes.53, 10) 

 

 

 

Beyerlin, Walter

 

* 23.06.1929 Reutlingen

† 

 

Biographie:

 

Der ev. Theologe hat mehrere Bücher und viele Publikationen herausgegeben.

Sein Spezialgebiet waren die Psalmen / Psalmenforschung.

Studium der ev. Theologie an den Universitäten Tübingen, Göttingen, Basel und Edinburg.

 

  seit 1954: im kirchlichen Dienst

        1956: Promotion

1957-1958: Stiftsrepetent Tübingen

1958-1960: Assistent an der UNI Tübingen

        1960: Habilitation

1960-1963: Dozent an der UNI Tübingen

1963-1973: ord. Prof. für Altes Testament an der UNI Kiel

1973-1994: ord. Prof. für Altes Testament an der UNI Münster

        1994: Emeritierung

 

 siehe Göttinger Bibelwerk ATD Ergänzungsreihe Band 1

 

Bibel 2000

Vollbibel

 

Bibel 2000
Hrsg.: Christian Riehl
Autoren: Emmanuelle Bjerkem-Hirtz - Jean-Claude Brau - Francis Dumortier - Albert Hari - Yann Martin - Etienne Mayence - Charles Singer - Joseph Stricher - Marie- Anne Vannier;
Stuttgart: Verlag Kath. Bibelwerk;

Bibeltext: Einheitsübersetzung
Eine Bibelausgabe mit jeweils mehr als 400 brillanten Farbbildern aus Kunst, Archäologie und Natur. Seite für Seite reichhaltige Information aus der Tradition des Christentums und der Weltreligionen. Brillante Farbbilder aus Kunst, Archäologie und Natur, informatives Kartenmaterial, Erläuterungen und Kommentare zu den einzelnen biblischen Büchern, durchgehend farbig, je Band 160 - 220 S., Format 24 x 30 cm, gebunden.

  

 
 

Einzelbände

 

Bibel 2000 - Band 1

Band 1

Genesis und Exodus
1997;
Umfang: 217 S.  

3-460-02001-6

Bibel 2000 - Band 2

Band 2

Levitikus und Numeri
1997;
Umfang: 172 S.  

3-460-02002-4

Bibel 2000 - Band 3

Band 3

Deuteronomium, Josua und Richter
2000
Umfang: 214 S.  

3-460-02003-2

Bibel 2000 - Band 4

Band 4

Rut und Samuel
2000;
Umfang: 152 S.  

3-460-02004-0

Bibel 2000 - Band 5

Band 5

Bücher der Könige
2000;
Umfang: 152 S.  

3-460-02005-9

Bibel 2000 - Band 6

Band 6

Chronik, Esra, Nehemia
1999;
Umfang: 198 S.  

3-460-02006-7

Bibel 2000 - Band 7

Band 7

Tobit, Judit, Ester, Makkabäer
1999;
Umfang: 220 S.  

3-460-02007-5

Bibel 2000 - Band 8

Band 8

Ijob und Sprichwörter
2000;
Umfang: 154 S.  

3-460-02008-3

 

Band 9

Psalmen

3-460-02009-1

Bibel 2000 - Band 10

Band 10

Kohelet, Hoheslied, Weisheit, Jesus Sirach
2000;
Umfang: 193 S.  

3-460-02010-5

Bibel 2000 - Band 11

Band 11

Jesaja
2000;
Umfang: 153 S.  

3-460-02011-3

Bibel 2000 - Band 12

Band 12

Jeremia, Klagelieder
2000
Umfang: 194 S.  

3-460-02012-1

Bibel 2000 - Band 13

Band 13

Ezechiel, Daniel
2001;
Umfang: 168 S.  

3-460-02013-x

Bibel 2000 - Band 14

Band 14

Kleine Propheten
2001;
Umfang: 151 S.  

3-460-02014-8

Bibel 2000 - Band 15

Band 15

Matthäus und Markus

2000
Umfang: 176 S. 

3-460-02015-6

Bibel 2000 - Band 16

Band 16

Lukas und Johannes

2000
Umfang: 192 S. 

3-460-02016-4

Bibel 2000 - Band 17

Band 17

Apostelgeschichte, Römerbrief, 1. und 2. Korintherbrief
2000;
Umfang: 223 S.  

3-460-02017-2

Bibel 2000 - Band 18

Band 18

Offenbarung
2001
Umfang: 192 S.  

3-460-02018-0

Vorwort

 

Gottesname

 Herr, Jahwe

 

 

Bibel im Bild

 

 

 

 

Die Bibel im Bild
Stuttgart : Deutsche Bibelgesellschaft
Band 1-15. - 1976 ca.
Ill. - 23,5 cm
 

Band 1. Der Berg ruft.  
Band 2. Spione in Jericho  

Band 3. Die Falle in Gaza. 

Band 4. Späher in der Nacht. 

Band 5. Verrat und Aufruhr.  

Band 6. Antwort mit Feuer.  

Band 7. Der Wagen aus Feuer.  

Band 8. Kapitulation.

Band 9. Die letzte Botschaft. 

Band 10. In die Fremde.  

Band 11. Sklave in Ägypten. 

Band 12. Der König kommt  

Band 13. Schuldlos verurteilt 

Band 14. Die Ketten fallen.  

Band 15. Unterwegs für Gott. 

 

Vorwort

 

Gottesname

Gott, Herr

Christine Reents / Christoph Melchior: Die Geschichte der Kinder- und Schulbibel. S.558-559

 

Bibel in gerechter Sprache (BGS)

Vollbibel

 

Verlagsprospekt - Download

 

 

Der Beirat zur Förderung, Unterstützung und Begleitung

des Projektes »Bibel in gerechter Sprache«

 

Professor Dr. Micha Brumlik, Frankfurt

Professorin Dr. Irmtraud Fischer, Graz

Dr. Reinhard Höppner, Magdeburg

Pfarrerin Renate Höppner, Magdeburg

Professor Dr. Rainer Kessler, Marburg

Pröpstin Friederike von Kirchbach, Berlin

Professor Dr. Norbert Mette, Dortmund

Dr. Elisabeth Raiser, Berlin

Gemeindeberaterin Heidi Rosenstock, Schwalbach/Ts.

Dr. Eva Renate Schmidt, Wittnau

Professor Dr. Helmut Schwier, Heidelberg

Kirchenpräsident Professor Dr. Peter Steinacker, Darmstadt (Vorsitz)

Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter, Lübeck

Pfarrerin Mechthild Werner, Groß-Zimmern

Professor Dr. Klaus Wengst, Bochum

 

Übersetzerinnen und Übersetzer:

 

PD Dr. Ulrike Bail
PD Dr. Gerlinde Baumann
Prof. Dr. Isa Breitmaier
PD Dr. Klara Butting
Prof. Dr. Frank Crüsemann
Dr. Marlene Crüsemann
Dr. Irene Dannemann
Dr. Detlef Dieckmann
Prof. Dr. Jürgen Ebach
Ulrike Eichler
Prof. Dr. Dorothea Erbele-Küster
Michaela Geiger
Prof. Dr. Christine Gerber
Prof. Dr. Erhard S. Gerstenberger
Prof. Dr. Susanne Gillmayr-Bucher
PD Dr. Judith Hartenstein
Prof. Dr. Maria Häusl
PD Dr. Claudia Janssen
Prof. Dr. Renate Jost
Prof. Dr. Brigitte Kahl
Prof. Dr. Jürgen Kegler
Dr. Katrin Keita
Prof. Dr. Rainer Kessler
Prof. Dr. Renate Kirchhoff
Dr. Karin Lehmeier
Prof. Dr. Martin Leutzsch
Prof. Dr. Christl M. Maier
Prof. Dr. Annette Merz
Prof. Dr. Matthias Millard
Christina Nießen
PD Dr. Silke Petersen
Ruth Poser
Simone Pottmann
Dr. Claudia Rakel
Dr. Ursula Rapp
Dr. Ulrike Sals

Dr. Kerstin Schiffner
Dr. Uta Schmidt
Dr. Beate Schmidtgen
Dr. Barbara Schmitz
Prof. Dr. Susanne Scholz
Prof. Dr. Luise Schottroff
Prof. Dr. Ruth Scoralick
Prof. Dr. Angela Standhartinger
Prof. Dr. Angelika Strotmann
PD Dr. Luzia Sutter Rehmann

PD Dr. Johannes Taschner
Dr. Elke Tönges
Prof. Dr. Marie-Theres Wacker
Prof. Dr. Ulrike Wagener
Dr. Sigrun Welke-Holtmann
Prof. Dr. Klaus Wengst

 

 

Die Bibel in gerechter Sprache

 


Die Bibel in gerechter Sprache

Die Bibel in gerechter Sprache
herausgegeben von Ulrike Bail, Frank Crüsemann, Marlene Crüsemann, Erhard
Domay, Jürgen Ebach, Claudia Janssen, Hanne Köhler, Helga Kuhlmann, Martin Leutzsch und Luise Schottroff
Oktober 2006
Gütersloher Verlagshaus
2400 S.  

ISDN 3-579-05500-3

Vorwort

Wenn doch jede einzelne Stadt ihren eigenen Übersetzer oder Dolmetscher hätte, damit dies Buch allein in jedermanns Sprache, Hand, Augen, Ohren und Herzen wäre!

Martin Luther, Brief vom 18. Dez. 1521

 

Mit der Bibel in gerechter Sprache wird das Spektrum deutscher Übersetzungen der biblischen Bücher bereichert. Die vorliegende Übersetzung ist in mehrfacher Hinsicht der „Gerechtigkeit“ verpflichtet. Neben dem Ziel jeder Übersetzung, dem Ursprungstext gerecht zu werden, ist Gerechtigkeit in drei Hinsichten besonders intendiert. Einerseits sollen die Übersetzungen der Geschlechtergerechtigkeit entsprechen und deutlich machen, dass und wie Frauen an den Geschehnissen und Erfahrungen der biblischen Texte beteiligt und damals wie heute von ihnen angesprochen sind. Gleichgewichtig geht es um Gerechtigkeit im Hinblick auf den christlich-jüdischen Dialog, d. h. um eine Übersetzung, die versucht, auf antijudaistische Interpretationen zu verzichten. Dazu kommt der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit, indem die sozialen Realitäten im Wortlaut der Übersetzung deutlich werden. Dass diese vielfach noch getrennt geführten Diskurse hier aufeinander bezogen werden, entspricht der Notwendigkeit, über dem Partikularen die gemeinsame Hoffnung nicht aus den Augen zu verlieren. Die Verkündigung dieser Hoffnung sind wir als Kirche und Teil einer Welt, die damals und heute durch vielfache Unrechtsstrukturen geprägt ist, allen schuldig.

Für diejenigen, die mit biblischen Texten vertraut sind, bietet die Bibel in gerechter Sprache die Chance, die bekannten Texte neu zu hören, im ungewohnten Wortlaut überraschende Aspekte wahrzunehmen und Denkgewohnheiten zu überprüfen. Wenn einzelne Übersetzungsentscheidungen Irritationen auslösen, dann muss das nicht immer an der Übersetzung liegen. Als Ersatz für den Reichtum vertrauter Übersetzungen wäre die Bibel in gerechter Sprache missverstanden. Die Auseinandersetzung mit ihr kann besonders gelingen, wenn sie von der Überzeugung getragen ist, dass die biblischen Texte selbst Gerechtigkeit verkünden, ermöglichen und fordern. Wenn auch in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich wird, dass die biblischen Texte ihre Kraft aus der Erfahrung von Gerechtigkeit und Befreiung beziehen, und wenn deutlich wird, dass sie als Zeugnisse einer langen Geschichte vieler Menschen mit Gott auch heute Menschen in ihrem Bemühen um Gerechtigkeit und Befreiung stärken, wird die Attraktivität dieses Buches der Bücher für viele erstmals erkennbar. Im Entstehungsprozess der Bibel in gerechter Sprache hat sich bereits gezeigt, dass diese Übersetzung Frauen und Männer zum Lesen der Bibel lockt, die dies bisher nicht getan haben. Ein besonderes Potenzial dieser Übersetzung liegt darin, dass sie neugierig macht, Gespräche eröffnet (»Verstehst du denn, was du da liest?« Apg 8,30) und zur eigenen Position herausfordert.

Ich wünsche der Bibelübersetzung das Beste, das ich ihr wünschen kann, dass sie gelesen wird, dass sie wahrgenommen und diskutiert wird.

Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Steinacker

Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

und Vorsitzender des Beirats zur Förderung, Unterstützung und Begleitung des Projektes

Bibel in gerechter Sprache 

Gottesname

Info-Letter 3:

Die Übersetzungsarbeit geht voran. Ein Höhepunkt war die teilweise öffentliche Tagung des Projektes Ende August 2003 in der Ev. Akademie Arnoldshain. Dort haben wir u.a. vereinbart, wie der Gottesname übersetzt werden soll. Wo es in deutschen Bibelübersetzungen HERR heißt, stehen im Hebräischen vier Konsonanten (JHWH). Im Judentum wird der Gottesname nicht ausgesprochen, sondern aus Achtung vor Gott wird an dieser Stelle etwas anderes gelesen, meistens „Adonaj". Wörtlich übersetzt heißt dies „meine Herren", ist aber ein für Gott reserviertes Wort. Mit „Herr" wird dagegen jeder Mann bezeichnet und es schwingt auch kein Glaubensbekenntnis mit.

Die Bibel in gerechter Sprache will wieder deutlich machen, dass Gott einen Namen hat, dass wir diesen Namen nicht aussprechen können, dass jede Übersetzung an dieser Stelle etwas anderes wiedergibt, als im Original steht, dass wir dennoch nicht schweigen können, sondern anstelle des Gottesnamens etwas theologisch Verantwortetes sagen müssen. Wie im Judentum verschiedene Lesevarianten anstelle des Gottesnamens gewählt werden, so wird auch die Bibel in gerechter Sprache eine Vielzahl von Lesemöglichkeiten anbieten. Gott übersteigt die Möglichkeiten unserer Sprache, und alles, was wir sagen, ist ein immer wieder neuer Versuch der Annäherung.

Die Übersetzungen des Gottesnamens werden markiert werden, mit einen Jod davor und dahinter und einer grauen Hinterlegung. Einerseits ist Jod-Jod eine rabbinische Abkürzung für den Gottesnamen, andererseits sehen diese Buchstaben für des Hebräischen Unkundige wie Anführungszeichen aus. Zwischen den Jods/Anführungszeichen wird ein - wechselnder - Lesevorschlag für den Gottesnamen stehen, wie z.B. GOTT, Adonaj, der Ewige, die Ewige, die Eine, der Eine, SIE, ER, DU etc. Gleichzeitig wird sich durch die Bibel ein „Ticker" (etwa eine Zeile wie in den Nachrichten etc.) durchziehen, auf dem andere Lesevorschläge für den Gottesnamen erscheinen. Wer immer die „Bibel in gerechter Sprache" liest, kann also

  1. - 1. feststellen, wo im Original der Gottesname steht,

  2. - wird 2. darauf aufmerksam gemacht, dass dieser unlesbar ist,

  3. - bekommt 3. einen verantworteten Lesevorschlag im Text angeboten und

  4. - erhält 4. weitere alternative Lesevorschläge auf derselben Seite, die zudem   deutlich machen, dass hier jede Lesart eine Entscheidung voraussetzt.

siehe unter

http://www.bischof-wilckens.de/bigs-theol-gutachten.pdf

Lit.:
Kuhlmann, Helga: Die Bibel - übersetzt in gerechter Sprache?

Meurer Siegfried (Hrsg.): Die vergessenen Schwestern (Bibel im Gespräch 1)

 

Bibel Projekt

Lutherübersetzungen mit Einleitungen von:
 

Joseph von Westphalen.
David Grossman

Zoe Jenny.

Louis de Bernieres

Doris Lessing

Antonia S. Byatt

Marlene Streeruwitz

Nick Cave.

P. D. James

Ruth Rendell

Fay Weldon
Will Seif.

 

Die zwölf Bände im Bibel Projekt
Fischer Taschenbuch Verlag
November 2000 

 

Das erste Buch Mose, genannt Genesis

Mit einer Einleitung von Joseph von Westphalen. Band 14501
157 S.
  

 

Das zweite Buch Mose, genannt Exodus

Mit einer Einleitung von David Grossman. Band 14502

119 S.  

 

Die Bücher Ruth und Esther

Mit einer Einleitung von Zoe Jenny. Band 14509
45 S.
  

 

Das Buch Hiob

Mit einer Einleitung von Louis de Bernieres. Band 14504

89 S.  

 

Der Prediger Salomo

Mit einer Einleitung von Doris Lessing. Band 14505

42 S.  

 

Das Hohelied Salomos

Mit einer Einleitung von Antonia S. Byatt. Band 14506

43 S.  

 

Das Evangelium des Matthäus

Mit einer Einleitung von Marlene Streeruwitz. Band 14507

93 S.  

 

Das Evangelium des Markus

Mit einer Einleitung von Nick Cave. Band 14508

72 S.  

 

Die Geschichte der Apostel

Mit einer Einleitung von P. D. James. Band 14503

95 S.  

 

Der Brief des Apostels Paulus an die Römer

Mit einer Einleitung von Ruth Rendell. Band 14510

57 S.  

 

Die Briefe des Apostels Paulus an die Korinther

Mit einer Einleitung von Fay Weldon. Band 14511
75 S.
  

 

Die Offenbarung des Johannes

Mit einer Einleitung von Will Seif. Band 14512
58 S.
  

Vorwort

Das Bibel Projekt: zum Text dieser Ausgabe

Martin Luthers Übersetzung der Bibel ist ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Sprache und Literatur. In einzigartiger Weise, wohl mehr als sonst irgendein Werk, hat die Bibel Luthers die Art und Weise geprägt, wie wir denken, wie wir uns ausdrücken und wie wir schreiben - ganz aktuell bis heute. Die Präsentation einzelner Bände löst die Bücher aus ihrer traditionellen Form und eröffnet so eine moderne Perspektive, sie als literarisch eigenständige Werke neu zu entdecken.

Zwölf Bücher der Bibel sind im Bibel Projekt versammelt. Sie umfassen eine Fülle von Themen und Gattungen - Geschichte, erotische Dichtung, Philosophie, Gesetzestexte und Literatur. Zu jedem Band haben international bekannte Autoren Vorworte geschrieben, deren ganz persönlicher Zugang einen modernen Blick auf die Bibel eröffnet.

Gottesname

Herr

 

 

Bibelanstalt Altenburg

Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 20.08.1852

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

 

Bibelanstalt Erlangen

Bibelgesellschaft

 

Gegründet 1785 von Georg Friedrich Seiler

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

 

Bibelcomics

Auswahlbibel

 

Der Messias

 

Lit.:
Landgraf, Michael: Kinderbibel, S.89

 

Bibelgesellschaft Aargau-Solothurn

Bibelgesellschaft

 

Gegründet 19.10.2006

 

Die 1816 (!) gegründete Aargauische Bibelgesellschaft ist „sanft eingeschlafen“ und wurde in den 90er-Jahren mangels Interesse und fehlenden Vorstandsmitgliedern aufgelöst. Und der 1978 gegründeten Solothurnischen Bibelgesellschaft (SoBG) drohte fast das gleiche Schicksal!
Da zwei frühere Vorstandsmitglieder der SoBG in den Kanton Aargau umgesiedelt waren, nahm die SoBG mit diesen beiden Kontakt auf, um ein evtl. Zusammengehen der beiden Kantone zu diskutieren. Da sich dann sogar weitere Aargauer für einen Neuanfang interessierten, wurde ein Zusammenschluss vorbereitet.
An der Mitgliederversammlung der SoBG vom 1. Juni 2006 wurde der Vorstand ermächtigt, die nötigen Vorarbeiten zu einer Erweiterung der Arbeit auf den Kanton Aargau an die Hand zu nehmen und die Statuten entsprechend anzupassen. An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 19. Oktober 2006 konnten den Mitgliedern die angepassten Statuten, das Leitbild und ein neuer Vorstand zur Genehmigung vorgelegt und vorgeschlagen werden.
Es stellten sich zur Verfügung und wurden gewählt:
- Bader Winfried, Wohlenschwil AG; kath. Gemeindeleiter
- Eglin Gerhard, Winznau SO; bisheriges VS-Mitglied
- Hochuli Jürg, Schöftland AG; Pfarrer; Geschäftsleiter des Bibellesebundes
- Moll Stefan, Zofingen AG; Pfarrer der EMK Zofingen
- Rutschi Thomas, Trimbach SO; bisheriges VS-Mitglied

 

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig

 

Bibelgesellschaft Baselland

Bibelgesellschaft

 

Gegründet 1924 - hieß bis 1954 Bibelhülfsverein

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

 

Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck

Bibelgesellschaft

 

Gegründet

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

 

Bibelgesellschaften - deutschsprachig

Bibelgesellschaft

Name

Gegr.

Ort

Aargauische Bibelgesellschaft

1816

 

 

AG Nord-West e.V.

1981

27777 Ganderkesee

www.ag-nordwest.de

Altenburger Bibelgesellschaft

20.08.1852

Altenburg

 

Anhaltische Bibelgesellschaft

21.05.1818

06844 Dessau

 

Badische Landesbibelgesellschaft e.V.

05.11.1820

88709 Meersburg

www.bibel-in-baden.de

Basler Bibelgesellschaft

31.10.1804

Basel

www.basler-bibelgesellschaft.ch

Bayerischer Zentralbibelverein

13.05.1824

90402 Nürnberg

www.bzbv.de

Bergische Bibelgesellschaft (-1978)

13.07.1814

Elberfeld 

www.bibelwerkrheinland.de

Bernburger Bibelgesellschaft

1821

Bernburg

 

Bernische Bibelgesellschaft

1805

Bern

 

Bibelanstalt Altenburg

20.08.1852

Altenburg

 

Bibelanstalt Erlangen

1785

 

 

Bibelgesellschaft Aargau-Solothurn

19.10.2006

 

www.bibelgesellschaft-ag-so.ch

Bibelgesellschaft Baselland

1924

 

www.bibelgesellschaft-baselland.ch

Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck

 

34576 Homberg

 

Bibelmission in Deutschland e.V.

06.10.1954

Kassel

 

Braunschweiger Bibelgesellschaft e.V.

18.06.1815

38100 Braunschweig

www.braunschweiger-bibelgesellschaft.de

Bremische Ev. Bibelgesellschaft

16.03.1815

28199 Bremen

 

Cansteinsche Bibelanstalt

21.10.1710

Halle (Saale)

www.canstein-halle.de

Christlicher Blindendienst in der Inneren Mission

21.10.1904

Wernigerode

 

Colmarer Bibelgesellschaft

18.06.1820

Colmar

 

Cöthener Bibelgesellschaft

 

Cöthen

 

Danziger Bibelgesellschaft

11.11.1814

Danzig

 

Deutsche Bibelgesellschaft

01.01.1981

Stuttgart

www.dbg.de

Deutsche Bibelgesellschaft Nürnberg

31.12.1804

Nürnberg

 

Eisenacher Bibelgesellschaft

12.12.1817

Eisennach

 

Eutiner Bibelgesellschaft e.V.

20.10.1816

23701 Eutin

 

Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft zu Berlin

02.08.1817

Berlin

 

Evangelisches Bibelwerk

17.05.1965

Landau

 

Evangelisches Bibelwerk im Rheinland

 1978

42285 Wuppertal

www.bibelwerkrheinland.de

Finsterwalder Bibelgesellschaft

31.10.1814

Finsterwalde

 

Frankfurter Bibelgesellschaft e.V.

06.01.1816

60594 Frankfurt

www.bibelhaus-frankfurt.de

Göttinger Bibelgesellschaft e.V.

04.06.1818

37120 Bovenden

 

Hamburg-Altonaische Bibelgesellschaft

19.10.1814

Hamburg

 

Hanauer Bibelgesellschaft

01.06.1818

Hanau

 

Hannoversche Bibelgesellschaft e.V.

25.07.1814

30419 Hannover

www.bibelgesellschaft-hannover.de

Herrnhuter Bibelgesellschaft

 

Herrnhut

 

Hessische Bibelgesellschaft

 

Kassel

 

Israelitische Bibelanstalt

1862

 

 

Katholisches Bibelwerk (Bibelanstalt)

1933

70176 Stuttgart

www.bibelwerk.de

Lauenburg-Ratzeburgische Bibelgesellschaft

 

23909 Ratzeburg

 

Leipziger Bibelgesellschaft

02.1813

Leipzig

 

Lippische Bibelgesellschaft e.V.

25.04.1816

32756 Detmold

www.lippische-bibelgesellschaft.de

Lübecker Bibelgesellschaft

16.09.1814

23564 Lübeck

www.l-bg.de

Lüneburger Bibelgesellschaft

22.10.1824

Lüneburg

 

Lüneburg-Ratzeburgische Bibelgesellschaft

18.08.1816

Ratzeburg

  

Lutherisches Bibelhaus e.V.

01.04.1965

Berlin

 

Marihner Bibelgesellschaft

25.03.1852

 

 

Märkische Bibelgesellschaft

01.12.1814

Iserlohn

 

Mecklenburgische Bibelgesellschaft

10.08.1816

19055 Schwerin

www.bibelgesellschaft-mecklenburgische.de

Mecklenburg-Schwerinsche Bibelgesellschaft

10.08.1816

19055 Schwerin

 

Mülhauser Bibelgesellschaft

 

Mülhausen/Elsaß

 

Naumburger Bibelgesellschaft

 

Naumburg

 

Niederhessische Bibelgesellschaft

19.06.1818

Kassel

 

Nordelbische Bibelgesellschaften e.V.

1994

24837 Schleswig 

 

Nürnberger Central-Bibelverein

25.05.1824

Nürnberg

 

Oberhessische Bibelgesellschaft

22.06.1819

Marburg/Lahn

 

Österreichische Bibelgesellschaft

23.09.1970

Wien

www.bibelgesellschaft.at

Oesterreichisches Katholisches Bibelwerk

01.09.1966

Klosterneuburg 

www.bibelwerk.at

Oldenburgische Bibelgesellschaft

1977

26121 Oldenburg

www.oldenburgische-bibelgesellschaft.de

Osnabrücker Bibelgesellschaft

03.07.1815

49074 Osnabrück

www.gemeindeakademie-osnabrueck.de

Ostfriesische Bibelgesellschaft e.V.

06.11.1838

26603 Aurich

www.ostfriesische-bibelgesellschaft.de

Orthodox israelitische Bibelanstalt

1861

 

 

Pfälzischer Bibelverein e.V.

22.04.1915

67434 Neustadt

www.bibelverein.de

Pommersche Bibelgesellschaft e.V.

 

18361 Barth

www.bibelzentrum-barth.de

Preußische Bibelgesellschaft

04.10.1814

Königsberg

 

Preußische Haupt= Bibelgesellschaft

02.08.1814

Berlin

 

Privilegierte Württembergische Bibelanstalt

12.08.1812

Stuttgart

 

Sächsische Haupt-Bibelgesellschaft

10.08.1814

01309 Dresden

www.saechsisches-bibelhaus.de

Ratteyer Bibelgesellschaft

25.03.1852

Woldegk

 

Rostocker Bibelgesellschaft

1816

Rostock

 

Schaffhauser Bibelgesellschaft

03.12.1809

Schaffhausen

 

Schaumburg-Lippische Bibelgesellschaft

 

 

Existiert nicht mehr 

Schleswig-Holsteinische Bibelgesellschaft

17.11.1815

24837 Schleswig

 

Schlesische Bibelgesellschaft

05.06.1815

Breslau

Existiert nicht mehr

Schleusinger Bibelgesellschaft

07.08.1916

Schleusingen

 

Schwarzburg-Rudolstädter Schriftenverein

 

Rudolfstadt

 

Schweizerische Bibelgesellschaft

1955

Aarau (heute in Biel)

www.die-bibel.ch

Solothurnische Bibelgesellschaft

1978

 

 

Stader Bibel- und Missionsgesellschaft e.V.

13.06.1832

21682 Stade

www.stader-bibelgesellschaft.de

St. Galler Bibelgesellschaft

03.07.1813

St. Gallen

 

Straßburger Bibelgesellschaft

1816

Straßburg

 

Taschenbibelbund für Deutschland e.V.

 1923

Bad Harzburg

 

Thüringer Bibelwerk

10.06.1950

19981 Eisenach

www.thueringer-bibelwerk.de

Uckermärkische Bibelgesellschaft

1833

 

 

von Cansteinische Bibelanstalt

21.10.1710

Halle

 

Von Cansteinsche Bibelanstalt in Berlin e.V.

 

10625 Berlin

www.bibelkabinett.de

Von Cansteinsche Bibelanstalt in Westfalen e.V.

 

44135 Dortmund

www.werkstatt-bibel.de

Wachtturm Bibel- und Traktatgesellschaft der Zeugen Jehovas

15.11.1999

65618 Selters

www.watchtower.org

Weimarer Bibelgesellschaft

28.02.1821

Weimar

 

Wernigeroder Bibelgesellschaft

09.02.1815

Wernigerode

 

Württembergische Bibelgesellschaft

11.09.1812

70567 Stuttgart

www.wuerttembergische-bibelgesellschaft.de

Zürcher Bibelgesellschaft

30.08.1812

Zürich

 

 

Lit.:
Pierers Konversations-Lexikon, Band 2,
(1889), Sp.1101-02

 

Bibelhilfe für die Gemeinde

Vollbibel

 

Herausgeber: Erich Stange

unter Mitarbeit von Lic. Hans Bardtke, Dr. theol. Emil Brunner, P. Paul Burkhard, Lic. Dr. Wilhelm Herbst, D. Hans Wilhelm Herzberg, D. Dr. Alfred Jepsen, D. Dr. Paul Kalweit, Dr. Wilhelm Knappe, Missionsdirektor Jakob Kroeker, Lic. Franz Lau, D. Hanns Lilje, Lic. Gerhard Putkammer, Lic. Dr. Johannes Schneider, Dr. theol. Wilhelm Schütz, D. Paul Le Seur, P. Udo Smidt.

evangelisch

seit 1935
ab 1945 gab es viele Neuauflagen
21 Bände

 

 

 

Alttestamentliche Reihe

 

Das Buch Hiob

Hans Wilhelm Herzberg

Stuttgart: J.G. Oncken Verlag - 1949

172 S.  

 

Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 1950

176 S.  

 

Ausgewählte Psalmen

Jakob Kroeker

Leipzig Hamburg: Gustav Schloeßmanns Verlagsbuchhandlung (Gustac Fick)],

Auslegung der Psalmen 1, 8, 16, 22, 23, 32, 42/43,46, 73 , 84, 90, 92, 103, 121, 126 

166 S.  

 

Der erste Jesaja

Hans Wilhelm Herzberg

Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 2. neubearb. Auflage 1955

179 S.  

 

Hesekiel

Hans Bardtke

Leipzig Hamburg: Gustav Schloeßmanns Verlagsbuchhandlung (Gustac Fick)],

167 Seiten

 

Neutestamentliche Reihe

 

Neutestamentliche Reihe, Band 1

Franz Lau
Das Matthäus=Evangelium
Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 1951

223 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 2

Wilhelm Herbst
Das Markus=Evangelium
Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 2. durchges. Aufl. 1956

168 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 3

Wilhelm Herbst
Das Lukas=Evangelium
Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 1957

251 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 4

Wilhelm Schütz
Das Johannes Evangelium
Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 1951

152 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 5

Udo Schmidt
Die Apostelgeschichte
Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 1951

195 S.  

 

Kassel Stuttgart: J.G.Oncken Verlag - 2. Aufl. 1951

194 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 6

Emil Brunner
Der Römerbrief
Stuttgart: J.G. Oncken Verlag - 1948

141 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 7/8

Erich Stange
Die Korinterbriefe
Stuttgart: J.G. Oncken Verlag - 1948
184 S.  

 

Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 1951

182 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 8

Erich Stange
Der Zweite Korinterbrief
Leipzig und Hamburg: Gustav Schlossmanns Verlagsbuchhandlung (Gustav Fick)  - 1939

85 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 9

Paul Burkhardt
Der Galaterbrief
Leipzig und Hamburg: Gustav Schlossmanns Verlagsbuchhandlung (Gustav Fick)  - 1937

127 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 10

Paul le Seur
Die Briefe an die Epheser, Kolosser und an Philemon
Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 1954

124 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 11
Paul Kalweit

Der Philipperbrief
Leipzig und Hamburg: Gustav Schlossmanns Verlagsbuchhandlung (Gustav Fick)  -

67 S.

 

Kassel: J.G. Oncken Verlag - 1958
S.1-63.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 12

Gerhard Puttkammer
Die Briefe an die Thessalonicher
Leipzig und Hamburg: Gustav Schlossmanns Verlagsbuchhandlung (Gustav Fick)  - 1938

87 S.   

 

Kassel: J.G. Oncken Verlag - 1958
S.67-152     

 

Neutestamentliche Reihe, Band 13

Wilhelm Knappe
Die Briefe an Timotheus und Titus
Leipzig und Hamburg: Gustav Schlossmanns Verlagsbuchhandlung (Gustav Fick)  -

144 S.   

 

Neutestamentliche Reihe, Band 14

Hanns Lilje
Die Petrusbriefe und der Judasbrief
Leipzig und Hamburg: Gustav Schlossmanns Verlagsbuchhandlung (Gustav Fick)  -

64 S.   

 

Berlin: Evangelische Verlagsanstalt

64 S.  

 

 

Neutestamentliche Reihe, Band 15

Wilhelm Schütz
Die Briefe des Johannes
Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 1953

142 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 16

Johannes Schneider
Der Hebräerbrief
Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 1953

142 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 17

Paul le Seur
Der Jakobusbrief
Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 1951,   

99 S.  

 

Neutestamentliche Reihe, Band 18

Bernhard Heinrich Forck
Offenbarung

Kassel: J.G. Oncken Verlag - 1964
161 S.  

 

Vorwort

 

Gottesname

Hiob: HErr 

 

 

Bibelkommentare

 

 

 

Mehrbändige Kommentarreihen:

 

 

Bibel 2000
Herausgeber: Christian Riehl
18 Bände

 

 

 

13 Hefte

 

?? Bände AT, 18 Bände NT (1935 ff)

 

Übersetzt und erklärt: Franz Feldmann und Heinrich Herkenne  (Katholisch)

8 Bände, 3 Ergänzungsbände

 

Übersetzt und erklärt: Petrus Dausch u.a.  (Katholisch)

10 Bände

 

Herausgeber: Donald Guthrie, J. Alec Motyer

3 Bände

 

Christus heute - Eine Erklärung der neutestamentlichen Botschaft
Herausgeber: Günther Siegel

18 ? Bände (1948-)

 

CV-Kommentar-Reihe Neues Testament - Was die Bibel lehrt

Herausgeber:

17 Bände

 

Herausgeber: Helmuth Pehlke

?? Bände

 

Herausgeber: Gerhard Maier

25 Bände