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Übersicht:

Uckermaerkische Bibelgesellschaft

Ulrich, Johann Caspar

Die urchristliche Botschaft

Uhl, Harald

Ulrich-Kerwer, Georg Wilhelm

Urbschat, Johannes

Ulbrich, Martin

Umbreit, Friedrich Wilhelm Carl

Utschneider, Helmut

Ulenberg, Caspar

Ungern-Sternberg, Rolf Freiherr von

 

 

Uckermärkische Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

 Gegründet 1833

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

 

Uhl, Harald

 

* 1934 Wien

 

Biographie:

 

Harald Uhl, Dr. jur., Dr. rer. pol., Ministerialrat i.R., geboren 1934 in Wien, seit 1965 im kirchlichen und staatlichen Dienst in der Bundesrepublik Deutschland, 1977-1981 Studienleiter des Deutschen Evangelischen Kirchentages tätig im evangelischen Bereich der Ökumene.

siehe Gute Nachricht

 

Ulbrich, Martin

 

* 10.11.1863 Breslau
† 17.05.1935 Magdeburg

Biographie:

 

siehe Hermann Josephson: Das Wort des Heils

 

Ulenberg, Caspar

Vollbibel

 

* 24.12.1549 Lippe Westphalen

† 16.02.1617 Köln


1572 übertritt zur römischen Kirche
       wurde Pfarrer in Kaiserswerth

1583 in Köln

1593 Regens eines Gymnasium
1610 Rektor der Universität

 

Biographie:
 

 

 

Sacra Biblia, Das ist, die gantze H. Schrift Alten vnd Newen Testaments, nach der letzten Römischen Sixtiner Edition, auß Befehl des hochwürdigsten Durchleuchtigsten Fürsten vnd Herren, Herren Ferdinanden, Erzbischoffen zu cöln vnd Churfürsten etc. mit fleiß vbergesetzt durch den Ehrwürdigen vnd hochgelehrten herren Casparum Vlenbergium Lippiensem, der H. Schrfft Licenciaten Pastorn zu S. Columben in Cöln, auch vbersehen durch die insonder hierzu verordnete der H. Schrifft Doctorn in der weltberümpter Universitet daselbst.
Gedruckt zu cöln in der Quenteleyen, durch Johannem Kreps Im Jar M.DC.XXX. [1630]
Mit Röm. Keys. Mayest. Gnad vnd Freyheit. In Fol.

 

324 S. NT; 2,5x20cm,

Apokryphen wie folgt:

1   S. Das gebet Manasse

52 S. Dritte und vierte Buch Esdrae

 

 

1701: Sacra Biblia
Bamberg: Verlegt von Johann Ziegern und Georg Lehmann.
Gedruckt zu Fürth von Abraham von Werth im Jahre Christi 1701

 

1703: Das Neue Testament
Breßlau auffm Dohm: Gedruckt bey Andreas Frantz Pegen Hochfürstl. Bischoffl. Hoff=Buchdruckern.
1703 zufinden auff den Freydhoff bey S. Matthiae

 

Biblia Sacra  Das ist die gantze H. Schrifft Alten und Newen Testaments, nach der letzten Romischen Sixtiner Edition Durch H. Casparen Ulenberg der H.Schrift Licentiaten mit fleis vbergesetzt irtzo merklich verbessert
Collen: Hermann Dehmen, - 1704

 

Download

 

 

1717: Sacra Biblia
Erstlich zu Cölln anjetzo aber zu Bamberg. Verlegts Johann Friedrich Rüdiger - 1718
1228, 327 S.

 

1725: Das Neue Testament
Erfurt: Berhard Jacob Rumer, Buchb. zu erfragen gegen St. Laurentii - 1725
63, 16, 784 S.

 

1730: Sacra Biblia
Erstlich gedrucket zu Cölln und Bamberg, anjetzo aber zu Prag in Königs=Hoff bey Matthias Höger, Hochfürstlich=Ertz=Bischöflichen Bruchdruckern, An. 1730
Verlegts Johann Friedrich Riediger
1228, 327 S.

Vorwort

 

Gottesname

HErr

Titelbild (Ausgabe 1701):  siehe:  http://www.dername.org/detail.php?id=500008

 

siehe auch http://www.wlb-stuttgart.de/sammlungen/bibeln/bestand/besondere-stuecke/ulenberg-bibel-1630/

 

Lit.:
Panzer, 1781; S.139-166;
Buchberger, Kirchliches Handlexikon, Band 2, Sp.2487f.;
Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr.49

 

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.265-267:

Caspar Ulenberg

Zu den geistlichen Fürsten, die sich um die Verbreitung einer katholischen Bibelübersetzung bemühten, gehört auch der Kölner Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Bayern. Dieser gab dem Kölner Pfarrer Caspar Ulenberg den Auftrag, nach der Sixtinischen Vulgata eine deutsche Übersetzung anzufertigen.

Ulenberg wurde 1549 als Sohn lutherischer Eltern in Lippstadt geboren. Nachdem er sein Studium in Wittenberg begonnen hatte, kam er 1572 nach Köln, wo er zur katholischen Kirche übertrat und schon 1575 zum Priester geweiht wurde. Seine erste Pfarrstelle war Kaiserswerth. Von 1583 bis 1594 war er Pfarrer an St. Kunibert in Köln, seit 1592 Regens des Gymnasium Laurentianum, von 1605 bis 1617 Pfarrer an St. Kolumban und dazu von 1610 bis 1612 Rektor der Universität. Obwohl Ulenberg durch seelsorgerische und wissenschaftliche Aufgaben sehr stark in Anspruch genommen war, gelang es ihm, sein Werk vor seinem Tode zu vollenden. Er starb am 16. Februar 1617. Er wollte Dietenbergers Werk nicht überarbeiten, sondern etwas Neues schaffen. Bei genauem Studium findet man, daß sich seine Arbeit von der Dietenbergers zwar unterscheidet, daß aber sehr viele Wendungen aus ihr übernommen worden sind, wo sie Ulenberg den Text der Vulgata treffend wiederzugeben scheinen. Wegen der durch den Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges 1618 entstandenen Wirren blieb das Manuskript bis 1630 liegen. Der umfangreiche Titel lautet:

 

Sacra
Biblia,
Das ist/Die gantze H. Schrifft Alten und Ne-
wen Testaments nach der letzten Römi-
schen Sixtiner Edition auhs
befehl des
Hochwirdigsten / Durchleuch-
tigsten Fürsten vnd Herren/Herren
Ferdinanden / Ertzbischoffen zu Cöln vnd Churfürsten / etc. mit fleiß
vbergesetzt / Durch
Den ehrwirdigen vnd Hochgelehrten Her-
ren Casparum Vienbergivm Lip-
piensem ...........
Gedruckt zu Cöln/in der
Quenteleyen
Durch Johannem Kreps
Im Jar MDC.XXX,
Mit Rom. Keys. Mayest. Gnad und Freyheit.

 

Der stattliche Großfolioband ist mit zeitgenössischen Stichen geziert. Das Alte Testament hat 578 und das Neue 159 Blatt. Gleichzeitig erschien in der gleichen Druckerei ein Neues Testament im Oktavformat mit 762 Seiten.

Weitere Drucke, diesmal in Oktav, kamen in Köln 1666 und 1684 heraus. Interessant ist die Folioausgabe von 1691 „Cölln ... zu finden bey Johann Hoffmann". Auf dem Titelblatt zum Prophetenteil heißt es:

Sulzbach /
In Verlegung Johann Hoffmanns/Kunst- und Buchhändlers
in Nürnberg /
Gedruckt bey Abraham Lichtenthaler
Anno M.DC.XCI. 

Hier erscheint zum erstenmal Sulzbach in der Oberpfalz als Druckort, der im 19. Jahrhundert im Bibeldruck Bedeutung erlangte. Für die Verleger Johann Zieger und Georg Lehmann in Bamberg druckte Abraham von Werth in FUrth 1701 eine Folioausgabe, der der gleiche Verleger 1703 eine Oktavausgabe folgen ließ. Nachdem 1704 in Köln eine „ietzo mercklich verbesserte" Oktavausgabe erschienen war, gab der Verlag „Johann Andrea Endters sei. Sohn und Erben" 1705 in Bamberg eine Quartausgabe heraus. 1710 bis 1712 finden wir Ulenbergs Übersetzung in der Pentapla (s. Anhang S. 324). In Bamberg verlegte Johann Friedrich Rüdiger 1718 eine Bibel in Oktav, 1725 folgte durch den Verleger Bernhard Jakob Rumer in Erfurt ein Neues Testament in Oktav. Rüdiger ließ bei dem Drucker Matthias Höger in Prag als „sechsten Druck" eine Oktavbibel drucken. Georg Lehmann (s. o.) war inzwischen „Kays. Privilegirter Niederlags-Verwandter-Buchhändler" in Wien geworden und gab 1732 der Kölner Ausgabe von 1704 ein neues Haupttitelblatt, 1734 verlegte er eine Folioausgabe. Der letzte Druck einer Ulenbergbibel wurde 1757 durch den Kölner Johann Joseph Huisch herausgegeben.

Die Bibelübersetzung Ulenbergs, die man keineswegs als Überarbeitung der Bibel Dietenbergers bezeichnen kann, hat neben dieser im Laufe von 130 Jahren eine ziemlich weitgestreute Verbreitung gefunden.

Lit.:
Hövelmann, Hartmut: Kernstellen der Lutherbibel, (TAB 5), S.
230
Strohm, Stefan: Bibelsammlung, 2.Abt., 2. Band, 2. Teil, S.339: E 1013, S.359: E 1036, E 1157; E 1264

 

Ulrich, Johann Caspar

Vollbibel

 

* 09.09.1705 Steinegg im Thurgau

† 27.02.1768 Zürich

 

Biographie:

 

 

 

BIBLIA, Das ist: Die ganze Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments, Aus den Grundsprachen treulich wol verteutschet; aufs neue und mit Fleiß übersehen: Mit dienstlichen Vorreden, begreiflichen  Abtheilungen der Capitel, vielen Auslegungen und Nuzanwendungen, auch genauer Anmerkung der Parallelstellen, und nothwendigen Concordanzen, Gott zu Ehren, und allen heilsbegierigen Seelen zum Unterricht und Trost, versehen und herausgegeben durch Johann Caspar Ulrich, Pfr. zum Frau=Münster.  Erster Theil.

ZÜRICH, Bey Conrad Orell und Comp. 1755

814] Bl. 292, 130 S. [1Bl., 146 [tatsächlich 144] S.

 

Zweiter Theil.

ZÜRICH, Bey Conrad Orell und Comp. 1756

66 S. [1] Bl., 118, 371 S.

 

auch "Ulrichbibel" genannt

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:

Lüthi-Katalog: S.15

Mesger, Basel: S.258-265

 

Ulrich-Kerwer, Georg Wilhelm

 

* 1861

† 1928 Wiesbaden

 

Biographie:

 

Er studierte in Erlangen, Halle und Bonn Theologie.

 

       1887- 31.10.1894: Pfarrer in Eitorf a. d. Sieg

04.11.1894-30.09.1919: Pfarrer in Ruhrort [Duisburg]

                01.10.1919: Eintritt in den Ruhestand und lebte danach in Wiesbaden.

 

 

 siehe Hermann Josephson: Das Wort des Heils

 

Umbreit, Friedrich Wilhelm Carl

Kommentar, Jesaja

 

* 11.04.1795 Sonneborn bei Gotha,

† 26.04.1860 Heidelberg


Großherzoglicher Badischer Kirchenrath und ordentlicher Professor der Theologie an der Universität zu Heidelberg

 

Biographie:

 

 

Das Buch Hiob Uebersetzung und Auslegung von Friedrich Wilhelm Carl Umbreit ...
Heidelberg: Mohr, 1824
XLVI, 318 S.

 

2. verbesserte und vermehrte Auflage 1832

LVIII, 387 S.

 

 

Philologisch-kritischer und philosophischer Commentar über die Sprüche Salomo's nebst einer neuen Übersetzung und Einleitung in die Morgenländische Weisheit überhaupt und in die Hebräisch-Salomonische insbesondere / von Friedrich Wilhelm Carl Umbreit
Heidelberg: Mohr, 1826
[1] Bl., VI, LXVII, 414 S.

 

Praktischer Commentar über die Propheten des Alten Bundes mit exegetischen und kritischen Anmerkungen ...
Erster Band Jesaja.
Erster Theil - Auslegung von Cap. 1-33

Hamburg: Friedrich Perthes - 1841;
XXXII, 270 S.

 

Zweiter Theil - Auslegung von Cap. 34-66

Hamburg: Friedrich Perthes - 1842;
VIII, S.271-463.

 

 

 

Praktischer Commentar über den Jeremia mit exegetischen und kritischen Anmerkungen 2. Theil
Hamburg: Perthes - 1842
XXVIII, 296 S.

 

Praktischer Commentar über den Hesekiel Dritter Band des Praktischer Commentar über die Propheten des Alten Bundes
Hamburg: Friedrich Perthes - 1843
XIV, 270 S.

 

Praktischer Kommentar über den kleinen Propheten Vierter Band
Hamburg: Perthes - 1845
480 S.

 

Der Brief an die Römer auf dem grunde des Alten Testaments / ausgelegt von F. W. C. Umbreit

Gotha : Perthes , 1856.

VI, 360 S.

 

Vorwort

 

Gottesname

Jehova

Pierers Konversations-Lexikon, Band 12, (1893), Sp.546

 

Ungern-Sternberg, Rolf Walter Athur Freiherr von

 

 

* 21.07.1911 Sernaten
† 10.02.1992 Planegg bei München

 

Biographie:

 

 

 

 siehe Die Botschaft des Alten Testaments

 

Die urchristliche Botschaft

NT

 

 von Prof. Otto Schmitz-Münster (ab 1934 )

 

 

Die Urchristliche Botschaft

Eine Einführung in die Schriften des Neuen Testaments

Unter Mitarbeit von
Pastor Hans Asmussen D.D., Pastor und Dozent D. Wilhelm Brandt, Prof. D. Günther Dehn, Generalsuperintendent i.R. D. Dr. Otto Dibelius, Prof. D. Dr. Leonhard Fendt, Prof. Lic. theol. Werner Förster, Prof. D. Dr. Karl Heim, Pastor Georg Helbig, Pfarrer D. Johannes Horst, Prof. Dr. theol. Adolf Köberle, Pfarrer Lic. theol. Paul Leo
, Pastor Dr. theol. Hanns Lilje, Pfarrer Lic. theol. Wilhelm Loew, Pastor Ralf Luther , Pfarrer Lic. theol. Karl Mittring, Pastor Dr. phil. Eberhard Müller, Studiendirektor, Lic. theol. Karl Heinrich Rengstorf, Prof. D. Heinrich Rendtorff, Prof. Lic. Dr. Johannes Schneider und Pfarrer Lic. Dr. Johannes Wilkens herausgegeben von Professor D. Otto Schmitz
Furche=Verlag G.m.b.H. Berlin

 

Vierte Abteilung: D. Wilhelm Brandt

Das Ewige Wort in das Evangelium nach Johannes
1936 275 Seiten 

 

Fünfte Abteilung: D. Dr. Otto Dibelius
Die werdende Kirche Apostelgeschichte
3. Aufl.1936, 334 Seiten

 

Dreiundzwanzigste Abteilung: Hanns Lilje
Das letzte Buch der Bibel
Eine Einführung in die Offenbarung Johannes
5.Aufl.1958, 260 Seiten

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Urbschat, Johannes

 

 

* 13.01.1871 Memel in Ostpreußen (heute Klaipėda in Litauen)

† 06.11.1945 Straßberg / Harz

 

Biographie:

 

(sein Vater Christoph war Judenmissionar)

Besuch des Gymnasiums in Berlin und Danzig.

Studium der ev. Theologie in Greifswald, Erlangen und Königsberg

Vater von einem Sohn und zwei Töchtern.

 

11.03.1892: 1. theol. Examen in Danzig

09.03.1894: 2. theol. Examen in Danzig

20.03.1896: Heirat mit Elisabeth Werner aus Zoppot

1896-1899: Hilfsprediger in Pempersin / Westpreußen

                (heute Pęperzyn in Polen nahe Vandsburg / Więcbork)

1899-1900: Leiter des Armenischen Waisenhauses der Orientmission in Choi / Persien,

                (heute Khoy in West-Aserbeidschan / Iran)

1900-1901: Hilfsprediger in Sierakowitz / Westpreußen (heute Sierakowice, ca. 50km 

                westlich von Danzig / Gdańsk) 

        1901: Hilfsprediger in Groß Leichtenau / Westpreußen (heute Lichnowy

1901-1913: Pfarrer in Borken Kreis Lyck / Ostpreußen (heute Borki Kreis Ełk, Masuren)

    ab 1904: Mitarbeiter der Bibellese 'Lichtstrahlen' des EC

        1906: Vorsitzender des ostpreußischen EC-Verbandes

        1915: Mitglied im EC-Jugendbund

1913-1919: Pfarrer in Hela / Westpreußen (heute Hel auf gleichnamiger Halbinsel

                nördlich Danzig / Gdańsk in der Ostsee)

1919-1927: Pfarrer in Hamersleben/Oschersleben

1922-1936: 1. und 2. Vorsitzender sowie Schriftführer im EC Sachsen-Anhalt

1927-1937: Pfarrer in Großleinungen, heute Sangerhausen-Großleinungen

        1937: in den Ruhestand gegangen

siehe Paul Fabianke

 

Utzschneider, Helmut

 

*1949 Gessertshausen

 

 

 

siehe Septuaginta Deutsch und Zürcher Bibelkommentar